Was kommt vor dem Ärmel?

Diskutiere Was kommt vor dem Ärmel? im Schutzdienst Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; Sagt mal, wie wird bei euch gearbeitet? Neben Hetzleder, Beisswurst und Junghundarm gibt es ja mittlerweile Beisskissen in allen Ausführungen. Das...
Andra

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Sagt mal, wie wird bei euch gearbeitet?
Neben Hetzleder, Beisswurst und Junghundarm gibt es ja mittlerweile Beisskissen in allen Ausführungen.
Das Leder finde ich insofern gut, dass die Hunde festhalten müssen. Ein voller Griff wird damit wohl eher nicht gefördert.
Alissa lasse ich aber momentan noch mit dem Leder hetzen, da sie es vom Beutespielen schon kennt. Oft haben wir noch nicht gemacht, und mit knapp 8 Monaten hat sie auch noch ewig Zeit.
Mich würde nur mal interessieren, wie das bei euch gehandhabt wird.
 
14.02.2014
#1
A

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Gast

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mottine

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Ui, lange her.
Vom Lederläppchen hin zum Beißkissen. Dann kam der Junghundearm..............Jute, aber selten danach noch Leder.

Beißkissen war länger dran, bevor der Ärmel kam.







Das war Lexa mit Beißkissen.

Meinst Du sowas in der Richtung oder denke ich wieder zu weit weg?
 
M

Mobby

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Der Junghund-/Wurfarm von Knut Fuchs ist sehr gut
 
romml

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Da ich erst seit Juli'13 mich nähers mit der Materie befasse, habe ich auch leider nicht sooo die Ahnung.

Am Anfang wurde Pluto (da war 15 Monate als wir angefangen haben) mit nem Beisskissen gehetzt.
Trainer hat das Beisskissen welches an einer Leine befestigt hat, auf dem Boden rumgekickt und mit viel Tamm-Tamm das Dingens extreeeeem interessant für Pluto gemacht. Nach ner Weile kam dann Junghundeärmel und mittlerweile kommt der normale Ärmel öfters zum Einsatz.

Die lange Flucht haben wir letztens angefangen, das hat er aber wieder mit den Beisskissen gemacht. Weil lange Flucht kannte Pluto bis dato noch nicht. Er hat auch beim erstem Mal nicht richtig gegriffen, beim zweiten Mal wars super und somit Übung beendet.
Ich denke wenn sich das gefestigt hat kommt dann der Junghund oder der normale Ärmel.

Mit dem Hetzleder wird bei uns in der Gruppe gar nicht gearbeitet. Wir haben dann das kleine Beisskissen oder so einen Keil (ich kann leider die Begriffe noch nicht :D)

Also ich bin bisher mit Pluto's Fortschritte sehr zufrieden, Trainer auch :D
 
C

cyrus28

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Mit Hetzleder wurde bei uns auch fast nicht´s gemacht.
Kenne es auch mit Beisskissen an langer Leine. Ich denke es kommt auf den Hund an. Wir hatten solche die eher zurückhaltend waren oder sich noch nicht richtig getraut haben. Bei denen wurde eher mit dem Beisskissen an langer Leine gearbeitet. Bei Hunden die forscher waren oder mutiger, wurde Körpernah gehetzt. Heißt mit Beisskissen in der Hand vom Helfer.
Beim Hetzleder hast Du schon recht, daß der Hund es irgendwie festhalten muß. Aber ich habe doch sehr viele junge Hunde gesehen, die es zwar festhielten und wenn´s nur mit zwei Zähnen war. Für den vollen Griff ist es wahrscheinlich nicht förderlich.

LG Regina
 
Tina150

Tina150

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Leder wird bei uns selten genommen.
Erst Jutestück, Kissen in verschiedenen Größen, Junghundearm. so ist meist die Reihenfolge.
 
Andra

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Der Helfer arbeitet Alissa derzeit noch mit dem Hetzleder. Allerdings nicht auf Distanz, also ohne Leine am Leder. Funktioniert recht gut, ich hatte sie anfangs selber damit angehetzt. Vielleicht beginne ich mit dem Beisskissen auch erstmal selbst. Wobei Alissa kein Problem mit ihm hat, hätte sie einen Konflikt, würde er eine Leine ans Leder machen.
 
mottine

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Let´s fetz! Hört sich nach "sie macht´s" an.:D
 
mottine

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Das meinte ich. Mit dem Helfer spielen, zergeln, Spaß haben.

Rino ging nie mit dem Ärmel vom HP. Sie zog immer zum Helfer hin und bot den wieder an: komm´ zieh´ nochmal.^^
 
C

cyrus28

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Hallo Mottine,
bei Cyrus ist es genau umgekehrt. Wenn ich mit ihm spiele und zergle, kommt er immer wieder damit an, so nach dem Motto komm mach noch mal. Beim Helfer hat er gesagt, das Ding gehört jetzt mir und Du kannst mich mal.
Ich glaube daß Hunde gewisse Unterschiede machen. Bei mir spielen ist spiel, heißt wir spielen ZUSAMMEN, beim Helfer ist es anders, er ist eher ein GEGNER der dem Hund was streitig macht das ihm aber wichtig ist.

Gruß Regina
 
mottine

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Hoffe nicht OT, nur kurz:
Rino liebt Menschen, schon immer.
Bsp: Leute mit Hund kamen usn entgegen. Hund macht sich "schön", richtet sich auf, wedelt langsam, Paradeschritt.....Rino rannte hin, an ihm vorbei und begrüßte die Halter. Und glaube mir, die Hunde guckten immer "doof", denn dachten sie jedesmal: Rino bremst bei ihnen.......nicht das sie vorbei rannte.

Darin war Rino nie so ernst und ich machte es ja nur zum Spaß. Noch heute: wenn ich/einer mit ihr spielt und sie packt den Arm (nur Pullover an), macht sie nie Griff, solange sie Arm spürt....sie rutscht langsam ab, bis sie nur Pulli hat und dann hat man einen Ärmel weniger.:D
 
C

cyrus28

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Hallo Mottine,
ich glaub ich steh bei Deiner Antwort ein bißchen auf dem Schlauch. Privat liebt Cyrus alle aber wirklich alle Menschen. Auf dem Hundeplatz sieht es anders aus. Da gibt es keine Menschen die nur so auf uns zukommen. Es sind Leute die einem was wichtiges streitig machen. Das machen Spaziergänger nicht. :D

Gruß Regina
 
mottine

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Rino ist immer so, egal ob HP oder Privat. Sie würde mich auch nie beschützen........hätte sie mal können, kam nichts. Aber ist mir lieber so, als ein Mali der alles löchert.

TÄ´te "freuen" sich: wenn´s weh tut, Rino mal rumfährt, schnappt, hält sie nur den Arm fest, Spucke auf der Haut, keine Rötung, blauer Fleck oder Biß. So isse halt.......
 
C

cyrus28

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Hallo Mottine, wir hatten eine kleine Terriermischlingshündin, die war in unserer Siedlung total beliebt. Alle Eltern freuten sich und haben ihre Kinder unseren Hund streicheln lassen. Einmal ging ich abends mit ihr unsere Runde, da kam mir der Sohn unseres Nachbarns entgegen und total besof... Sie hat sich aufgeführt wie ein Schwein, so kannte ich diesen Hund nicht. Ich bin mir bis heute nicht sicher ob sie auf ihn losgegangen wäre. Eher ja als nein.
Keiner kann sicher beurteilen, ob unser Hund uns beschützt wenns brenzlich wird. Es müsste reales Leben sein und das will wahrscheinlich keiner ausprobieren.

Gruß Regina
 
mottine

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War reales Leben, wurde überfallen. Das andere mal geprügelt. Aber ich kann mich zum Glück auch so wehren, obwohl mir dann Malileute sagten: den Hund hätten sie dem Züchter vor die Füße geknallt.
Egal was kam, sie blieb imerm temperamentvoll, kippte aber nie zu böse um. Außer jetzt......wurde so oft gebissen, das sie keine Hunde mehr mag, die an ihr rumschnüffeln wollen.
 
Andra

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Wir arbeiten Alissa inzwischen am Pflock mit dem Beisskissen und ich denke, die Technik kann man damit einfach viel besser vermitteln als mit Hetzleder & Co.
Sie setzt teilweise recht derbe Griffe, die aber ruhiger gehalten werden könnten - aber irgendeine Baustelle braucht man ja :p
 
stehohr

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Hi,

Joony war ja nun schon 5,5 Jahre alt, als sie zum ersten Mal gehetzt wurde...
Wir haben mit einem Beißkissen angefangen - an einer 5 Meter-Leine (also, das Kissen :) ) Trieb aufgebaut, in dem das Kissen "lebendig" gemacht wurde, anbeißen lassen, zergeln, kontern, halten!

Als Trieb und Griff dabei ausreichend gut waren, wurde ein größeres Kissen genommen. Unser Helfer hatte es auch erst an einer langen Leine befestigt, es dann aber zum Anbeißen bereits vor´m Körper getragen, gezergelt usw.

Nächste Stufe war dann der Junghundarm. Hier haben wir deutlich weniger gezergelt, sondern mehr über Kontern & Halten gearbeitet, da sie relativ schnell gute, volle Griffe gezeigt hat.
Auch auf der kurzen Flucht war der Griff gut.

Bei dem Umstieg auf einen normalen (prüfungstauglichen) Arm, mussten wir wieder viel zergeln, da sie die ersten paar Anbisse im Training nicht zu ihrem Vorteil gesetzt hat!
Wir mussten auch wieder viel am Halten arbeiten (bzw. müssen wir das immernoch!), da sie meistens gleich aus lässt, sobald der Helfer einstellt...
Anfangs ist sie -auf der kurzen Flucht- häufig aus dem Ärmel geflogen, weil die Griffe nicht voll und fest gezeigt wurden. Mittlerweile haben wir das aber auch "im Griff" :p

Junghunde werden bei uns alle erst Mal mit dem Leder angehetzt und je nach Entwicklung dann auf Beißkissen umgestellt usw. ...

LG
 
Andra

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Danke für den interessanten Bericht :)

Beim Kontern ist Alissa eher faul. Ihr ist es auch nicht so wichtig, das Teil heim zu tragen, sie möchte damit lieber wieder den Helfer zum Weiterzergeln auffordern. Scheint mehr Spieltrieb als Beute zu haben ;)

Wie reagiert Joony denn in der Belastung? Zeigt sich das am Griffverhalten?
 
stehohr

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Stimmt, Joony möchte auch sofort zurück zum Helfer, um ihm den Ärmel wieder zum Zergeln anzubieten.

Das Griffverhalten bei der Belastung ist unterschiedlich... je nach Tagesform, mag ich behaupten. Sie versucht immer nachzuarbeiten, also auch nach dem "nicht ideal verlaufenen Anbiss" richtig in den Ärmel zu kommen.
Sie gibt im Prinzip immer Alles, mal erfolgreicher, mal weniger ;)

...bleibt halt ein Border :p
 
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