Absteigen in kritischen Situationen

Diskutiere Absteigen in kritischen Situationen im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Guten Morgen! Gestern, beim Ausritt, hatten wir eine arg blöde Situation. 8( Der Weg, den wir lang wollten, war wegen Waldarbeiten gesperrt und...
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Chaosqueenie

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Guten Morgen!

Gestern, beim Ausritt, hatten wir eine arg blöde Situation. 8(
Der Weg, den wir lang wollten, war wegen Waldarbeiten gesperrt und unsere RL hatte das "Durchgang verboten"-Schild ignoriert und war mit uns weiter geritten.

Mitten auf dem Weg standen dann mehrere Unimogs, und rundum hüppten die Waldarbeiter und machten sich mit ihren heulenden Kettensägen an den Bäumen zu schaffen. Die Pferdis sind dann doch etwas unruhig geworden und 2 Reiterinnen (darunter ich) sind abgestiegen, um die Pferde vorbei zu FÜHREN.

Die RL hat uns dann bös angeblafft, wir sollten gefälligst wieder drauf und da vorbeiREITEN. :| Wir haben dann, mit einem blöden Gefühl, gehorcht.
Die Waldarbeiter meinten dann aber, wir könnten da jetzt nicht durch, und so mussten wir über ein sehr steiles und glitschiges Stück Matschwiese ausweichen, und es hätte einige beinahe mit Pferd hingehauen.

Nun frag ich mich halt, MUSS das sein, dass einige Ausbilder immer noch darauf beharren, in jeder Situation oben zu bleiben???? Ich bin nun mal bei so was vom Boden aus ruhiger und denke eben, dass ich dann auch souveräner auf das Pferd einwirken kann.
Ist Absteigen ein Zeichen von Schwäche oder Nichtkönnen??????

Wie haltet Ihr das?
 
14.10.2006
#1
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Traumtänzer

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Ich hatte ja in einem anderen Thread schon geschrieben: wenn mir die Situation zu brenzlig wird, steige ich ab. Schon deswegen, weil mein Pferd halt nicht 100%- ig sieht und manchmal etwas länger braucht, um zu erkennen, ob etwas gefährlich ist oder nicht. Ich riskiere nicht Kopf und Kragen, nur damit mich andere nicht auslachen. Die können das halten, wie sie wollen. Ich muß niemandem etwas beweisen. Es sind MEINE Pferde und MEINE Gesundheit.

Daß die Reitlehrerin das Schild ignoriert hat, finde ich aber auch fahrlässig, vor allem mit einer Gruppe von Reitschülern.

Und um Deine Frage direkt zu beantworten: Nein, das ist kein Zeichen von Schwäche oder Nichtkönnen, sondern in manchen Fällen auch einfach ein Zeichen von Vernunft.
 
C

Chaosqueenie

Gast
Original von Traumtänzer
Ich riskiere nicht Kopf und Kragen, nur damit mich andere nicht auslachen. Die können das halten, wie sie wollen. Ich muß niemandem etwas beweisen. Es sind MEINE Pferde und MEINE Gesundheit.

Und um Deine Frage direkt zu beantworten: Nein, das ist kein Zeichen von Schwäche oder Nichtkönnen, sondern in manchen Fällen auch einfach ein Zeichen von Vernunft.
Finde ich eine klasse Einstellung!!! :gut: :gut: :gut:

Wenn das alle Reiter so halten würden, stünde Reiten in der Hitliste der gefährlichsten Sportarten nicht so weit oben.
 
schrecker82

schrecker82

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Also die Reitlehrerin finde ich ja mal hammer - ein Verbotsschild wird sicher nicht ohne Grund hingestellt. Was wenn da wa spassiert wäre? eieiei...Absolut unverständlich.

Ich bin auch schon abgesteigen in brenzligen Sits. - eher selten, aber kam schon vor. Ich bin auch abgesteigen wenn ein extrem steiler Berg kam (grad weil das Pferd auch schon 21 war und am Berg nich der "stärkste" - also kann ich doch auch laufen um es ihm leichter zu machen - da wurde ich auch des öfteren schief angeguckt).

Ich bleibe lieber oben sitzen (ich hatte nämlich auch schon Ponys die gemerkt haben"Wenn ich mich bissl aufführ wird abgestiegen - und das ist nicht der Sinn...), aber wenn ich merk, mein Pferdle hat Angst - ei dann steig ich doch lieber ab und zeig ihm dass da nix schlimmes ist, als dass ich auch biegen und brechen dran vorbeiREITE (also ich steig ab wg. dem Pferd, nich wegen mir - ich fühl mich eigentlich aufm Pferd sicherer als nebendran, im Falle eines Erschreckens wird man da nämlich nicht plattgewalzt, wie es mir, nachdem ich abstieg, auch schon passiert ist*g*)
 
Pebbles3

Pebbles3

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Muss sagen, ea kommt wirklich auf die Situation an. In den meisten Fällen, steige ich auch lieber ab. Aber in manchen Fällen kann es schon sinnvoll sein draufzubleiben, z.B. wenn das Pferd vor etwas immer wiederkehrendem Angst hat. Beispielsweise, es scheut im Gelände immer an der selben Stelle. Steige ich dann vorher ab, merkt es sich das und denkt, da muss wirklich was sein.

In den von dir geschilderten Fällen wäre ich aber auch abgestiegen! Bei mir ist es aber so, dass ich mein Pferd sehr, sehr gut kenne. Ich weiß, wie er sich vermutlich verhalten wird (Ausnahmen gibt es immer). Die Waldarbeiter hätten ihn wahrscheinlich nicht weiter schockiert, aber auf einbem glitschigen Matschestück wäre ich ganz bestimmt abgestiegen. Bei uns sind es weniger die Angstsituationen, die mich zum Absteigen bringen, denn die kann ich meist gut so managen (aber nur, weil ich das Pferd in und auswendig kenne!!!), zumal unser Gelände eher ruhig ist und mein Dicker sehr vieles kennt und als normal erachtet. Bei uns sind es eigentlich immer Geländesituationen, die mich zum Absteigen bewegen. Bergab, wenn es steil ist oder sehr lange geht. Glitschige Böden. Sehr steile Steigungen (ist auch nicht mehr der jüngste). Und nach oder während langen Ritten zum erholen.

Würde ich fremde Pferde reiten, deren Reaktionen ich nicht einschätzen kann, würde ich in kritischen Situationen immer absteigen und das empfehle ich auch ängstlichen Reitern. Bringt doch nichts, wenn sich Reiter und Pferd gegenseitig immer weiter hochziehen! Deine RL ist echt eigenartig!
 
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Annika

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Hallo,

also ich denke auch, dass es auf die Situation ankommt.
Ich bin letztens ausgeritten, dann mussten wir, um auf die andere Seite der Rur zu kommen, über seine ca. 1,5m schmale Fußgängerbrücke. Sicher, meine süße wäre sicherlich auch drüber gegangen, wenn ich oben geblieben wäre, aber ich bin abgestiegen und habe sie geführt.

Mfg Annika
 
M

machelle

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hallo erstmal!
achja das alte thema ... ich werde auch des häufigeren dumm angeguckt, wenn ich absteige und mein pferd lieber irgendwo dran vorbeiführe, statt zu reiten. allerdings mache ich das halt auch nur, wenn es irgendwie brenzlig wird, zb. sehr eng und mein pferd hat angst. denn wenn es dann mal springt und sich und mich dabei verletzt, ist meiner meinung nach niemandem geholfen. prinzipiell sollte der reiter schon in der lage sein, mit seinem pferd überall dran vorbei zu kommen, aber manchmal ist absteigen einfach der sicherere weg. es kommt auch auf das pferd an, manche werden dadurch ruhiger, andere fangen dann erst recht an rumzuspinnen.

allerdings sehen das bei mir am stall alle als angst an, dabei habe ich so gut wie nie wirklich angst beim reiten. ich bin halt nur vorsichtig, vor allem weil ich mein pferdchen noch nicht so gut kenne und er nicht gut genug ausgebildet ist (ist zwar schon 14 aber immer nur freizeitmäßig geritten wurde, dazu total hart und gefühllos im mund, also häufiger schwer zu regulieren).
dazu kommt, dass er ziemlich ungelenk ist und an allen vier hufen beschlagen - bei einem steilen, matschigen weg würde ich also auch auf jeden fall absteigen, weil er sonst wahrscheinlich auf dem hintern darunter rutschen würde^^

bin beruhigt das es aber auch noch andere gibt, die das genauso sehen und nicht nur welche, die dann dumm gucken ...
 
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Tjuri

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Ich bin eigentlich fürs Obenbleiben. Absteigen wirkt belohnend aufs Pferd, also wird es in Zukunft häufiger unruhig reagieren, wenn derartige Situationen auftauchen.
Bin ich selbst mit einer Kindergruppe unterwegs, geht allerdings die Sicherheit vor. Ist ja schön und gut, wenn ich oben bleiben kann, wenn das Pony durchgeht, aber sind Kinder dabei, möchte ich es nicht aufs Durchgehen ankommen lassen.
 
-Melli-

-Melli-

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Ich bin heute erst wieder mal abgestiegen...
Wir waren auf dem Rückweg von unserem 2-Tages-Ritt und haben mal wieder Pfad-Finder gespielt weil keiner den genauen Weg mehr kannte 8(
Wir mussten unter ner Brücke durch die mit Gerüsten etc "zugestellt" war (da waren wohl Arbeiten im Gange, aber der Weg war nicht gesperrt o.ä.).
Meine Bekannte ist abgestiegen und hat ihr Pferd geführt (ist ein Schisser) und mir war der Weg zwischen den Gerüsten durch auch zu schmal zum reiten... Die anderen sind alle geritten.
Wir wurden aber auch nicht doof angeschaut:smile: , die anderen wussten das ihr Pferd ein Schisser und mein Pferd noch jung ist...
 
Sonia

Sonia

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Also im Normalfall bleibe ich schon auf dem Perd.
Aber da ich meine Kaltblutstute nur zu gut kenne, ist es manchmal sehr viel weiser abzusteigen. :binzel:
 
Sabine

Sabine

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Ich bleibe lieber oben...

Im Zweifelsfall kann man, falls das Pferd wirklich scheut und wegrennt, danach noch einwirken aus dem Sattel.

Ein scheuendes Pferd hält niemand fest (zumindest nicht die Kaliber, die ich immer geritten bin, 1,70 m aufwärts) und für mich ist der schlimmste Alptraum, dass mein Pferd kopflos auf und davon stürmt.
Dafür gibt es bei uns einfach zu viele Strassen...

In dem Moment, wo ich überlege, ob ich absteigen soll oder nicht, rechne ich ja auch damit, dass etwas passieren kann und hab dementsprechend die Beine zu, so dass dann auch ein Dreher oder Hüpfer nicht wirklich tragisch ist.

Absteigen würde ich in Situationen, wo z.B. niedrige Äste den Weg versperren. (In solche Situationen gerät man mit "Reitelefanten" häufiger als man denkt... :smile: ), denn mit dem Rücken oder dem Kopf in Dornen oder Astgabeln gedrückt zu werden, tut verflixt weh.
 
Leni3

Leni3

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Also ich bleibe in der Regel auch lieber oben aber es kommt auch aufs Pferd an. Wenn ich merke das ich von oben nicht sicher sein kann das wir beide unbeschadet an einer "Gefahrenquelle" vorbei kommen (selbst wenns nur nen Baumstamm) steige ich leiber ab und führe dran vorbei. Bei uns sind halt auch viele Straßen.

Ich denke solange der Reiter sein Pferd/ die Situation unter Kontrolle behält, spielt es keine Rolle ob man das vom Pferd aus macht oder absteigt.

lg leni
 
schrecker82

schrecker82

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Ne Freundin von mir hatte mal nen jungen Friesen (keine Ahnung ob sie ihn noch hat, wir reden nicht mehr...).

Der stand im Offenstall, kannte Traktoren etc. Saß man aber auf ihm drauf ist er losgeschossen...Führte man Ihn, war alles ok. Er war bei allem händelbar, nur bei Traktoren nicht (ansonsten ging der an allem vorbei)

Ritt man ihn und es lief wer nebenher, dann war auch alles ok.

Ich fand es gar nich so schlecht da abzusteigen, denn der gute Burschi ist kopflos durch Äcker gerannt und paarmal sah das echt nich schön aus ... (auch in Anbetracht der vielen Weinberge - einmal ist er bei so ner Aktion in so nen Draht reingesprungen, die an den Reeben verspannt sind).

Bei meinem vorletzten Pflegi zB wusste ich, wenn der sich erschrecken sollte, dann hüpft er mal oder macht auch zwei Sätze nach vorn - aber der war viel zu faul als dass er kopflos losgerannt wäre *g*. Da bin ich auch immer oben geblieben (außer eben bei Hängen, um ihn zu entlasten - einmal hab ichs nich gemacht, da sind wir dann aufm Popo runtergerutscht...)

@Sabine: *hehe* Jaaajaaa...diese doofen Äste *grml* Wie oft hab ich mir da n Hotta mit "höhenverstellbaren Fahrwerk" gewünscht *lach*
 
Lucifia

Lucifia

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huhu!
ich sehe das ähnlich wie sabine, dass man eigentlich vom rücken des pferdes aus mehr einwirkmöglichkeiten hat und ich finde, es ist gefährlicher, gerade wenn das pferd wirklich angst hat.
mir ist es noch nie passiert, aber ich habe von einigen leuten gehört, die überrannt worden sind, während sie abgestiegen sind oder einfach so spazieren gegangen sind. die besi von meine rb auch.
ich bin bis jetzt in einer situation abgestiegen, aber nur aus dem grund, weil es da weniger schlimm gewesen wäre, wenn das pferd nach hause läuft als wenn es dort kopflos durchgeht.
dort waren junge ponyhengste auf einer weide, die theater gemacht haben, eine plane von nem grossen heulagerhaufen hatte sich gelöst und so aufgebläht wie ein kleines zirkuszelt, hinter und vor uns war stacheldraht, tw in rollen auf dem boden und das pferd spielte schaukelpferd und kam dem draht immer näher. direkt hinter dem hof.
ich weiss nicht ob es ungehorsam war wegen den hengsten oder angst wegen der plane, war mir aber in dem moment egal, denn ich wollt nich im stacheldraht sitzen. ich schätze eher angst, denn ich kenne es so, dass wenn man einen ungehorsam durchgehen lässt, am nächsten tag direkt die quittung folgt und die kam nicht.
ansonsten find ich das thema schwierig wenns um strasse geht. einerseits hat man von oben mehr einwirkmöglichkeiten und kann ein auf die strasse laufen verhindern (man hat ja als reiter verantwortung für sein pferd und als verkehrsteilnehmer gegenüber anderen verkehrsteilnehmern), andererseits finde ich, reicht es wenn das pferd auf die strasse rennt ohne den reiter (sorry, ich seh es nunmal so) aber wenn gar nichts mehr geht kann man sich eigentlich immer noch fallenlassen, was ich vorziehen würde.
wie steht ihr zu fallenlassen?
 
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Chaosqueenie

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Original von Lucifia
aber wenn gar nichts mehr geht kann man sich eigentlich immer noch fallenlassen, was ich vorziehen würde.
wie steht ihr zu fallenlassen?
Never ever! Da kann man sich schlimmer wehtun als bei einem "echten" Sturz. Hab ich schon mehrfach mitbekommen.

Noch mal was anderes... wer sagt denn, dass das Pferd das Absteigen als Lob für Widersetzlichkeit empfindet?
 
Pebbles3

Pebbles3

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Mich fallen lassen kann ich gar nicht. Alle meine Reflexe sagen im Ernstfall "draufbleiben". Aber wenn ich es könnte, würde ich es nicht machen! Glaube nämlich auch, dass man (wenn man nicht gerade Stuntmen oder -woman ist) sich so sehr viel schlimmer verletzen kann.

Auch denke ich nicht unbedingt, das das Pferd das absteigen als Belohnung empfindet. Zumindest meiner nicht, da muss es als belohnung schon was handfestes in Leckerliform sein. Absteigen und wieder aufsteigen im Gelände sollte für ein Pferd nichts besonderes sein und so wohl als auch zur Arbeit dazu gehören. Wer weiß, was im Ernstfall mal nötig sein wird.
 
F

Fussl

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Ich habs es von Anfang an so gelernt,dass man von Oben viel mehr auf das Pferd einwirken kann. Bin bisher im Gelände auch noch nicht abgestiegen.
Beine zu und tief in den Sattel setzen heißt es dann :gut: Aber da meine RB im Gelände zu 99% brav ist muss ich selbst dass nur in Ausnahmefällen :binzel:
 
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Traumtänzer

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Ich denke auch nicht, daß das Pferd in einem -nennen wir es mal- Schreckmoment das Absteigen als Belohnung empfindet. Ist mir zumindest bei meinen Pferde noch nie aufgefallen. Und mein Kleiner hat ja das Auge, mit dem er schlechter sieht, da muß man einfach Rücksicht darauf nehmen.

Meinen 1,40 m Isländer kann ich vom Boden auch noch ganz gut händeln. Und ich werde auch weiterhin absteigen, wenn es kritisch wird. :binzel:
 
T

Tjuri

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Original von Chaosqueenie


Noch mal was anderes... wer sagt denn, dass das Pferd das Absteigen als Lob für Widersetzlichkeit empfindet?
ich sage das, aber bloß zum Teil. Widersetzlichkeit ist es ja nicht, aber es ist Angst haben. Und Lob ist es nicht, sondern negative Verstärkung. So ein Reiter ist ja per se doof (jedenfalls unnatürlich), steigt er ab, ist er weg und damit ein angenehmer Zustand da. Ist der angenehme Zustand immer, wenn ich Angst habe, da, kann man sich ausmalen, was folgt. Pferde sind ja nicht doof.
Reine Lernpsychologie, in jedem guten Psychologie-Reader nachzulesen.


Ich denke aber AUCH, dass es Situationen GIBT, in denen man dann einfach absteigen muss.
 
T

Traumtänzer

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Da gibt es ja wieder eine Menge unterschiedlicher Meinungen zum gleichen Thema. :binzel:

Ich denke, das muß jeder so handhaben, wie er es für richtig hält. Kommt auf das Pferd an, auf die Situation, auf den Menschen. Auf Biegen und Brechen im Sattel zu bleiben halte ich nicht für richtig (ich weiß, das hat so niemand gesagt!).

Mein Pferd hat sich, trotz gelegentlichen Absteigens, noch nicht negativ verändert, im Gegenteil. Und ich würde behaupten, daß ich ihn gut kenne. Er war früher viel unsicherer als heute, wo er doch inzwischen an dem einen oder anderen Schreckgespenst ganz cool vorbeigeht, bei dem er vorher die Krise bekommen hat. Aber da ist jedes Pferd nun mal anders, pauschalisieren geht da nicht.
 
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