Kratzwütig

Diskutiere Kratzwütig im Krankheiten Forum im Bereich Mäuse; Hallo, Also mal wieder ein Post von mir - halten sich sehr in Grenzen darum hier nur ein kurzer Überblick: Ich hab mir 2 Mäuse besorgt gehabt, im...
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boebl

Gast
Hallo,

Also mal wieder ein Post von mir - halten sich sehr in Grenzen darum hier nur ein kurzer Überblick:
Ich hab mir 2 Mäuse besorgt gehabt, im November - vorallem mit dem Ziel meine BioFacharbeit mit denen zu bestreiten (Operante Konditionierung, hat auch geklappt, war ne glatte 1).

In der Zeit hatten die Racker schonmal Milben und vorallem die kleinere von beiden hat sich total Wund gekratzt, die Milben bin ich mit Stronghold dann ganz gut losgeworden und alles war gut.
Die Facharbeit über gabs auch keinerlei Probleme mehr - als ich fertig war wollte meine Mutter ihnen was gutes tun und hat ihnen quasi als Belohnung für den erfolgreichen Dienst in der Skinner Box so ne Holzhütte gekauft.
Leider hat sie nictha uf mich gehört, das Ding weder eingefrohren noch ausgebacken und die armen Mäuselis haben iweder angefangen sich zu kratzen.
Ich hatte dann ne echt stressige Zeit und hab das erst garnicht mitbekommen, - erst als ich mal etwas mehr Zeit hatte.
Die Reaktion war sofort: Stronghold besorgen, entmilben (und natürlich Generalreinigung - wie beim ersten mal halt)
Die Racker waren zu dem Zeitpunkt schon ganz schön fertig und ich bin echt stinkig, dass ichs so spät erst gemerkt hab.
Das ist jetzt gute 5 Wochen her.

Resultat: Garkeins.
Das da noch Milben oder derart im Spiel sind glaub ich nicht, ich hab die Strongholdbehandlung, wie vom Arzt geraten, trotz Reservoirfunktion, nochmal wiederholt.
Aber die hören nicht auf sich zu kratzen.
Ich bin immernoch mitten im Abitur und hab ziemlich viel anderes Zeug um mich (und ich weiß wie unfair das den Tieren gegenüber ist) - aber wenn ich sie mal beobachte dann sind sie nicht halb so agil wie früher, sie kratzen sich, fressen, trinken, verziehen sich in irgendwelche höhlen/röhren, kratzen sich,... sitzen regungslos da, bis sie anfangen sich zu kratzen ... ihr wisst schon was ich mein.

Ich bin total überfragt - meinen Tierarzt hier muss ich nicht groß fragen, der ist mir da keine Hilfe. Ich weiß jetzt einfach nicht, wsa ich machen soll.
Zeit hab ich immernoch keine und wenn ich das Abi hinter mir hab, dann darf ich gleich zum Bund - darum jetzt meine Frage:
Kennt jemand so eine ähnliche Situation? Ist den Mäusen irgendwie zu helfen?
Ich will ihnen das eigentlich nicht mehr antun und überlege ernsthaft sie einschläfern zu lassen. Spaß am Leben haben die jetzt sicherlich keinen und einfach wegzuschauen halt ich persönlich nicht aus.
Weitergeben kann ich sie auch nicht -
1. gibts hier kaum Leute, die gerne Mäuse hätten
2. die, die sie gern hätten wollen sie bestimmt nicht in dem Zustand. (eine Nachbarin, bzw ihre Tochter, waren ziemlich scharf drauf, vor ner Zeit - aber ich hab mich halt auch in die kleinen vernarrt und wollte sie nicht hergeben. jetzt vorhin hab ich erst ein wenig mit ihnen "gespielt" und gemerkt, dass beide, gänzlich unerwartet, sehr meine nähe suchten und mir eben in die Hand geklettert sind. Kein gutes Zeichen, oder? Dabei hab ich auch gemerkt, dass sich eine an der Kehle so n richtiges Stück Fell rausgekratzt hat - wobei sie sich eigentlich immer eher am Rücken kratzt, wenn ich zuschau)

Also, hat hier jemand Rat? :-(
 
05.05.2007
#1
A

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Z

ZombieMaus

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Man könnte mal Fenestilsalbe ausprobieren, damit der Juckreiz aufhört. Aber wenns nicht besser ist einschläfern woll besser.
 
S

speedy el gato

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Hallo!
Mein Whity hat sich auch mal furchtbar gekratzt. Er war stellenweise ganz wund und der Tierarzt hat keine gute Prognose abgegeben. Aber er hat ihm 'ne gute Dosis Stronghold verpasst. Dann kam mein Job. Whity sollte jeden zweiten Tag mit einem Spezial-Ungeziefer-Shampoo (vom Arzt) gebadet werden. Anschließend mit Surolan einbalsamieren. Das war natürlich für alle Beteiligten nicht gerade lustig. Eine Maus baden ist schwierig, aber machbar. Am Besten die Maus ins Waschbecken setzen. Aus einem vorbereiteten Behälter handwarmes Wasser auf die Maus giessen. Vorsichtig!!! Dann shamponieren. Besonders die Stellen, an denen es stark juckt. Die Maus verfällt irgendwann in eine Art Starre und man kann das Tier einigermaßen gut behandeln. Wichtig: gut abspülen. Mit einem weichen Handtuch das Mausi vorsichtig abtrocknen. Dann das Surolan einmassieren. Bekommt man auch beim Tierarzt. Das geht am Besten, indem man sich ein, zwei Tropfen davon auf den Finger macht und dann die Maus auch entgegen der Fellwuchsrichtung einstreicht. Diese Behandlung habe ich eine Woche lang alle zwei Tage durchgeführt. Dann nocheinmal nach einer weiteren Woche. Whity sah schon nach zweimaliger Behandlung viel besser aus und bis jetzt (vier Monate später) ist nichts mehr aufgetreten. Wichtig ist natürlich auch die Reinhaltung des Käfigs. Ich habe das Holzhäuschen, das Strohnest und sonstige Äste in den Backofen gepackt. Bei 180°C etwa eine halbe Stunde backen, dann ist auch die letzte Milbe hin. Mache ich immer noch mal zwischendurch.
Für die Badeaktion sollte man sich aber wirklich ausreichend Zeit nehmen. Keine Hektik aufkommen lassen. Wenn man selbst unruhig wird, dreht die Maus noch mehr durch. Whity jedenfalls hat diese für uns beide unangenehme Behandlung gut überstanden. Selbs der Tierarzt war überrascht, wie schnell die Maus wieder in Topform war. Man muss auch noch für ein warmes Umfeld sorgen. Wenn die Maus nass ist, darf sie keinesfalls irgendwelcher Zugluft ausgesetzt sein. Vom Trockenföhnen würde ich abraten. Lieber die Heizung ordentlich aufdrehen. Vielleicht den Käfig mit einem Tuch abdecken, bis das Tier getrocknet ist. Ich hoffe Du bekommst alles in den Griff und die Mäuse werden wieder gesund.
Gruß von speedy el gato
 
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