Freigänger und Epilepsie

Diskutiere Freigänger und Epilepsie im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; hallo mein süsser Kater war eigentlich immer nur draußen unterwegs. Er kam meist nur zum fressen nach Hause. Er wird im Juni 9 Jahre alt, aber...
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**alexandra**

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hallo

mein süsser Kater war eigentlich immer nur draußen unterwegs. Er kam meist nur zum fressen nach Hause. Er wird im Juni 9 Jahre alt, aber ist noch genauso abenteuerlustig und aufgeweckt. Das Draußensein gehört wirklich zu seinem Leben.

Mein TA hat aber vor 2 Wochen Epilepsie bei ihm diagnostiziert....er hatte im letzten Monat ständig Anfälle (sicher 5 oder 6). Er kam auch einmal 4 Tage nicht nach Hause und als er dann endlich wieder zuhause war, war er total ausgehungert und fraß unglaubliche Mengen (typisch nach einem Anfall). Ich vermute dass er irgendwo draußen einen Anfall hatte und sich deshalb nicht mehr zurechtfand und 4 Tage gebraucht hat um nach Hause zu finden. Das ist eine wirklich schreckliche Vorstellung für mich.

Deshalb möchte ich nicht mehr rauslassen. Es ist einfach ein zu großes Risiko....Außerdem muss er morgens und abends eine Tablette nehmen!
Er rebelliert aber sehr energisch und ich glaube dass er dadurch sehr viel an Lebensqualität verloren hat. Er miaut und faucht den ganzen Tag. Das möchte ich ihm auch nicht antun....

Hoffe jemand hat Erfahrung mit Katzenepilepsie und Freigängern!
lg **alexandra**
 
19.04.2007
#1
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Schau mal hier: Freigänger und Epilepsie . Dort wird jeder fündig!
Mary Ann

Mary Ann

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Hallo alexandra

Mit dem Krankheitsbild kenne ich persönlich mich zwar nicht aus, aber rein aus dem Bauch heraus würde ich den Kater nicht mehr rauslassen.
Vielleicht hilft Dir diese Seite etwas weiter:
http://www.katzenepilepsie.de/Start2.htm

Alles Gute für die Mieze und viele Grüße
 
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katyuschka

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Hallo Alexandra.

Wenn dein Kater ein Freigänger ist, nichts anderes als seine Freiheit kennt und wirklich darunter leidet, würde ich ihn rauslassen.
Man ist doch nach einem epileptischen Anfall nicht 4 Tage orientierungslos, oder irre ich mich da?
Ich denke für ihn ist es härter eingesperrt zu sein, als draußen einen Anfall zu bekommen.
Und du solltest für ihn, nicht für dich entscheiden.

Vielleicht irre ich mich aber auch; du wirst deinen Kater am Besten kennen.

lg, Katja
 
A

**alexandra**

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danke für die antworten!

ich war heute noch mal beim Arzt und hab ihn danach wieder rausgelassen. Auf allen Webseiten zu Katzen-Epilepsie steht zwar immer man soll sie auf keinen Fall rauslassen, aber ich denke in unserem Fall ist das Risiko das draußen was passiert viel kleiner als das dass er eingesperrt durchdreht und keine Freude mehr am Leben hat.

Und er ist natürlich nicht 4 Tage orientierungslos, aber nach einem Anfall total fertig und verwirrt. Außerdem sieht er möglicherweise eine Zeit lang schlecht bis gar nicht, was schon sehr gefährlich ist. Was mir auch ziemlich sorgen macht ist, dass er bei einem Anfall Schaum vorm Mund hat und dann natürlich die Gefahr besteht, dass Passanten hysterisch an Tollwut denken und ihn fangen und einschläfern lassen. Ich wär übrigens selbst nie auf sowas gekommen aber darauf wird oft hingewiesen auf diversen Webseiten zu diesem Thema.

Naja aber ich hoff das alles gut klappt und er bald wieder vorbeischaut - er braucht seine Tabletten.

lg alexandra
 
black sunshine

black sunshine

Chaosmama
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Was hat dir denn der TA empfohlen, also ich würde die Katze nicht rauslassen, sondern ihr es drin so schön wie möglich machen, die Gefahr ist einfach zu groß und es wäre fahrlässig...
 
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Murx Pickwick

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Wie soll man einem so freiheitsliebenden Tier wie einer Freigängerkatze das Leben in der Wohnung schön machen?
Geht das überhaupt?

Draußen kann die Katze selbst wählen, mit wem sie zusammentrifft, sich prügelt oder miteinander schmust oder der andern das Futter klaut. Es ist für einen Freigänger ganz normal, ab und an mal auf Jagd zu gehen. Ein Freigänger ist gewöhnt, sein Revier abzustecken und gegen andere Katzen zu verteidigen ...

Wie will man das alles in einer Wohnung ersetzen?
Ne Mäusezucht aufbauen und ab und an mal ne Maus in der Wohnung frei lassen, damit Katerchen sie jagen kann? - Mal ganz abgesehen davon, daß es wohl kaum etwas grausameres der Maus gegenüber geben kann, ist sowas zu Recht auch nach dem Tierschutzgesetz verboten! Katzen können auch mit getöteten Tieren oder Ersatzfutter ernährt werden, sie brauchen kein Lebendfutter zum Leben.

Oder eine zweite Katze ins Haus holen auf die Gefahr hin, daß die Katze zuhause die Neue nicht akzeptiert?

Wie kann die Entdeckerfreude imitiert werden, in einem riesigen Revier jeden Duft, jeden Baum und jede neue Katze zu inspizieren und zu begutachten?

Auf der anderen Seite die Epilepsie ... eine furchtbare Krankheit, die auch noch zusätzlich durch Aufregung zu Krämpfen führen kann. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um starke Freude oder Trauer, ob es sich um großes Glück oder viel Pech, um Entdeckerfreude oder Schreck, Liebesspiel oder Angst handelt, alles ist plötzlich ein Gift, was diese Anfälle auslösen kann ... das Leben wird zwangsweise eintönig, langweilig, zur Qual ...

Ich hatte im Bekanntenkreis Epileptiker - darunter auch eine ursprünglich genauso freiheitsliebende Person wie ich es bin. Sie war fröhlich, unternehmungslustig und abenteuerlustig - mit den ersten Anfällen änderte sich für sie alles.
- Sie durfte nicht mehr Autofahren - das ist viel zu gefährlich auch für andere Verkehrsteilnehmer.
- Ihr Mann hat sie geliebt, nachdem sie einen Anfall ausgerechnet mitten auf der Straße hatte, ließ er sie nicht mehr allein.
- Sie mußte ihr Hobby Bergsteigen an den Nagel hängen.
- Ihr Freundeskreis nahm immer mehr ab, weil sie eben so gut wie nix mehr machen durfte.
- Reisen erlaubte ihr Mann ihr nicht mehr, weil die Anfälle auf Reisen extrem zunahmen.

Das Ende vom Lied, sie hat sich umgebracht, sie ist aus dem fünften Stock aus dem Fenster gesprungen ... wenn man sie mehr hätte machen lassen, auch wenn es weitaus gefährlicher für sie war und durch jegliche Aufregung die Anfälle häufiger wurden, wenn sie weiterhin wenigstens hätte reisen können, oder mit Begleitung leichtere Bergtouren hätte mitmachen können, würde sie vielleicht heute noch leben ...

Wie ist das dann für eine Katze?
Einem Tier, der die Zusammenhänge mit der Krankheit überhaupt nicht klar sein können?

Ich denke, einen Freigänger kann man nicht in der Wohnung einsperren. Das ist einfach keine Lebensqualität mehr. Genausowenig wie das Leben im goldenen Käfig für diese Frau keine Lebensqualität mehr hatte.
Es muß also ein Kompromiß gefunden werden ... ist es irgendwie möglich, einer Katze beizubringen, sich zu bestimmten Zeiten zum Rapport zu melden?
So daß die Katze nicht mehr Tag und Nacht draußen sein darf, sondern nur noch stundenweise?

Wäre vielleicht eine Draußenvoliere etwas?
Oder ist auch das eine zu starke Beschneidung der Freiheit?
 
Mary Ann

Mary Ann

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Original von black_sunshine79
Was hat dir denn der TA empfohlen, also ich würde die Katze nicht rauslassen, sondern ihr es drin so schön wie möglich machen, die Gefahr ist einfach zu groß und es wäre fahrlässig...
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Ich mache mir gerade so meine Gedanken, warum dann hier überhaupt nachgefragt wird.
Sorry, das klingt jetzt vielleicht hart. Aber ich habe als Halter die Verantwortung für ein Tier. Und für eines mit einer Erkrankung um so mehr. Da kann ich dieses (fahrlässige) Verhalten absolut nicht verstehen.
 
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katyuschka

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Danke Murx, du hast mir aus dem Herzen gesprochen.

@MaryAnn: Ja, man hat die Verantwortung für das Tier. Und zwar die, ihm ein möglichst schönes, artgerechtes Leben zu ermöglichen. Wenn die Katze die Wahl hätte, würde sie wahrscheinlich ein Jahr in Freiheit zwei Jahren in gefangenschaft vorziehen.

lg, Katja
 
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Mucki4

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Ist das artgerecht? Ein Anfall auf der Straße....


Ich spreche immerhin aus Erfahrung, ich habe bei einer Kundin im Taxi einen
Großen Anfall erlebt.....
 
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katyuschka

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Wärst du lieber dein restlichen Leben in einer Wohnung eingesperrt oder würdest du lieber deine Freiheit geniesen, mit dem Risiko einen Anfall im Taxi zu bekommen?

lg, Katja
 
black sunshine

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Chaosmama
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Es handelt sich um ein Haustier und nicht um eine wilde Katze und man muss einfach wissen was man will, das Risiko ist hoch, die Katze nicht mehr lang zu haben und es gibt sicher andere Möglichkeiten. Mir ging mal eine Katze verschollen und ich weiß, wie man daheim sitzt und wartet und hofft, dass sie nach Hause kommt und wie schlimm diese Ungewissheit ist. Auch wenn es egoistisch klingen mag... Aber du hast von Kompromissen geschrieben, vielleicht wäre das draußen sein auf Zeit eine Lösung?

LG
Daniela
 
Mary Ann

Mary Ann

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Genau das kenne ich auch, und meine Katze war damals gesund.

Ich persönlich würde nicht gerne mit der Vorstellung leben wollen, daß der Mieze evtl. während eines beginnenden Anfalls draußen etwas passiert. Ich denke, sie ist aufgrund ihrer Krankheit noch gefährdeter als gesunde Katzen und man könnte ihr einen tragischen Unfall und noch mehr Leid ersparen.
Sicher weiß ich, daß es nicht einfach ist, richtige Freigänger zu Wohnungskatzen umerziehen zu wollen.
Kontrollierter Freigang wäre natürlich schon mal eine Möglichkeit.
 
T

toxic

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Zitat von Blacvk sunshine:
Es handelt sich um ein Haustier und nicht um eine wilde Katze und man muss einfach wissen was man will, das Risiko ist hoch, die Katze nicht mehr lang zu haben und es gibt sicher andere Möglichkeiten.
Hallo,

ich habe einen Roten Kater "Charly" der wie viele andere rote Kater über das rote Farbgen Epilepsie hat.

Mein Kater ist Epileptiker, ein Freigänger und kann raus so lange und so oft er möchte!!
ich habe nach mehreren Jahren mit dieser Krankheit die Erfahrung gemacht, dass er es anscheinend vorher spürt wenn er krampft und er ist bis dato immer vorher nach Hause gegekommen. Sicher weiß ich nicht ob er auch draussen schon Anfälle hatte aber eines weiß ich mit 100% Gewissheit, nehme ich ihm seine Freiheit nehme ich ihm sein Leben.

Diesbezüglich gibt es keine Kompromisse!

Dies hat mir mein KAter beigebracht nachdem er kurz vor Weihnachten einem Tierquäler in die Hände gefallen ist und mit einem Bein nach Hause gekommen ist was er nur noch hinter sich herschleifen konnte.
Auch mit dieser schlimmen verletzung, das kolaterale Seitenband, das Kreuzband und der innere Meniskus sind entfernt worden, ist er nach HAuse gekommen!

Er wurde operiert und durch die Narkose fiel er beim Aufwachen zu hause in einen Dauerkrampf. Meine TA und ich kämpften in dieser Nacht mehrere Stunden um sein Leben. Als wir uns schon verabschiedeten, kam der kleine Kerl Gott sei Dank wieder langsam zu sich.

Warum erzähle ich dies hier? Weil wir schon vor der Op die Frage gestellt haben was ist danach. Können wir in überhaupt wieder rauslassen nach so einer Geschichte?

Was hatten wir denn für eine Wahl? OP und Freigang oder einschläfern.

Er musste nach dieser Op für 2 Monate drinnen bleiben und es war die Hölle für uns alle. Kaum konnte er wieder einigermaßen laufen versuchte er mit gewalt herauszukommen indem er in die terassentüre biss und mit den krallen gleichzeitig versuchte sie aufzuziehen.
dies machte er ca. 4 wochen, schon schlimm genug aber es war noch schlimmer als er resignierte.
er lag nur noch rum, teilnahmslos und depressiv. er frass kaum noch noch und selbst seine lieblingbeschäftigungen trösteten ihn nicht. selbst der sehnsuchtsvolle blick nach draussen war verschwunden.
es zeriss uns fast das herz!
umso schöner war es als er merkte die türe war wieder auf!
anfangs waren seine ausflüge kürzer denn das bein konnte noch nicht so wie er wollte aber dies entschied er.
Heute ist er ein "epilepi" mit hinkebein( besser als dreibein) und wir werden ihn mal bei den katzenparalympics anmelden :binzel:

Es gibt nichts schlimmeres als jemanden der die freiheit kennt und liebt diese zu nehmen!
dies hat uns unser charly gelernt und ich mache mir keine sorgen wenn er draussen ist, ich freue mich das er lebt und hoffe das er uns noch lange an diesem teilhaben lassen wird.

zitat blacky sunshine
und man muss einfach wissen was man will
Bitte sperre ihn nicht wegen deines egoismuses ein denn nichts anderes ist es wenn man ehrlich ist.

passieren kann immer etwas aber meine erfahrung ist das charly kurz vorm anfall immer zu hause war und selbst wenn es mal nicht so war er ist seit jahren damit klar gekommen und stress kann auch anfälle hervorrufen.
eingesperrtsein für einen freigänger ist nicht anderes!!
 
M

Murx Pickwick

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Also gibt es auch den "Freitod" bei Katzen ... danke!

Dieser Bericht wird auch mir weiterhelfen, sollten sich, aus welchen Gründen auch immer, die Lebensumstände für uns ändern - Bero ist selbst so ein Freiheitsfanatiker, der es zwar ab und an sehr angenehm findet, für ein paar Tage sich zuhause zu erholen, dann aber wieder solange immer unerträglicher wird, bis er wieder raus darf.
 
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**alexandra**

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das löst ja hier ganz schön viel Diskussionen aus...danke für die Anteilnahme! Ich habe mich jetzt entgültig dafür entschieden ihn rauszulassen. Seit er krank ist, ist er auch viel mehr zuhause und ich denke auch, dass er selbst spürt wenn er nachhause kommen sollte. Und das kann er jederzeit, mein Fenster ist die ganze Nacht immer offen (damit ich sie miauen hören kann) und ich stehe fast jede Nacht ein- oder mehrmals auf um meine Katzen reinzulassen und zu versorgen! Wir haben 3 zuhause, der Kater mit Epilepsie ist leider der der am meisten draußen ist.... und seine Freiheit liebt.

Wir haben ihn jetzt eine Woche im Haus eingesperrt gehabt und es war schrecklich für ihn und uns! Er hat fast den ganzen Tag geschrien und vor sich hin gefaucht. Wir mussten ihn nachts auch in den Keller sperren, weil sonst keiner schlafen hätte können. Keine Sorge im Keller hat er ein Bett, Fressen etc. Das möchte ich aber nicht mehr tun. Ich finde es nicht fahrlässig ihn rauszulassen, wenn er sich das am allermeisten wünscht. Es wäre Quälerei ihn einzusperren.

In den letzten Monaten war er so wie so von sich aus immer mehr zuhause, weil er wohl gespürt hat das mit ihm was nicht stimmt. Mein TA hat auch gemeint wir sollen ihn rauslassen, solange er eine Tablette täglich wegen der Epilepsie kriegt. Solange sich das einrichten lässt und er sich seine Tablette jeden Tag bei mir abholt, werde ich ihn sicher nicht einsperren.

Natürlich liebe ich meinen Kater und ich trage die Verantwortung aber genau deshalb kann ich es nicht verantworten ihn einzusperren und ihm seine Lebensfreude zu nehmen.

Ich denke bei diesem Thema gehen die Meinungen wohl extrem auseinander. Das muss jeder nach dem Wesen der Katze entscheiden und nicht danach ob man selbst sich zu sehr Sorgen macht um sie rauszulassen, wie toxic schon erwähnte ist das nur egoistisch.
 
Pegasus

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Ich hatte auch eine Epilepsiekatze, die Freigänger war. Sie hat Medikamente bekommen und solange es machbar war, dürfte sie weiter raus. Sie einsperren war nicht möglich.
Ehrlich gesagt: Lieber lasse ich meine Katze draußen an einem epileptischen Anfall sterben, als sie den Rest ihres Lebens einzusperren.

Mir sind auch schon zwei Katzen überfahren worden, obwohl ich sehr ruhig wohne. Ich habe es aber nie bereut, sie rausgelassen zu haben.
Meine Alterdiabetikerkatze dürfte auch raus, obwohl es angeblich zu gefährlich gewesen wäre, wegen evtl Unterzuckerung draußen.
Nun, die Katze ist zu Hause an Unterzuckerung gestorben, während ich kurz weg war. als ich heim kam, lag sie bewustlos im Bad, der TA hat ihr nicht mehr helfen können.

Meine Epilepsiekatze hat dann später trotz Medis mind fünf Anfälle pro Tag zu Hause gehabt, wer weiß vieviele draußen, weil sie auch sehr viel draußen war. Habe sie dann einschläfern lassen, weil es ihr dann auch sehr schlecht ging.
 
M

Mucki4

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Original von katyuschka
Wärst du lieber dein restlichen Leben in einer Wohnung eingesperrt oder würdest du lieber deine Freiheit geniesen, mit dem Risiko einen Anfall im Taxi zu bekommen?

lg, Katja

Es geht hier um etwas ganz anderes! ICH möchte sowas nie wieder erleben! Ein Grand Mal ist schon eine böse Sache, im engen Raum einen KFZ ist es noch viel schlimmer.

Ich jedenfalls bin der Meinung, dass man eine Katze mit dieser Erkrankung nicht mehr rauslassen sollte. Die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen, wenn ich aber in einem öffentlichen Forum ein solches Thema zur Diskussion stelle und um Rat bitte, dann muß ich damit rechnen, dass jemand eine andere Meiung hat als man selbst.

Liebe Grüße
Barbara und sechs Hauskatzen

P.S.: Unsere sind Wohnungskatzen. Warum? Weil ich ständig tote Katzen von der Straße ziehe...
 
Pegasus

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P.S.: Unsere sind Wohnungskatzen. Warum? Weil ich ständig tote Katzen von der Straße ziehe...
Ich denke,es kommt darauf an, wie man wohnt. Ich wohne meilenweit von einer großen Straße entfernt, hinter meinem Haus beginnt der Wald.
Und die toten Katzen, die Du von der Straße ziehst, die hatten keine Epilepsie. Will sagen, daß auch genügend gsunde Katzen in der Freiheit sterben. Ich könnte keine meiner Katzen einsperren. Ich habe sechs Jahre so gelebt, daß ich keine Katze rauslassen konnte. Da habe ich mir keine geholt, weil meiner Meinung nach gehören Katzen nach draußen.
Ich will keinen Wohnungskatzenhalter angreifen oder so. Eine Katze einzusperren, da spinnt MEIN Kopf. Ich hatte einmal in dieser Zeit eine Katze vom Tierschutz bis zur Vermittlung zur Pflege, die ich nicht raus lassen dürfte. Ich habe Depressionen bekommen, weil das Tier bei mir eingesperrt war.
Daher gibt es bei mir nur Freigänger.
Und wie ich oben schon geschrieben habe:
Meine kranke Katze ist zu Hause getorben und ich habe ihr nicht helfen können, weil ich gerade eine Stunde einkaufen war.
Auch eine Epileptiker katze kann bei einem Anfall, bei dem wir gerade mal nicht da sind die Treppe runter fallen oder doof von der Couch fallen oder, oder, oder...
Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie er entscheidet. Ich kann nur für mich sprechen.
 
black sunshine

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Chaosmama
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Original von Pegasus
Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie er entscheidet. Ich kann nur für mich sprechen.
Genau so ist es, ich bin momentan nicht in der Situation, dass ich diese Entscheidung treffen müsste, aber meine Katzen sind auch alles Freigänger und ich muss jeden Tag mit der Angst leben, dass vielleicht eine von ihnen nicht nach Hause kommt. Ich weiß nicht, ob ich das bei einer Krankheit ändern könnte, ich müsste halt je nach Katze entscheiden, bei der einen wäre es sicherlich leicht, sie drin zu halten, bei den anderen ist das schon schwieriger.
Die Entscheidung muss letztendlich jeder für sich treffen, wir können hier nur unsre Meinung sagen...

LG
Daniela
 
T

toxic

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wichtig ist das man unterscheidet ob man dies aus egoismus macht weil man angst vor autos, etc hat oder weil das tier einfach nicht aus gesundheitlichen gründen raus kann.

ich glaube das uns unsere eigener egoismus zu oft entscheidet aus angst es könnte was passieren und die wünsche der katze in den hintergrund treten.

ich bin auch von vielen leuten angegriffen worden, dass wir unseren charly nach dem vorfall mit dem tierquäler wieder raus gelassen haben.

aber geht es doch nicht wie bei uns menschen auch nur quantität sondern um qualität.

charly hat es uns gezeigt, wenn wir ihn als wohnungskatze leben lassen hätten wäre es für ihn am besten gewesen wir hätten in der op nicht ausgesetzt und ihn erlöst.

als ich unserer ta ( sie kommt immer nach hause weil autofahren too much für seine epis sind) erzählte habe das er depressiv sei, lachte sie am telefon nur.

als sie ihn sah, meinte sie, dass es tatsächlich den anschein hat als wenn er depressiv wäre derartiges habe sie auch noch nie gesehen und es berührte auch sie sehr.
wir lieben uns charly nicht weniger weil raus kann, wir freuen uns das er glücklich ist und beklatschen jede maus die er stolz nach hause bringt.

sollte ihm etwas passieren und das braucht nichts mit seiner vorgeschichte zu tun haben, können wir sicher sein das er bis dahin ein zufriedenes leben hatte.
 
Thema:

Freigänger und Epilepsie

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