4 Jährige Stute tritt

Diskutiere 4 Jährige Stute tritt im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Hi hab da ein Problem mit meiner 4Jährigen Hessenstute. Meine Schwester und ich haben sie 3 Jährig angeritten gekauft und sie dann aber nur noch...
Leni3

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Hi hab da ein Problem mit meiner 4Jährigen Hessenstute.
Meine Schwester und ich haben sie 3 Jährig angeritten gekauft und sie dann aber nur noch 1 Monat bereiten lassen und etwas longen arbeit gemacht. Da wir gemerkt hatten das sie vom Kopf noch nicht so weit ist und auch seht mit dem Wachsen beschäftigt war haben wir sie noch mal 6 Monate auf die Weide gestellt.

Kurz vor Weihnachten haben wir sie dann wieder geholt und angefangen sie zu Longieren. Seid dem fängt sie an und Tritt an der Longe nach einem. Wir haben sie dann immer gescheucht und ihr auch zwei drei mal nen Klapps mit der Gerte gegeben bis sie halt beim Bocken nicht mehr nach einem getreten hat. Am nächsten Tag wars dann erst aml kein Thema mehr aber sie versucht es immer wieder. Was würdet ihr mir denn raten was ich da machen soll?? Wäre über Feed back zu meiner "Methode" und Ratshclägen sehr dankbar!

lg leni
 
26.01.2007
#1
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Fips86

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@Leni
hm, also ich würde wahrscheinlich weiterhin so verfahren wie ihr. Nehme an, dass sie euch noch testet. Jugendlicher Leichtsinn ;-)
Womit longiert ihr denn? Nur am Halfter? Oder etwa mit Sattel/Trense/Ausbindern oder Longiergurt und Ausbindern?
 
Pebbles3

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Das liest sich jetzt so, als würde das Pferd täglich longiert. Ist das so?

Was ich auf keinen Fall tun würde, ist sie mit der Gerte bestrafen! Das schaukelt sich dann nur hoch und du hast irgendwann ein Pferd, das entweder vor der Peitsche Angst hat oder dagegen agressiv wird.

Nun, dass sie nach euch tritt, zeigt ja, dass ihr irgendwas nicht passt. Langweilt sie sich, weil es zu oft das selbe ist? Hat sie vielleicht Schwierigkeiten mit dem laufen im Kreis (longiert ihr zu eng?)? Oder kann sie sich nicht so lange konzentrieren? Sie ist ja noch recht jung, trotz allem.

Ich würde versuchen, sie vielseitig zu arbeiten mit Bodenarbeit, vielleicht Round Pen. Longieren favorisiere ich eh nicht so, aber da sind die Meinungen ja geteilt. Wie es aussieht muss sie noch Vertrauen zu euch fassen und den Ernst des Lebens lernen (u.a. Festlegung der Rangfolge). Aber das soll ja mit Spaß geschehen.

Also: Da ich selber nie viel longiert habe, kann ich dir vielleicht nicht so gute Tips geben, aber ich würde dir raten, sie auf keinen Fall mit der Gerte zu touchieren. Vorwärts treiben ist nicht schlecht, aber "scheuchen" hört sich so hmmm unkoordiniert an. Nach jagen. Das würde ich auch nicht. Sie soll voran gehen, aber konzentriert. Mach ihr klar (ruhig) dass die Mätzchen absolut nichts bringen. Und mach vertrauensbildende Sachen mit ihr. Bodenarbeit, spazieren gehen, Massage, vielleicht kleinere Zirkuslektionen. Abwechslung ist gerade bei einem jungen Pferd wichtig (wobei auch mein 25-jähriger Opa) streiken würde, wenn er jeden tag das selbe machen sollte).
Wichtig finde ich, dass sie lernt, dass ihr der Boss seid, dem sie folgen muss und auf den sie sich auch verlassen kann. Dazu ist longieren meiner Meinung nach nicht wirklich die richtige Methode.
 
C

cherryjoy

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Hallo Leni!

Ich muss Pebbles da zustimmen:
Zuviel longieren ist gerade bei einem jungen Pferd, das ausgebildet werden soll, nicht optimal. Gerade vor kurzem habe ich gelesen, dass man relativ früh anfangen soll, die Pferde zu reiten bzw an den Sattel zu gewöhnen. Zuviel longieren (steht in dem Artikel) wird für die jungen Pferde auf Dauer langweilig und sie gewöhnen sich eben solche Mätzchen an, wie Deine Stute es tut. Einfach, weil es langweilig ist, jeden Tag das gleiche zu machen. Kann man ja auch irgendwie verstehen :lachen:
Ich denke auch, dass ihr das mit der "Rangfolge" unbedingt klären müsst. Ich würde dabei allerdings die Gerte nicht einsetzen... Es reicht evtl schon ein kleines Schubs o. Ä. Wenn sie allerdings beim longieren schlägt, ist das schon schwierig...
Wie Pebbles schon gesagt hat, würd ich auch viel abwechslungsreiche Sachen machen. Vielleicht gibts es ja einen guten Ausbilder in Eurer Umgebung, der Euch noch ein paar Tipps mehr geben kann...

Wünsche Dir weiterhin viel Glück!
 
Leni3

Leni3

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Original von Pebbles
Das liest sich jetzt so, als würde das Pferd täglich longiert. Ist das so?
Nein wir haben sie höchstens 3 mal die Woche longiert um etwas Muskulatur auf zubauen bevor wir wieder mit anreiten beginnen.

Was ich auf keinen Fall tun würde, ist sie mit der Gerte bestrafen! Das schaukelt sich dann nur hoch und du hast irgendwann ein Pferd, das entweder vor der Peitsche Angst hat oder dagegen agressiv wird.
Naja also Sie darf ja schon Buckeln und sich ihres Lebens freuen, aber dabei darf sie nicht nach mir treten. Da hab ich meiner Meinung nach schon das Recht ihr zu sagen das man das nicht macht.

Ich hab leider die letzten 1 1/2 Wochen nichts mit ihr machen können, weil ich im Prüfungsstress war.

Wenn ich jetzt wieder mit ihr anfange will ich erst mal mit Bodenarbeit mir ihren Respekt erarbeiten, weil ich weis das es daran hängt (dabei setzte ich die Gerte NUR zum Touchieren ein). Wenn das dann klappt lasse ich sie erstmal laufen damit sie nicht so energie geladen ist und am nächsten Tag longiere ich sie dann.

Wenn sie dann wieder nach mir tritt werde ich sie nicht scheuchen sondern auf sie zuhüpfen. Beim letzten mal wo ich sie longiert habe hat sie sehr gut darauf reagiert und ist langsamer geworden oder sogar durchpariert.

Ich bin auch für viel Abwechslung. Aber ich geh halt erst wieder mit ihr spazieren, wenn sie wieder etwas ausgelasteter ist und ich weis das sie mich als Chef sieht.
Hatte schon am Heiligabend alle Hände voll zu tun als sie mit mir im Acker stand (also ich stand sie rannte) und mich dabei auch mit dem Hufen schon gestreift hat. Und so ne Situation möchte ich nicht noch mal.

Ich werde mal berichten wie sie sich entwickelt.

lg leni
 
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Fips86

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Jung ist schön und gut, aber deshalb sollte es nciht gefährlich werden, da hast Du schon recht. Ich würde es genauso machen.
 
rambuckel

rambuckel

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Hallo Leni,

tritt sie nach dir? Also ganz bewusst oder tritt sie einfach aus und du stehst zufällig da? Ist das auf einer Hand stärker als auf ner anderen?

Gerade junge Pferde können so ab und an Spannungen aufbauen. Die doch recht starke Belastung auf jeweils einer Hand strengt sie sehr an. Wenn die sich dann verspannen, feuern sie aus um Druck abzubauen. Das ist mir mit meiner mal passiert als die jung war. Ich stand da auch echt in der Schusslinie. Aber sie hats nicht bös gemeint.

Mit Gerte wäre ich da äußerst vorsichtig ... da schließe ich mich pebbels an. Eher würde ich dann mit ner Longierpeitsche ganz normal vom Boden aus verstärkt treiben als Konsequenz für das Ausfeuern. So kommt sie gar nicht weiter dazu sich aufs Treten zu konzentrieren.

Konsequente Bodenarbeit ist da wahrscheinlich erstmal noch besser ... auch damit kannst du Muskeln aufbauen. Arbeit auf gerader Strecke im Gelände, z.B. bergauf gehen für Rückenmuskeln, Unterholz (wo nicht strengestens verboten natürlich nur) zur besseren Koordination usw. ist meistens besser als Longieren.

Ein Grundvertrauen musst du dir natürlich vorher auf sicherem Gelände erarbeiten um Situationen wie den von dir geschilderten zu entgehen ...
Allerdings ist es meiner Erfahrung nach so, dass sich solche Situationen nicht ausschließen lassen, weil es z.B. in der geschlossenen Bahn keine Vögel gibt die plötzlich aufflattern und keinen Wind der durch Bäume weht usw. Nimm lieber ein ruhiges erfahrenes Begleitpferd mit (natürlich mit separatem Führer) das deinem jungen unerfahrenen Pferd die nötige Sicherheit vermittelt. Nimm einen langen stabilen Strick dann kann sie da auch mal bissele rumbocken ohne dich zu gefährden ....

Wenn du sie jetzt bei der Arbeit nur auf umzäunten Gelände hälst wird der erste Ausritt garantiert eine Katastrophe. Von oben hast du im Zweifel noch weniger Einwirkungsmöglichkeiten.

Nach so einer Geländeeinheit könnt ihr dann immer noch n 1/4 Stündchen longieren im Trab und Galopp ....

Das bringt in meinen Augen auf jeden Fall mehr als ständiges Longieren.

Klar isses Mist, wenn man ein unruhiges Pferd an der Hand hat ... aber ich fürchte da wirst du, wenn du ein halbwegs geländegängiges und auch sonst in unbekannten Situationen halbwegs gelassenes Tier haben willst, durchmüssen.
Ich bin mal mit Schulpferden (garantiert ausgelastet) im Gelände gewesen ... die haben sich, weil sonst kaum draußen, auch vor allem und jedem erschrocken. Meine Stute sogar einmal vor einem Stein der unter ihren Hufen weggesprungen ist .....

Erfahrung kann deine Stute nur durch Erleben sammeln .... und Vögeln, Wind, wedelnden Zweigen usw. begegnet sie nur draußen. Das lässt sich nicht ändern. Andernfalls müsstest du ein recht aufwändiges Programm in der Halle veranstalten ... Flatterbänder, Planen usw. Halt alles nachstellen was das Pferd gern mal aufregt und erschreckt. Und du hast auch dann noch nicht die Garantie, dass das Pferd dir auch draußen in gleichem Maße vertrauen entgegenbringt. Wenn es einmal gelernt hat, dass du die Situation drinnen wie draußen unter Kontrolle hast und es dir vertraut wird es noch sehr viel kooperativer werden.

Gruß Resi
 
Terrior

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Original von rambuckel
Meine Stute sogar einmal vor einem Stein der unter ihren Hufen weggesprungen ist .....
Hihiiiii, Pferde sind halt auch nur Menschen. Meine Ex-Galopperin ist im Gelände so gelassen, dass wir bei Jungpferden oder ängstlichen Pferden als seelische Unterstützung mitreiten. Irgendwann waren wir mit einer Truppe ruhiger Pferde im Gelände bummeln. Alles ganz gemächlich. Wir reiten und träumen so vor uns hin als mein Pferd durch eine Pfütze geht. Ich denk noch: Ooooch, gnädige Frau macht sich heute auch mal die Füsse nass (sie geht sonst um grosse Pfützen herum). Ich war noch nicht ganz fertig mit denken als sie auf einmal mit allen Vieren zu gleich in die Luft hüpfte :lachen: Die hat genauso gepennt wie ich :D

Schau einmal, ob sie wirklich einen nicht ausgelasteten Eindruck macht oder ob sie Dich bewusst streift. Pferde haben auch eine Individualdistanz und die Ranghohen verbitten sich, dass die anderen ohne Aufforderung dort eindringen. Ist ein Pferd ängstlich nutzt nur die langsame Gewöhnung und gute Auslastung, damit es nicht noch zusätzlich Dampf ablässt. Ist es aber einfach nur unverschämt, hilft eine klare Ansage von unten. Dafür muss man notfalls härter durchgreifen.

Bei der Bodenarbeit würde ich immer darauf achten, dass das Pferd die Individualdistanz einhält und wenn es das nicht tut, konsequent rückwärts schicken. Auch bei allen anderen Dingen gilt es darauf zu achten, dass es auf Dich achtet. Du gehst zuerst durchs Tor/Tür usw..
 
Leni3

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Hi danke euch zwein auch noch mal für eure Antworten.

@rambuckel
Stimme dir bei allem was du gesagt hast auch absolut zu. Ich scheue mich auch nicht davor mich mit solchen Situationen auseinander zusetzten. :binzel:

Aber: Sie hat seid wir sie im Juli aus der Arbeit genommen haben keinen Sattel mehr drauf gehabt und ist momentan absolut nicht ausgelastet und wir haben NOCH keine gekläre Rangfolge. Das sind keine guten vorraussetzungen um mit ihr spazieren zu gehen. Sie soll das ja auch als Positiv empfinden und nicht als gelegenheit dampf abzulassen.

Beim Longieren ist es so das sie auch mal Bocken darf aber nicht in meine Richtung. Bei der Situation an Heiligabend war es so das sie sich erst vor mich gedrängt hat so das ich schon auf Rumpfhöhe war. Dann ist sie quer in Acker gehüpft und hat dabei nach hinten ausgeschlagen mit Arsch zu mir! :nein5: 8(
Mir wird grade das erste mal so richtig bewusst wie Respektlos sie mir gegenüber ist.

Aber wie gesagt mein Plan ist mir ihren Respekt zu erarbeiten, sie ein paar mal laufen lassen das sie die angestaute Energie mal ablassen kann. Und dann fang ich an sie wieder etwas zu longieren. Ich longiere auch höchstens 15 min. mehr muss bei nem Jungen Pferd echt nicht sein. Wenn meine RL sie dann in der Halle nen paar mal getritten ist und sie wieder nen "Grund" drinne hat werde ich natürlich auch mit ihr raus gehen.

Wenn ich sie mal laufen gelassen habe und merke das sie nicht mehr so geladen ist werde ich auch schon vorher mal mit ihr ne kleine runde um den Hof spazieren gehen. Aber Ausreiten halt erst wenn der Grund drinne ist.

lg leni
 
Der Baron

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Hm, zum Reiten kann ich nicht viel sagen aber was den Umgang mit Pferden betrifft ...... Der Umgang und somit auch der Respekt beginnt bereits wenn man das Pferd holt. Es sind oft Kleinigkeiten, die hier viel ausmachen und bei einem jungen, respektlosen Pferd muß man sehr konzentriert sein was die eigene Körpersprache betrifft. Und das beginnt bereits im Kopf. Selbstsicher, ruhig, ausgeglichen aber konsequent.
Wenn ich das Pferd hole, dann mach ich immer kleine Respektübungen - auch um zu sehen wie es heute drauf ist.
Gut sind auch Übungen bei denen das Pferd seinen Kopf einschalten muß, das lenkt vom Blödsinn ab. Trailparcour usw.
Zur Auslastung kann ich nur sagen: ist oft eine Frage der Haltungsbedingungen ob und wie sie ihre überschüssige Energie abbauen können. Seit unsrer in der Herde lebt, ist er viel ausgeglichener, was den Umgang ungemein erleichtert.
 
rambuckel

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Seit unsrer in der Herde lebt, ist er viel ausgeglichener, was den Umgang ungemein erleichtert.
Das kann ich nur bestätigen ... das Fohlen meiner Stute iss im Stall auch komplett abgedreht. Ich dachte echt der hätt nen Schlag fürs Leben. Leider hatte ich damals wenig Einfluss auf die Situation. Aber sobald der im Frühjahr wieder mit den anderen draußen war, war das Thema gegessen. Inzwischen trotz seinem noch sehr jungen Alter ein absolutes Mustertier von der Gelassenheit her ....

Mal davon abgesehen, dass gerade jungen Pferden der Herdenverband viel Sicherheit und das Durchsetzen da viel Selbstvertrauen gibt.


Beim Longieren ist es so das sie auch mal Bocken darf aber nicht in meine Richtung. Bei der Situation an Heiligabend war es so das sie sich erst vor mich gedrängt hat so das ich schon auf Rumpfhöhe war. Dann ist sie quer in Acker gehüpft und hat dabei nach hinten ausgeschlagen mit Arsch zu mir!
Mir wird grade das erste mal so richtig bewusst wie Respektlos sie mir gegenüber ist.
Was meinst du, warum ich das mit dem langen Seil gesagt habe ... wenn sie so handelt kannst du sie gleich antreiben in einen Bogen um dich rum ... statt zu strafen und passiv zu bleiben treibst du sie in eine Vorwärtsbewegung. Genau wie du das beim Reiten auch tätest wenn dein Pferd durchgeht .... an den Zügel treiben und keinesfalls am Zügel ziehen ...

Sobald sie anfängt Spökes zu machen treibst du sie an damit Sie sich auf deine Hilfen konzentriert.
Wenn es wirklich so ist, dass sie im Gelände aus purer Respektlosigkeit rumzickt und nicht mehr auf dich reagiert, dann musst du ihr zeigen wo der Hammer hängt. Zur Not (und wirklich nur zur Not) musst du mit ihr mit (gepolsterter) Führkette raus. Du kannst das so machen, dass du das Führkettentau was ja schon von sich aus recht lang ist zunächst normal einhakst wie ein Seil und so mit ihr loszuckelst. Wenn sie anfängt ihren Kopf durchsetzen zu wollen und du merkst das macht sie aus purer Respektlosigkeit hakst du die Führkette im Halfter ein wie dafür vorgesehen und wenn dann noch was kommt wirst du nicht umhin kommen, ihr einmal kurz auf unangenehme Weise zu zeigen wer da die Zügel in der Hand hat.

In eurem Fall würde ich zunächst tatsächlich Bodentraining in der Halle machen schon wegen deiner Unsicherheit die nach deinen Worten durchaus vorhanden ist. Das wäre nicht gerade förderlich wenn du ihr klarmachen willst, wer der Boss ist. Wenn sie merkt, dass du im Gelände anfängst zu schwitzen isses zunächst mal aus. Daher auch die Empfehlung mit der Führkette. Weniger zum Bestrafen als für dich als zusätzliche Sicherheit, dass du sie unter Kontrolle behalten kannst.

Gruß Resi

(und für alle die sich jetzt wieder künstlich wegen angeblicher Tierquälerei aufregen wollen, ich bin KEIN Freund von Führketten. Ich bin aber noch weniger ein Freund von Pferden, die beim Metzger landen weil sie nicht früh genug Respekt gelernt haben sondern statt dessen gelernt haben, pure Kraft und Schnelligkeit gegen Menschen einzusetzen!!!!!)
 
Der Baron

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:gut:

Eigene Sicherheit geht vor.

Ich würd auch erst Bodenarbeit machen, im Round Pen überschüssige Energie abbauen lassen, ganz ohne Strick, nur mit "Schicken" und "Herholen", aber übertreibs auch nicht mit dem "Schicken". Auch die Arbeit im Round Pen will gelernt sein.
 
Leni3

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Original von Der Baron
Zur Auslastung kann ich nur sagen: ist oft eine Frage der Haltungsbedingungen ob und wie sie ihre überschüssige Energie abbauen können. Seit unsrer in der Herde lebt, ist er viel ausgeglichener, was den Umgang ungemein erleichtert.
Zu unserer Halltung kann man denke ich nichts sagen, Sie hat ne Paddockbox, kommt im Winter morgens mit ihrer Freundin auf den Paddock und abends um 18:00-18:30 wieder rein.
Im Sommer steht sie Tag und Nach in der Stutenherde (8-10 Pferde).

Hab sie heute Abend auch mal laufen lassen und dovor beim Führen ein paar Übungen gemacht (stehen bleiben, plötzlicher Richtungewechsel, Rückwärtsrichten) Das Stehen bleiben macht sie immer richtig gut. Beim Richtungswechsel finde ich könnte sie noch aufmerksamer werden und das Rückwärtsrichten hat am Ende auch schon besser geklappt.

Werde die Woche auch mal nen kleinen GHP-Pacour aufbauen um die Bodenarbeit auch mal etwas interessanter zu gestalten.

lg leni :binzel:
 
Der Baron

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Original von Leni
Zu unserer Halltung kann man denke ich nichts sagen, Sie hat ne Paddockbox, kommt im Winter morgens mit ihrer Freundin auf den Paddock und abends um 18:00-18:30 wieder rein.
Im Sommer steht sie Tag und Nach in der Stutenherde (8-10 Pferde).
Pauschal kann man das nicht sagen. Unser Pferd würde unter den von dir beschriebenen Bedingungen am Rad drehen und wäre ungenießbar.
 
Leni3

Leni3

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Huhu wollte mich mal melden wie es läuft mit dem Dominanz Training.

Also ich muss sagen ich bin echt zufrieden mit der kleinen. Seid ca. 2 Tagen merke ich das sie aufmerksammer auf mich wird. Wenn ich in der Box z.B will das sie nen stück zurück geht brauch ich sie eigentlich nur mit dem Finger zurück schieben.

Gestern hab ich nen paar Übungen gemacht und da war noch eine in der Halle und hat gerade Galopparbeit gemacht. Obwohl meine gerne "die Sau rausgelassen" hätte hat sie sich mit Übungen gut ablenken lassen und hat auch keine Anstalten gemacht zutreten :D

Am Mittwoch möchte ich sie im Schritt an der Longe mal über Stangen treten lassen, um mich so langsam wieder an das Longerien ran zutasten.

Wünscht mir glück das es weiter so gut läuft :binzel:

lg leni
 
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Fips86

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*daumendrück* Leni, dass hört sich doch wirklich schon gut an, wobei du natürlich in kurzer Zeit keine Wunder erwarten solltest. Kommt Zeit, kommt Rat ;-) Ich denke, du bist auf dem richtigen Weg,

liebe GRüße,
Fips
 
Leni3

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Hallo tja gestern hatten wie mal wieder einen "Rückfall"

Ich hab sie geführt als noch ein anderes Pferd in der Halle war und SCHRITT gegangen ist. Hat dann angefangen und wollte dauernd den Kopf schütteln.

Und aus heiterem Himmel ist sie dann gestiegen und hat nach vorne nach mir ausgeschlagen. Als ich sie danach Rückwärtsrichten wollte ist sie gleich wieder hoch und hat noch mal nach mir geschlagen.

Danach konnte ich sie Rückwärtsrichten. Hab sie dann laufen lassen und da halt drauf geachtet, dass sie z.B. nur die Hand wechselt wenn ich es "sage/erlaube".

Ist halt blöd ich hab gedach ich könnte bald wieder anfangen spazieren zugehen. Aber ich will so Situationen (das sie nach mir treten kann/will) halt nicht "provozieren" .

Wie hättet ihr den Reagiert?? Ich wolte sie halt nicht mit der Gerte Strafen, weil ich weis dass sie dann abgegangen wäre und ihr dann auch noch die Gelegenheit gegeben hätte wieder nach mir auszutreten.

lg leni
 
rambuckel

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Äh Leni ... bist du sicher, dass sie nach DIR getreten hat???? Wo bist du denn gegangen???

Wie soll sie denn nach dir treten, wenn du vorschriftsmäßig neben ihr gehst? Kann ich mir gerade nicht so ganz vorstellen. Aber bei den wendigen Biestern iss ja bekanntlich alles möglich.

Tja, wie hätte ich reagiert ... da ich mir die Situation nicht so recht vorstellen kann, kann ichs dir nicht sagen.

Eine Gerte hätte ich keinesfalls benutzt ... aber wenn ein Pferd mich versucht zu verarschen und wirklich anfängt bösartig nach mir zu treten zögere ich auch keinesfalls, eine Führkette zu benutzen um da mal klar zu machen, wo der Hammer hängt ... Daher hätte ich im Zweifel nicht losgelassen weil das Pferd dann ja letztenendes nur erreicht hätte, was es gewollt hat. Aber wie gesagt ... schwer zu beurteilen.

Ich bin absolut kein Freund von Gewalt, aber leider weiss ich auch was passiert, wenn man nicht rechtzeitig und notfalls mit dem nötigen Nachdruck die Rangordnung klarstellt ... das kann verdammt gefährlich werden.

Gruß Resi
 
Leni3

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Original von rambuckel
Äh Leni ... bist du sicher, dass sie nach DIR getreten hat???? Wo bist du denn gegangen???
Ich stand gerade bei meiner RL und bevor Sie hoch ist hat sie sich so gedreht das sie genau vor mir stand. Und dann hat se nach vorne also zu mir ausgeschlagen (also mit den Vorderhufen).


Original von rambuckel
Daher hätte ich im Zweifel nicht losgelassen weil das Pferd dann ja letztenendes nur erreicht hätte, was es gewollt hat. Aber wie gesagt ... schwer zu beurteilen.
Also ich hab sie nicht gleich los gemacht. Als sie nach dem zweiten steigen wieder unten war hab ich sie ja Rückwärts treten lassen und dann bin ich noch nen paar schritte gegangen bis das andere Pferd aus der Halle war.

lg leni
 
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