Großes Wandelndes Blatt - Phyllium giganteum - Krankheitshilfe

Diskutiere Großes Wandelndes Blatt - Phyllium giganteum - Krankheitshilfe im Spinnen Forum im Bereich Terraristik und Aquaristik; Hallo alle zusammen ;) , mein wandelndes Blatt hat sich seit der letzten Häutung sehr verändert. Es müsste die letzte Häutung gewesen sein, da vor...
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My.Area

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Hallo alle zusammen ;) ,
mein wandelndes Blatt hat sich seit der letzten Häutung sehr verändert.
Es müsste die letzte Häutung gewesen sein, da vor allem die Flügel um einiges größer geworden sind und es auch von der Zeit hinkommt.
Folgendes Problem:
Ich habe mein Wandelndes Blatt nun seit letztem Herbst gekauft.
Es hat nun die letzte Häutung durchgemacht.
Diesmal konnte ich die Haut zu Gesicht bekommen, was mit vorher leider nie gelang.
So nahm ich sie heraus begutachtete sie und wollte sie erstmals auch behalten.
Doch dann habe ich mich wieder entsinnt, dass die Haut sehr viele Nährwerte enthält und in der Regel von den Wandelnden Blättern fast Restlos verzeht wird.
Dazu noch das: Als ich das wandelnd Blatt gesehen habe lag das Wandelnde Blatt auf dem Boden und hatte die Haut fast vollständig abgestriffen.
Ich hielf ihm noch den Rest haut loszuwerden.
Das Blatt war da schon so mit einen komischen Zeug wie einer Art Schleim überzogen... (das kommt aber wohl von der Häutung).
Naja jedenfalls packte ich die Haut wieder ins Terrarium und wollte das wandelnde Blatt noch einmal drausen begutachten.
Ich packte es ungünstig, sodass ich das mittlere linke Bein abriss...
Seit dem, dass ist nun ca. 4-7 Tage her (ja, ich bin senil xD) hat es weder die Haut noch Eiche gegessen.
Nacher will ich ihm nochmal Brombeere anbieten.
Das komische ist aber nun, dass das Blatt erstens einmal Quer durch die Mitte nur noch dick ist und das mehr als sonst (der Streifen ist so weißlich ?) es hat sich ein wenig verfärbt und die Ränder des Blattes sind so dünn wie Papier.
Nach meinen Recherchen im Internet würde so etwas doch zu treffen, oder nicht ?:

http://www.anolis.de/beratung/tiere/phas...krankheiten.htm

Anbei sind auch noch 3 Fotos, die den Zustand des Blattes besser erläutern.
Schade ist nur, dass das Bein auch nach der letzten Häutung abgerissen ist, sonst hätte es sich ja nochmal wahrscheinlich nachgebildet...

Was ich vergessen habe zu sagen: Ich habe gerade eben das Glas, indem sonst die Eichenäste stehen oder die Brombeerzweige, hinausgenommen, und die Bläter mit ein paar Stielen auf den Boden gelegt, falls das Blatt es nich hinbekommt so steil nach oben zu klettern um zu essen ( wegen des fehlenden Beines )

Naja bist dahin erstmal vielen Dank und Gruß

Nico (My.Area)

PS: Konnte die Bilder hier leider nicht hochladen, da die Dateigröße zu groß war großes Grinsen

Darum hier der Link zu den Hochgeladenen Bildern: ImageShack© - Gallery

Edit:
Achso, was noch zu erwähnen ist, aber wahrscheinlich nicht wichtig ist, an dem Tag vor der Häutung habe ich in der Nacht die Terrarientür aufgelassen. Zum Glück hat sich das Tier noch gehäutet, denn am nächsten Morgen war die Luftfeuchtigkeit auf 50% gesunken -.-... Habs dann aber gleich wieder behoben.
 
24.06.2009
#1
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Pharnacia

Pharnacia

The Green Iguana
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Oje das sieht gar nicht gut aus. Den Bildern nach würde ich sagen, die überlebt nicht.

Kann sie sich überhaupt noch bewegen?

Die wird bei der Häutung runtergefallen sein, das ist immer ein großes Problem.

Möglicher Grund dafür wäre, dass sie keinen guten Platz zum häuten hatte. Hast du Gaze oder etwas anderes an deiner Terradecke? Und stimmt die Höhe des Terras?

Angreifen währen und nach der Häutung ist auch immer schlecht... zumindest drei Tage Erholung sollten solche empfindlichen Tiere haben, nach der Häutung zu hohe Luftfeuchtigkeit ist auch nicht gut. Was für Belüftung hast du denn im Terra?
 
Glittermaus

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Wie hoch ist denn Deine Luftfäuchtigkeit in etwa und wie hälst du sie konstant?

Hatte es vorher schonmal Probleme mit der Häutung?
 
Pharnacia

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Wie geht es dem Blättchen denn? Bewegt es sich noch?

Kann dir leider nicht sagen was genau passiert ist, auch wenn du es gut beschrieben hast.

Aber Fehlhäutungen solls immer wieder mal geben und Phyllium giganteum sind nicht gerade die gesündesten Tiere weil es keine Männchen gibt.

Viel Glück noch, vielleicht wirds ja doch noch...
 
Pharnacia

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Hast du dir schon mal die Ausfallsraten und Schlupfraten angesehen von Phyllium giganteum? Die sind echt miserabel, das ist eine der am schwierigsten zu haltenden Arten.

Gut, wenn man sie über L1 bringt dann kann man es auch mit einer schaffen. Trotzdem sind sie genetisch echt nicht mehr das was sie einmal waren. Da brauchts dringend Blutauffrischung.

Ich habe mal ein Männchen angeboten gesehen, nur einmal, und ich schätze das war eher ein Gynander oder ein steriles Männchen. Wenn es ein echtes war, dann wird es hoffentlich auch in absehbarer Zeit Männchen in Zucht geben.
 
Glittermaus

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Wie du schon sagst, die Art ist schwer zu halten.

Aber die miesen Zuchterfolge werden immer wieder von Forum zu Forum nachplappernd mit der Parthenogenese in Verbindung gebracht, wissenschaflich Blödsinn.

Ein Stammtier gibt in der Parthenogenese immer wieder seine eigenen, gesunden Gene weiter, die können nicht "abnutzen".
Genau darin sieht die Wissenschaft den großen Vorteil des Klonens. Man sucht den einen perfekten Fleisch-, Wolle-, Vitamin.... Lieferanten und kopiert den immer und immer wieder, ohne daß die Qualität beeinträchtigt wird.
Eine Veränderung der Gene ins negative ist nur durch eine Befruchtung mit einem Männchen möglich. Durch dessen schlechtes Erbmaterial oder duch Inzucht.
durch die Parthenogenese hat Mutter Natur dieser "Verschlechterung" ein Schnippchen geschlagen ;)
 
Pharnacia

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Ich hatte nie ein Männchen bei Phyllium giganteum, deshalb kann ich das nicht vergleichen.

Aber zum Beispiel bei Mantiden, die sich parthenogenetisch fortpflanzen können, schlüpfen viel weniger Tiere und irgendwann gar keine mehr.

Ist ja mal ein interessantes Thema, hast du dazu einen Artikel gelesen oder wo kann man sich informieren?
Ich kann das nämlich nicht so einfach glauben, weil ich selbst die Erfahrung gemacht habe, dass Arten die es parthenogenetisch und sexuell gibt, sich immer gesünder fortpflanzen wenn sie sexuell sind.
Zumindest ist die Schlupfrate deutlich höher bei vielen Arten.


Ich dachte immer Parthenogenese ist genau so schlimm wie jahrelange Inzucht. Und für die gibt es einen Beweis, dass es schädlich ist > Extatosoma tiaratum, die sterben im Moment massenweise an Durchfall und/oder Amöben wenn sie ein bisschen zu feucht gehalten werden.
 
Glittermaus

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Inzucht ist doch vom biologischen Ablauf etwas ganz anderes als Parthenogenese. Parthenogenese ist die immer wieder gleiche Kopie eines festen Genpools, welcher sich nicht verändert. Bei Inzucht wird eine verwandte Erbmasse eingekreuzt, was da passieren kann, weiß jeder.
Da gibt es ganz sicher "Artikel" (sprich: Es wir sicher hier und da kurz im Zusammenhang mit anderen Dingen erwähnt) drüber, aber dann in Fachliteratur und nicht erwähnenswert, weil das eine bewiesene Sache ist wie 1+1=2, darüber braucht man keine Doktorarbeit verfassen :D
wie gesagt, die gesamte Klonforschung beruht auf dieser Tatsache.
 
Pharnacia

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Ja ich versteh schon den Sinn der Sache... aber ob das bei Insekten und ihrem natürlichem Klonprozess auch immer gut ist...

Für mich ist das nicht so eine bewiesene Sache, was ist mit den Fakten, dass die Schlupfrate niedriger ist?

Ich will Beweise :D
Ich werd mich mal umhören was andere dazu sagen.
 
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1+1=2 braucht Dir auch niemand beweisen oder daß die Sonne scheint... ist einfach so :D
Und so merkwürdige Theorien kommen eben immer wieder auf, weil irgendwer glaubt, was ein anderer erzählt, ohne selber nachzudenken, zu hinterfragen oder sich verlässlich schlau zu machen. Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit einer Kollegin, die felsenfest behauptete, Hunde werden immer agressiv, wenn sie einmal rohes Fleisch frassen.
Und dann gibts noch die Nase in Pipi tunken, damit das Tier sauber wird und jedes Weibchen sollte aus gesundheitlichen Gründen einmal Junge kriegen, Männchen werden kastriert und Weibchen sterilisiert und was weiß ich für Storys... eigentlich sollte man sowas mal sammeln, mir fallen immer mehr ein :crazy:
 
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Ja ich versteh schon den Sinn der Sache... aber ob das bei Insekten und ihrem natürlichem Klonprozess auch immer gut ist...
.
Was soll da passieren? Diese eine, einzigartige Genstruktur bleibt immer gleich, nutzt sich nicht ab.

Wenn dieses eine Tier irgendwann weniger/schwächere/keine Jungen mehr bekommt, liegt das vielleicht an Umwelteinflüssen, am Alter oder Gesundheitszustand des Muttertieres....
 
Glittermaus

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1+1=2 braucht Dir auch niemand beweisen oder daß die Sonne scheint... ist einfach so :D
Und so merkwürdige Theorien kommen eben immer wieder auf, weil irgendwer glaubt, was ein anderer erzählt, ohne selber nachzudenken, zu hinterfragen oder sich verlässlich schlau zu machen. Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit einer Kollegin, die felsenfest behauptete, Hunde werden immer agressiv, wenn sie einmal rohes Fleisch frassen.
Und dann gibts noch die Nase in Pipi tunken, damit das Tier sauber wird und jedes Weibchen sollte aus gesundheitlichen Gründen einmal Junge kriegen, Männchen werden kastriert und Weibchen sterilisiert und was weiß ich für Storys... eigentlich sollte man sowas mal sammeln, mir fallen immer mehr ein :crazy:
Noch so einer: Hunde dürfen keinen Käse fressen, das zerstört ihren Geruchssinn :rofl:

Ich weiß, absolut off topic, aber ich finde das echt spannend :p
 
Pharnacia

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The Green Iguana
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Du redest davon man soll nicht alles nachplappern. Genau das tue ich, ich hinterfrage was du mir erzählst und vergleiche es mit meinen Erfahrungen. ;)

Ich hab darauf keinen Beweis gefunden. Kann schon sein, dass es so ist. Trotzdem finde ich man sollte Arten die es geschlechtlich gibt auch geschlechtlich halten. Das kommt der Natur am nahesten.

Phyllium giganteum stellt da wohl die Ausnahme dar, denn die gibt es auch in der Natur fast nur parthenogenetisch. Dann sind es warscheinlich wirklich nur die Umwelteinflüsse die diese Art so schwächen.
 
Thema:

Großes Wandelndes Blatt - Phyllium giganteum - Krankheitshilfe

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