Kurze Frage zur Rechtslage...

Diskutiere Kurze Frage zur Rechtslage... im Futter, Futtertierzuchten, Vitamine und Mineralien Forum im Bereich Terraristik; Moinsen! Ich habe nur mal eine kurze Frage, über die ich schon die ganze Zeit nachdenke: In Deutschland dürfen Wirbeltiere(also Mäuse etc.) ja...
K

Klumpi

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Moinsen!

Ich habe nur mal eine kurze Frage, über die ich schon die ganze Zeit nachdenke: In Deutschland dürfen Wirbeltiere(also Mäuse etc.) ja nur von dazu ausgebildetem Personal(Veterinär...) getötet werden. Aber: WEnn ich eine Maus zu meinem Gecko ins Terrarium werfe, töte ich sie doch auch, oder? Na gut, es mag eine indirekte Tötung sein, aber das wäre es ja auch wenn ich die Maus gegen die Wand werfe, weil dann die Wand der eigentliche Mörder wäre.

Ist das mit dem verfüttern nicht eigentlich auch gesetzeswidrig oder haben wir da mal wieder einen Punkt, wo die Gesetze mal wieder zum hirnerweichem dämlich sind?

Greetings
Jannes
 
28.06.2004
#1
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S

Sessone

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Laut Gesetz darfst du Wirbeltiere nur tot verfüttern.

Um sie töten zu dürfen, brauchst du eine entsprechende "Ausbildung". Wie du schon sagtest, Tierärzte dürfen das oder jeder, der eben einen etsprechenden Sachkundenachweis hat.
 
EngelderDunkelheit

EngelderDunkelheit

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hallo zusammen...

Also um die frage brauche ichmireigenltich keine sorgen machen da bin ich glücklicherweise abgesichert...

aber ich gebe stefan recht... tiere dürfen nur vom tierarzt oder von leute mit fachkundigem wissen getötet werden... aber!!! s.u.

nur in einem Punkt hast du nen Denkfehler klumpi wenn du dielebede maus zu dem gecko rein tust und er sie tötet ist der gecko der mörder und da du wustest das der gecko die fressen wird ist es beihilfe was du leistest das nennt sich dann beihilfe am mord.

wenn du jedoch keine ahnung hattest das dein gecko diese maus fressen würde und du dachtest die zwei könnten zusammenleben (da muß man sich ein wenig auf doof stellen, denn sowas weiß man als halter von repilien), dann nennt sich das beihilfe bei versuchtem totschlag, und könnte nicht verurteilt werden, denn der gecko hätte weil die maus ihn vielleicht angeriffen hat was du nicht gesehen hast notwehr betrieben haben.

also eigentlich dürfen tiere nur von einem Tierarzt getötet werden, aber du verfütterst die Tiere und das ist was anderes.
Verfüttern und töten sind zwei unterschiedliche dinge!
Füttern ist nahrung!
Töten ist ein Tier von seinen Qualen zu erlösen!
Du willst die maus ja nicht töten sondern sie wird gefressen weil es nahrung ist und damit ist es kein mord oder tötung.
Tötung ist erst wenn du dem Tier medikamente verabreich würdest damit es stirbt und seine qualen los wird, das dürfen nur Tierärzt und Tierheilpraktiker (halt leute mit einer entsprechenden ausbildung, jedoch keine Pfleger, da diese medikamente nur von Ärzten oder Medizinern mit gleichen berechtigungen wie ein arzt (z.B. Heilpraktiker) gegeben werden dürfen)


Gruß Engel
 
Michaela

Michaela

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Moin!

Guckst du HIER Paragraph 4 Tierschutzgesetz!
 
D

der Doc

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Hallo zusammen !!!

um diese leidige Diskussion hier einmal zu beenden

habe ich mich mal mit dem für mich zuständigen Veterinaeramt in verbindung

gesetzt und mal gefragt, was meine Kollegen von dieser thematik halten

Von der Amtstierärztin bekam ich folgende Antwort :"

Es ist einem Schlangen oder Reptilienhalter nicht zuzumuten mit jedem Futtertier das er verfüttern will zum Tierarzt zu gehen, er darf diese Tiere
selbst nach bestem Wissen und Gewissen töten. Sollten keine toten
Futtertiere angenommen werden dürfen auch lebende Tiere verfüttert werden, da dieses dann ein wesentlicher Bestandteil der artgerechten Haltung
(angemesse Fütterung ) des Reptils darstellt."

Man muß auch solche Gesetzestexte im zusammenhang sehen, weil

einzelne Absätze für sich sonst zu einer falschen Rechtsauffassung füren

koennen.


Gruss

derDoc
 
nightshade2

nightshade2

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*dem Doc zustimm*

Es ist nicht nur gefährlich und unzutreffend, es ist auch einfach FALSCH, einen Gesetzestext nur in Stücken zu lesen und zu verstehen. Das führt zu falschen Schlußfolgerungen, die keinem nützen.

nightshade
 
nightshade2

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@charly:

Nichtsdestotrotz ist es richtig, was er geschrieben hat... :teeth:


nightshade
 
elessar

elessar

Das nervende Etwas
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Es ist wirklich nciht ganz verkehrt,..

ich habe einen Fischereierlaubnisschein und somit eine Staatliche genehmmigung fische und andere süßwassertiere zu töten die unter keinem besonderen Schutz stehen.

Da aber das verfüttern von lebendentieren, wie schon der doc gesagt hat, der Artgerechten haltung eines anderen Tieres dient und diese Futtertiere auch unterb esonderen bedingungen für diesen zweckegezüchtet worden ist es legal.

Wenn man auf raubfischangeln geht hat man auch köderfische die entweder gefangen, gekauft oder selbstgezüchtet werden.
 
Chagall1

Chagall1

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ich denke es ist eine gesetzliche grauzone. lt. dem tierschutzgesetzt verpflichte ich mich meine tier artgerecht zu halten udn gut für sie zu sorgen (mal ganz einfach ausgedrückt). meine schlange braucht zum überleben lebende mäuse. tote nimmt sie nicht an, folglich würde sie ohne futter sterben und würde das tierschutzgesetz verletzen.

so sehe ich das.
 
nightshade2

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@chagall:


Laut dem Tierschutzgesetz darf man ein Wirbeltier "nicht ohne guten Grund" töten oder ihm Schmerzen zufügen. Das Füttern eines anderen Tieres ist ein solcher "guter Grund".

nigthshade
 
Chagall1

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Ne, das steht da wirklich nicht.

"Tierschutzgesetz

Dritter Abschnitt

Töten von Tieren

§ 4

(1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

(1a) Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu erbringen. Wird im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz (1) Geflügel in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so hat außer der Person, die die Tiere betäubt oder tötet, auch die Aufsichtsperson den Sachkundenachweis zu erbringen. Werden im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz (1) Fische in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so genügt es, wenn diese den Sachkundenachweis erbringt.

(2) Für das Schlachten eines warmblütigen Tieres gilt § 4a.

(3) Für das Töten von Wirbeltieren zu wissenschaftlichen Zwecken gelten die §§ 8b, 9 Abs. 2 Satz 2, im Falle von Hunden, Katzen, Affen und Halbaffen außerdem § 9 Abs. 2 Nr. 7 entsprechend."
 
nightshade2

nightshade2

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@chagall:

Das Gesetz besteht nicht nur aus dem Paragraphen 4; man sollte etwas weiter vorne anfangen zu lesen - und vor allem Gesetzestexte nicht sporadisch zitieren:

"
Grundsatz
§ 1
Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen.
Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.
"

Also, nicht so vorschnell meinen, dass "es da nicht steht".

PS: Bitte keine Haarspaltereien.


nightshade
 
Chagall1

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Okay, das ließe sich jetzt nämlich ganz wunderbar noch ausdiskutieren....
 
elessar

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Das nervende Etwas
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Es ist nunmal so das eine schlange die Mäuse braucht,...

Deshlab sollteman sich in sachne Rechtslage keine Sorgen machen,... Lebene geben und nehmen,... ob die Schlange nun in der freien Natur mäuse und Kanickel reißt oder ob sie im Terra gefüttert werden.

von Waidgerecht kann man zwarn ichtgerade dabei reden,.. man weiß ja nciht ob die Maus noch groß schmerzen empfindenk ann wenn sie gefressen wird,.. hab es nie ausprobiert bin keine maus,...
 
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der Doc

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@ Charly !!

da ich häufig mit diesen " Leuten " zu tun habe ergibt sich zwangslaüfig

ein kollegialer Kontakt zum anderen mal die Frage an Dich " Hast du dir mal

die Mühe gemacht die Anforderungen von

Tiermedizin und Naturheilkunde für Tiere verglichen?


gruss

derDoc
 
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Charly

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@ Thomas

@ Charly !!

Hast du dir mal

die Mühe gemacht die Anforderungen von

Tiermedizin und Naturheilkunde für Tiere verglichen?
Mit Sicherheit, sonst hätte ich nicht auf die "kleinen" Unterschiede zwischen Tierarzt und (Tier-) Heilpraktiker hingewiesen.

Es geht aber auch genauer:
Tierarzt = Abitur, langjähriges Studium
Tierheilpraktiker (wenn man es eilig hat) notfalls mit Hauptschulabschluss und 18-monatigem Wochenendkursen

Ob das gravierende Unterschiede sind? Diese Frage kann sich bestimmt jeder selbst beantworten (oder auch bei Google mit den Suchbegriffen "Tierheilpraktiker" und "Ausbildung" genauestens nachlesen).
 
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der Doc

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Hi Charly !!

dann hat sich da an den zugangsvoraussetzungen aber wirklich einiges getan,

ob das alles so im sinne des erfinders ist weiss ich allerdings auch nicht. z

meiner zeit waren es noch fast 4 jahre. aber egal

gruss

der doc
 
C

Charly

Gast
Hi Thomas,

neeee, da hat sich wirklich nicht viel in den Zugangsvorausetzungen getan.

Die Volkshochschule (VHS) bot schon vor 25 Jahren diese Ausbildung mit anerkanntem Abschluß in einem 24-monatigem Wochenendkurs an. Voraussetzung damals wie gehabt: Hauptschulabschluß
 
D

der Doc

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Hi Charly !!

Ich hab meinen abschluss damals bei der Paracelsus gemacht, kommt wahrscheinlich auch drauf an wie tief man einsteigt oder ob man nnur " Prüfungsvorbereitungen macht.

Gruss
derDoc
 
Thema:

Kurze Frage zur Rechtslage...

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