Tod bei / durch Narkose ?

Diskutiere Tod bei / durch Narkose ? im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; Hallo liebe Katzenfreunde, möchte mich erstmal ganz kurz vorstellen: ich heiße (wirklich) Micha und bin schon von Kindesbeinen an großer...
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Micha 2

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Hallo liebe Katzenfreunde,

möchte mich erstmal ganz kurz vorstellen: ich heiße (wirklich) Micha und bin schon von Kindesbeinen an großer Katzenfan. Meine allererste `eigene´ Katze war ein in Nachbars Holzstapel geborener Wildling, welchen ich mir damals nach und nach zutraulich und zahm gemacht habe. Von ihr stammte eine ganze Dynastie hübscher Hauskatzen ab, die wir (nur auf Bestellung, versteht sich) für viele Bekannte aufgezogen haben oder in der Verwandschaft verteilten. Schließlich stamm(t)en aus dieser Linie auch die 3 Katzen, welche wir nach dem Wegzug am jetzigen Wohnort hatten (eine davon lebt noch und sitzt gerade neben mir - sieht ihrer Urahnin übrigens verdammt ähnlich und heißt auch so. :)

Der eigentliche Anlass meiner Anmeldung hier ist allerdings ein anderer, recht trauriger:
wir hatten heute unseren `neuen´ Kater (von Ende April letzten Jahres) zum Kastrieren gebracht - leider ist er aus der dafür gegebenen Narkose nicht wieder aufgewacht. (als ich von der Arbeit nach hause kam, waren die Pfoten bereits steif - der schnell nochmal aufgesuchte Tierarzt - wohnt fast um die Ecke - konnte nur noch den Tod feststellen - das war etwa 3h nach dem Eingriff, er lag im warmen Zimmer im Katzenkorb - wo er eigentlich aufwachen sollte...)
Nun quälen uns Fragen: kann das an der Narkose selbst gelegen haben, hatte er evtl. einen Herzfehler o.ä., wie der Tierarzt vermutete (er hat uns auch eine unabhängige Autopsie zur genauen Ursachenermittlung angeboten, die wir aber nicht wollten) - oder hätte man den Eingriff lieber ganz sein lassen sollen?
Der Kater war groß und kräftig, NIE hätte man sowas für möglich gehalten... Zu dem Tierarzt wäre noch zu sagen, daß wir schon mit etlichen derartigen Eingriffen und auch sonst öfter bei ihm waren - es gab nie irgendwelche Probleme oder Zweifel an seiner Kompetenz über inzw. runde 20 Jahre!
Meine Frage ist nun also folgende: hat irgend jemand von Euch schonmal ähnliches erleben müssen - kommt sowas womöglich sogar öfter mal vor?
Wir sind traurig und eben auch ziemlich ratlos, wie das passieren konnte...
 
29.01.2012
#1
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Rayo

Rayo

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Tut mir sehr leid, das das passiert ist...
Ich kenne diese Situation von 2 Hündinnen, die auch in der Narkose geblieben sind...das waren allerdings 2 ganz Verschiedene Tierärzte...
Die Eine hatte wohl einen Herzfehler und die Andere war immer schon sehr Kränklich...Beide waren noch Jung (4 und 1 Jahr)
 
Rewana

Rewana

immer unterwegs
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Hallöchen,
leider kommt soetwas gelegentlich vor und das nicht nur bei Tieren. Es ist auch schon bei Menschen vorgekommen, kenne da einen Fall persönlich.

Über das Narkoserisiko wird man normalerweise immer aufgeklärt und kein Tierarzt/Arzt kann alle evt. noch unerkannten Krankheiten oder Fehler der Organe erkennen. So schlimm es ist, leider kann soetwas passieren.

Mein Beileid für euch, es tut mir sehr leid das soetwas passiert ist. :s712:s712
Gruß
Rewana
 
M

Micha 2

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Danke Euch für die aufbauenden Worte - man denkt immer, sowas passiert einem nicht. Kann es aber eben doch...:(
Der Kater war auch leicht rundlich/übergewichtig, ist außerdem seinerzeit geradezu explosionsartig ausgewachsen. Vielleicht kam da der Kreislauf einfach nicht ganz hinterher. Wir haben ihn auch sehr klein und jung bekommen (gefressen hat er damals aber schon) - ich vermute, daß diese recht frühe Trennung von der Mutter/das Fehlen der letzten Schlucke Muttermilch auch nicht wirklich gut war. Jedenfalls ist das ein ganz schöner Verlust, den man erstmal verdauen muß - allen voran meine Frau (wo es doch `ihr´ Kater, er sehr auf sie geprägt war). War schon komisch, als er heute früh nicht wie sonst immer auf der Matte stand...:(
 
Dalmatiner

Dalmatiner

2 Hundler
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Hi!
Ich fühle mit Dir.
Ich bin ja von der "Hundefraktion" und kenne es eigentlich so, dass die operierten Hunde erst mit nach Hause dürfen, wenn sie schon so gut wie wach sind.
War das bei Euch nicht der Fall?
 
Rewana

Rewana

immer unterwegs
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Es kommt auf den Tierarzt an, wir haben damals unserer ersten Katzen auch mitbekommen als sie schon wach waren, andere von einem anderen Tierarzt noch feste in Narkose, da durfte ich auch die Kastration mit ansehen. Unseren ersten Hund haben wir auch noch feste schlafend wieder mit nach Hause genommen und ihn im Garten aufwachen lassen (war Sommer).
 
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Micha 2

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Halo @ Dalmatiner - nein, wir haben die Katzen dort immer kurz nach dem Eingriff und somit noch voll in Narkose mitbekommen. Hat also immer einige h gedauert, bis die wieder zu sich kamen. Inzw. weiß ich auch, daß das teilweise auch anders gehandhabt wird. Ich fürchte aber, daß das für unseren Miko auch nix geändert hätte.
Die Nachhausefahrt dauerte nur ein paar Min., dann war er gleich wieder im Warmen. Rückblickend fällt auf, daß er ziemlich oft in merkwürdigen Rückenlagen geschlafen hat und auch öfter mal tief seufzend durchgeatmet zw.durch. Womöglich hat er ja doch schon gewisse leichte Atemprobleme gehabt, die uns nicht so aufgefallen sind...
 
AndreaManuela

AndreaManuela

Pizzajunkie
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Hallo, Micha, ich finde es sehr unverantwortlich von dem TA, Dich mit einer narkotisierten Katze nach Hause zu schicken. Bei uns war es immer so (und ich höre das von anderen TAs auch so), dass der Hund (Katze) gewisse Reaktionen zeigen muss, bis er nach Hause kann und vorher auch erst nochmal Herz und Atmung kontrolliert werden. Bitte entschuldige, wenn ich das falsch verstanden habe, aber Ihr habt die Katze dann allein gelassen (weil Du geschrieben hast "als ich von der ARbeit kam")?
 
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Micha 2

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Hallo Manuela - und nein, sie/er war natürlich NICHT alleine - der Rest der Familie war zuhause. Sie haben aller halben Stunden nach ihm gesehen - nur hatten sie leider keine Erfahrungen mit narkotisierten Katzen, hielten die wohl recht flache und langsame Atmung eben für normal (was sie ja in gewissem Maße auch ist) und wußten halt nur, daß es etwa 4-5h dauern kann, bis die Tiere wieder aufwachen.
EIGENTLICH wäre ich auch da gewesen und hätte dann auch - wie sonst immer - den Tierarztbesuch selber abgewickelt. Da ich dummerweise überraschend arbeiten mußte am Sa, mußte mein Sohn diesen Part übernehmen. Ich habe im Nachhinein große Gewissensbisse deswegen - VIELLEICHT hätte ich ja früh genug bemerkt, daß etwas nicht stimmt....
Hätte ich auch nur ansatzweise die Gefahr geahnt, hätten wir die Aktion ganz bestimmt 1 oder 2 Wo verschoben. Habe es aber leider nicht geahnt - eben wegen all der in den Vorjahren/-jahrzehnten so absolut problemlos abgelaufenen Eingriffe. Inzwischen bin ich / sind wir schlauer - leider zu spät für den armen Kerl...:(
 
AndreaManuela

AndreaManuela

Pizzajunkie
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Der einzige Trost, den man dabei vielleicht haben kann, ist, dass er ja praktisch eingeschlafen ist und keine Schmerzen hatte. Aber wie gesagt, der TA hat unverantwortlich gehandelt. Da würde ich nicht mehr hingehen.
Als unser alter Willi (Hund) eine Narkose hatte - mit 15 Jahren - hat es auch sehr, sehr lange gedauert, bis er richtig wach war. Wir haben dann auch erst bestimmt ne Stunde beim TA gesessen und auf sein ok gewartet, bis wir gehen konnten. Und bei der allerletzten Narkose in der Klinik haben wir Willi erst zurückbekommen, als er wieder völlig geradeaus laufen konnte.
Narkose ist immer so ne Sache....
 
discomedusa

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Quantengeistchen
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Mein herzliches Beileid zu dem Verlust. Ich weiß nicht, ob man beim TA hätte noch was machen können. Ich habe allerdings noch nie ein Tier mit nach Hause bekommen, das noch in Narkose liegt.
 
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