Blasenschnecken Erfahrungen und Fragen

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Drakon

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Hi, wollte mal was zu Blasenschnecken schreiben, weil das für mich die optimale Lösung gegen Algen sind (Fadenalgen, in kurz und langer Ausführung ausgenommen)

Stand heute: Mein Becken misst 54l (inkl. Pflanzen, Bodengrund, Deko etc.).Temp. 20 - 23 °C Raumtemperatur, Bodengrund grober Kies,kein Heizstab mehr, seit nur noch 2 Feuertetra, Wasserwerte: KH 6, pH, 7,5, weitere Werte nicht bekannt, Licht seit gestern neue Röhre von Arcadia (fresh Water) Leuchtet von 8-14 und von 16-22 Uhr, Filter von Eheim Eckiger mit Schaumstoffpatrone, war im Aq dabei. Pflanzen wachsen stetig (wächst Javamoos schnell oder langsam?) (Javamoos erst seit gestern auf einer Wurzel aufgesetzt, Wasserpest wächst gut, Schmalblättriges Papageienblatt wächst so gut wie gar nicht, geht aber auch nicht ein, Pfennigkraut geht so, es wächst abe nur ab und zu Wachstumsphasen, Anubias mittelgroß wachsen langsam aber kriegen manchmal braune Flecken und Blätter lösen sich ab und an auf, wenn sie ganz braun sind). Algen habe ich nur noch veraltete Büschel von Rotalgen und halt die kurzen Fadenalgen auf den Blättern der Anubias. Ab und an ein paar grüne punkte an der Scheide, dass wars.
Die Feuertetra sind mittlerweile nur noch zu 2 die anderen 3 ohne äußere Merkmale oder auffälligem Verhalten verendet (bis sie auch nicht mehr sind, halten sich aber tapfer), dafür habe ich jetzt 4 Amanos und 3 Kardinalfische (seit 3 Tagen) drinnen, 4 folgen nächste Woche. Futter gibt es alle 2 Tage Trockenfutter und 3 Kugeln Garnelenfutter im Wechsel.CO2 warscheinlich immer noch zu wenig, aber da muss ich jetzt erst einmal die nächsten 4 Wochen warten, wegen den Auswirkungen der neuen Röhre. Hatte vorher so ein rot, violettes licht, was meine Pflanzen wohl nicht mochten. Diese Röhre kenne ich schon und find die echt toll.

Ich hatte mal (vor 6 Monaten) ganz viele Algen im AQ, in Form von Kieselagen (braune zu lösende Beläge an der Schreibe und auf Pflanzenblättern), Grünalgen (die fadenartigen und grünen Punkte an der Scheibe und auf Pflanzen) und ich glaube Rotalgen (rote bis schwarze Büschel an Blatträndern). Damals herrschte ein komplettes Ungleichgewicht zwische Nährstoffangebot (durch Pflanzenreste, Futter und Fischkot und CO2-Mangel) und Nachfrage (Pflanzen; Co2, Fischen und Bakterien;Sauerstoff).
Dann hatte ich neue Pflanzen eingesetzt, da ich dachte, dass zu wenig Pflanzen im AQ seien um dem Übermaß an Algen gerecht zu werden und dem Überangebot entgegen zu wirken. Fische hatte ich 8 Feuertetra drinne die sich aber immer wieder auf 5 dezimiert haben, egal, wie oft ich aufgestockt habe (nach dem 3x habe ich nicht mehr aufgefüllt).
Nach 3 Tagen, fand ich die ersten drei Schnecken. Zuerst dachte ich, es wären Tellerschnecken, die ich auch drinn hatte, da die Babys erst 1 mm groß waren und das Gehäuse dann noch fast durchsichtig ist.
Nach 1 Woche hatte ich immer wiederkehrend Eier an jeder Pflanze und an den Scheiben, von den Schnecken her jetzt schon 8 gewesen.
Dann kamen Babys über Babys und nach weiteren 2 Wochen seit dem "Einschleppen" der Kleinschnecken (das Beste, was mir passieren konnte), waren so gut wie alle Beläge weggefressen (Fadenalgen fressen die leider nicht oder nicht merklich, die wachsen weiter auf den Pflanzen)
Die Tellerschnecken sind gewichen (durch mechanisches Zutun meinerseits unterstützt) und der Babyboom hat sich auch wieder reduziert auf vieleicht 10 - 20 Schnecken (geschätzt, und das sind nur die, die ich sehen kann).
Fressen tun die Schnecken nur an Pflanzenblättern, die schon alt sind oder am Verrotten sind, für alle die um ihre Pflanzen bangen.
Ansonsten allen was in deren Schlund passt. wer genaueres Wissen will, der muss googlen, da ich Größen nicht abschätzen kann und eine Beschreibung einer Schnecke zum Unterscheiden von anderen Schnecken für mich zu schwierig ist, also habt bitte Verständnis.
Was die größe angeht, finde ich sie toll, weil man von der Schnecke auch was sehen kann, anders als bei Tellerschnecken.

Was mich interessieren würde: Verändern Schnecken ihre Farben (Gehäuse, wie Körper) je nach Stimmung oder Futter oder kommt mir das nur so vor?

Wenn ihr Fragen habt oder Verbesserungsvorschläge, bin ich gerne bereit zuzuhöhren und, wenn ich kann, auch zu helfen.
 
Öhrchen

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AW: Blasenschnecken Erfahrungen und Fragen

Hallo,

nur um sicher zu gehen: Wir sprechen von diesen Schnecken?




Ich mag sie auch sehr, sie sind klein, schnell und effektiv. Viele Leute haben ja regelrecht Angst vor Blasenschnecken, weil sie sich angeblich so extrem vermehren - kann ich nicht bestätigen, das ist wirklich eine Frage des Futterangebotes. Anspruchsvoll sind sie nicht, sie leben bei mir auch im Pflanzen-Wässerungsbehälter, in einer bepflanzten Vase usw. Wie alle Schnecken mit Gehäuse brauchen sie etwas Kalk (also KH), um ein schönes Gehäuse bilden zu können, wenn das Wasser zu weich ist, kann man Sepiaschale anbieten, aber meistens ist das nicht nötig.Blasenschnecken bilden diverse Farbvarianten aus, am häufigsten sind solche mit goldbraunen Gehäuse und grauem Fuß, es gibt aber auch ganz gelbe oder graue Varianten.
Fadenalgen werden von allen Algenfressern nicht gefuttert, auch von anderen Schneckenarten und Garnelen nicht, soweit ich weiß, auch nicht von den diversen Welsen.

Zu deinen diversen Algen im Aquarium, kennst du diese Seite? Düngst du abgesehen vom CO[SUB]2[/SUB] noch etwas?
Einsteiger-Leitfaden Flowgrow
 
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Drakon

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Ich dünge nicht mit CO2, falls ich das falsch geschrieben haben sollte. Ich traue mich nicht an diese Gasflaschen heran. Und für eine selbstgebaute Anlage bin ich handwerklich nicht geeignet. Habs mal versucht, aber irgentwie ging das mit dem Abdichten nicht. Ich dünge mit Ferropol 24 Tagesdünger (1 Tropfen/d) und Volldünger von Sera alle 2 Wochen auf das Wechselwasser dosiert. Die Schnecken sind die Richtigen.
 
Öhrchen

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Hi,

da in dem Becken recht wenig Besatz ist, werden wahrscheinlich Makronährstoffe für die Pflanzen fehlen (Nitrat, Phosphat, Kalium = NPK). Die fallen in einem Becken mit gutem Fischbesatz, der täglich gefüttert wird, oft schon ausreichend durch Futter und Ausscheidung an, wenn aber wenige Tiere da sind, fehlen meist Makros. Der Dünger, den du verwendest, liefert nur Mikronährstoffe, wozu unter anderem Eisen gehört.
Das dürfte der Grund für deinen eher schlechten Pflanzenwuchs, und die wiederkehrenden Algen, sein.
Algenfresser wie Garnelen, Schnecken und Welse helfen natürlich, beseitigen aber nur das (zum Teil, je nach Algenart) optische Problem, nicht den mangelnden Pflanzenwuchs.
CO2 ist kein Muss, aber hilfreich, wenn man schöne Pflanzen und keine Algen will. Die kleinen Druckflaschen sind gut zu handlen, passieren kann da nix, außer, daß dir ärgerlicher Weise die Flasche leer zischt, wenn du wirklich was nicht dicht bekommst oder ein falsches Ventil aufdrehst. Ich habe hier eine 500g Flasche/Nachtabschaltung, reicht für ein rund 50L Becken völlig.
 
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Drakon

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Findest du wirklich, dass der Besatz gering ist? Ich dachte, wenn ich noch 4 Kardinalfische dazu setze, bin ich am äußersten Limit?! Und kommen Algen nicht bei Nähstoffüberschuss? Hat jetzt zwar nichts mit den Schnecken zu tun (dafür ist der Tread ja eigentlich), aber 1 der 3 Kardinalfische frisst seit seiner Ankunft kein Flockenfutter. Da er jetzt genau 1 Woche bei mir. Da er schon recht dünn im Verhältnis zum 2. W ist, die Schwanger ist, weshalb das Äußere sich um so mehr unterscheidet, und ich sorge hatte, dass er mir langsam verhungert, habe ich heute Eintagsfliegenlarven aus unserem Teich (ohne Fischbesatz) gefüttert. Der hat 2 - 3 gefressen, die größeren hat er nicht runterbekommen, und für die anderen Tiere war er zu langsam. Seit dem schwimmt er jetzt aber wesentlich agiler, woran ich jetzt erst bemerkt habe, wie schlecht es ihm wohl ging. Oder kann es sein, dass er nicht viel geschwommen ist, weil 2 seiner Artgenossen ihm nicht reichten, um sich sicher zu fühlen?
Und damit man nicht sagen kann, ich würde vom eigentlichen Thema abweichen; hier der Stand der Schnecken: Bewegung fortschreitend schleichend, gehäuse scheinen fast transparent zu sein, weshalb ich neues Wechselwasser dazugegeben habe, was bei uns einen KH-Wert cvon 6 aus der Leitung hat. Das Wasser schien schon sehr weich geworden zu sein, da sich an der Oberfläche schneller Blasen gebildet hatten. Vermehrung scheint jedoch auf Grund der Kardinäle nicht mehr oder kaum noch möglich zu sein, da ich keine Schneckengelege mehr an Pflanzen oder Dekoration finde, wie vor dem Fischeinzug und ich einmal gesehen habe, wie ein Kardinal ein Gelege gefressen hat. Dazu kommt, dass ich leider Planarien habe, die ich mal ab und zu auf Pflanzen, Deko und dem Boden kriechen sehe, aber sonst nicht auffallen. Die werden von den Fischen leider nicht angerührt, obwohl ab und an mal immer wieder probiert und ausgespuckt wird.
 
Öhrchen

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Hi,

Algen kommen durch Nährstoffungleichgewicht im Aquarium. Lies mal den Link, den ich dir gegeben habe, da wird es gut erklärt. Ganz grob hattest du schon die richtige Idee: Pflanzenmasse erhöhen, damit die Algen Konkurrenz bekommen. Nur müssen die Pflanzen auch solche Bedingungen vorfinden, daß sie ordentlich wachsen können.
Lass doch mal dein Aquarienwasser im Laden testen, oder kauf dir ein paar (Tröpfchen)tests. Zumindest GH und KH sowie pH sind ja nicht uninteressant, auch für den Besatz, und Werte wie Fe, NO3 (Nitrat), PO4 (Phosphat) geben Auskunft darüber, welche Nährstoffe für die Pflanzen vorhanden sind oder fehlen.
Mit Kardinalfischen kenne ich mich leider nicht aus, hatte aber bei meinen Perlhuhnbärblingen auch das Phänomen, daß sie bestimmte Futtervarianten nicht kannten (waren im Zoogeschäft offenbar nur mit Granulat gefüttert worden) und erst nach und nach alles annahmen. Als Lebendfutter züchte ich Artemia-Nauplien, die werden natürlich gut angenommen. Haben den Vorteil, daß sie in Süßwasser nicht lange überleben und man nicht unfreiwillig Mücken o.ä. züchtet.
Der Besatz ist eher gering, würde ich sagen. Die Kardinalfische kannst du auf jeden Fall zu einem richtigen Schwarm aufstocken. Was Garnelen angeht, finde ich die Amanos eigentlich zu groß für 50er Becken, zumindest, wenn man um die 10 davon hält, wie es eigentlich empfohlen wird. Da sind die Zwerggarnelen-Arten eigentlich besser geeignet, davon gehen dann auch mal um die 50-100 in so ein Becken, ohne, daß es zu viel aussieht.
Gehäuseschäden bei Schnecken sieht man erst nach einer Weile, so schnell geht das eigentlich nicht. Meine BLS hier sind aber wirklich schnell, ich habe außer diesen noch Turmdeckelschnecken und Posthornschnecken im AQ, die sind lange nicht so flott. Daß sie von den Fischen dezimiert werden, kommt natürlich vor, aber ab und zu wird wohl ein Gelege durchkommen, oder du "züchtest" sie seperat in einer Vase o.ä. und setzt sie erst ins AQ, wenn sie groß genug sind, um nicht als Snack zu dienen.
 
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Danke für dein Interesse. Ich werde demnächst mal die Wasserwerte testen lassen und stell sie dann rein. Habe die nächsten Tage nicht viel Zeit, werde mich aber bald wieder melden.
Bis dahin alles Gute!!!
 
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Kurze Aktualisierung: Heute sind weitere 5 Kardinäle eingezogen. Nun wuseln sie aufgeregt herum. Auch Schneckengelege wurden wieder gesichtet.
Weiteres folgt nach Wasserwertbestimmung.
 
Öhrchen

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Hallo,

die Kardinäle gefallen mir recht gut, und sie scheinen auch recht anspruchslos zu sein. Haben sich die Neuzugänge gut eingelebt?
 
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Hi, eingelebt haben sie sich, allerdings habe ich nun ein großes Problem. Vor 2 Tagen ist mir der Filter kaputt gegangen (Wackelkontakt, also sicherheitshalber raus). Nun merke ich, dass die Pflanzen besser wachsen, Algen nicht mehr werden und den Fischen scheint es noch gut zu gehen. Habe Glockentierchen und Hüpflinge entdeckt. Muss ich nun einen neuen Filter reinsetzen oder kann das Becken so bleiben? Mulm wird nie abgesaugt, somit müste im groben Kies genug Material für die Filterung sein. Etwas schade wegen der fehlenden Ströhnung, da die Fische das ja gerne haben, aber die scheinen auch ohne zurecht zu kommen. Muss ich sorge wegen einem neuen Nitritpeak haben oder dass durch die fehlende Wasserbewegung (Ausnahme Schwimmbewegungen) Fäülnis im Kies entsteht und das asser anfängt zu stinken? Werden die Bakterien überhand nehmen, die Fische schädigen und diese krank werden? Hatte noch nie ein flterloses Becken und habe in anderen Foren nicht alle Antworten gefunden (die haben z. B. alle Sand statt groben Kies und der verhält sich anders).
Ich hoffe, es ist nicht schlimm, dass ich irgentwie immer von den eigentlichen Schnecken abweiche, aber die sitzen nunmal auch im Boot.
Ach ja, habe verdacht auf Schneckenegel, da ich einige Gehäuse gefunden habe und ein Kardinal eine trübe Schuppe hat (nur 1, könnte auch verlorene Schuppe sein, also kahle Stelle, kann ich schlecht sehen).
Das wärs mal wieder...
 
Öhrchen

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Hallo,

ich würde das Becken nicht ungefiltert laufen lassen. Für eine Übergangszeit mag das gehen, aber irgendwann kommt es aus dem Gleichgewicht. Die fehlende Strömung könnte man prinzipiell mit einer Strömumgspumpe erzeugen, aber ein Filter hat auch noch andere Funktionen.
Glockentierchen sind ZB schon ein Hinweis auf eine eher hohe Keimdichte.
Die Schnecken könnten auch deine Amanos auf dem Gewissen haben, einige Garnelenarten fressen Schnecken, und die deckellosen Arten sind da beliebte Opfer.
 
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Was sind denn Deckellose Arten bei Schnecken? Ich werde erstmal abwarten und alle 2 Tage etwas Wasser wechseln (ca. 5l) bis ich Geld für einen neuen Filter habe. Aber würde der dann nicht einen neuen Nitritpeak auslösen, wenn ich ihn starte? Habe beschlossen, die alten Gehäuse zu sammeln und an einer Ecke zu lagern, so als dekorativer Haufen...
 
Öhrchen

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Deckellos sind Posthornschnecken und Blasenschnecken. Und beide Arten "erwischt" es bei mir auch regelmäßig in Form von Garnelenübergriffen. Ich mußte schon die Fütterung steigern, damit mehr Schnecken durchkommen! Ich habe Yellow Fire Garnelen, aber von den Amanogarnelen ist bekannt, daß sie auch keine Kostverächter sind, insofern könnte ich mir das durchaus vorstellen.
Neuen Filter anlaufen lassen, ja, kann passieren mit Nitritanstieg, mußt du messen und notfalls mit Wasserwechseln agieren. Andererseits befinden sich ja auch Bakterien im Bodengrund und in den "Mulmecken", ich würde nur sparsam füttern, bis der neue Filter richtig läuft, damit nicht so viel organisches Material anfällt.
 
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Echt super, dass du mir so mit Rat zur Seite stehst! Wollte ich dir nur mal sagen. Gibt es einen Filter, den du empfehlen kannst? Ich wollte wohl endlich mal einen Außenfilter nehmen, weil das ständige reinfassen bei Filterkoreckturen (Düse verstellen, wenn Pflanzen gewachsen sind und weggepusstet werden), nicht gut fürs AQ ist (Keime). Ich dachte an den von Tetra, würde nur gerne wissen, ob ich den bis 60l oder den ab 60l nehmen soll, da ich mit der ströhmung in sorge bin. Nicht dass ich dann eine twister im becken habe!!! Kennst du dich da aus? (Habe wieder 2 Gelege gefunden... und die Fische sind mittlerweile echt dabei, deren Gehäuse von algen zu befreien. ^^)
 
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Hallo,

ich habe selber einen Tetratec Ex 600 Filter, und bin, im Gegensatz zu vielen anderen, die AFs von der Firma nutzten, gar nicht zufrieden. Vielleicht habe ich ein Montagsmodell, aber das Ding hatte zuerst einen defekten Impellor (laut!) und ist von Anfang an ganz schwer dicht zu kriegen nach dem Öffnen. Ich werde ihn bald durch einen Eheim Ecco Pro200 ersetzen. Eigene Erfahrungen habe ich bisher nur mit meinem Tetrafilter gemacht, aber meine Mutter und ein guter Bekannter nutzen Eheim-Filter und sind zufrieden damit. Auch vom JBL Crystal Profi habe ich bisher nur gutes gelesen.
Aussenfilter können ruhig leicht überdimensioniert sein, also zB der TetraTec 600 statt 400 für 50-60L oder der Eheim EccoPro 200, statt des 150ers. Man kann die Strömung am Einlaufhahn drosseln, solange das nicht über die Hälfte der Leistung ist, machen die Pumpen das auch mit.
Einziger Haken bei Aussenfiltern: Man muß den Ansauger garnelensicher kriegen, sonst wird der Garnelennachwuchs eingesaugt. Ich hatte zuerst einen Nylonstrumpf, der sich aber sehr schnell zusetzte. Jetzt habe ich eine Art Röhre aus feiner Edelstahlgaze gebaut, das funktioniert gut, aber natürlich werden keine größeren Pflanzenreste etc eingesaugt, die bleiben also im Becken, meist in der Nähe des Ansaugers zurück und schweben auch manchmal im Wasser herum. Möglich ist auch der Schaumstoffaufsatz von zB den kleinen Fluval-Innenfiltern als Schutz - muß dann allerdings auch ggf wöchentlich ausgewaschen werden.
 
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Ich werde mir die Filter demnächst mal ansehen gehen bzw. zeigen lassen. Der preis spiel ja auch eine Rolle. Und was den Nachwuchs angeht, da läuft bei meine Garnelen ja eh nichts, weil die dafür Brackwasser bevorzugen. War heute bei einem Händler in der Nähe, der war aber echt doof zu mir. Wollte ja das Wasser testen lassen und habe daher gedacht: "Probiers mal dort, da kostet es nichts!" Fazit war, dass der Kerl mir erzählt hat ich würde zu viel Wasser wechseln, ich sollte nur alle 2 Wochen ca 1/4 des Beckens wechseln und dabei dann mit einer Saugglocke den ganzen Dreck aus dem AQ holen. Und was das testen angeht, da würden die nur testen, wenn ich ein Fischsterben hätte (etwas spät oder?)!!! Dann hat er auf Nitrit getestet und hat dann per Augenmaß sich die Farbe angeschaut (gelb) und hat gesagt, der Wert ist in Ordnung. Der hat die Lösung weder mit einer Vergleichslösung (AQ-Wasser), noch mit der Skala verglichen und daher auch keinen Wert genannt. Auch wenn ich vorher wusste, dass es da nicht richtig zugeht aber da war ich echt platt, kann ich dir sagen. Das erklärt, warum deren Fische immer krank sind und häufiger sterben (Bekannte kauft da immer, ganz nach dem Motto "was mir gefällt, nehm ich mit!" Aber Ratschläge nimmt Sie nicht an.). Habe bei denen heute Goldfische gesehen. Da waren auf geschätzte 1000l so viele Goldfischjunge drin, dass man die Rückwand nicht mal mehr sehen konnte. Da sollte man sich mal überlegen, ob man nich anonym den Tierschutz informiert. Also zurück zu dem anderen Laden, auch wenn das Testen dann 5€ kostet und die Fahrt 2 Stunden dauert, da kommt zumindest was qualitatives bei raus! Und deren Tiere sind so gut wie immer fitt (Ausnahmen gibt´s ja überall)!
Soweit erstmal zu meinem Erlebnis heute, nächste Woche steht dann endlich der Wassertest an und Filter zeigen lassen! Danke für die Infos!!!
 
Öhrchen

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Das mit dem zu viel Wasser wechseln erzählen viele Händler. Komisch eigentlich, aber die "Altwasser Aquarianer" scheinen doch noch recht verbreitet zu sein. Oder sie werden so geschult, weil sie dann mehr Mittelchen verkaufen können, die das Wasser stabil halten? :Frage
Klar kann man auch zu viel wechseln, aber eigentlich macht es schon Sinn, die Abfallprodukte und auch Düngerüberschuss regelmäßig zu entfernen. Ich habe damit jedenfalls gute Erfahrungen gemacht und werde daher bei meinen wöchentlichen, großen Wechseln bleiben.
Stimmt, bei den Amanos gibt es ja das Nachwuchs-Problem nicht, also brauchst du den Ansauger auch nicht verkleiden.
 
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Nur mal so eine Frage, wie saugst du mulm ab? Ich habe bei mir keine gut zu erreichenden, freien Flächen, wo ich mit dem Schlauch saugen könnte, ohne die Wurzeln der Pflanzen bzw. deren Blätter und somit die ganzen Pflanzen immer gleich mit zu erwischen. Gibt es da einen Trick?
 
Öhrchen

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Hm,
ich habe recht wenig optisch sichtbaren Mulm, bei den paar Fischen (12 Perlhuhnbärblinge) und Wirbellosen fällt nicht so viel an. Und in den feinen Sand als Bodengrund sinkt kaum was ein. Ab und zu hebe ich mal die Steine an und sauge darunter ab, oder wirbele so die oberste Sandschicht auf und sauge ab, was dann direkt rumschwimmt. Das mache ich meistens mit einem Aquarienschlauch, wie er ursprünglich beim Mulmsauger dabei war, nur ohne Mulmglocke. Manchmal auch mit einem noch dünneren Silikonschlauch, wenn ich in die ganz engen Ecken kommen will. Mich stören zB die kleinen, leeren Schneckenhäuser, und Fuzzel vom Süßwassertang, die hole ich so raus. Muß nur immer aufpassen, daß ich keinen Garnelennachwuchs, oder auch ausgewachsene, Garnelen erwische, die krabbeln überall rum, vor allem, wenn Mulm aufgewirbelt wird.
 
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Hier endlich die Wasserwerte vom Laden (außer Eisen alles mit Teststreifen von JBL gemessen, Eisen mit JBL Tropfentest)
KH: 3° pH: 6,8 GH: 7,0° NO2: 0 mg/l NO3: 5 mg/l Fe: 0 mg/l Ich hatte die Tagesdüngung von 1 auf 2 Tropfen erhöht, weil ich merke, dass das den Pflanzen besser tat. Piselalgen sind so gut wie weg und habe jetzt auch keine anderen Algen mehr im Becken (zumindest nichts zu sehen). Nun sagte der Verkäufer, ich soll mit der Tropfendüngung aufpassen wegen dem Nährstoffüberschuss der anderen Elemente, soll aber Eisen nicht extra düngen. Die Pflanzen wachsen aber kaum und Eisen ist auf 0!!! Was soll ich denn jetzt tun, da ich ja nicht wieder Algen bekommen möchte. Da die Messungen per Teststreifen waren, weiß ich auch nicht, ob ich den Werten trauen kann. Das Wasser kommt immerhin mit 25 mg/l an Nitrat raus und einem pH von 7,5, weshalb ich nicht ganz sicher bin, ob die Werte so stimmen können. Und selbst wenn, wo bleibt das Eisen, da das Hornkraut und diew Wasserpest ja auch nicht wachsen... 1 Problem gelöst... 3 Neue aufgetaucht... Mist!!!
 
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