Mit dem Reiten beginnen...was muss ich beachten?

Diskutiere Mit dem Reiten beginnen...was muss ich beachten? im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; huhu, ich hab mich endlich entschlossen in einem Reitstall in unserer Nähe nächsten Monat mit dem Reiten zu beginnen (früher haben es mir meine...
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Kaori

Gast
huhu,

ich hab mich endlich entschlossen in einem Reitstall in unserer Nähe nächsten Monat mit dem Reiten zu beginnen (früher haben es mir meine Eltern verboten "zu gefährlich etc" u später hatte ich wegen der Ausbildung kaum Zeit dazu), nun stellen sich mir aber doch so einige Fragen u ich hoffe das ihr mir vllt Antworten geben könnt ^^

1. Erste Reitstunde, was muss ich mitnehmen?
Ich habe natürlich weder Reithose, noch Stiefel, Helm etc..., habe allerdings auch gehört das es in jeans u Turnschuhen auch gehen soll?
Helme kann man doch leihn oder?

2. Mit welchem Preis muss ich (als absoluter Anfänger) pro Reitstunde ca rechnen?

3. Ich habe leider nicht soviel Zeiit wie ich gerne hätte -.- u kann mir daher nur einmal reiten in der Woche erlauben, denkt ihr das ich dadurch arge Probleme bekomme es zu lernen?

4. Was wird in der ersten Reitstunde gemacht? Womit muss ich rechnen?


sry die fragen sind mitunter schon etwas blöd, aber ich möchte reiten lernen seid ich ein kleines Kind war (bin inzwischen 22), aber bisher blieb es nur beim Traum ^^

vielen dank schonmal fürs lesen ^^
 
11.08.2006
#1
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Gast

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**Kräuterhexe**

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huhu
zu 1:
gute jeans am besten strech (halt die,die nachgeben)
turnschuhe sind nicht gut.am besten feste schuhe die nen absatz haben (durchrutschen im bügel verhindern)
helm....zja hast du nem fahrradhelm?der helm muß gut passen.da wird dir der /die reitlehrer(in) helfen.

zu 2:
die preise schwanken.aber ab 15 euro aufwärts würde ich rechnen.

zu 3:
1 mal die woche ist ok

zu4:
rechne mal mit ner longenstunde.die ist nötig um dir den richtigen sitz beizubringen.
außerdem hoffe ich das du lernst wie man korekt das pferd vorbereitet.putzen und so


blöde fragen gibt es nicht......wer nicht fragt....hähähä semsamstraße,nech?

ich wünsche dir viel spaß und erzähl mal von der stunde
 
K

Kaori

Gast
Ok vielen dank :)

Das mit dem Helm könnt noch nen Problem werden :|


Na dann werd ich nächsten Monat mal beginnen und euch dann berichten :)

Gibts eigentlich was worauf ich beim Reitstall achten sollten bzw beim Unterricht?
Wills ja wenn dann schon richtig lernen.
 
J

Julita

Gast
Toll!!!!

Es sollte auf jeden Fall ein Reitstall sein, wo du dich selbst um das Pferd kümmern kannst, also vor dem Reiten putzen, satteln, auftrensen usw.
Und vielleicht ist sowas ja auch nach der Reitstunde möglich, aber das weiß ich nicht genau. Und du solltest darauf achten, dass nicht in einer zu großen Gruppe geritten wird, das ist auch nicht gerade von Vorteil.

Ich bin lange in einem Stall reiten gewesen, wo du wirklich nur rauf aufs Pferd bist und nach der Stunde wieder runter. Das ist schon ziemlich doof gewesen. Es hatten oft lediglich die Leute Glück, die Pferde geritten haben, die nicht so unbedingt gerne geritten wurden. Und es wurde auch immer nur in der Halle geritten, im Sommer dann mal draußen. Und ab und an wurde sogar mal gesprungen :D. Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, einen Ausritt zu machen, natürlich nur, wenn man lange genug dabei ist. Sowas finde ich auch ganz schön :D. Ist dir sowas auch wichtig??

Ich hoffe, ich konnte dir helfen :freu:

LG
Lea
 
K

Kaori

Gast
Ja es geht mir grade ums Ausreiten, auch wenn ich weiß, das es wohl so einige Zeit dauern wird, bis das so klappt wie ich das gern würde :)
 
K

Kaori

Gast
Ja es geht mir grade ums Ausreiten, auch wenn ich weiß, das es wohl so einige Zeit dauern wird, bis das so klappt wie ich das gern würde :)
 
R

Ruba

Gast
1. Erste Reitstunde, was muss ich mitnehmen?

Reithose brauchst du nicht unbedingt, zieh eine bequeme Sporthose oder Jeans an.
Stiefel bzw. gute Schuhe sind aber genauso unverzichtbar wie der Helm.
Bei den Schuhen solltest du darauf achten dass sie einen kl. Absatz haben (1cm oder so), in den meisten Reitsportgeschäften kann man sogenannte Jodhpurstiefeletten kaufen, die diesen Anforderungen entsprechen und recht bequem sind.(ab 25€ etwa)
Helme kosten, je nach Marke auch ab 25€ aufwärts

2. Mit welchem Preis muss ich (als absoluter Anfänger) pro Reitstunde ca rechnen?

Ab 10€ aufwärts denke ich. Wie alt bist du denn? Am Anfang kriegst du warscheinlich erst mal Longestunden, also das Pferd ist am langen Seil mit dem Reitlehrer verbunden. Du musst dich nicht aufs lenken konzentrieren, sondern kannst erstmal Gefühl für die Gangarten entwickeln.
Anschliessend kommst du entweder in eine Gruppenstunde (sind aber meistens viele Jugendliche drin..) oder du kannst auch Einzelstunden nehmen..sind aber teurer

3. Ich habe leider nicht soviel Zeiit wie ich gerne hätte -.- u kann mir daher nur einmal reiten in der Woche erlauben, denkt ihr das ich dadurch arge Probleme bekomme es zu lernen?

1x der Woche ist kein Problem, du wirst nur am Anfang häufiger Muskelkater haben (das kann ganz schön übel sein beim laufen :D ) weil deine Muskeln sich erstmal dran gewöhnen müssen.

4. Was wird in der ersten Reitstunde gemacht? Womit muss ich rechnen?

Warscheinlich wird dir erstmal gezeigt wie man ein Pferd putzt, sattelt usw. Also für die Stunde herrichtet (alles andere wäre kein guter Stall).
Dann geht man in die Halle/Platz und der RL nimmt das Pferd an die Longe. Dann kommst du drauf und dann wird erstmal Schritt geritten.
Wie oben schon geschrieben musst du praktisch nix tun, das Pferd läuft immer im Kreis, und der RL passt auf dass das Pferd alles richtig macht.
Dann wirst du evtl. einfache Gymnastikübungen wie Armkreisen,bis an die Zehenspitzen fassen usw machen..ggf. auch mal falschrum im Sattel hocken..kommt ganz darauf an.
Dann wird mal getrabt, zunächst hebste dich da am Sattel fest und je nach dem, wenn du dich traust (aber das wird dir ja alles erklärt) kannste mal eine Hand weglassen, oder gar beide..dann evtl mal ohne Steigbügel aber mit festhalten..
Gallopieren wirst du in der 1. Stunde wohl nicht, dazu ist zu wenig Zeit.
Dass folgt dann in den nächsten Stunden..
Und immer ganz locker an die Sache rangehn, wenn du Angst hast machst du es einfach nicht / sagst es.

Der Rl sollte nicht rumschreien, weder an dir, noch am Pferd.
Und auch sonst sollte der ganze Stall hell und freundlich sein.


Edit: Zum Ausreiten.. das dauert ziemlich lange, in manchen Ställen gibts das garnicht.
Wenn du aber etwa 1 Jahr Reitunterricht hast und in allen 3 Gangarten sicher bist, kannst du dir ja eine Reitbeteiligung suchen, mit der du ab und zu ausreiten gehen kannst.
 
Nebelstern

Nebelstern

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Du solltest auf jeden Fall auf die Haltung der Pferde achten. Ich pserönlich möchte nirgends mehr reiten wo Pferde nicht entweder im Offenstall oder, als kompromisslösung Laufstall mit viel Weide gehalten werden... Der Stall sollte hell, freundlich und luftig sein, keie Zugluft...
Die Pferde sollten einen freundlichen Eindruck machen (kein Schnappen in die Stallgasse, keine dauerangelegten Ohren bei menschenkontakt, kein treten, beißen allgemein...), sie sollten ein schönes, glänzendes Fell und klare Augen haben, keinen Schnödder aus der Nase... Wenn dir was auffällt kannst du ja fragen, natürlich kann es mal sein, dass ein Pferd krank ist, deswegen ist ja nicht gleich der Stall schlecht...
Dann sollte möglichst jedes Pferd sein eigenes Putzzeug + passenden Sattel und Trense haben...
Das mit dem Putzzeug seh ich bei Offenstall nicht ganz so eng, weil die Tiere eh den ganzen Tag Körperkontakt haben, bei uns hat trotzdem jedes Pferd eigenes, weil man ja eine evtl. verbreitung dadurch nicht noch zusätzlich fördern muss...

Gruß
Anne.
 
S

Spiderwoman

Gast
Hallo!
Ich träume auch schon seit meiner Kindheit vom Reiten... und habe mir im März 2005 diesen Traum erfüllt!!! Mit 32 Jahren lerne ich nun Western-Reiten!!!

Ich habe auch einmal in der Woche 1 Reitstunde. Ich hatte 1 x Probereiten an einem Samstag (Theorie und Praxis, insgesamt 3 Stunden), dann eine Reitstunde am Montag drauf. In der nächsten Reitstunde, wieder Montag, war der erste Ausritt dran. Es gab zu der Zeit keine Anfängergruppe, und mein Reitlehrer meinte ich könnte auch in der Fortgeschrittenen-Gruppe reiten. Die Gruppe macht bei gutem Wetter jeden 2. Montag einen Ausritt statt der Stunde unterm Hallendach. Das dumme war aber, dass es für die Pferde der erste Ausritt im Frühling war und ich als Anfänger keine Ahnung hatte...
Naja, es kam wie es kommen musste: ein anderes Pferd raste plätzlich los, trotz erfahrener Reiterin, mein Pferd mit. Als wir nach kurzer Zeit die Pferde wieder unter Kontrolle hatten, kam eine dritte Reiterin schreiend an uns vorbeigeritten (auch erfahren, aber Angsthase) und dann gaben unsere Pferde auch nochmal Gas. Nach einer Strecke im vollen Galopp konnten wir die Pferde zum Stehen bringen. Keiner ist runtergefallen, außer einem Schrecken ist nix passiert. Ich hab am nächsten Montag weitergemacht, mit Ausreiten haben wir ein paar Wochen gewartet. Dann kannte ich schon die Anzeichen und habe immer drauf geachtet, dass ich hinter dem Reiter, der vor mir ist, bleibe egal was passiert.

Nach ein paar Monaten habe ich zufällig von den anderen Reiterinnen in der Gruppe erfahren, dass sie dachten ich hätte Reiterfahrung und deshalb in der Fortgeschrittenen-Gruppe wäre! Wollte mir keiner glauben, dass ich absoluter Anfänger war. Bin ja vielleicht ein Naturtalent. Die anderen reiten alle schon mehrere Jahre. In den letzten Monaten haben wir uns als feste Gruppe viel weiter entwickelt. Als ich anfing, konnten die anderen nicht mal alle gleichzeitig angaloppieren! Irgendeiner hat immer gepennt. Jetzt klappt es gut. Ich habe schnell gelernt, auch von den anderen abgeschaut, sit vorteilhaft als Anfänger in einer fortgeschrittenen Gruppe.

Mit dem Ausreiten solltest du wirklich einige Zeit warten und erstmal in allen Gangarten sicher sitzen können. Ich bin jetzt soweit, mir eine Reitbeteiligung zu suchen. Dann kann ich öfter reiten und gelerntes allein Üben und auch Ausreiten.
 
Der Baron

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Original von Spiderwoman
In der nächsten Reitstunde, wieder Montag, war der erste Ausritt dran. Es gab zu der Zeit keine Anfängergruppe, und mein Reitlehrer meinte ich könnte auch in der Fortgeschrittenen-Gruppe reiten. Die Gruppe macht bei gutem Wetter jeden 2. Montag einen Ausritt statt der Stunde unterm Hallendach. Das dumme war aber, dass es für die Pferde der erste Ausritt im Frühling war und ich als Anfänger keine Ahnung hatte...
Sowas darf einfach nicht passieren! Auch wenn zum Glück nichts passiert ist setzt man letztendlich sein Leben auf's Spiel.
Das wäre für mich die erste und letzte Reitstunde dort gewesen.
 
C

Chaosqueenie

Gast
Oh Mann. Haarsträubend. Was da hätte passieren können. :konfus:

Ich könnte eigentlich nach 10 Jahren Reiterfahrung in diversen Reitställen ganze Bücher über die grassierende Fahrlässigkeit schreiben - und möchte unentwegt den Kopf schütteln.

Einen Anfänger nach nur 2 Reitstunden mit einer Fortgeschrittenen-Gruppe ins Gelände schicken? Ja, geht´s noch????

Seit ich (ebenfalls dank der Fahrlässigkeit einer Reitlehrerin) im Frühjahr meinen schweren Unfall hatte, bin ich noch 10 mal vorsichtiger geworden. Klar kann immer was passieren, aber ich schaue noch genauer hin, wo Risiken sind, die man ausschalten kann.
Und wenn mir eine Situation zu heikel ist, wende ich gern das kleine Wörtchen "nein" an oder steige ab.

Wenn alle Reiter vor dem Aufsitzen ein wenig über die Sicherheit nachdenken würden, stände der Reitsport in der Liste der gefährlichsten Sportarten ein ganzes Stück weiter unten.
 
Der Baron

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...und dann auch noch erster Ausritt im Frühjahr für die Pferde...?! Wie man sieht hat da selbst ein Fortgeschrittener Probleme. Wir gehen immer erst mal spazieren mit den Lütten....obwohl sie ganzjährig viel Bewegung haben und auf der Weide stehen. Von daher ist für sie der 1. Spaziergang draußen sicher unspektakulärer als für ein Paddockpferd - dennoch sind sie manchmal eben drauf wie Atze...
 
C

Chaosqueenie

Gast
Das mit dem "1. Ausritt im Frühjahr" ist mir eh schleierhaft - kann bei uns im Reitstall gar nicht passieren.
Auch im Winter kommen die Pferde regelmäßig auf die Koppeln und ausgeritten wird auch noch. Bei Schnee und/oder Glätte eben mit Stollen in den Eisen.
Aber die Isi´s sind ja ohnehin absolut geländesicher. :gut:
 
Der Baron

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Original von Chaosqueenie
Aber die Isi´s sind ja ohnehin absolut geländesicher. :gut:
Von was träumst du nachts? :binzel:

1. kenne ich gerade unter den Isis genügend "Feuerstühle" mit denen ich in 100 kalten Wintern niemalsnicht ausreiten würde.

2. Ist ein Pferd immer noch ein Tier und entsprechend unberechenbar. Ich kenne keines, das ABSOLUT geländesicher ist. Keines!
 
C

Chaosqueenie

Gast
Najaaa.... ich spreche von dem, was ich pferdetechnisch erlebt hab.

Von allen Rassen schienen mir bisher die Isländer am geländegeeignetesten, da sie trittsicherer und m.E. schrecksicherer als viele andere Rassen sind.
Klar gibt es auch hier "Feuerstühle" (kenne ich auch einige), aber das äußert sich dann eben doch etwas anders als in "erschrecken-und-wild-durchgehen".

Das sicherste Gefühl haben mir persönlich bisher immer die Isis vermittelt.
 
schrecker82

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Ich vermute Queenie hat eher Trittsicher gemeint,oder (von wegen Schnee und stollen...?)

Von der Reitschule aus ging ich überigens nie ins Gelände...Das gabs da gar nich (in keinen der RS in denen ich war)...

Gelände lernte ich nur privat kennen, und ich muss sagen, es gab nix schöneres als im Schnee mit"meinem Dicken" Friesenpony ausreiten zu gehn (schwarz und weiß, das sah so toll aus *zurückdenk*) - sowas wie "Oh, Frühling, jetzt wirds heiß" gabs nich *freu*

edit: warum vermute ich überhaupt was wenn ich dann doch zu lahm bin? *g*

Ich kennen übrigens einige Isis die im Gelände gern mal plötzlich losrasen ;-) Genauso kenn ich das von Friesen - dann kenn ich wieder welche, (also Friesen), da könnte ne Bombe nebendran einschlagen, die würden vielleicht mal min Ohren zucken, das wars aber auch schon.

Ich hab hier grad ne Fachzeitschrift rumliegen da gehts um diese "Vorurteile" *g* Seeehr interessant!
 
T

Traumtänzer

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Die sogenannten "Feuerstühle" unter den Isis sind leider gewollt: Turnierpferde, die diese Power oder wie immer man es nennen mag, einfach brauchen, um bei den Turnieren zu punkten. Habe das oft genug erlebt.

Diese unberechenbaren Pferde gibt es bei allen Rassen ich kenne auch viele "spinnerte" Haflinger, Friesen, Araber, Warmblüter und was weiß ich noch alles, auf die ich mich meiner Lebtag nicht setzen würde. Genauso gibt es bei jeder Rasse auch coole Exemplare, die gerade einem Anfänger ein gutes Gefühl vermitteln.

Ein Pferd, das nur eine Box und die Reithalle kennt, wird natürlich draußen schneller mal austicken als eines, das regelmäßig auf die Weide und/oder ins Gelände kommt. Egal, welche Rasse.

@ Schrecker: Diese Zeitung liegt bei mir auch rum. :binzel:
 
Gwyn2

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es gibt ja auch einen Unterschied zwischen hochtourig und bescheuert :binzel: Mein kleiner Fünfgänger war schon immer einer der hochtourigen und nervösen Sorte, sieht auch des öfteren Gespenster in den Büschen und wäre für einen Anfänger sicher in Tölt/Trab/Galopp einfach wegen seines Laufwillens nicht geländesicher. Trotzdem kann ich meinen Freund im Schritt draufsetzen und mit ihm ausreiten gehen. Schecki plustert und stoppt, wenn er was nicht kennt, und er ist in den schnelleren Gangarten schon recht flott (was einen ängstlichen Reiter vielleicht verunsichert) aber er würde niemals blindlings losrennen. Das ist aber auch erziehungssache und hat mit der Rasse nix zu tun :binzel:
 
Der Baron

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Original von Gwyn
Das ist aber auch erziehungssache und hat mit der Rasse nix zu tun :binzel:
Erziehungssache würde ich nicht ganz sagen, aber welche Sicherheit man selbst dem Pferd vermittelt. Jemand wie du, der cool ist und seinem Pferd vertraut, sicher im Umgang mit demselben ist, der wird auch ein wenig ängstliches Pferd haben. Aber ein einigermaßen sensibles Pferd (und kein abgestumpfter Reitschulgaul) wird auf einen unsicheren und ängstlichen Reiter ebenso reagieren. Da nützt die beste Erziehung DEINERSEITS nichts wenn er mit einem unsicheren Reiter alleine unterwegs ist (ohne dich).
 
Gwyn2

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@der Baron: schon klar, so meinte ich das auch. Allerdings ist meiner trotz seiner Hochtourigkeit cool genug um einen Anfänger im Schritt an Treckern vorbeizutragen, wenn ich auf einem anderen Pferd mitreite - da guckt er und plustert ein bisschen, würde aber niemals losrennen. Weil er weiß, dass der Reiter ihm prinzipiell nichts will und es mit Reiter auf dem Rücken sicher ist. Natürlich kann man es nie ausschließen, aber meiner hat in den 14 Jahren, die ich ihn habe, noch nie gebockt, ist noch nie gestiegen, im Wald rumgedreht, völlig kopflos durchgegangen oder irgendetwas, was man so oft liest - und er ist eher hochtourig (dh man kann manchmal Schritt reiten oder flott, aber keine schnelle Gangart langsam *lach*) und ich würde nicht sagen, ich bin die totale Superreiterin *lach* einfach nur konsequent aber freundlich und ich habe absolutes Vetrauen zu ihm.

Interessanterweise ist er bis jetzt nur etwas hysterisch geworden bei Leuten, die zwar reiten konnten, aber nicht sehr gut und ihm keine eindeutigen oder zu starke Hilfen gegeben haben. Da ist er sehr schnell zu verunsichern, und da würde er wohl auch durchgehen, weil er nicht mehr weiß, was er tun soll. Bei Anfängern, die keine Angst haben und sich einfach von ihm tragen lassen, ist er ein echter Schatz :binzel:
 
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