Wer hält seinen Hund draußen, bzw. im Zwinger?

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Katzenfreundin

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Unsere Bonnie bleibt nachts draußen in ihrer Hütte. Als es ganz kalt war hab ich sie rein geholt. Sie hat keinen Zwinger. Die Hütte steht auf der Terrasse die mehr einem Innenhof gleicht. Also drei Seiten Hauswand und eine Seite mit Zaun.
Bonnie hat megadickes Fell, darum hab ich da keine Probs mit. Doch wenn ich es erzähle, dann stoße ich oft auf Verwunderung. Schon unsere Schäferhunde waren viel draußen...was ist daran falsch. Nur weil soviele Menschen keine Möglichkeit haben ihre Hund auch mal allein draußen zu lassen, muss der Hund jetzt ständig mit in der Wohnung sein. Klar, der Hund ist eine Rudeltier. Darum kommt der Hund morgens mit, wenn ich meinen Sohn zum KiGa bringe und anschließen mach ich mit ihr eine Tour. Wieder zu Hause bleibt sie eine Weile mit drin. Meistens bis ich den Lüdden abhole. Nach dem Mittag kann sie rein...oft steht sie aber nach einer halben Stunde wieder vor der Tür und will raus. Abends wird sie draußen gefüttert und kommt danach wieder rein. Wir gehen dann noch spazieren. Wenn ich ins Bett gehe geht sie raus in ihre Hütte.
Ist da so falsch...Wenn sie rein will, lasse ich sie rein. Ich nehme sie fast überall mit hin. Ob sie nun Nachts in der Wohnung bleibt oder draußen schläft. Ins Schlafzimmer kommen die Tiere ja nicht. Und draußén hört sie uns sogar, da unsere Schlafzimmerfenster auf die Terasse rausgehen. Vor allem ist es ihr drinnen oft zu warm. Sie ist ein Spitzmix mit starker Unterwolle.

Möchte einfach mal eure Meinung hören.
 
rosie

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AW: Wer hält seinen Hund draußen, bzw. im Zwinger?

Hallo,

meine Hunde leben alle im Haus, aber sie wollen es auch so.
Hätte ich z.B. einen Herdenschutzhund, würde der wahrscheinlich auch viel draussen leben, denn solche Hunde wollen oft gar nicht im Haus sein.
Meine Meinung ist: solange der Hund sich aussuchen kann, wo er sein möchte und rein und raus kann ist das völlig in Ordnung!

Was ich nicht gut finde, ist Aussenhaltung (z.B. im Zwinger), weil Mensch es so bequemer findet; keine Haare im Haus, Hund könnte ja drin was kaputt machen etc.

Eure Bonnie fühlt sich so wie du es beschreibst draussen wohl, hat eine geschützte Rückzugsmöglichkeit und Kontakt zu ihrem "Rudel" wenn sie es möchte. Finde ich völlig in Ordnung und würde es an deiner Stelle nicht anders machen.
 
Öhrchen

Öhrchen

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AW: Wer hält seinen Hund draußen, bzw. im Zwinger?

Huhu,

das Problem bei der Zwinger/Aussenhaltung ist ja oft, daß diese Hunde ausschließlich dort leben müssen und manchmal nicht einmal zu einem Spaziergang aus dem Zwinger rauskommen. Dementsprechend keine Kontakte zu anderen Hunden, und auch kein Kontakt zum Menschenrudel haben. Das ist Quälerei.
So, wie es bei euch ist, dient die Hütte draussen ja eher als Schlafplatz oder Rückzugsort. Das ist ja auch nichts anderes, wie wenn der Hund zB im Flur schläft oder sonstwo seinen festen Platz hat. Ansonsten lebt euer Hund der Beschreibung nach ein ganz normales Hundeleben mit Spaziergängen und Familenkontakt, also ich sehe darin kein Problem.
 
Fia

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AW: Wer hält seinen Hund draußen, bzw. im Zwinger?

hallo
meine großeltern hatten 2 rottweiler und die waren den ganzen tag nur im zwinger!! außer abends da mussten sie raus und aufpassen das keiner einbricht!! am nächsten morgen mussten sie wieder rein in den zwinger!! das ging aber auch nicht anders,denn meine großeltern leben auf einem bauernhof und haben dort auch viele pferde und dann kommen immer die leute von den pferden auf den hof und sie haben auch immer einen hund mitgebracht!!! die rottweiler mochten keine anderen hunde und deshalb mussten sie den ganzen tag über im zwinger sein!! jetzt haben meine großeltern zwei neue rottweiler!! die glaube ich erst 3 monate alt sind!! aber die sind echt voll süß die kleinen!!
liebe grüße fia:bye:
 
Six

Six

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AW: Wer hält seinen Hund draußen, bzw. im Zwinger?

Huhu,

das Problem bei der Zwinger/Aussenhaltung ist ja oft, daß diese Hunde ausschließlich dort leben müssen und manchmal nicht einmal zu einem Spaziergang aus dem Zwinger rauskommen.

So eine Zwingerhaltung lehne ich auch ab. Aber wenn der Hund nur nachts im Zwinger ist und wenn die Besitzer nicht da sind, finde ich es nicht so schlimm. Es sollte eben ein geschützer Bereich vorhanden sein und auch eine isolierte Hundehütte. Damit sich der Hund bei schlechtem Wetter ins trockene zurückziehen kann.
 
kitty-cat

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AW: Wer hält seinen Hund draußen, bzw. im Zwinger?

huhu

unser hund ist auch immer nachts im zwinger und wird dort auch abends immer gefüttert. er findet das überhaupt nicht schlimm und ist tagsüber von früh morgens bis spät abends immer bei uns. nur nachts halt draußen.

er hat einmal sonen unterstand mit richtigem dach (nicht nur dachpappe sondern dachziegel), wo er sich einmal hinlegen kann. teilweise ist der boden auch aus holz. der unterstand ist auch von 2 seiten windgeschützt und der zwinger ist direkt an der hauswand also auch nochmal geschützt.
außerdem steht unter diesem unterstand noch seine hundehütte, wo im winter dick stroh und ne decke und alles drin ist. die hütte ist auch mit styropor und alles dick isoliert.
ich denke also nicht, dass er nachts friert.

ich finde es aber auch nicht richtig, wenn die hunde einfach in die zwinger weggesperrt werden. sie brauchen anschluss und auslauf. in sonem zwinger können sie sich niemals richtig austoben.

sind die hunde draußen, sind dort auch gerne und sie haben trotzdem noch viel familienanschluss sehe ich da eigentlich auch keine probleme. ;)

ciao und ggglg
 
Pizza1

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AW: Wer hält seinen Hund draußen, bzw. im Zwinger?

Hallo,
mit Außenhaltung für einen Owtscharka o.ä. hab ich auch kein Problem, vor allem dann nicht, wenn der Hund gar nicht rein will, selbst wenn er könnte (wie bei Katzenfreundin ja auch der Fall ist). Außenhaltung ist für mich aber nicht gleichbedeutend mit Zwingerhaltung, es gibt ja auch viele Firmenhunde, die nachts frei das Gelände bewachen - da gibt es durchaus Hunde, die sich so sehr wohl fühlen.

Reine Zwingerhaltung macht für mich einfach wenig Sinn. Ein Wachhund, der anschlägt, aber in seinem Zwinger keinen Einbruch verhindern kann, bringt mir nichts. Warum schaffe ich mir einen Hund an, wenn er (auch nur ein paar Stunden oder nachts) im Zwinger leben soll? Also ich verstehe den tieferen Sinn dahinter nicht. Klar gibt es Zwinger mit allem Drum und Dran, wo der Hund Spielzeug, isolierte Hütte, Auslauf usw. vorfindet - das ist für mich aber nichts besonderes, sondern Voraussetzung.

Wenn mein Hund in meiner Abwesendheit die Wohnung verwüstet, dann ist das ja auch nicht wirklich Schuld des Hundes, sondern so weit hätte es nie kommen dürfen bzw. muss man an diesem Problem arbeiten. Durch Wegsperren hab ich nix davon. Es gibt aber viele Hunde, die nur deshalb im Zwinger landen, weil der Halter sich nicht mit ihnen auseinandersetzt.
Anders sieht es für mich wirklich nur dann aus, wenn sich z.B. jemand einen sehr schwierigen, teils aggressiven Hund aus zweiter Hand anschafft, der immer weggesperrt werden muss, wenn z.B. Besuch kommt, damit nichts passiert und man an dem Verhaltensproblem nur noch eingeschränkt etwas ändern kann. Oder wenn ich z.B. einen scharfen Gebrauchshund oder wirklich einen "Ausnahmehund" führe, der tagsüber arbeiten muss und nachts im Zwinger lebt. Aber auch da kann ich das nicht generell befürworten, sondern halt immer nur im Einzelfall.
Ein richtig "schwieriger" Hund, der sonst im Tierheim sterben muss, hat mit einer Zwingerhaltung mit regelmäßig geistiger und körperlicher Auslastung bei einem Privathalter mit Sicherheit ein schöneres Leben, als im Tierheim. Aber so häufig kommt das eben auch nicht vor.

Kurz: Wer sich einen Welpen vom Züchter holt und schon vorher weiß, dass der Hund teilweise oder vollkommen im Zwinger gehalten werden soll, den kann ich persönlich nicht verstehen, den gerade bei einem Welpen kann ich alles dafür tun, dass mein Hund problemlos in der Wohnung alleine bleiben kann (und mögliche Wachaufgaben so auch viel besser ausführen kann). Und wer nicht in der Lage ist, seinen Welpen dahin gehend zu formen, der sollte sich auch keinen anschaffen, sondern erstmal einfacher anfangen.

Finde ich persönlich. Aber das ist nur meine Meinung, deshalb braucht sich niemand angegriffen fühlen.

Ich sehe halt nur sehr häufig die Produkte, die aus reiner Zwingerhaltung stammen. Das sind oft geistige Wracks, die mit der Umwelt gar nicht klar kommen und fix und fertig sind, wenn sie doch mal die Umgebung wechseln müssen.
So ein Hund ist dann unsozialisiert, schon älter und im Normalfall noch einige Jahre im Tierheim, ohne, dass er ein zweites Mal ein Zuhause findet.
Lg,
Pizza
 
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