Chylothorax (Lymphflüssigkeit im Brustraum) - Pumpatmung - Erstickungsgefahr

Diskutiere Chylothorax (Lymphflüssigkeit im Brustraum) - Pumpatmung - Erstickungsgefahr im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; Mensch Odin, was machste nur für Sachen? Hier sind die Daumen weiterhin gedrückt, auf dass er sich von der OP schnell und gut erholt und der...
schrecker82

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AW: Chylothorax (Lymphflüssigkeit im Brustraum) - Pumpatmung - Erstickungsgefahr

Mensch Odin, was machste nur für Sachen?


Hier sind die Daumen weiterhin gedrückt, auf dass er sich von der OP schnell und gut erholt und der "Käse" dann ganz rasch gegessen ist :)
 
Rewana

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Ich drücke auch die Daumen.
 
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Hoffentlich wird jetzt alles endlich wieder gut.
Auch hier werden weiterhin die Daumen gequetscht.
 
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AW: Chylothorax (Lymphflüssigkeit im Brustraum) - Pumpatmung - Erstickungsgefahr

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank fürs Daumen- und Pfötchendrücken. Ich habe Odin am Donnerstag und heute wieder besucht. Der Gute hat einen Trichter um den Kopf UND einen Body (Strampelanzug) an. Er ist diesbezüglich nicht sehr glücklich und hat sich heute wohl selbständig mal wieder halb ausgezogen. Sehr zur Freude der Krankenpflegerin, die ihn dann wieder anziehen durfte. Auch ist er bemüht immer mal wieder sein Lager "umzugestalten". Eigentlich ist er ja ein ganz Lieber, immer noch etwas schüchtern aber im Gegensatz zu manch anderem Patient dort doch sehr umgänglich. Nur das Absaugen passt ihm nicht so recht, das muss man halt immer noch immer mal wieder machen. Es ist wieder ein wenig Chylo aber auch Wundwasser nachgelaufen, wohl weniger als gestern aber halt immer noch was da. Man wird ihn auf jeden Fall die nächsten Tage weiterhin in der Krankenstation lassen und weiter beobachten. Der Arzt will auf jeden Fall "dran bleiben", denn außer dem blöden Chylothorax ist Odin völlig gesund. Es gäbe noch die Möglichkeit, den gesamten Milchkanal abzubinden - aber das wäre dann wieder 'ne größere Sache und auch dann gibt es keine 100%ige Garantie, dass der Spuk vorüber wäre. Puh... ich kann echt nur hoffen, dass er in den nächsten Tagen endlich "dicht" wird und bleibt. Er fehlt mir so...

Hoffende Grüße
Twisi
 
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AW: Chylothorax (Lymphflüssigkeit im Brustraum) - Pumpatmung - Erstickungsgefahr

Hi,

nachdem Odin fast eine Woche in der Tierklinik war, konnte ich ihn fürs Wochenende mit nach Hause nehmen. Leider leider ist sein Zustand immer noch besch****. Es war ein Auf und Ab nach der OP. Erst sah es so aus, als wäre das Loch, dass man geflickt hatte, der Grund für den Nachfluss des Chylo. Während das Wochenende nach der OP ganz gut aussah, folgte der Tiefschlag dann am Montag. Da floss wieder sehr viel nach. Die Tage drauf wieder weniger. Am Freitag zeigte man mir und meiner besseren Hälfte noch eine andere Methode, wie man den Chylo mittels der Drainage, die in Odin steckt, absaugen kann. Diese ist wesentlich einfacher, weil man hierbei nicht auch noch spülen muss. Gestern haben wir es also allein zu Hause gemacht. Odin war ganz brav und hat alles mit sich machen lassen. Insgesamt zogen wir 64 ml. ab - also immer noch eine ganze Menge. Heute bin ich gespannt, wieviel wir abziehen werden. Aber... und das ist das eigentlich Traurige daran: Odin isst kaum was. Verkrümelt sich immer mal wieder. In der Tierklinik hatte er einen sehr viel besseren Eindruck gemacht. Morgen sind wir zur Überprüfung dort und zur Weiterbesprechung. Es ist sehr deprimierend und wir wissen nicht, wie es überhaupt weitergehen soll. Diese Krankheit ist teuflisch. Laut Tierarzt hat er nur sehr wenige Fälle in der Klinik bisher gehabt, die Erfahrungswerte dementsprechend mäßig. Odin soll noch Rutin bekommen - ein Strohhalm zugegebenermaßen. Aber mir liegen nur so große Weichkapseln vor, die ich nicht in den Kater bekomme. Ich habe jetzt noch Rutin als Tabletten bei unserer Apotheke bestellt, die kann man zerkleinern. Ob sie was helfen werden, bleibt abzuwarten. Ich habe viel selber mit Recherche was diese Krankheit angeht verbracht. Wie gesagt, können auch Menschen sowas bekommen - ja sogar Ungebohrene. Aber bei Säuglingen/Frühchen ist die Chance anscheinend hoch, dass der undichte Ductus (also der Milchkanal) bedingt durch das Wachstum, sich von alleine schließt, sofern keine andere Grunderkrankung vorliegt. Es dauert Wochen und Monate in der die Kleinen auf Intensiv liegen - furchtbar für die Eltern. Ich habe von Diäten gelesen, die keine langkettigen Fettsäuren enthalten sondern mittelkettige. Und letztere entlasten den Milchkanal, weil das Fett nicht durch die Lymphe weitergeleitet sondern in der Leber verarbeitet wird. Aber sowas scheint es nicht als Katzenfutter zu geben.
Meine Angst ist jetzt einfach, dass wenn Odin noch mehr abnimmt, nicht mehr isst, schwächer wird... es gar keine Möglichkeit mehr gibt, um ihm helfen zu können. Man stelle sich das vor: An Weihnachten, also gar nicht lange her, ging es ihm noch super. Und innerhalb weniger Wochen... ich könnt nur noch heulen. Wir versuchen natürlich alles, Odin alles so schön wie möglich zu machen. Momentan liegt er mit uns auf der Couch aber... ich fühle mich schrecklich hilflos.

Traurige Grüße
Twisi
 
schrecker82

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Ach Twisi....da weiß man gar nicht was man schreiben soll...

Aber wir sind in Gedanken bei dir und Odin und drücken weiterhin ganz feste die Daumen!
 
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Danke Schrecker. Ich komme gerade von der Tierklinik und habe Odin erstmal dort gelassen. Die Tabletten habe ich zuerst von der Apotheke geholt und gleich mit abgegeben, die sind jetzt wirklich in "echter" Tablettenform und keine Weichkapseln. Auch sind sie höher dosiert, so dass man weniger davon verabreichen muss. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Odin war ziemlich ausgetrocknet und man wird ihn jetzt zwei bis drei Tage eine Magensonde verpassen. Man hätte ihn damit auch mitnehmen können und selber versorgen... aber momentan fehlt mir und meiner besseren Hälfte nicht nur die Kraft dazu, wir wollen auch nichts falsch machen und es ist nicht einfach zu Hause alles so zu überblicken, wenn man eigentlich "noch" Laie ist. Chylos abziehen, das schaffen wir ganz gut (vor allem weil Odin so lieb und entspannt mitmacht) aber etwas in den Magen eingeben... noch ein Schlauch... puh... es war uns in dem Fall lieber, wenn das in der Tierklinik gemacht wird und Odin da rund um die Uhr unter Beobachtung steht. Auch kann man dort gleich sehen, ob das den Milchkanal nicht so weit entlastet, dass er doch "zu geht". Da wird man dann auch die Therapie mit dem Rutin beginnen können, denn das Mittel lässt sich über die Sonde recht gut verabreichen (besser als durchs Mäulchen - man kennt das ja: Tabletten und Katzen - ein Kapitel für sich). Wenn das Mittel anschlägt, was wie gesagt ein Strohhalm ist, dann könnte er es schaffen, wieder gesund zu werden. Wenn nicht... sieht die Prognose düster aus.
Versteht mich nicht falsch, einerseits will ich zwar so viel wie möglich für den Kater tun, wir wollen alle noch nicht aufgeben - aber andererseits soll er nicht "zu Tode therapiert" werden. Wenn es noch Hoffnung gibt, so wollen wir im gewissen Rahmen weitermachen aber eben nur in einem gewissen Rahmen, denn er soll kein unnötiges Leid erfahren, wenn man sieht, dass alles zwecklos ist.
 
Trofu

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Ach Twisi....da weiß man gar nicht was man schreiben soll...Aber wir sind in Gedanken bei dir und Odin und drücken weiterhin ganz feste die Daumen!
Da schließ ich mich doch vollinhaltlich an *seufz*
 
black sunshine

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Twisi, lass dich drücken, ich leide mit dir.
 
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Ich kann mich nur anschliessen.
 
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Danke Ihr Lieben... wie auch immer es ausgeht, ich werde weiter berichten. Wie gesagt, es ist eine relativ seltene Krankheit, deren Ursachen gerade beim idiopathischen Chylothorax eben unbekannt sind (wie der Name idiopathisch schon sagt). Alles noch zuwenig erforscht. Daher finde ich es wichtig, darüber zu berichten, vielleicht hilft es jemand anderem, der in die selbe Situation kommt (was ich niemand wünsche!), Entscheidungen zu treffen oder zu wissen, was passieren kann. Und mir hilft es, sich die Dinge auch ein wenig von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße
Twisi
 
Beast

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Armer Odin... :(
Hoffe sehr, es wird wieder!
 
Rewana

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Ich wünsche Odin das er wieder gesund wird.
 
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Ich glaube das wünschen wir dem tapferen kleinen Kerl alle.
 
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Hallo Ihr Lieben,

ich würde so gerne mal was Positives berichten... aber leider kann ich es nicht. Heute lief die große Menge von 200 ml in der Tierklinik nach. Also überhaupt keine Verbesserung. Morgen abend gibt es mit dem Klinikchef eine Besprechung, wie wir weiter verfahren, was wir überhaupt noch tun können. Letzte Chance, die ich sehe, ist, dass wir den Milchkanal abbinden. Wenn das auch nicht ausreicht und weiter Chylos nachläuft (was trotz dieser OP passieren kann), müssen wir Odin über die Regenbogenbrücke schicken. Gott, ich will es gar nicht schreiben aber dann haben wir alles versucht. Manche würden vermutlich jetzt schon sagen: Laßt ihn doch jetzt schon gehen. Aber - und da sind wir uns in der Familie alle einig - das können wir nicht. Noch nicht. Selber würde ich mir ewig Vorwürfe machen, nicht alles, was noch im Rahmen ist, versucht zu haben. Damit möchte ich nicht leben. Und eine Euthanasie kann man ja nicht rückgängig machen.
Wir haben Odin heute natürlich auch besucht und gestreichelt. Er hängt am Tropf, bekommt darüber eine spezielle Lösung, damit wohl die Elektrolytwerte nicht aus dem Ruder laufen und über einen Zugang im Nacken (ich wusste gar nicht, dass man DA auch einen Zugang zum Magen legen kann) Nahrung und Wasser und natürlich noch das Rutin. Armer Kerl, zwei Schläuche, nicht schön aber er nimmt es scheinbar relativ gelassen. Er saß ohne Body oder Trichter auf seinem Krankenlager, lässt alles in Ruhe und knabbert nicht daran herum. Er ist allerdings auch ziemlich müde. Wie gesagt, diese eine OP ist das Letzte was wir noch versuchen möchten, danach wird wohl nichts mehr helfen können. Ich bin echt niedergeschlagen - ein Leben ohne unseren Odin, irgendwie mag sich das keiner aus der Familie vorstellen wollen. Dennoch denke ich natürlich auch darüber schon seit geraumer Zeit nach, und wenn ich daran denke, laufen mir jedesmal die Tränen über die Wangen...
Werde morgen berichten, wie es weitergeht.

Traurige Grüße
Twisi
 
P

Phade

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Oh ne...ich drücke weiter alle Daumen, dass der Klinikchef noch Möglichkeiten sieht und alles doch noch gut wird !!!!!!
alles, allles Gute für Odin !
 
Trofu

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Ach Mensch. ... Ich drück ganz fest die Daumen und schicke alle guten Gedanken zu euch .
 
Trofu

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Ich trau mich gar nicht nachfragen.....
 
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Hi Ihr Lieben,

also Odin wurde gestern abend nochmal operiert. Er hat es gut überstanden, angeblich hat man nochmal ein Loch gefunden, dass man geschlossen hat. Weitere Details konnte man mir heute beim Telefonat mit der Klinik allerdings niemand sagen, da der Chef, der die OP vornahm heute nicht da ist.
Bei der Besprechung am Donnerstag Abend sollte der gesamte Milchkanal abgebunden werden etc. und es kam auch dabei heraus, dass Odin sehr viel Eiweiß verlohren hat, was den Kater ziemlich fertig machte. Es sah so aus, als wäre Odin schon gar nicht mehr richtig in unserer Welt, er wollte nur schlafen. Heute nach der OP scheint er sehr wehrhaft zu sein. Er hat immernoch die Speiseröhresonde, damit sicher gestellt ist, dass er etwas zu sich nimmt. Und das findet er mittlerweile wohl nicht mehr so toll. Montag wenn die Klinik wieder voll besetzt ist und wenn der Chef vor Ort ist, werde ich Odin besuchen kommen. Hoffentlich wird jetzt endlich alles gut...

Hoffende Grüße
Twisi
 
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