Mäuschen liegt im Sterben

Diskutiere Mäuschen liegt im Sterben im Krankheiten Forum im Bereich Mäuse; Hallo! Letzten Donnerstag ist eine unserer Farbmäuse von einem auf den anderen Tag sterbenskrank geworden. Sie hatte vorher keinerlei Anzeichen...
Chrissi1966

Chrissi1966

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Hallo!

Letzten Donnerstag ist eine unserer Farbmäuse von einem auf den anderen Tag sterbenskrank geworden. Sie hatte vorher keinerlei Anzeichen und war quietschvergnügt. Am Donnerstag war plötzlich ein Auge weiss-ich nehme an voller Eiter- und die Maus war völlig geschwächt, fraß nicht mehr und schleppte sich ab und zu von einer Ecke in die andere. Ich hätte nie gedacht, dass sie die Nacht überlebt. Einen Transport zum Tierarzt wollte ich ihr ersparen, weil sie schon so schlapp war.
So-sie lebt heute-5 Tage danach- immer noch mehr oder weniger! Die Augen sind verkrustet, sie hat aber keinerlei Erkältungsanzeichen. Sie scheint auch keine Schmerzen zu haben-sie liegt nur und ganz selten seh ich sie mal was fressen. DIe Atmung ist sehr schnell und die Augen sind trüb und verkrustet...SIe ist ca. 1 1/2 Jahre alt.
Hätte ich gewusst, dass ihr Sterben sich sooo lange hinzieht, dann hätte ich sie vielleicht doch einschläfern lassen. Allerdings fand ich den Gedanken daran, sie einzufangen-dann der Transport-eventuell ewig im Wartezimmer warten-das grelle Licht im Behandlungszimmer-die Todesangst vor der Spritze-das alles ist doch viel grausamer, als wenn sie in ihrer gewohnten Umgebung im warmen Käfig liegt und dort einschläft, oder? Ich finde es nur so furchtbar, dass es so lange dauert bis sie endlich erlöst ist.
Als ich vor 3 Tagen den Tierarzt fragte, ob Antibiotikum helfen würde, meinte er, entweder es hilft oder die Maus stirbt aufgrund ihres geschwächten Zustands sofort.
Habt ihr eine Idee, welche Krankheit aufgrund der geschilderten Symptome in Frage kommt? Oder ist es bei den alten Mäusis so, dass es so urplötzlich bergab geht? Gibt es Anzeichen, ob eine Maus Schmerzen hat?

Ich mach mir trotz allem Vorwürfe, ob ich sie nicht doch hätte zum Tierarzt bringen sollen. Allerdings kann ich mir auch heute nicht vorstellen, dass sie den Stress überlebt hätte.

LG
Chrissi
 
12.12.2005
#1
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oOPsychopatinOo

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Lass die Maus BITTE schnell einschläfern.
Ich finde es echt schxxxx (( sorry )) das du sie 5 Tage sich rumquälen lässt.
Eine Maus kann nicht wie ein Mensch schreien und sagen ich habe Schmerzen.
Man muss es Ihnen ansehen und das ist bei deiner Maus ja der Fall..
verkrustete Augen / eiter aus den Augen USW
 
Chrissi1966

Chrissi1966

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Leider hab ich befürchtet, dass sofort ein Angriff gestartet wird und meine geschilderten Bedenken eines Tierarztbesuches völlig unbeachtet bleiben. Wenn ich den Eindruck am Donnerstag Abend gehabt hätte, dass sie sich quält, dann hätte ich am Freitag ihrem Leben ein Ende gesetzt. Es hatte aber den Anschein, dass die Maus "natürlich" und ohne Qualen sterben wird-auch weil sie schon alt ist. Das hätte ich tausendmal humaner gefunden, als die Torturen, die sie beim Einschläfern erwarten. Sie hat sich immer noch geputzt, ihre Freunde und Lieblingspläte aufgesucht und ansonsten nur geschlafen. Aufgrund ihres geschwächten Zustandes hätte ich nie gedacht, dass sie länger als 2 Tage am Leben bleibt. Dann war das Wochenende dazwischen und auch in den beiden Tagen hat sie fast ausschließlich gedöst und sich geputzt. Heute hatte ich auch wieder telefonischen Kontakt mit meinem Tierarzt und er meinte, dass sie schon durch den entstehenden Stress sterben würde. Da ist es doch einen Gedanken wert, was nun die größere Quälerei ist, oder? Die Berichte übers Einschläfern die ich bisher gelesen habe, waren mehr als abschreckend. Denkst du vielleicht, ich mach es mir leicht? BIn ununterbrochen am Bestrahlen, probiere Wasser, Sahne, Leckerlies anzupreisen usw.

Ich warte nun auf den Rückruf des TA, ob er auch zu uns ins Haus kommen würde.
 
Nebelstern

Nebelstern

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Was deine Maus hat wird dir vermutlich niemand konkret sagen können... Insgesamt geschwächtes Immunsystem, dass bei den "normalen" Zoohandlungs- sowieo Notfallmäusen nicht das beste ist... und nun kommen vielleicht die Krankheitsbilder raus gegen die sich der Körper schon länger unbemerkt wehrt...
Ich kann die schwierige Gradwanderung verstehen ob ein Tierarztbesucht das Ganze nicht noch schlimmer macht...Allerdings: Wenn jemand in so einer Situation noch helfen kann dann ist es ein mäuseerfahrener Tierarzt... Du könntest mal versuchen einen Nottierarzt zu finden zu dem man auch am Wochenende und zu "unmöglichen" Zeiten kann... um für solche Fälle gewappnet zu sein...
Weil selbst wenn es dann Stress ist gibt es 2 Möglichkeiten:
-entweder die Maus ist sowieso so krank, dass ihr nicht geholfen werden kann und "schafft" es nicht aus eigener Kraft zu sterben--> dann ist einschläfern immer noch die bessere Variante
- der Tierarzt kann der Maus wirklich helfen und dann gilt --> je eher desto besser.
Das soll kein Angriff sein. Ich kann deine Abwägungen verstehen... nur hat es keinen Sinn eine Maus vor sich hinvegetieren zu lassen weil man ihr den Stress ersparen will.
Weiterhin kannst du dir eine kleine "Notfallapotheke" anlegen... in der auf jeden Fall Baytril (Antibiotikum) enthalten sein sollte... Dann kannst du das in solchen Fällen direkt geben. Aber bitte vorher ausführlich informieren--> Dosierung, Anwendungsdauer....etc.
Das mit den Leckerlis machst du ja schon ganz richtig... Ruhig auch zuckerhaltige Sachen (Zuckerwasser) dazu nehmen, das puscht den Kreislauf... Ob es allerdings bei einer Maus mit einer solch schweren KRankheit noch sinnvoll ist ist fraglich... Aber so als allgemeine Info auch für andere Fälle...(z.B. ist Zuckerwasser nach einer Kastration sehr hilfreich um den Jungs wieder auf die Beine zu helfen...)
Das Baytril kriegst du beim Tierarzt... Ob er es dir so gibt hängt davon ab wie gut er dich kennt und wie gut du dich auskennst... aber du kannst das Thema ja bei deinem nächsten TA-Besuch ansprechen.

Sehr lobenswert finde ich übrings, dass du wegen deiner Maus fragst ob der gute Mann Hausbesuche macht!

Lieben Gruß
Nebli.
 
Chrissi1966

Chrissi1966

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Hallo Nebli,

lieben Dank für deine kritische aber sachliche Antwort. Meine kleine Maus "Müsli" wird heute um 19.30 vom Tierarzt erlöst. Vielleicht kann sie dabei ja sogar in ihrem Käfig bleiben...
Geholfen werden kann ihr nicht mehr und das wäre auch vor einigen Tagen ausgeschlossen gewesen. Da hab ich mittlerweile ein Auge für. Aber wie gesagt, hätte ich am Donnerstag den Verlauf des langsamen Sterbens voraussehen können, dann hätte ich ihr früher geholfen. So hab ich halt auf ein natürliches altersentsprechendes friedliches Einschlafen gehofft.

Das mit der NOtfallapotheke ist eine gute Idee. Das Baytril hatte ich vor einigen Monaten schon mal für eine meiner anderen Mäuse, die "gehustet" hat. Da brauchte ich auch nicht mit der Maus zum Tierarzt sondern er hat mir anhand der geschilderten Symptome das Mittel gegeben. Da ich viel im Forum gelesen hatte, wußte ich auch die Tipps mit der süßen Sahne zwecks Verabreichung.

Müsli hat vorgestern auch noch Zuckersahne mit Propolis (biol. Antibiotikum) geschlabbert und sie machte danach kurzzeitig einen wacheren Eindruck.

Gut, dann werde ich mich mal auf einen traurigen aber erlösenden Abend einstellen.

Vielen Dank nochmal!
 
Nebelstern

Nebelstern

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Kein Problem...

Und ich wünsch dir viel Kraft die kleine auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

LG
Nebli.
 
Phoeni

Phoeni

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Original von oOPsychopatinOo
Lass die Maus BITTE schnell einschläfern.
Ich finde es echt schxxxx (( sorry )) das du sie 5 Tage sich rumquälen lässt.
also tut mir leid, aber ich finde diese reaktion völlig überzogen. ERSTENS: es ist ihre maus...und so wie sie schrieb, bedeutet ihr die kleine eine ganze menge, also könnte man da vielleicht ein wenig taktvoller sein?! ich meine, sie wollte doch nur das beste für müsli und da kann man es ihr nicht verdenken, dass sie sich zweimal überlegt, ob sie ihr den stress eines transportes antut. ich denke, dass wir ja wohl alle dafür sind, dass ein natürliches einschlafen, dem tod durch eine spritze vorzuziehen ist. und wenn es der maus tatsächlich schon am ersten abend so schlecht ging, dann ist es natürlich untypisch, dass sie noch 5 weitere tage durchhält.
das nächste mal wird sie bestimmt auch früher den TA fragen, ob er vorbei kommen könnte. aber wenn man eine bestimmte krankheit oder situation mit einer maus das erste mal mitmacht, dann kann man eben nur nach bestem wissen und gewissen handeln und das hat chrissi durchaus getan!

@chrissi
ich war schonmal dabei, als einer meiner süßen gestorben ist. damals wusste auch niemand woran. von daher weiß ich, wie schwer der tag heute für dich ist.
tut mir sehr leid um müsli!!!
 
D

Demon_Wolf

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Obwohl 5 Tage schon wirklich eine sehr lange Zeitspanne ist. Wenn meine Freundin mit ihren Kleinen so lange warten würde, hätten wir den grössten Streit im Haus.
 
Chrissi1966

Chrissi1966

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Natürlich mach ich mir jetzt im Nachhinein Vorwürfe-aber auch erst jetzt hab ich Müsli´s Krankheitsverlauf vor Augen und dann ist man ja immer schlauer. Ich bin jemand, der mit unseren Tieren (3 Hunde, 1 Katze, 1 Schildkröte und ehemals 4 Mäusen) eher einmal zu viel als zu wenig zum Arzt rennt. Müsli´s schlimmer Zustand-wobei die absolute Schlappheit der Maus in meiner Entscheidung ausschlaggebend war, ist mir Donnerstag spät abends aufgefallen, weil die Mäusis über Tag meist schlafen. Am Mittwoch war sie noch topfit ohne jegliche augenscheinlichen Symptome. Am Donnerstag Abend konnte sie kaum noch gehen und hatte dieses völlig vereiterte Auge. Am Freitag hätte ich aus jetztiger Sicht ihr den größten Gefallen getan und sie einschläfern lassen. Bloß da hab ich noch gedacht und war mir völlig sicher, dass sie noch am gleichen Tag sterben wird und sie es somit in ihrer vertrauter Umgebung viel schöner hat als durch die Spritze in der Tierarztpraxis. Tja, dann kam das Wochenende und da hätte ich wohl handeln müssen...Der Gedanke, dass ein Tierarzt auch ins Haus kommt, ist mir erst durchs Forum gekommen.
Ja, die Kleine hat mir sehr am Herzen gelegen, denn sie war richtig zahm und wir haben super schöne Zeiten miteinander gehabt.
Ich kann die Tage nicht mehr rückgängig machen-Müsli ist in der Hand meiner Tochter ganz friedlich durch die Narkose eingeschlafen und wir haben sie noch spät abends im Garten neben ihrer Schwester Maggi begraben. Der Tierarzt vermutet eventuell Streptokokken...die sind natürlich ansteckend und ich hoffe, meine beiden verbliebenen Mäuse haben sich nicht angesteckt.

Viele Grüße
 
M

Madeleine_

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Ich sehe das ähnlich wie Phoeni.

Aber wie schon gesagt: hinterher ist man immer schlauer. Mach Dir nicht zu viele Vorwürfe und die Kleine ist jetzt erlöst.
Natürlich wäre es besser gewesen, am Freitag mit ihr zum TA zu gehen, aber es ist doch jetzt müßig, darüber zu diskutieren.
Du bist um eine Erfahrung reicher und man merkt wirklich, wie schwer Dir die Abwägung Tierarzt/Nicht-Tierarzt gefallen ist. Leicht hast Du es Dir nicht gemacht.
Also: mach Dir keine Vorwürfe. Müsli macht Dir bestimmt auch keine, da bin ich mir sicher.
 
K

kuschelmaus

Gast
auch ich schließe mich Phoeni an!!!

@Chrissi: Mach dir bitte keine Vorwürfe, das ist das schlimmste, das kenn ich zu genüge. Man weis eben manchmal nicht wa das richtige ist , aber nun hast du es ja überstanden und denk einfach daran das es Müsli jetzt sicher viel besser geht...
 
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