Aufzucht und Einreiten

Diskutiere Aufzucht und Einreiten im Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde; Huhu! Hat irgend jemand von euch Erfahrung mit der Aufzucht von Fohlen und dem Einreiten von Jungpferden? Viele Pferde werden ja leider viel zu...
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Tiger

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Huhu!

Hat irgend jemand von euch Erfahrung mit der Aufzucht von Fohlen und dem Einreiten von Jungpferden?

Viele Pferde werden ja leider viel zu früh eingeritten. Wann ist das ideale Alter?

Und was für Sättel bzw. Trensen benutz man am besten fürs einreiten?

LG Lea
 
30.09.2003
#1
A

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Gast

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A

Annika

Gast
Hi,

also, ich hab zwar noch nie ein Fohlen ausgezogen aber ich denke das das richtige Alter so mit 3 bis 4 Jahren zum Reiten ok ist.
Vorher würde ich schon mit allem möglichem anfangen, also ich meine damit, putzen, am Halfter und Strick führen,...
Also ich hoffe ich hab dir ein bisschen geholfen!
 
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die hexe

Gast
hallo!meine eltern schenkten mir eine stute als ich 14 war-und plötzlich hatte ich 2!und ich hatte eigendlich keune wirkliche ahnung von fohlenaufzucht...und es war auch noch ein kleiner hengst.ich hab zunächst erstmal alles an büchern "verschlungen"was ich ergattern konnte und ich hatte das "PECH"(!) daß jede menge leute da waren,die mir alles mögliche erzählt haben,pech sage ich deshalb,weil je mehr leute man fragt umso mehr verschiedene meinungen hört man.ich hab's dann so gemacht:erstmal sollte es lernen sich überall anfassen zu lassen-wirklich überall!denk nur mal an einen ta besuch bei dem der doc nicht an s pferd kann.meiner war sehr kitzelig,also hab ich ihn immer gestreichelt und eben auch gekitzelt damit er sich an seinen menschen gewwöhnt,dann kam hufe geben,erst immer die beine runter streichen dann hab ich auch mal auf die hüfchen geklopft-ganz leicht nur.er war noch keine 2 monate alt und konnte schon huf geben,im baby huf ist meisten noch nicht so viel aus zu kratzen,trotzdem ist es eine erleichterung wenn er es bei zeiten lernt.dann hab ich die hufe auch mal länger gehalten-denk an den hufschmied...und hab ihm dabei auch leicht unter den huf geklopft.dann kam das halfter,also das hab ich ihm schon ganz schnell gezeigt mit einer woche oder so.es hat ein wenig geduld gekostet es ihm anzu legen.gut ist,wenn ein erwachsenes pferd daneben steht,bei dem fohli abkucken kann.das halfter muß recht eng anliegen,damit es nirgens hängen bleibt und mit dem halfter nieeeeeeee unbeaufsichtigt laufen lassen-glaub mir,ein fohlchen kann wirklich ein tolpatsch sein.wenn das halfter erstmal "sitzt" kommt der strick.immer erstmal genau zeigen,meiner hat grundsätzlich erstmal alles ins maul genommen,aber ich find s ok,so lernt er spielerisch,daß es ihm nichts tut.leg ihm den strick um den hals-locker(!)und auch über den rücken,damit er auch schon lernt,wie das ist wenn da was runterbaumelt.dann kommt das führen-das könnte etwas nervig werden.ich hab mit dem "komm mit"(strick um den popo) keine guten erfahrungen gemacht,es kommt auf einen versuch an.meiner hat nach allem ausgekeilt,was von hinten kam...also nahmen wir die mami zur hilfe.es ist ratsam dabei jemanden zur hilfe zu haben.wir haben es einfach ausgenutzt,daß das fohlen gern bei der mami sein will.er bekam das hafter auf und wir haben ihn -auf einem geschloßenen gelände- erstmal mitlaufen lassen,dann haben wir den strick dran gemacht,er hat sich natürlich gewehrt wenn man dran gezogen hat.druck erzeugt immer gegendruck und so muß man es abwägenbis zu welchem mass man mit ddruck arbeitet und ab wann man es anders versucchen muß.meiner hatte eine leidenschaft:traubenzucker.das hab ich dann auch wieder schamlos ausgenutzt um ihn damit zu locken.für den anfang reichts ja schon wenn er nur wenige minuten gehorsam ist und es macht ihm sicher mehr spaß wenn ihn eine belohnung erwartet! als er ein jahr alt war strotzte er wirklich vor kraft und war nur schwer zu bändigen,wir haben ihn dann kastriert,die beste entscheidung-ich würde das immer wieder so machen.beim ausreiten wollte er nun auch nicht mehr neben der mami herlaufen und für die sache mit dem handpferd waren wir beide oder besser alle drei nicht fit genug,also kam er auf den paddock oder weide wärend wir reiten waren.aber beim absatteln kam er auf den anbindeplatz neben die mama,damit er sich alles genau ansehen konnte.ich hab ihm dann einfach mal die satteldecke auf den rücken gelegt nur drüber gelegt und ein paar minuten liegenlassen,dann nachdem er das gefühl kannte,ein deckenhalter zu sein,nahm ich einen gurt und legte also die decke auf und schnallte den gurt drum,wie einen sattelgurt,aber eben locker-nur damit er das kennen lernt.dann nahm ich auch den sattel dazu und hab ihn nur über ihn gehalten und hab ihn immer kucken lassen.man soll mit longieren nicht so früh anfangen aber es ist leichter es ihm rechtzeitig zu zeigen.wenn er sich am halfter führen läßt nimmt man wider jemanden zur hilfe,der stellt sich außen ans pferd und führt ihn sozu sagen in die richtge richtung.man selber nimmt dann den srick-erstmal keine longe!-und stellt sich in die mitte dann gibt man ein kommando zum losgehen.man übt zunächst das gehen im kreis,anhalten und stehen bleiben.traben und gallopieren kann er in seiner freizeit auf der weide!!!! mit zwei jahren hab ich ihm dann den sattel schonmal "fast richtig" aufgelegt.ich hab einfach den sattel seiner mami genommen,weil es keinen sinn macht für ein pferd einen sattl zu kaufen in der hoffnung,das er schon da reinwächst...also satteldecke drauf und sattel drauf und gurt drum,das am ersten tag,nur ein paar minuten,sattel runter und belohnung.am nächsten tag wieder und gurt etwas anziehen und fohli immer kucken lassen,damit er weiß,daß da kein "feind" kommt.wenn er sich gut dran gewöhnt hat einfach mal ein paar schritte führen.wenn das sitzt kann ihm mal die trense zeigen.ich hab das reithalfter einfach ganz weit geschnallt und ihm erstmal um den hals gelegt er war ziemlich neugierig und dann hab ich es ihm richtig angelegt aber ganz locker,nur das er sieht,daß da was in den mund kommt.dann beim nächsten mal hab ich das reithalfter über das stallhalfter gelegt und hab ihn am stallhalfter herumgeführt,man kann auch schonmal gaaaaaaaanz sachte mit den zügeln spielen aber nur ganz minimal.es ist sinnvoll,das pferd an ein stimm kommando zu gewöhnen zum losgehen und zum stehenbleiben,es ist eine erleichterung!dann gibt man also das kommando und geht ein paar schritte,dann gibt man das kommando zum halten und zieht an beiden zügeln,aber nur ganz leicht mit GEFÜHL....wenn das pferd dann so auf den dritten geburtstag geht,kann man schonmal mit dem longieren wietergehen und dann auch mit sattel longieren und das ganze immer leicht steigern man kann auch mal etwas an den sattel bringen,damit das pferd merkt da ist noch mehr als der sattel und damit es lernt sich aus zu balancieren.dann stellt man sich an den sattel,jemand anderes nimmt das pferd am strick und man stellt einen fuß in den steigbügel-ich finde gut das von rechts und von links zu trainieren,dann gibt man etwas gewicht in den bügel,wenn das "sitzt" steigt man sozusagen halb auf- alsoman legt sich auch schonmal über den sattel immer nur für minuten und bedenke,das ein pferd erst mit 3 jahren ausgewachsen ist also mit dem gewicht und dem gedanken ans reiten erst bis zum 3. jahr warten!!!!dann muß ja auch noch der passende sattel her.das richtet sich dann nach der reitweise die du bevorzugst....wichtig ist das der sattel perfekt passt!das problem ist,daß das pferd seine form noch verändert also das der sattel ,der mie 3 jahren passt mit 5 jahren hinfällig ist...es gibt eine marke die heißt orthoflex,da gibt es leute die sagen die passen auf jedes pferd-BLÖDSINN!ein sattel muß IMMER individuell angepasst werden und wenn er nicht 150%ig passt-FINGER WEG der läuft sich nicht ein,wie ein turnschuh....ob du das einreiten selber machst hängt von deinem können ab.ich war und bin auch heute nicht perfekt und habe es trotzdem so gut wie alleine gemacht,dadurch sind natürlich einige langfristige probleme entstanden.ich würde mir heute jemanden suchen,der schon ganz viel erfahrung damit hat und dann würde ich ihn auf herz und nieren prüfen,weil manchmal(leider zu oft)gehts nur um geld und zeit ist geld darum werden oft die tiere gebrochen,weil geduld würde zu viel zeit beanspruchen.natürlich geht das ganze auch weniger kompliziert.stell das pferd einfach drei jahre auf die weide,fang ihn dann ein zwing ihn in einen hänger und bring ihm das alles innerhalb von vier wochen bei...na,welchen gedanken findest du besser??langsam und schonend(für mensch und tier) oder die schnelle brutale???es heißt nicht umsonst gut ding will weile haben...man verwöhnt natürlich das tier mit der leckerli-bestecherei,aber mein kleiner verwöhnter war bei mir immer glücklich...und ein glückliches pferd ist ein wundervoller anblick!!!
 
B

Blossie

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von fohlen aufzucht habe ich keine ahnung, kann aber etwas zum einreiten weitergeben, was ich selber gesehen habe, ob es 100% ig richtig ist, was da gemacht wurde, kann ich leider nicht sagen.

das war ein hengst, war schon älter, 5 glaub ich, ihn an die trense (wassergebiß) zu gewöhnen war bei ihm überhaupt kein problem, war lieb und artig und super neugierig was denn nun passiert, mit dem sattel, wurde erst nur aufgelegt, ohne gurt, nach und nach die gewöhnung mit den gurt, erst lose dann fester geschnallt.

er ging dann an der longe, sollte auch mal schneller laufen, damit er sich an die bewegungen, mit sattel, gewöhnt.

irgendwann später, wurde es dann mit dem gewicht vom reiter ausprobiert, hat sich nicht ganz auf den rücken gesetzt, sondern erst mehr oder weniger drübergelegt. alles nach und nach, mit viel lob....

konnte ich helfen?

ela
 
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Tierli

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Ich habe leider auch keine Ahnung von aufzucht nur beim einreiten ein bisschen .
 
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Tiger

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Huhu!

Wenn überhaupt wird es ja kein gaanz kleines Fohlen mehr sein, sonder ein Absetzter. Die sind normal schon Halfter gewöhnt, oder?

Ich würde einem Pferd vor dem einreiten schon alles beibringen. Ich hab mal auf einer Zuchtshow einen zweijährigen Tinker gesehen, der konnte schon sämtliche zierzensische Lektionen, das hat mich total faszieniert.

Am allerliebsten würd ich ein Pferd ohne Gebiss einreichten, nur mit Sidepull, ist das möglich?

Ganz allein würd ich mir nicht zutrauen ein Pferd einzureiten, selbst machen ja, aber nur unter Aufsicht.

Und noch ne Frage: Ein Fohlen alleine zu halten ist ja blödsinn, reicht es wenn nur ein Kumpel da ist?

LG Lea
 
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die hexe

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es ist sicher toll wenn ein pferd schon früh 'ne menge kann,aber überleg mal:es ist mit 3 so in etwa ausgewachsen und dann sollte man erst anfangen ernsthaft zu arbeiten,wenn ein pferd mit zwei jahren schon so viel kann ist mit der arbeit angefangen worden als es noch fast ein baby war-es ist wie beim menschen,die knochen,sehnen und gelenke sind doch noch gar nicht so stark-würdest du ein kleinkind den schweren einkaufskorb tragen lassen?man braucht sich nicht wundern,wenn ein pferd,das so früh "rangenommen" wurde auch recht schnell "platt" auf den füßen ist...ob der absetzer an das halfter gewöhnt ist kommt wohl ganz auf den züchter an...und auf dessen einstellung zur haltung und zum umgang,gebisslos anreiten ist sicher auch machbar,doch bei beiden gillt:man muß wißen was man da tut,man kann mit einer gebißloen zäumung genauso schaden anrichten,man muß eben ganz objektiv zu sich selber sein und wißen was man kann,das ist schwer ich weiß!versuch doch einen ausbilder zu finden,bei dem du auf einem ordentlichen schulpferd lernen kannst und der dein fohli ausbildet und du dabei sein kannst.schön ist natürlich wenn gleichaltrige fohlen zusammensein können,wir hatten aber diese möglichkeit auch nicht,aber pferde gesellschaft ist schon wichtig-da wird fellpflege "gelernt" und wälzen und eben all die nützlichen dinge die mensch nicht zeigt!mein kleiner ist damals sozu sagen von einem ältern wallach "adoptiert"worden und das hat ihm wirklich gut getan-es war noch schöner als alle zirzensischen lektionen ihn mit seinen freunden auf der weide spielen zu sehen...

r
 
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Urmel3

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hi
was verstehst du denn unter einem absetzer?
ein absetzer ist ein fohlen das grad von der mutter weg ist.jedenfalls meines wissenstandes nach.also noch ein ganz kleines fohlen!
das erste jahr wirst du nicht viel zeit mit ihm verbringen ,weil so ein tierchen auf die fohlenweide gehört wo es mit anderen fohlen spielen und lernen kann.
ein 2 jähriger der zirzensische lektionen beherrscht ist zwar "cool" aber auch genauso schnell "kalt" nämlich tot weil er zu früh zuviel belastung auf den beinen und rücken,eben überall hatte.
an das reiten des pferdes solltest du erst denken wenn es 4 jahre alt ist.nämlich erst dann ist der körper soweit das reitergewicht (auch wenn das wenig ist) zu tragen.da du noch sehr jung bist und (bitte nicht falsch verstehen)nicht so viel ahnung von der aufzucht und ausbildung zu haben scheinst,rate ich dir,im sinne des pferdes,laß die finger davon!
kauf dir ein pferd,von dem du lernen kannst.wenn du genug erfahrungen gesammelt hast spricht nichts gegen einen kauf.
laß dir zeit und vor allem lerne worauf es ankommt.
 
T

Tiger

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Huhu Hexe!

Ich find es sinnvoll einen Pferd von Anfang an viel beizubringen. Natürlich sollte man auf ein zweijähriges Pferd keinen Reiter draufsetzten, aber Arbeit in maßen kann nie schaden.
Du kannst dein Pferd auch nur an der Hand bis zu hohen Schule hin ausbilden, das ich kein Problem.

Ich denke ich kann mir durchaus zutrauen ein Pferd einzureiten. Ich reite nun schon *rechne* seit 8 Jahren, 5 davon kann man streichen, das war nix wirkliches. Aber seit drei Jahren haben wir ein eigenes Pferd und seit 2 Jahren reit ich fast täglich, ich denke selbst jemand der noch nicht so viel kann, kann unter Aufsicht einen gut ausgebildeten Reitlehrers ein Pferd einreiten und weit bringen.

Ich finde gleichaltrige Kumpels sollten Fohlen haben, zwei kommen wenn überhaupt mindestens her.

Mit drei ist ein Pferd übrigens lange noch nicht ausgewachsen. Ich glaube erst mit 5, wenn nicht sogar später. (Bin mir nicht ganz sicher).

LG Lea
 
U

Urmel3

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voll ausgewachsen sind sie mit etwa 6 jahren (jedenfalls verändern sie dann ihren körperbau nicht mehr so viel).
wieso soll es denn ein fohlen sein?
leider haben die meisten das problem das maß in sachen ausbildung zu treffen.
hol dir auf alle fälle rat bei jemandem der sich mit der haltung und aufzucht auskennt.
was am anfang falsch gemacht wird,kann enorme folgen haben
 
T

Tiger

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Huhu!

Mein Vater wünscht sich ein Fohlen, Platz hätten wir.

Wegen der Ausbildung und Erziehung mach ich mir keine Sorgen. Unsere erste Stute war zwar eingeritten, aber die hättest du sehen sollen. Sie war total kaputt und jetzt ist sie ein super Pferdchen.

LG Lea
 
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Urmel3

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dann viel glück bei der suche und so... :mrgreen:
 
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die hexe

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naja,da bist du ja sozusagen auf 'm pferd geboren...wenn du deine stute sooooo gut hingekriegt hast,sollte ja so ein fohlen kein größeres problem für dich sein,gell?
viel glück für dein fohlen und dich.
bye
 
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Tiger

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Huhu!

Na, ganz alleine werd ichs ja nicht machen. Meine Mutter reitet seit vielen Jahren und wir haben auch ne gute Ausbilderin hier aufm Hof.

Ich hoffe bis nächsten Herbst son kleines Tierchen zu kriegen. Leider sind die meisten Fohlen ja dermaßen teuer. 10.000€ für ein Fohlen? Die Leute spinnen ja...

LG Lea
 
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Urmel3

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10000 ????
ist das n designer fohlen???
 
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Tiger

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Das ist irgendein Spanier.

Aber auf der Auktion wo meine Eltern waren wurd ein Fohlen für 28.000 € versteigert.....

LG Lea
 
G

Guest

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Hi
also ich habe schon einige erfahrungen gemacht wir haben 3. jung hengste und bilden sie selbst aus. das aller wichtigste ist das du dem pferd zeit zum reifen giebst, desweiteren sollte man in den ersten zwei jahren das pferd nie übervordern und länger als ne halbe stunde arbeiten. bis es ein jährling ist sollte man ihm folgendes beibringen: auf halftern, führen stehn bleiben und angebunden sein, hufe heben und sich am ganzen körper anfassen lassen. und das alles immer in ruhe. das pferd sollte ansonsten nicht gearbeitet werden es ist noch ein kind. zirkuslextionen sollten am ende des 2 jahres beginnen nie früher. vorher solltet ihr vertrauensübungen machen. was auch immer gut ist dem pferd dinge zeigen die es noch nie gesehen hat wie, hunde, fahrrad, tüten , bälle, wald ... mit 2-3Jahren beginnt die bodenarbeit und mit 4Jahren das einreiten und da solltest du dir jemanden holen der ahnung hat, man kann so viel falsch machen und das zerstört ne menge.

ich hoffe ich konnte dir helfen wenn du fragen hast meld dich!
gruß rebi :smile:
 
J

Jenny

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hi,
ich habe mal geholfen ein pferd einzureiten. das pferd war schon ziemlich alt, da es vernachlässit wurde und verwahrlost war. die stute war schon 9 jahre alt und die ausbildung hat auch dementsprechend lange gedauert.
 
S

shadow3

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Fohlenaufzucht findet am besten in einer fohlen-/Jungpferdeherde statt, wobei das fohlen keinesfalls frühzeitig abgesetzt werden sollte - entwickeln sie kein gesundes Selbstvertrauen, gibts leicht Kleber...

VOR die Jungpferdeweide würde ich ein Halfter-, Führ-, Putz- und Hufgebe- sowie Verladetraining setzen - das kann man auch shcon mit sehr jungen Fohlen machen, dann aber nur ganz spielerisch und in sehr kurzen Einheiten, mit Mama dabei :) Zuviel betüddeln würde ich Fohlen auf keinen Fall - gibt nicht selten faule Taschenkriecher ohne jeden Respekt

Wenn die Grundbegriffe sitzen und das Fohli alt genug ist - ab auf die Jungpferdeweide. Das Pferd und auch man selbst hat entschieden mehr davon, als wenn man es jeden Tag besuchen kommt und mords was mit ihm zu tun gedenkt. Einen gewissen Kindergarten sollte man ihnen einfach gönnen, sollte natürlich genau aussuchen, wohin man sein Pferd gibt. Übrigens auch mal klasse, um einem Reitpferd mal ein paar Monate Urlaub zu gönnnen. Grundbegriffe die wirklich sitzen werden auch nciht verlernt - im Gegenteil, in einer größeren herde entwickelt das Pferd zum einen ein gesundes Sozialverhalten und Manieren, zum anderen sofern auch das Gelände entsprechend ist eine solide Bemuskelung - optimale Voraussetzungen für das spätere einreiten.

Finde es früh genug, mit einem dreieinhalbjährigen Pferd langsam anzufangen - nach den Grundbegriffen REiter dulden, Anreiten, Anhalten, Wenden, Grundgangarten auseinanderhalten, bei Pferden dies anbieten hier und da auch mal etwas tölt (aber nicht extra gefordert), dann wieder ne Pause gönnen. Nach ein paar Monaten hat sich das dann meist wie von selbst gefestigt. Bei nem Isländer oder auch anderen Rassen schadet es nicht, ein Jahr länger zu warten. Stärker belasten würde ich das Pferd dann erst ab einer gewissen KOnditionierung und Gymnastizierung.

Einheiten lieber kurz halten! Hat das pferd etwas neues gelernt oder etwas ganz besonders toll gemacht, schadet es nicht, wieder aufzuhören, selbst wenn das schon nach 5 Minuten war.

Und Lerneinheiten logisch aufbauen - Schenkel- oder Zügelhilfen kann von sich aus kaum ein Pferd.

Wirklich empfehlenswerte Bücher zum Thema sind Freizeitpferde selber schulen von Christiane Gohl und ein ähnliches Buch von Nathalie Penquitt. Logischer Aufbau, es wird erklärt was man wie und (ganz wichtig!) warum tut und wie man Probleme angeht. Auch grundlegendes Wissen rund ums Thema wird vermittelt sowie verschiedene Alternativen aufgezeigt. Absolut gute bücher und jeden Euro wert.
 
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Aufzucht und Einreiten