VPG mit Nicht-Gebrauchshunden

Diskutiere VPG mit Nicht-Gebrauchshunden im Schutzdienst Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; Guten Abend ihr Lieben, hier mag ich nun mal in aller epischer Breite meinen Einstieg und Fortschritt im VPG nahelegen :D 2009, als Woods bei...
stehohr

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Guten Abend ihr Lieben,

hier mag ich nun mal in aller epischer Breite meinen Einstieg und Fortschritt im VPG nahelegen :D

2009, als Woods bei mir einzog, war noch gar nicht daran zu denken, dass ich mal "richtigen" Hundesport betreibe. Ich war damals drauf und dran, Sport zu studieren! Entsprechend wäre sämtliche Zeit am Tage für Uni & Sport drauf gegangen - den Hund hätte ich dabei einfach nach bestem Vermögen mit einbezogen...
Nachdem ich aber die ärztliche Zulassung nicht bekommen habe, habe ich intensiv mit Woods und der Trickserei angefangen.
Durch die Trickserei, sind wir 2010 in ein Trickdog-Show-Team "geraten" und sich damit viel rum gekommen. Unter Anderem haben wir auch viele verschiedene Sportarten kennengelernt, wie zum Beispiel dem VPG (B & C).

Es stand außer Frage, dass ich mit meinem Zwerg je in diese Sparte rutschen würde, aber irgendwie habe ich da schon etwas Blut geleckt :p
Mich hat es fasziniert, dass ein Hund in so hoher Trieblage dennoch im Gehorsam stehen kann und der einfache Gehorsam mit soviel Ausstrahlung gezeigt werden kann (ich hatte damals Glück, ein tolles Team sehen zu dürfen - ein anderes Team hätte mich eventuell eher abgeschreckt)!
Mein künftiger 2.-Hund sollte also nicht nur ein Sportler sein, sondern auch für VPG taugen...

Schließlich habe ich mir einen Verein gesucht, in dem ich immerhin Unterordnung & Agility ausüben konnte. Mit der Strobelhündin meiner Eltern, hatte ich keine Schwierigkeiten in der Unterordnung. Sie war (bzw. ist) beutetriebig. Woods hingegen ließ sich weder durch Spiel, noch durch Futter zu solch einer Arbeit motivieren.
Leider hat man mich mit diesem Hund im damaligen Verein absolut nicht für voll genommen und quasi auf dem Platz verhungern lassen... und obwohl es im Agi super lief, habe ich mich dafür entschieden, dort keine weiteren Stunden zu verbringen und habe "diesen" Sport wieder an den Nagel gehangen!

2011 machte ich mir dann konkret Gedanken dazu, was für ein Hund 1-2 Jahre später noch bei mir einziehen sollte... vom Deutschen Schäferhund war ich damals absolut nicht überzeugt, da ich zu dem Zeitpunkt in einem Kessel aus DSHs gewohnt habe und ausschließlich schlechte Erfahrungen sammeln musste (wobei: hauptsächlich eigentlich mit den Haltern!).
Der Mali war mir zu "Mainstream"! Ist absolut nichts Persönliches, ich mag die Rasse unheimlich, aber im Sport (vorwiegend im Agi) gibt es 2 Rassen: den Border und den Malinois :p
Dann brachte man mich auf den Herder... da war ich hin und weg!!! ...und die Entscheidung war gefallen:love:

Naja, wie man sieht, ist mein 2.-Hund 2012 kein Herder geworden, sondern -tadaaa- ein Mainstream-Sporthund, ein Border Collie ;)
Und nein, es war kein Vorsatz, sondern ein Zufall, den ich keineswegs bereue!

Als Joony kam, sah ich mich wieder nach Vereinen um, fand ein paar, habe mir einige angesehen, beim Training sämtlicher Sparten zugesehen und mich entschieden, in keinen von denen einzutreten...
Fest stand für mich nämlich, dass man mich dort immerhin so ernst nimmt, dass man mir für eine gute Ausbildung zur Seite steht und dass ich dort auch einen Helfer finde, der den Border zumindest mal zum Test hetzt!
Anfang 2013 habe ich dann nochmals ein paar Vereine abgeklappert und immerhin einen gefunden, der mich zwar freundlich belächelt, aber ernstgenommen hat - und siehe da, wir traten endlich unserem ersten Verein bei!

Mein Ziel mit Woodstock war, immerhin die BH zu bestehen, um im gewissen Rahmen auf turniertechnisch im THS starten zu können. Da hatte ich schon Bauchschmerzen und hielt es für sehr hochgesteckt.
Mit Joony wollte ich schon auf den Vierkampf hin trainieren und zu ihrem Spaß weiter Schutzdienst zu machen.

Woods wollte keinen einzigen Schritt mit mir machen, der nach einer UO aussah... er ließ sich wieder nicht motivieren. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich genau DAS erwartet hatte und genau mit DIESER Einstellung auf den Platz gegangen bin... und auch gleich nach wenigen Minuten resigniert habe.
Mein Ausbilder konnte das aber weder vom Hund, noch von mir akzeptieren und nahm die Leine selbst in die Hand (ich bin kein Fan davon, die Grundbaustein fremdlegen zu lassen, aber ich hätte es damals wirklich einfach aufgegeben)! Nach ein paar kurzen Diskussionen und ein Stück Käse für jeden richtigen Schritt, lief mein Kurzer... ohne, dass mein Ausbilder ihm Gewalt oder Ähnliches angetan hat... er ließ sich von ihm überzeugen, dass sich diese Arbeit lohnt. Ein paar Wochen später, lief ich dann selbst die UO mit Woodstock - und das mit Spaß!!!

Der Border zeigte sich triebstark im Schutzdienst, aber eben als Border :p dennoch arbeiteten wir weiter daran, die Baustellen zu minimieren und den Hund mit Freude auszulasten.
Heute auch teilweise mit einer Frisbeescheibe im Versteck, da sie dann ein schönes, dichtes Verbellen zeigt...








Ende letzten Jahres sah Borders UO noch etwa so aus... schräg, weil vorprellend



Heute sieht das glücklicher Weise wieder anders aus - und nach Monaten von dutzenden Durchatmern, Wuuuuzaaas, läuft auch Joon wieder eine schöne Unterordnung :)

hier immerhin eine Ablage während des Aufbaus :rolleyes:


Seine Begleithundprüfung hat Woods als Tagesbester absolviert und dabei einen "alten" VPG-Richter beeindruckt!
Als wir uns dann an die IPO-UO gewagt haben, haben wir auch die letzten Zweifel beseitigt und gut Eindruck geschunden
(das ist eigentlich nicht meine Trainingskleidung :D )







...aus der Fährte gibt´s leider noch keine Fotos!

Neues folgt 8)

LG,

Vanessa & die Stehohren
 
Zuletzt bearbeitet:
13.05.2014
#1
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Schau mal hier: VPG mit Nicht-Gebrauchshunden . Dort wird jeder fündig!
Andra

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Hallo Vanessa,

vielen Dank für den wirklich sehr gelungenen Bericht!

Da ich mittlerweile auch einen nicht-Gebrauchshund führe, schließe ich mich hier mal zwecks Erfahrungsaustausch mit an.

Zu meiner Vorgeschichte:
Mein Vater bekam seine erste Schäferhündin (damals ohne Papiere), als ich 7 war. Wir sind dann öfter zum Verein gefahren, aber aus Zeitmangel hat er sie nicht weiter ausgebildet. Als ich 12 Jahre alt war, hat mich ein Züchter immer mit zu dieser Ortsgruppe genommen. Er hatte Hochzuchthunde, ich arbeitete mit der Zeit ein paar in der UO vor (von denen habe ich viel gelernt!!) und führte sie auf Ausstellungen und Körungen.

Als ich 15 war, durfte ich mit einem Zollhund die SchH3 machen. Ich weiß es noch ganz genau, wir bekamen 272 Punkte und hatten mit 99 Punkten die beste Fährte - aber auch nur, weil der Besitzer gleichzeitig Fährtenleger war und mit stapfen durfte :D

Danach kam Kimm, mein erster eigener DSH. Es folgten noch mehrere, dann ein Rottweiler, anschließend meine graue Schäferhündin, mein absoluter Traumhund, die ich bis Juni letzten Jahres hatte. Aber das ist OT, wir wollten ja über Nicht-Gebrauchshunde reden :p

Ein paar Aussies habe ich für die BH fertig gemacht, da meine Freundin die züchtet. Aber nicht im VPG gearbeitet.

Mit meinen eigenen Schäferhunden hatte ich immer Glück, sie wurden um die 12 Jahre alt und waren bis zum Schluss gesund. Aber da um mich herum viele kranke, noch junge DSH waren und ich nach dem letzten Rüden etwas Leichteres wollte, habe ich mich für einen Chodsky Pes entschieden.
Vom Hundesport hatte ich ca. 4 Jahre lang Abstand genommen. Meine jetzige Hündin Alissa habe ich auch nicht dafür gekauft. Ich wollte einfach einen Hund, der mitläuft, der mit zu den Pferden kann etc.

Nun hat man da aber den jungen Hund und was liegt näher, als mal in seiner alten OG (ein paar Vereinswechsel waren bei mir auch voran gegangen) vorbei zu schauen 8) Tja, nun hat es mich wieder.
Alissa ist nun 10 Monate alt und macht sich. In der UO macht sie sehr viel Spaß, sie lässt sich ähnlich arbeiten wie meine Graue Arina und nimmt schon einige Züge von ihr an.

Mal sehen, ob im Herbst schon die BH für uns ansteht - es gibt noch viel zu tun, die einzelnen Übungen absichern, mit der Ablage habe ich noch gar nicht wirklich angefangen. Wenn nicht, dann eben im nächsten Frühjahr, wir haben Zeit.

Im Schutzdienst arbeiten wir sie derzeit am Pflock mit dem Beisskissen. Sie ist etwas spätreif im Vergleich mit dem DSH, braucht für alles ein bisschen, zeigt auch im Alltag oft noch babyhaftes Verhalten, aber ich denke sie hat ausreichend Trieb, um später Prüfungen mit ihr zu bestehen. Um Punkte oder gar halbe Punkte wie früher geht es mir nicht mehr. Bei uns steht der Spaß im Vordergrund, mit ist bewusst, dass die Nachbarvereine teilweise professioneller arbeiten, aber damit habe ich nicht unbedingt gute Erfahrungen gemacht. Also lieber kleinere Brötchen backen und Spaß haben ;)

Zur Position in der Leinenführigkeit bei deinem Border: das ist so typisch für Hütehunde!
Hatte ich bei meiner Alissa auch, wenn zuviel Trieb drauf war. Und das, obwohl ich penibel mit der linken Hand und Ball aus der linken Tasche nach links-aussen bestätigt habe! Da kommen die in eine Erwartungshaltung und verbiegen sich völlig. Wie hast du daran gearbeitet?
Ich habe Trieb raus genommen, bestätige derzeit nicht mit Beute sondern mit Futter und hoffe, ich kann die Freifolge mit dem Ball wieder druckvoller machen, wenn sie die richtige Position gelernt hat.
 
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C

cyrus28

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Hallo Vanessa und Sabine.
Ich lese Eure Berichte wirklich sehr gerne. Das schlimme daran ist nur, daß es mich aufeinmal wieder in den Fingern juckt.

Wenn ich jetzt betteln gehe, ob irgendjemand einen Hund für mich zum arbeiten hat, oder vielleicht sogar einen klaue, dann seid Ihr schuld. :D

LGRegina
 
Krüsel

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Persönliches, ich mag die Rasse unheimlich, aber im Sport (vorwiegend im Agi) gibt es 2 Rassen: den Border und den Malinois

sondern -tadaaa- ein Mainstream-Sporthund, ein Border Collie
Woher kenne ich das jetzt?:D

Nun jut - ich mache kein VPG - im Grunde machen wir noch garnix *gg*

Aber Miss Schnappschildkröte hat einen guten Biss - ob ich mit dem 15kg Hund mal zum Schutzdienst gehe ;o).....Pina würde den Helfer garantiert hüten *gg*
 
mottine

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Ich kann nur sagen: Danke für Eure Berichte. Ich habe Gebrauchshunde und mache keinen VPG. Also wäre ich ja Euer Pendant.:D
 
stehohr

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Zur Position in der Leinenführigkeit bei deinem Border: das ist so typisch für Hütehunde!
Hatte ich bei meiner Alissa auch, wenn zuviel Trieb drauf war. Und das, obwohl ich penibel mit der linken Hand und Ball aus der linken Tasche nach links-aussen bestätigt habe! Da kommen die in eine Erwartungshaltung und verbiegen sich völlig. Wie hast du daran gearbeitet?
Ich habe Trieb raus genommen, bestätige derzeit nicht mit Beute sondern mit Futter und hoffe, ich kann die Freifolge mit dem Ball wieder druckvoller machen, wenn sie die richtige Position gelernt hat.
wenn´s nur die Leinenführigkeit gewesen wäre... aber ja: zu viel Trieb!
Ich habe vieles durch, letztlich sogar mit der Korrektur über´s Böttchergeschirr in der UO - hat aber nicht geholfen. Seit Joony medikamentös eingestellt ist, hat sie ihre Impulsivität besser im Griff. Sie ist besser im Stande, sich zu konzentrieren, achtet mehr darauf, wofür sie im Detail bestätigt wurde... und ich achte sehr genau darauf (bzw. lasse ich darauf achten), wo sie läuft: penibel Schulter auf Höhe meines Knie, eher wenige Zentimeter dahinter, somit hat sich das Schieflaufen fast selbst eingestellt!
Bestätigung gibt´s zu 70% nur in Form von Futter, zum Auflockern nach ganz toller Arbeit dann in Form eines Spielzeugs von links nach links hinten...
Wir laufen etwa 3-4x mehr Links- als Rechtswinkel (richtige Winkel, keine Kurven :p ). Beim Angehen gehe ich des öfteren direkt links um, statt geradeaus (sie springt häufig förmlich in die Fußarbeit), überprüfe immer wieder, ob sie sich am linken Bein orientiert (mit rechts einen Schritt angehen, Hund hat sitzen zu bleiben...) und auch sonst konzentriere ich mich sehr auf meine Führtechnik!

Das alles hat sehr, sehr, seeeehr viel Nerven gekostet - aber es zahlt sich nun seit etwa 3-4 Wochen richtig aus!!!
 
C

cyrus28

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Danke, Sabine, dann gehe ich auf die Suche. ;)

Hab mir jetzt einige male die Bilder von Vanessa angeschaut.
Meine Überlegung: Wenn ich noch mal mit Fußarbeit anfangen würde. Ich würde dann nicht mehr soviel wert auf "schau mir in die Augen" legen. Ich würde mir jetzt unbedingt jemanden suchen, der zuschaut, ob mein Hund nach oben schaut oder in die Gegend und mir Rückmeldung gibt. Ich denke dadurch daß der Hund einem in die Augen schauen will, er automatisch leicht vorprellt und einem bedrängt. Also vor einem nach rechts drängt und dann der Hintern natürlich zu weit weg ist und nicht gerade.
Wenn ich nämlich zurückdenke, kenne ich einige HF die stur geradeaus schauen und der Hund geht gerade. Die anderen, die immer den Kopf leicht schief halten, da hab ich das Gefühl, je nach Hund, der eine geht etwas ins Meiden, wieder ein anderer wird durch dieses anschauen (vielleicht auch noch eine gepannte Körperhaltung vom HF) eher angestichelt, wird dann zu triebig und deshalb unsauber.

Ich hoffe, ich hab´s einigermaßen verständlich rübergebracht. Ist manchmal furchbar schwer zu schreiben.

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

LG Regina, die auch eine schiefe Kopfhaltung hat.:D
 
Andra

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Regina, halte uns auf dem Laufenden, ob es ein Gebrauchshund oder ein nicht-Gebrauchshund wird 8)

Ja der Blickkontakt... ich halte den auch gern und laufe dabei unnatürlich. Wobei ich immer noch nicht so sicher bin, ob geradeaus sehen - manche marschieren wie die Soldaten - natürlicher ist.
Die Obedience-Leute arbeiten mehr mit Focus linke Schulter, was ich so mitgekriegt hab. Aber auch dabei kann sich der Hund völlig verbiegen.

Noch dazu haben wir dieses "unnatürliche Laufen des Hundes" bei jeder Prüfung! Der eine Richter findet es so unnatürlich, der andere so. Wie das überhaupt natürlich aussehen soll, steht in den Sternen.
Die paar Aussies, die ich BH-fertig gemacht habe, sind für mich noch am natürlichsten gelaufen. Sie sind nur für ein "bist du braaav" alle paar Minuten kilometerweit links neben mir gelaufen und haben mich angesehen, ob irgendwann das ersehnte "bist du braaav" kommt :D Locker, mit der Rute gewedelt, nicht bedrängt, nicht schräg... Dann kommt aber der nächste LR und sagt: könnte druckvollere Freifolge zeigen :p
 
C

cyrus28

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Regina, halte uns auf dem Laufenden, ob es ein Gebrauchshund oder ein nicht-Gebrauchshund wird
Sabine, da bin noch sowas von susi Ratlos.

Ja, das mit dem geradeausmarschieren wie ein Roboter hab ich auch schon gesehen. Aber das meinte ich nicht. Diese HF gehen ganz normal und locker. Weil sie nicht auf den Hund schauen müssen, sondern eben von einer Person beobachtet werden, die dann Rückmeldung geben. Diese Person zu finden ist wahrscheinlich nicht einfach, weil da bei anderen HF vielleicht der Neid aufkommen könnte.
Ich finde es schade, weil ich es gerne tun würde, eben weils das Team verdient hat.
Ich bin der gleichen Meinung wie Du, Hundesport soll Spaß machen. Aber 99 Prozent hungern nur nach Punkten.

LG Regina
 
stehohr

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Nawati, Joony leidet an einer Schilddrüsenunterfunktion!
Ende letzten Jahres musste ich erst auf übelste Weise herausfinden, dass sie auf Flohspeichel allergisch reagiert und dann war da ein stetiger Leistungsabfall...

Sie ist grundsätzlich kein Fan von fremden Hunden. Ein paar aus meinem Bekanntenkreis mag sie, da sucht und genießt sie letztlich auch den Kontakt, sonst will sie aber nichts mit "Fremden" zu tun haben - bis dahin war es super händelbar, an anderen Hunden vorbeizukommen... erst reagierte sie deutlich negativer auf Artgenossen, schließlich war sie kaum mehr ansprechbar.
Im Training war sie erst schlecht in der Lage, Konzentration zu halten. dann war der Aufbau von Konzentration schon sehr schwer - Februar habe ich das Training mit ihr dann -bis auf ein Minimum- eingestellt!

Nachdem ich sie dann im März von Kopf bis Fuß auf den Kopf habe stellen lassen (physiotherapeutisch und tierärztlich) habe, wurde dann die SDU diagnostiziert. Seither bekommt sie 2x 100mg Forthyron pro Tag und ist damit vorerst super eingestellt.

Regina, welche Fotos meinst Du nun? Die von meiner UO mit Woods oder mit Joon?
Mein Ausbilder sagt immer, dass ich beim Training furchtbar ernst gucke (ich nenne ich konzentriert) und "marschiere"... Blickkontakt nehme ich eig. nur in der Grundstellung auf, ansonsten schaue ich vorweg auf den Boden bzw. auf meinen Weg.
Meine Führtechnik wurde bisher aber immer sehr positiv hervorgehoben, wenn das richterliche Auge vorhanden ist (VPG- und THS-Richter).

Bei Woodstock ist es nicht nötig, dass ich ständig Blickkontakt aufbaue und halte. Er ist auch ohne ständiges Gucken sehr aufmerksam!
Joony steigert sich in das "Glotzen" hinein, wenn ich es erwidere... sie guckt auf so immer.
In beiden Fällen ergibt sich daraus mein Vorteil: ich kann mich auf mich und mein Führen konzentrieren!

Aus welcher Ecke kommst Du denn?

Also grade bei den technischen Übungen, ist es wichtig, dass Dir Jemand Feedback gibt, da Du sonst ruckzuck unbewusst Führerhilfen angewöhnst, die eigentlich unnötig sind und in Prüfungen ärgerliche Punkte kosten (bei mir hat ein minimaler Schulterblick die Quali für den VK3 versaut :D über den einen Fehler vom Hund (das Sitz in der technischen wurde zum Steh) kann ich hinwegsehen, aber meine unbewusste Führerhilfe ärgert mich bis heute :p).
Auch schon bei der Grundstellung, siehst Du nicht unbedingt, dass Dein Hund leicht schief sitzt, wenn Du ihm in die Augen guckst...

So, schönen Abend noch ^^

LG
 
Andra

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Leider mangelt es bei mir an kompetenten Hundeführern, denen ich den Clicker in die Hand drücken könnte. Ich hab es schon oft gesehen, dass sich der HF von einem Ausbildungswart clickern lässt und dann bestätigt. Funktioniert hier nicht, da muss ich mich auf mich selbst verlassen ;)
 
stehohr

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ich persönlich kenne leider nur einen VPG-Sportler bei uns im Umkreis, der bzw. die auf dem Platz mit Clicker arbeitet...

hab´ heute das Video von meiner letzten THS-UO (VK2) bekommen
https://www.facebook.com/photo.php?v=699311416796681

im Training habe ich mich heute auch filmen lassen... war wirklich mal eine gute Idee:
ich bin im Oberkörper total steif gewesen!
Aber immerhin habe ich bei den technischen Übungen definitiv KEINEN Schulterblick gemacht :p

Sonntag geht´s zum PHV Kamen - Quali jagen! :rolleyes:

LG
 
mottine

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Ich drücke die Daumen.
Und wenn Du den Stock vorher kaust und nicht im Stück schluckst.....:D duckundweg.....(ist nett gemeint).

Danke für den Film. Finde ich immer spannend zu schauen. Schön Euch zu sehen.
 
mottine

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Wollte nur bißchen auflockern. Ich bin immer so nervös, das ich einen Blackout habe und plötzlich nichts mehr weiß, also mich auf dem HP verlaufe!:D War leider schon immer so......ziemliche Prüfungsangst.
 
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cyrus28

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Hallo Vanessa, daß ich Deine Bilder ein paar mal angeschaut habe, war überhaupt nicht negativ gemeint. Bei zwei Bilder hab ich eben diesen Kopfverdreher gesehen.
Nachdem ich leider ein Kopfverdreher bin, ist mir halt spontan eingefallen, daß man dieses mit einer guten Hilfsperson abstellen könnte.
Daß Du sehr ernst wirkst, ist denke ich nur bei uns Menschen so der Eindruck. Wenn Deine Hunde es nicht anders kennen, ist es für sie kein Problem.
Ich empfinde Deine aufrechte Gangart nicht als steif. Hab bei dem Filmchen auch nicht´s gesehen, von wegen Kopfverdreher. Hätte mir gewünscht, daß auf dem Film alles näher ist. Es ist alles zu weit weg um genaueres zu sehen, dann steht wieder ein Richter davor. Leider ist Dein Hund auch noch so klein.:D

Ich komme aus der Ecke Niederbayern.

Also grade bei den technischen Übungen, ist es wichtig, dass Dir Jemand Feedback gibt, da Du sonst ruckzuck unbewusst Führerhilfen angewöhnst, die eigentlich unnötig sind und in Prüfungen ärgerliche Punkte kosten (bei mir hat ein minimaler Schulterblick die Quali für den VK3 versaut über den einen Fehler vom Hund (das Sitz in der technischen wurde zum Steh) kann ich hinwegsehen, aber meine unbewusste Führerhilfe ärgert mich bis heute ).
Auch schon bei der Grundstellung, siehst Du nicht unbedingt, dass Dein Hund leicht schief sitzt, wenn Du ihm in die Augen guckst...
Da bin ich voll Deiner Meinung.
 
Ella

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Hallöchen :) bin neu hier im Forum und bin zufällig dank Tante Google auf den Beitrag hier gestoßen :)

wir haben einige Parallelen hihi

Ich will euch garnicht lange langweilen mit meiner Story :p

Durch blöde Zufälle und Umstände haben wir als Zweithund eine junge Aussiedame die nun grade "angehetzt" wird. Das Staunen wird von mal zumal größer und den Gebrauchshundeführern :p

Die kleine hat richtig Pfeffer in ihrem kleinen zarten Hintern

Es freut mich endlich jmd gefunden zu haben der sich ebenfalls an die Sache ran traut ohne die einen der gängigen rassen zu besitzen

hier meine alte DSH-Mix Hündin und die aussiedame
ausritt hunde.jpg
 
Tina150

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Habe gerade erst dieses Thema gesehen /ja, ich schäm mich schon).
Finde es total Klasse, warum nicht? Im Prinzip kann ja jeder hund, zumal ab einer bestimmten Größe, diesen Sport machen.
Da gibts doch dieses Viedio bau YT, wo ein Foxl einen super schutzdienst macht:)

Eine Bekannte hat mit ihrem BS VPG angefangen, und das bis zur VPG 3!
 
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