Folgen einer veganen Ernährung

Diskutiere Folgen einer veganen Ernährung im Hundefutter, Ernährung und Rezepte Forum im Bereich Hunde; Hallo! Ich kenne eine Frau, die ernährt ihren Hund vegan. Und zwar von Welpenalter an. Entweder gibt es kleingeschnittene gekochte Kartoffeln oder...
M

Maxxali

Gast
Hallo!
Ich kenne eine Frau, die ernährt ihren Hund vegan. Und zwar von Welpenalter an.
Entweder gibt es kleingeschnittene gekochte Kartoffeln oder gekochten Reis als Grundnahrungsmittel und dazu mischt sie immer rohes Gemüse oder Obst. Fressen tut der Hund aber nur sehr lustlos, was ich ja verstehen kann.
Ihr Hund ist jetzt 6 Jahre alt und ein mittelgroßer Mischling.
Er hat verdammt schlechte Zähne und immer üblen Mundgeruch. Die Zähne sind so richtig gelb und irgendwie faulig.
Außerdem merkt man an der Wirbelsäule so Huckel und ich finde, der Hund wirkt für sein Alter ziemlich alt.

Ich kann mir ja ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass so eine Ernährung auf Dauer ohne Folgen bleibt.

Weiss da jemand mehr drüber? Gibt es da irgendwelche Langzeitstudien?

Liebe Grüsse Conny
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: d_watson
24.06.2007
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Folgen einer veganen Ernährung . Dort wird jeder fündig!
M

Maxxali

Gast

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Das bezieht sich jetzt aber eher auf die vegetarische Ernährung oder? Ich denke, dass vegan ja nochmal ganz andere Auswirkungen hat.
 
R

Ratzifatzi

Gast

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Also ich habe dazu mal was im gesundehunde Forum gelesen. Das ist super komliziert. Es müssen die richtigen Enzyme dazugegeben werden, damit der Fleischfresser Hund überhaupt was aus den Pflanzenteilen für sich verwerten kann.

Hab dir mal den Betrag rausgesucht. Der Poster nennt sich veganetti, etwas weiter unten auf der Seite und auf den folgenden Seiten wird das Thema vegane Hundeernährung noch weiter diskutiert. http://www.gesundehunde.com/forum/s...adid=86756&perpage=10&highlight=&pagenumber=1
 
M

Murx Pickwick

Beiträge
4.908
Reaktionen
1

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Wenn man bedenkt, daß viele der Billighundefutter gerade mal einen Anteil an tierischem Eiweiß von vielleicht 3% haben, dafür aber künstliche Aminosäurezusätze, ansonsten aber eher unter vegetarisch verbucht werden können und die Hunde mit einem solchen Futter krank werden, aber ein gebarfter Hund mit einem hohen Anteil an tierischem Protein gesund bleibt, kann ja wohl die Supplementeküche doch nicht so gut wirken, wie der natürliche Verbund der Nährstoffe ... oder seh ich das falsch?

Dazu kommt, wenn ich dem Hund alles zuführen will, was er in Fleisch hat, muß ich das Zeug von irgendwoher besorgen - und wie wird es hergestellt?
Dafür werden keine Tiere verwendet? - Na, wers glaubt, wird seelig ... vegane Supplemente gibt es nicht ...

Dann kommt ein von veganern häufig genanntes Argument: Es sei erwiesen, daß die Zivilisationskrankheiten, wie Krebs, Allergien, Nieren- und Herzprobleme, Arthrose und Rheuma, auf eine Ernährung mit tierischem Eiweiß zurückzuführen sind.
Nur, weshalb leiden traditionell lebende Inuit mit ihrer im Winter auf 80 - 90% basierenden tierischen Ernährung nicht auch an diesen Zivilisationskrankheiten?
Warum leiden jedoch hauptsächlich vegetarisch in Städten lebende Japaner überdurchschnittlich häufig ausgerechnet an Allergien, Krebs und Herzproblemen? Weshalb gibt es da kaum Unterschiede zu in Städten lebenden Japanern, die sich dank Fastfood sehr viel fleischlicher ernähren?
Warum leiden die Lappen nur selten unter Rheuma, die in der gleichen Gegend lebenden Finnen dagegen häufig, trotzdem Lappen von einem weitaus höherem Anteil tierischer Nahrung leben?

Warum leidet ausgerechnet die dank Billigfutter vegetarisch ernährte Katze weitaus häufiger unter Nieren-, Herz-, Arthrose-, Rheuma- und Krebsproblemen, wie die mit hochwertigem tierischem Eiweiß gefütterte Katze?

Alleine nur die Aussage
Eine tierhaltige, völlig denaturierte Nahrung enthält wenig Enzyme, weist Molekülveränderungen in den Eiweißstrukturen auf und überfordert die Leber und die Pankreas.
gilt auch für pflanzliche, völlig denaturierte Nahrung - da gibt es keinen Unterschied! Kaninchen- und Meerschweinchenfutter ist durch die Denaturierung und die für diese Tierarten unpassenden Rohstoffe derartig katastrophal, daß diese Tierarten zu großen Teilen unter lebenslangen Verdauungsproblemen leiden, wenn sie ein solches Futter bekommen - und das ist rein pflanzlichen Ursprungs!

Beim Fleischverzehr muss ein Tier enorm mehr Energie aufbringen, um Stoffwechselgifte auszuscheiden.
... und noch mehr Energie muß ein Tier beim Pflanzenverzehr aufbringen, um die in den Pflanzen enthaltenen Gifte zu neutralisieren und gleichzeitig die durch das ungünstige Aminosäureverhältnis in Pflanzen anstehenden Abfallstoffe zu entsorgen!
Ein Pflanzenfresser kann das, er ist daran angepaßt - aber ein Allesfresser mit Ausrichtung auf tierisches Eiweiß?

Den meisten Hunden, denen gleichzeitig Barf vorgesetzt wird und Vegan vorgesetzt wird, wählen Barf ... warum wohl? Weil sie vegan so gerne mögen und den Unterschied nicht erkennen?
Oder ist es vielmehr so, daß sie den Unterschied zwischen einer Kost, die fast frei von tierischem Eiweiß ist und absolut denaturiert ist, von einer veganen Kost nicht unterscheiden können?

Wenn mir nur noch Rucola angeboten werden würde, dann würd ich vermutlich innerhalb von wenigen Tagen Rucola essen - weil es nix anderes gibt! - Kein Zwang?

Ich muß erstmal nach Analysen von Reis und Kartoffeln suchen, dann kann ich auch etwas zur obengenannten Ernährung sagen, plus der entsprechenden zu erwartenden Krankheiten - zumindest soweit bekannt ist, was Hunde wirklich brauchen.
Direkt Studien zur veganen Ernährung eines Hundes gibt es meines Wissens nach nicht - ovolactovegetarisch ernährte Hunde (oder zumindest größtenteils ihres Lebens ovolactovegetarisch ernährte Hunde) gibt es vermutlich schon seit der Zeit, als der Mensch anfing, den Hund als Abfalleimer zu mißbrauchen. Läßt man also Eier oder Milchprodukte zu, sollte die Ernährung passen - aber ganz ohne tierische Produkte? - Wohl kaum!

Edit: Den Beitrag von A.Wunderland find ich schön - zeigt er doch, daß Tiere nämlich doch in der Lage sind, zu erkennen, was gut für sie ist. Der Mensch aber kann den Tieren dies NICHT abnehmen! Er merkt das Bauchgrimmen nicht, was das Tier mit seiner vorgesetzten Nahrung bekommt!
 
Kroete2

Kroete2

Beiträge
418
Reaktionen
0

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Irgendwie finde ich es an dieser Stelle nicht richtig, mal wieder über vegetarische und vegane Ernährung beim Menschen zu diskutieren, was ja wohl eh zu keiner Einigung führen dürfte und ja die Sache eines jeden selbst ist.
Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht ganz, dass die Inuit so ein wahnsinnig gesundes Völkchen sind, weil sie ständig Fleisch essen, während andere, mehr vegetarische Völker darben müssen ;)

Dass die vegetarische (oder sogar vegane) Ernährung von Hunden auf einem ganz anderen Blatt steht, sollte doch wohl klar sein.
Ich war 4 Jahre lang Veganer und wäre trotzdem nie auf die Idee gekommen, meine Ratten vegetarisch oder sogar vegan zu ernähren, wobei dass bei Ratten ja theoretisch noch viel eher möglich sein dürfte, da der pflanzliche Anteil in ihrer Nahrung ja viel höher ist, als bei Hunden.
Ich habe auch mal ein Päärchen getroffen, die ihren Jack Russel Terrier vegan ernährt haben, der Hund hat nur Salat bekommen!
Es würde mich sehr wundern, wenn dieser Hund heute noch lebt.
Ich verstehe nicht, warum man sich Tiere anschafft, wenn man ein ethisches Problem mit deren artgerechter Ernährung hat, ich halte ja auch keine Schlangen, weil ich durch meine Rattenhaltung eben auf keinen Fall Ratten verfüttern könnte...
 
vertical leader

vertical leader

Beiträge
1.256
Reaktionen
0

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Wuah.

Bei dem letzten Beitrag von veganetti auf Seite zwo stellen sich mir sämtliche Nackenhaare auf.

So viel zu "wir instrumentalisieren unsere Hunde nicht"...


Auf dem Papier liest sich eine Auflistung aller kleinsten Nahrungsbestandteile imposant und überzeugend.
Macht die Qualität des jeweiligen Nahrungsproduktes aber letztendlich nicht die jeweilige Kombination der einzelnen Komponente und entscheidet diese Kombination nicht auch darüber, wie "wertvoll" dieses Nahrungsprodukt ist?

Für mich ist das, wie es dort dagestellt wird, absolut versponnen und hart an der Grenze zur Tierquälerei.
Es geht auch nicht um den kranken Hund und die verzweifelte Suche nach Linderung, bei weitem nicht.

Warum müssen solche Menschen Hunde halten, wenn sie diese als dumm, unbewusst und künstlich darstellen?
Es ist schon ziemlich unverschämt, einerseits die für sich selbst passenden Wesenszüge des Hundes auszunutzen und andererseits jegliche andere Eigenart vehement zu verleugnen.
Für mich eine absolut indiskutable Einstellung dem Tier gegenüber.


Stay Safe,

Verticalis
 
M

Murx Pickwick

Beiträge
4.908
Reaktionen
1

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Nun ... wenn ich alle Atome im richtigen Verhältnis wie beim Hund auf einen Haufen werfe und gut durchrühre, hab ich dann einen Hund?

Wenn ich alle Aminosäuren im Fleisch auf einen Haufen werfe und gut durchrühre, hab ich dann wertvolles Eiweiß?

Aus den gleichen Aminosäuren in gleicher Zusammensetzung kann ich genauso tödliche Gifte bauen, wie ich tierisches Eiweiß bauen kann ... ist nun das tödliche Gift für den Hund genausogut wie das tierische Eiweiß?

Sojabohnen enthalten Eiweiße, die als Wachstumshemmer für Bakterien, Viren etc fungieren - schon einige Menschen haben mit diesen Eiweißen Probleme, trotzdem da ja so viele essentielle Aminosäuren drin sind ... was ist dann mit dem Hund, der ja noch weniger an Soja angepaßt ist?
Das tierische Eiweiß hat so ziemlich immer eine ähnliche Abfolge der Aminosäuren, sämtliche Eiweißzersetzenden Enzyme des Hundes sind darauf ausgelegt - wenn da eine im tierischen Eiweiß nicht vorkommende Aminosäurenfolge auftaucht, kann diese nicht mehr zerlegt werden! Gebe ich Enzyme hinzu, die das können, kann ich dem Hund gleich ein Hydrolysat geben - und das ist im Grunde genommen genau das Gleiche in Grün, was gewisse Futtermittelfirmen mit ihren Hydrolysaten machen ... ist das gesund?

Linsen verursachen beim Hund selbst im gekochten Zustand kleinere Blähungen - sind die angenehm für den Hund? Was schon einige Pflanzenfresser nicht vertragen, daß soll plötzlich gesund für den Hund sein?
Und auch hier ist es wieder das Linseneiweiß, was so ungewöhnliche Aminosäurenfolgen aufweist, daß der Hund damit herzlich wenig was anfangen kann ...
(Wurden eigentlich jemals in der Geschichte des Hundes Soja und Linsen dem Hunde verfüttert? Ich glaub nicht!)

@Kroete: Ich hab zwei Rattengruppen vegan gehalten - es geht, die Ratten sind im Schnitt gesünder und sie leben im Schnitt deutlich länger wie ihre Artgenossen. Nur werden wildlebende Ratten immer tierisches Eiweiß zu sich nehmen, warum also soll ich das meinen gekäfigten Ratten vorenthalten? Damit ich als Mensch länger was von ihnen habe? Oder sie für meine Weltanschauung instrumentalisiere wie diese veganetti?
Eine andere Argumentation für tierisches Eiweiß bei der Ratte gibt es leider nicht, wenn sie abwechslungsreich vegan ernährt wird, bleibt sie gesund - sie ist allerdings auch ein Allesfresser, der sich vom Körnerfresser zum Allesfresser entwickelt hat, nicht wie der Hund, der sich vom Beutegreifer zum Allesfresser entwickelt hat ...
 
pöggsken

pöggsken

Beiträge
203
Reaktionen
0

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Hallo!

Ich hab mir grad diesen Thread bei Gesunde Hunde durchgelesen, und meine Zehennägel sind bis zum Anschlag aufgerollt! :konfus: :konfus: :konfus:

Das kann doch wohl echt nicht wahr sein! Bei so einer krassen Istrumentalisierung des Hundes für eine menschliche Ideologie fällt mir echt nix mehr ein! Und dank ihrer ideologischen Verbohrtheit sind solche Leute natürlich auch keinem vernünftigen Argument mehr zugänglich. :wut:

Ich finde eine solche Einstellung völlig inakzeptabel und für mich grenzt es nicht nur an Tierquälerei, es ist Tierquälerei!

Das Problem bei so verbohrten Leuten ist IMO, dass sie nicht erkennen, dass das Töten und Essen anderer Lebewesen etwas völlig natürliches ist - zumindest für einen Teil der Tierwelt. Unnatürlich ist nur die menschliche Art, Fleisch zu "produzieren". Aber dafür können die Hunde nix! Wenn man eine Alternative zur Massentierhaltung möchte, muss man sich eben etwas anstrengen und Quellen auftun, die Fleisch aus artgerechter Haltung anbieten.

Und diese Mischerei mit irgendwelchen Zusatzsstoffen, damit der Hund auch alle Nährstoffe bekommt, die er braucht (was ich sowieso bezweifle, dass das so geht) erinnert mich irgendwie an Astronautennahrung - ist vielleicht auch alles drin, schmeckt aber nicht! Nicht, dass es nur darum ginge, was dem Hund schmeckt (meiner würde sonst nur Frolic bekommen), aber ich hätte auch keine Lust, jeden Tag denselben synthetischen Matsch vorgesetzt zu bekommen!

Mir tun diese Hunde einfach nur leid!

Entsetzte Grüße, Iris (die übrigens Vegetarierin ist, deren Hund aber BARF bekommt!)
 
M

Murx Pickwick

Beiträge
4.908
Reaktionen
1

AW: Folgen einer veganen Ernährung

@pöggsken: Dann gehörst du doch genauso in die Kategorie böse Menschen wie ich auch ... Vegetarier nutzen nach der Meinung solcher Leute schließlich Tiere aus - und damit ist es per se schlecht und Lüge und blabla, was du erzählst ...
Daß aber dieselben Leute, die sich übrigens Tierrechtler nennen, auch Lebewesen zweiter Klasse kennen, nämlich Pflanzen, Bakterien etc, die sie für ihre Zwecke mißbrauchen, wollen sie nicht hören ... (ich schlachte, ich esse das Fleisch der Tiere, die ich schlachte, aber ich bin mir 100% sicher, ich räume meinen Tieren weitaus mehr Rechte ein, wie diese Tierrechtler ... ich lasse sie mitentscheiden, was sie fressen wollen, ich lasse, soweit es mir vom Gesetz und meiner Nachbarschaft erlaubt ist, die Freiheit, zu entscheiden, ob sie ein Leben im engen Zusammenleben mit mir mit allen freiheitlichen Beschränkungen leben wollen, oder lieber ein quasifreies Leben im Wald und auf der Weide. Merkwürdigerweise hat meine Katze keinen sonderlichen Drang, Veganer zu werden und meine Ratten fangen sich sogar eigenständig Insekten und Schnecken ... hätt ich einen Hund, würde er mit einiger Wahrscheinlichkeit auch lieber den Barffutternapf wählen wie das vegane Futter meiner Kaninchen!)
Solche Leute stellen sich an die erste Stelle des Lebens und sind der Meinung, nur sie haben Recht, jeder, der nicht so lebt wie sie, ist ein Lebewesen zweiter und dritter Klasse - und das setzen sie zwar sehr konsequent, aber in unzulässiger Weise auf Kosten anderer Lebewesen um. Mir geht das eindeutig genauso zu weit wie die Massentierhaltung, die ja vom Prinzip her ähnliches fabriziert.
 
R

Ratzifatzi

Gast

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Original von pöggsken
Ich finde eine solche Einstellung völlig inakzeptabel ...

...Und diese Mischerei mit irgendwelchen Zusatzsstoffen, damit der Hund auch alle Nährstoffe bekommt, die er braucht (was ich sowieso bezweifle, dass das so geht) erinnert mich irgendwie an Astronautennahrung - ist vielleicht auch alles drin, schmeckt aber nicht!
Sehe ich auch so, aber ich denke, um mal auf die Eingangsfrage zurückzukommen...

Original von Maxxali
Ich kenne eine Frau, die ernährt ihren Hund vegan. Und zwar von Welpenalter an.
Entweder gibt es kleingeschnittene gekochte Kartoffeln oder gekochten Reis als Grundnahrungsmittel und dazu mischt sie immer rohes Gemüse oder Obst.
...es eben nicht damit getan ist dem Hund nur Kartoffeln und Gemüse zu füttern.

Und falls jemand nun wirklich seinen Hund vegan ernähren muss (zB wegen Krankheit), dann meine ich ist es auf jeden Fall besser wie im verlinkten Beitrag zu füttern, als sich so gar keine Gedanken um die Ernährungsbedürfnisse eines Hunde zu machen, wie die oben erwähnte Frau mit ihren Kartoffeln. :wut:
 
D

Dackelmädchen

Beiträge
1.260
Reaktionen
0

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Wie kann man einen Fleischfresser nur so quälen. Da kann ich nur sagen "armer Hund". Über die Frau will ich mich mal nicht weiter auslassen. Wenn ich so etwas höre, werde ich auch wütend.

Grüße Dackelmädchen
 
P

Patty

Gast

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Ich kenne mich zwar mit Hunden nicht so aus, aber ich denke mir, dass es einen Unterschied macht, ob ich einen erwachsenen Hund auf vegane Kost umstelle (so klang es bei den Hunden aus der PETA-Studie) oder ob ich ihn vom Welpenalter an so ernähre. Bei einem wachsenden Hund könnte ich mir vorstellen, dass in veganer Kost einfach die Nährstoffdichte zu gering ist. Das lese ich auch aus der Untersuchung an der Uni München heraus (steht dort unter Punkt 7.):

Die veganen Welpen im Alter von 8 Wochen wiesen zu diesem Zeitpunkt nur etwa die Hälfte des erwarteten Körpergewichts auf.
 
M

Murx Pickwick

Beiträge
4.908
Reaktionen
1

AW: Folgen einer veganen Ernährung

Das Problem ist, ob eine vegetarische oder vegane Ernährung gesund ist oder nicht, kann nur im Vergleich mit gebarften Hunden oder traditionell abfallernährten Hunden herausgefunden werden. Die meisten Billigmarken, aber auch etliche "Premium"-Marken und Highcostmarken sind so katastrophal, daß eigentlich jede Ernährungsumstellung weg von solchen Hundefuttermitteln zu einer Gesundung des Hundes führt.
Dazu kommt, daß etliche Hundefuttermittel im Grunde genommen nicht mehr tierisches Eiweiß enthalten, wie ein vegetarisch ernährter Hund im Futter vorfindet! Dazu kommt der hohe Verarbeitungsgrad des Futters.
Dies wurde jedoch in der Peta-Studie nicht berücksichtigt.

Was vegetarisch ernährte Hunde angeht - nun, wenn ein Hirtenhund von Getreidebreien auf Hirsebasis sein Leben lang ernährt wird und dazu noch Quark bekommt, so ist das eine vegetarischer Ernährung. Solche Hunde hatten zwar ab und an auch Schlachtabfälle bekommen, aber ganz bestimmt nicht täglich, sondern nur, wenn tatsächlich geschlachtet wurde!
Eine vegetarische Ernährungsweise sollte also zumindest für Hirtenhunde kein Problem sein.
 
Thema:

Folgen einer veganen Ernährung

Folgen einer veganen Ernährung - Ähnliche Themen

  • Vegane Hundeernährung

    Vegane Hundeernährung: Hallo zusammen, gibt es hier im Forum einen Thread, wie man seinen Hund am besten vegan ernährt? Ist hier vielleicht jemand, der das praktisch...
  • Hunde vegan ernähren??

    Hunde vegan ernähren??: Hey ihr, ich entschuldige mich, falls es das Thema schon gibt, habs aber nicht gesehen, deswegen hier die Frage: wie findet ihr es, Hunde vegan zu...
  • Carnivoren (Hund und Katze) vegan ernähren

    Carnivoren (Hund und Katze) vegan ernähren: Das Thema vegane Ernährung bei Canivoren wird im Internet heiß diskutiert, wie steht ihr zur veganen Ernährung von Hunden und Katzen? Hab mich...
  • Veganer/Vegetarier hier, die mit Fleisch barfen?

    Veganer/Vegetarier hier, die mit Fleisch barfen?: Hallo zusammen, seit einigen Monaten lebe ich nun vegan, davor lange Zeit vegetarisch. Trotzdem barfe ich unsere Hündin (würde bei ihr aus...
  • vegetarische / vegane Ernährung

    vegetarische / vegane Ernährung: Hallo! Ernährt ihr eure(n) Hund(e) vegetarisch oder sogar vegan? (Finde ich eine ganz tolle Idee, denn sollen etliche Tiere gequält werden, dass...
  • Ähnliche Themen
  • Vegane Hundeernährung

    Vegane Hundeernährung: Hallo zusammen, gibt es hier im Forum einen Thread, wie man seinen Hund am besten vegan ernährt? Ist hier vielleicht jemand, der das praktisch...
  • Hunde vegan ernähren??

    Hunde vegan ernähren??: Hey ihr, ich entschuldige mich, falls es das Thema schon gibt, habs aber nicht gesehen, deswegen hier die Frage: wie findet ihr es, Hunde vegan zu...
  • Carnivoren (Hund und Katze) vegan ernähren

    Carnivoren (Hund und Katze) vegan ernähren: Das Thema vegane Ernährung bei Canivoren wird im Internet heiß diskutiert, wie steht ihr zur veganen Ernährung von Hunden und Katzen? Hab mich...
  • Veganer/Vegetarier hier, die mit Fleisch barfen?

    Veganer/Vegetarier hier, die mit Fleisch barfen?: Hallo zusammen, seit einigen Monaten lebe ich nun vegan, davor lange Zeit vegetarisch. Trotzdem barfe ich unsere Hündin (würde bei ihr aus...
  • vegetarische / vegane Ernährung

    vegetarische / vegane Ernährung: Hallo! Ernährt ihr eure(n) Hund(e) vegetarisch oder sogar vegan? (Finde ich eine ganz tolle Idee, denn sollen etliche Tiere gequält werden, dass...