Kommandos mit Pfeife aufbauen

Diskutiere Kommandos mit Pfeife aufbauen im Jagdhunde Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; Hallo ihr Lieben, ich hab's mal hier eingestellt, weil ich dachte die Rubrik passt am ehesten. und ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen...
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Fee&Rasselbande

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Hallo ihr Lieben,

ich hab's mal hier eingestellt, weil ich dachte die Rubrik passt am ehesten.
und ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, irgendwie steh ich grad auf dem Schlauch

Also :)

Ich möchte dem Schlappohr gerne beibringen, dass er sich bei einem langen Pfiff " piiiiiiieeep" hinsetzt und wenn möglich in meine Richtung guckt bzw. aus der der Pfiff kam.

Und dann bei kurzem Pfiff "pip pip" zu mir kommt.

Das ganze soll ja später auf Distanz funktionieren.

Nun meine Frage: wie baue ich am sinnigsten auf?

Erst das Sitzen auf Pfiff beibringen und dann das Kommen?
Oder baut man beides gleichzeitig auf?
Und pfeife ich vor dem verbalen Kommando beim Aufbau?

Danke schon mal für eure Hilfe :)
 
28.01.2015
#1
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Aurora40

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ganz erlich ich halte nichts von der Pfeife,hatte ich bei meiner 1. Hündin,sie hörte drauf keine frage ABERRRR was tust Du wenn die pfeife kaputt ist ? wenn sie weg ist ? jede Pfeife hat einen anderen ton der für uns gar nicht hörbar ist.
 
Claudia + Co

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ich hab's genau anders gelernt, eben so, wie ich's beschrieben habe ;)
 
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Fee&Rasselbande

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Hmm.....
Also was nun ;) :p
Pfiff-Kommando-Belohnung oder
Kommando - Pfiff - Belohnung

Entschuldigt meinen Schalk ...

Danke schon mal für die Hilfe!

Aurora:
Zur kaputten Pfeife: es gibt mittlerweile genormte Kunststoffpfeifen, die den gleichen Ton haben.
Ab gesehen davon kann ich auf den Fingern pfeifen ;)
 
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cyrus28

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Kommando, weil bekannt. Dann Pfiff und Belohnung. Kommando dann ausschleifen lassen. Immer mehr Pfiff und Belohnung.

LG Regina
 
Claudia + Co

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oder umgekehrt :p
ich vermute, dass beides klappt, weil Hunde Gott sei Dank recht intelligent sind ^^
 
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Fee&Rasselbande

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Keinen Zank, bitte und auch keine Diskussion, was ist wenn die Pfeife nicht tut ;)

Das Antrainieren fange ich im Haus an, wenn das im Haus klappt, dann im Garten, beim Gassi an der kurzen Leine, usw...

Aber ich weiß nun noch nicht, bringe ich erst das Sitz bei und dann den Rückruf oder arbeite ich parallel?

Wie machen denn das diejenigen hier, die (Jagd-)Hunde ausbilden?! * hiiiiilfe!!* :)
 
mottine

mottine

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Kann nur von mir berichten. Pfeife mache ich nur, wenn ich nicht so brüllen will, weil Hunde weiter vorn sind. Rufe ich z.B. Platz, werfen sie sich hin, drehen sich aber dabei immer mit dem Gesicht zu mir, wollen ja die Auflösung mitbekommen. Also das zu mir drehen mußte ich nie üben.

Platz habe ich so gemacht:
Hund kennt es und befolgt es sicher. Mir war wichtig, das das sitzt.

Dann neben mir: Pfiff (kurz 1x) und sofort Platz gesagt. Schnell hintereinander: Pfiff-Platz. Da das Wort sofort nach meinem Pfiff kam, Hund sich hinwirft: Lob. Bei mir Lecker, Spiel, Worte oder einfach dann die Freigabe.

Ich habe mir bei sowas angewöhnt, Platz nicht zu wiederholen. Ich mache dann zusätzlich noch Sichtzeichen, aber kein Platz-Platz........sonst muß man es irgendwann immer öfter sagen, bis Reaktion kommt.

Dann wie im "nur" Platz bißchen Entfernung. Erst 1 Schritt, dann 2. Dann draußen, dann langsam mit Ablenkung.

Erst wenn das saß, ging ich zum 2x Kurzpfiff über. Der ein "Warte" bedeutet. Und ja, anfangs macht der Hund dann Platz........aber wie beim Sitz und Platz lernen: er muß begreifen, das das halt 2 verschiedene Worte und Ausführungen sind.

Da 2x Pfiff wieder neben mir begann, kann ich so leicht korrigieren (Hand unter dem Bauch). Der Hund kann/soll ja Fehler machen, nur dann lernt er, was gemeint war. Lob halt nur, wenn´s ok war. Sonst ignoriere ich. Mache neu.

Hoffe, konnte das erklären.

Ich habe also:
1x kurz = Platz
2x kurz = warte
Triller = sofort kommen.
 
Muensterlaender

Muensterlaender

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Wie machen denn das diejenigen hier, die (Jagd-)Hunde ausbilden?! * hiiiiilfe!!* :)
In der jagdlichen Ausbildung geht es etwas anders.

Herkommen auf Doppelpfiff wird vom Welpenalter an geübt und nur draußen. Im Haus kann ich es dem Hund sagen.
Also: in der Nähe durch Kommando "hier" oder "hierher" und Sichtzeichen (Klopfen mit der Hand an den Oberschenkel), draußen mit Doppelpfiff und Sichtzeichen. Kommt der Hund bei mir an, folgt das Sichtzeichen für Sitz (erhobener Zeigefingen).

Wichtig: jedes Kommando muss so lange befolgt werden, bis es aufgehoben wird. Bei mir heißt das "auf".

Einfacher Pfiff bedeutet: gucke, was ich von Dir will, dann Sichtzeichen. Meistens für Richtungswechsel oder "nicht so weit gehen".

Trillerpfiff ist das absolute und sofortige Abbrechen. Entweder schnellstens herkommen oder Down (Platz) auf der Stelle, wo er gerade ist und Liegenbleiben. Dann durch Doppelpfiff abrufen oder einfachen Pfiff weitermachen.

Alle Kommandos außer Doppelpfiff werden erst an der kurzen Leine geübt, dann später weiter weg.

LG Mü
 
Teckelbändigerin

Teckelbändigerin

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Wenn der Hund verbale Signal schon kann, dann kenne ich es auch so, dass man den Pfiff vor das verbale Signal kennt.
Pfiff -> verbales Signal -> Hund führt das Signal aus -> Hund verknüpft: Wenn der Pfiff kommt, kommt auch gleich das und das Signal, dann mach ich das schon mal.
So wurde es mir erklärt.

Wir haben kurz-lang als Rückrufpfiff (geht allerdings auch, wenn ich auf meinen Fingern pfeife), der Stop-Pfiff ist bei uns der Triller (nutze ich in der Regel allerdings nur für die Dummyarbeit), dann kommt jetzt der Suchenpfiff für die Dummyarbeit dazu und dann haben wir einen Arbeitspfiff (allerdings schon länger nicht mehr genutzt), als eine Art "Notpfiff", der tolle Arbeit ankündigt, da benutze ich eine Dreitonpfeife aus dem Spielzeugladen. :)
Ich finde die Pfeife ganz angenehm, weil ich ab einer gewissen Entfernung einfach nicht mehr hinterher brüllen möchte. :rolleyes:
 
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Fee&Rasselbande

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Hallo ihr beiden!

Dickes Danke für die hilfreichen Antworten. Hab zwischenzeitlich auch in einem Jagdhundeforum gestöbert, das war jedoch sehr spezifisch.

Ich möchte die Kommandos per Pfiff aus dem gleichen Grund wie Ilona einführen - ich mag nämlich das laute hinter dem Hund her Gerufe nicht.


Aufgehoben werden die Kommandos mit "ok".
Ablauf zur Zeit Indoor, bzw. auf dem Grundstück für den Sitz-Pfiff: Pfiff-Kommando-Lob (Lecker, wenn er neben mir ist)
fürs Herkommen: Doppelpfiff-Kommando- Lob + Leckerchen.

Aktuell sind wir etwas eingeschränkt, Nero hat sich Sonntag vor 8 Tagen die Pfote samt einer Arterie aufgeschnitten und hat nun noch ca. 2 - 3 Wochen Leinenzwang (und leider auch nen dicken Verband, was bei dem nassen Wetter schon mal blöde ist :( )


Den Rückruf haben wir mit "Hier" belegt, und funktioniert auch in einem recht großen Radius, so lange die Ablenkung nicht extrem ist - kann ich das vorhersehen, nehme ich die beiden vorher zu mir.
Sitzt auf Entfernung habe ich mit beiden Hunden schon trainiert, sobald das Kommando "Sitz" saß.

Woran wir nach wie vor arbeiten ist die "Impulskontrolle", sprich, er soll sich setzen und sitzen bleiben, auch wenn etwas ganz aufregend ist.
Momentan übe ich das auf Spaziergängen, wenn er durch Schnüffeln abgelenkt ist oder ein Blatt vom Wind übe den Weg getrieben wird, etc.

Mein Ziel ist, dass die Hunde eben nicht dem Wild oder der Fährte nach gehen, sondern sich umorientieren.
 
Muensterlaender

Muensterlaender

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mal blöde ist :( )

Woran wir nach wie vor arbeiten ist die "Impulskontrolle", sprich, er soll sich setzen und sitzen bleiben, auch wenn etwas ganz aufregend ist.
Momentan übe ich das auf Spaziergängen, wenn er durch Schnüffeln abgelenkt ist oder ein Blatt vom Wind übe den Weg getrieben wird, etc.

Mein Ziel ist, dass die Hunde eben nicht dem Wild oder der Fährte nach gehen, sondern sich umorientieren.
Vielleicht kannst Du das Kommando "bleib" mit Sichtzeichen - offene Handfläche gegen den Hund - dazunehmen.
Ich verwende es beim Ablegen und beim Vorstehen, immer etwas gedehnt und leise gesprochen.

Für den Abbruch hinter Wild oder von der Fährte benutze ich den Triller.

LG Uta
 
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Fee&Rasselbande

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Hallo Uta,

Danke für den Top mit "bleib" als Sichtzeichen.

Ich hab noch je Frage zum Triller: legen sich dann deine Hunde ab, also gehen ins "down"?
 
Muensterlaender

Muensterlaender

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Meine Hunde haben früher alle Down auf Entfernung gelernt und blieben liegen, bis das nächste Kommando kam.

Bei meinen beiden letzten Hunden wurde es schwieriger, es ihnen beizubringen. Wildmangel, keine Übungsmöglichkeit.
Ich habe in 1 Jahr VJP, HZP und VGP geführt, da war auch die Zeit zum Üben sehr kurz.
Auf der VGP muss sich der Hund von jedem Wild abpfeifen lassen bzw. bei Federwild stehen bleiben. Down sieht zwar schöner aus, es ist aber genauso richtig, wenn der Hund sofort abbricht und zu mir kommt.

Jetzt, in der Praxis, sieht es so aus: Alle 4 Hunde bleiben beim Anblick von Wild stehen. Will doch mal einer hinterher, kommt der Triller. Zarie kommt sofort zu mir, Xanthie nicht ganz so nahe zu mir oder bleibt wieder stehen, Varis und Tristan bleiben stehen und tun so, als ginge sie das nichts an.
Ist der Hase dann außer Sicht und keine Straßen in der Nähe, dürfen sie die Spur arbeiten. Sie sollen die Freude daran nicht verlieren.
Allerdings lasse ich sie nie auf Rehfährten. Aber die gibt es im Feld selten bei uns.

LG Uta
 
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Fee&Rasselbande

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Ich seh schon, das ist noch ein bisschen Arbeit für uns ;)

Wir haben hier leider Rehe und Schwarzkittel in "Mengen" und seit neuestem wieder einen Wolf - dem sind wir zum Glück noch nicht begegnet ;)
Federvieh gibt es hier selten.

Ableinen ist an manchen Tagen echt schwierig, zumal die Rehe sehr präsent sind, da muss ich schon extrem schnell VOR meinen Hunden entdeckt haben wo die stehen, besonders morgens früh, bei nass-kaltem Wetter hält sich die Witterung (nennt man das so?) - der Geruch des Wildes halt- echt lange.
Da halte ich dann die Hunde, ohne Leine, in einem kleinen Radius um mich rum, sonst biegen die einfach mal ab um zu gucken wo die Fährte lang geht :(

Manchmal wünsche ich mir viele übersichtliche Felder um uns herum, statt abgeschiedenen, aber idyllischen Wald ;)

Gibt es eigentlich irgendein Buch, dass ihr zum Thema Jagd/Antijagd/Jagdersatz und Erziehung empfehlen würdet?

Danke und lieben Gruß
 
Muensterlaender

Muensterlaender

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Ein Buch kann ich Dir leider nicht empfehlen, ich kenne nur Bücher über jagdl. Ausbildung und dazu gehört dann auch der Gehorsam.

Du brauchtest etwas über Antijagdtraining.
Vielleicht kommen noch Empfehlungen von anderen, die damit Erfahrung haben.

LG Uta
 
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Fee&Rasselbande

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huhu... :)

gegen Gehorsam hab ich nichts, ganz im Gegenteil!

Da der RR immer noch "Pfote" hat und sich das leider auch noch gut 2 Wochen zieht, gehe ich aktuell eine Runde am Tag getrennt mit den beiden.
Und... ich würde sagen, wir können den ersten leisen Erfolg verbuchen.
Der Terrier ist zwar ca 20m in den Wald geschossen, blieb aber auf Pfiff stehen und kam auf Doppelpfiff zurück.
Danach habe ich ihn zur Sicherheit angeleint, denn das Reh stand in Sichtweite.

Der RR hat noch Leinenpflicht. auch er zeigt erste Fortschritte, er zeigt deutlich an, wo Wild steht/gestanden hat, setzt sich aber auf Kommando an lockerer Leine hin und lässt sich mit Hierhin zu mir bewegen, muss dann vor mir sitzen.

Wir bleiben selbstverständlich dran ;)
 
mottine

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Und bitte auch weiter berichten, ich finde das immer sehr interessant.^^
 
Thema:

Kommandos mit Pfeife aufbauen

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pfeifen komandos für jagdhunde