Humanmedizin für Pferde?

Diskutiere Humanmedizin für Pferde? im Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde; Huhu, durch den Thread "Und Pferde sind doch Fleischfresser ..." inspiriert kam mir die Frage, ob ihr eure Pferde "nur" mit der Medizin für...
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Baileys

Gast
Huhu,

durch den Thread "Und Pferde sind doch Fleischfresser ..." inspiriert kam mir die Frage, ob ihr eure Pferde "nur" mit der Medizin für Pferde behandelt oder ob ihr z.B. auch Medizin, die für Menschen gedacht für Pferde sind benutzt?

Würde mich mal interessieren, was ihr dazu sagt.

Ich weiß z.B. von einer Situation, wo das Fohlen starken Husten hatte und die Medizin leer war.. da hat die Frau ACC Akut Hustenlöser genommen und die Tablette(n) übers Futter zerbröselt. Es soll sehr gut geholfen haben..

Sind die Inhaltsstoffe von den Medikamenten denn unterschiedlich oder doch ziemlich gleich? Was haltet ihr davon? Habt ihr ähnliches auch schon mal gemacht. Vielleicht auch Tipps?

Ich selbst hatte noch nicht die Situation, aber es würde mich schon interessieren, wie es damit so aussieht.
 
18.06.2005
#1
A

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Gast

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Chrissy2

Chrissy2

Rattenmama
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Huhu!

Ich hab ja nun kein Pferd, aber ich hab das eigentlich schon sehr oft gemacht, dass ich meinen Ratten Menschenmedizin gegeben habe (ACC z.B. und auch diverse Salben und einmal auch Paracetamol) bzw. das die TÄ mir Rezepte dafür gegeben hat.
Die kriegen aber eh so gut wie nie Kleintiermedikamente, sondern für Hunde, Katzen, Kühe, Pferde... was auch immer. Ist eher eine Sache der Dosierungsumrechnung als des Wirkstoffes ;)

Von anderen Tieren kenne ich das auch. Auch von Pferden habe ich schon gehört das sie Menschenmedikamente bekommen haben.
 
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Pinguin98

will nur spieln
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huhuus

Bestes Beispiel: Bephanten Wundsalbe.....
 
Nayeli3

Nayeli3

tiernärrische Chaotin
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Hi,

also ich nehm auch Medikamente aus meinem Medischrank. Meine ehemalige TÄ hat mir oft sogar medikamente aus der Humanmedizin genannt, die ich bei bestimmten Sachen nehmen kann.

Bisher hat das immer sehr gut geholfen.

Und, na ja, es ist doch so, dass Medikamente, die für die Humanmedizin gedacht sind, in Tierversuchen erprobt werden (leider). Also warum sollte man Medikamente, die an Tieren getestet sind und vielen von ihnen sehr viel Leid gebracht haben nicht auch dafür einsetzen, um Leid der Tiere zu mindern!?
 
K

*Kathrin*

Gast
Hallo

Also, wenn man mal von Betaisodonasalbe absieht, die ja fast überall bei kleinen Verletzungen Anwendung findet, würde ich dringend davon abraten, Humanmedikamente, oder überhaupt auch verschreibungspflichtige Sachen, ohne Rücksprache mit dem TA anzuwenden.

Es gibt eine Menge Medikamente aus der Humanmedizin, die bei Tieren auch angewendet werden.

Zum Beispiel hat mir auch mal ein TA ACC Akut empfohlen.
Den ruf ich auf jeden Fall, wenn ein Pferd hustet und dann frag ich ihn, obs Ventipulmin sein muss, oder ob ich ACC Akut besorgen kann. ;)

Mein Pferd hustet Gott sei Dank is jetzt nicht!!! War nur mal ein Beispiel. Ging damals um ein Pony.

Viele Grüße, Kathrin
 
Chrissy2

Chrissy2

Rattenmama
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Ich denke, dass sollte eine Selbstverständlichkeit sein

Ich selber gebe (selbstständig) auch nur Sachen von denen ich weiss das sie ok sind und wo meine TÄ gesagt hat das ich sie geben kann.
 
Gina83_19

Gina83_19

Riesengroßer Hafifan
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Hi...

Also soweit ich das als PTA und angehende Apothekerin beurteilen kann, sind viele ArzneiSTOFFE aus dem Humanbereich dieselben wie aus dem Tierbereich. Die Dosierungen sind natürlich anders.

Bestes Beispiel: Hustenlöser. Für Menschen gibt es mehrere Wirkstoffe. Unter anderesm Acetylcystein (ACC) und Bromhexin.
Für Pferde gibt es Präparate mit dem gleichen Inhaltsstoff nur halt höher dosiert. Da kann man ohne weiteres ein Humanpräparat verwenden, wobei man manchmal unglaubliche Mengen braucht um die richtige Dosierung zu erreichen (20 Tütchen ACC 100). Aber auch entzündungshemmende Mittel, die der Tierarzt spritzt kommen genauso im Himanberreich vor.

Ist natürlich nicht bei allen so. Aber man kann fast jede Salbe die für Menschen geeigent ist auch für Pferde verwenden. Panthenol, Povidon-Jod, aber auch Mobilat (gegen blaue Flecke) und natürlich auch Pilzsalben.
Der Aufbau der Haut des Menschen ist letztendlich vergleichbar mit der des Pferdes.

Wo allerdings unbedingt die Grenze liegt sind wie schon erwähnt die verschreibungspflichtigen Arzneimittel. Da sollte man auf keinen Fall selber mit rumdoktern. Hat schon seinen Grund warum die verschreibungspflichtig sind.
 
K

*Kathrin*

Gast
Hi...
Bestes Beispiel: Hustenlöser. Für Menschen gibt es mehrere Wirkstoffe. Unter anderesm Acetylcystein (ACC) und Bromhexin.
Für Pferde gibt es Präparate mit dem gleichen Inhaltsstoff nur halt höher dosiert. Da kann man ohne weiteres ein Humanpräparat verwenden, wobei man manchmal unglaubliche Mengen braucht um die richtige Dosierung zu erreichen (20 Tütchen ACC 100).
Hallo

Oder, nach TA Absprache, ganz ein wenig höher dosiert, was beim ACC geht,
3,5 Tabletten ACC 600, in etwas Wasser aufgelöst unters Kraftfutter...... :biglaugh:
Das hat dann den nicht ganz unwesentlichen Vorteil, dass nicht überall die Tütchen rumfliegen und man, als Antimathematiker, nicht dauernd bis zwanzig zählen muss..... :engel:
Außerdem ziehts schön in den Hafer ein und rieselt nicht nach unten durch.

Viele Grüße, Kathrin
 
spirit_78

spirit_78

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Hallo zusammen,
also so Salben wie Bepanthen Wund- und Heilsalbe, oder Betaisodonna Salbe die verwende ich auch so für mein Pferd, aber alles was für irgendwelche Krankheiten ist, lass ich mich vom TA beraten, und nehme dann das, was er mit empfiehlt. Auf eigene Faus würde ich nie Humanmedizin geben. Das wäre mir als Laie viel zu gefährlich.
Gruß
Dani
 
Chrissy2

Chrissy2

Rattenmama
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Ich denke, auf eigene Faust sollte man lieber gar nichts machen.... ;)
 
Nane2

Nane2

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Hallo,

kommt natürlich auch drauf an, ob das Pferd als Schlachttier freigegeben ist oder nicht.
Ich würde immer erst Rücksprache mit dem Tierarzt halten.
Salben sind ne andere Sache, aber Medikamente zum einnehmen, da wäre ich schon vorsichtiger.

lg Nane :bye:
 
S

Salanee

Gast
gemischt

Hallo zusammen,

also bei uns ist das gemischt. Für kleinere "kampfverletzungen" bei den Männern nehme ich dann Beta oder bephanten oder Fibrolan... kommt drauf an.. bei größeren Sachen ruf ich sofort den TA. Besser 1x zuviel als 1x zu wenig.

Bei Husten eh immer mit TA, wobei ich dann aber sage das ich eher fürs spritzen bin als für irgendwelche Hustenpulver. Grad im Sommer wenn sie auf der Wiese sind... kann nicht mal eben 2x am Tag zum füttern hinfahren... bei 35km (eine Strecke) :rolleyes: wohl verständlich

berate aber auch mit dem TA was man an Medis so geben kann... aber vorsicht ist besser... und es hat wohl seinen Grund dass das Studium solange dauert. :rolleyes:
 
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