Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Diskutiere Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern? im Futter, Futtertierzuchten, Vitamine und Mineralien Forum im Bereich Terraristik; Hallo zusammen! Wie der Titel des Themas schon sagt, würde ich gerne wissen, warum so viele Leute ein Problem damit haben, wenn an Schlangen oder...
Kiara05

Kiara05

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Hallo zusammen!

Wie der Titel des Themas schon sagt, würde ich gerne wissen, warum so viele Leute ein Problem damit haben, wenn an Schlangen oder so Mäuse und/oder Ratten verfüttert werden?
Vielleicht scheint Euch dieser Thread sinnlos.
Ich würde aber gerne wissen, warum das für manche Leute so schlimm ist...

Bitte um ehrliche Meinungen.

Liebe Grüße
 
13.02.2009
#1
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Fussel

Fussel

Earthling
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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Huhu
Ich glaube von Diskusionen solcher Art gibt es schon eine ganze Menge.

Ich zum Beispiel könnte keine Tiere verfüttern, habe aber kein Problem damit wenn es jemand in meiner abwesenheit tut!
Was mich allerdings stört ist, dass der Mensch quasi Gott spielt. Klar muss das Reptil was essen, aber in der freien Natur muss sie a) wenigstens was dafür tun (ob nun hinterher jagen oder auflauern) und b) haben dort die Tiere eien Chance abzuhauen.
Bei uns nicht. ABer natürlich kann man das reptil trotzdem nicht verhungern lassen. Nur habe ich da eine ganz eigene Einstellung: Bestimmte Reptilien, gerade große, gehören einfach nicht in Gefangenschaft! Von mir aus in Zpps etc damit sie nicht aussterben, aber solche Tiere wird man noch weniger artgerecht halten können als unsere domestizierten Haustiere. Aber das ist ein anderes Thema.

Was mir noch sehr wichtig istt: Woher stammen die Futtertiere?
Wenn sie aus privater Zucht sind und die Elterntiere (ggf auch die Futtertiere je nachdem mit welchem ALter sie verfüttert werden) hatten ein artgerechtes und gutes Leben, ist es ok. Aber sich nur weil es einfacher und billiger ist irendwelche Tiere aus schlechter Haltung aus dem Zooladen zu holen finde ich nicht ok! Denn auch wenn sie sterben müssen sollten sie ein Recht auf ein artgerechtes Leben haben!

Und man muss drauf achten, bei Lebendfutter, das sie nicht beim verfüttern gequält werden. Ein schneller Biss, oder schnelles würgen wie auch immer und gut ist. EIn bekannter hatte mal eine Schlange die angefangen hat wie eine Katze mit dem Futter zu spielen, auch wenn das eigentlich denke ich gegen deren Instinkte ist. Und darauf hin hat er sie auf Frostfutter umgestellt, weil das einfach keinem Tier zumutbar ist!


Aber mal ganz ehrluch, den Reptilienhaltern würde auch das Herz bluten wenn sie zum Beispiel sehen müssten wie Schlangen. Echsen oder was weiß ich getötet werden, oder?


Liebe Grüße
 
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Pixie2

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Hallöchen,

das Warum liegt doch eigentlich auf der Hand:
Viele finden halt Kleinnager süß und putzig, Reptilien wie Schlangen haben eher eine kleinere Lobby und viele Menschen mögen sie nicht. So ist das halt.

Für mich ist das kein großes Thema. Ich mag sowohl Schlangen als auch Nager. Hatte selber Ratten und kann mir eine Fütterung trotzdem problemlos ansehen.

Oberste Maxime sollte doch immer sein, dass alle Tiere zu Lebzeiten artgerecht versorgt werden, auch die Futtertiere.
Ist das der Fall...wunderbar, dann kann ich sehr gut mit leben.

LG
Pixie
 
Kiara05

Kiara05

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Hallo zusammen. :)

Danke für Eure Antworten! :)

Es regt mich auf, weil ich ständig höre
von Freunde, teilweise Familie, wie kannst Du über Leben und Tod entscheiden und solche Sachen halt.
Ich meine damit alle Leute, die total dagegen sind, dass wir Mäuse/Ratten verfüttern. Es gibt ja
Leute, die das pervers finden und es als Tierquälerei bezeichnen. Und will einfach nur mal anregen, dass alle mal so bisschen nachdenken.
Ich will nur meine Gedanken/Meinung aufschreiben:

Ich kann es verstehen, wenn Leute keine Tiere an andere Tiere verfüttern können. Ich konnte es anfangs auch nur sehr schlecht. Man gewöhnt
sich aber daran. Inzwischen füttere ich fast nur mehr tote Mäuse...
Ich sag mal so, fast jede Frau schminkt sich, um "schön" zu sein. Dabei denken aber nur wenige daran, was die Labortiere da mitmachen und
wie elendig sie sterben. Oder halt Hygieneartikel die an den Tieren getestet werden. Oder jeder nimmt mal eine Tablette oder ähnliches zu
sich, nur weil man ein bisschen verkühlt ist. Keiner bedenkt, dass das alles an Tieren getestet wurde/wird.
(Ich rede nicht von Krankheiten, wo es wichtig ist Medikamene zu nehmen. Ich meine Krankheiten, die man auch ohne Medikamente behandeln
kann!)

So jetzt kommt das Nächste: Bitte kommt jetzt nicht damit, dass alle Vegetarier sind. Schaut doch einfach mal, wie qualvoll Rinder
geschächtet werden und trotzdem essen wir diese Tiere. Da kümmert es auch keinen, wie die Tiere sterben, ob schnell und schmerzlos oder
langsam und voller Schmerzen. Ihr könnt Euch ja mal im Internet ansehen, wie Rinder geschächtet werden... Ich werde hier keine Details
schreiben.
Oder schaut Euch mal an wie (Weihnachts)Gänse gestopft werden. Interessiert auch keinen wie die Tiere da leiden, denn viele essen es.
So dann kommen wir zu dem Katzen-/Hundefutter: Habt Ihr Euch schon mal überlegt, was in dem Futter drin ist?! Ich werde jetzt die Marken
nicht nennen, aber in dem Futter sind zB geschrederte Kücken drinen. Könnt Ihr ja mal genau schauen im Futter, wer Hund oder Katze hat,
dann werdet ihr sehen dass da die Mini-Knochen von den Kücken drin sind.

Dann zu den Fischen: Viele von uns essen gerne Fische, darunter auch Meerwasserfische.
Interessiert es uns, wie die Fische, Garnelen,... sterben? Nein, es interessiert uns nicht. Wir essen sie einfach. Und auch diese Tiere
leiden lange bis sie sterben. Sie werden vom Fischernetz aufs Boot geschmissen und liegen dann im Trockenen bis sie sterben...

So, dann zu Hunden und Katzen, die in China zu Massen geschlachtet werden. Wo die Katzen in einen Sack (mit Löchern) geschmissen werden
und dann der Sack in siedend heißes Wasser geschmissen wird. Oder wo den Tieren bei lebendigen Leib das Fell abgezogen wird. Oder wie die
Tiere dort untergebracht sind, in kleinen Drahtkäfigen zusammen gepfercht. Und auch da kümmert es wenige Leute. Viele haben Lederschuhe zu
Hause oder eine Jacke mit Kapuze, die mit Fell umrahmt ist. Schaut ihr wirklich alle darauf, dass das Kunstfell ist?! Ihr braucht doch nur
mal schauen, was bei den Jacken steht: Sicherlich "Made in China". Dann könnt Ihr Euch wohl denken, dass da kein Kunstfell drauf sein wird.
Könnt Ihr Euch auch mal Bilder ansehen im Internet...

Das Gleiche sieht man bei Zuchtfabriken, die Mäuse/Ratten/usw. züchten. Ich habe vor ein paar Wochen eine eingefrorene Maus für meine
Schlange geholt. Zu Hause kam ich an und hab die Maus vom Papier ausgerollt. Was sah ich da: Eine Maus, die einen abgebissenen Schwanz und
ein abgebissenes Ohr hatte. Die Schnauze war blutig... Ich möchte gar nicht wissen, was in solchen Fabriken abgeht. Jetzt überlege ich,
wieder Mäuse zu züchten. Kommt mir zwar teurer, als wenn ich alle 2 Wochen eine Maus kaufen gehe, aber auch MIR (obwohl ich Schlangenhalter
bin) liegt das wohl der Tiere am Herzen. Nicht nur, dass meine Schlange ein nährhaftes Futter hat, nein. Ich will das Mäuse schöne
3,4,5 Monate haben, bis sie als Futter enden.

Ich möchte Euch keine Vorwürfe oder sonstiges machen. Ich möchte nur das Ihr mal nachdenkt, wie qualvoll die ganzen, oben aufgelisteten
Tiere sterben!

UND JEDER VON UNS UNTERSTÜTZT DAS ALLES!!! EGAL OB BEWUSST ODER UNBEWUSST!!!
Haben diese Tiere die Möglichkeit abzuhauen? NEIN, haben sie nicht!
Ich finde es nicht fair, wenn viele Leute Vorwürfe machen, wie wir doch das Recht haben zB über Leben und Tod zu entscheiden oder
Gott zu spielen.
Ja, wir setzen zwar die Nagetiere dem Tod aus, aber die Tiere leiden meistens nur sehr kurz! Und das ist das was zählt. Und klar, es ist
wichtig, dass die Futtertiere ein schönes Leben haben bevor sie sterben.
Wisst Ihr wie ich das meine?

So, ich hör mal auf zu schreiben... Uihhh ein bisschen lang geworden.

Aber mal ganz ehrluch, den Reptilienhaltern würde auch das Herz bluten wenn sie zum Beispiel sehen müssten wie Schlangen. Echsen oder was weiß ich getötet werden, oder?
Mir tut es grundsätzlich immer weh, wenn ein Tier getötet wird. Egal ob Maus, Schlange, Meerschweinchen,....

Liebe Grüße,
Sandra
 
Christin85

Christin85

Domtöse
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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Hallo!

Entscheidend ist meiner Meinung nach vorallem der Bezug zu den Tieren.
In China essen sie Hunde und Katzen. Hier kann sich das kaum einer vorstellen. Schließlich hat so manch einer ein solches Tier zu Hause und liebt es abgöttisch.

In Indien würden die Menschen wohl kein Rind essen und können sich dies auch absolut nicht vorstellen.

Tja und wenn man zu Hause einen Hamster, eine Maus oder eine Ratte hat - die man ganz toll (interessant, süß usw.) findet, kann man sich ja auch nicht so gut vorstellen sowas zu verfüttern.

Sooo viele Mäuse müssen sterben, damit 1 Schlange satt wird. Das wiederstrebt dann vielen Leuten.
(Auch wenn soo viele Kühe, Schweine, Hühnchen und Fische für 1 Menschen sterben müssen).

Es ist einfach der Kontakt und das Bild vom Tier was mit bestimmt. Seid ich Kaninchen habe, mag ich auch keine Kaninchen mehr essen (und tue es auch nicht mehr). Ich würds vll. tun, wenn die Tiere aus einer wunderbaren Haltung kämen - aber selbst dann würds mir nicht schmecken.
Das ist einfach Kopfsache.

Mit Rindern und Schweinen hab ich selbst nicht täglich zu tun. Ich "weiß" nicht wie einzigartig und schützenswert jedes Leben ist - das hat man nicht so im Herzen. Auch wenn man es "logisch" natürlich weiß.
Zudem ist es ja auch normal bei uns, Rind/Schwein/Huhn/Fisch regelmäßig zu konsumieren.

Mir ist es ziemlich egal, ob die Schlange nun lebenden, selbst gezüchtete Mäuse, oder Frostmäuse bekommt. Wahrscheinlich sind die lebenden bis ans Ende deutlich glücklicher gewesen. Auch wenns "grausam" anzusehen ist. Wirklich grausam wird eher die Massenhaltung und Tötung der Frostmäuse sein.
Da hab ich aber auch keine Ahnung - lediglich meine Gedanken sind das ^^
 
Shayenne

Shayenne

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Es regt mich auf, weil ich ständig höre
von Freunde, teilweise Familie, wie kannst Du über Leben und Tod entscheiden und solche Sachen halt.
Einfach mal die Gegenfrage stellen, ob sie denn Fleisch essen? ;)

Klar, als Rattenliebhaberin könnte ich selbst auch nix mit Fell verfüttern. Auch nicht dabei zusehn.
Aber trotzdem muss ne Schlange was essen. Das muss man sich halt vor der Anschaffung überlegen.

Das Verfüttern der Heschrecken an unsere Bartagamen fällt mir da leichter. Klingt vielleicht unfair, aber ist eben rein emotional... :cool:
 
jedediah

jedediah

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Ich habe ein problem damit, daß eine große Anzahl der reptilienhalter sich zwar alle mühe macht, den geschuppten Liebling möglichst artgerecht zu halten, aber für die Mäuse reicht eine 30 cm-Makrolonbox ohne Einrichtung und dauerschwanger können die Weibchen ja auch gerne sein. Wer Frostmäuse/Futtermäuse im Zooladen kauft, unterstützt auch genau so eine Haltung.

Auch Mäuse, Ratten, Meerschweinchen ect., die als Schlangenfutter dienen sollen, haben eine artgerechte Haltung bis zu ihrem Tod verdient, mit ausreichend Platz, abwechslungsreichem Futter und nur einer bestimmten Anzahl von Schwangerschaften. Das ist natürlich sehr aufwendig, aber da sollte man sich im Klaren drüber sein, wenn man sich eine Schlange holt und selbst das Futter züchten will.

Wenn diese Vorraussetzungen erfüllt sind, habe ich überhaupt keine Probleme mit dem verfüttern von Säugern an Schlangen (oder auch dem Verfüttern von Echsen an Schlangen/andere Echsen, was für viele Reptilienhalter wiederum ein Problem ist).
VG
Jennifer
 
Secunda

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Hallu

Ich als Schlangen- und Kleintierhalterin zugleich habe damit zwar kein Problem- zusehen und toll finden ist aber nicht.

Ich darf mich keinesfalls mit der Maus anfreunden. Hat er sie nach 5 Minuten nicht erlegt nehme ich sie wieder raus, halte sie so lange in einer großen Box und füttere sie gut, probiere es dann am nächsten Tag nochmal.
Ich habe momentan ein Problem. Meine Mäuseverkäuferin, dich ich bis dato hatte, hat dicht gemacht. Da wusste ich dass die Mäuse ein gutes Leben in einem großen Terrarium hatten, die waren auch immer gesund, da hatte ich kein schlechtes Gewissen. Nun muss ich schauen, was ich macht.
Aus den anderen Zoohandlungen hier möchte ich keine Mäuse.

Wie gesagt- er erlegt sie schnell, die Maus hatte es bis dato immer gut- ich habe da keine Gewissensbisse.
Frostmäuse? Mag er nicht. Er jagt auch richtig. Selbst züchten? Für eine mäkelige Kornnatter viel zu viel.

Aber wie gesagt- habe ich mich mit den Mäusen angefreundet, kann ich sie nicht mehr verfüttern, das schaffe ich nicht.
 
ShadyLady

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Huhu,

also ich hab auch nur eine Kornnatter und ich Züchte selber. Man muss erwähnen dass die Schlange meiner Bekannten auch noch ab und an mit frisst... Meine Mäuse haben ein artgerechtes Leben und dürfen ganz Maus sein... Die Mädels sind nicht dauerträchtig und der Bock hat in dieser Zeit Gesellschaft von 2 Kastraten... An Futter bekommen sie nur das Beste...

Und wieso das ganze?!

Weil ich respekt vor jedem Lebewesen habe und ich somit möchte dass es die Mäusschen bis zum Ende gut haben.
Ausserdem will ich nicht die Massenproduktionen in den Zooläden unterstützen... Ich weiß wie die kleinen Racker gelebt haben und weiß somit auch was meine Schlange bekommt...

LG
Shady
 
Leila96

Leila96

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

vieleicht weil sie tierlieb sind ???
LG Lea
 
Rennmausfan

Rennmausfan

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

@ Lea:

Die meisten, die sich darüber aufregen, essen aber z.B. auch Fleisch und achten nicht unbedingt auf artgerechte Haltung oder nutzen Kosmetika, die unnötigerweise an Tieren getestet wurden. Das ist das Problem. Sie sehen bei anderen Probleme und bei sich gucken sie nicht.
 
ShadyLady

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Huhu Rennmasufan,
ist das nicht ein allgemeines Problem in unserer Gesellschaft ;)??

@Leila: und ne Schlange verhungern zu lassen is dann Tierliebe ² ... also dein Argument is nicht wirklich stichfest.
LG
Shady:bye:
 
T

Township

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Ich finde das Verfüttern von Ratten oder Mäusen schlimm, weil dies ja bedeutet, dass man eine Schlange hat. Und ich kann mir beim bestes Willen nicht vorstellen, dass sich ein 3m langes Wildtier in Gefangenschaft in einem 1m langen Terrarium wohlfühlen kann, wenn es noch nichtmal einen Baum gibt, auf dem das Tier klettern kann und noch nichtmal einen dicken Ast unter dem es sich verstecken kann.
 
Secunda

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Ich finde das Verfüttern von Ratten oder Mäusen schlimm, weil dies ja bedeutet, dass man eine Schlange hat. Und ich kann mir beim bestes Willen nicht vorstellen, dass sich ein 3m langes Wildtier in Gefangenschaft in einem 1m langen Terrarium wohlfühlen kann, wenn es noch nichtmal einen Baum gibt, auf dem das Tier klettern kann und noch nichtmal einen dicken Ast unter dem es sich verstecken kann.
Uiii... da hat sich aber jemand ganz genau informiert, oder?
 
K

Kenny&Tinka

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Hallo Alle..
Also ich muss sagen mein mann und ich hatten früher 2 Königspythons die ausschließlich lebend gefüttert wurden.. Mein mann wollte die schlange unedingt haben und ich eher nicht so...

Bei der ersten fütterung war ich dabei und hab echt geheult weil die ratte echt gekämpft hat! ich hab ihn zusammen geschissen wie er sowas tun kann usw.

Ich hatte die ersten 3 nächte alpträume und hab ständig eine rießen boa vor augen die meinen hund (ein kleiner chihuahua tötet)

Echt schlimm...
Ich war bei keiner einzigen fütterung mehr dabei! in aber selber schlangenliebhaber geworden und habe mir letzte woche eine Königsnatter angeschafft ...
JEDOCH füttere ich sie selber aber mit bereits toten eingefrorenen Mäusen.

Ich habe kein Problem mit toten tieren solange ich sie nicht selber umbringe oder in die situation bringe. Bzw. dabei bin.

Ich esse ja auch fleisch (schwein , rind usw. und es schmeckt mir ja auch .. und die tiere wurden ja auch vorher getötet, geschlachtet ec. )

Also solange ich diese maus nicht selber töte oder sie lebend der schlange gebe ist das für mich ok..
Hab jetzt selber 12 babymäuse im gefrierfach und komm gut damit zurecht...

Schließlich essen wir auch fleisch und schlangen essen eben mäuse so ist das... ich hatte früher selber mäuse und hätte diese auch niemals verfüttern können... es kommt auch auf die bidnung drauf an die man zu einem tier hat!

Lg Sina
 
W

wichti70

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Ich finde das Verfüttern von Ratten oder Mäusen schlimm, weil dies ja bedeutet, dass man eine Schlange hat. Und ich kann mir beim bestes Willen nicht vorstellen, dass sich ein 3m langes Wildtier in Gefangenschaft in einem 1m langen Terrarium wohlfühlen kann, wenn es noch nichtmal einen Baum gibt, auf dem das Tier klettern kann und noch nichtmal einen dicken Ast unter dem es sich verstecken kann.

Bisher war ich ein stiller Leser dieses Forums.
Warum halten sich denn einige Ratten und Mäuse? Sowas gehört auch ursprünglich nicht nach Hause.
Wenn es danach geht, waren alle Tiere mal irgendwie in freier Wildbahn. Und nur weil Mensch Gott spielen musste, sind unzählige Rassen entstanden.
Natur heisst kämpfen ums überleben, fressen und gefressen werden.
Was kommt denn auf Deinen Teller?

der Wicht
 
Wirrun

Wirrun

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Hallöchen


@ Sina

Dann ist aber bei der ersten Fütterung , wo Du zugesehen hast ,was nicht richtig gelaufen .

Denn normalerweise tötet eine Schlange ihr Opfer sofort - egal ob Gift-oder Würgeschlange.

... wobei Tiere andere Tiere fressen/töten ;weil sie ja sonst selbst verhungern .

Das ne gr. Schlange artgerecht gehalten werden muss, ein anderes Thema .

... und ich ernähre mich vegetarisch .
 
M

Mini1998

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Warum hält sich jemand Würgeschlangen, Giftschlangen, Spinnen und andere exotische in der Wohnung, welche, wenn sie artgerecht gehalten werden, eben am besten Lebendfutter fressen sollten?!
Darüber kann man sehr unterschiedlicher Meinung sein und meine eigene Meinung dazu ist, daß solche Tiere höchstens in Zoos gehalten werden sollten. Zum Einen kann man durch die Zoohaltung bestimmte bedrohte Tierarten vor dem Aussterben retten, zum Anderen werden diese Exoten von wirklich dafür geschulten Leuten betreut. Und nicht zuletzt können dann viele Menschen an der Beobachtung dieser Tiere teilhaben, ohne sich so ein Tier in der Wohnung halten zu müssen!

Doch man könnte sich ebenso fragen, warum es Menschen gibt, die einen riesigen Hund in einer Stadtwohnung halten.
Selbst wenn man mit diesem Tier jeden Tag spazieren geht, ist sowas alles andere als artgerechte Haltung. Zudem kann so ein Tier in unerfahrenen Händen auch zu einer "Waffe" werden, ähnlich einer ausbüchsten Würge- oder Giftschlange.

Ich weiß, jetzt kommt gleich ein riesiger Aufschrei der Katzenfreunde! Aber ich finde auch die Haltung von reinen Wohnungskatzen alles andere als normal. Jeder noch so schön hergerichtete Kletterbaum, Katzenklo, Kuschelhöhle usw. ersetzt einer Katze nicht annähernd die Bewegung in freier Natur. Jeder Katzenfreund sollte sich mal einen Film anschauen, wie eine Katze(vorallem auch nachts) sich in freier Natur bewegt und was ihr mit der reinen Wohnungshaltung alles vorenthalten bleibt und damit angetan wird.

Aber gut, daß ist ein ganz anderes Thema!

Wer sich Ratten und Mäuse in der Wohnung halten möchte und den damit verbundenen Geruch als nicht störend empfindet warum nicht! Kann man nur hoffen, daß niemals ein trächtiges Weibchen ausbüchst und dann in irgendeinem Versteck die zahlreichen Nachkommen aufzieht.
Einem früheren Nachbarn von mir ist das passiert und bald hatte ich seine Jungratten in meiner Wohnung! Darüber war ich alles andere als erfreut!

Ich lebe jetzt auf dem Land und da gibt es Ratten und Mäuse in Massen! Zwar sind sie zu einem großen Teil die Beutetiere vieler Greifvögel und andere Tiere, aber so schnell wie diese Nager sich vermehren, können sie gar nicht gefressen werden.
Zumindest diese freilebenden Mäuse und Ratten sind nichts weiter als Schädlinge und Überträger von schlimmen Krankheiten für die anderen Haustiere. Da hilft nur eins, permanent Giftköder auszulegen, um sie wenigstens einigermaßen unter Kontrolle zu halten.
Ich mag Tiere wirklich sehr, esse weder meine Kaninchen
noch meine Hühner und Enten.
Das meine Ponys niemals zu einem Schlachter kommen, muß ich da eigentlich gar nicht erst erzählen!
Wenn ich mir nun allerdings auch noch Gedanken machen soll, wiviel Rattenbabyies sterben, weil die Mutter einen Giftköder gefressen hat, dann hat das nichts mehr mit Tierliebe zu tun!

In einem früheren Beitrag schreibt Kiara über das qualvolle Schächten von Rindern.
Dem muß ich zustimmen, denn es gibt schmerzlose, schnellere Tötungsarten von Schlachttieren.
Das Schächten ist in Deutschland allerdings laut Tierschutzgesetz verboten.
Warum es für bestimmte ausländische Kulturgruppen, bei welchen aus religiösen Gründen, nur das Fleisch von geschächteten Tieren gegessen werden darf, Ausnahmegenehmigungen gibt, kann ich nicht verstehen!
Wer in Deutschland leben will, sollte sich auch an die hier herrschenden Gesetze halten!

Das Stopfen von Gänsen ist in Deutschland schon lange verboten. Vorzugsweise wird es noch in Frankreich praktiziert.
Es dient nur einem einzigen Zweck, nämlich die sogenannten Fettlebern zu produzieren. Also abnorm große Gänselebern, entstanden durch eine äußerst tierquälersiche Zwangsfütterung.
Ein "Normalo" wird sowas kaum essen oder es sich auch nicht leisten können. So etwas kommt hauptsächlich bei den "Schönen und Reichen" auf den Tisch"!

Jeder, der seinem Hund oder seiner Katze Futter kauft, wo "Geflügel" draufsteht, müßte auch wissen, daß da nicht nur
"Suppenhühnchen" drin ist.
Mittlerweile dürfte es doch bekannt sein, daß alle kleinen Hähnchen, die nicht zur Mast geeignet sind, schon gleich nach dem Schlupf getötet werden! Das sind bei der Massenproduktion von Legehühnern, Millionen Hähnchen in jedem Jahr, welche nicht einmal den ersten Tag überleben.
Was wird aus diesen kleinen Küken wohl gemacht?
Die Knöchelchen sind noch so zart, daß sie total zerkocht, dann u.a. auch im Hunde- und Katzenfutter landen.


Ich füttere meinen Hunden trotzdem auch Futter mit Geflügelanteil. Schließlich weine ich ja auch nicht beim Verzehr eines Schnitzels oder beim Zubereiten eines Fischfilets!

Abgesehen davon, daß man sich natürlich über die Haltung von Schlangen und anderen Exoten, in privater Haltung streiten kann, sollten sie dann zumindest artgerecht gefüttert werden.
Artgerecht bedeutet nun einmal, daß Schlangen lebende Tiere fressen und nur aus Hunger auch gefrostete Tiere annehmen. In der Natur fressen diese Tiere kein Aas, also tote Tiere.
Alles was dann hier über die artgerechte Haltung der "Futtertiere" geschrieben wird, finde ich ziemlich "scheinheilig".
Da werden Mäuse, Ratten, Meerschweinchen und Kaninchen extra "gezüchtet". Wahrscheinlich wird mit ihnen sogar gespielt, sie sind handzahm und haben Vertrauen zum Menschen. Doch dann ist da ja die Schlange und der "tropft der Zahn" nach einem der kleinen Tiere.
Ohne Skrupel und irgendeine Gemütsbewegung wird dann je nach Größe der Schlange, eins der Tiere, egal ob ein neugeborenes, noch nacktes, blindes und völlig wehrloses Tierchen oder ein Erwachsenes, in das Terrarium als Futter gegeben.
Keines dieser Tier hat auch nur die geringste Chance, so wie in der Natur, seinem Freßfeind zu entkommen.
Aber es hatte ja bis zu diesem elendiglichen Ängsten und der entsetzlich großen Angst in seinen letzten Lebensminuten, ein "wunderschönes" Leben! Für mich, pure Heuchelei!
Wer das ein schönes, artgerechtes Halten der Futtertiere nennt, den kann ich nicht verstehen!
Da redet man sich selbst ein gutes Gewissen ein, indem man die Tiere zu Lebzeiten gut füttert und sie vielleicht sogar liebkost. Die letzten Minuten sind für dieses Tier das Schlimmste und Grauenhafteste was man einem Tier antun kann. In einem Terrarium gibt es kein solches Versteck, wo das "Futtertier" sich in seiner Angst und Not in Sicherheit bringen kann.
Sicher, in der Naur ist es Gesetz, "fressen und gefressen werden", aber dort ist es auch eine natürliche Auslese. Meist werden nur die schwächeren Tiere gefressen, weil sie nicht schnell genug sind, dem Feind zu entkommen. Dies ist von der Natur recht sinnvoll eingerichtet, denn so kommen nur die gesündesten und stärksten Exemplare dazu, sich weiter zu vermehren.
Alles was in Gefangenschaft passiert ist weder artgerecht noch natürlich!
Der Mensch erdreistet sich den "lieben Gott" zu spielen und nur er bestimmt, wann welches Tier als Futtertier endet!

Komischerweise hört man immer wieder von den "tierlieben" Menschen, wir grausam doch Löwe, Tiger usw. sind, wenn sie einen Film darüber gesehen haben.

Nein, die sind nicht grausam. In der Natur ist nichts grausam, sondern eben eine natürliche Auslese. Erst die Menschen machen aus Egoismus, ein solches Tierzu besitzen, welches bevorzugt Lebendfutter friß, ein grausames Tier daraus. Vor Hunger und mangels Auswahl frißt es dann auch Tiere, welche in der Natur eine reelle Überlebenchance hätten.

Der Mensch ist das einzige wirklich grausame "Tier"!
Er macht wesentlich mehr "Beute" als er überhaupt essen kann.
Es werden riesige Vorräte angelegt, wovon dann große Mengen entsorgt werden müssen, weil sie verdorben sind.

Ich selbst bin kein Vegetarier und habe auch nicht vor einer zu werden. Aber ich mache mir auch kein "reines Gewissen", indem ich mich ständig über die Massentierhaltung aufrege, wo Schweine, Rinder und andere Tiere nur zu dem Zweck vermehrt werden, daß sie eines Tages im Kochtopf landen.
Würde jedes Schlachttier individuell und artgerecht gehalten, dann wäre ein Schnitzel oder ein Brathähnchen für die meisten Menschen gar nicht mehr erschwinglich und fast die gesamte Bevölkerung mußte zwangläufig zum Vegetarier werden.
 
frogeater

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Hallo,
Warum hält sich jemand Würgeschlangen, Giftschlangen, Spinnen und andere exotische in der Wohnung, welche, wenn sie artgerecht gehalten werden, eben am besten Lebendfutter fressen sollten?!
Darüber kann man sehr unterschiedlicher Meinung sein und meine eigene Meinung dazu ist, daß solche Tiere höchstens in Zoos gehalten werden sollten. Zum Einen kann man durch die Zoohaltung bestimmte bedrohte Tierarten vor dem Aussterben retten, zum Anderen werden diese Exoten von wirklich dafür geschulten Leuten betreut. Und nicht zuletzt können dann viele Menschen an der Beobachtung dieser Tiere teilhaben, ohne sich so ein Tier in der Wohnung halten zu müssen!
also ehrlich gesagt finde ich es eine Anmaßung,Terrarianer das Recht abzusprechen diese Tiere zu pflegen.Ich versichere dir,dass dem Großteil der Tiere in Privathaushalten eine bessere Pflege zuteil wird als in Zoos.
Aufgrund mangelnder Kenntniss seitens der Zoomitarbeiter oder aus welchen Gründen auch immer ist die Haltung von Reptilien etc. in zoologischen Gärten leider häufig alles andere als optimal.
Viele Erkenntnisse die zur Erforschung und zum Verständnis für diese Tiere Beitragen stammen ebenfalls von Privatleuten.Davon mal abgesehen tragen private Nachzuchten sowohl zum Artenschutz als auch zum Unterbleiben von Importen bei.


Doch man könnte sich ebenso fragen, warum es Menschen gibt, die einen riesigen Hund in einer Stadtwohnung halten.
Selbst wenn man mit diesem Tier jeden Tag spazieren geht, ist sowas alles andere als artgerechte Haltung. Zudem kann so ein Tier in unerfahrenen Händen auch zu einer "Waffe" werden, ähnlich einer ausbüchsten Würge- oder Giftschlange.
Ich weiß nciht woher diese ureigene Angst gegenüber diesen Tieren kommt,aber im Endeffekt ist ausschließlich sie es,die dazu führt diese hochinteressanten Lebewesen zu dämonisieren und zu verteufeln.
Und selbst wenn giftige Tiere gehalten werden (was bei weitem nicht alle Terrarianer tun,ganz im gegenteil...) liegt das Risiko doch immernoch ganz allein beim Halter.Es gab noch keinen einzigen Zwischenfall in dem irgendein unbeteiligter zu Schaden gekommen wäre.



Ich lebe jetzt auf dem Land und da gibt es Ratten und Mäuse in Massen! Zwar sind sie zu einem großen Teil die Beutetiere vieler Greifvögel und andere Tiere, aber so schnell wie diese Nager sich vermehren, können sie gar nicht gefressen werden.
Zumindest diese freilebenden Mäuse und Ratten sind nichts weiter als Schädlinge und Überträger von schlimmen Krankheiten für die anderen Haustiere. Da hilft nur eins, permanent Giftköder auszulegen, um sie wenigstens einigermaßen unter Kontrolle zu halten.
Ich mag Tiere wirklich sehr, esse weder meine Kaninchen
noch meine Hühner und Enten.
Das meine Ponys niemals zu einem Schlachter kommen, muß ich da eigentlich gar nicht erst erzählen!
Wenn ich mir nun allerdings auch noch Gedanken machen soll, wiviel Rattenbabyies sterben, weil die Mutter einen Giftköder gefressen hat, dann hat das nichts mehr mit Tierliebe zu tun!
[..]
Abgesehen davon, daß man sich natürlich über die Haltung von Schlangen und anderen Exoten, in privater Haltung streiten kann, sollten sie dann zumindest artgerecht gefüttert werden.
Artgerecht bedeutet nun einmal, daß Schlangen lebende Tiere fressen und nur aus Hunger auch gefrostete Tiere annehmen. In der Natur fressen diese Tiere kein Aas, also tote Tiere.
Alles was dann hier über die artgerechte Haltung der "Futtertiere" geschrieben wird, finde ich ziemlich "scheinheilig".
Da werden Mäuse, Ratten, Meerschweinchen und Kaninchen extra "gezüchtet". Wahrscheinlich wird mit ihnen sogar gespielt, sie sind handzahm und haben Vertrauen zum Menschen. Doch dann ist da ja die Schlange und der "tropft der Zahn" nach einem der kleinen Tiere.
Ohne Skrupel und irgendeine Gemütsbewegung wird dann je nach Größe der Schlange, eins der Tiere, egal ob ein neugeborenes, noch nacktes, blindes und völlig wehrloses Tierchen oder ein Erwachsenes, in das Terrarium als Futter gegeben.
Keines dieser Tier hat auch nur die geringste Chance, so wie in der Natur, seinem Freßfeind zu entkommen.
Aber es hatte ja bis zu diesem elendiglichen Ängsten und der entsetzlich großen Angst in seinen letzten Lebensminuten, ein "wunderschönes" Leben! Für mich, pure Heuchelei!
Wer das ein schönes, artgerechtes Halten der Futtertiere nennt, den kann ich nicht verstehen!
Da redet man sich selbst ein gutes Gewissen ein, indem man die Tiere zu Lebzeiten gut füttert und sie vielleicht sogar liebkost. Die letzten Minuten sind für dieses Tier das Schlimmste und Grauenhafteste was man einem Tier antun kann. In einem Terrarium gibt es kein solches Versteck, wo das "Futtertier" sich in seiner Angst und Not in Sicherheit bringen kann.
Sicher, in der Naur ist es Gesetz, "fressen und gefressen werden", aber dort ist es auch eine natürliche Auslese. Meist werden nur die schwächeren Tiere gefressen, weil sie nicht schnell genug sind, dem Feind zu entkommen. Dies ist von der Natur recht sinnvoll eingerichtet, denn so kommen nur die gesündesten und stärksten Exemplare dazu, sich weiter zu vermehren.
Alles was in Gefangenschaft passiert ist weder artgerecht noch natürlich!
Der Mensch erdreistet sich den "lieben Gott" zu spielen und nur er bestimmt, wann welches Tier als Futtertier endet!
das hier ist doch eine Doppelmoral deinerseits.Jemand der lebende Tiere verfüttert spielt Gott,weil er entscheidet welche Tiere sterben,aber für dich selbst ist es ok Giftköder auszulegen?Bestimmst du damit nicht ebenso welche Tiere leben und welche sterben?

Weiterhin ist es falsch,dass zu einer artgerechten Haltung von Schlangen lebendes Futter nötig ist.Reptilien reagieren nur auf bewegte Beute,deswegen erscheint das Anbieten von lebenden Futtertieren sinnvoll.Der Großteil der Schlangen wird aber dennoch mit Frostnagern ernährt.Eine künstliche Bewegung des toten Futtertieres lässt sich leicht mit eienr Futterzangen realisieren und erzielt genau den gleichen Effekt.
Nur die allerwenigsten Schlangenhalter werden eine Nagerzucht am laufen haben.

Gegen Hundefutter,Katzenfutter oder sonstwas hat doch auch kein Mensch etwas.Was meinst du wie die dafuer verwerteten Tiere gehalten wurden?
Vor ihrer Verfuetterung wird den Futternagern doch die gleiche Pflege zuteil wie bei jedem anderen Mäusehalter auch,ich kann da solange suchen wie ich moechte,ich sehe da weit und breit nichts unmoralisches,diese Tiere irgendwann zu verfuettern.
Und um mal davon abzukommen.Der Begriff Lebendfutter sollte nicht automatisch mit Nagern assoziiert werden.Wie gesagt,werden die meisten Futternager bereits tot verfüttert.Deutlich wichtiger in der Terraristik sind Insekten als Futtertiere.Warum stört sich niemand an deren Verfütterung?Vielleicht weil sie nicht niedlich genug sind... :irre:

Solange es dem Tier erlaubt ist artgerecht und gluecklich zu leben,spricht doch nichts dagegen es irgendwann zu verfuettern.Wenn man wirklich etwas an Tierhaltung beanstanden moechte,dann schaue man doch einmal vor die eigene Haustuer in Richtung Fleischindustrie.Vielleicht solltest du oefter mal ein eigenes Kaninchen essen,als in die Fleischtheke von Aldi zu greifen.

Der Mensch ist in der tat das grausamste aller Lebewesen.Grausam wird er aber erst,wenn der Respekt vor einem Lebewesen verloren geht und es aufgrund der eigenen Gier leiden muss.

lg Hannes
 
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Mini1998

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AW: Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

Hallo Hannes,

nein, ich spreche niemandem das Recht ab, sich ein Tier, gleich welcher Art zu halten.
Wenn das hier so angekommen ist, dann habe ich mich wohl nicht richtig ausgedrückt.

Ich finde es allerdings auch ziemlich anmaßend, allen Zoo´s oder Zoomitarbeitern jegliche Sachkenntnis abzusprechen!
Kennst Du denn alle Tierparks und Zoologischen Gärten in Deutschland, um das so behaupten zu können?

Es gibt sicher bei diesen Einrichtungen auch etliche "schwarze Schafe", wo nicht nur die Reptilien, sondern auch andere Tiere, nicht sonderlich artgerecht und fachkundig, gehalten und betreut werden. Man sollte es aber doch nicht verallgemeinern!
Ich glaube auch, darüber zu diskutieren, würde am Thema dieses Threads vorbeigehen.
Wäre vielleicht mal ein neues Thema wert?!

Nun gebe ich zu, nicht gerade ein "Experte" in Sachen Terrarien zu sein. Darum ging es auch nicht eigentlich.
In meinem Freundeskreis gibt es allerdings zwei langjährige Terrarienbesitzer. Einer hält allerdings nur verschiedene Echsen, der Andere aber hauptsächlich Schlangen.
Bei ihm ist eigentlich das ganze Erdgeschoß seines Einfamilienhauses ein Terrarium. Unter anderem hat er auch einen Brutapparat, wo ich den Schlupf kleiner Reptilien, sogar sehr begeistert, verfolgen durfte.
Ich habe weder Ekel noch Angst vor diesen Tieren, sondern finde sie sogar faszinierend und sehr interessant. Selbst würde ich mir solche Tiere nicht halten wollen, ist aber doch "Geschmackssache".
Dieser Freund, vermehrt auch selbst seine Futtertiere. Er hat also Grillen, Mehlwürmer und andere Insekten und eben auch verschiedene Nager. Und, ob Du es glaubst oder nicht, ich finde viele Insekten, vorallem auch Spinnen, höchst interessant. Niedlich finde ich sie tatsächlich nicht!

Durch diese beiden Freunde, habe ich allerdings auch eine ganze Menge "Möchtegernterrarianer" kennengelernt.
Dir als(wahrscheinlich) engagiertem Reptilienhalter oder-züchter würde bei einem solchen Anblick sicher "das Herz" bluten.
Da wurden z.B.kleine Boa constrictor gekauft, in einem ganz normalen Aqarium untergebracht und es wird nicht bedacht, daß daraus ziemlich schnell, eine Riesenschlange mit großen Platzbedarf wird.
Ich habe auch(nicht nur einen) "Schlangenhalter" kennengelernt, welcher den Bekannten- und Freundeskreis einlädt, wenn die Schlange mal wieder ein Meerschwein oder ein Kaninchen zu fressen bekommt.
Diesen Leuten geht es nicht um die Pflege und das Beobachten des Tieres, sondern man ergötzt sich nur an der "Freßorgie". Das man sich dann fragt, wozu hält man sich privat Schlangen, Warane oder sogar Krokodile, ist doch kein Wunder, oder?
Mag sein, daß ich jetzt ebenfalls verallgemeinere und das bei einem Großteil der wirklichen interessierten Terrarianer, so nicht der Fall ist. Sorry!

Meine Schäferhundmeute würde, wenn sie dürften wie sie wollen, sicherlich auch lieber eins meiner kleinen Ziegenlämmer reißen und fressen, statt ihr Trockenfutter aus dem Napf hinunterzuschlingen.
Könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dabei zuzuschauen, wie sie sich danach satt und zufrieden zur Ruhe begeben.
Naja, der Vergleich hinkt wohl auch wieder!

Ich selbst habe eine ganze Menge Tiere, fungiere auch als Tierauffangstation, arbeite im Tierschutz und für eine Organisation "Hunde in Not". Lerne also mehr als genug Menschen kennen, welche sich Tiere anschaffen, von denen sie weder Ahnung, noch die Möglichkeit haben, sie auch nur halbwegs vernünftig unterzubringen oder zu ernähren.
Es ist also nicht so, daß ich nur mal so, etwas daher blabbere, obwohl ich absolut keine Ahnung habe.

Mag sein, daß ich etwas zu emotionsgeladen auf die Verfütterung von Nagern reagiere(wurde mir auch schon von meinen "Reptilienfreunde" vorgeworfen).
Das hängt aber wohl damit zusammen, daß ich selbst seit Jahren Zwergkaninchen und Meerschweinchen(und andere Tiere) bei mir aufnehme, wenn sie von ihren Besitzern nicht mehr gewollt sind. Viele Kinder aus meiner Umgebung, welche selbst keine Tiere haben dürfen, halten sich oft bei mir und den Tieren auf. Ich selbst lehne Vermenschlichung von Tieren ab und versuche diesen Kindern, so gut es geht, auch die Zusammenhänge von Natur und Umwelt näherzubringen. Dazu gehört natürlich auch Beute- und Freßverhalten der verschiedenen Tierarten. Auch, daß z.B. ein Fuchs ein kleines Kaninchen jagt und erbeutet. Dieses hat aber, wenn auch eine gringe, so doch eine Chance durch Flucht zu entkommen. Ich wüßte aber nicht, wie ich es den Kindern beibringen sollte, daß ich eins der kleinen Häschen, an eine Schlange verfüttere.
Um ehrlich zu sein, könnte ich mir das auch selbst nicht vorstellen.
Oder könntest Du es Dir vorstellen, eine Deiner Schlangen, an einen ihrer Freßfeinde zu verfüttern?

Weder verteufle, noch dämonisiere ich eine Tierart!
Doppelmoral? Naja, ich züchte auf meinen Hunden auch keine Flöhe, sondern bekämpfe sie mit Insektiziden!
Ratten und Mäuse verunreinigen das Futter und übertragen mit ihrem Kot schlimmste Krankheiten, an Haustiere und Menschen.
Doch wenn Du es so sagst, dann spiele ich auch "lieber Gott", indem ich entscheide, daß solche Schädlinge sich nicht grenzenlos vermehren dürfen.

Oh doch, ich schaue ein ganzes Stück weiter als nur bis zu meiner Haustür oder Grundstücksgrenze!
Ich renne zwar nicht mit Transparenten durch die Gegend und ich veranstalte auch keine Unterschriftensammlungen
gegen die Massentierhaltung, aber ich lebe seit Jahren auf dem Land und habe quasi die "Fleischindustrie" gleich nebenan.
Was ich da bei der Ferkelaufzucht, der "Milchviehproduktion" oder den sogenannten" Glückliche Hühnerhöfen" tagtäglich erlebe und sehe, finde ich z.T. unerträglich.
Ich selbst bin in der glücklichen Lage, nichts aus der "Alditheke" oder bei ähnlichen Anbietern kaufen zu müssen.
Es wäre mir einfach auch viel zu unappetitlich.
Meine eigenen Tiere mag ich jedoch nicht essen, was hier auf dem Dorf, auch keiner so richtig verstehen kann.

Und auch das ist wieder eine Doppelmoral, denn ich esse gern Fleisch. Kaufe es allerdings aus privater Hausschlachtung, die es ja auf dem Land fast wöchentlich gibt. Bei diesen Schlachttieren weiß ich, daß sie gesund und ordentlich gehalten wurden. Aber ich habe sie nicht von Geburt an gekannt und aufwachsen sehen, oder sie gar gestreichelt oder mit der Flasche aufgezogen.

Die meisten Menschen, welche in der Stadt leben, wissen nicht, unter welchen Umständen z.B.ein Ferkel in Massentierhaltung geboren und aufgezogen wurde.
Ich denke, so manchem würde das Schnitzel sonst im Hals stecken bleiben.
Aber ich verurteile niemanden, der sein Fleisch im Discounter kauft. Bei der derzeitigen finanziellen Situation eine großen Bevölkerungsanteils, müßte es ansonsten eigentlich fast nur noch Vegetarier geben, da Fleisch aus Hausschlachtung bis zu fünfmal teurer als beim Discounter ist!

Nun bin ich doch recht weit vom Thema abgekommen, wollte aber auf Deine Vorwürfe eingehen.

Übrigens teile ich die Ansicht nicht, daß das Risiko bei der Haltung von (möglicherweise) gefährlichen Tieren, nur auf seiten des Halters liegt.
Egal ob Hunde, Reptilien oder andere Tiere, welche in unsachgemäßer Hand sind, können sehr wohl auch für Nachbarn oder andere Mitbewohner des Hauses ein Risko darstellen. Das noch nie Würgeschlangen, Giftschlangen, Skorpione oder exotische Spinnen entwichen sind und Polizei und Feuerwehr auf Trab gehalten haben, stimmt nicht!
Allerdings ist auch mir bisher kein Fall bekannt, daß ein unbeteiligter Mensch zu Schaden gekommen ist.
(Im Gegensatz dazu, gibt es leider eine Menge böser, sogar tödlicher Zwischenfälle mit Hunden)
Trotzdem finde ich es unmöglich, daß es doch gar nicht so selten vorkommt, daß ein solches Tier aus privater Haltung entweichen kann und eine Menge Leute in Angst und Schrecken(wenn auch aus Unkenntnis) versetzt werden.
Klar, es gibt auch Menschen, die bekommen wegen einer kleinen Spinne oder einer Maus, regelrechte hysterische Anfälle.
Aber ich gebe zu, auch ich hätte ein ungutes Gefühl in der Magengegend wenn ich wüßte, daß sich eine Giftschlange
auf meinem Grundstück versteckt hält.(Außer einheimische Kreuzottern, die hier in der Gegend noch relativ häufig zu beobachten sind und die ich wunderschön finde)

Hier ging es aber eigentlich um "Futtertiere". Du siehst es aus Deiner Warte als Terrarianer, ich sehe es als Liebhaber und Halter eben dieser "Futtertiere".
Darüber könnte man wohl ewig streiten ohne auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Es lag mir allerdings vollkommen fern, jemanden anzugreifen oder gar jemanden das Recht auf Tierhaltung abzusprechen.

Man muß deshalb doch nicht gleich "scharf schießen", oder fühltest Du Dich persönlich angegriffen?!


nette Grüße

Mini
 
Thema:

Warum haben Leute ein Problem damit, wenn Reptilienhalter Mäuse/Ratten verfüttern?

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