Verletzung am Huf durch Scharren auf dem Boxenboden?

Diskutiere Verletzung am Huf durch Scharren auf dem Boxenboden? im Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde; Hallo! Ich muss mal etwas erzählen, was mich ziemlich verwundert hat: Gestern hatte ich eigentlich Dressurunterricht und musste feststellen, dass...
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Sabi3

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Hallo!
Ich muss mal etwas erzählen, was mich ziemlich verwundert hat:
Gestern hatte ich eigentlich Dressurunterricht und musste feststellen, dass Stuti (Fair Lady) etwas komisch herauskam. Das macht sie aber öfters mal (weil sie immer so "springt") und deshalb habe ich mir keine weiteren Sogen gemacht.
Beim Putzen habe ich dann gemerkt, das sie ihr Vorderin entlastete. Sie hat zwar soeinen "Bein in der Luft halt" Tick, aber das sieht anders aus.
Also einmal kurz geführt: Stockenlahm. Sie konnte aufeinmal kaum noch laufen und wäre fast hingefallen.
Dann sofort TA angerufen und der kam natürlich erst nach fast 3,5 Stunden. Da musste ich weg (weil wir noch Besuch hatten) und meine Freundin war noch da und hat sie dann dem TA gezeigt.

Das Komische: Ich hatte fest mit einem Hufgeschwür gerechnet, weil es ja auch so plötzlich war und wir die letzten Tage oft zum Trockenreiten draußen waren und da ja viele kleine Steinchn rumliegen.
Aber die SB erzählte mir dann heute Morgen, dass unter dem Eisen alles voller Blut war :eek: (da wäre noch ein Hufabszess draus geworden.)
Jetzt hat die Dicke erstmal einen Verband drumbekommen und morgen kommt der TA nochmal.

Die Frage war jetzt natürlich: Wie kann das passieren?
Vorgestern Abend war noch alles in Ordnung und danach war sie nur noch in der Box. Also muss es in der Box passiert sein.

Dann viel mir ein, dass sie, wenn sie ungeduldig oder wütend ist, das Stroh vom Boden zur Seite kratzt und dann permanent mit den hufen darauf "eindrescht" (das ist teilweise kein "normales" Scharren mehr).
Könnte es davon kommen?
Und was kann man dagegen machen? Ein Freund von mir hat bei seinem Pferd eine Gummimatte (die man eigentlich für Kühe benutzt) auf den Boden vor der Tür gelegt, weil sie da auch immer das Stroh wegscharrt.

Und warum machen Pferde sowas? Sie hat auch einen Ball in der Box hängen, den sie bei Bedarf auch gerne mal gegen die Wand schleudert und an dem Salzstein habe ich extra die Strohbänder (zur "Zusatzsicherung") etwas länger gelassen, damit sie noch an denen herumfusseln kann, wenn ihr langweilig ist. Ein Stück Baumstamm hat sie auch zum Spielen :confused:

Ich kann morgen vielleicht mal die Stelle fotographieren, auf der sie immer "herumkloppt" (da sind nämlich schon deutliche Spuren im Betonboden).

Jetzt muss sie natürlich den ganzen Tag im Stall stehen... aber das hat sie sich ja selber eingebrockt.

lg
 
17.08.2007
#1
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Pinguin98

will nur spieln
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Huhus

Waren die Verletungen unterm dem Eisen?? Dann kann das ja kaum davon kommen! Bei einem barhuf-Gänger würde ich schon sagen, dass das davon kommen könnt....
 
S

Sabi3

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Ja, das war alles erst zu sehen, als das Eisen ab war und da war eben auch der gesamte Hufrand blutig (ich konnte es mir ja selbst noch gar nicht anschauen und weiß nicht, wo genau das jetzt die Verletzungen waren).
Aber irgendwoher muss das ja kommen!?
Beschlagen wurde sie das letzte Mal vor gut 2 Wochen neu, also kann es daran nicht liegen.

Und sie schlägt ja wirklich mit voller Wucht auf den Boden und diesen Schlag bekommt der Huf dann trotzdem ab (wenn auch indirekt).

hm...
 
Calyptra

Calyptra

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Vor gut 2 Wochen neu beschlagen würde mich aber doch etwas stuzig machen....gibt ja auch sowas wie indirekt vernagelt, also das man erst später eine Reaktion vom Pferd bekommt.

Würde da auch mit Gummimatten arbeiten, wenn man das mit dem aufstampfen nicht abstellen kann....

Mein altes Pferd hat früher immer gegen die Boxentüre getreten...wenn jemand kam, wenns Futter gab usw. Das waren dann mal eben 10 Wochen Pause wg entzündetem Hufgelenk, oder wars eine Kapselentzündung im Fesselgelenkt, ich weiß es nicht mehr, auf jeden Fall wars langwierig und teuer vom TA her und nur wegen einer dummen Unart.
Folglich flog die Tür bei jedem rumbollern auf und es gab Geschimpfe und anfangs auch mal einen "Satz warme Ohren"....nach 2-3 Tagen hatte er gecheckt, das gegen die Tür treten verboten ist :D
Bin wirklich keiner, den ein Pferd verprügelt, aber gesundheitsschädigende Unarten gehen nun echt gar nicht :mad:

War der TA nochmal da ?

LG, Nicole
 
S

Sabi3

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Huhu!
Der Tierarzt kommt erst morgen wieder und guckt sich das nochmal an. Vielleicht hat er ja eine genauere Vermutung (ob vom Eisen oder vom Stampfen).

Mit Schimpfen habe ich es auch schon versucht und die anderen sagen ihr auchmal die Meinung, wenn sie keine Ruhe gibt. Aber es funktioniert einfach nicht.
Sie macht es ja auch, wenn sie einfach angebunden irgendwo stehen muss (Stallausmisten) und sie unzufrieden ist.
Wenn ich daann rufe: " Fair Lady, sei still!" (wenn ich sie beim Namen nenne, bin ich wütend und das weiß sie auch eigentlich) hört sie auf. Sobald ich dann außer Sichtweite bin oder länger nichts von mir hören lassen habe (3 MInuten reichen schon) geht es weiter...

lg
 
Calyptra

Calyptra

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Na ja, meiner hat echt ein paar Tage Haue gekriegt....plus Rumbrüllen.....
wie gesagt, ich bin jemand, der eigentlich nicht auf Tiere "einschlägt", aber in dem speziellen Fall mußte es mal sein....der hatte das ganz schnell kapiert, und dann hat eigentlich nur rumschimpfen und Tür aufreißen gereicht....bevor er es ganz gelassen hat....Unarten hin oder her, aber wenns soweit führt, das Pferdi sich ernsthaft verletzt, das geht gar nicht :dagegen:

Nicole
 
Gina83_19

Gina83_19

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Kann es nicht auch sein, dass sich Steinchen unter das Eisen verirrt haben und dort einen Entzündungsprozess ausgelöst haben? Ich weiß nicht wie schnell das dann geht bis alles blutig ist.
 
K

*Kathrin*

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Hallo

Steinchen würde ich da so ziemlich ausschließen und das liest sich ziemlich ernst. Saß das Hufeisen erst noch normal drauf, oder wars verrutscht?
Könnte eine Vernagelung sein/Bluterguß vom Huf-Nagel innen, die sich erst durch ihr blödes Klopfen richtig ergeben hat, schlimmstenfalls auch ein Hufbeinbruch an der Spitze vorn.
Da besteht nicht nur Gefahr, dass es halt dann "nur" einen Hufabszeß gibt, das ist schon gefährlich sowas.
Habt Ihr, bzw. der TA, an den Tetanusschutz gedacht?

Und: Ich würde das wirklich wenn es vorn sitzt, gleich röntgen lassen in so einem Fall.
ich fürchte, das ist vielleicht doch was schlimmeres, besonders, wenn es irgendwo vorn im Zehenbereich rausbluten sollte.

Viele Grüße, Kathrin
 
S

Sabi3

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Hallo!
Tetanusschutz ist da.

Das Hufeisen saß noch ganz normal dran und die Nägel auch.

Und wie gesagt: Ich weiß nicht genau, was da war (und der TA war mal wieder nicht zu erreichen...).
Aber die SB meinte halt, das wäre noch nicht so schlimm gewesen, aber richtig schlimm geworden, wenn da nicht sofort etwas gemacht worden wäre.
Ist schon doof, wenn man nicht genau weiß, was da ist... (dieser Tierarzt regt mich sowieso auf.. : Es sollte geimpft werden, einen Termin hatten wir aber noch nciht. Ich wollte gerade zum Unterricht (sowas muss man ja auch absagen) und dann ruft der aufs Handy an: "Habe ihr Pferd heute geimpft"....)

Naja, mal schauen. Heute ging es ihr jedenfalls wesentlich besser. Zwar immer noch am humpeln, aber sie sah so normal aus (irgendwie sieht man, wenn sie Schmerzen hat).

MOrgen berichte ich wieder. Drückt die Daumen, dass es schnell wieder esser wird :blobg:

lg
 
K

*Kathrin*

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Hallo

Vermutlich war einfach etwas knapp an der Lederhaut genagelt und da hat es einen Nageldruck mit Bluterguß gegeben wenns jetzt schon wieder besser ist.
Das kann durchaus durchs Klopfen gekommen sein, eben auch ungünstig in Kombination mit dem relativ frischen Beschlag.

Gute Besserung weiterhin.

Viele Grüße, Kathrin
 
Trofu

Trofu

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Dann viel mir ein, dass sie, wenn sie ungeduldig oder wütend ist, das Stroh vom Boden zur Seite kratzt und dann permanent mit den hufen darauf "eindrescht" (das ist teilweise kein "normales" Scharren mehr).
Könnte es davon kommen?
Und was kann man dagegen machen? Ein Freund von mir hat bei seinem Pferd eine Gummimatte (die man eigentlich für Kühe benutzt) auf den Boden vor der Tür gelegt, weil sie da auch immer das Stroh wegscharrt.

Und warum machen Pferde sowas? Sie hat auch einen Ball in der Box hängen, den sie bei Bedarf auch gerne mal gegen die Wand schleudert und an dem Salzstein habe ich extra die Strohbänder (zur "Zusatzsicherung") etwas länger gelassen, damit sie noch an denen herumfusseln kann, wenn ihr langweilig ist. Ein Stück Baumstamm hat sie auch zum Spielen :confused:

Warum Pferde "sowas" machen?: Weil sie absolut nicht artgerecht gehalten werden.

Pferde wollen sich bewegen , am liebsten 24 Std am Tag.

In erster Linie würde ich versuchen das Pferd in einem Stall unterzubringen wo artgerechte Haltung garantiert ist.

Wenn sie sogar zum Stallausmisten angebunden wird und noch nichtmal in dieser halben Stunde mal aufs Paddock oder gar auf die Weide kann, wie oft hat sie denn dann "Auslauf" , also ohne Reiter?

Traurig dass diese Haltung immer noch so beliebt ist.
Ist ja auch praktisch, Pferdchen steht immer relativ sauber zur Verfügung.

:(

Sorry dass ich so "dumm" daherrede, aber solche Pferde tun mir einfach nur leid...
 
S

Sabi3

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@Ziege:
Zum Stallausmisten brauche ich im Durchschnitt 10 Minuten und da lohnt es sich nicht, das Pferd extra noch rauszustellen.

Auslauf hat sie, zugegeben, viel zu wenig. Aber eben so, wie es sich nach der Meinung der anderen für ein "Sportpferd" gehört. In der Nacht sind die Pferde immer drinnen, weil da teilweise Leute rumlaufen, denen man nicht trauen kann (es wurden vor nicht allzu langer Zeit Pferde verletzt).
Ich werde hier ja schon blöd angeschaut, wenn ich mal einen Tag nur longiere, spaziehrengehe etc. oder sie im Winter mal rausstelle.
Umziehen geht nicht, da hier nichts andere (besseres) in der Nähe ist.

Zum eigentlich Thema:

Sie hat eine Prellung am Huf und heute war es immer noch nciht besser, eher schlechter.
Das Problem ist, dass sich irgendwo im Huf Blut angesammelt hat (so wie ich das verstanden habe ein normaler Bluterguss) und das drückt natürlich ganzschön.
Allerdings ist sie auch extrem wehleidig und geht ohne Eisen keinen Schritt etc.. Als ich ihr gerade die Lösung in den Verband gießen wollte, hat sie den Huf immer angehoben und meine Freundin musste das andere Vorderbein anheben, damit sie sich vernünftig hinstellt. Da war sie dann so bescheuert und fällt natürlich lieber hin, als den kranken Huf hinzustellen :wallbash: (zum Glück war sie nicht angebunden).

Jetzt bekommt sie mehrmals täglich Rivanolangüsse und Spritzen gegen die Schmerzen.

Wenn es Dinstag nciht besser ist, wird geröngt.

lg
 
Trofu

Trofu

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Sabi hast du dir schon mal auf den Daumen geschlagen, so dass da ein Bluterguss drunter war?

SO in etwa kannst du dir den Schmerz vorstellen. Möchtest du da drauf stehen? Ich nicht.

Soviel zum Thema Wehleidigkeit.....

Trotzdem solltest du alles dransetzen dass das Pferd mehr rausskommt.

Sie wird sich in der Box die Beine kaputtschlagen, wie so viele Pferde.

So ein Bluterguss ins da noch harmlos. Denk mal was in so einem Fall die Gelenke aushalten müssen.
 
K

*Kathrin*

Gast
@Ziege:
Zum Stallausmisten brauche ich im Durchschnitt 10 Minuten und da lohnt es sich nicht, das Pferd extra noch rauszustellen.
Auslauf hat sie, zugegeben, viel zu wenig.
Hallo

Sabi, bei einem solchen Pferd, lohnt sich jede Minute, die es raus kann!!!
(wenn es denn dann wieder darf, natürlich)
Schließe mich ansonsten auch da vollinhaltlich Ziege an. Aber betreffs dieser Stute hatten wir, glaub ich auch schon mal das "Vergnügen", was das angeht.;)
Ich würde, wenns anders nicht geht, ein Pferd, das so offensichtlich mit meiner Haltungsform nicht klarkommt eher sogar in bessere Verhältnisse verschenken, als ihm und mir das weiter anzutun so.
Allerdings ist sie auch extrem wehleidig und geht ohne Eisen keinen Schritt etc.. Als ich ihr gerade die Lösung in den Verband gießen wollte, hat sie den Huf immer angehoben und meine Freundin musste das andere Vorderbein anheben, damit sie sich vernünftig hinstellt. Da war sie dann so bescheuert und fällt natürlich lieber hin, als den kranken Huf hinzustellen :wallbash: (zum Glück war sie nicht angebunden).
lg
Boah, Sabi!!! Sowas tut Jemandem, der das Krankheitsbild auch nur halbwegs kennt, schon beim Lesen weh!!!:rolleyes:
Wenn Du wieder ran musst, stell sie bitte wenigstens mit dem kranken Huf zwar auf ebene Stallgasse, aber leg noch eine gerade flach zusammengefaltete Wolldecke, dicke Styroporplatte, oder ähnliches unter.....Vielleicht kann sie dann besser solang stehen.
Nur allein durch diesen Schmerz kann ein Pferd sogar festliegen!!!
Wer da von Wehleidigkeit redet, sollte mal nur eine Sekunde diese Schmerzen aushalten müssen.....Wenn Du das weiter so machst, riskierst Du sonst außer Dein Pferd dabei unnötig zu quälen, auch noch, dass es wirklich mal dabei auf Dich fällt.....
Außerdem ist immer noch nicht raus, ob sie nicht doch einen Hufbeinbruch hat!!! Schon mal drüber nachgedacht, wie DAS sich dann anfühlen muss?
Als bei mir der Schmied am Donnerstag kam, mussten wir meiner Stute trotz Verband komplett Strohballen unterstapeln, dass sie sich etwas drauf stützen kann incl. dem Steppdeckentrick. Da drücken grad, begleitet von TA und Schmied, noch nach und nach alte Schäden raus, jedesmal mit ähnlich bösem Effekt.....
"Komischerweise" steht das Pferd dann so halbwegs ruhig. Wird also wohl kaum an "Unwilligkeit" liegen, dass sie sich andernfalls stöhnend hinwerfen würde!!!
Ein Pferd in Schmerzpanik kann Dich ruckzuck so umbringen!!! Und dabei ist ihm als Fluchttier auch vollkommen egal, ob Du das übertrieben von ihm findest, oder nicht!!!

Gruß, Kathrin
 
B

Baileys

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Hallo,

bei uns im Stall wurde ein Pferd auch ziemlich fies vernagelt - ich glaub gleich drei Nägel :wallbash: Das hat Wochen gedauert, bis er wieder halb wegs fit war.
Es hatten sich gleich mehrere Abszeße im Huf gebildet. Diese wurden immer wieder aufgeschnitten (vom Tierarzt) :( Als die SB mal die Hufe ausgekratzt hatte, kam ihr plötzlich richtig Blut aus dem Huf geschossen! Da kann man mal sehen, was für Druck sich im Huf aufbauen kann. Danach lief das Pferd aber auch ganz anders. Zwar noch lahm, aber nicht mehr so schmerzhaft. Das war wirklich schlimm. der Arme hatte mehr Löcher als Huf :( Jetzt gehts ihm aber wieder ganz gut und der neue Schmied bearbeitet ihn auch viel besser - ohne Eisen...

Also sowas ist schon ne sehr schmerzhafte Sache... das Pferd hatte übrigens schon Panik bekommen, als er nur die Angussflüssigkeit gesehen hatte. Es hat ziemlich viel Zeit und Geduld gekostet, bis er sich wieder am Huf anfassen lies.
 
S

Sabi3

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Zur Wehleidigkeit: Das meinen selbst Tierarzt und Schmied. Schon wenn sie keine Eisen drunter hat tut sie so, als hätte an jedem Huf eine ernsthafte Krankheit/ Verletzung.
Oder wenn mal Blut abgenommen werden muss bzw. was gespritzt wird...
Ich habe schon etliche andere Pferde gesehen, die nicht zusätzlich Schmerzmittel bekamen und sich nciht so angestellt haben (das war bei mehreren Pferden mit HUfabszess so und 2 mit Rehe....vorallem letzteres stelle ich mir EXTREM schmerzhaft wor).
Oder wenn sie nur eine kleine Macke hat, die normale Pferde gar nicht mitbekommen würden, lässt sie sich an im Umkreis von ca. 5 cm um dei Stelle nichtmal berühren (ich meine diese kleinen Schrammen, auf die man eigentlich nichtmal etwas draufmachen müsste).

Unter dem Huf war es abgepolstert und jetzt wird es nurnoch im Stall gemacht (wo extra dick Stroh drin ist).

Über die Haltungsbedingungen könen wir uns später unterhalten...

lg
 
K

*Kathrin*

Gast
Zur Wehleidigkeit: Das meinen selbst Tierarzt und Schmied. Schon wenn sie keine Eisen drunter hat tut sie so, als hätte an jedem Huf eine ernsthafte Krankheit/ Verletzung.
Hallo

Das ist aber gar nicht mal so abwegig, besonders, wenn es ein Pferd mit der beschriebenen Verhaltensstörung ist. Wenn die Röntgenbilder vorne sauber wären und kein Hufabszeß o.Ä. da......dann würde ich das vielleicht auch bei einem Pferd so sehen....aber erst dann.....
Unter dem Huf war es abgepolstert und jetzt wird es nur noch im Stall gemacht (wo extra dick Stroh drin ist).
Da hast Du es aber genau falsch verstanden. Der Verband reicht eben nicht dabei als alleiniges Polster, wenns so arg ist und sie Huf geben muss. In der Box ist sowas eine ganz, ganz schlechte Idee bei einem solchen Pferd. Sie sollte doch gerade EBEN, fest und sicher mit den anderen Beinen stehen können!!! (das kranke eben durch zusätzliche, elastische Unterlage unterstützt, die aber auch plan liegen muss, ohne Falten!!!) In Tiefstreu sackt sie unter Umständen sonst weg, wenn sie schwankt, auf Dich drauf und Du hängst schlimmstenfalls auch noch für Helfer kaum erreichbar schwerverletzt in die Boxen-Ecke geklebt, wie es einer Bekannten von mir mal passiert ist. SUPER"!!!
Am besten auch, draußen auf der Stallgasse hält das Pferd wer dabei, lieber nicht anbinden!!!
Über die Haltungsbedingungen könen wir uns später unterhalten...
lg
Ganz ehrlich, bei dem, was ich bisher da mitbekommen habe, fürchte ich, das ist hier sinnlos. Entweder Jemand ist halbwegs in der Lage, Sinn für Pferde zu entwickeln und gesundheitliche Risiken für Pferd und Reiter einschätzen zu lernen, kurz------seine Verantwortung als Halter damit wahrzunehmen,
oder nicht......Als letztes Wort von mir dazu empfehle ich ein Mountainbike....

Gruß, Kathrin
 
Calyptra

Calyptra

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Habs erst jetzt gelesen, na da wundert es einen ja nicht, warum Pferdi so komische Marotten entwickelt und sich selbst massiv damit schadet...ein Bluterguß durch aufstampfen :eek:

Und, warum schreiben dir andere Leute vor bzw befolgst du ander Leuts Meinung, wie ein Sportpferd gehalten werden muß...
ist dann Sportpferd=Sportpartner oder doch Sportpferd=Sportgerät ?????

Also, ein Pferd was wirklich Leistung erbringen muß, das behandle ich doch erst recht äußerst pfleglich und als Partner Pferd, und wenn schon Box, dann stell ich es doch tagsüber raus (Wiese/Paddock)....meinetwegen auch mit Gamaschen etc, wie es bei vielen WB üblich ist....(mein Pony besitzt sowas gar nicht)

Nachts rein ist ja ok, aber bei gut 22 bis 23 Stunden BOXENHAFT pro Tag wundert es mich nicht, wenn dein Pferd Verhaltensauffälligkeiten zeigt...

Mein früheres Pferd steht im übrigen jetzt auch komplett draußen, es geht ihm gut, meine Isistute kennt es nicht anders, und das sind glückliche, ausgeglichene Pferde, die im Herdenverband leben, die auch mal Schrammen haben und oft dreckig sind, und sie haben Winterfell, was man beim reiten beachten muß, all das was man bei einem Sportpferd nicht will :rolleyes:....aber ich würde nie wieder ein Pferd dauerhaft in die Box sperren, egal ob sogenanntes Robustpferd oder nicht.

Und wenn die Haltung nicht ok ist, muß man eben Konsequenzen ziehen....ich bin auch umgezogen, weil ich mit der Fütterung nicht mehr einverstanden war und Wohl des Pferdes geht vor, auch wenn man in den neuen Stall vielleicht weiter fahren oder etwas mehr bezahlen muß !

Aber solange die Besitzer nicht umdenken und meinen, dem Fluchttier Pferd reichen 3x3m für den Großteil des Tages, kann man sich hier die Finger wund schreiben, ARMES PFERD !! :dagegen:

Nicole
 
Gina83_19

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@calyptra
aber man darf auch nicht vergessen, dass sabi erst 16 jahre alt ist.
da hat man nicht so die möglichkeiten wie als erwachsener. ich meine jetzt umzug und weiter fahren. da wird sie noch auf ihre eltern angewiesen sein.

@sabi
allerdings würde ich auch auf die ganzen anderen meinungen im stall pfeifen und mein pferd so oft wie nur möglich weidegang gewähren. das wird doch sicher irgendwie machbar sein, dass sie mehr bewegung und abwechselung bekommt.
gibts bei euch denn keine boxen mit paddock oder wenigstens mit fenster, so dass sie rausschauen kann?

vielleicht könntest du ja auch privat nach einem offenstallplatz in deiner nähe für sie suchen? und die anlage deines jetzigen stalls trotzdem nutzen.
 
Calyptra

Calyptra

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Wußte nicht das sie 16 ist, aber wenn ich in dem Alter ein Pferd habe, habe ich auch dann Verantwortung....und die Ausrede, Stallwechsel geht nicht....also sorry, ich bin früher auch mit dem Fahrrad zum Pferd gefahren...

Vermisse den Aspekt PARTNER Pferd, wenn ich sowas lese !

Nicole
 
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