Labrador Rüde steht nach mehreren Krampfanfällen nicht mehr auf

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michaela747

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Hallo Community,

ich hoffe ihr habt hilfreiche Tipps für mich und Hector.

Hector ist ein 13 Jahre alter Labrador Rüde und er hatte jetzte mehrere Krampfanfälle (<1 Minute) in den letzten Monaten.

Diagnostisch wurde ein Hirntumor NICHT ausgeschlossen - ich habe ihm aber das MRT / Nakose ersparen wollen.
Sein Herz ist lt. TA gut. Die Blutwerte zeigten keine Auffälligkeiten (Leben/Niere) Antikörper auf eine frühere Toxoplasmoserkrankung (Titerwert leicht erhöht über Normalwert) sind vorhanden.
Antiepileptika hat er bislang keine bekommen. Man vermutete immer eine Infektion, die mit Antibiotika zurück geht.

Die Anfälle entwickelten sich unter Antibiotikagabe (u.a. TSO) teilweise vollständig zurück, kehrten aber nach dem Absetzen der Tabletten nach 14 Tagen wieder in Clustern zurück. Er bekam nach einer längeren Anfallsserie (Clusteranfälle) Kortison und Diazepan vom TA intravenös als Akkutbehandlung. Es ist mir bewusst, dass es sich dabei nur um eine "Verlängerung" handelt, nur ich möchte einfach nichts unversucht lassen.

Er ist jetzt anfallsfrei, leider steht Hector nicht mehr auf.
Er erweckt den Eindruck wieder zu Kräften zu kommen, nur ich bekomme ihn nicht mobilisiert. Seine Hinterbeine wollen nicht mehr aufstehen. Sind kraftlos.

Ich bin mir bewusst, dass es so defintiv nicht länger weitergehen kann und ich ihn ggf. auch bald "erlösen" muss. So ist es kein Zustand. Ich möchte nur einfach wie schon gesagt nichts unversucht lassen. Ich merke das er wieder fitter wird.

Was kann ich tun um ihn zu unterstützen hinsichtlich mobilisierung? Wärmekissen? Ich überlege auch Karvisan für ihn am Montag zu holen.

Vielen Dank vorab an euch.
 
25.03.2018
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Murmelona

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Das tut mir sehr leid, und leider kann ich keinen anderen Rat geben, als mit dem Hund zum TA oder besser zur Tierklinik zu gehen. Ferndiagnosen sind sehr, sehr schwierig.

Nur so viel aus Erfahrung mit dem Thema (wir haben einen Hund, der hatte epileptische Anfälle): Ich versteh nicht, warum dem Hund keine Anti-Epileptikas gegeben wurden, denn bei jedem Anfall wird das Gehirn geschädigt. Bis hin zur Zerstörung. Damit könnte es sein, dass es nicht um Zu-Kräften-Kommen geht, sondern um Wiederherstellung zerstörter Nervenbahnen. Hat dein Hund Schmerzempfinden in den Hinterpfoten und Beinen?

Jetzt kommt noch hinzu, dass ein Hirntumor oder eine andere Krankheit nicht ausgeschlossen wurde. Du weißt im Prinzip nicht, was der Auslöser war, und wenn man die Ursache nicht kennt, kann man nur raten. Das war bei unserem Hund ähnlich, aber nach dem dritten Anfall gab's die passenden Medikamente, die mussten noch einmal nachjustiert werden, bis die Dosis passte. Nach drei Jahren Anfallfreiheit haben wir sie langsam reduziert bis auf Null.

Mein Rat wäre, zum TA und wenn möglich, zu einem anderen. Es gibt Kliniken, die haben Physiotherapie im Angebot, um Hunde wieder auf die Hinterbeine zu helfen. Aber wie gesagt, aus der Ferne unheimlich schwer einen qualifizierten Rat zu geben. Ich wünschte, ich hätte einen.
 
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mottine

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Wurde ja schon sehr vieles gesagt.

Bei einem alten Hund, der nie Anfälle hat, nun im hohen Alter welche bekommt, muß man leider an einen Hirntumor denken......meist ist es die Ursache, so mußte ich es erleben.
Wenn er nun anfallsfrei ist, kann es sein, der der Tumor, falls.....nicht mehr wächst, gerade nicht auf Areale drückt......aber irgendwas muß ja sein, weil er nicht mehr hoch kommt.

Entweder ist da noch was im Argen, Tumor im Rückenmark (Metastasen), Schwäche, Spondylose, Bandscheibe.......statt irgendwas zu versuchen, Du weißt nicht, ob der Hund leidet, still Schmerzen erduldet, würde ich wirklich einen Facharzt/eine Fachklinik aufsuchen.

Meine schon verstorbene Rino hatte perfekte Blutwerte, das meine TÄ´tin sagte, Wahnsinn, für 13 Jahre...machte dann einen US und schluckte......Milz, Leber und beide Nieren voller Tumore.....noch ein paar Wochen. 2 Tage später lag sie da...kam nicht mehr hoch......und nur, weil sie eine Beule seitlich bekam, ich um die Tumore wußte, wußte ich, das einer geplatzt sein mußte.......rief meinen TA an.......
Gute Blutwerte sagen leider nicht immer was aus......

Aber auch hier: das sind meine Erfahrungen/Gedanken dazu, ersetzt keinen TA. Alles Gute......
 
Patschi

Patschi

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Hallo Michaela!
Das erinnert mich wie es bei Teddy war. Er bekam mit fast 13 auch wieder Krampfanfälle. Auch Antiepileptika konnten ihn nicht wirklich helfen. Durch die konnte er auch nicht mehr laufen. Der TA hatte auch den Verdacht auf einen Hirntumor. Ich habe mich auch gegen ein MRT entschieden, denn es hätte an der Entscheidung ihn gehen zu lassen nichts geändert. Er hatte absolut keine Lebensqualiutät mehr und leiden lassen wollte ich ihn nicht.
Schön, wenn er langsam wieder etwas fitter wird. Wenn dsa Antibiotikum schon mal geholfen hat, dann würde ich es ihm wieder gegeben. Daß er Probleme mit dem Aufstehen hat, kann am Diazepan liegen. Was sagt der Arzt dazu, daß er nicht laufen kann?
Gruß Monika
 
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