Randalieren bei Rossigkeit - dringend

Diskutiere Randalieren bei Rossigkeit - dringend im Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde; Hallo Pferdefreunde, ich hoffe irgend jemand hat eine Idee, die uns hilft: Wir haben eine Stute, inzwischen 18 Jahre alt. Ein liebes, braves...
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Anko

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Hallo Pferdefreunde,

ich hoffe irgend jemand hat eine Idee, die uns hilft:

Wir haben eine Stute, inzwischen 18 Jahre alt. Ein liebes, braves Pferd, nur wenn sie rossig ist randaliert sie dermaßen, daß sie schier den Stall zerlegt. Die Frage ist, gibt es irgend etwas, das sie da ein bißchen runterschraubt, vielleicht etwas homöopathisches, oder Bachblüten oder so?

Wir haben sie, seit sie ungefähr 2 Jahre alt war. Damals hatten wir einen Wallach, der sie des öfteren gedeckt hat (bei dem ging das wirklich, der Tierarzt hat mir damals erklärt so etwas kommt hin und wieder vor, dass das noch alles funktioniert bei einem Wallach, nur gibt es natürlich keinen Nachwuchs, logischerweise). Ob das nun damit zusammen hängt, daß sie damals so oft gedeckt wurde, weiß ich nicht, auf alle Fälle seit damals ist bei jeder Rosse "Randale" angesagt. Ich habe immer gehofft, daß sie mit der Zeit irgendwann ruhiger wird, aber dem ist nicht so. Da wird gequietscht, an Wände und Türen getreten, sie schmeißt sich auch richtig seitlich gegen die Wand und oder drückt immer wieder mit dem Hinterteil dagegen.....

Wenn sie auf der Weide ist, ist Ruhe. Dann grast sie ganz friedlich mit unserem alten Wallach, als könnte sie kein Wässerchen trüben. Aber so bald sie im Stall ist, geht das Theater wieder los. Im Winter war einigermaßen Ruhe, aber jetzt im Frühling geht es wieder wirklich rund. Ich kann sie aber nicht 24 Stunden auf die Weide lassen, da bekomme ich Probleme mit Eiweißüberschuß etc., und sie hatte vor Jahren schon einmal Hufrehe, also muß ich da aufpassen.

Klar ist, daß diese Beanspruchund kein Stall aushält. Irgend etwas gibt immer nach - eine Tür, ein Brett, ein Beschlag.... der Stall ist wirklich solide gebaut, aber bei solcher Beanspruchung hält nichts auf die Dauer. Natürlich habe ich auch Bedenken, daß sie sich irgendwann mal ernsthaft verletzt, es kann auch bestimmt nicht gut für die Beine sein, wenn ständig gegen Wände und Türen getreten wird. Und sie macht auch einen alles andere als glücklichen Eindurck, wenn sie sich so aufführt.

Organische Ursachen waren bisher keine zu finden, und der Tierarzt hat dazu leider keine Idee.

Habt ihr da einen Tip für mich? Vielleicht auch eigene Erfahrungen mit rossigen Stuten? Ich habe schon viele Stuten kennen gelernt, und daß sie bei der Rosse zickig sein können ist schon klar. Aber so extrem wie meine Zicke habe ich das noch bei keiner Stute gesehen, und das geht weit über das normale Maß hinaus.

Grüße an alle
Anko
 
04.05.2008
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*Chrissi*

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Hallo Anko.

Das hört sich ja ganzschön heftig an...

Ich kenne mich nicht sonderlich mit homöopatischen Mitteln aus,aber ich habe rausgefunden,dass folgende Mittel helfen sollen:
-Ovarium Compositum alle 2 Tage 3 wochen lang
-Platinum metallicum-Injeel
-Hormeel

Frag doch einfach deinen Tierarzt,was er davon hält.

Hast du nicht die Möglichkeit,die Stute auf einen Paddock zu stellen?Da bestände keine Hufrehe-Gefahr und sie könnte sich nicht so einfach verletzen.Außerdem kommte die Arme in der Zeit ja sont garnicht zur Ruhe,wenn sie in der Box steht.
Oder villeicht in einen Offenstall?

lg Chrissi
 
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Anko

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Ich brauche den Tierarzt sowieso in den nächsten Tagen (Impfung ist fällig), da werde ich gleich mal fragen.

Offenstall hilft nur bedingt, wir hatten sie mal auf einer Weide mit Unterstand, da durften wir dann jedesmal bei Rossigkeit den Unterstand richten, Bretter erneuern etc. Ich habe schon beschlossen, daß ich sie die nächsten Nächte ein- und ausgehen lasse und die Weide absperre, so daß sie in Stall und Paddock herumwandern kann. Vielleicht bringt sie das schon ein bißchen auf andere Gedanken. Tagsüber auf der Weide ist sie ja brav.

Sie macht halt auch einen recht unglücklichen Eindruck bei all dem Rumgezicke, man merkt ihr deutlich an daß sie sich selber alles andere als wohl fühlt dabei.

Ich werde das mit dem Tierarzt besprechen, was er von den genannten Mitteln hält. Weißt du, wie das verabreicht wird, alle drei kombinieren, oder erst mal eins ausprobieren, oder abwechseln?

Grüße
Anko
 
Secunda

Secunda

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Hallu

Steht sie ständig mit dem alten Wallach zusammen? Kann sie sich mit ihm beschnuppern, beknabbern im Stall?

Evt. ist sie auch nicht ausgelastet. Ich kenne viele Stuten, die während der Rosse viel zu viel Energie haben und beispielsweise bei Sprüngen über sich hinaus wachsen.

Bekommt sie Hafer? Den würde ich während der Rosse oder sogar insgesamt dann weglassen.

Zu den homöopathischen Mitteln kann ich leider nichts beisteuern, habe damit keinerlei Erfahrung.
 
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Anko

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Sie steht ständig mit dem alten Wallach zusammen, sie gehen auch tagsüber zusammen auf die Weide. Beim Weidegang benimmt sie sich ganz normal, grast oft auch weit weg von ihrem Stallgenossen. Aber im Stall führt sie sich dann auf. Bis vor einigen Monaten war sie noch in einem anderen Stall, mit einer ganzen Herde. Da war es ähnlich - tagsüber auf der Weide friedlich, abends im Stall dann Theater.

Hafer bekommt sie keinen, den habe ich schon gestrichen.
 
katinka

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das problem mit den homöophatika ist einfach, dass sie nicht als richtige "medikamente" angesehen werden, obwohl sie das sind. ich würde stattdessen einen tierarzt aufsuchen, der auch natürliche heilmethoden zur unterstützung anbietet. ein normaler tierarzt wird dir nicht unbedingt weiter helfen können. man "probiert" so ein mittel nicht einfach aus, weil wirkung zeigen die meist erst nach einigen wochen. die musst du schon viel früher geben, bevor die nächste rosse einsetzt.

von so einem heftigen fall hab ich leider auch noch nie was gehört. meine stute selbst ist ja einfach nur zickig während der rosse, aber das ist ja normal.

hat sie sich denn nicht bei dem wilden getue schon erheblich verletzt?
 
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*Chrissi*

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Also soweit ich weiß,werden die Mittel nicht alle zusammen gegeben sonder nur eins davon.Normalerweise sucht der Tierarzt/Homöopat eins aus.Wenn es keine Wirkung zeigt,wird öfters noch ein anderes ausprobiert.
 
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Anko

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In der letzten Nacht ist Ruhe eingekehrt, anscheinend ist die Rosse vorbei. Nächste Woche kommt die Tierärztin, und ich hoffe, daß sie diese Mittel kennt oder sonst eine Idee hat, damit es beim nächsten Mal nicht wieder so heftig wird.

Bisher hat sich meine Maus nicht ernsthaft verletzt bei ihrem Rumgetobe, außer ab und zu eine Schramme. Aber für die Beine etc. ist es bestimmt nicht gerade gut, auch wenn man äußerlich nichts sieht. Schließlich sind Hufe nicht dafür gebaut, an Wände zu trommeln. Und sie macht auch einen ziemlich gequälten und genervten Eindruck in der Zeit, wenn sie so rumspinnt. Schon allein deshalb möchte ich etwas finden, daß sie da etwas auf Normalmaß zurückbringt.
 
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