Fragen zu Leber und Milztumor

Diskutiere Fragen zu Leber und Milztumor im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Hunde; Bei unserer 11,5 jährigen Beagledame wurde letzte woche eine vergrößerte Milz und kleine tumore in der Leber diagnostiziert, laut Ta Inoperabel.;(...
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Alani

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Bei unserer 11,5 jährigen Beagledame wurde letzte woche eine vergrößerte Milz und kleine tumore in der Leber diagnostiziert, laut Ta Inoperabel.;( Er hat cortison mitgegeben, sie soll 12,5 mg täglich bekommen und wiegt 15 kg ( sind 50 mg tabletten und täglich davon eine viertel) . Ich halte nicht sehr viel von tabletten allgemein, hat jemand erfahrung mit cortison auf dauer ? Was kann ich ihr noch gutes tun? Sie wird gebarft, bekommt seit der diagnose Quark Leinöl mischung, heilt sie nicht aber schmeckt ihr sehr gut. Ich hoffe ja noch das es was gutartiges ist, wäre ja möglich. sie ist soweit topfit , frisst alles und geht gerne gassi.
 
12.01.2017
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Paulamal2

Paulamal2

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Ich würde noch eine zweite Meinung einholen, das Risiko, dass der Milztumor platzt wäre mir zu groß.
LG
 
Easy

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Ich rate auch zur Zweitmeinung! Ein Milztumor ist eigentlich recht gut zu operieren, man muss die Milz ja gar nicht unbedingt erhalten sondern kann sie komplett rausnehmen und der Hund kann damit prima leben.

Was das Kortison betrifft, ich habe eine Hündin mit Dauerkortisontherapie. Sie wiegt 17 kg, ich habe mit 50 mg am Tag angefangen und konnte dann nach und nach die Dosis reduzieren, bin jetzt bei 1 mg jeden zweiten Tag angekommen. Start der Therapie war im Mai 2015.

Aber sie musste relativ lange die hohe Dosis bekommen, Nebenwirkungen bei ihr waren Fellausfall, vermehrter Durst und demnach auch vermehrter Urindrang (hab keine Nacht mehr durchgeschlafen weil sie nachts immer einmal raus musste), Heißhunger, und auch vom Gemüt her war sie ziemlich "gedeckelt". Hab es mit Vitalpilzen und Phytotherapie recht gut in den Griff bekommen.
Gibt aber auch Hunde, die das ohne größere Nebenwirkungen vertragen, kann man nie genau wissen.

Aber wie gesagt, ich würde definitiv ne Zweitmeinung einholen was den Tumor betrifft.
 
Murmelona

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Der Lebertumor kann inoperabel sein, der Milztumor sollte es aber sein. Wenn's schon schlimm ist mit dem Krebs, sind die Nebenwirkungen des Kortisons das kleinere Problem.

Hanföl soll übrigens gute Ergebnisse nicht nur bei nervösen Hunden sondern auch bei bestimmten Krebserkrankungen bringen, wenn wir schon bei unterstützenden Naturprodukten sind.
 
StarskySmilla

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Da kann ich Murmelchen nur zustimmen.... sollte die Diagnose so stimmen, sollte man versuchen die verbleibende Zeit so gut es geht, schmerzfrei zu gestalten, ob mit Kortison oder ohne.....
Meinem Rüden wurde die Milz incl. Tumor komplett entfernt... er hatte danach zuwenig rote Blutkörperchen, was aber normal ist... hier hat rote Beete Abhilfe geschaffen...
Ja und Leber................. das is schlimm!

LG MARTINA
 
Ichwillmit

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Servus :)

Fühl dich erstmal gedrückt, dass ist keine schöne Diagnosenpackung. :(

Eine Zweitmeinung schadet sicherlich nie. Was man aber tun kann hängt von vielen Faktoren ab.. wie stark die Leber durchsetzt ist, wie schnell / invasiv die Filien in der Leber und der Milztumor wachsen (hier hilft zB eine Verlaufssonographie mit vermessen) .. und ob der Tumor schon sichtbar noch in weitere Organe gestreut hat...

Sicher könnte man die Milz resizieren. Wenn die Prognose allerdings insgesamt schlecht ist, kann man in meinen Augen abwägen, ob der Hund davon noch profitiert oder ob man mit dem Eingriff nicht unnötig vorzeitig die Lebensqualität reduziert.

Ich drücke euch fest die Daumen, dass ihr den für Euch geeignetsten Weg findet und noch eine schöne Zeit zusammen habt. :)

LG,
Anna mit Mieps
 
jette

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Was sagt denn überhaupt die Blutuntersuchung? Anhand derer kann man ja erahnen wie gut die Leber überhaupt noch arbeitet oder ob da überhaupt noch nichts auffällig ist.
Ich lese nur von Milzvergrößerung und keinem sichtbaren Tumor, dafür aber verdächtige Stellen in der Leber. Eine Milzvergrößerung kann viele Ursachen haben.

Kortison ist individuell gut oder schlecht verträglich, aber der Mensch ist immernoch derjenige der es am schlechtesten verträgt. Solange es dem Hund aber wunderbar geht, würde ich das auch nicht unbedingt machen wollen, da Kortison ja auch auf die Leber an sich geht.

Eine zweite Meinung schadet sicherlich nicht! Vielleicht gibt's 'ne renommierte Klinik in der Nähe
 
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Alani

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Danke euch schonmal. Das ist bis jetzt die dritte meinung , 1. Ta der hat nichts ist alt, 2. Ta hat herz untersucht da verdacht auf wasserbauch , kein befund, da aussage ist wie beim menschen da bekommt man einen dicken bauch im alter.
Jetziger Ta hat nur Ultraschall gemacht , wie gesagt milz vergrößert laut ihm wäre es ein Tumor obwohl er nur die große milz sieht, in der leber sind ein paar kleine runde zubildungen, bluttest hat er nicht gemacht für ihn steht die diagnose so fest, wir sollen halt cortison geben mehr könnte er auch nicht machen.
wir geben das kortison jetzt 1,5 wochen jeweils 12,5 mg pro tag, ich würde es gerne wieder absetzen da sie davon nur mehr pinkeln muss sie sich aber sonst nicht verändert hat, wie mache ich das am besten? Jeden zweiten tag die 12,5 mg dann jeden dritten und so verlängern?
Ta schon gefragt der sagte nur das wir es weiter geben sollten erklärte mir den grund dafür aber nicht.
Danke für den tip mit dem hanföl, hab ich schon besorgt. Da wir viel mit Natursachen machen , haben wir bis jetzt immer die besten erfahrungen damit gemacht.
Op wär bei ihr sebst wenn nur die milz raus müsste mehr als heikel , da sie die narkosemittel nicht verträgt und bei der letzten leichten zahnnarkose es fast nicht geschafft hätte.
Sie hat einen dicklicheren bauch seit ca 5-6 Jahren, nicht extrem fällt mal mehr mal weniger auf, bis jetzt konnte niemand genau sagen warum dies so ist. wenn man die diagnose nicht bekommen hätte , würde man nicht merken das ihr irgendetwas fehlt sie ist im alter fitter als früher.
 
jette

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Urks, ich glaube dann brauchst Du eine 4.Meinung - und dann im Ernst in einer renommierten Klinik.
Was sind das denn für Aussagen...

Das Kortison solltest Du nicht direkt auf alle 2 Tage reduzieren, dafür ist die Menge zu groß. Besorge Dir 5mg Tabletten vom TA und damit kannst Du zügig reduzieren. Z.B. erst 10mg dann 7,5, dann 5 und dann kannst Du von 5 auf alle 2 Tage 5mg gehen, dann nochmal alle 3 Tage und gut ist. Eigentlich müsste Dein TA Dir das auch sagen und aufschreiben.
 
Murmelona

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Ich weiß, dass das alles eine teure Angelegenheit ist, aber in deinem Fall solltest du zu einer Tierklinik gehen, die weitergehende Untersuchungsmethoden hat. Das mögen manche Allerweltstierärzte nicht, da ihnen Geschäft verloren geht. So hart es klingt, aber der TA lebt von seiner Behandlung.

Einfach so auf Verdacht gibt man Kortison nicht.

Die Phosphatasen im Blut messen lassen, Ultraschall, CT oder gar MRI, und manchmal ein ordinäres Röntgenbild bringt Aufklärung. Der Spezialist heißt Onkologe. Versuch's mal.
 
Paulamal2

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Alani, was du im letzten Beitrag geschrieben hast, läßt alle roten Lampen bei mir leuchten.;)Vergrößerte Milz und "dicken Bauch" und der TA macht nichts weiter? Ich habe gerade von so einem Fall in einem anderen Forum gelesen. Der Hund konnte gerettet werden, weil die Halter in die Klinik gefahren sind.;)
LG
 
Ichwillmit

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Aiaiai... da hab ich das ja völlig falsch verstanden/ gelesen; für mich klang das nach fundierter Diagnose mit Milztumor und Lebermetastasen. 8|
So geschildert gehen gerade auch bei mir alle Alarmglocken an und ich würde dringend in eine Klinik mit weiterer Diagnostik gehen...

Was es nicht alles gibt. 8|

LG,
Anna mit Mieps
 
Easy

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Ich schließe mich meinen Vorschreibern an was die Klinik betrifft.

Und das Reduzieren des Kortisons, ich weiß nicht ob Jette das auch so gemeint hatte, aber auf keinen Fall jeden Tag die geringere Menge geben, meiner Meinung nach. Ich habe im 2-Wochen-Rhythmus reduzieren müssen. Also in deinem Fall wären es dann 2 Wochen lang 10 mg, dann zwei Wochen lang 7,5 mg, dann 2 Wochen lang 5 mg usw.

Aber wie gesagt, ich würde in ne renommierte Tierklinik gehen und dann kannst du das ja auch nochmal genau fragen.
 
jette

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Wenn man Monate lang Kortison gibt würde ich auch im 2-Wochen Rhythmus reduzieren. Wenn man erst seit 1 Woche Kortison gibt kann man ruhig deutlich schneller reduzieren ;)
 
Easy

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Hm ok, danke für die Info. :)

Wäre aber trotzdem besser, wenn die TE noch ne vierte Meinung in einer guten Klinik einholt ;)
 
mottine

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Oh, nicht schön......bei Rino waren immer alle Blutwerte ok, freute mich natürlich, sie war ja 13......und dann mußte sie vermehr Pipi, zu oft, zu viel, AB half nicht, also keine Blasenentzündung, Blut ok und im US sah ich es dann: Milz, Leber, Nieren voller Tumore......2 Tage später platzte einer......das war unser Abschied.

Paula....Milztumor, OP, aber das schenkt nur Monate....weil meist schon gestreut.....heißt: OP verlängert um 3-9 Monate.....

Ich würde also auch nochmal in eine Fachklinik fahren, mit einem guten Internisten.......oh man, ich drücke so feste die Daumen.
 
StarskySmilla

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Das kommt drauf.... Starskys Milztumor wurde durch Zufall bei seiner Magendrehung entdeckt, also gleich komplett raus...
er hatte dann noch drei schöne Jahre und nich nur 3 Monate.... das ist zu pauschal und bei jeden Hundi anders.... hier ist die Krux, die Leber- wie alle schon schrieben- schnellstmöglich in eine vernünftige TK!!!!

Daumen sind gedrückt!

LG MARTINA
 
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Alani

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So nun waren wir bei einem guten Ta der uns empfohlen wurde, nach der Untersuchung steht nun fest das sie auf jeden fall kleine tumore in der leber hat noch nicht sehr groß aber vorhanden, die milz ist nach der cortison gabe etwas kleiner geworden , wahrscheinlich nicht tumorös. Da sie aufgrund der narkoseunverträglichkeit nicht op fähig ist, sollen wir sie nicht operieren lassen da er bei der leber auch nichts machen kann. Da sie gut auf das cortison anspricht sollen wir es weiter geben , erstmal nur 5 mg am tag und schauen wie sie damit zurechtkommt.
 
mottine

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@StarskySmilla
Sowas ist immer schön zu hören, gibt Hoffnung. Wenn nicht gestreut, dann ist das auch immer von Vorteil.

@Alani
Hoffe das kommt nicht falsch rüber: aber wenn eine OP wegen dem Narkoserisiko nicht in Frage kommt, würde ich beim Cortison bleiben. Sie ist fast 12 Jahre alt, bis wirkliche Nebenwirkungen wegen Langzeitgabe kommen.......

Lexa muß lebenslang Kortison bekommen, sie wird im Mai 6, und das nun schon seit sie 2 Jahre alt ist! Da sieht das anders aus, aber ich denke auch so: sie kann damit ein gutes Leben haben, wie lange weiß ich nicht, aber ohne Cortison, würde sie nie alt werden können.

Wie schwer ist sie? Denn 5mg sind ja auch nicht so die hohe Dosierung, Lexa mit 25kg mußte anfangs 50mg bekommen......
 
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