Katze trinkt nur noch wenig/Diagnose: Diabetes! Wer hat Tips???

Diskutiere Katze trinkt nur noch wenig/Diagnose: Diabetes! Wer hat Tips??? im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; Hallo, nachdem meine Katze die letzten zwei Jahre sehr viel trank (übermäßig viel, wir dachten schon, sie hätte was mit den Nieren oder...
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bijoux72

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Hallo,

nachdem meine Katze die letzten zwei Jahre sehr viel trank (übermäßig viel, wir dachten schon, sie hätte was mit den Nieren oder Diabetes) trinkt sie seit ca. 2 Tagen nur noch sehr wenig im Vergleich zu vorher. Man muß dazu sagen, sie nimmt seit ca. 2 Jahren regelmäßig Cortison wegen einer Spondylose (Verknöcherung der Wirbelsäule). Ich werde am WE mal den Urin testen, habe so Teststreifen aus der Apotheke. Daran kann man glaube ich viel ablesen, wie es mit den Nieren ausschaut oder?

Habt ihr vielleicht eine Ahnung, was es sein könnte? Falls die Teststreifen irgendwas anzeigen, werde ich natürlich sofort zum TA mit ihr fahren. Könnte es jetzt schon was lebensbedrohliches sein? Machen sich so Nierenprobleme bemerkbar?

Bin für jeden Tip dankbar.

Liebe Grüße

bijoux72
 
24.07.2008
#1
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Chipsy5

Chipsy5

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Hi,

mein verstorbener Kater hatte Nierenprobleme bzw. er ist daran verstorben. Er trank auch immer übermäßig viel - wir haben uns nichts dabei gedacht. Aufgrund einer Routineuntersuchung wurde bei ihm eine Nierenerkrankung festgestellt - leider kam jede HIlfe zu spät u. so mussten wir ihn trotz sämtlicher Rettungsversuche einschläfern lassen.

Zu deiner Frage: Also meiner hatte bis zum Schluss extrem viel getrunken......und trotzdem ist er ausgetrocknet.

Ich würde sofort zum TA gehen.
 
B

bijoux72

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Hallo,

komme soeben vom Tierarzt. Es ließ mir keine Ruhe und da ja auch noch Wochenende ist.......

Also, die Diagnose lautet "Diabetes"!
Das Blutbild hat es eindeutig gezeigt. Nieren und Leber alles o.k.
Ich muss sie jetzt spritzen (oh je, oh je!!!!!!!) Ich hoffe ich bekomme das hin.
Das Problem ist wohl die Einstellung. Also wieviel man spritzen muss. Momentan läuft die Testphase,
wo aber auch noch vieles passieren kann wie Unterzuckerung, Schock etc....
Am Montag muss ich spätestens zur Kontrolle wieder hin.

Ich hoffe so, dass alles gut wird und wir sie noch lange bei uns haben werden.

Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit Insulin spritzen???

Liebe Grüße
bijoux72
 
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Racoon

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Hallo bijoux72,

was du mit deinem TA als erstes besprechen solltest, ist der Zusammenhang zwischen Kortison und Diabetes. Es ist nämlich zum einen gut möglich, dass der Diabetes eine Folge der Kortisongabe ist (bei 2 Jahren nehme ich sogar an, dass das die Ursache ist). Er hat sich also evtl. durch die Bekämpfung der einen Krankheit eine neue eingefangen. Es besteht nun die Chance, dass der Diabetes wieder verschwindet bzw. sich der Blutzuckerspiegel wieder normalisiert, wenn das Kortison ausgeschlichen wird. Man kann natürlich auch Pech haben und die Erkrankung bleibt...
Es gibt jedenfalls andere Therapieansätze, die man bei Spondylose versuchen kann, z.B. Homöopathie, Akupunktur oder Reintoxine (Schlangengifte). Sollte dein TA ein ausgesprochener Verfechter der Kortisontherapie sein (ich bin nicht mal sicher, ob eine langfristige Gabe bei Spondylose notwendig ist), wäre es vielleicht nicht verkehrt, noch eine weitere Meinung einzuholen.

Zum anderen macht Kortison die Insulindosierung komplizierter, da es auch den Blutzuckerspiegel erhöht und das nicht konstant, sondern der Wert schwankt abhängig von der Verstoffwechselung im Körper.

Wenn deine Katze Freigänger ist, hast du außerdem das Problem, dass du ihre Mahlzeiten nicht so gut kontrollieren kannst (wer weiß, wann sie sich den nächsten Mäusesnack gönnt) und daher auch ein wenig Glücksspiel mit reinmischt. Aber das Spritzen an sich ist von der Technik her nicht das Thema, das lässt du dir vom TA einmal zeigen und dann musst du dich nur trauen. Das größere Problem könnte werden, deiner Katze die Vorzüge dieser Piekserei zu verdeutlichen...
Grundsätzlich kann man sagen, je geregelter ihr Tagesablauf ist, umso einfacher ist es, sie richtig einzustellen.
 
B

bijoux72

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Hallo Racoon,

danke für Deine Tips. Dass es noch andere Behandlungsmöglichkeiten bei Spondylose gibt,
wusste ich bis heute nicht. Werde das mal mit meinem TA besprechen.
Dass es schwierig ist unter Cortison Insulin zu spritzen, hat mir mein TA auch schon gesagt.
Er meinte, wir versuchen es und falls es nicht funktioniert müsste man statt Cortison ein
anderes Schmerzmittel finden, das man stattdessen gibt.
Ich hatte schon überlegt und bei ebay geschaut, ob ich mir ein Blutzuckermessgerät zulegen
sollte. So kann ich jederzeit nachmessen, falls mir etwas komisch vorkommt oder meine
Katze sich komisch verhält. Was meinst Du dazu? Hast Du Erfahrungen damit?
Zum Glück ist meine Katze eine reine Hauskatze und das Problem mit den "Zwischenmahlzeiten"
entfällt somit.
Heute morgen habe ich das erste Mal gespritzt. Ging soweit ganz gut. War nur etwas unsicher,
ob ich auch eine richtige Stelle erwischt habe. Mein TA hat es mir ja ausführlich in der
Praxis gezeigt, aber wenn man selbst davor steht, ist es wieder was anderes.

Das einzige was ich noch nicht so genau weiß, darf ich das Futter den ganzen Tag stehen lassen
und darf sie jederzeit fressen? Ich habe nämlich noch eine zweite Katze und das wäre sonst
etwas problematisch. Mein TA hat mir nur den Rat gegeben, das Futter über Nacht wegzustellen,
damit sie morgens nach der Spritze auch frisst. Das wäre wohl sehr wichtig.

Fragen über Fragen. Ich glaube bis sich das alles so richtig eingespielt hat, vergeht noch einige
Zeit. Deswegen bin ich auch weiterhin für jeden Rat dankbar.


Liebe Grüße
bijoux72
 
Ginie

Ginie

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Hallo, welches Insulin spritzt Du denn ? Langzeit oder Kurzzeit Insulin? . Dann kann man besser was zu der häufigkeit und Menge des Fressens sagen.



Er meinte, wir versuchen es und falls es nicht funktioniert müsste man statt Cortison ein
anderes Schmerzmittel finden, das man stattdessen gibt.
Gibt der TA Cortison zur Schmerzlinderung?? Ist eigentlich nicht dazu gedacht ?(

Liebe Grüße Ginie
 
B

bijoux72

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Hallo Ginie,

ich kenne ehrlich gesagt den Unterschied zwischen Langzeit oder Kurzzeit Insulin nicht.
Der TA hat mir Caninsulin 40 I.E. mitgegeben. Dies soll ich morgens spritzen. Auf der
Spritze steht U-40 Insulin und ich soll 3 ml auf der Skala geben.

Den TA habe ich erst seit Freitag da ich umgezogen bin. Die Spondylose hat er damals nicht
diagnostiziert und nicht behandelt. Da haben wir auch am Freitag nicht so groß drüber
geredet. Erst einmal war die Diabetes vorrangig. Ich muss aber Montag wieder hin. Dann
werde ich mit ihm mehr besprechen.

Liebe Grüße
bijoux72
 
R

Racoon

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Ich hätte das Kortison auch weniger als Schmerzmittel vermutet, sondern eher als Mittel gegen entzündliche Prozesse, die bei Spondylose eine Rolle spielen und die Verknöcherung beschleunigen, und dann eben auch nicht als Dauergabe. Aber das kannst du ja dann mit dem neuen TA besprechen.

Mach dir mal um das Spritzen nicht so viele Sorgen, allein schon deshalb, weil sich das auf deine Katze überträgt. Mache ein Ritual daraus (fester Ort, viel Lob, evtl. Belohnung), dann bekommt ihr beide schnell Routine. Bei subcutanen Injektionen geht es hauptsächlich darum, nur unter die Haut zu spritzen und nicht einen Muskel oder ein Gefäß zu erwischen (Hautfalte anheben), nicht zu dicht an der Wirbelsäule zu arbeiten, einigermaßen waagerecht zu pieksen und nicht durch die Haut durchzustechen. Die richtige Stelle ergibt sich im Prinzip daraus, wo es einfach geht, aber da gibt's meines Wissens keine Vorschriften. Wenn du unsicher bist, lass es dir am Montag einfach noch mal zeigen.

Zum Futter denke ich ist es einfacher, wenn sie feste Fütterungszeiten hat, dann kannst du u.U. auch während des Fressens spritzen (ich meine, es geht sogar noch direkt danach, aber auch das kläre am besten mit dem TA).
Ein Messgerät halte ich für sinnvoll, das erleichtert das Einstellen, außerdem kannst du die kortisonbedingten Schwankungen besser kontrollieren. Und Messungen, die der TA vornimmt, können stressbedingt zu hoch ausfallen (Stress -> Adrenalin -> Glukoseausschüttung). Achte darauf, dass du ein Gerät nimmst, das mit wenig Blut auskommt, damit die Piekserei nicht zur Tortur wird. Ich kann dir kein konkretes empfehlen, da ich selbst kein Diabetes-Tier habe, aber ich schätze, das Internet kann dir da behilflich sein. Ich nehme an, auch für so etwas gibt es Foren und Infoseiten, Diabetes ist bei Haustieren leider keine Seltenheit.

Auf jeden Fall solltest du aber zusehen, dass ihr, wenn es irgendwie möglich ist, das Kortison absetzen (ausschleichen) könnt, mit etwas Glück verschwindet dann wie gesagt auch der Diabetes wieder.
 
S

shoppe69

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Hallo bijoux,

ich habe über Jahre einen Kater mit Insulin gespritzt. Meine TA hat mir damals geraten ein Blutzuckerprotokoll zu machen, also genau wie beim Menschen zu verfahren: Vor dem Füttern messen, dann Füttern, dann eine halbe Stunde später wieder messen. Das bei jeder Mahlzeit und wenn man es zeitlich einrichten kann, noch zu einer weiteren Tageszeit unabhängig vom Futter. Zu den Messwerten notieren, ob die Katze gerade körperlich aktiv war oder nicht, Kotauffälligkeiten aufschreiben, Leckerlis aufschreiben etc. Es gibt ausserdem Diabetes-Futter, aber wenn man zuckerfreies Normal-Nafu gibt und gut spritzt, dann geht es auch so. Tip am Rande: mein Kater hatte einen Leukose-Titer und seine Diabetes war durch ein sog. Fibrosarkom, also tumoröses Gewebe zwischen den Organen (hauptsächlich war Bauchspeicheldrüse befallen) bedingt. Nach Entfernung des Fibrosarkoms war die Diabetes weg, allerdings starb er trotzdem 3 Monate später am Krebs.

Zum Messen besorgst du dir ein handelsübliches Blutzucker-Messgerät mit Testsensoren und einen Piksstift. Ich weiss nicht mehr wie die Dinger heissen: sehen aus wie ein Kugelschreiber, haben unten drin eine auswechselbare Nadel, deren Stichtiefe man einstellen kann. Am besten bekommt einen Blutstropfen am vorderen Rand des Ohres. Erst das Ohr ein wenig massieren, dann mal eine Taschenlampe drunterhalten, damit du siehst wo die Adern laufen. Halt den Stift auf die Ader und piks - schon hast du dein Blutstropfen für den Mess-Sensor. Man bekommt ein Gefühl dafür mit der Zeit. Allerdings bedarf es auch großes Vertrauen von Seiten der Katze.

Du spritzt 3 ml Einheiten auf der Mess-Skala der Spritze? Das ist ganz schön viel, oder? Pass auf, wenn die Katze nach dem Spritzen lethargisch wird geh sofort zum Arzt. Eventuell hat sie dann Unterzucker. Man sollte nie einfach so eine feste Einheit spritzen sondern versuchen eine Übersetzungsformel zu finden, nach der du die zu spritzenden EInheiten gemäß dem Testwert umrechnen kannst. Sprich mit deinem TA darüber!

Ich wünsch dir viel Erfolg. Schreib mir ne PN, falls du Fragen hast.

PS: Hier noch ein nützlicher Link: www.katzendiabetes.de
 
B

bijoux72

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Hallo shoppe69,

vielen Dank erstmal für Deine Antwort.

Ich habe mir ein Blutzuckermeßgerät zugelegt und teste seit ca. 2 Wochen fleissig damit. Allerdings nur Morgens und Abends.
Ich glaube öfter würde es meine Katze nicht zulassen. Sie ist ja jetzt schon genervt!
Leider bleiben die Werte konstant hoch, trotz der hohen Einheiten. Momentan spritze ich Morgens 5 Einheiten und Abends 3
Einheiten. Dies seit 2 Tagen, weil der Blutzuckerspiegel einfach nicht runter geht. Und trotz dieser Einheiten liegt er immer
noch im Durchschnitt bei 450 bis 500 und darüber. Ich weiß einfach nicht, warum es nicht runter geht. Was ich mir nur noch
vorstellen könnte ist, dass es am Futter liegt. Weil ich eigentlich immer Futter stehen habe, weil ich zwei Katzen habe, die
nie gleichzeitig fressen. Ich habe schon das Trockenfutter umgestellt und füttere jetzt nur noch das Diabetes Futter vom Tierarzt.
Da es meine beiden Katzen aber gewohnt sind neben Trockenfutter noch Nassfutter zu bekommen, gebe ich Morgens und Abends eine kleine Portion Nassfutter dazu. Hier nehme ich mal das Shah von Aldi Süd und mal das Felix vom Fressnapf. Von beiden Sorten darf es aber nur Futter in Gelee sein, Sohne mögen sie nicht!
Wie gesagt, dass ist jetzt noch die einzige Möglichkeit, die ich mir vorstellen könnte, dass es am Futter liegt.

Was meinst Du/Ihr?

Liebe Grüße
bijoux72
 
S

shoppe69

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Hallo bijoux72

fütterst du Sorten mit Zucker drin? Das wäre nicht so gut. Ausserdem wäre es besser, kein Futter stehen zu lassen. Kontrolliertes Füttern ist wichtig, da die Nahrungsaufnahme den Insulinspiegel beeinflusst. Du solltest deiner kranken Katze nur noch Diabetes Futter geben und zwar AUCH ein Diabetes-Nafu. Wenn es irgendwie geht, füttere die andere Katze separat. Sie wird sich dran gewöhnen.

Was mir als erstes durch den Kopf schiesst bei den Werten ist eine Gegenreaktion des Organismus durch zuviel Insulin spritzen. Wenn man mit zu hohen Dosis Insulin anfängt, dann kippt das ganze ins Gegenteil. Der Körper schüttet Glukogene aus und das führt zu anhaltenden hohen Blutzuckerwerten. Gefährlich dabei sind die Ketone die sich im Urin bilden können! Bitte informier dich zu diesen Themen auf der www.katzendiabetes.de Seite und sprich mal mit deinem Tierarzt. Es gibt auf der Seite ein Forum, das sich ausschliesslich mit diabetischen Problemen bei Katzen beschäftigt. Frag dort mal nach Erfahrungen mit Cortison und Insulin. Dein TA sagte doch, das das Cortison den Blutzuckerspiegel nach oben beeinflussen kann?

Das mit dem Messen wird sich einpendeln. Wichtig ist, das du selbst dabei ruhig und gelassen bleibst. Es wäre wirklich besser, wenn du ein Protokoll führen würdest. Man sollte übrigens nie aufgrund des sog. PRE-Wertes - das ist der Wert vor dem Füttern - eine fixe Einheit festlegen. Wenn du z.B. morgens nach dem Aufstehen deine Katze testet, dann hat sie die ganze Nacht nichts gegessen. Der BLutzuckerspiegel gibt NUR diese Situation wieder. Wenn du nicht feststellst, welchen Durchschnittswert deine Katze hat - also den Durchschnitt aus Messungen den ganzen Tag über (alle 2 Std.) - wirst du nie wissen, ob du insgesamt zuviel oder zuwenig spritzt.

PS!!!!!!: Hab gerade auf der Katzendiabetes Seite einen Button zum Thema Cortison - DIabetes entdeckt. Gefällt mir gar nicht, was da steht :S Versuche deinen TA doch mal davon zu überzeugen, das Cortison abzusetzen.
 
B

bijoux72

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Hallo shoppe69,

das Cortison haben wir bereits vor 2 Wochen abgesetzt, wegen der hohen Werte. Mein TA
meinte, es wäre besser.
Die hohe Dosis momentan hängt damit zusammen, weil die Werte auch nach anfänglich kleiner
Dosis nicht runter gegangen sind. Meine Katze war auch schon für 4 Tage beim Tierarzt
stationär, wo alle drei Stunden gemessen wurde. Und er hat dann die Dosis daraufhin festgelegt.

Kann es vielleicht auch sein, dass sie mit dem Insulin nicht klarkommt? Ich habe mal gelesen,
dass einige Katzen ein anderes Insulin brauchen als Caninsulin.

Das mit dem Füttern wird schwierig werden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie viel Zucker und
ob überhaupt in diesen Felix-Dosen ist. Und getrennt füttern ist schon ziemlich schwierig, da ich
morgens schon um 6 Uhr aus dem Haus gehe und erst gegen 16.00 Uhr wieder zu Hause bin. Und
in der Zeit kein Futter hinzustellen finde ich ziemlich lang oder? Gerade wenn dann einer von
Beiden ausgerechnet morgens mal nichts frisst, bevor ich aus dem Haus gehe.

Die Katzendiabetes-Seite habe ich auch schon gefunden und sie ist wirklich sehr interessant.
Bin aber immer wieder für jeden Tip dankbar, den ich von Leuten bekomme, die selber eine
Diabetes-Katze haben oder hatten.


Liebe Grüße
bijoux72
 
G

Gerbils

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Hallo,

ich hatte auch eine Diabetes-Katze. Sie bekam diese Krankheit mit 14 Jahren und fing eben auch so an, dass sie extrem viel trank und oft so mit dem Hinterteil schaukelte, da ihr vermutlich schwindlig war.

Ich hab dann einen TA gefunden, der sich mit der Krankheit wirklich ausgezeichnet befasst hat. Wir haben sie damals so auf das Insulin eingestellt, dass wir immer Blutkontrollen durchgeführt haben und das wurde dann nach Wien in ein Speziallabor geschickt. Da hat man die Höhen und Tiefen des Insulinspiegels feststellen können und wir haben das sehr gut in den Griff bekommen. Sie bekam dann jeden Tag um dieselbe Zeit eine 24-Stunden-Insulinspritze und musste demnach genau auf dieses Medikament hin zu bestimmten Zeiten fressen. Ich hab ihr damals einen Futterautomat gekauft, der dann immer um diese Zeit aufging. Nach zwei Tagen hatte sie das Geräusch des aufgehenden Futterautomaten schon so gut gekannt, dass sie sofort zum Fressen kam.

Sie hätte mit der Krankheit sicher noch länger gelebt, aber nach eineinhalb Jahren brach dann FIP aus und sie musste eingeschäfert werden, weil die Lunge und Herzkammer schon voller Wasser war... und der TA hat sie dann noch obduziert und festgestellt, dass sie schon extreme Schrumpfnieren durch die Krankheit gehabt hat.

Ich hoffe, es geht deiner bald wieder besser und dass die Einstellung erfolgreich ist!

Lg Gerbils
 
S

shoppe69

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Hallo Bijoux72

meine zwei werden um 05:30 gefüttert und kriegen erst wieder gegen 17 Uhr was. Zwischenzeitlich haben sie nichts da stehen. Klappt prima, da sie sich dran gewöhnt haben. In freier Wildbahn würden sie ja auch nicht alle 3 Std. ne Maus fressen :D Versuch es trotzdem mit dem separaten Füttern. Wenn der Gesunde dann Hunger hat,wird er die nächste Mahlzeit verschlingen.

DIe Angaben über Zucker und andere Inhaltsstoffe findest du auf den Dosen oder Schälchen; auch beim Supermarktfutter. Versuch ein Nassfutter zu finden, dass keinen Zucker enthält und möglichst wenig Getreide (wegen der Kohlehydrate). Fressen deine rohes Fleisch? Wenn ja, könntest du versuchen über Rohfleischmahlzeiten den Blutzucker zu beeinflussen (s. Diabetes-Seite).

Wenn ihr eh schon das Cortison abgesetzt habt, sprich mit deinem Tierarzt über eine mögliche Gegenreaktion. Hat er den Urin auf Ketone getestet? Wundert mich allerdings, dass trotz Klinikaufenhalt und Messkurve die Werte so hoch bleiben. Vielleicht kann der TA auf eine Insulinresistenz testen oder wirklich mal ein anderes Insulin versuchen.

Schreib deinen Fall doch mal in das Forum auf der Katzendiabetes Seite. Ich befürchte, ich kenn mich hier nicht weiter aus. Ich kann dir nur empfehlen: versuch es zusätzlich zum Insulinspritzen auch über die Futterschiene. Die Diabetes-Seite bietet dazu gute Anleitung und Empfehlungen.

Ich wünsche dir viel Erfolg!
 
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