Vegetarier aus Tierliebe

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d_watson

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Und wie stehst Du zum Thema Sterbehilfe unter Menschen, die je nach Land, umstritten bis verboten ist, also den freien Willen des Patienten ein gutes Stück weit reglementiert. Na ja, gewiss wieder so eine Sache, die Du konsequent ausblenden wirst...
Das ist leider komplett off-topic :-(. Wir sollten beim jeweiligen Thema bleiben. Stelle die Frage gerne nochmal in einem passenden Thread, wenn du an einer Diskussion interessiert bist.
 
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Mr. Ed

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Danke, mir durchaus bewußt was Du geschrieben hast.
Um auf den Titel des Threads zu kommen: unter Liebe zu dem betroffenen Tier verstehe ich jedenfalls etwas anderes.
Allerdings ist der Titel von 2003, nicht von Dir gewählt und hat auch nichts mit dem zu tun, was Du hier seit Deiner Registrierung zum besten gibst. Vegetarische Ernährung geht Dir ja nicht weit genug, sondern würdest Du nicht jedem Milchkonsumenten unter die Nase reiben, wie viele Kühe dafür sterben müßten.
Aber ja, DU verstehst unter Liebe zum (betroffenen) Tier etwas anderes. ICH verstehe darum wiederum etwas anderes, so wie wohl jeder Fleischkonsument durchaus Tierleid vermeiden möchte, aber dennoch Fleisch isst. Vielleicht muß man hier erstmal klarstellen, daß es nicht um Liebe nach menschlichem Maßstab, also Liebe zum (Ehe)Partner, zur Familie, den eigenen Kindern etc. geht. Warum soll ein fleischerzeugender Landwirt seine Tiere nicht trotz Schlachtung "lieben", wertschätzen und ihnen ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen können? Nur weil das in DEIN Weltbild nicht reinpasst, darf es sowas nicht geben?
 
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Mr. Ed

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Wenn du ARIWA meinst, dann ist das falsch. Das wird nicht gefordert (auch, wenn du es ständig wiederholst ;-) )
Dann muß ich mich wohl verlesen haben.
"Die Tierrechtsbewegung will die Gewaltkultur gegen Tiere überwinden und kämpft als soziale Bewegung für die Anerkennung unveräußerlicher Grundrechte (wie z.B. das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit) für Tiere – ebenso wie für Menschen"
https://www.ariwa.org/tierrechte/

Praktisch alles was in diesem Thread von Dir kam, hat mit vegan zu tun, nicht mit der Ausgangslage vegetarisch, und ist demnach bereits off topic. Wenn Dir Sterbehilfe zu sehr off topic ist, ich sprach die auch nur aus dem Zusammenhang Euthanasie an und nicht als eigenständiges Thema, dann beschränke Dich doch auf das Thema Euthanasie. DAS passt voll und ganz zu allem was Du schreibst, nämlich dem töten von Tieren. In dem Fall zwar aus anderem Grund als zur Lebensmittelgewinnung, aber hier interessiert durchaus die Frage nach Moral und Doppelmoral. Wann ist es ok, daß der Mensch über den Tod eines Tieres entscheidet, und wann nicht?
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Um auf den Titel des Threads zu kommen: unter Liebe zu dem betroffenen Tier verstehe ich jedenfalls etwas anderes.
Ich kenne drei Landwirte persönlich.
Einer hat einen Schweinemastbetrieb. So aus dem Bauch heraus sage ich, dem sind die Tiere recht egal, Hauptsache, er bekommt sie zur Schlachtreife.
Der andere hütet seine Kühe und Rinder wie seine Augäpfel. Die Tiere haben ihren Wert, er selbst legt Wert auf artgerechte Haltung. Er tut aus meiner Sicht alles, daß die Tiere es so gut wie möglich haben.
Der Dritte ist nur Feierabendlandwirt. Er hat keine Tierhaltung, er beackert nur seine Felder. Auf dem Hof leben an die 20 Katzen. Vermehren sich ohne Begrenzung. Sind mager, ausgemergelt, zum Teil räudig. Bedauernswert, aber eben nichts wert.

Hat der zweite deine Anerkennung oder ist er gleich negativ zu bewerten aus deiner Sicht?
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Dito, auch wenn das eins von vielen Dingen ist, die man d_watson schon mehrfach geschrieben hat. Auch in so einer Situation kommt es nicht auf die Botschaft (ich esse kein Fleisch, obwohl ihr alles es heute beim grillen tut) an, sondern die Art und Weise wie sie übermittelt wird. Ich erwähnte vor längerem schonmal ein Szenario, wo eine Veganerin auf einen seperaten, neuen (!) Grill bestand, um ihre Fleischersatzprodukte darauf zubereiten zu lassen. Daß sowas zu Diskussionen führt, ist kaum vermeidbar. Aber Angriffe? Grillen ist etwas, das für mich in den Kreis von Familie, Freunden und Bekannten gehört. Werde ich angegriffen für etwas, das alle Anwesenden ausser mir tun, überdenke ich zumindest meinen Freundes- und Bekanntenkreis. Familie kann man sich nicht aussuchen, lediglich ob und welchen Kontakt man zu denen in Zukunft pflegen möchte.
 
d_watson

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Dann muß ich mich wohl verlesen haben.
"Die Tierrechtsbewegung will die Gewaltkultur gegen Tiere überwinden und kämpft als soziale Bewegung für die Anerkennung unveräußerlicher Grundrechte (wie z.B. das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit) für Tiere – ebenso wie für Menschen"
https://www.ariwa.org/tierrechte/
Da hast du genau richtig gelesen :). Danke für das Zitat. Mit "ebenso wie für Menschen" ist gemeint, dass der Verein sich AUCH für die Menschenrechte einsetzt und nicht ausschließlich für Tierrechte.

Schau bitte zum Vergleich nochmal, was du oben geschrieben hast: "auf einen Verein verwiesen hast, der für Tiere und Menschen die gleichen Rechte fordert.". Diese Aussage ist weiterhin falsch, denn es werden nicht die gleichen Rechte gefordert. Menschen haben nicht nur das Recht auf Leben oder körperlicher Unversehrtheit, sondern auch noch das Recht auf freie Meinungsäußerung, Religionsfreiheit, Demonstrationsrechte etc. Diese Rechte werden für Tiere nicht gefordert.
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Mit "ebenso wie für Menschen" ist gemeint, dass der Verein sich AUCH für die Menschenrechte einsetzt und nicht ausschließlich für Tierrechte.
Tja, dann liest Du leider nur das was Du lesen willst. Es geht um die Anerkennung der unveräusserlichen Grundrechte für Tiere. Für uns brauchen die nicht anerkannt werden, die sind bereits Bestandteil des Grundgesetzes, dafür muß sich eine TIERRECHTSorganisation also nicht erst einsetzen.

Ich meinte, mit dem Link meine Aussage ausreichend konkretisiert zu haben. Aber in dem Fall hast Du ganz klar recht, ich hätte auch ohne den eben erst geposteten Link bereits zuvor schreiben müssen "da Du heute erst auf einen Verein verwiesen hast, der für Tiere und Menschen die gleichen unveräusserlichen Grundrechte fordert". Das ändert am inhaltlichen Kern nichts, zumal nur Beispiele genannt wurden, nicht, ob und wenn ja welche Grundrechte darüber hinaus für Tiere eingefordert werden sollen. Da macht der Verein einen Satz später selbst Abstufungen:

"Welche Grundrechte welchen Tierarten zugesprochen werden, variiert zwischen verschiedenen Positionen und tierethischen Konzepten."
Nochmals die Quellenangabe: https://www.ariwa.org/tierrechte/
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

(Wer nicht vegan lebt, kann natürlich diese Erfahrung nicht selber machen, wie es ist als Veganer angegriffen zu werden.)
Ach, das ist doch nicht richtig, Veganismus ist doch aktuell en vogue. Fast jeder kennt doch einen Veganer. Und nun kommt es doch nur darauf an, inwieweit msn gelernt hat, was sozialer Ausgang bedeutet und wie sich die „Parteien“ zueinander verhalten.

Ich habe eine vegetarisch lebende Verwandte, also sozusagen gemäßigte Form des Veganismus. Sie überschüttet ihre Mutter mit Rezepten und Vorschlägen, obwohl diese das nicht möchte. Jeder bekommt bei Familienfesten ungefragt Tipps und Tricks zur besseren Ernährung.

Was soll ich sagen, in regelmäßigen Abständen kracht es bei Familientreffen, weil es nervt! Und ja, dann fühlt sie sich angegriffen, sie will ja nur aufklären.
Sie merkt aber nichts! Sie fühlt sich von den Nichtvegetariern schlecht behandelt.
 
d_watson

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

schreiben müssen "da Du heute erst auf einen Verein verwiesen hast, der für Tiere und Menschen die gleichen unveräusserlichen Grundrechte fordert". Das ändert am inhaltlichen Kern nichts, zumal nur Beispiele genannt wurden, nicht, ob und wenn ja welche Grundrechte darüber hinaus für Tiere eingefordert werden sollen. Da macht der Verein einen Satz später selbst Abstufungen:

"Welche Grundrechte welchen Tierarten zugesprochen werden, variiert zwischen verschiedenen Positionen und tierethischen Konzepten."
Nochmals die Quellenangabe: https://www.ariwa.org/tierrechte/
"die gleichen unveräusserlichen Grundrechte fordert" -> Das ist leider immer noch nicht das, was der Verein fordert :unsure:. Es werden nicht "die gleichen" Grundrechte gefordert; als ob alle Grundrechte, die Menschen haben, auch für Tiere gültig sein sollen. So steht es dort nicht. Sondern nur solche, die für die jeweilige Tierart sinnvoll sind. Das Recht auf Leben ist dabei eine der Gemeinsamkeiten von Mensch und anderen (höherentwickelten) Tieren.
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, sie lebt nicht vegan, sondern kann nicht feststellen dass Veganer in ihrem Kreis gemieden werden.

Wir übrigens auch nicht, jeder nach seiner Art wie er leben und essen möchte. Wir grillen mit Vegetarier und Veganer zusammen. Es gab noch nie Worte zu diesem Thema, wir hatten immer schöne Abende zusammen.

Keiner meidet diese Freunde und Familienmitglieder, das erwarte ich aber auch von der anderen Seite. Wir haben jahrelange Freundschaft und keiner wirft dem anderen vor, was er machen und tun soll. Jeder wird so akzeptiert wie er denkt und handelt, nur so funktioniert das. Die Salate kommen bei allen an und so werden Rezepte ausgetauscht usw.

Lg wolke24⛅
 
B-Tina :-)

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Ich habe eine vegetarisch lebende Verwandte, also sozusagen gemäßigte Form des Veganismus. Sie überschüttet ihre Mutter mit Rezepten und Vorschlägen, obwohl diese das nicht möchte. Jeder bekommt bei Familienfesten ungefragt Tipps und Tricks zur besseren Ernährung.

Was soll ich sagen, in regelmäßigen Abständen kracht es bei Familientreffen, weil es nervt! Und ja, dann fühlt sie sich angegriffen, sie will ja nur aufklären.
Sie merkt aber nichts! Sie fühlt sich von den Nichtvegetariern schlecht behandelt.
Ach herrje, das fehlte noch! :eek:

Keiner meidet diese Freunde und Familienmitglieder, das erwarte ich aber auch von der anderen Seite. Wir haben jahrelange Freundschaft und keiner wirft dem anderen vor, was er machen und tun soll. Jeder wird so akzeptiert wie er denkt und handelt, nur so funktioniert das. Die Salate kommen bei allen an und so werden Rezepte ausgetauscht.
Ich finde, so muss das. Soll jeder selbst entscheiden. Sind alle schon groß. ;)
 
d_watson

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Wir übrigens auch nicht, jeder nach seiner Art wie er leben und essen möchte. Wir grillen mit Vegetarier und Veganer zusammen. Es gab noch nie Worte zu diesem Thema, wir hatten immer schöne Abende zusammen.

Keiner meidet diese Freunde und Familienmitglieder, das erwarte ich aber auch von der anderen Seite. Wir haben jahrelange Freundschaft und keiner wirft dem anderen vor, was er machen und tun soll. Jeder wird so akzeptiert wie er denkt und handelt, nur so funktioniert das. Die Salate kommen bei allen an und so werden Rezepte ausgetauscht.

Lg wolke24⛅
Wolke, das ist echt toll, dass das bei euch so gut funktioniert mit euren veganen Bekannten! :)

Nur zur Klärung: Die Aussage oben war nicht, dass jeder Veganer immer und überall von allen Menschen angegriffen wird. Sondern, dass es - nicht immer, aber immer wieder - vorkommt, dass man als Veganer angegriffen wird, OBWOHL man gar nichts zum Thema geäußert hat.

Der Vorwurf oben war: wenn die Veganer nur immer schön den Mund halten würden, dann würden sie auch nicht angegriffen. Die Veganer seien also selber schuld, wenn sie angegriffen werden. Das trifft eben so nicht zu. Das ist zwar schade, aber derzeit ist das oftmals noch so. Es wird aber besser, je mehr Menschen selber vegan werden oder freundliche Menschen kennenlernen, die selber vegan sind.
 
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Mr. Ed

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Das ist leider immer noch nicht das, was der Verein fordert
Wenn Du die Ziele dieses Vereins so genau kennst, empfehle den Verantwortlichen doch einfach mal, konkreter zu formulieren worauf man aus ist.
"die Anerkennung unveräußerlicher Grundrechte (wie z.B. das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit) für Tiere – ebenso wie für Menschen"
Das steht da, schwarz auf weiß. Wenn das was da steht gar nicht gemeint ist, muß es so formuliert werden wie es gemeint ist. Ich lese da vom Kampf auf Anerkennung dreier beispielhafter unveräusserlicher Grundsätze, die für Tiere gelten sollen - ebenso wie für Menschen.
 
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M.Maas

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Nur zur Klärung: Die Aussage oben war nicht, dass jeder Veganer immer und überall von allen Menschen angegriffen wird. Sondern, dass es immer wieder vorkommt, dass man als Veganer angegriffen wird, OBWOHL man gar nichts zum Thema geäußert hat.
Aber das gilt doch auch umgekehrt!
Es werden immer wieder Mischköstler belehrt oder angegriffen, obwohl sie nicht danach gefragt oder gar darum gebeten haben.

Warum kann man sich nicht darauf einigen, daß es immer Reibereien geben KANN, wenn unterschiedliche Meinungen oder Lebensweisen aufeinander treffen und daß nicht nur immer EINE Seite daran Schuld ist.
 
Emily28

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

@d_watson es ist besser dich zu ignorieren. Es führt zu nichts sich mit dir weiter zu beschäftigen.
Es gibt wichtigeres im Leben, als sich den
M… den du schreibst weiter zuzumuten.

Deshalb bist du jetzt auf meiner Ignor Liste und hast dort als Einzigster deinen Ehrenplatz.

Ich hoffe die Anderen hören auch auf hier zu schreiben- dann kannst dich mit dir selbst unterhalten.
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Wenn Du die Ziele dieses Vereins so genau kennst, empfehle den Verantwortlichen doch einfach mal, konkreter zu formulieren worauf man aus ist.
"die Anerkennung unveräußerlicher Grundrechte (wie z.B. das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit) für Tiere – ebenso wie für Menschen"
Das steht da, schwarz auf weiß. Wenn das was da steht gar nicht gemeint ist, muß es so formuliert werden wie es gemeint ist. Ich lese da vom Kampf auf Anerkennung dreier beispielhafter unveräusserlicher Grundsätze, die für Tiere gelten sollen - ebenso wie für Menschen.
Ja, man muss sich tiefer mit den Hintergründen der Tierrechte beschäftigen und nicht nur einzelne Sätze von Webseiten lesen, wenn man wirklich verstehen möchte, was damit gemeint ist :).

Wenn man einzelne Satzbausteine aus dem Zusammenhang reißt, dann kann man sich ein beliebig absurdes Bild von Tierrechten zusammenbauen. Ich empfehle dir, falls dich Tierrechte interessieren, noch mehr Teile von der Webseite zu lesen und auch noch andere Quellen zu konsultieren. Natürlich kann man bei Fragen die Leute von ARIWA auch direkt anschreiben.
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Der Vorwurf oben war: wenn die Veganer nur immer schön den Mund halten würden, dann würden sie auch nicht angegriffen. Die Veganer seien also selber schuld, wenn sie angegriffen werden. Das trifft eben so nicht zu.
Richtig, das trifft so nicht zu, zumindest wenn ich für mich spreche. Die Frage der persönlichen und individuellen Ernährung ist eben genau das, nämlich persönlich und individuell. Da Grillfeierlichkeiten als Beispielt dienten, habe ich aus meiner Perspektive geschildert, mit welchen Personenkreisen ich mich für gewöhnlich zum grillen treffe. Im Idealfall ist gegenseitige Akzeptanz, u.a. bzgl. selbst gewählter Ernährungsform, die Grundlage. Sicherlich gibt es immer wieder Ausnahmen, aber sei so fair: IMMER auf BEIDEN Seiten. Wenn meine damalige Bekannte lieber Tofuwürstchen essen wollte, hätte sie das kurz erwähnt und bekommen. Veranstaltet sie aber erstmal großes Getöse von wegen, Fleisch geht ja gar nicht, braucht sie sich über das Echo nicht wundern. Ausserdem kannte sie alle Teilnehmer und wußte ganz genau, daß alle neben vegetarisch und vegan im Alltag eben auch Fleisch essen. Und was bei vorherigen Feierlichkeiten auf den Grills landete, war primär Fleisch. Wer Gemüse wollte bekam das. Wer Fisch wollte bekam den. Wer nichts von dem wollte, konnte sich an (ebenso vegetarischen und auch veganen) Salaten verköstigen. Oder an Baguette. Oder diversen anderen (ebenso vegetarischen und auch veganen) Snacks.

Kam ein blöder Kommentar von jemandem zur veganen Ernährung einer Person, wurde ersterer von der Gemeinschaft sofort in seine Schranken verwiesen.

Besagte Bekannte hat sich im nachhinein von Gott und der Welt bemitleiden lassen, wie gemein doch mit ihr umgegangen wurde. Daß sie den Streit erst vom Zaun brach, hat sie dezent vergessen zu erwähnen.

Wie ich immer sage: wie man in den Wald hineinruft...
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Wenn man einzelne Satzbausteine aus dem Zusammenhang reißt, dann kann man sich ein beliebig absurdes Bild von Tierrechten zusammenbauen.
Aus dem Zusammenhang gerissen? So, so. Der ach so komplexe Zusammenhang, aus dem ich etwas gerissen habe, ist ein stolzer Absatz:

"WIR BRAUCHEN TIERRECHTE
Die Tierrechtsbewegung will die Gewaltkultur gegen Tiere überwinden und kämpft als soziale Bewegung für die Anerkennung unveräußerlicher Grundrechte (wie z.B. das Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit) für Tiere – ebenso wie für Menschen – und die Befolgung ethischer Grundsätze beim Umgang mit Tieren. Welche Grundrechte welchen Tierarten zugesprochen werden, variiert zwischen verschiedenen Positionen und tierethischen Konzepten."

Daß das Thema Tierrechte deutlich komplexer und nicht in einem solchen Absatz wiederzugeben ist, ist völlig klar. Um so wichtiger ist es, gerade bei kurzen Zusammenfassungen, möglichst konkret zu schreiben was man meint. Das ist dort nicht der Fall, egal wie Du es versuchst zu drehen und zu wenden.
 
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