Hundeberatung

Diskutiere Hundeberatung im Der erste Hund Forum im Bereich Hunde; Liebe Foris, heute habe ich mich hier angemeldet und hoffe, dass Ihr mir einige Tipps geben könnt. Ich möchte mir einen Hund anschaffen, weiß...
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Edith1

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Liebe Foris,

heute habe ich mich hier angemeldet und hoffe, dass Ihr mir einige Tipps geben könnt.

Ich möchte mir einen Hund anschaffen, weiß aber nicht genau, welche Rasse oder ob überhaupt ein Rassehund.

Folgende Situation: Ich bin aus dem Arbeitsleben gerade ausgeschieden, d.h. der Hund muss tagsüber nicht allein bleiben. Ausgenommen natürlich besondere Situationen, wie Arztbesuch etc. Ich wohne in einer Großstadt, allerdings Erdgeschoss und habe einen kleinen Gartenanteil, dahinter gibt es einen Park. Nun zum Hund: Ich möchte einen Hund, mit dem ich mich beschäftigen kann, d.h. es soll kein "Couchpotato" sein. Darüber hinaus, und das wird jetzt wahrscheinlich das wirkliche Problem, möchte ich gerne, dass der Hund eine gewisse Schutzfunktion übernimmt. Da ich in einer Großstadt Erdgeschoß wohne, sollte er also anschlagen, wenn eingebrochen wird. Auch sollte es nicht so aussehen, dass er, bedroht mich jemand auf der Strasse, er demjenigen schwanzwedelnd entgegen läuft. Ich möchte aber keinen richtig "scharfen" Schutzhund, wie Rottweiler. Selbstverständlich ist mir klar, dass eine entsprechende Ausbildung ansteht. Hier auch noch eine weitere Frage: ich bin nicht auf einen Welpen fixiert. Würdet Ihr da Vor- oder Nachteile sehen.

Ein wenig informiert habe ich mich natürlich, allerdings sind die Informationen, recht widersprüchlich. Z.B. würde mir ein Border Collie oder Australien Shepherd gefallen, jedoch widersprechen sich die Leute, was die Eignung zum "Schutzhund" betrifft. Wobei ich eben, wie oben beschrieben nicht weiß, ob es sich bei dem was ich will tatsächlich um einen klassischen Schutzhund handeln muss.

Dank Euch schon mal

:)
 
18.11.2017
#1
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nutella

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AW: Hundeberatung

Hallo hier bei uns.

Du hast ziemlich genaue Vorstellungen, wie Dein Hund sein soll, das finde ich schon mal gut.

Zum Thema Schutz: ich bin davon überzeugt, dass nahezu jeder Hund sein Revier verteidigt und auch anschlägt, wenn sich jemand unrechtmäßig Zutritt verschaffen möchte. Außerdem wird auch der netteste Hund im Ernstfall Frauchen oder Herrchen schützen, sogar die größten Schisser, im Zweifel auch nach vorne gehen.
Ich habe einen absoluten Menschenfreund an meiner Seite, aber ich bin mir wirklich sicher, dass sie, wenn sich eine Lage brenzlig gestalten sollte, durchaus ihre Instinkte auspackt und agieren würde.

Du wünschst Dir einen aktiven Hund. Nun, ich denke, dass man gerade als Hundeanfänger nur selten weiß, was unter einem "aktiven" Hund verstanden wird und welche Herausforderungen damit zusammenhängen.
Eine als "aktiv" beschriebene Rasse wie z. B. ein Border ist mit 2 h Gassi u U nicht wirklich zufrieden, der möchte dann noch ein bisschen Kopfarbeit oder Hundesport, irgendwo muss sie ja hin, die Energie.
Ich habe eine "ruhige" Rasse, das, was man klassischerweise unter "Couchpotatoe" versteht.
In unserem Fall heißt das: neben dem üblichen Gassi macht die auch eine Tageswanderung im Bayerischen Wald mit, wir haben einen Agi-Kurs (Anfängerkurs, war aber nicht das richtige für uns) besucht. Aber wenn es mal weniger Action ist ist das auch i O.
Wollte ich nur mal so anmerken ;)

Zu dem von Dir beschriebenen fiel mir der Weiße Schweizer Schäferhund ein.
Imposantes Tier, gut zu erziehen, aktiv. Allerdings braucht der eben auch ein gewisses Maß an Beschäftigung, aber das ist ja eh das, was Du gerne möchtest.
 
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Vollmond

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Huhuuu 🤗

Von Schutzhunden verstehe ich nichts aber ich denke auch jeder Hund wird in der Wohnung anschlagen wenn man ihn darin bestätigt.
Nun würde ich nur zu bedenken geben das Du in einem Gemeinschaftshaus lebst, es ist dann vieleicht nicht ideal wenn ein Hund bei jedem Geräusch anschlägt.
Aber das kann man sicher in geregelte Bahnen lenken.

Erfahrungsgemäß wechseln Leute schon bei schwarzen Hunden die Straßenseite, da ist die Rasse fast zweitrangig.
Mit meinen gelben Hunden muss eher ich die Seite wechseln, die will jeder streicheln.

Vorteile sehe ich in Welpen sowie auch in Junghunden.
Vieleicht wurde der Junghund schon etwas angearbeitet an lockerer Leine laufen, sitz, platz, ist eigendlich ideal und man muss das Training nur weiterführen.
Diese Hunde kosten aber auch dafür auch vieleicht etwas mehr als ein Welpe, da vieleicht auch schon geröntgt wurde, Arbeitszeit, Lebenshaltungskosten draufgeschlagen werden.
 
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Wolfskralle

Wolfskralle

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AW: Hundeberatung

Hallo,
also grundsätzlich ist es schon mal so, umso größer der Hund ist, desto beeindruckender kann er auf Fremde wirken. Wenn du einen ausgewachsenen Hund nimmst hätte es zumindest schon mal den Vorteil, dass du schon mal siehst, welche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten der Hund mitbringt.

Die Schutzeigenschaft die du beschreibst kann selbst innerhalb einer Rasse ganz unterschiedlich ausfallen. Ich habe selbst 2 Weiße Schäferhunde. Mein Rüde ist mit guter Erziehung ruhig, reserviert und freundlich zu Fremden, wenn er aber anschlägt, meint er es wirklich ernst.
Meine Hündin dagegen ist zu alles und jedem Freundlich, teilweise unruhig, aber sehr lernbereit, sie schlägt auch an, wenn sie etwas ungewöhnliches wahrnimmt, jedoch müsste man nur in die Hände klatschen und der Hund ist weit hinter mir, ich weiß, dass ich mich auf sie im Notfall nicht verlassen könnte...aber das weiß ja zum Glück der Fremde nicht ;)
 
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Edith1

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vielen lieben Dank erst einmal für die Beiträge.

Also zur Aktivität: Kopfarbeit auf jeden Fall, ist sogar ausdrücklich gewünscht, 3h Fahrrad Fahren oder joggen pro Tag ist nicht drin. Der Hund muss auch mal in Phasen zufrieden sein, in denen er nur mal um die Ecke Pipi machen kann, wenn ich z.B. krank bin, das kommt im Alter nun mal einfach vor.

Also wenn ich das mal zusammen fasse:

- Eher einen Junghund, weil man dann schon eher auf den Charakter schließen kann. Könntet Ihr mir noch sagen, worauf ich da genau achten muss, wenn ich den Hund zum ersten Mal sehe.

- Rasse scheint, wenn ich Euch richtig verstehe, zweitrangig zu sein, Hauptsache groß und schwarz 8)

Also ich weiß nicht, ob ich mich richtig ausgedrückt habe. Ich möchte schon, dass er anschlägt, wenn jemand versucht, in meine Wohnung einzubrechen, aber er soll sich dann nicht unter dem Sofa verkriechen, :S gleiches gilt natürlich für die Strasse.
 
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Vollmond

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Wenn Du Dich für einen Rassehund entscheidest, kannst Du schon auch Deine Charaktervorstellungen nennen.
Der Züchter hat Interesse daran, das der Hund den Du kaufst und Du auch zusammenpassen.
Sowohl Welpen kann der Züchter meist gut einschätzen als auch vor allem seine Junghunde.
Zögere nicht das ruhig anzusprechen, das Du keinen Hosenschisser möchtest :kichern:
 
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Edith1

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Vollmond:)
aber was für Rassen kämen denn überhaupt in Frage?
 
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Tiarvi

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Man sollte aber nicht außer Acht lassen, dass ein Selbstbewusstsein zwar schön ist, um die bösen Buben in die flucht zu schlagen, aber man selbst muss einem selbstbewussten Hund mit Tendenz nach vorne auch gewachsen sein.

Dann gibt es aber auch die Hunde, die sich zwar gerne aufbauen und einen auf dicke Hose machen, in Wirklichkeit aber so klein mit Hut sind, wenn es ernst wird,.. klassisches Beispiel Leinenpöbler. Die muss man auch gelenkt kriegen...

Ich würde also zu einem wenig bis mäßig aktiven Hund mit imposanter Ausstrahlung aber ruhigem Charakter tendieren.

wie wäre es z.B. mit einem Wolfsspitz?

Ich würde auch einen Rottweiler nicht per se ausschließen. Das können liebe, nette, aufgeschlossene, ruhige Hunde sein,.. wenn Du den richtigen Züchter findest.

Wenn der Hund schon eine Tendenz zum Melden mitbringt würde ich in einem Mehrfamilienhaus aber auch ein Bisschen drüber nachdenken, ob das wirklich so gewünscht ist. Kann auf Dauer ganz schön nervig sein, wenn jeder Nachbar, der durchs Treppenhaus geht, ausgiebig verbellt wird...
Das muss man halt auch in die richtigen Bahnen lenken können.
 
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Edith1

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Wolfsspitz gefällt mir nicht so wirklich und Rottweiler & Co. kommt überhaupt nicht in Frage. Für einen derartigen Hund bekomme ich in einer Mietwohnung auch gar keine Erlaubnis (Hund generell geht aber, habe ich schon erfragt).

Also ich persönlich sehe erst mal nicht, dass der Hund zwangsläufig jeden verbellt, der im Hausflur lang geht. Ich denke doch mal, dass ein intelligenter Hund, entsprechend erzogen, erst dann anschlägt, wenn an der Wohnungstür oder Terrassentür "gearbeitet" wird, also ganz konkret am eigenen Territorium. So was muss man natürlich kontinuierrlich und konsequent trainieren, klar, deshalb ja der Wunsch nach einem Hund der gut lernt und "Köpfchen" hat ^^
Ja und ich stimme Dir zu, dass ein wirklicher "Schutzhund" auch gelenkt werden muss, deshalb ja hier meine Fragerei. Z.B. käme ein Malinois für mich auch nicht in Frage
 
Wolfskralle

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AW: Hundeberatung

Also ich persönlich sehe erst mal nicht, dass der Hund zwangsläufig jeden verbellt, der im Hausflur lang geht. Ich denke doch mal, dass ein intelligenter Hund, entsprechend erzogen, erst dann anschlägt, wenn an der Wohnungstür oder Terrassentür "gearbeitet" wird, also ganz konkret am eigenen Territorium. So was muss man natürlich kontinuierrlich und konsequent trainieren, klar, deshalb ja der Wunsch nach einem Hund der gut lernt und "Köpfchen" hat ^^
Das stellst du dir aber teilweise zu selbstverständlich vor. Ein Hund der keine Tendenz zu melden hat, wird es auch nicht unbedingt tun, wenn da nun ein Einbrecher zu Gange ist. Gibt einige Vorfälle, wo die Hunde eben nicht das gewünschte Verhalten beim Einbruch o.ä. gezeigt haben. Gibt es eine Tendenz zu melden, wird es in einem Mietshaus ggf. schwierig bleiben und du hast praktisch ein lebenslanges Training mit dem Hund vor dir.
Das bitte auch bedenken. Es ist nichts unmöglich, aber dennoch bedenke auch diese Szenarien.

Ein Hund muss nicht unbedingt groß und schwarz sein um abschreckend zu wirken...bei meinen Weißen wechseln die meisten auch schon die Straßenseite, ohne das sie Terz machen :D

Z.B die etwas größeren Molosser wirken auch ziemlich "abschreckend" und sind i.d.R. tolle Familienmitglieder, danach würde ich an deiner Stelle mal googlen.
 
nutella

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Von Schutzhunden verstehe ich nichts aber ich denke auch jeder Hund wird in der Wohnung anschlagen wenn man ihn darin bestätigt.

Nunja... sehe ich anders.
Casha ist wirklich ein entspannter Hund. Wenn es klingelt geht der Blick zu uns, und dann gehen wir gemeinsam nachschauen. Kein Beller, kein Knurrer, sie bleibt auch auf dem Podest vor der Haustür stehen, während wir vom Boten das Paket an der Gartentür in Empfang nehmen.

Aber... wenn im Garten "was komisch ist", dann meldet sie schon.
Das kann auch mein Vater sein, der gebückt mit Kapuze übern Kopf mal schnell die Vögel füttert.

Unsere Labbihündin war ähnlich drauf (obwohl die bei Klingeln schon zwei Beller machte.. als Verstärker sozusagen), aber eines nachts schlug sie für uns ohne Grund an. Es war drei Uhr morgens.
Wir ließen sie auf ihr Drängen raus in den Garten, sie gab bellend Vollgas.. und wir hörten, wie "jemand" über den Zaun hechtete und auf der Strasse davon lief.

Haben wir nie trainiert. Nicht mal ansatzweise. Und es wurde somit auch nie wirklich bewusst bestätigt.

Daher meine These, dass jeder Hund, und sei er noch so nett, sein Revier verteidigt. Und im Zweifel, wenn irgendwas "komisch" ist, Meldung machen wird...
Und klar: das bestätigt man dann ja doch.
 
Wolfskralle

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Na klar, jede Hunderasse hat eben doch so seine potenziellen Charaktereigenschaften, dessen sollte man sich schon bewusst sein! :D

Ich finde es auch nicht verkehrt sich vorab ein paar adulte Hunde anzuschauen und sich mit dessen Besitzern zu unterhalten.
 
nutella

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In direkten Kontakt mit Besitzern der Rasse des Begehrens zu treten, ist sowieso immer sinnvoll!

Diese Rassebeschreibungen sind ja immer recht blumig, das hatten wir hier ja schon mehrfach diskutiert...
 
Wolfskralle

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Genau, ich dachte nur, ich erwähne es nochmal dazu. Gerade weil die TE noch nicht so genau weiß, in welche Richtung "Hund" es gehen soll ;)
 
mottine

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Oder "meine" Liste.
Auf eine Seite des Zettels schreibt man was man selber alles leisten kann: Zeit, Geld, Wissen, Interesse, Sporteinsatz, etc.
Auf der anderes Seite, was der Hund mitbringen sollte: Charakter, Fell, Größe, etc.

Dann hat man so ca. einen Ansatz.
 
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Edith1

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sorry aber ich habe sehr genau geschrieben, wohin es gehen soll, vielleicht einfach noch mal meinen ersten Beitrag lesen?8)
 
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Edith1

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nutella
klingt absolut vernünftig und "normal", ist Casha ein Rassehund?
 
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nutella

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AW: Hundeberatung

klingt absolut vernünftig und "normal", ist Casha ein Rassehund?
Ja, wenngleich auch nicht FCI anerkannt. Aus Gründen, die ich nachvollziehen kann.
Casha ist eine Olde English Bulldog. Ein an sich recht entspannter Hundetyp. Molosser halt. Aber bei Weitem nicht so trantütig, wie man meinen möchte, wenn man "Bulldog" hört.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass durchaus das Verhalten und der Umgang des Halters das ihrige tun. Soll heißen: auch ein gechillter Hund kann zum Kläffer werden, wenn der HH nicht damit umzugehen weiß, wenn es klingelt.
Und Hunde, die mehr Pfeffer im Hintern haben, können genauso "ruhig" gemacht werden.. wenn der HH entsprechend reagiert und handelt.
 
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