Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Diskutiere Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt im Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde; Huhu ihrs :bye: Ich wollte euch mal fragen, was ihr alles für die Hufpflege tut oder auch nicht? Was habt ihr schon so mit der Hufpflege und...
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Baileys

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Huhu ihrs :bye:

Ich wollte euch mal fragen, was ihr alles für die Hufpflege tut oder auch nicht?
Was habt ihr schon so mit der Hufpflege und den einen und anderen Mitteln erlebt?

Also mal zu meinen Erfahrungen:

Ich hatte mir ja Ende April mein eigenes Pferd gekauft.

Die Vorbesitzer hatten mir erzählt, dass Wisby schlechte Hufe hat. Wisby hatte an allen vier Hufen kleine und größere Risse. Insgesamt machten sie einen porösen Eindruck. Die Vorbesitzer meinten, dass die Hufe früher mal komplett weggebrochen waren, weil ein Schmied ihm vorher Eisen unter gemacht haben soll, und dadurch solln die Hufe dann ziemlich doll weggebrochen sein.
Zum Kaufzeitpunkt waren die Hufe aber nicht weggebrochen.

Als Wisby dann im neuen Stall war, hab ich ihm jeden Tag von Leovet den Hufbalsam (Pinselflasche) auf die Hufe aufgetragen. Außerdem hab ich die Hufe etwa jeden 3. Tag mit Wasser abgespritzt, weil wir dachten, dass das gegen die Sprödigkeit hilft.
Nach zwei Wochen sind dann doch kleine Teile von der Hufwand weggebrochen - die Risse hatten sich vergrößert.
Nach vier Wochen kam dann der Schmied - der hat vielleicht Augen gemacht :eek: als er die Hufe gesehen hat.
Er hat die Hufe dann erstmal richtig ausgeschnitten und geraspelt (so wie es sich halt gehört) Die Hufe sahen dann schon viel besser aus. Naja und dann hat der Schmied mir noch einen Vortrag gehalten - war sehr interessant und lehrreich.
Also die Hufe sollen wir nicht mit Wasser abspritzen, weil 1. das Wasser kalkhaltig ist und die Hufe nur weiter schädigen. 2. hat Wisby (wie viele Haflinger) sehr weiche Hufe und das Wasser würde die Hufe nur weicher machen.
Ich hab dann vom Schmied ein Biotin-Pulver bekommen, was er jetzt jeden Tag bekommt, außer wenn die Pferde 24std. auf der Weide stehen.
Dann habe ich noch den Huffestiger "TuffStuff" bekommen. Das Zeuch ist wie Nagellack *gg*. Dieses soll den Huf festigen, damit er also nicht mehr so porös ist und härter wird. Den Lack mache ich etwa 3 mal in der Woche drauf. Den Hufbalsam von Leovet mache ich aber weiterhindrauf - weil dieser dem Huf noch feuchtigkeit spendet.

Vor vier Wochen war der Schmied wieder da, und er hat Wisby über seine guten Hufe gelobt.
Die Hufe sehen wieder richtig gesund und vital aus. die größeren Risse sind alle rausgewachsen.

Ich bin richtig froh, dass die Hufe wieder in Ordnung sind. :bigok:

Allerdings muss man sagen, dass es nichts nützt, die Hufe für ein paar Monate zu pflegen und dann gar nichts mehr zu machen.
Der Schmied meinte, es wäre eine Langzeitwirkung.
Also wenn ich mir die Hufe so anschaue, kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat, die Zeit und das geld zu investieren!

Das Biotin werde ich wohl noch zu ende füttern und dann erstmla schaun.
Das wichtigste scheint mir, dass die Hufe regelmäßig ausgeschnitten werden werden - also das der Hufschmeid die ordentlich macht. Ab und zu raspel ich auch mal kleine Stellen ab, wenn da grad ma so ne blöde Ecke ist.

Bei Wisby glaube ich so langsam auch, das die Vorbesitzer sich einfach nicht genügend um die Hufe gekümmert haben!
Jetzt bei mir kommt alle 8 Wochen der Schmied - und wenn er nur nachschaut, ob alles ok ist. Das finde ich echt wichtig.

Das waren meine ersten Erfahrungen, da es ja auch mein erstes Pferd ist.
Ich denke, dass die Hufe auch in Zukunft besser sein werden - also nicht so wie am Anfang. Und ich bin auch froh, dass Wisby keien Eisen braucht.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Wie geht ihr allgemein mit dem Thema um?
Was sagt ihr zu Eisen? Wann sagt ihr ja/ wann nein dazu?
Würde mich einfachmal interesieren.
Es gibt ja auch hoffentlich genug Pferde die von Natur aus starke Hufe haben und keine superextra Pflege brauchen.
 
10.08.2004
#1
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Michaela

Michaela

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hallo Baileys


Stimmt, Wasser ist schlecht für die Hufe..Ich habe ne Zeitlang den gleichen Fehler gemacht bis mir mein Schmied einen auf den Deckel gehauen hat ;)

Ich hab die Hufe immer mit einer Bürste abgeschrubbt und ganz normal eingefettet. Am alten Stall vor paar jahren hatte meine Stute Strahlfäule dank schlecht ausgemisteten Boxen :( diese habe ich damals mittels Hufteer (jeder hat da andere Meinungen zu) wegbekommen.
War ne ziemliche Sauerei aber danach ist das nie wieder aufgetreten (ok hab auch den Stall gewechselt).

Ich selber hab die Hufe nur abgebürstet und eingefettet. Wenn die Beine oder Hufe mal total verschlammt waren vom Padock habe ich die Beine und auch die Hufe natürlich abgespritzt. Geht ja auch nicht anders. Danach hab ich aber sofort die Hufe eingefettet damit sie geschmeidig bleiben.

Zum Thema Hufeisen...

Meiner Meinung nach nur wenns wirklich nötig ist. Jedes Pferd geht von Natur aus "barfuss" ..Sollten sich diverse Stellungsfehler des Hufes, zu weiche Sohle, oder zu niedriger Ballen heraus stellen sollten die Tiere als Unterstützung Eisen tragen. Ebenso wenn ein orthopädischer Beschlag von Nöten ist (siehe hochstellen bei zu wenig Trachte, Hufrollenentzünung etc).
Wo ich noch zu Eisen neigen würde wäre die Sache mit dem Ausreiten. Jemand der nicht auf Dressurreiten oder Springreiten fixiert ist sondern einfach nur ausreitet sollte Saisonmässig die Hufe beschlagen lassen da sich durch den Asphalt und das tägliche Ausreiten die Hufe zu schnell abnutzen...

Ansonsten, wenn der Huf gesund gewachsen ist und keine Fehlstellung da ist sage ich nein zu Hufeisen.
 
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Baileys

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hallo Michaela

Ob Teer gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.
Vom Huffett halte ich nicht viel, unser Schmeid meinte, dass man nur nach dem abschritzen mit wasser nehmen sollte - und welbst dann soll es nicht gut sein. Fett soll den Huf versiegeln und so soll keine Feuchtigekit mehr in den Huf kommen können. Wie weit das stimmt, weiß ich aber nicht - ist für mich aber verständlich.
Ich mache ja ab und zu so ein Hufbalsam, der direkt Feuchtigekit spenden soll, wie weit das gut oder schlecht weiß ich auch nicht genau.
Bei meinem Hotti scheint es aber positiv zu wirken.

Leute die viel ausreiten, kann ich es gut verstehen, dass das Pferd dann Eisen bekommt.

Ich bin auch "freizeitreiterin" und bin viel im Gelände, aber ich bin auch viel auf dem Platz und Halle, um dressur und springen zu reiten. Ich denke mal Arbeit auf dem Platz und Ausreiten hält sich bei mir in der Waage.
Wenn ich ausreite, reite ich immer auf dem Grünstreifen. Zum Glück haben wir nur ein paar Wege mit Schotter und Kies.
Ich habe eine gute Strecke, wo Wisby nur auf dem Rückweg, etwa 5 Minuten lang auf Asphalt und Schotter laufen muss. Der Rest ist alles Sand und "Rasen"wege.
Aber ich kenne auch genug Strecken, wo es fast nur Schotter gibt und Eisen ratsam sind.

Ich bin auch der Meinung, dass ein Pferd mit gesunden Hufen keine Eisen braucht. Orthopädische Beschläge oder wegen sonstigen Fehlstellungen/ Krankheiten kann ich Eisen auch verstehen.
 
cheltsy

cheltsy

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hy..

@ Baileys

weil ein Schmied ihm vorher Eisen unter gemacht haben soll, und dadurch solln die Hufe dann ziemlich doll weggebrochen sein.
normalerweise brechen die Hufe nicht, weil Eisen drauf sind. ---solange es richtig beschlagen wurde.
Es könnte höchstens sein, daß
die regelmäßigen Hufbeschlagstermine nicht eingehalten wurden. Überschreitet man die Beschlagsperiode, so führt dies dazu, dass die Hornwände zu lang werden und die Hufe über das Eisen hinauswachsen. So wird der Druck auf die Hornwand größer und das Horn bricht weg.

Außerdem hab ich die Hufe etwa jeden 3. Tag mit Wasser abgespritzt, weil wir dachten, dass das gegen die Sprödigkeit hilft.Nach zwei Wochen sind dann doch kleine Teile von der Hufwand weggebrochen - die Risse hatten sich vergrößert
Hornspalten haben die Tendenz sich durch den Hufmechanismus zu erweitern. Wenn der Spalt bis auf die Huflederhaut reicht oder das Saumband durchtrennt wird besteht häufig eine Lahmheit und immer
ein Infektionsrisiko.
Eine besondere Klammertechnik in Kombination mit dem entsprechenden Beschlag kann das Weiterreißen verhindern, so daß der Spalt langsam nach
unten hin herrauswachsen kann.

Man sollte daher gleich einen Schmied bestellen.Meiner macht da, wo der Riss im Huf anfängt (oben) eine Kerbe in den Huf, sodaß der Riss unterbrochen wird und nicht noch weiter nach ober einreißen kann.Es gibt auch sogenannte Hufpflaster, die auf den Riss geklebt werden, sodaß dieser geschlossen ist.

Das mit dem Wasser ist teilweise richtig. das heutige Wasser ist hart geworden und macht die Hufe brüchig...anders als noch vor 30-40 Jahren. Wir haben reines Brunnenwasser im Stall und damit absolut keine Probleme, weil es weich ist.

Die Hufe sehen wieder richtig gesund und vital aus. die größeren Risse sind alle rausgewachsen.
Wieviel Zeit lag denn dazwischen??

Die Huferneuerungszeit , die das Hufhorn benötigt um sich einmal vollständig zu erneuern ist abhängig von der Hornbildungsrate (wie viele Millimeter das Kronhorn in einer bestimmten Zeit wächst,Im allgemeinen geht man in der Praxis von durchschnittlich etwa 8 mm pro Monat aus)
und der Größe/Länge des Hufes. Als durchschnittlichen Anhaltswert kann man von ca. einem Jahr ausgehen.

...
d.h. es dauert, bis sich der Huf wieder vollständig regeneriert hat.
Abhängig, wie schnell das geht ist es zudem noch von den Faktoren-genetische Veranlagung, Geschlecht, Hormone Ernährung, Haltung;Jahreszeit..usw...


LG, Cheltsy
 
B

Baileys

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Huhu Cheltsy,
wie das genau mit dem Eisen war, kann ich nicht 100% sagen, weil ich das Pferd ja erst später gekauft habe und die Leute vorher nicht kannte.
Also ich weiß es nur von deren "Erzählen".
Wisby soll vorher schon schlechte Hufe gehabt haben und das diese ständig weggebrochen sind. Dann soll ihm Eisen untergemacht worden sein - damit die halt nicht weiter abbrechen. Die Eisen haben aber das Gegenteil verursacht, dass die Hufe nur schlimmer weggebrochen sind. Ich denke (und (mein) Schmied vermutet das auch), dass die Hufe zu diesem Zeitpunkt viel zu porös gewesen sind und so die Eisen nicht halten können, und das dadurch der Huf weiter beschädigt wurde.

Wie weit die Schmiedtermine eingehalten worden sind, kann ich nicht sagen.
Aber ich glaube, dass die Leute das nicht so genau gemacht haben.

Die Tochter von den Leuten, die ihn immer geritten ist, sagte mir "Du kannst ja auch mal selber raspeln, dann sparst Du Dir zwei bis dreimal im Jahr den Schmied" :wallbash: - so blöd bin ich nicht! Klar, wenn da mal ne blöde Ecke ist,dann raspel ich die rund, damit nichts passiert, aber trotzdem kommt mein Schmied jetzt alle 8 Wochen - und wenn es nur zur Kontrolle ist.
Als ich Wisby gekauft hatte, hatte er in den Hufen "nur" die sog. "Windrisse" und hinten in den Hufen am äußeren Rand sah man noch, das da mal was weggebrochen war.

Achso! Wisby war NICHT mehr beschlagen, als ich ihn gekauft hatte - das war noch vorher!

Ich habe Wisby seit Ende April und der Schmeid war jetzt zwei mal da.

Beim ersten Mal hatte Wisby noch die größeren Risse - da hat der Schmied auch Kerben reingemacht, damit die Risse nicht weiter nach oben reißen - so wie du es geschrieben hast ;)

Du hattest gefragt wie viel Zeit dazwischen lag:

Also ich hatte Wisby gekauft, da hatte er nur die kleinen Risse - naja und vom beschneiden her - wäre er auch dran gewesen.
Ich hatte ihn dann zwei Wochen, wo sich dann größere Risse (Hornspalten) gebildet hatten. Dann kam der Schmied (der Schmied kommt alle 8 Wochen und macht dann alle Pferde auf dem Hof fertig) und hat ihm seine Hufe gemacht (ausschneiden, raspeln, Risse versorgen (Kerben machen).

Ab dann habe ich, wie oben geschrieben, die Hufe mit dem TuffStuff behandelt, die Hufe mit Leovet Hufbalsam eingeschmiert, er hat das Biotinpulver bekommen (weiß jetzt nicht wie das heißt, hat aber 57 (!) € gekostet) und ich habe darauf geachtet, dass ich beim Ausreiten so gut wie gar nicht auf Asphalt/ Schotter/Kies laufe. (bin in der Zeit kaum ausgeritten :biglaugh: )

Ich muss dazu sagen, dass die Hornspalten ganz unten waren, und der Schmied sie zum Teil schon beim ersten mal wegschneiden konnte.

Der Schmied ist dann wieder 8 Wochen später gekommen. Nach dem Beschneiden waren keine Risse mehr zu sehen. Außer hinten links hat Wisby eine Hornspalte - auf die wir aufpassen müssen.

Das die ganze Sache nicht in ein paar Wochen ausgestanden ist, ist mir klar, selbst wenn der Huf dann nach einem Jahr komplett neu gewachsen ist, muss ich die Hufe gut pflegen.

Auch wenn Wisby vielleicht auch dazu neigt (erbliche Anlage?) "schlechte" Hufe zu haben - glaube ich, dass die Probleme dadurch kamen, weil die Hufe vom Vorbesitzer zu selten gemacht worden sind.

Wisby steht jetzt aber auch so oft es geht draußen.
Als ich ihn bekommen hatte, war es rel. "schlechtes" Wetter (ich weiß gibt kein schlechtes Wetter..), da stand er von Vormittags bis frühen abend auf der Weide. Gab aber auch Tage wo er den ganzen Tag in der Box stand (insgesamt vielleicht 4 Tage (nicht hintereinander!).
Dann standen die Pferde 24 Std. auf der Weide. Jetzt wo es so heiß war, standen die Pferde tagsüber im Stall und nachts (ab Abends 19.30Uhr) auf der Weide. Seit drei Tagen steht er mit der zweiten Herde wieder 24 std. auf der Weide.
Man sieht es den Hufen richtig an, dass die Weide dass beste für sie sind!

So ich hoffe ich konnte die Fragen beantworten ;)

@ Cheltsy:
Im Stall war auch erst Brunnenwasser (Grundwasser), aber das Wasser ist hier sehr eisenhaltig und die Pferde mögen das nicht trinken.
Also hat die Stallbesitzerin alle Anschlüsse jetzt mit Leitungswasser.

Machst du sonst noch bestimmte Sachen zur Hufpflege?

Liebe Grüße Angela
 
B

Baileys

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

argh :wallbash:

Ich hoffe man kann mein Deutsch lesen? :confused:
Ich denk zu schnell zum schreiben :biglaugh:
Hm und ich denk doppelt :crazy:

Wer Rechtsschreibfehler findet, darf sie behalten :bigok:
 
saedis

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

hm, sind die hufe generell brüchig, sollte doch wohl das pferd von der anderen seite aufgezäumt werden: mit der fütterung :bye:
biotin braucht (wenn ich mich richtig entsinne) eine recht lange zeit bis es "wirkt" - von der regelmässigkeit der fütterung mal ausgegangen - ich meine was von mind. 6 monaten im kopf zu haben.

die hufe meiner pferde sehen weder fett noch öl noch balsam (ausser wenn´s auf´s turnier geht - sind ja eitel :crazy: ) und die hufe sind tip top okay.

was mache ich anders? :confused: das ich diese ganzen dinge nicht brauche? :confused:

beschlagen sind sie auch noch - mir ist noch nie etwas weg gebrochen und/oder ausgebrochen... beschlag, weil im umkreis mehr harte und sandige wege existieren, zudem vertrete ich die meinung das gangpferde den beschlag auch (nicht alle - aber die meisten) "brauchen" um ihre gänge ordentlich zu sortieren - gibt ja noch zusätzlich tölt und paß :bigok:
 
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Baileys

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hallo Saedis

Ich glaube nicht, dass DU etwas anderes machst - sondern eher das DEINE Pferde anders sind :cool:

Ich kenne mich nicht so mit Isis aus - aber ich nehme jetzt einfach mal an, das diese Rasse vielleicht generell härtere und somit auch stärkere/ wiederstandsfähigere Hufe als andere Rassen haben?

Man sagt ja auch das dunkle Hufe härter als helle Hufe sind.
Und ich habe einen Haflinger mit hellen Hufen. Die Hufe sind schon weicher, als zum Beispiel von den anderen Pferden im Stall.

Wenn die Hufe in Ordnung sind - brauchst Du doch auch nix mit machen :bigok:

Ich denke, es gibt Leute, die machen alles mögliche mit dem Pferd, was es eigentlich nicht braucht.

Ob meiner z.B. das Biotin wirklich braucht bin ich mir gar nicht so sicher.
Und ja, wenn wirkt das Biotin später erst - das würde man wenn erst nach einem halben oder einem Jahr sehen.
Wenn die Dose mit dem Pulver leer ist, werde ich auch keine neue holen. Dafür ist es mir zu ungewiss und zu teuer. --> aber man läßt sich so ein zeuch auch gern mal anschwätzen :motz
 
B

Baileys

Gast

AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

zudem vertrete ich die meinung das gangpferde den beschlag auch (nicht alle - aber die meisten) "brauchen" um ihre gänge ordentlich zu sortieren - gibt ja noch zusätzlich tölt und paß :bigok:

Hm, was bewirken den Eisen bei Gangpferde - versteh ich nicht :confused:
Liegt das am Gewicht der Eisen? Oder? Hm erklär doch mal genauer ;)

*interessiert bin*
 
cheltsy

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hy..

@ Baileys

Ich wässer etwa alle 2-3 Tage die Hufe und fette sie danach mit Lorbeerhaltigem fett ein.
Dies massiere ich auch in den Kronrand, da dadurch die Durchblutung angeregt wird und das Hufwachstum bzw die Beschaffenheit ebenfalls verbessert werden kann..

Da mein "Kleiner" sich letzt verletzt hatte ( er muß in der Box beim kappeln mit m Nachbarn hinten weggegrätscht sein, hab ich jetzt auf leichte Matratze umgestellt.
Da mach ich jetzt auch alle 3-4 Tage noch ein Spray auf die gereinigte Hufsohle bzw Strahl, damit keine Fäule entsteht...

funktioniert sehr gut und bisher ist alles trocken.

Muß dazu sagen , daß meiner auch jeden Tag bis Mittag auf der Koppel steht.

Unser Futter ist zudem noch mit allen wichtigen Nährstoffen und Mineralien angereichert..(wird vom Stallbesitzer selbst hergestellt), sodaß eine Zufütterung von solchen Mitteln nicht von Nöten ist.

Ob meiner z.B. das Biotin wirklich braucht bin ich mir gar nicht so sicher.Und ja, wenn wirkt das Biotin später erst - das würde man wenn erst nach einem halben oder einem Jahr sehen.
Wenn die Dose mit dem Pulver leer ist, werde ich auch keine neue holen. Dafür ist es mir zu ungewiss und zu teuer. --> aber man läßt sich so ein zeuch auch gern mal anschwätzen
Wenn er von Haus aus sprödere und trockenere Hufe hat, solltest Du die Biotinkur ruhig weiterfüttern. Schaden ann es auf keinen Fall, was der Körper nicht verbraucht, wird auf natürlichem Weg ausgeschieden.
Helfen tut es auf jeden Fall, aber klar ist logischer weise, daß man es erst dann sieht, wenn der Huf entsprechend nachgewachsen ist.
das kann dann eben etwas dauern.....

Dem Fell tuts auch gut, aber dafür reicht auch etwas Öl unter die karotten mischen.Sollte man eh machen, da sonst die Vitamine der karotten nicht aufgeschlüsselt werden können und vom Pferd nicht verwertet werden.
Das mache ich regelmäßig (tägl. mind 1 KG + Sonnenblumen-Öl) und meiner glänzt wie ne Speckschwarte...lol..

LG, Cheltsy
 
Melodie1

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hallo Miteinander,
also meine Nina ist nicht beschlagen und auch die anderen Freiberger im Stall nicht. Sie werden regelmässig im Gelände bewegt und auch ab und zu gefahren. Die Tiere haben alle top Hufe. Morgen kommt der Hufschmied um die Hufe zu schneiden. Falls er es für nötig hält, dass mein Mädchen beschlagen werden sollte, werden wir das machen lassen. Wir gehen bis jetzt 1-2 Stunden täglich mit ihr spazieren.
Ich habe die Hufe auch noch nicht gefettet.
Liebe Grüsse Sabrina
 
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Pinguin98

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Huhuu

Man sagt ja auch das dunkle Hufe härter als helle Hufe sind.
Und ich habe einen Haflinger mit hellen Hufen. Die Hufe sind schon weicher, als zum Beispiel von den anderen Pferden im Stall.
das habe ich auch schon gehört mit den hellen und den dunklen hufen. Da bin ich ja mal gespannt wies bei Dakar wird: der hat 2 helle und 2 dunkle hufe *lol*
 
Schrotti

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Ich kann mich zwar nicht mehr genau an die genauen Futterzusammenstellungen erinnern, aber die Pferde, mit denen ich die meiste Erfahrung gemacht habe, waren weder beschlagen noch bekamen sie jemals Huffett zu sehen! (Mit Ausnahme des Showhengstes wenn es mal zu einer Vorführung ging)

Alle Araber, und es waren 2 Gestüte, einmal Vollblut und einmal Shagya, hatten kerngesunde Hufe.
Die Shagya Züchterin war der Meinung, wenn man einmal mit Huffett angefangen hat, ist es schwer, wieder damit aufzuhören. Also besser gleich sein lassen!

Was die Pferde abends noch zu fressen bekamen weiß ich jetzt nicht, irgendwelche Pellets, aber überwiegend wurden sie mit Rauhfutter, also Weide und Heu ernährt.
 
saedis

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hm, was bewirken den Eisen bei Gangpferde - versteh ich nicht :confused:
Liegt das am Gewicht der Eisen? Oder? Hm erklär doch mal genauer ;)

*interessiert bin*
hm, das ist ein langes thema :rofl: und wird auch von jedem anders gesehen :rofl: :rofl:

ganz kurz und knapp gesagt bewirken die eisen aufgrund ihres gewichtes eine, mal ganz krass ausgedrückt, manipulation des ganges. habe ich ein pferd welches zwar töltet - den tölt aber zum trab hin verschiebt, dann hat meist damit zu tun, das er die vorderbeine zu langsam vom boden "wegbekommt" - deshalb empfiehlt es sich diesen pferden mit einem leichteren beschlag vorne als hinten zu helfen den tölt besser zu halten (und nicht in den trab zu fallen).

jetzt kann man natürlich auch mit den gewichten "spielen" - bei einem tölter der den gang sehr taktklar hat machst du vorne schwerer als hinten und er hat mehr aktion als vorher (sehr beliebt auf turnieren - da die richter sehr oft nur auf aktion schauen :( ).

ich selber schaue das meine pferde im vertretbaren rahmen beschlagen werden - nicht zu schwer, denn ich sehe meine pferde (obwohl ich turniere reite bis DM) NICHT als sportgeräte an.

mein hengst hatte ebenfalls gemischt helle und dunkle hufe - anfälliger davon waren keine - habe aber auch schon davon gehört das es so sein soll.

hm, ob isländer nun "bessere" hufe haben kann man so auch nicht pauschal sagen - ich denke das hängt von vielen faktoren ab - wie z.b. fütterung, aufwachsen, mineralfutter etc. ich kenne auch islandpferde die grottenschlechte hufe haben :(
zumal die hufe der nordpferde wesentlich langsamer wachsen als die der übrigen pferde - oft reicht bei einem "durchschnittsisländer" ein ausschneiden nach 12 wochen (und pferd steht immer noch gut da). mein schmied hat sich auf gangpferde spezialisiert und raspelt z.b. die hufe nur, diese "schnippszange" benutzt er NIE... :teeth:
 
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barella

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hufpflege

Hallo,
ich hab bei meinem 10jährigen Württemberger Wallach beste Erfahrung mit Wintercare von bestfriend gemacht.
Ist speziell für feuchtes und kaltes Wetter, ich nehms aber auch im Sommer (da regnets ja auch) Hab ich letztes Jahr im Urlaub in England gefunden. Gibts jetzt auch in Deutschland (übers internet) unter www.bestfriend-direct.com
barella
 
cheltsy

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hy..ich nochmal..

ich denke, bei den Hufen der Pferde ist es wie mit den Fingernägel von uns..
Die einen haben super feste , lange Nägel und andere ständig rissige abgebrochene..

Ich denke, bei Pferden ist es auch Veranlagung....

LG, Cheltsy
 
Mausesarah

Mausesarah

Hummeln im Hintern...
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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

das denke ich auch, da meine Araber/Welshmix Stute eigentlich noch nie in ihrem Leben Huffett gesehen hat, auch nicht auf Tunieren, und sie ist beschlagen. Aber ihre Hufe sind echt top in Form, okay, der Huschmied kommt ja auch alle 6 Wochen und macht alle Pferde im Stall :D
 
Emmy_06

Emmy_06

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hi Leute!

Ich hab ein riesen Problem, villeicht kann mir ja jemand helfen??

Also reite eine sehr liebe Noriker stute, íst jetzt 4 Jahre alt und ihre Hufe sind unglaublich. Sie lahmt midestens 1x pro monat, verliert jede woche bei einem anderen Huf das Eisen ....

Ihre Hufe sind brüchig und für ihre Rasse auch nicht soo groß.
Momentan steht sie barfuß weil sie vor kurzem erst auf 3 Füßen vernagelt wurde ( zu hoch genagelt).:seufz

Hab keinen Plan was ich nun tun kann, Emmy ist erst angeritten und eingefahren worden, und sie steht alle 2 monate mit irgendwelchen Hufproblemen. Ja gut sie wiegt auch 800 kg aber troztdem.
 
P

pringles

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Hallo ihr,

ich hab auch das Problem, dass ich nich weiß ob Hufpflege das richtige ist für mein Pferd..
meine kleine läuft seit sie en fohlen is schon mit Hufeisen und ich hab sie jetzt seit einehalb jahren.. letzten Winter hab ich se dann runter machen lassen, weil sie halt in na Paddockbox steht und der Boden dann einfach zu klatt war..
Ich hab dann ne Hufpflegerin kommen lassen und die meinte ich soll aufjeden fall die hufeisen unten lassen, weil sie irgendwie ne fehlstellung an allen vier Hufen hat. Außerdem hat sie ne sehr dünne Hufsohle un die hufpflegerin meinte halt, dass wenn ich mit ihr springen will (was ich auch eigentlich vor hab) geht der huf kaputt un dann kann ich mein pferd irgendwann nich mehr reiten..
Es hat sich dann herausgestellt, dass sie total überempfindlich is am Huf, aber des war mir ja klar weil sie ja noch nie Barfuß gelaufen is.. nur sie hat jetzt schon en halbes jahr keine eisen mehr drauf un ich merk überhaupt keine verbesserung..

würde mich rieeeßig freun, wenn ihr mir weiter helfen könntet :)
grüßle
 
M

Mick

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AW: Gute Hufe - Schlechte Hufe...oder was Hufpflege bewirkt

Mein Pony brauch sowas eigentlich nicht, aber bestimmt gibt es einige gute Produkte. Im Winter, wo es kalt ist und die Hufe schnell spröde und rissig werden und Gefahr laufen auszutrocknen, gebe ich viermal in der Woche Huföl drauf.
Ach ja und bei Turnieren ist es ja auch ganz schön, wenn man die Treterchen mit Huffett einschmiert, damit sie glänzen...:alien
lg an alle, mick
 
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