Barfen - mein Thema, meine Frage, meine Bitte um Infos....

Diskutiere Barfen - mein Thema, meine Frage, meine Bitte um Infos.... im BARF und Rohfleischfütterung Forum im Bereich Hundefutter, Ernährung und Rezepte; So, hier nun zu meinem Süßen - wird vermutlich grad mal etwas lang, aber das ist nur einmalig, da ich die Gesamtsituation hier erfassen und...
Laray

Laray

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So, hier nun zu meinem Süßen - wird vermutlich grad mal etwas lang, aber das ist nur einmalig, da ich die Gesamtsituation hier erfassen und schildern muss, sorry:

Ich bekam ihn mit einem knappen halben Jahr - da war er schon, was ich allerdings nicht wusste (ich hätte ihn allerdings trotzdem genommen...), sehr krank aufgrund kompletter Fehlaufzucht (aufwachsen im Badezimmer/ab und zu im hauseigenen Garten, Ernährung mit Schlecker adult Futter und bei Durchfall Haferflocken dazu irre )

2 Wochen nach Einzug bei mir lag er dann auch schon auf dem OP - Tisch mit einer massiven Darmentzündung und drohendem Darmverschluss. Der Schock sitzt noch heute bei mir.... Schock

Nebem allen anderen Verhaltensauffälligkeiten, die es bis heute abzuarbeiten gilt und die zT immer wohl Bestandteil seines kleinen Hundelebens bleiben werden (zB eine extreme Ängstlichkeit), haben wir, wen wunderts, seither auch Dauerprobs in Sachen Ernährung.

Er frisst gut - wenigstens das, aber er verträgt nicht viel, sackt sich ganz fix alles auf, was draußen an Darmkeimen "blüht" und ist da demzufolge dauerlabil.

Und ich in meiner Unerfahrenheit in Sachen Hund bin dadurch auch Stammgast beim TA, weil ich selbst auch leider genug Fehler gemacht habe und mache.... peinlich

Und so sind wir durch etliche Ernährungsvarianten gestolpert - nicht eben gut für einen Hund, aber auch nicht anders möglich, immer in der Hoffnung, endlich mal etwas zu finden, was er wirklich dauerhaft frisst UND verträgt.

Eine Zeitlang hatte ich gedacht, das "Ei des Kolumbus" gefunden zu haben für meinen Lütten: Barf.

Aus dem Fressnapf hatte ich das Kraftmixpaket geholt, dazu entweder Vollkornreis gegeben oder Kartoffeln, verschiedene gedünstete Gemüsesorten, etwas Leinöl - meinem Hund gings ein halbes Jahr lang top.

Dann trat eine Rindfleischallergie auf.... (durch späteres Ausschlussverfahren erkannt, dito ists mit Fisch, den er nicht verträgt).

Das war echt bitter, denn seitdem geht die Suche nach einem guten Futter weiter.

Ich mache das Meiste selbst - gedünstetes Hühnchen oder Pute, dazu das oben Genannte.
Eine Mahlzeit (lt unserem Doc soll ich bei Bobby 2-3x am Tag kleine Mahlzeiten füttern seines Magens wegen) bekommt er inzwischen TroFu (hypoallergen), auch wenn ich davon nicht begeistert bin.
Doch ich lebe mit ihm allein und in dieser fremden Stadt, in die wir verdonnert wurden, auch recht isoliert - ich brauche ein Futter, das im Notfall, sollte ich mal krank und er fremdbetreut werden müssen, parat ist ohne großen Aufwand für Fremde.

Eine weitere Zeitlang hatten wir ein Dosenfutter (i.a. muss ich damit meinem Hund nicht kommen, er frisst es ein paar Wochen und dann wars das wieder), dss er sehr mochte und das ihm auch zunächst gut bekam: Rinti Reinfleisch.
Dann allerdings vertrug ers nicht mehr - er fraß es noch gern, aber es bekam ihm nicht mehr. Da ich Ähnliches auch in anderen Foren las, nehme ich an, man hat dort die Zusammensetzung etwas verändert - das reicht bei meinem Hund schon aus, um alles zu kippen nein

So, nun langer Rede kurzer Sinn: Ich möchte zurück zum Barfen, denn das war die Zeit - bevor seine Allergie ausbrach -, in der es meinem Hund eindeutig am besten ging.

Doch ich traue mich zum einen nicht, ihm Hühn (ich kann mir keines vom Biobauern leisten bei meiner Minirente, sorry) roh zu geben der Salmonellengefahr wegen.
Pferd frisst er leider nicht; ob ers vertrüge, weiß ich demzufolge nicht.
Auf Rind und Fisch reagiert er wie gesgat allergisch.

Was bleibt da - und was wäre drumherum vonnöten?

Ich bin da echt deppert, weiß aber, dass man grad bei einem so überempfindlichen Hund extrem viel falsch machen kann.

Was ich bräuchte, wäre einen ganz simplen. sozusagen für völlig Doofe wir mich... geheimnis, Grundspeiseplan, wie ich meinen Hund barfen kann.

Gibts sowas hier im Forum bereits - oder könnte mir dabei bitte jemand helfen? Allein schaffe ichs nicht, aber ich möchte doch endlich, dass es meinem Schatz mal dauerhaft gut geht.

Nun erstmal genug - ich warte ab, was ihr mir dazu sagen mögt und bin für alle Antworten dankbar.

LG

Laray
 
19.11.2014
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Selkie

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Du kannst doch trotzdem weiter (vielleicht nur teilweise) "koch-barfen". (Ich weiß, ein Widerspruch, ich nenne es sonst meist "Barf ohne "r" ". ;) )

Gekochtes Geflügel kannst du genauso einfrieren und dann bei Bedarf verfüttern wie das rohe Fleisch beim Barfen, dann ist es auch für eine eventuell nötige Fremdperson nicht anders als das Barfen.
Ansonsten bliebe: Kaninchen und Lamm, eventuell auch Strauß. Aber das ist alles teurer als Huhn und Pute und wenn du aufs Geld schauen musst, ist es auf Dauer vielleicht nicht so ideal.

Diese Versionen kannst du auch mischen: alles was du roh mit gutem Gefühl füttern kannst, gibst du eben roh, und nur das Geflügel wird gekocht. Ich würde dann natürlich gekochtes und rohes nicht in einer Mahlzeit mischen, also z.B. Morgens gekochtes Geflügel füttern und abends rohen Lammpansen. Wichtig ist, dass du verschiedene Teile vom Tier fütterst, wenn du bisher eine Fertigmischung hattest, ist das für dich vielleicht noch nicht so automatisiert? Eine gute Informationsquelle incl. Excel-Tabelle zum Berechnen eines monatlichen "Grundfutterplanes" für deinen Hund: http://mashanga-burhani.blogspot.de/
 
Laray

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Danke für deine Ausführung und für deinen link.

Aber mir gehts ja grad um das wirkliche Barfen ohne Kochen (was ich ja nun schon lange mache...).
 
Tina150

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Hmm, und wenn Du erstmal versuchts, den Darm auf Vordermann zu bringen?
Mit Symbiopet u. ä.?
 
Selkie

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Aber mir gehts ja grad um das wirkliche Barfen ohne Kochen (was ich ja nun schon lange mache...).
Ansonsten bliebe: Kaninchen und Lamm, eventuell auch Strauß. Aber das ist alles teurer als Huhn und Pute und wenn du aufs Geld schauen musst, ist es auf Dauer vielleicht nicht so ideal.
;)
Pferd und Wild hatte ich vergessen.
Du kannst genau so barfen, wie vorher, nur eben ohne Rind (und ohne Geflügel, wenn du Angst vor Salmonellen hast) sondern mit Fleisch von anderen Tieren.
 
Tina150

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Der Darm funzt eigentlich gut, es ist sein Magen, der oft Probs macht durch Übersäuerung. :(

Danke euch!
Ich dachte wegen dem hier:

2 Wochen nach Einzug bei mir lag er dann auch schon auf dem OP - Tisch mit einer massiven Darmentzündung und drohendem Darmverschluss. Der Schock sitzt noch heute bei mir.... Schock

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Er frisst gut - wenigstens das, aber er verträgt nicht viel, sackt sich ganz fix alles auf, was draußen an Darmkeimen "blüht" und ist da demzufolge dauerlabil.
Darmsanierung ist nie verkehrt, kann man nicht oft genug machen.
 
Laray

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Ja, ok, sorry, mein Fehler, ich habe ziemlich durcheinander berichtet. Die Darm-OP war vor fast 5 Jahren.... ;(

Geblieben ist ein labiler Margendarmtrakt mit Schwerpuntk Magen. Grad scheine ich ein Futter gefunden zu haben, das er gut verträgt: Terra Canis glutenfrei. Mal sehen, wie lange.....:S

Darmsanierung wurde auch durch meine TÄ angeregt - leider mittels einer Tabs, die besser für eine Dogge geignet gewesen wäre denn für meinen Minihund... :huh: Und die sich auch nicht mittels Brachialgewalt vernünftig verkleinern ließ - so gehts also schon mal nicht.

Danach kamen wir - eher ich - auf Perneterol, bin aber nicht sicher, ob das nun das Mittel der Wahl ist. Aber ich fand an anderer Stelle hier einen besseren Tipp - dem werd ich mal nachgehen.
Danke für eure Mühe!
 
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mottine

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Perneterol ist ein Mittel gegen Durchfall. Lt. Beipackzettel: wenn man falsches gegessen hat, man dann Durchfall bekommt.
Hier sagt mein TA, wie auch mein Hausarzt: Durchfall ist dann erstmal wichtig, das alles nicht Gute sofort vom Körper ausgeschieden/entfernt wird. Hier ein Mittel dagegen geben.........?

Wäre also nichts für eine Darmsanierung. Schon mal an Bactisel gedacht?
 
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Nawati

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Bushi

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Ich kann dir in erster Linie einmal dieses Buch hier empfehlen

http://www.amazon.de/gp/aw/d/383343063X/ref=mp_s_a_1_8?qid=1417378355&sr=8-8&pi=AC_SX110_SY165_QL70

Es ist sehr gut geschrieben und ich benutze es auch immer wieder als Nachschlagewerk. Es wird dort auch auf Krankheiten eingegangen und auch die einzelnen Kräuter, Gemüse und Obstsorten gut erklärt.

Dann bestelle ich unser Fleisch hier
http://www.das-tierhotel.de

Dort gibt es viele Fleischsorten. Für mich war es wichtig das verschiedenes Fleisch vom Pferd angeboten wird. Auch wir haben eine Allergikerin.
Die haben auch noch andere Sorten Fleisch und ich finde die Preise sind alle im Rahmen.

Ich bestelle dort auch gewolftes Hähnchen und wir hatten bisher nie Probleme damit.

Vielleicht kann dir auch eine Tierheilpraktikerin weiter helfen oder ein Tierarzt der das barfen nicht schlecht findet.
 
plüsch

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Hallo :)

Ich schreib dir mal kurz was zu meiner Hündin...vielleicht hilfts dir ja irgendwie weiter...?

Sie ist sehr stressanfällig und bekommt dadurch leicht Sodbrennen (Stichwort Übersäuerung) oder Gastritis - auch positiver Stress kann dies bei ihr auslösen. Ich habe mit ihr auch lange herum experimentiert (erst Fertigfutter, dann Barf). Immer wieder aufstoßen, erbrechen, schmatzen, schlucken, übelster Maulgeruch, komplett stinkender, schwacher Hund, etc.
Durchfall hatte sie nie, dafür immer wiederkehrende Probleme mit verstopften Analdrüsen.
Der TA hat ihr im Übrigen einfach nur Säureblocker verschrieben. Ich habe sie ihr genau einmal gegeben und dann entschieden, dass ich ihr keine Blocker geben will, nur damit sie dann jedes Futter fressen kann.

Ich bin letztlich beim Kochen gelandet. Das mache ich jetzt seit über zwei Jahren und mittlerweile hat es sich gut eingependelt. Das hat aber eine Weile gedauert, weil ich rausfinden musste, mit welcher Zusammenstellung es ihr am besten geht. Ich füttere nicht nach einem 0815 Plan, weil mein Hund auch nicht 0815 ist, sondern beim Futter sehr speziell.

Zur Anschauung: 8kg Hund bekommen hier am Tag
80g Fleisch/Fisch/Ei
60g Gemüse/Obst
5-15g Flocken (je nach Aktivität)
dazu kommt noch: Salz, Calcium, Öl und 2TL Kleie (wegen der Analdrüsen)

Ab und an bekommt sie einen rohen Knochen ohne Fleisch dran zum Knabbern, Kräuter, Milchprodukte, extra Fett, etc. ins Futter.
Wenn sie eine schlechte Phase hat (stressig für sie), bekommt sie Natron in jede Mahlzeit und es gibt Schonkost (Hühnerbrust, matschige Kartoffeln und Karotten).
In Akutfällen (sie schleckt, schmatzt und schluckt schon) bekommt sie einen trockenen Leberkeks mit etwas Butter und Natron. Alternativ geht auch Knäckebrot.

Das passt jetzt auf meine Hündin. Kann gut sein, dass der Fall bei deiner komplett anders liegt. Ich wollte dir nur aufzeigen, dass man manchmal eine Weile suchen muss, bis man das Richtige findet. Also gib nicht auf :)


Generell gilt, dass Fleisch die Magensäureproduktion fördert und dementsprechend bei einem empfindlichen Hund zur Übersäuerung beitragen kann. Gemüse wirkt basisch (deshalb bekommt meine so viel davon ;) ).
Zum Darmfloraaufbau kannst du auch probiotische Milchprodukte wie Kefir geben. Meine nimmt das leider nicht an.
 
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