Tierarzt vs. Tierarzt

Diskutiere Tierarzt vs. Tierarzt im Krankheiten Forum im Bereich Mäuse; Hallöchen, ich hab ein paar Wochen nix von mir hören lassen. Ich wollte erst ein paar Ergebnisse haben ;) Wir waren ja vor Weihnachten mit...
Phoeni

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Hallöchen,

ich hab ein paar Wochen nix von mir hören lassen. Ich wollte erst ein paar Ergebnisse haben ;)

Wir waren ja vor Weihnachten mit unserer Pütti beim Tierarzt. Das hatte ich schonmal in einem anderen Thread beschrieben. Es war echt abartig. Der Arzt guckte in die Transportbox, hat Pütti weder angefasst, geschweige denn untersucht. Laut seinem geübten Blick wäre Pütti kerngesund. Auch alle Fragen, die wir ihm gestellt haben, wurden mit abgedroschenen Phrasen, die jeder in einem Ratgeber lesen kann, abgewehrt. Fazit: Wir sollten es weiterhin beobachten. Denn die Maus sieht ja gut aus. REIZEND!!!! :wut:
Diese geniale Diagnose innerhalb von 2min hat uns 4 Euro gekostet und ich bin dann echt wütdend aus der Klinik. Man muss dazu sagen, ich hatte vorher angerufen und mich erkundigt, wie es denn mit der Erfahrung mit Mäusen bei denen aussieht und mir wurde versichert, dass das kein Problem sei....ne...jedenfalls nicht deren*grml*
Ich hab dann einfach die Liste der Tierärzte hier in Oldenburg abgegrast, irgendwann kam ich zu einer Ärztin, die nur zwei Straßen weiter wohnt. Auch da hab ich vorher angerufen und gleich klar gestellt, dass ich das nicht noch einmal erleben möchte. Man versicherte mir, dass man hier schon oft Mäuse in Behandlung gehabt hätte und daraufhin machten wir wieder einen "Familienausflug".
Es war ein völlig anderes Erlebnis. Erstens gab es Termine, im Gegensatz zum ersten Arzt. Ich ging also zum Empfangsschalter und meldete uns an, woraufhin ein Patientenblatt angefertigt wurde. Mit allen wichtigen Details zu Pütti, seiner Krankengeschichte etc. JA, so sollte es sein. Das interessierte den ersten Arzt gar nicht. Als wir dann 5min später ins Behandlungszimmer gingen, kam die freundliche Schwester mit uns und blieb auch die ganze Zeit dabei.
Die Ärztin schaute in unsere Transportbox und "redete" erstmal ein wenig beruhigend auf Pütti ein. Man hatte das Gefühl, dass sie unsere Süßen als richtige Tiere empfand und es ihr auch wichtig war, wie sie mit ihnen umging. Beim ersten TA hatte ich das Gefühl, dass er sie einfach nicht anfassen wollte. Auf jeden Fall hab ich Pütti dann rausgenommen und sie wurde untersucht, erst Gewicht und dann sämtliche "Öffnungen" ;)
Vor lauter Aufregung pieselte sie erstmal die Waage voll. Das schien niemanden zu stören, aber wieso auch, ist ja nicht ihre Schuld. Nach, wie ich es empfand, eingehender Untersuchung, meinte die TÄ, dass sie keine anderen Symptome (abgesehen von den Piepgeräuschen) feststellen könnte. Ursachen ließen sich so auch nicht erkennen, aber sie meinte, es sei ja zu hören, dass es irgendwas ist und man sollte zur Sicherheit ein Antibiotikum geben. Sie hat alles wunderbar erklärt, wann, wieviel. Die Schwester erklärte mir dann danach, was das genau sei (Baytril und wieviel Prozent etc.). Auf jeden Fall hat die Behandlung inkl. Baytril 11Euro gekostet. Wir waren dann nochmal kurz da, weil wir was davon verschüttet hatten (Pütti wollte keine Leckerlis annehmen, also mussten wir ihr es direkt geben....anstrengend ;) ) Das Nachfüllen der "Spritze" kostete uns sage und schreibe 5cents!
Heute waren wir nun zur Kontrolle. Püttis Geräusche sind sehr zurückgegangen, aber noch nicht völlig weg. Sie hat uns daher nochmal zwei Tage Baytril empfohlen, meinte aber, dann sollten wir die Behandlung unterbrechen. Dafür kriegt Pütti jetzt ein Vitaminpräparat für´s Wasser, das auch für Stitch ungefährlich ist. Die ganze Untersuchung+neues Baytril+Vitamine haben 15Euro gekostet. Wenn Pütti dadurch wieder gesund wird, war es das mehr als wert!!!
Ich hoffe, dass das Quieken bald ein Ende hat.

Aber eines steht fest, wären wir sofort zu der TÄ gegangen, wäre es mit Sicherheit schon weg. Ich habe jetzt ein schlechtes Gewissen, weil das Quieken am Anfang nur sehr sporadisch war und in der AbwartenundBeobachtenZeit, die uns der 1. TA empfohl, wurde es wirklich schlimmer...also öfter und lauter.
Ich hoffe ernsthaft, dass Pütti keine bleibenden Schäden behält.


Abschließend kann ich nur sagen, dass ich froh bin, eine andere Ärztin aufgesucht zu haben. Der Umgang der Ärztin und auch der anderen Mitarbeiter war das genaue Gegenteil. Sie haben die Mäuse so behandelt, wie es sein sollte, wie eben Familienmitglieder (von uns natürlich). Und nicht wie der andere: Ach Mäuse...naja...Mäuse!8(

@Snow: Ich schick dir auf jeden Fall den Namen für die Liste.
 
08.01.2007
#1
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Party

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Sowas kenn ich. Als ich das erste mal mit einer Maus bei TA war hab ich auch so Erfahrungen gemacht.
Ich war mit meiner sehr handzahmen Maus beim TA, weil sie ein struppiges Fell bekommen hatte und sich öfters juckte. Ich sagte dem TA, dass die Maus auf der Hand bleibt, auch bei ihm. DOch er hielt sie die ganze Zeit nur an der Schwanzspitze fest, obwohl man ja, wenn man sie am Schwanz packen soll, nur an der Wurzel greifen soll. Er konnte keine Diagnose feststellen, als ich ihm dann meine Vermutung (Parasiten) sagte, meinte er nur, dass wenn ich dass so meine, dann behandeln er das. Toll. Als ob ich so eine Diagnose alleine erstellen könnte. Er hat auch nicht gesagt, dass wenn eine Maus PArasiten hat, diese ja unter den anderen Mäusen auch verbreitet sind.
Zum Glück stellte sich heraus, dass es nur Mangelerscheinungen waren, hab ihr Complexamin gegeben und es ging weg. War halt die Rangniedrigste MAus, da haben ihr die anderern drei die Vitamine weggegessen.

JEtzt geh ich zu einem sehr guten Tierarzt. Dieser greift keine Maus am Schwanz. Auch mit meiner nicht handzahmen Maus ist er, besser sie ;-), sehr liebevoll umgegangen. Der TA vergibt auch Termine, Alle viertel Stunde einen, so dass man, wenn man pünktlich kommt, sofort drankommt und nicht mir vielen anderen Tieren im Wartezimmer sitzt. Bei meinen Mäusen konnte sie mir bisher sehr gut helfen. Ist halt eine richtige Tierklinik, da sind für jedes Fachgebiet Ärzte, also auch eine, die sich mit den Kleinnagern auskennt.
 
Metla

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Ja ist immer schwer einen guten Tierarzt zu finden wenns es um Kleintiere geht...
Und auf die Frage am Telefon, ob sie sich mit Mäusen auskennen hab ich immer wieder zu hören gekriegt: "Wir haben auch Mäuse als Patienten." War aber nicht direkt die Frage... 8( Hab auch schon erlebt, dass, obwohl sie Mäuse als Patienten hatten, ich nur wenig angetan war von der Behandlung!
Bin auch sehr froh, dass ich jetzt nen Tierarzt hab, der sehr lieb zu meinen Mäusen ist und sie gründlich untersucht bevor er was gibt.
War letztens bei ihm und er hat meine Kleine abgetastet wegen dem geschwollenen Bauch. Und er meinte nur, dass der Bauch nicht mehr geschwollen ist, und dass ihre Blase ganz voll sei und sie wahrscheinlich gleich Pipi machen würde, grad weil er da auch noch dran rumfummelt. Und...zack, hat sie kurz drauf Pipi gemacht! Fand ich schon beeindruckend, dass er da sogar ihre Blase erfühlt hat! :gut:
 
Luder

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Ich komm zwar von den Ratten aber da ist es mit den TÄ leider auch nicht anders. Habe aber das große Glück, daß meine TÄ jedes Tier, egal ob Hund, Katze oder Kleingetier gleich behandelt.
Als ich meine erste Ratte einschläfern lassen mußte weil sie einfach nur steinalt war und nicht mehr konnte hat sie mir soviel Zeit zum Verabschieden gegeben wie ich brauchte. Als ich mich dann "entschuldigte" weil ich heulen mußte sagte sie nur zu mir, das sie es eher seltsam gefunden hätte wenn ich NICHT geweint hätte. Schließlich wär das ja ein Familienmitglied gewesen! Das fand ich supernett von ihr :gut:

Und als meine andere Ratte einen schlimmen Atemwegsinfekt hatte und ich schon zum einschläfern im Wartezimmer saß weil AB nicht mehr wirkte meinte sie das sie noch eine Chance verdient hätte. Sie gab mir aus der Humanmedizin leihweise (also völlig kostenlos) zwei Bronchialsprays mit. Eines gegen Asthma und eines mit Cortison. Damit mußte ich stündlich Dampfbäder veranstalten. Und es hat ihr das Leben gerettet!!!!! Das macht für mich einen guten Tiearzt aus!
 
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Avinja

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Der erste Tierarzt bei dem ich war hat seine Assistentin ins Zimmer geschickt und die hat bloß einen Blick in die TB geworfen und gemeint ich solle wiederkommen wenn sie größer ist. Für die verklebten Augen hat sie mir Augentropfen mitgegeben, die auch tatsächlich geholfen haben. Aber für den Durchfall gabs nix. 8(

Der zweite war unheimlich teuer, hat mir zehntausend Vitaminpräparate mitgegeben und meiner Mycopauli jede Woche eine Spritze gegeben von der ich heute noch nicht weiß wofür die gut sein sollte, -nach der zweiten Spritze bin ich einfach nicht mehr hingegangen weil er die immer so scheiße angesetzt hatte dass die Maus ein gelähmtes Beinchen hatte für einige tage.

Naja und nun bin ich bei einem absoluten Traumdoc der mir zur Zeit jedes Wochenende Böckchen kastriert :D
 
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