Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Diskutiere Farbis mit VZM? Bock zu Bock? im Vergesellschaftung Forum im Bereich Mäuse; Ich habe ja bisher nur Farbis gehabt und suche für meine Kastraten nun Weibchen. Finde aber keine (außer im Zoofachhandel und da geh ich nicht...
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Ich habe ja bisher nur Farbis gehabt und suche für meine Kastraten nun Weibchen. Finde aber keine (außer im Zoofachhandel und da geh ich nicht hin!). Kann ich Farbmäuse auch mit VZM vergesellschaften? Wie sieht es mit Farbmausböckchen aus. Vertragen die sich mit VZM-Böckchen? Bzw. kann ich zu einem Farbmausbock ein VZM-Weibchen setzen? Können die sich nicht vermehren?

Habe zu allem bisher gegenteilige Aussagen gehört.
 
snow

snow

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Hallo, du findest keine Weibchen?
Mir fallen auf Anhieb 3 Notfälle mit Weibern ein, schau mal hier:
http://wiki.mausebande.com/vermittlung/farbmaus

Wenn du da nicht fündig wirst, bin ich auch überfragt. :binzel:

Ansonsten:
Farbmäuse können sich nicht mit Vielzitzen paaren.
Man kann die beiden Arten vergesellschaften sollte dafür aber einen großen Käfig haben: 100*50*100 cm wäre hier das Minimum. Zudem kann es dir hier auch passieren, dass der Kastrat die Vielzitzen nicht duldet oder diese auf ihn losgehen.
Da ich hier schon meine kastrierten aggressiveren Farbmausböcke hinter den Stachelmäusen herjagen gesehen hab, wäre ich vorsichtig mit unkastrierten Farbmausböcken und Vielzitzenböcken. :-(

lg snow
 
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Daggi

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

farbmausböcke mit kastraten ist ein schwieriges unterfangen.

vielzitzen geht - aber muss nicht unbedingt klappen ich kann dir nur zu farbiweibern raten.

in welcher gegend suchst du denn??? dann können wir dir vielleicht helfen.

lg daggi
 
asti1

asti1

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

ich suche im Raum Giessen. Ich habe derzeit selber zwei Farbmausböckce (kastriert). Das klappt prima. Dazu kommtin zwei Wochen ein Farbimädel (wnn die 5 Wochen Kastrationsquarantäne,in der ein Bock noch ist, um ist). Das Mädel habe ich schon zu Hause. Zusätzlich habe ich noch 3 Kastraten zu Hause, die ein neues Zuhause suchen. Da sie aber nicht so lange alleine bleiben sollen, würde ich Nottiere dazusetzen und dann gemeinsam vermitteln (mit Tierschutzvertrag und Schutzgebühr vom Tierheim Giessen). Desweiteren habe ich zwei Böckchen(suchen auch ein neues Zuhause), bei denen bei der Kastra nur jeweils ein Hoden gefunden wurden. Nun ist die Frage: zu Weibchen können sie nicht. Zu Böckchen schwierig. Daher mein Interesse vor allem, ob diese mit VZM zusammen leben können. Das wäre für die echt toll, wenn das klappen würde
 
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Murx Pickwick

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Eine Farbmaus ist mit einer Vielzitzenmaus genauso einsam wie ohne - das sind doch ganz unterschiedliche Arten und genauso Tierquälerei wie ein Meerschweinchen mit einem Kaninchen!

Ich selbst hab mit der Vergesellschaftungen von Farbmausgruppen mit VZM-Gruppen sehr böse Erfahrungen gemacht, andere wieder gute. Ich nehme an, daß die Sprache der VZM denen der Farbis so ähnlich ist, daß es manchmal zu tödlichen Mißverständnissen kommt, so wie bei mir - und andere haben das Glück, daß dieses Mißverständnis bei ihnen nie auftrat.

Ich hab selbst ne reine Böckchengruppe und kann notfalls noch mehr Böckchengruppen aufmachen, wenn sich ein paar Böckchen nicht grün sind und miteinander einfach nicht können.
Ich weiß nur nicht, wann ich wieder nach Gießen komme, das ist doch ein ganz schönes Stück Fahrerei ... dazu kommt, daß ich Ende Februar umziehen werde, auch nicht so dolle, wenn ich jetzt neue Tiere aufnehme, denke ich ...

Wenn sich bis März keine Lösung findet, kann ich nach Gießen, ich muß da eh wieder in die Uni-Bibliothek. Bis dahin kann ich auch endlich mal vernünftige Mäusequartiere anbieten, was ich mom hab, ist arg an der Mindestgröße - also gar nicht ideal.
 
asti1

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Ok, dann hat sich das mit den VZM wohl erledigt. Ich habe die Mäuse selber von einem Tierheim übernommen, da sie dort ein Jahr(!) in Einzelhaltung in Transportboxen fristeten. Nun sind sie zumindest kastriert worden und haben größere Käfige. Bei dem Versuch, sie miteinander zu vergesellschaften, hat es böse Bissverletzungen gegeben. Daher bin ich nun etwas unsicher. Wie gesagt, ich habe selber zwei Böcke (kastriert), die sich vertragen und hatte vorher noch viel mehr. Vielleicht liegt es daran, dass sie auf so engem Raum "Gitteragressionen" und Verhaltensstörungen entwickelt haben. Vielleicht auch einfach noch nicht lang genug kastriert oder...
 
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Murx Pickwick

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

... oder sie mögen sich einfach nicht ...

Gerade Mäuseböcke lassen sich nicht mit jedem Bock vergesellschaften und wenn sie so lange allein bleiben mußten, kennen sie ein gemeinsames Leben auch nicht - sind also gar nicht sozialisiert.

Ich hab die Erfahrung gemacht, daß man solche Böcke, die so lange einsam sein mußten, noch am ehesten mit ruhigen Böcken aus funktionierenden Bockgruppen zusammenbringen kann - aber es gehört viel Platz, Geduld, ständiges Beobachten etc dazu, ist nicht einfach.

Am Besten hat sich bei mir die Käfig an Käfig Methode bewährt. Die einsame Maus lebt im benachbarten Käfig, Futter gibt es direkt am Verbindungsgitter.
Frißt die Mäusegruppe zusammen mit der einsamen Maus, kann man sie meist zusammenlassen - muß natürlich trotzdem bei bleiben, damit man, wenns nicht klappt, rechtzeitig trennen kann.

Ich tausch auch regelmäßig die Einstreu aus, so wie bei den Rennmäusen üblich, hat den Vorteil, daß die Gerüche sich nach und nach angleichen.
 
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Daggi

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

bei böcken wo nur ein hoden entfernt wurde - kann passieren - hatte auch schon mal ne maus mit nem hodenhochstand - kannste keine weiber zusetzen das ist klar.

wenn du ihn in artengesellschaft halten willst würde ich in dem fall zu weissfussmäusen raten - die sind supersozial - da gibts garantiert keine schwierigkeiten. kenne ehrlich gesagt keine sozialeren mäuse - mit anderen böcken ist wie schon beschrieben super schwierig und super langwierig und du hast nie die garantie dass es klappt. und die ständigen vergesellschaftungsversuche sind für die tiere auch stress.

lg daggi
 
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Murx Pickwick

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Ob nun eine Farbmaus mit einer Weißfußmaus zusammengehalten wird oder alleine bleibt, bleibt sich gleich, auch das sind unterschiedliche Arten mit unterschiedlicher Sprache.
Man kann sozialen Tieren keinen artfremden Partner verschaffen ... es geht nicht! Auch wenn es noch so friedlich bleibt ... der Farbmaus bringt es nix.
 
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Tiger

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Ob nun eine Farbmaus mit einer Weißfußmaus zusammengehalten wird oder alleine bleibt, bleibt sich gleich
Das denke ich nicht. Es ist immer noch besser, für artfremde Gesellschaft zur Sorgen, als gar keine Gesellschaft zuzulassen.

Andere Tiere bringen Leben in den Käfig und machen das Leben interessanter, gekuschelt (und damit Körperkontakt den solche Tiere suchen) wird ebenfalls.
Das ist immer noch besser als nichts.

Viele sozialen Tiere zeigen Tendenzen sich artfremden Tieren anzuschließen, anstatt alleine Leben zu müssen (wenn ihnen eben keine Wahl bleibt). Siehe z.B. Anhänglichkeit einzeln gehaltener Tiere an ihre Besitzer.


Vielzitzenmäuse richten sich auch untereinander teilweise richtig übel zu. Ich kenne Gruppen, in denen sich die Mäuse gegenseitig ausgerottet haben. Ich weiß ja nicht genau, was bei dir passiert ist, aber tödliche Beißereien müssen nicht unbedingt von sprachlichen Missverständnissen (aufgrund sprachlicher Unterschiede der Arten) her rühren.


Es ist natürlich ausnahmslos immer eine artgleiche Gesellschaft für diese Tier vorzuziehen, sofern es nur irgendwie möglich ist.
 
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Daggi

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

viel schlimmer als artfremde gesellschaft sind dauernde vergesellschaftungsversuche - und es ist nicht immer einfach auf anhieb den richtigen partner zu finden.

artgleiche gesellschaft ist natürlich der artfremden vorzuziehen. aber nicht um den preis monatelangen stresses - wenn man mal das lebensalter einer maus sieht und sich vorstellt dass sie bei monatelangen vergesellschaftungsversuchen unter umständen ein viertel ihres lebens oder mehr unter dauerstress steht.

lg daggi
 
principessa1

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

es gibt farbmausdamen wie sand am meer... entsprechend wirst du sicherlich auch tiere per mitfahrgelegenheit zu dir kommen lassen können.

und artfremde gesellschaftung ist wirklich die allerletzte lösung. und da die jungs ja kastriert sind, sollte dem nichts mehr im wege stehen.

wild rumvergesellschaften bitte auf keinen fall (!!!) das ist nur stress für die armen tiere.. :konfus:

lg sonja
 
Angelus Noctis1

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

@Murx Pickwick
Du machst es Dir ziemlich einfach. Die Welt ist nicht schwarzweiß.

Und für un-/halbkastrierte Böcke kann eine Artengesellschaft mitunter die letzte Chance auf sozielen Kontakt sein.
Die Sprachen sind unerschiedlich. Aber das Sozialverhalten ist ähnlich, so daß die Böcke dieses wenigstens pflegen können. Und die Interaktion ist gerade bei VZM und Weißfüßen mit Farbis meist sehr harmonisch.
Voraussetzung ist, daß sich der Halter über die Bedürfnisse der zweiten Art klar ist, sie erfüllt und min. 2 Tiere davon anschafft.

Die Vergesellschaftung und-/teilkastrierter Böcke ist nicht ohne. Böcke falen raus, Kastraten müssen für reelle Chancen ca. 6 Monate kastriert sein. Und woher soll asti solche Kastraten backen? Kaum einer gibt Tiere ab, die so lange kastriert sind.
ich stell mal einen Link dazu rein, wenn er fertig ist. Vielleicht wird darin das Problem deutlicher.

Man solle immer dieselbe Art vorziehen. Aber manchmal geht es eben einfach nicht. Sollen die Tiere dann wirklich allein vergammeln? Ich denke nicht...


Angelus
 
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Murx Pickwick

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Ich hab hier bei mir reine Bockgruppen, ich hab schon seit 20 Jahren immer wieder reine Farbbockgruppen gehabt, immer unkastriert, neuerdings sitzt sogar ein Kastrat, bei dem keiner sagen kann, ob er ein echter ist, oder so ein Halbhoder (hat angeblich oder tatsächlich einen Wurf nach Kastra produziert), zwischen und ich hab einfach die ganzen Probleme, die in den Foren beschrieben werden, mit meinen Böcken nicht. Selbst "aussichtslose" Fälle hatten bei mir ihre Gruppe gefunden ... elendig lange Umvergesellschaftungen hab ich nie machen müssen ...

Les ich mir aber durch, wie vergesellschaftet wird, wird mir da so einiges klar - die Leute stopfen Mäuse in kleine Transportbehälter und tragen sie durch die Gegend, um sie zusammenzubringen, sie haben keine Geduld und packen einfach fremde Mäuseböcke zu alteingesessenen, sie haben Brüder in relativ engen Käfigen zu zweit sitzen usw usf - ok, wenn ich so vorgehen würde, hätt ich bei mir vermutlich auch Mord und Totschlag.

Ich geb zu - man braucht Geduld, Beobachtungsgabe, mehrere große Käfige (nicht Mindestmaße!), möglichst auch mehrere Bockgruppen, damit sich der Neue "seine" Gruppe aussuchen kann und Fingerspitzengefühl. Es ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.

In diesem Fall gäbe es die Möglichkeit, daß die Mäuschen im März von mir abgeholt werden und dann integriert werden - ich seh da nicht mehr Schwierigkeiten wie bei allen anderen Vergesellschaftung von Farbiböcken, die ich vorher zusammengestellt hatte.
Die Möglichkeiten für eine artreine Vergesellschaftung sind also da - nur eben nicht gerade vor dem Umzug jetzt im Februar ...

Artfremde Vergesellschaftungen einzelner Gruppentiere dagegen stellen sich immer mehr als stressiger für die beiden artfremden Partner raus wie sie ganz allein zu lassen ...
Nachgewiesen ist es für Meerschweinchen und Kaninchen über Hormone, Verhaltenstest in erweiterten Skinnerboxen (hab jetzt den korrekten Begriff für solche Versuchsaufstellung nicht im Kopf) und weiteren Versuchen.
Genausogut nachgewiesen ist es inzwischen für Gibbon - und die werden leider immer noch in Zoos artfremd kombiniert ... mit zum Teil erheblichen Belastungen für das Individuum und nachweislichen Traumata.
Bei VZM und Farbis ist zumindest hormonell in Berlin gezeigt worden, daß eine VZM sich nicht bei Farbmäusen wohlfühlt, sie aber einen deutlich geringeren Streßpegel zeigt, wenn sie zu zwei VZM bei Farbmäusen ist oder nur in Gesellschaft von VZM bzw ganz allein. Ein deutlicher Hinweis, daß zumindest die Vergesellschaftung von einer einzelnen VZM mit Farbmäusen eben nicht gut für die VZM ist.
Ich selbst hab einen der Versuche von Meerschweinchen und Kaninchen nachgestellt - getrennt wurde die größere VZM von der kleineren Farbmaus durch ein Loch, durch welches nur die Farbmaus konnte.
Die Farbmaus hat sich bei der VZM nicht häufiger aufgehalten, wie in dem Käfig ohne VZM. Auch wenn die Farbmaus mit der VZM durchaus zusammen geschlafen hatte ... auch ein Hinweis, daß die VZM als Sozialpartner eben nicht anerkannt wird!

Früher war ich ein großer Fan von kombiniere möglichst viele Arten miteinander, inzwischen seh ich das nicht mehr so ... je mehr Forschung es auch in dem Bereich gibt, desto mehr scheint sich rauszustellen, daß Gruppentiere bei Säugern entsprechend wirklich nur mit ihrer Art vergesellschaftet werden können. Will man mehrere Arten kombinieren, muß immer eine Gruppe der jeweiligen Gruppenart bei sein.
Wirklich Schwarz-Weiß-Denken? {hier bitte passenden Smiley einsetzen, soll freundlich rüberkommen, nicht beleidigend oder überheblich}
 
Angelus Noctis1

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

@Murx
Wenn Du die Erfahrung und Möglichkeiten hast, die Tiere zu vergesellschaften, dann ist das was völlig anderes, als wenn Du asti als Anfänger sagst: "Ja, das geht schon." Das tut es nämlich gerade bei Anfängern NICHT! Da fehlt es einfach an der Erfahrung und oft genug auch an Möglichkeiten.
Daß Böcke mit Böcken gut gehen KANN, weiß ich. Aber wenn sie sich hassen, hilft die beste Vergesellschaftung und das größte Gehege nix. Dazu gehört eher weniger, die Tiere rumzutragen oder sie zum Kennenlernen auf kleinen Raum zu stopfen. Beides verzögert bei Farbiböcken die Aggression höchstens auf später.

Wenn Du nie Probleme mit beißenden Gruppen hast, würde mich mal interessieren, wie Du sie hälst. Ich bin selbst bei einem 6qm großen, gut durchstrukturierten Gehege schon gescheitert.
Ein Erfahrungswert ist auch: Sind die Fetzen einmal richtig geflogen, ist nix mehr zu retten. Kleinsetzen verringert die Aggressionen zwar, aber eine Dauerlösung ist es schon aufgrund der Ansprüche der Tiere nicht. Mal ganz abgesehen davon, daß die meisten irgendwann wieder weiterzoffen.
Interessant wäre in dem Rahmen auch: Wie beruhigst Du Gruppen, die Du beißend kriegst? Ich bin da immer offen für Vorschläge, da wir regelmäßig vor dem Problem stehen, ohne eine adäquate Lösung gefunden zu haben.

Wenn Du artrein vergesellschaften kannst, ist das immer vorzuziehen. Allerdings sehe ich nicht, daß die Vergesellschaftung streßfreier wird als eine artfremde. Eher im Gegenteil: Kaum jemals klappt bei Böcken der erste Anlauf. Und schon beginnt das hin und her. Wenn dem nicht so sein sollte, bin ich gespannt auf die Vergesellschaftungsmethode. Sollte es wirklich eine geben, die bei unkastrierten Farbiböcken sicher funktioniert, bin cih sehr interessiert daran. Das könnte einige TH-Dauersitzer retten.

Die Versuche zur Artengesellschaft würden mich mal näher interessieren. Zwar hat eine Diskussion zum Thema schon zutage gefördert, daß manche Arten sich olfaktorisch abstoßen (Uni Jerusalem forscht da, glaub ich), daß die Tiere aber generell von einer Artengesellschaft gestreßt werden, hat bei näher verwandten Nagern meines Wissens noch keiner nachgewiesen.

Zudem finde ich den Versuch mit EINER VZM und EINER Farbmaus nicht nur unfair den Tieren gegenüber, sondern auch recht sinnfrei. Wenn es schon nicht anders geht für den Bock, sollte die Partnerart aber immer mindestens zu zweit sein. Das steht außer Frage. Erst bei größeren Gruppen läßt sich ein wirkliches Eingemeinden des Kleinen beobachten.

Ich denke auch nicht, daß es der Sinn ist, möglichst viele Arten zusammenzuwürfeln - auch wenn es mehrere Tiere pro Art sind (und genau DAVON lebt eine Artengesellschaft ja. viele Einzeltiere verschiedener Arten zusammenzustecken, bringt den Tieren gar nix). Eine Artengesellschaft wird umso komplizierter, je mehr Arten beteiligt sind. Ich habe mich jetzt einige Jahre intensiv damit auseinandergesetzt, fehler gemacht und viel gelernt. Abgesehen von Artengesellschaften für Farbiböcke, wenn es eben nicht anders geht, würde ich eine solche gemischte Gesellschaft überhaupt keinem Anfänger in die Hand geben. Nicht umsonst habe ich HIER Anfängern grundsätzlich davon abgeraten.

Abschließend kann ich nur sagen: Du hast Erfahrung und Dich sehr intensiv mit der Materie auseinandergesetzt. Vielleicht lern ich ja auch noch was von Dir! :binzel:
Aber Du machst den Fehler, den jeder Profi ab und zu macht: Du überschätzt Anfänger und überträgst Dein Wissen und Können zu sehr auf andere. Das kann bös ins Auge gehen...


Angelus
 
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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

@Murx
Wenn die beiden Halbkastraten zu Dir ziehen können, wäre ich dir sehr dankbar. Habe sie aus extrem schlechter Haltung geholt und wollte ihnen eine Chance geben, ein schönes Leben zu leben. Sie sind jetzt schon über 1 Jahr alt und habe die Vergesellschaftung mit meinem Kastraten versucht. Habe eine mit meinem in die Badewanne gesetzt (meiner ist seit 8 Monaten kastriert). Dort standen mehrere Schlafhäuser, Röhren etc. drin, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aus dem Weg zu gehen. Leider hat die Maus meine so attakiert, dass sie überall Bissverletzungen hatte und übel aussah. Ich glaube, dass sie, wenn ich die beiden nicht getrennt hätte, meine nicht mehr leben würde.
 
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Murx Pickwick

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Ich hatte doch in meinem ersten Post angeboten, die Mäuseböcke aufzunehmen:
Wenn sich bis März keine Lösung findet, kann ich nach Gießen, ich muß da eh wieder in die Uni-Bibliothek. Bis dahin kann ich auch endlich mal vernünftige Mäusequartiere anbieten, was ich mom hab, ist arg an der Mindestgröße - also gar nicht ideal.
Hab ich mich denn so unglücklich ausgedrückt, daß man das nicht verstehen konnte?
Dann bitte ich vielmals um Entschuldigung ...

Erinnert mich bitte in ein paar Monaten daran, daß ich den Versuch mit der VZM und den Farbis raussuchen wollte ... es war ein Versuch, den ich in der Uni Berlin in der Hauptbibliothek unter Dissertationen fand. Das müßte sich noch mal finden lassen.

Zur Vergesellschaftung:
Grundregel Nr. 1 bei Mäuseböcken:
Mäuseböcke, die sich beißen, nicht mehr zusammensetzen, sie mögen sich nicht, muß Mensch akzeptieren.
Ich hab zwar mit meiner menschlichen Unvernunft auch schon Streithähne mit der Käfig an Käfig Methode wieder zusammengebracht, aber das werden niemals wirklich harmonische Gruppen, auch wenn sich die Mäuseböcke dann dulden. Daß sie sich irgendwann wieder in die Wolle bekommen, ist sehr wahrscheinlich.

Grundregel Nr. 2 bei Mäuseböcken:
Nie eine Vergesellschaftung in der Badewanne - geht normalerweise tödlich aus.
Vergesellschaftungen von Mäuseböcken gehen nur mit der Käfig an Käfig Methode - zwei Käfige mit genügender Größe und entsprechend strukturiert eingerichtet werden nebeneinandergestellt, die Mäuseböcke dürfen erstmal nicht zueinander kommen! Da ist immer ein doppeltes Gitter zwischen ihnen!
Futtergefäße werden direkt am Verbindungsgitter aufgestellt und nun wird möglichst lange und oft beobachtet - solange die Mäuseböcke, die vergesellschaftet werden sollen, nicht gemeinsam aus den Näpfen fressen - also neuer Bock auf der einen Seite, Bockgruppe oder alteingesessener Bock auf der anderen Seite vom Gitter, ist es tödlich, die Böcke zusammenzulassen. Wenn sie gemeinsam fressen, kann man wagen, eine Verbindung zu schaffen. Die Mäuse entscheiden selbst, wann sie rübergehen - aber man muß erst mal beibleiben, um im Notfall eingreifen zu können.
Niemals darf einer der Böcke rübergesetzt oder rübergetrieben werden, um zu sehen, ob sie sich nun vertragen - das führt sehr schnell zu Beißereien, die Gruppe kann man dann vergessen. Sie müssen von alleine entscheiden können, wann sie rübergehen.
Von ich weiß nicht wievielen Vergesellschaftungen ist es mir einmal passiert, daß sich die Böcke gleich angegiftet hatten, sobald sie zueinander konnten - ich hab sie wieder getrennt und es eine Woche später, nachdem sie aber schon mehrmals gemeinsam am Futternapf saßen und gemeinsam fraßen! nochmal probiert und es hat auch da geklappt.
Ich tausche wie bei Ratten und Rennmäusen auch jeden Tag die Einstreu, also Einstreu vom Neuen zum Alten, Einstreu vom Alten zum Neuen. So kommt es nach und nach zur Geruchsangleichung.
Großen Streß macht für die Mäuse eine solche Vergesellschaftung nicht ... meist klappt schon der erste Anlauf. Die Tiere dürfen nicht zwecks Vergesellschaftung von Käfig zu Käfig getragen werden ... die Käfige werden geschoben!

Grundregel Nr. 3 bei Mäuseböcken:
Sympathie und Antipathie müssen beachtet werden. Wenn ich sehe, daß der neue Bock am anderen Ende des Käfigs klebt und ganz offensichtlich zu andern Mäusen will, stell ich versuchsweise den nächsten Käfig mit Mäuseböcken gleichzeitig daneben - auch mit Futternapf am Gitter. Oft ist es so, daß die Mäuseböcke sich ihre Gruppe aussuchen, nicht jeder Mäuserich mag jeden Mäuserich. Deshalb ist es günstig, schon Mausebockgruppen zu haben.
Fragt mich bitte nicht, wie ich das mache, wenn ich die ersten Mäuse nach längerer Mäuseabstinenz bekomme ... ich trenne die Geschlechter und irgendwie hat es bisher immer mit der ersten Bockgruppe geklappt ...

Grundregel Nr 4 bei Mäuseböcken:
Wenn sie vergesellschaftet sind, sollte das Futter nicht mehr in Näpfen gereicht werden, sondern in der Einstreu verteilt werden. So sind die Mäuse mit Futtersuche beschäftigt. Obst kommt an Schaschlickspießen mit abgefeilter Spitze, auch das müssen sie sich erarbeiten. Kräuter werden am Gitter festgebunden, Samenstände überall im Käfig verteilt aufgehängt.
Eine Etage wird regelmäßig völlig neu eingerichtet, die anderen Etagen werden nur normal saubergemacht, nicht umdekoriert. Es sollte immer ein Teil unsauber bleiben, während man den anderen Teil säubert, so bleiben wichtige Geruchsmarken erhalten.
Das Einengen zum "Friedlichmachen" baut Streß und damit Aggression auf, wer so anfängt, hat schon verloren, die Mäuseböcke werden sich garantiert in den nächsten Wochen totprügeln.

Grundregel Nr 5 bei Mäuseböcken:
Mäuseböcke, die keine Gruppe (mehr) gewöhnt sind, sollten entweder in eine Seniorengruppe oder eine ruhige Bockgruppe integriert werden. Temperamentvolle Bockgruppen verzeihen Kommunikationsfehler der Newcomers nicht ...

Grundregel Nr 6 ist noch recht unsicher, aber ich hatte immer große Gruppen, auch bei Mäuseböcken. Ich hab jetzt versuchsweise zwei Böcke aus einer gut funktionierenden Gruppe abgetrennt - schon nach zwei Tagen war das typische Zankgequieke zu hören.
Ich hab sie wieder zu ihrer Gruppe gelassen und alles war wieder friedlich ... es scheint so zu sein, daß es nicht möglich ist, zwei Mäuseriche zusammenzuhalten.
Kann aber auch Zufall gewesen sein, ich hatte irgendwie nie nur zwei Tiere ... es fehlt mir da an Erfahrung.
 
Angelus Noctis1

Angelus Noctis1

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Interessante Methode. Habe ich in der Form noch nicht ausprobiert. Ist aber einen Test Wert, falls es sich hier mal ergibt

Aber einige Fragen hätte ich noch:
Warum geht Vergesellschaftung in der Wanne tödlich aus? Was machst Du mit den Tieren da drin??? :konfus:

Daß Sympathien und Antipathien beachtet werden müssen, ist ja logisch. Daß die Tiere nicht zusammengezwungen werden können und dürfen, sind wir uns auch einig. Daraus ergibt sich aber auch, daß Deine Methode, auch wenn ich sie sehr interessant und verfolgenswert halte, leider nur was für sehr, sehr wenige Leute.
Wenn Du einverstanden wärst, würde ich Dich gern im Hinterkopf abspeichern für nicht kastrable, die ein Heim suchen. Vielleicht haben sie bei Dir eine Chance. Es gibt nur sehr wenige Leute, die wirklich mit Böcken können.
Und genau aus diesem Grund suche ich noch eine massentaugliche Lösung für die Herren Mäuseböcke. Aber die ist bei Dir ja leider auch nicht dabei. :-(

Noch ein Wort zum Kleinsetzen: Das ist eine Methode, um die Tiere ruhig zu halten bis zur Kastra, damit die Gruppe eben nicht ganz zerfällt. Das kann soll und darf keine Dauerlösung sein. Da gebe ich Dir recht. Aber für den Zweck, für den sie hier angeführt ist, funktioniert sie. Und da es eben in der Praxis nicht machbar ist, so viele Tiere anderweitig neu zu vergesellschaften, wenn sie sich zerstreiten, muß eben zu dieser Methode gegriffen werden. Sie ist nicht nett, zeitigt aber für die Tiere langfristig das beste Ergebnis. Sonst hätten wir z.B. aus einem Notfall bei HH um die 40 Einzelböcke. Was hätte mit diesen Tieren werden sollen?

Zum 6. Punkt: Meiner Erfahrung nach ist es völlig Banane, wie groß die Gruppen sind. Es gibt liebevolle Duos und totale Streitduetts, genauso wie es Gruppen von mehr als 10 Tieren gibt, wo der Chef alles ruhig hält (hatte ich auch schon) oder auch, wo sofort die Fetzen fliegen, wenn sie einen anderen nur riechen. ich denke nicht, daß man die Tiere da auf eine ideale Gruppenstärke festnageln kann...

Ich finde aber Farbiböcke generell schwierig, weil man immer zwischen dem idealen und dem realen machbaren pendeln muß...


Angelus
 
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Daggi

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

die methode kling interessant - ich kann mir auch gut vorstellen dass sie funktioniert.

dass die halbkastraten zu dir kommen ist eine gute lösung.

deine methode erfordert sehr viel geduld - eine gute beobachtungsgabe und vor kenntnis der signale die die tiere aussenden. ist also definitiv was fürn profi.

das mit der gruppengrösse ist mir bei farbmäusen generell aufgefallen - dass grosse gruppen harmonischer sind - ich hatte schon so ziemlich jede anzahl an farbmäusen im 2 stelligen bereich unter 70 - je grösser die gruppe je harmonischer - und je einfacher die vergesellschaftung.

warum sollte das also bei böckchen anders sein als bei kastraten oder bei mädels.

grundsätzlich finde ich deine einstellung klasse.

es ist nur schwierig - deine erfahrung und deine möglichkeiten mit verschiedenen böckchengruppen auf andere mäusehalter zu übertragen. die meisten haben weder verschiedene gruppen noch die erfahrung um solche experimente zu machen - und die vielen einzelböcke die es nun mal gibt z. t. eben nicht mehr kastrabel - kann man weder alle allein lassen noch gibt es genug halter wie dich die sie nehmen könnten. von daher bleibt manchmal leider nur die artfremde gesellschaft und das ist allemal besser als allein - wobei dabei auch ganz genau darauf geachtet werden muss welche mäuseart man dazu setzt.

ich hatte farbmäuse mit vielzitzen in pflege, halte selbst stachelmäuse mit farbmäusen und hatte bei meinen weissfüssen auch schon sowohl stachler als auch farbis drin.

aus der erfahrung heraus würde ich wenn artengesellschaft notwendig immer die mit den weissfüssen für die geeignetste halten. die weissfüsse sind super sozial und putzen auch artfremde einzeltiere kuscheln und schlafen mit ihnen im nest. ich bekomme jetzt älter notfallfarbis - die werde ich auch zu den weissfüssen setzen - damit ich nachher eine alte einzelmaus nicht nochmal vergesellschaften muss - das tu ich alten mäusen ungern an.

mit den vielzitzen ist ist sehr unterschiedlich es gibt vielzitzen die in den farbis quasi ihre kinder sehen und sie bekuscheln .......... das ist aber leider nicht bei jeder vielzitze so - ich bin eh kein fan von den tackermäusen

bei stachis muss ich sagen geht es nur wenn noch weitere artgleiche partner und ein sehr grosses vor allem hohes gehege vorhanden sind. stachis und farbis leben komplett nebeneinander her. das ist eine artengesellschaft - die sich nicht eignet wenn man die einsamkeit des farbibock beenden will.

ich überlege im moment auch ich habe eine farbmausdame aus deren gehege ich die partnerin einschläfern lassen musste auch mit den neuen damen und den weissfüssen zusammensetze - das problem ist bei der allerdings auch - dass sie sehr klapprig beinand ist und ich nicht denke dass sie noch sehr alt wird. und stress ist vergesellschaftung immer. sie sitzt im moment mit 3 stachis - aber lebt im prinzip in dem gehege doch mehr oder weniger allein.

ich überlege noch bis zum we - dann kommen die 3 damen.

lg daggi
 
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Murx Pickwick

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AW: Farbis mit VZM? Bock zu Bock?

Es geht um Mäuseböcke - und hier spielt der Streß eine entscheidende Rolle.

Für Mäuseböcke ist es Streß, in einen neutralen Raum, wie es die Badewanne ist, gesetzt zu werden - er muß die Gegend nach Konkurrenten absuchen, die ihn angreifen könnten, er muß sich neue Fluchtwege erarbeiten, er muß sich die Gegend merken, er muß markieren, Futterstellen suchen und sich merken und alles auf einmal - und dann sieht er einen Konkurrenten, den er noch nie in seinem ganzen Leben gesehen hat! Der benimmt sich zwar nicht wie Revierinhaber, aber es muß einer sein, nach Mäuselogik gibt es keine andere Möglichkeit!

Was wird passieren?
Auch bei Mäusen gilt, Angriff ist die beste Verteidigung - und hier gibt es keinen Revierinhaber, der die Regeln vorgibt, die Beiden kennen sich nicht, also sind sie ein Knäuel, sobald sie sich sehen ...

Es gehen bei Mäuseböcken einfach nur aus diesem Grund weitaus mehr Vergesellschaftungen in der Badewanne schief, als wenn man einen fremden Mäusebock einfach so in eine Mausebockgruppe setzt. Bei zweiterem Fall gibt es nur einen, der total panisch ist, die Alteingesessenen reagieren "überlegter". Wenn man Glück hat, lassen die alteingesessenen den Neuen in Ruh, bis er sich eingelebt hat und zur Gruppe gehört. Wenn man Pech hat, wird der Neue verbissen oder wenn die Gruppe doch nicht so gut harmonierte, kann sie sogar durch den Neuen auseinanderbrechen.

Ich hab den Platz, Mäuse leben 2 - 3 Jahre, so viele Mäuseböcke, wie ich unterbringen kann, könnt ihr mir wahrscheinlich gar nicht anschleppen, notfalls wird angebaut (Ich hoffe doch, es geht nur um die unkastrablen Mäuseböcke, zwei plötzliche Notfälle mit jeweils 60 Mäuseböcken ist für mich beobachtungstechnisch nicht zu managen ... Farbis sind zwar klein und süß, aber damit Bockgruppen funktionieren, muß man schon Zeit haben zum Beobachten, um rechtzeitig Streitereien zu erkennen, bevor sie sich beißen. :konfus:)

Ich muß aber dazu sagen - ich halte getrennt von den Notfalltieren auch Mäuse, die ich zu Futterzwecken züchte, für einige ja einen Grund, vorsichtshalber keine Mäuse vorbeizubringen. Ich bin allerdings auch bereit, meine Notfallmäuse bis zum Tode zu dokumentieren mit Fotos und allem ... :D
Notfalltiere gehen auch mit 100% Sicherheit nicht in die Zucht, einfach weil ich gesunde Tiere züchten will und mir nicht irgendwelche Erbkrankheiten einschleppen will.

Notfalltiere dürfen bei mir ihren Lebensabend unbehelligt von irgendwelchen Nutzungsgedanken meinerseits verbringen, sie haben zum Teil so viel durchgemacht, daß es ungerecht wäre, ihnen kein schönes Leben zu geben.
Inzwischen ist es sogar so, daß ich aus dem Grund auch nicht mehr weitervermittle - nur wenn ich weiß, daß es den Tieren woanders besser geht wie bei mir, wird noch ein Tier vermittelt, sonst nicht. Ich hab die Schnauze gestrichen voll von Versprechungen, die nicht eingehalten werden ...

... und Farbiböcke sind schwierig! Zumal das bei denen so wahnsinnig auf Sympathie und Antipathie aufgebaut ist. Nur domestizierte Rennmäuse sind da noch heikler.
 
Thema:

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Böckchen plötzlich allein - und nun?: Hallo, ich bin neu hier und hoffe, ihr könnt mir vielleicht einen Ratschlag geben. Dieses Jahr hat mir in Sachen Schweinchen bislang kein Glück...
Kastriertes Böckchen sucht neuen Partner: Guten Morgen zusammen, leider mussten wir gestern eines unserer Böckchen gehen lassen:wein: Und auch wenn wir noch sehr trauern und das jetzt gar...
Meerschwein frisst kaum selbstständig: Hallo! Auf der Suche nach Lösungen für unser Problem bin ich auf dieses Forum gestoßen und hoffe hier vielleicht bei Euch noch den einen oder...
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