Wachtelhaltung

Diskutiere Wachtelhaltung im Enten, Hühner, Gänse und Puten Forum im Bereich Nutztiere; Wie muss ich die zwergwachteln halten? welche gehägegröße? bodenform (Sand, Kieß, Stroh,.....)? Beleuchtung? Temperatur? Futter? Legenester...
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Sloopy

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Wie muss ich die zwergwachteln halten?
welche
gehägegröße?
bodenform (Sand, Kieß, Stroh,.....)?
Beleuchtung?
Temperatur?
Futter?
Legenester?
Anzahl an Tieren?
laufen sie gerne auf Gras?
Mögen sie gerne Pflanzen als Verstecke?

Bitte um Antwort um diese Fragen.

Gruß
Ole :confused:
 
20.04.2005
#1
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Gast

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Königspython

Königspython

Castor's Herrchen...
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Hallo.

Hallo.
Erstmal muss man sich entscheiden ob man die Wachteln für schon fast gewerbliche Legezwecke hält, oder "einfach nur so" als Haustiere.
Davon ist nämlich auch die Anzahl und somit auch die Gehegegröße abhängig.
Am besten ist es, bei dr.google mal ein paar begriffe wie "wachtelhaltung " oder dergleichen einzugeben.
Zum bodengrund Stroh kann ich nur sagen, dass die wachteln dort gerne leben, dort scharren und auch sschlafen. Natürlich geht es bei Draußenhaltung durch das ganze jahr nicht ohne unterschlüpfe.
Da es wildvögel sind spielt die beleuchtung und die temperatur keine große Rolle, es sei denn man hat irgendwelche exoten.
Frag mich nicht warum, aber die Pflanzen (sträucher am besten) brauch man nur wenn die wachteln die eier selbst brüten sollen. Was du mit der frage "legenester" meinst, verstehe ich nicht ganz. Es ist aber durchaus möglich dass die wachteln "fremde" eier brüten. Also insgesamt gibt es da mit Boden und größe und form viele Möglichkeiten.
Das wichtigste ist eigentlich dass nicht nur die Wachteln drin bleiben, sondern die Marder und sonstiges Raubwild keine möglichkeit haben rein zu kommen.
so, wie gesagt, wenn du es ernst meinst mit den vögeln, guck im netz bei google oder kauf dir ein gutes Buch oder so.
Bis dann, Robin
 
Taubenzüchter

Taubenzüchter

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Moin, moin,

ich habe ein Päärchen Cinäsische Zwergwachteln in einer Außenvoliere von 0,5x2,5m und einer Höhe von 2m zusammen mit einem Paar Diamanttauben.
Am Boden solten Sträucher zum Verstecken sein, auch ein Schutzhäuschen wird von meinen genutzt.
Nester bauen sie sich selbst aus Heu in einer Erdmulde.
Als Futter reiche ich Sämereien und Wachtelfutter der FA. Quiko (gibt es bei Genossenschaften).

Viele Grüße
Frank
 
H

HorstS

hat nicht nur einen Vogel
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Wachteln

Das gute Buch, das Königspython empfiehlt, gibt es, was Wachteln angeht, leider nicht. Der Kiwitt ist für kommerzielle Wachtelhaltung ausgelegt. Da liest man dann was von 90 Wachteln je Quadratmeter - und das nicht mal Zwergwachteln, sondern Lege-. Im Vogelforum stehen die wichtigsten Sachen die man wissen muss. Ansonsten ist auch im Internet so viel nicht zu finden.

Den Tieren ist es relativ wurscht, zu welchen Zwecken sie gehalten werden. Eine Unterscheidung, ob das Gehege nun groß oder klein sein soll, kann sich ja nicht im Ernst am Zweck der Haltung fest machen.

Als Richtgröße für Hobbyhaltung wird allgemein 1 qm für 4-5 Tiere angegeben. Ich halte 2 qm für besser. Je größer das Gehege, desto geringer der Verschmutzungsdruck und die Abstände zur Reinigung. Pflanzen, und überhaupt Verstekcmöglichkeiten, sind extrem wichtig.

Auf meinen 12 qm sind die Tiere natürlich gut untergebracht.

Erfahrung mit Zwergwachteln habe ich keine, aber mit Legewachteln. Für Exoten kann, gerade was Temperatur und Licht angeht, alles anders sein. Das weiß ich nicht. Die Tiere habe ich 1,3 auf 2 qm mit 50 bis 70 cm Höhe gehalten. Das Problem ist nicht, dass die Tiere fliegen müssen, sondern dass sie bei Panik auffliegen. Nimmt man, wie ich, ein hartes Dach, dann riskiert man verletzte Tiere. Ich hatte eine Wachtel, die hatte sich das Genick gebrochen. Also entweder Netz oder das harte Dach abpolstern.

Nun sind sie seit ein paar Wochen zusammen mit Tauben in einer 12qm-Voliere, 2,6. Nun hat sich eine Henne wiederum das Genick gebrochen: Sie ist gegen die Wand geflogen. Flugkünstler sind es wirklich nicht. Dabei könnte man ihnen einseitig die Flügel stutzen, aber so richtig schön ist das ja auch nicht. Also sind's jetzt nur noch 2,5 - bis zum nächsten Vogelmarkt. Vielleicht lernen sie ja das Fliegen noch von den Tauben.

Die Voliere hat Naturboden. Vorher waren sie auf Sägespänen, war auch OK. Ein Schutzhaus brauchen sie, aber nur wenn's wirklich richtig eklig draußen ist gehen sie auch rein.

Legenester werden anch meinen Erfahrungen nicht angenommen. Die Eier werden aber, anders als meist berichtet, in das Schutzhäuschen in's Heu gelegt.

Futter, da experimentiere ich auch noch. Im Moment füttere Ziervogelpellets, aber richtig überzeugt bin ich davon noch nicht. ICh werde jetzt mal einen Mix aus je einem Drittel Sämereien, Legemehl und Waldvogelfutter probieren.

Licht und Heizung brauchen die Tiere nicht. Tränkenheizung, dass das Wasser nicht einfriert ist im Winter praktisch. Ansonsten sind die Tiere unproblematisch, lustig zu beobachten und die Eier sind der Hammer. So ein kleines Wachtelspiegelei auf dem Steak - da lacht das Auge . . .
 
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