Wissenswertes über Papgeien und Sittiche

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Katja2408

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Äußerliche Unterschiede der Papageienarten

Es gibt über 330 Papageienarten, in allen Farben und Größen vertreten!!
Das fängt bei einer Größe zwischen 8-15 cm an wie z. Bsp. die Agaporniden, oder Sperlingspapageien und langt zu einer Größe von bis zu 90 – 100 cm (Aras).
Genauso unterschiedlich wie die Größen ist das Gefieder, das von vielfarbig und grellbuntem Gefieder bis hin zu vorwiegend einfarbigen oder überwiegend weißen Gefiederfaben geht. Es gibt auch Arten, bei denen das Gefieder überwiegend schwarz ist.
Auch unterschiedlich ist das Durchschnittsalter, dass die verschiedenen Papageienarten erreichen, während dies z. Bsp. bei Wellensittichen um die 8-10 Jahre liegt, so wird ein großer Papagei, wie z. Bsp. ein Ara locker 70 Jahre alt!!

Dann gibt es Papageien, die lange keilförmige Schwänze haben, wie z. Bsp. Aras, oder Rotschwanzsittiche.
Bei anderen Arten, z. Bsp. bei den Unterarten der Plattschweifsittiche oder der Laufsittiche, sind die Schwänze eher lang und abgerundet.
Oder sie haben kurze Schwänze, die kaum länger sind die wie Flügel, so z. Bsp. der Kurzschwanpapagei.

Das Sozialverhalten
Neben all den äußerlichen Merkmalen unterscheiden sich die Papageien auch sehr stark in ihrem Sozialverhalten.
So gibt es Arten, die in großen Schwärmen leben, wie Wellensittiche oder Kakadus, andere Arten wiederum leben in kleinen Gruppen oder Familienbänden, es gibt auch Arten, die nur paarweise zusammen leben!

Es gibt zumindest eine Papageienart, nämlich den Eulenpapagei (Kakapo), bei dem die Geschlechter einzelgängerisch leben, und nur alle 2 oder 3 Jahre über eine Rufbalz zusammenkommen, den Geschlechtsakt vollziehen und dann nur eine kurze Zeit zusammenbleiben um sich dann wieder zu trennen.
Dort übernehmen die Hennen die Brut und die Aufzucht der Jungvögel alleine!!

Dies ist aber eher der Einzelfall, bei den meisten Arten ist es so, dass die Hennen überwiegend das Brüten übernehmen und die Hähne dann später bei der Versorgung der Jungvögel helfen.

Manche Arten brüten auch im Wechsel und übernehmen auch abwechselnd die Nahrungssuche.

Es gibt Koloniebrüter, es gibt Arten, die sich paarweise während der Brutzeit absondern, und ihr eigenes Territorium suchen, was sie dann auch verteidigen.

Die meisten Arten sind sogenannte Höhlenbrüter, sprich sie brüten in Höhlen, Baumhöhlen, oder auch zwischen Felsen.
Es gibt Arten, die ihre Nester in Termitenbauten bauen und wieder andere brüten in Gemeinschaftsnestern.
Und es gibt auch Arten, die am Boden brüten, welches wohl die gefährlichste Variante ist.

Die Gelege sind auch unterschiedlich und können von einem Ei bis zu 9 Eiern groß sein, die meisten legen allerdings so um die 4 bis 4 Eier.

Nebenbei sei zu erwähnen, dass ein Großteil der Papageien, ein leben lang mit dem einen Partner zusammenbleibt!!


Die Ernährung der Papageien
Bei der Ernährung lässt sich ein großer Teil der Papagein in
[*]Fruchtfresser (frugivere Arten):diese Arten ernähren sich häutpsächlich
von Früchten, Beeren und auch Nüssen.
[*]Körnerfresser(granivore Arten):diese Arten ernähren sich haupt-
sächlich von Samen, Getreide oder
Knospen.
zurordnen.

Dann gibt es auch noch die sogenannten Generalisten, das sind Vogelarten, die nur ganz bestimmte Nahrungsquellen nutzen, oder sogar nur eine einzge Futterplanze. Ein Beispiel ist der Rotbauchara, der sich nur von den Früchten der Buriti Palme ernährt.


Die Lebensräume und Verbreitungsgebiete der Papageien

Papageien sind eigentlich bis auf in Europa und den Polargebieten auf allen Kontinenten verbreitet.
Allerdings, gibt es in Europa auch schon Populationen von großen Alexandersittichen und Halbandsittichen, deren eigentliche Herkunft man aber auf entflogene Käfigvögel zurückführt.

Eine große Anzahl der Papageien findet man in den Gebieten der Tropen und Suptropen, nämlich die, die sich in den feuchtwarmen Klimagebieten wohlfühlen.

Weitere Arten, leben in den tropischen Urwäldern, mit ihren regelmäßigen Niederschlägen und der hohen Luftfeuchtigkeit.

Wieder andere Arten leben in Savannengebieten, die nur wenig bewachsen sind.

Sogar in kakteenbewachsenen Halbwüsten oder Wüstengebieten sind Papageienarten anzutreffen, z. Bsp. der Arasittich aus Mexiko.

Keas, aus Neuseeland, hingegen, haben sich den schneereichen Bergregionen und der extremen Witterung dort angepasst.

Gesetzliches
Nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, werden alle Papageienarten (Ausnahme: Wellensittiche, Nymphensittiche und Halsbandsittiche) zu den in ihrem Lebensraum gefährdeten Vogelarten gezählt, deren Fang und kommerzielle Nutzung bestimment Gesetzten und Regeln unterliegt.
 
16.01.2005
#1
A

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