Luminal und Nebenwirkungen

Diskutiere Luminal und Nebenwirkungen im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; Hallo, unsere kleine franz. Bulldogge hat seit ca. 1,5 Jahren im Abstand von 2 Monaten epileptische Anfälle. Letzten Samstag war der Anfall so...
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Chrysler

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Hallo,

unsere kleine franz. Bulldogge hat seit ca. 1,5 Jahren im Abstand von 2 Monaten epileptische Anfälle. Letzten Samstag war der Anfall so stark, dass wir nach mehr als 1 Stunde den Hund durch den Tierarzt ruhig stellen mussten (ich glaube mittels Morphium). Nach einem CT und umfangreichen Blutuntersuchungen ist auch der TA der Meinung, dass wohl eine Epilepsie vorliegt.

Den Hund konnten wir Montag (gestern) wieder abholen. Er bekommt jetzt bei 8kg Gewicht morgens und abends je 1 viertel Tablette Luminal.

Die Nebenwirkungen (falls es welche sind) sind heftigst. Der Hund torkelt wie sturz betrunken durch die Gegend. Die Hinterbeine knicken beim Laufen alle 2 Meter ein, das Hinterteil schaukelt unkontrolliert herum und beim Fressen oder Schnüffeln macht sie (soweit wir nicht schnell genug sind) manchmal einen Salto vorn über.

Weiß jemand, ob das "normale" Nebenwirkungen diese starken Medikaments sind, ob das wieder komplett verschwindet und vor allen Dingen wie lange das dauert....

Vielen Dank an alle die mir helfen können. D:cry:en Hund so zu sehen zerreißt uns das Herz.

Stefan
 
22.01.2008
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Schau mal hier: Luminal und Nebenwirkungen . Dort wird jeder fündig!
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Key

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Nennt sich Hinterhandschwäche, und legt sich zumindest teilweise nach ner Zeit wieder. Kann aber mehrere Wochen dauern.

Rüden haben beim Markieren dadurch massive Probleme.

Wenns zu stark wird, würde ich mit dem Tierarzt Rücksprache halten, wegen einer einschleichenden Dosierung.


Hat der Anfall eine Stunde am Stück angehalten?

Was ihr auf jeden Fall noch braucht, wären Diazepam Rektal Ampullen, die während eines Anfalls über den Popo gegeben werden können, damit der Krampf unterbrochen wird.

Habt ihr das?

Wenn der Hund seit 18 Monaten alle 2 Monate solche Anfälle hat, wären es ja schon einige gewesen. Die Diagnose kommt mir irgendwie recht spät seitens des Tierarztes vor.

Geh mal hier im Forum etwas weiter zurück, da wurde gerade der Fall einer Schäfermixhündin geschildert, die ebenfalls krampft. Evtl. findest du da noch Informationen die weiterhelfen.:bye:

Nachtrag: der angesprochene Thread
 
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wawuschel

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hallo chrysler,
wir haben einen kater der jeden tag eine luminalette nehmen muß.
die nebenwirkungen die du beschreibst, sind gang und gebe.
sie werden zwar etwas besser, aber rumtorkeln und sich benehmen als würden sie unter drogen stehen, bleibt. so erleben wir das bei uns und ich denke, bei einem hund wird es nicht anders sein.
sicherlich ist es nicht schön sein tier in solch einem zustand zu sehen, aber immer noch besser, als bei einem anfall hilflos daneben zu stehen.

seit 4 jahren leben wir damit und wehe wir vergessen (was schon vorkam) mal die tablette, dann machen sich die auswirkungen in 3 bis 5 tagen noch bemerkbar.

das der anfall bei eurem hund eine stunde dauerte, finde ich ziemlich heftig, zumal jeder anfall, schädigungen am gehirn zurück läßt (das ist meine meinung).

es kann auch sein (muß aber nicht), daß euer hund trotz tabletteneinnahme, anfälle bekommen kann, dann muß sehr wahrscheinlich die dosis erhöht werden. das entscheidet dann der ta.

so und jetzt schluß mit horrormeldungen, ich wünsche euch trotzdem alles gute.
gruß
 
fetzoe

fetzoe

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Hallo chryssler,

ich möchte dir raten dir den Link über Epilepsie bei Hunden,
in meinem Thread anzuschauen (in der Antwort von Key).

Es gibt Alternativen wie Dibro anstatt Luminal.

Vielleicht ist dir das eine Hilfe . :)

Mein TA ist immernoch krank und die Vetretung konnte mir
keine zufriedendstellende Auskunft geben :motz :wallbash:
Morgen werde ich die Röntgenaufnahmen und die Blutergebnisse abholen und einen anderen TA aufsuchen.

Dir und deinem süßen alles Gute :bye:

MfG fetzoe
 
C

Chrysler

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Luminal und Nebenwirkungen, Dauer des Anfalls

Hallo Key,

vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Ich habe den TA gefragt und er schlägt wie auch Du vor, die Dosis zu reduzieren, da unsere Kleine wohl etwas sensibler reagiert. Wir hatten 1,5 Jahre nichts gemacht, da die Anfälle nur 30 Sekunden bis 1 Minute dauerten und es dem Hund danach ging, als wäre nichts gewesen. Die Diagnose war schwierig, da es wohl eine reine Ausschlussdiagnose ist.

Letzten Samstag hatte sie aber tatsächlich einen Anfall, der über 1,5 Stunden ging. Der erste Schub dauerte 15 Minuten am Stück und dann kam über 1 Stunde ein Anfall nach dem anderen mit max. 2 Minuten Unterbrechnung. Das mit dem Diazepam ist eine gute Idee, es lässt ein weniger Angst haben, da man reagieren kann.

Allen die hier geantwortet haben herzlichen Dank. Es ist gut sich austauschen zu können!!

Stefan



Nennt sich Hinterhandschwäche, und legt sich zumindest teilweise nach ner Zeit wieder. Kann aber mehrere Wochen dauern.

Rüden haben beim Markieren dadurch massive Probleme.

Wenns zu stark wird, würde ich mit dem Tierarzt Rücksprache halten, wegen einer einschleichenden Dosierung.


Hat der Anfall eine Stunde am Stück angehalten?

Was ihr auf jeden Fall noch braucht, wären Diazepam Rektal Ampullen, die während eines Anfalls über den Popo gegeben werden können, damit der Krampf unterbrochen wird.

Habt ihr das?

Wenn der Hund seit 18 Monaten alle 2 Monate solche Anfälle hat, wären es ja schon einige gewesen. Die Diagnose kommt mir irgendwie recht spät seitens des Tierarztes vor.

Geh mal hier im Forum etwas weiter zurück, da wurde gerade der Fall einer Schäfermixhündin geschildert, die ebenfalls krampft. Evtl. findest du da noch Informationen die weiterhelfen.:bye:

Nachtrag: der angesprochene Thread
 
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Key

Hunde- u. Katzenfreund
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Letzten Samstag hatte sie aber tatsächlich einen Anfall, der über 1,5 Stunden ging. Der erste Schub dauerte 15 Minuten am Stück und dann kam über 1 Stunde ein Anfall nach dem anderen mit max. 2 Minuten Unterbrechnung. Das mit dem Diazepam ist eine gute Idee, es lässt ein weniger Angst haben, da man reagieren kann.
Nen kurzer, einmaliger epileptischer Anfall ist nix schönes, aber wie du ja geschrieben hast, stecken die Tiere das recht problemlos weg.

Was zuletzt aber war, nennt sich Status epilepticus, und das ist die harte Variante, die unbedingt vermieden werden sollte. Luminal hilft dabei, trotzdem können aber noch Anfälle auftreten.

Das Problem mit den Diazepam Ampullen ist, sie in den Po einzuführen. Der Durchmesser der Kanüle ist recht dick, die Poöffnung von eurem Mops recht klein. Seht euch das mal genauer an, und lasst es euch am besten vom Tierarzt zeigen, wie es gemacht werden sollte.

Wenn die Kleine nach nem Anfall wieder entkrampft, kann man auch in nem kleinen Stück Käse Diazepam als Tabletten geben. Wirkt natürlich nicht so schnell wie über den Po, ist aber besser als nix machen zu können.

:bye:
 
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Jennifer2

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Nebenwirkung der Luminal Tabletten

Hey crysler,

unser Hund hat die anfälle seit letzten Sommer auch. Er bekommt auch die Luminal Tabletten. Du hast ja geschrieben das dein hund danach wie bedrunken durch die gegend läuft das hat unser Hund auch aber das sind nicht die nebenwirkungen von den tabletten sondern die nebenwirkungen von dem anfall. Wenn unser Apollo einen anfall hat und wieder zu sich kommt rennt er mindestends erstmal so ca halbe stunde rum knallt überall dagegen und fliegt die trepen runter wenn man ihn nicht stützt. Die Tabletten sind eigentlich da seinen körper zu berhigen. Er hatte vor 6 wochen über 30 anfälle in 7 std er war so schwach konnte nicht mal aufstehen nicht mehr essen gar nichts mehr weil wir versucht haben ihn durch heilpraktik wieder gesund zu bekommen das ist der größte fehler den ihr machen könnt bitte geht nie zu einer Tierheilpraktikerin. Unser Hund hatte früh und abends 1 1/2 luminal bekommen und sie hat es in einem Zeitraum von 1 monat auf ne dreiviertel reduziert wir haben nach 2 monaten die behandlung wegen dem vorfall abgebrochen. Gestern hatte er wieder ca. 7 stück sind in die Tierklinik gefahren früh um 4 uhr dann haben sie ihn schlafmittel gegeben und ihn ca. 14 std an einem Luminal tropf gehängt. Wenn er es heute nacht wieder bekommt bekommt (seine Anfälle) müssen wir ihn wieder hinbrigen und dann muss er wieder an den Luminal tropf aber dann für 24 oder 48 std. Es wäre nie soweit gekommen wenn wir das mit der tierheilprakik nicht ausprobiert haben es ging ne weile gut aber den körper fehlt dann was der hund hat sehr gelitten dadrunter und 800 euro für NIX haben wir auch los Tierheilpraktik is fehlgeschlagen leider teurer spaß.

Hoffe jetzt das unser Apollo die nacht ohne was durchschläft und in 4 wochen bekommt er blut abgenommen und es wird ein luminal spiegel gemacht
Grüße Jenni
 
K

Key

Hunde- u. Katzenfreund
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weil wir versucht haben ihn durch heilpraktik wieder gesund zu bekommen das ist der größte fehler den ihr machen könnt bitte geht nie zu einer Tierheilpraktikerin.
Das ist vollkommener Quatsch!

Geht nie zu _dieser_ Tierheilpraktikerin, denn wer die Luminal-Dosierung einfach halbiert, im Glauben, das könnte anders ausgeglichen werden, der hat keinerlei Ahnung.

Es gäbe genug Beispiele, wo nen Tierarzt Mist gebaut hat, und niemand käme auf die Idee zu sagen, geht nie zu Tierärzten.

Du hast ja geschrieben das dein hund danach wie bedrunken durch die gegend läuft das hat unser Hund auch aber das sind nicht die nebenwirkungen von den tabletten sondern die nebenwirkungen von dem anfall.
Nach nem epil. Anfall wie du ihn beschrieben hast, sind die Hunde desorientiert, oder einfacher ausgedrückt verpeilt, das ist richtig.

Unabhängig davon hat Luminal starke Nebenwirkungen, insbesondere zu Beginn der Behandlung. Die hatte Chrysler bei seinem Hund beschrieben.

Bring jetzt bitte nicht zuviel durcheinander hier in diesem Thread, und lies ihn dir lieber, wenn du dich abgeregt hast noch einmal richtig durch.

Gelgentlich nen Punkt, nen Komma und nen Absatz in nen Posting einzufügen erleichtert die Lesbarkeit für Andere. ;)
 
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Kathrin70

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Luminal

Hallo Stefan,

hab mich extra wegen euch hier angemeldet. Mein Hovawartrüde ( 4 Jahre alt ) hat auch Epilepsie.

Er fällt auch in regelmäßigen Abständen um. Die letzten Anfälle waren 1 Jahr auseinander. Also ist er sehr gut eingestellt mittels Luminal.

Angefangen hat das Ganze, als Joshi 1 Jahr alt war. :cry:

Wir waren entsetzt. Er fällt immer um, wenn etwas aussergewöhnliches passiert, was nicht in seinen Alltag passt. z.B. haben wir ein Zimmer am Haus angebaut. Das reichte schon für einen Anfall.

So, nun zum eigentlichen Thema. Mein Joshi wiegt 45 kg und bekommt Morgens und Abends eine halbe Tablette. Er hat sich dadurch kaum verändert.

Ich denke einfach, dass eure franz. Bulldogge, viel zu hoch eingestellt ist. Ihr solltet das unbedingt prüfen lassen. Das gleiche Thema hatten wir bei Freunden. Auch diese Hündin torkelte nach der Einstellung nur durch die Gegend. Auch das hat sich nun eingependelt. Gott sei Dank !!!!!!

Ich hoffe, ich konnte euch helfen.

Liebe Grüße Kathrin






Hallo,

unsere kleine franz. Bulldogge hat seit ca. 1,5 Jahren im Abstand von 2 Monaten epileptische Anfälle. Letzten Samstag war der Anfall so stark, dass wir nach mehr als 1 Stunde den Hund durch den Tierarzt ruhig stellen mussten (ich glaube mittels Morphium). Nach einem CT und umfangreichen Blutuntersuchungen ist auch der TA der Meinung, dass wohl eine Epilepsie vorliegt.

Den Hund konnten wir Montag (gestern) wieder abholen. Er bekommt jetzt bei 8kg Gewicht morgens und abends je 1 viertel Tablette Luminal.

Die Nebenwirkungen (falls es welche sind) sind heftigst. Der Hund torkelt wie sturz betrunken durch die Gegend. Die Hinterbeine knicken beim Laufen alle 2 Meter ein, das Hinterteil schaukelt unkontrolliert herum und beim Fressen oder Schnüffeln macht sie (soweit wir nicht schnell genug sind) manchmal einen Salto vorn über.

Weiß jemand, ob das "normale" Nebenwirkungen diese starken Medikaments sind, ob das wieder komplett verschwindet und vor allen Dingen wie lange das dauert....

Vielen Dank an alle die mir helfen können. D:cry:en Hund so zu sehen zerreißt uns das Herz.

Stefan
 
Viecherei

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Luminal wird auch in der Human-Medizin als Antikonvulsivum eingesetzt. Meine Mutter hat auch Epilepsie und muss das Medikament seit Jahren nehmen.

Nicht vergessen sollte man dabei, dass Luminal eben auch ein Barbiturat, also ein Schlafmittel ist. Wenn die Hunde also torkeln, dann liegt's schlicht daran, dass sie aufgrund des Barbiturats k.o. sind.

Gibt es nicht die Moeglichkeit, das Praeparat abends, vor dem Schlafengehen (dann muss es meine Mutter naemlich auch nehmen) zu geben? - Ist bloss so eine Idee.
 
K

Kroli

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Luminal

Hallo,

ich bin ganz neu hier, und habe die Beiträge sehr genau und interessiert gelesen.
Ich habe einen 4 Jahre alten Belgischen Schäferhund ( Groenendael ), der vor genau einem Jahr seinen ersten Anfall hatte. In den letzten 12 Monaten hatte er fast 20 Anfälle, jedoch meist nur 10 - 20 Sekunden. Mal war er sogar 2 Monate anfallfrei und wir haben die Dosis reduziert, was leider wieder zu Anfällen führte. Zur zeit bekommt er morgens und Abends 1 Tablette Luminal und morgens und abends 1/2 Tablette Dibro. Das einzige, was mir aufgefallen ist, ist daß er viel schläft,ein starkes Hungergefühl hat, zugenommen hat und müde wirkt. Ansonsten habe ich keinerlei Veränderungen festgestellt. Homopathie habe ich auch probiert,hat aber leider absolut nichts gebracht.
Gruß Uwe
 
queensilvia

queensilvia

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Hallo
habe mich auch gerade neu angemeldet. Unser Greyhound Mix hat mit 10 Monaten das erstemal epileptische Anfälle gezeigt und zwar 6 Stück in 24 Stunden, davon 3 Stück innerhalb einer Stunde. Er wurde auch in der Tierklinik auf den Kopf gestellt, es wurde aber nichts gefunden also vermutet man Vererbung. Da ich Kontakt zu der Mutter und dem Vater meines Hundes habe und da keinerlei Epilepsie auftrat, vermute ich mal es muß doch was anderes sein. Jetzt haben wir Max kastrieren lassen und hoffen dass eine Besserung eintritt. Drei Tage nach der OP traten wieder 6 Anfälle auf wieder innerhalb von 24 Stunden. Max bekommt jetzt Luminal morgens und abends 1 Tablette und zusätzlich 1/2 Tablette Dibro-Be. Nach zwei Tagen war er wieder ohne Anfälle.
Um die enormen Auswirkungen auf andere Organe im Körper zu minimieren, bekommt Max zusätzlich dreimal am Tag Aloe Vera Gel zum Entgiften. Ich bin noch am Anfang, es muß langsam gesteigert werden. bis man die Höchstdosis geben kann aber bis jetzt gottseidank kein Anfall (kann passieren) und Max ist munter und fiedel wie er mit 10 Monaten war vielleicht sogar noch etwas munterer. Das Aloe Vera Gel ist zwar nicht billig aber bei meinem Hund sind das umgerechnet 20 Euro im Monat. (Er wiegt 35 Kilo)
 
K

Kroli

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Seit Juli 2008 bekommt mein 4 1 / 2 jähriger Belgische Schäferhund Luminal und Dibro. Da er seit mehreren Wochen ( 6 ) jetzt anfallfrei ist, haben wir glaube ich die richtige Dosierung gefunden. Morgens 1 1 /4 Luminal und abends 1 1/4 Luminal und je 1/2 Dibro. Unsere Aufzeichnungen haben folgendes, nicht ganz unwichtiges ergeben. Früher bekam er morgens um 10.00 Uhr zum Fressen seine Tabletten ud Abends um 17.00 Uhr zum Fressen. Vor 6 Wochen haben wir umgestellt und er bekommt morgens um 10.00 Uhr seine Tabletten und dann abends um 22.00 Uhr mit einem Stückchen Wurst seine Tabletten. Dieser 12 Stunden Rhythmus hat sich bisher sehr gut bewährt. Ist bei Menschen auch so !!!
Zur Entgiftung der Leber bekommt er " Hepatika " von Töllner. Natürliche Nahrungsergänzungen für die optimale Versorgung*
Er hat glänzende Leberwerte laut Tierarzt !!!

Gruß

Uwe
 
A

AvatarAang

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Hallo!!!

Auch ich habe einen Hovawartrüden mit Epilepsie.
Die Diagnose haben wir erst seit dem 28.Juli 2009 und
seit September ist er auf Luminal eingestellt.

Sein letzter und schlimmster Anfall hat 20 Minuten gedauert und dabei war sein Kiefer festverschlossen, kein Schluckrefelx möglich und die Atmung war sehr stark eingeschränkt. Zum Glück wohnt der TA um die Ecke - somit konnte schlimmeres
verhindert werden.

Seitdem hatte er keinen Anfall wieder. Die beschriebenen Symptome kenne ich auch. Sie haben sich allerdings recht schnell gelegt! Nun stehen wir vor einem anderen Problem...
es scheint mir, als hätte mein Bärchen einschränkungen im
Sehvermögen!? Ist euch so etwas auch aufgefallen?
Morgen müssen wir zum TA aber mich würde interessieren, ob ihr das kennt?

Liebe Grüße
 
J

Julinka

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Hallo zusammen, bin neu hier und durchs stöbern im Internet auf dieses Forum gestossen.

Unser Hund (Labradormischling) hat 2009 seinen ersten Epileptischen Anfall bekommen.. inzwischen ist er 6Jahre alt... Wir haben angefangen mit leichten Medikamenten zu behandeln was auch gut funktioniert hatte, denn unser Hund bekam zur Anfangszeit etwa 1-2 Anfälle im Monat..

Seit einigen Monaten ca Anfang des Jahres 2010 häuften sich die Anfälle auf alle zwei Wochen um die 2-3Stück.
Anfang dieser Woche hatte er dann 7Stück hintereinander...und die waren doch auch sehr heftig.. kaum hat er sich von einem Anfall erholt kam der nächste..
Unser TA hat dann eine erneute Blutuntersuchung durchgeführt, aber alle Werte waren in Ordnung.


Er bekommt jetzt auch das Medikament Luminal.. mit starken Nebenwirkungen.. hab mich hier im Forum schon etwas durchgelesen und fühle mich bezüglich der Nebenwirkungen die auftreten können nur bestätigt..

Also ist es bzw. kann es völlig "normal" sein, das der Hund auch sehr unruhig wird und dann anfängt herumzulaufen, jault und sich kaum beruhigen lässt??? So geht das nämlich bei uns die letzen Nächte.. heute Nacht musste ich die Dosis erhöhen und er hat über die Nacht 5Tabletten einnhemen müssen mit Rücksprache des TA....Jetzt schläft er endlich mal und ist relativ ruhig..

Am Donnerstag haben wir dann endlich einen Termin in der Uniklinik Würzburg für Tierneurologie bekommen.. da wird ein sogeanntes MRB bzw. MRT gemacht...Ich hoffe sehr das es nicht ein Tumor ist der sich im Kleinhirn befindet.. und auf das Bewegungszentrum drückt.. was die Epileptischen Anfälle erklären könnte..

Ich würde mich sehr freuen wenn mir irgenjemand antworten würde der ähnliche Erfahrungen gemacht hat.. :)

Danke schon mal
LG Julinka
 
M

michi1234

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epilepsie luminal

hallo mein hund ein schäfermischling hatte seinen ersten anfall mit 5 monaten ca danach war monate lang nichts dann plötzlich 2 in der woche die wurden immer stärker bis er dann schon mal 6 stück an einem tag hintereinander hatte immer mit 2 minuten pause.ö. inzwischen ist er jetzt 1 und halb jahre alt und bekomm luminal tabletten er wiegt 40 kg .. er bekommt jetzt 1 in der früh und ein und halb am abend da die anfälle meistens in den ruhephasen auftreten bei meinem auf alle fälle .. jetzt hat er seit über einem monat keinen anfall mehr gehabt gottseidank aber von nebenwirkungen kann ich nichts erzählen denn er hat keine.. ihm geht es gut ist aufmerksam verspielt verträgt sich mit allen hunden echt ich merke sogut wie nichts ausser das manchmal aber auch nicht so oft das er dann eine zeit lang daheim immer jammert und winselt ob das von den tabletten ist kann ich auch nicht sagen das wäre das einzige ansonsten bin ich super zufrieden mit luminal tabletten die helfen ihm sehr gut er spricht super drauf an wie gesagt keine nebenwirkungen.. das mit dem herumtorkeln und benommen sein ist klar nach einem anfall an dem tag wo er 6 stück an einem tag hatte war er am nächsten tag noch sehr geschwächt das is klar aber nicht von den tabletten gottseidank.. und teuer sind die auch nicht ich bezuhale für eine packung 48 stück 13,70 das ist echt nicht viel ..

lg aus wien

michi
 
Käsebretzel

Käsebretzel

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Zwar ist der Thread hier schon älter und suchte ich was anderes, aber ich möchte hier kurz zu Luminal was sagen.

Luminal ist der Handelsname für Phenobarbital. Dass ein Mops davon umkippt, wundert mich nicht. Barbiturate sind kein Witz, das ist KEIN Aspirin, das man "mal eben" verschreiben sollte. Beispiele:
Pentobarbital - in der Schweiz als Sterbehilfe gepriesen
Secobarbital - diverse Promis haben mit nur etwa 10 Kapseln das Zeitliche gesegnet.
Phenobarbital - Selbstmordpille Nummer 1 und Mittel der Nazis, Behinderte wegzuschaffen

Diese Mittel sind, wie ihr seht, potentielle Mordwaffen und das schon bei scheinbar niedriger Dosierung. Dass ein Mops davon ataxisch wird, ist gelinde gesagt harmlos. Soweit ich weiß, kommt das Zeug per 100mg. Davon kann ein Mensch ataxisch werden.
Atemwegserkrankungen - und damit beeinträchtigte Atmung allgemein - sind eine Kontraindikation. Ein Mops ist eine wandelnde Atemwegsbeeinträchtigung. Wenn das mit dem Mops noch aktuell ist, bzw. der Besitzer mitliest. Gilt aber für alle Möpse und andere Knautschnasen.
Ich hab von dem Zeug 8 Gramm zuhause. Für meinen imaginären epileptischen Bernhardiner. Wollte einfach mal testen, wie naiv Tierärzte sind und 4 von 4 verschrieben meinem nicht anwesenden Hund doch tatsächlich so viel, wie ich wollte. Nun hab ich Angst vor meinem Medizinschrank :ugly-dance

Phenobarbital ist ein sehr starkes Schlaf- und Entkrampfungsmittel. Es kann schon nach kurzem Gebrauch tolerant machen (das heißt, die Dosis muss erhöht werden), oder auch abhängig. Dauerhafte Einnahme ist grundsätzlich zu vermeiden.

Wenn kein Weg um die Gabe von Phenobarbital vorbeiführt, muss es wohl sein. Aber ich wäre damit sehr, sehr vorsichtig und vielleicht sollte kleiner dosiert werden. Ich bin normalerweise kein Fan von Homöo-Esotherik, aber wenn es einen Weg am Barbiturat vorbei gibt, sollte man ihn ausprobieren.
 
queensilvia

queensilvia

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Hallo
ich habe gerade deinen Bericht gelesen, wir haben einen Greyhound Mix, dieser hat mit ca. 8 Monaten mit epileptischen Anfällen angefangen, hatte manchmal auch 6 - 7 Stück hintereinander, die Dosis wurde dann immer weiter erhöht bis er 1 1/4 tablette Luminal und 1 Tablette Dibro B morgens und 1 1/4 Tablette abends bekommen hat. Bei Anfällen zusätzlich in den After Diazepam Desitin 10 mg nach jedem Anfall. Unserem Hund ging es danach nicht besser, Anfälle wurden dadurch nicht gebremst. Dann sollte ich die Dosis immer mehr erhöhen aber ich hatte wirklich Angst vor den Nebenwirkungen. Durch Zufall habe ich dann im Internet gelesen um die Nebenwirkungen zu reduzieren, morgens Aloe vera Saft gegeben, langsam gesteigert bis zur vollen Dosis, dann noch morgens und abends 1 Omega 3 Tablette. Die Luminal und Dibro B habe ich nicht erhöht. Ich habe das 3 -4 Wochen durchgezogen, er hatte dann noch manchmal Anfälle, die habe ich dann mit einem ganz einfachen Mittel nämlich den Rescue TRopfen von Bach 5 Tropfen in die Lefzen gestoppt. Dem Hund ging es nach den Anfällen nicht mehr ganz so schlecht, das ganze ist jetzt fast 1 1/2 Jahre her und der Hund hatte seitdem keinen Anfall mehr. Die Blutwerte waren besser als bei einem wirklich gesunden Hund. MRT und die ganzen anderen Untersuchungen haben leider nichts gebracht.
 
Lana2007

Lana2007

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Hallo Liebe Hundfreunde!!
Bin neu hier und dachte ich schreibe mal das Krankheitsbild meiner 3 1/2 jährigen Schäferhund Mischlingshündin nieder und hoffe auf Rückantwort.Man liest so viel man weiss gar nicht mehr was richtig ist.
Also mein süße Lana hatte am 28.09.10 ihren ersten Anfall, sie lies Urin und KOt ab sowie Schaum vor dem Mund es war mittags 4 Uhr aus dem Schlaf raus.Es Dauerte ca. 2 min.Wir sind gleich zum Tierarzt großes Blutbild EKG aber alles ok.Der TA meinte Abwarten ob noch ein Anfall kommt.
Dann am16.10.10 Nachts der 2. Anfall alles gleich ca.1 minute,nächsten tag sind wir gleich zum Tierarzt, dann haben wir beschlossen Getreidefrei zu ernähren als Rohfütterung, sie verträgt es sehr gut hat eine tolle Figur,schönes Fell und sie ist munter wie immer.Gehen viel Spazieren sie macht ihr Hundesport allles wie früher.
Dann am 30.10 der dritte Anfall nachts um 5 Uhr alles gleich ca 1 min.Nächsten Tag Tierarzt jetzt versuchen wir es auch mit Globulis.
Dann heute 08.11. der vierte Anfall wieder alles gleich und ca 1 min, gleich TA nun hat er gemeint wir stellen sie medikamentös ein weil die Abstände der Anfälle sich verkürzen nun bekommt sie GARDENAL 100 mg morgens eine abends ne halbe heute abend hat sie die erste bekommen.
Ich hab nur Angst wie es weitergeht.Ich meine es gibt fälle da sind es viel mehr Anfälle und heftigere aber trotzdem hab ich angst das ihr was passieren könnte.
Man muss wissen wir haben kein kind unsere lana ist unser ein und alles.Die Angst macht einen verrückt.
Was meint ihr dazu????
Ganz Liebe Grüße
 
L

Leo2007

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Hallo Lana und alle die mitlesen,
ich habe mich eben registriert da ich alle Beiträge gelesen habe und in der gleichen Sache stecke.

Mein Süßer hatte am 12.11. 14.00 Uhr den ersten Anfall (ca.2min, gefühlte 20min von mir:seufz)
Da mein Mann Epileptiker ist, wußte ich trotz des Rießenschrecks, was er hatte.

Also direkt zum TA, Blut war super und der TA meinte mal abwarten vieleicht war es nur einer. Er gab mir diazepam als Nothilfe mit.
Dann am 29.11. hatte er 3 Anfälle im Abstand von 2 Stunden.
Es war soooo grausam. Aber ihr habt es ja selber erlebt.

Jetzt geben wir früh und abends 1 Tablette Luminal.
Irgendwie ist er nicht mehr der gleiche Hund. Als Nebenwirkung habe ich bemerkt das er taumelt, aber nur leicht. Er hat unheimlich hunger und heut beim gassi hat er erst die rechte Hinterhand hoch gehalten und paar Schritte weiter die linke Vorderpfote . Tja ich weiß nun auch nicht weiter.

Aber das alles ist mir lieber als diese verfl..... Anfälle.

Lana ich kann dich gut verstehen,unsere Tochter ist groß und ausgezogen und somit ist auch unser Hund unser Schatz und ein und alles. Und ich bin sehr zart beseitet wenn er krank ist usw. (weil die Armen es einem ja nicht sagen können wo es weh tut)

Ach und schwere HD hat unsere Maus auch noch, alles mit 3,5 Jahren. Er hat nix ausgelassen.

Liebe Grüße an alle
 
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Luminal und Nebenwirkungen

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    luminal für hunde nebenwirkung