Vegetarier aus Tierliebe

Diskutiere Vegetarier aus Tierliebe im Tierschutz Forum im Bereich Community; Öhm... mit veganen Gummibärchen? Die sehen doch manchmal fast wie kleine Babymäuse aus...... Aber diesen Gedanken mit der Schlange hatte ich auch...
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Wassn

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

So der Idealfall. Hat vielleicht jemand einen zielführenden Vorschlag, wie ich meine Schlangen an vegane Ernährung gewöhnen könnte? :unsure::popcorn:
Öhm... mit veganen Gummibärchen? Die sehen doch manchmal fast wie kleine Babymäuse aus...... Aber diesen Gedanken mit der Schlange hatte ich auch schon. Ich sehe dann die Boa unserer Freunde mit sehr fragendem Blick vor mir........ Dann müsste man auch "das Dschungelbuch" umschreiben. Denn Kaa würde ja Mogli dann auch nicht mehr essen wollen.....
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

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Meerline

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

@d_watson : Ich bewundere deine Geduld und dein Engagement, dich für das Tierwohl so einzusetzen, aus tiefstem Herzen und beneide dich auch sehr um deine Hatnäckigkeit! Ich selbst habe solche Diskussionen bereits unzählige Male geführt - und das, obwohl ich das Thema Veganismus nicht mal begonnen hatte, sondern weil andere mich wegen meiner veganen Lebensweise angegriffen haben, genau mit der gleichen Aggressivität und Ignoranz und Wut, die dir hier entgegenschlägt. Ich verstehe es sogar, es gefällt niemanden, den Spiegel vorgehalten zu bekommen, um sein häßliches Antlitz zu sehen, aber den Spiegelhalter kann für das Abbild überhaupt nichts. Was ich aber nicht verstehe: Wenn ich das nicht lesen möchte, warum ignorier ich diesen Thread nicht? Warum hetzte ich so gegen ein Mitglied, wenn ich mit einem veganen Leben - also dem Threadthema - eh nichts am Hut habe? Ihr werft d_watson vor, sie will euch ihren Willen aufzwingen - aber ihr seid keinen Deut besser! Ihr wollt sie in die Knie zwingen, damit ihr Recht bekommt, und wenn das nicht gelingt, dass wollt ihr sie wenigstens vergraulen.

Ich hatte überlegt, wieder hier ins Forum zurückzukehren, aber die Art und Weise wie hier mit einem immer freundlichen, auf Missstände hinweisenden, aber nicht veruteilenden Forenuser wie d-watson umgegangen wird, vergrätzt mich erneut. Es ist unendlich traurig, wie sich die User - und noch trauriger insbesondere die sogenannten Moderatoren - hier verhalten, anstatt in einen ehrlichen Austausch zu gehen, suchen sie Gründe zur Ablehnung in der Art der Threaderstellerin (welche absolut astrein ist!): werfen ihr bei geposteten Links vor, keine eigenen Argumente zu haben, um bei eigenen Worten fehlende Beweise anzumängeln; fragen die immer gleichen Fragen, um ihre - logischerweise - immer gleichen Antworten dann als wiederholend und eintönig abzulehnen; greifen sie mit OT-Themen (User sind genervt) an, um bei ihren OT-Antworten mit Schließung des Thread zu drohen... Auf Angaben von einer überwältigenden Anzahl von Tierquälerei wird mit vereinzelt guter Tierhaltung geantwortet - was ist das für ein Vergleich? Was ist das überhaupt für eine Art von Umgang? Ein Tierforum muss alle Arten von Tierthemen zulassen, auch Tierschutz und auch Tierquälerei (das wurde ja bereits gepostet, die Antwort darauf, dass es die Art von d-watson ist, um die es geht, ist einfach nur lachhaft, denn sie ist durchgängig freundlich und friedlich).

Zum Thema: Niemand muss Veganer werden, aber dann bitte soll der/diejenige auch dazustehen, dass ihn/ihr Tiere völlig egal sind, anstatt Pseudoausreden wie: Ich kaufe Fleisch da, wo alles verwertet wird (was hilft das dem Tier? Tot ist tot, ob nun die Hälfte weggeschmissen wird oder nicht - und alte Tier werden nicht geschlachtet, da ist das Fleisch zu zäh) oder Kühe werden seit Jahrtausenden für Fleisch und Mild benutzt (und? Mord und Vergewaltigung gibt es auch seit Jahrtausenden, macht es das besser???) oder Peta tötet ja auch Tiere ( schaut mal auf die Seite von PETA, da wird erklärt, was sich dahinter verbirgt... Aber nur ja nicht weiter recherchieren, das könnte seine eigenen Argumente ja zunichte machen) oder Fleisch schmeckt einfach besser (der größte Quatsch schlechthin, seit wir vegan essen, haben wir so viel mehr Abwechslung mit intensivieren Geswchmackserlebnissen auf dem Teller, weil kein Fleisch mehr alles überdeckt).... usw. usf. Für Menschen wie mich - die sich seit vielen Jahren gegen sämtliches Tierleid einsetzen (ja, auch Tiertransporte, Hundewelpenverkauf, Pelzfarmen und und und - die Liste an Tierquälerei ist leider verflucht lang) ist das hier einfach unerträglich und wie massive Schläge in die Magengrube. Es zeigt nur eins: Der Mensch ist gefühllos, egosistisch und grausam, und er wird es wohl auch immer bleiben.

Ich wollte eigentlich nichts mehr zu dem Thema schreiben, weil ich es müde bin, mich angreifen zu lassen, mich zu rechtfertigen, aber ich musste d-watson einfach nochmal unter die Arme greifen. Ich vermute dass dieser Post auch wieder zerfetzt werden wird und ich persönlich angegriffen werde, aber sei`s drum, ich werde es eh nicht mehr lesen.

d-watson, ich wünsche dir weiterhin die Stärke und die Geduld, für deine Überzeugung einzustehen und dich der Feindseligkeit hier zu erwehren. Und wer weiß, vielleicht lesen ja doch einige unerkannt mit (und die vielen unregistrierten), denen nun die Augen geöffnet werden und die einen tierleidfreieren Lebensweg einschlagen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


@ Moderatoren: Ihr dürft mich bitte hier löschen!
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

@Meerline. auch die Fleischesser sind es einfach müde angegriffen zu werden. Noch dazu sollen sie nach deiner Ansicht Angriffe kommentarlos hinnehmen?!
Und als Tierquäler usw. bezeichnet zu werden bzw. zu implizieren, daß man einer ist, das IST ein Angriff!

Wenn jeder jeden akzeptieren würde, dessen Bemühungen akzeptieren würde, dann wäre alles gut.
Bemühungen tierische Produkts aus artgerechter Haltung zu konsumieren, wurde nicht akzeptiert.

Und ja, wer das alles nicht aushält, sollte nicht mitdiskutieren und im Zweifek auch gehen, bevor er hier Schaden nimmt
 
Wolke24

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

@Meerline alles Gute für dich weiter, löschen können nur unsere Admins, bitte wende dich an diese.

Schade dass du nicht erkannt hattest dass hier viele User bewusst leben und einkaufen und für die Umwelt viel tun und auch privat im Tierschutz arbeiten und sich dafür pausenlos einsetzen.

Es ist auch schade dass nicht akzeptiert wird dass es noch Menschen gibt die tierische Produkte verkonsumieren wollen. Etliche Veganer hier haben uns Rezepte zur Verfügung gestellt, die mit Freude angenommen werden und wurden. Das alles geht doch in die Richtung, warum lasst ihr diesen Menschen nicht einfach Zeit, sich zu entscheiden ob ganz vegan oder dreimal die Woche oder so?


Sie sogenannten Moderatoren geben hier alles, aber auch das wird von dir nicht anerkannt.

Alles Gute, bleib gesund

Grüße von Mod Team
 
d_watson

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Meerline, das war stark. Danke für deine Unterstützung. Danke, dass du deine inneren Gefühle dargelegt hast. Das erfordert Mut, denn damit macht man sich persönlich angreifbar. Und gerade in Foren finden sich leider immer wieder einzelne Menschen, die das ausnutzen und dann nochmal richtig nachtreten. :-(

Als Veganer:in ist man heute stellenweise leider immer noch mit pauschalen Vorurteilen konfrontiert und wird mit allem Schlechten der Welt in einen Topf geworfen. Daher wundert es mich nicht, dass sich viele Veganer:innen in einer Atmosphäre, die von Ablehnung bis Feindseligkeit geprägt ist, sich nicht (mehr) öffentlich äußern wollen, weil sie immer damit rechnen müssen, von jemandem eine unfaire Klatsche zu bekommen. Und oft gibt es dann niemand, der einem beisteht... vielleicht aus Angst, selber ins Fadenkreuz zu kommen.
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Aber @d_watson, wird nicht jeder Mischköstler von dir und anderen Veganern ebenso angegriffen, beleidigt, diffamiert? Pauschal mit Vorurteilen und Beurteilungen überschüttet?
 
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Mr. Ed

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Ich hatte überlegt, wieder hier ins Forum zurückzukehren, aber die Art und Weise wie hier mit einem immer freundlichen, auf Missstände hinweisenden, aber nicht veruteilenden Forenuser wie d-watson umgegangen wird, vergrätzt mich erneut.
...
Was ich aber nicht verstehe: Wenn ich das nicht lesen möchte, warum ignorier ich diesen Thread nicht?
Sehr gute Frage... warum ignorierst Du nicht das, was Dich so sehr stört?

Auf Angaben von einer überwältigenden Anzahl von Tierquälerei wird mit vereinzelt guter Tierhaltung geantwortet - was ist das für ein Vergleich? Was ist das überhaupt für eine Art von Umgang? Ein Tierforum muss alle Arten von Tierthemen zulassen
Nur weil etwas einigen radikal denkenden Veganern (ich spreche hier niemanden an, bestimmte Links vom Missionar sprechen da eine ganz eigene Sprache) nicht weit genug geht, ist jeder Schritt in eine bessere Richtung also immer noch ebenso falsch, als habe man gar nichts geändert, gar nicht umgedacht? Schreibt nicht selbst der von Dir so geschätzte User sinngemäß, es ginge nur ein Schritt nach dem anderen?

Richtig, ein Tier(halter)forum sollte alles zulassen, sofern es mit den Forenregeln konform geht. Das beinhaltet die vegane Lebensweise und vielfältige Missionierungsversuche aber bitte ebenso wie die Meinung all jener, die weder missioniert noch bevormundet werden wollen und essen, was sie für richtig halten. Gleiches Recht für alle.

aber dann bitte soll der/diejenige auch dazustehen, dass ihn/ihr Tiere völlig egal sind
Haltlose Unterstellung.

Tot ist tot, ob nun die Hälfte weggeschmissen wird oder nicht
Wenn ein Tier schon für die Lebensmittelherstellung getötet wird, ist die sog. nose-to-tail-Verwertung dann nicht einfach nur konsequent? Richtig, tot ist tot, daran ist nichts mehr zu ändern, egal ob nur ein Filetstück entnommen und der Rest entsorgt, oder eben nahezu das ganze Tier verwertet wird. Ich sehe da jedoch schon einen himmelweiten Unterschied.

Kühe werden seit Jahrtausenden für Fleisch und Mild benutzt (und? Mord und Vergewaltigung gibt es auch seit Jahrtausenden, macht es das besser???)
Du zählst also auch zu denen, die Tieren und Menschen die gleichen Rechte zusprechen wollen? Für Dich ist es egal, ob ein Landwirt sein Schwein schlachten lässt, oder eine Besucherin seines Hofladens vergewaltigt und umbringt? Du beschwerst Dich über irgendwelche Vergleiche und haust dann ausgerechnet sowas raus?

oder Fleisch schmeckt einfach besser (der größte Quatsch schlechthin, seit wir vegan essen, haben wir so viel mehr Abwechslung mit intensivieren Geswchmackserlebnissen auf dem Teller, weil kein Fleisch mehr alles überdeckt)
Dein individueller und persönlicher Geschmack soll also das Maß der Dinge sein, alles andere ist Quatsch? Oder der Geschmack aller Veganer, der dann allerdings unmöglich individuell und persönlich sein kann? Du/Ihr wollt anderen erklären, daß Fleisch gar nicht schmeckt? Woher willst Du wissen was anderen schmeckt? Es schmeckt DIR nicht, und das akzeptiert hier garantiert jeder.

Wer behauptet, mit Fleisch als Bestandteil (!) eines Gerichts sei deutlich weniger Abwechslung und Geschmackserlebnis möglich als mit einem rein veganen Gericht, der kann schlicht und ergreifend nicht kochen, oder hat nie mit Fleisch gekocht, oder mag einfach kein Fleisch und trifft deswegen eine solche Aussage. Inhaltlich ist das jedenfalls so falsch, wie irgendwas falsch sein kann. Und das ist rein fachlich gemeint, ich akzeptiere voll und ganz, daß DIR kein Fleisch schmeckt. Bevormunde aber doch bitte nicht zig Millionen Menschen weltweit, was denen schmecken darf und was nicht.
 
d_watson

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Aber @d_watson, wird nicht jeder Mischköstler von dir und anderen Veganern ebenso angegriffen, beleidigt, diffamiert? Pauschal mit Vorurteilen und Beurteilungen überschüttet?
Nein, das ist falsch. Das sind leider weitere Vorurteile. "Jeder" Mischköstler ist schon mal falsch. Und auch die anderen Vorwürfe - ich spreche jetzt nur von mir - kann ich nicht nachvollziehen. Information ist kein Angriff. Es ist natürlich möglich, dass jemand sich von bestimmten Informationen persönlich angegriffen fühlt, aber beides ist nicht gleichzusetzen.
 
B-Tina :-)

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Niemand muss Veganer werden, aber dann bitte soll der/diejenige auch dazustehen, dass ihn/ihr Tiere völlig egal sind,
Bei allem Verständnis für die überbordenden Emotionen, aber DAS mag ich so nicht hinnehmen. Als Vegetarier sind mir Tiere ganz gewiss nicht "völlig egal". Meinem Mann als Fleischesser im übrigen auch nicht.
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Als Vegetarier sind mir Tiere ganz gewiss nicht "völlig egal". Meinem Mann als Fleischesser im übrigen auch nicht.
Zur Erklärung aus meiner Sicht: "völlig egal" kann natürlich nicht stimmen. Das ist eine Zuspitzung, die hier ganz bestimmt nicht zutrifft. Ganz im Gegenteil: Tierfreundlichkeit wird im Forum groß geschrieben.

Wenn aber jemand als wichtigen Grund für das Fleischessen den Geschmack des Fleisches hernimmt (also nur aufgrund des Geschmacks nicht auf Fleisch verzichten will), dann sagt er ja praktisch: "Mein persönlicher Geschmack ist mir wichtiger als das Leben der Tiere". Also: auf der einen Seite wird dem Tier das wichtigste genommen, was es hat: sein Leben. Auf der anderen Seite geht es um ein kurzfristiges Geschmackserlebnis. Diese Haltung sendet schon eine sehr deutliche Botschaft, wie man sich dem Tier gegenüber positioniert. Um auf den Titel des Threads zu kommen: unter Liebe zu dem betroffenen Tier verstehe ich jedenfalls etwas anderes.
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Nein, das ist falsch. Das sind leider weitere Vorurteile. "Jeder" Mischköstler ist schon mal falsch. Und auch die anderen Vorwürfe - ich spreche jetzt nur von mir - kann ich nicht nachvollziehen. Information ist kein Angriff. Es ist natürlich möglich, dass jemand sich von bestimmten Informationen persönlich angegriffen fühlt, aber beides ist nicht gleichzusetzen.
Nun, ich glaube mich daran zu erinnern, daß Mischköstler nach deinen Worten Tiermord in millionenfacher Form zu verantworten haben. Da muß man nichts „fühlen“. Das ist ein Angriff.
 
d_watson

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Nun, ich glaube mich daran zu erinnern, daß Mischköstler nach deinen Worten Tiermord in millionenfacher Form zu verantworten haben. Da muß man nichts „fühlen“. Das ist ein Angriff.
Die Anzahl der getöten Tiere ist zunächst mal eine Information und kein Angriff. Täglich werden bei uns in Deutschland durch die Tierindustrie 2 Millionen Tiere getötet (Hühner, Schweine, Rinder). Und zwar deswegen, weil es ständig eine Nachfrage nach diesen Produkten gibt. Wer genau ist aus deiner Sicht für diese Nachfrage verantwortlich? Das ist nicht als Angriff gedacht. Oder ist das bloße Fragen nach Verantwortung für dich bereits ein Angriff?
 
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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Die Anzahl der getöten Tiere ist zunächst mal eine Information und kein Angriff. Täglich werden bei uns in Deutschland durch die Tierindustrie 2 Millionen Tiere getötet (Hühner, Schweine, Rinder). Und zwar deswegen, weil es eine Nachfrage nach diesen Produkten gibt. Wer genau ist aus deiner Sicht für diese Nachfrage verantwortlich?
Es ist und bleibt aber ein persönlicher Angriff, wenn nicht nur Zahlen genannt werden, sondern es mit Mord und ähnlichen Worten in Zusammenhang genannt wird. Genau das, was Veganer, siehe einige Posts zuvor, so bemängeln, nämlich persönlichen Angriff, wird doch pausenlos auch umgekehrt gemacht.

Ich behaupte, Veganer würden überwiegend keinen Angriffen ausgesetzt sein, wenn sie selbst nicht immer auf Andere mit dem Finger eines Bessermenschen zeigen würden.
 
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Mr. Ed

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Eine weltweit vegan lebende Gesellschaft ist Utopie, aber an dem Punkt drehen wir uns ein weiteres mal im Kreis.

Du hast offenbar keinerlei Vorstellung davon, wie Tiere, deren spätere Schlachtung bereits bei deren Geburt fest stand, auf vielen kleinen Höfen behandelt werden. Das ist zwar gemessen an der industriellen Mast und Produktion eher die Ausnahme, hat aber NICHTS damit zu tun, was sowohl hier als allgemein von Veganern so gern unterstellt wird. Die Tiere haben Namen, werden betüddelt, ihrer Art angemessen ernährt anstatt gemästet, leben mehr auf der weitläufigen Weide als im Stall... und ja, sie werden dennoch geschlachtet, so stressfrei wie nach aktuellem Stand der Dinge möglich.

Vegetarisch und vegan ist nunmal nicht für jeden Menschen eine Alternative, deswegen aber "Liebe zum Tier" abzusprechen geht zu weit. Oder seid (jetzt verallgemeinere ich bewußt) "ihr Veganer" schon so weit, daß "Ihr" festlegt zu welchen Gefühlen "wir Schlechtesser" fähig sind, oder in "Eurer" Ideologie fähig sein dürfen? Immerhin wurde auf dieser Seite schon der völlig deplatzierte Vergleich von Schlachtung zu Vergewaltigung und Mord von Menschen gebracht... wie erklärt "Ihr" DAS? Ist jeder Fleischesser z.B. ein potentieller Vergewaltiger?

Mal ein anderes Thema, da Du heute erst auf einen Verein verwiesen hast, der für Tiere und Menschen die gleichen Rechte fordert. Wie stehst Du zum Thema Euthanasie? Da werden Tiere getötet, damit sie nicht unnötig leiden, der Mensch stellt sich also über das Tier und entscheidet über dessen Leben und Tod. Es geht um eine möglichst "humane" Lösung das Tier zu erlösen. Müßte nicht das Tier ein Wörtchen mitzureden haben, wenn es doch die selben Rechte wie der Mensch haben soll? Und wie stehst Du zum Thema Sterbehilfe unter Menschen, die je nach Land, umstritten bis verboten ist, also den freien Willen des Patienten ein gutes Stück weit reglementiert. Na ja, gewiss wieder so eine Sache, die Du konsequent ausblenden wirst...
 
d_watson

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M.Maas schrieb: Ich behaupte, Veganer würden überwiegend keinen Angriffen ausgesetzt sein, wenn sie selbst nicht immer auf Andere mit dem Finger eines Bessermenschen zeigen würden.

Das ist nicht nur eine Behauptung, das ist eine Tatsache.
Das ist falsch. Selbst Veganer, die kein Wort sagen, müssen mit Angriffen rechnen. Zum Beispiel einfach nur, wenn man beim Grillabend etwas Veganes isst, auch ohne etwas dazu zu sagen.

Wenn jemand - egal ob vegan oder nicht - auf die schlimme Situation der Tiere in der Massentierhaltung aufmerksam macht, dann wird das von vielen Menschen als "Mit dem Finger auf andere zeigen" interpretiert. Das liegt daran, dass die meisten Menschen genau dort ihre Tierprodukte kaufen, sonst hätten wir (bzw. die Tiere) die Probleme ja nicht.

Es hilft aber nichts: wenn wir den Tieren helfen wollen, müssen alle Informationen auf den Tisch. Auch wenn es manchmal unangenehm ist.
 
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M.Maas

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AW: Vegetarier aus Tierliebe

Das ist falsch. Selbst Veganer, die kein Wort sagen, müssen mit Angriffen rechnen. Zum Beispiel einfach nur, wenn man beim Grillabend etwas Veganes isst, auch ohne etwas dazu zu sagen.
Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht.
Es gibt zwei Leute in unserem Umfeld, die kein Fleisch essen. Da erfolgen keinerlei Angriffe.
Vielleicht kommt es ganz darauf an, in welchem Umfeld man sich bewegt.
 
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