Wie wird man Züchter?

Diskutiere Wie wird man Züchter? im Zucht und Genetik Forum im Bereich Hundezucht und Nachwuchs; Hallo, ein Thema was mich schon immer interessiert ist wie man denn eigentlich ein richtiger Züchter wird. Ich weis das meine eine...
Beaglelin

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Hallo,

ein Thema was mich schon immer interessiert ist wie man denn eigentlich ein richtiger Züchter wird. Ich weis das meine eine Züchterprüfung ablegen muss, aber das ist doch noch nicht alles... oder? was gehört noch alles dazu und wo bekommt man die Zuchttiere her? Wir man da regelmäßig kontrolliert? Das interessiert mich weil ich später (aber auch wirklich ganz später, in 10 bis 20 Jahren) gerne Beagle züchten möchte.



LG
 
13.08.2013
#1
A

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Ango

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AW: Wie wird man Züchter?

Hallo,

Ich denke vorab muss man darüber klar werden, was für einen selbst "Zucht" ist. Für den einen ist es vielleicht Zucht, wenn Frau Meier ihre Labradorhündin zwei mal decken lässt (Ich setz mal voraus, dass Fra Meier weiß, was sie tut ;) ), ohne Vereinszugehörigkeit. Für den anderen gehört zur Zucht eine Vereinsangehörigkeit dazu.

Im Verein könnte das Ganze dann so seinen Weg gehen : http://www.vdh.de/welpen/das-vdh-guetesiegel (Beispiel : Dachverband VDH)
Meines Wissens nach unterscheiden sich die untergeordneten Vereine im VDH schon auch in ihren Satzungen, diese kann man aber erfragen, wenn nicht auf der jeweiligen Vereinsseite steht.
http://www.beagleclub.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51&Itemid=34 <--- Vereinssatzung / Zuchtordnung beispielsweise vom Beagleclub.

Darüber hat man dann natürlich auch Auflagen und Bedingungen, die man erfüllen muss. Die Wurfabnahme haben glaube ich alle Rassen, so gesehen kommt ja spätestens dann immer wieder eine Kontrolle ins Haus. Häufige Kontrollen hielte ich (falls sie so nicht eh passieren) für sehr wünschenswert.

Denke auch, wenn man züchtet gehört als Basis schon ein Eigenheim, ne gute Geldreserve und ganz ganz viel Zeit dazu. Spätestens wenn die Welpen im Anmarsch sind muss ja jemand rund um die Uhr da sein.

Auch wenn ich selbst ohne Zuchtambition bin, ich fine die Frage warum jemand züchtet sehr interessant. Ich denke, wer plant zu züchten sollte sich auch vorher umbedingt über seine Motivation dazu im Klaren sein.

Grüße
 
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Beaglelin

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AW: Wie wird man Züchter?

Für mich ist Zucht richtig in einem Dachverband sein mit regelmäßigen Kontrollen, wo die Welpen mit im Haus aufwachsen und rund um jemand da ist und vorallem das die Welpen mit gaaaaanz viel Liebe aufgezogen werden. Die Elterntiere sollten auch mit im Haus sein und von klein an dort Leben. Und vorallem sollte er auch die älteren Tiere behalten und nicht einfach abschieben wenn sie nicht mehr zur Zucht taugen.... Das ist für mich Zucht, um nur einige Beispiele zu nennen.
 
Honey1

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AW: Wie wird man Züchter?

Das warum sollte bei jedem Züchter ja in etwa das gleiche sein... Man möchte seinem Idealbild der Rasse möglichst nahe kommen.
Ein guter Züchter kennt die verschiedene blutlinien innerhalb der Rasse im in- und Ausland, geht auf Ausstellungen, Prüfungen und sonstige Veranstaltungen. Er weiß welche Eigenschaften seine Hündin voraussichtlich vererben wird und sucht sich dementsprechend einen rüden aus, für den man dann zur Not eben auch mal weitere Strecken in Kauf nehmen muss. Auch sollte er zumindest mal von Mendel gehört haben.
Für mich geht ein guter Züchter nicht den weg des leichtesten Widerstandes: wenn es mehrere rasseverbände mit unterschiedlichen Anforderungen gibt, muss er gute Gründe haben, wenn er einen wählt, der weniger Ansprüche an die Zuchttiere stellt, als ein anderer. Das heißt ja nicht dass er diese Ansprüche nicht freiwillig erfüllen kann, aber er müsste mir als Käufer diese frage zufriedenstellend beantworten können.

Zur Aufzucht der Welpen ist im thread was erwartet ihr von einem Züchter ja auch bereits viel gesagt worden, ich persönchlich erwarte jetzt nicht unbedingt eine hausaufzucht. Die Welpen sollten einfach bestmöglichst auf ihr späteres leben vorbereitet werden, dazu gehört natürlich auch dass sie ein Haus mal von innen gesehen haben, dazu gehört ganz vi el spielen, kuscheln und sozialkontakt mit unterschiedlichen Menschen und Hunden, dazu gehört aber auch mal, dass man ihnen ne klare Ansage macht und sie nicht sie nicht total behütet aufwachsen...

Ich weiß jetzt nicht ob dass das ist, was du wissen wolltest, aber ich hoffe mal du kannst was damit anfangen :)
 
Cocker

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AW: Wie wird man Züchter?

Du schreibst, dass Du in "ferner" Zukunft mal züchten willst. Dann wird es vielleicht ganz andere Gesetze bzw. Vorschriften geben. Vielleicht sind manche Rassestandards wieder auf "normal" zurückgeführt, vielleicht gibt es manche Verbände gar nicht mehr. Die Zeit bis dahin nutze doch einfach dazu, Deine Lieblingsrasse kennenzulernen und viel Kontakt zu anderen Hundeverrückten zu haben. Werde Mitglied beim VdH, lese Zeitschriften und Bücher und wenn es soweit ist, bist Du gut gerüstet.
 
Tina150

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AW: Wie wird man Züchter?

Honey hat es super beschrieben. Alleine schon der erste Satz sagt alles.
Für mich ist ein guter Züchter, wenn er die Rasse veredel will, nicht nur vermehren.
Kenntniss über die Blutlinien ist die mindeste Voraussetzung.
 
Beaglelin

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AW: Wie wird man Züchter?

Eigentlich möchte ich nicht züchten um die Rasse zu verbessern (was soll man am Beagle auch verbessern), dass ist nur ein Nebengrund, ich will züchten um gesunde, charakterlich starke Welpen in die Welt zu setzen.
 
Honey1

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AW: Wie wird man Züchter?

Naja, zumindest solltest du mal wissen, ob du den ursprünglichen Meute und Jagdhund willst, oder einen alltagstauglichen familienhund. Unter einem gesunden und charakterlich starken Hund kann man ja quasi alles verstehen.

Versteh mich nicht falsch, aber nur weil ein Hund lieb und nett ist, qualifiziert ihn das noch nicht zum zuchthund... Bin ich der Meinung ;) da gehört weitaus mehr dazu.

Just my two Cents ^^
 
Andra

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AW: Wie wird man Züchter?

Wenn ich züchte, möchte ich meine Rasse erhalten und / oder verbessern. Beurteilungen von Ausstellungen und Prüfungen sind dabei nicht so nebensächlich, wie es sich manch einer wünschen würde ;)

Bei meinem Wurf (über den VDH) war es so, dass ein Zuchtwart in gewissen Abständen vorbei gekommen ist, um die Haltung und den Entwicklungsstand der Welpen zu kontrollieren. Ich weiß nicht, ob das bei jeder Rasse so ist, aber ich finde es sehr wichtig!

Eine Hausaufzucht käme für mich nicht in Frage. Die ersten 3 Wochen ist das wohl noch gut machbar, danach kann man die Welpen meist nur in einem separaten Raum halten, will man danach nicht die Wohnung renovieren. Dort lernen sie jedoch nicht viel kennen. Ein draussen robust aufgezogener Wurf, der viele Menschen, andere Hunde und Umwelteinflüsse kennen gelernt hat, ist mir tausendmal lieber.
 
C

Catalina

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AW: Wie wird man Züchter?

Ich denke es ist Rasseabhängig ob Zwinger- oder Hausaufzucht, denn es gibt genügend Rassen die nicht Zwingertauglich sind!

Und nicht jede Rasse zerlegt im Alter von 4 - 8 Wochen mal eben ne komplette Wohnung, so dass renoviert werden muss.


Zum eigentlichen Thema ist ja inzwischen genug gesagt worden, dem kann ich mich nur anschließen.
 
Beaglelin

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AW: Wie wird man Züchter?

Mit Hausaufzucht meine ich ja nicht das sie nur im Haus sind. Aber halt nicht im Zwinger (vorallem nicht beim Beagle) und auch nicht nur im garten, so das sie gar nicht rein dürfen und schon gleich gar nicht im Winter oder in den ersten 3 Wochen und nicht über Nacht. Ich würde sie schon im Haus aufziehen (vorallem die ersten Wochen), aber in einem seperatem Raum wo die Mutterhündin auch ihre Ruhe hat, sie aber trotzdem jederzeit Zugang zum ganzen Haus haben. Später würde ich dann (je nach Jahreszeit) einen Auslauf im Garten machen, würde sie dann auch ans spazieren gehen und an viele Geräuche gewöhnen. Und ich würde versuchen rund um die Uhr da zu sein, aber würde nicht die ganze Zeit bei den kleinen und der mutter sein, also ich würde denen schon ihre Ruhe lassen, aber trotzdem da sein falls was ist.


... so stelle ich mir das vor.
 
E

Emily1

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AW: Wie wird man Züchter?

Eigentlich ist der Weg sehr einfach: man schaut sich in der "Szene" gründlich um und findet einen Züchter seines Vertrauens. Der sucht einem einen geeigneten Welpen aus. Man zieht ihn groß und hofft, dass die Zuchtzulassung klappt. Mit dem Züchter des Welpens als Berater im Hintergrund plant man dann den ersten Wurf....
 
exe

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AW: Wie wird man Züchter?

Gibt es einen Grund, dass du Jagdhunde züchten möchtest?
 
Beaglelin

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AW: Wie wird man Züchter?

Naja, also ich möchte die Beagle züchten, aber als Familienhunde, Jagdtrieb sollte aber schon erhalten bleiben. Also ich möchte keine jagdliche Leistungszucht machen. Warum ich ausgerechnet die Rasse Beagle züchten will? Sie gefallen mir einfach, vom äußerlichen sowie vom charackterlichem. Die Größe ist für mich perfekt (nicht zu klein, nicht zu groß), auch wenn sie gerne mal abhauen und kein "will to please" haben sind sie trotzdem treu und lernen schnell, die Sturheit ist dann wieder eine Sache für sich. Man kann mit ihnen viele lustige Sachen erleben (die Klauschweine :D) und sie sind voller Lebensfreude, es macht einfach spaß ihnen zuzusehen wenn sie wie bekloppt durch den Garten traben ;). Ich hab mich einfach in diese Rasse verliebt :love:.
 
exe

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AW: Wie wird man Züchter?

Wie will man Jagdtrieb erhalten, wenn die Hunde als "Familienhunde" gezüchtet werden? An wen willst du diese Hunde dann vermitteln? Das ist auch eine Frage, die man sich stellen muss - finde ich geeignete Halter?
 
Ango

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AW: Wie wird man Züchter?

Wie will man Jagdtrieb erhalten, wenn die Hunde als "Familienhunde" gezüchtet werden?
Naja, selbst wenn "nur" als Familienhund gezüchtet wird ... der Trieb wird ja nicht gleich gen 0 verschwinden ;)
Idealerweise bringen Jagdhunderassen den Trieb ja schon von Haus aus mit, und müssen ihn nicht antrainiert bekommen.
 
Kitai

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AW: Wie wird man Züchter?

Schau hier zum ersten Mal rein.
Zugegeben auch mit Absicht, da ich mich von dem Thema gerne distanziere. Wir haben früher selbst gezüchtet, ich habe vieles mit bekommen und muss sagen, das hatte mir größtenteils gereicht. Irgendwann fiehl der Schalter dann um, es gibt ja nicht nur den einen Verein.

Heute, elend viele Jahre später, sehe ich das alles sogar noch ganz anders, wie früher.
Ich finde, die Frage sollte nicht lauten, wie man Züchter wird, sondern was man selbst als Züchter für eine gute Zucht mit bringen sollte. Auch sollte man sich sehr vielseitig mit der Thematik an sich auseinander setzen. Ich bin mit Deutschen Schäferhunden (hauptsächlich Ostlinie, weniger die Westlinie) groß geworden, ich vergötter sie bis heute, ich kenne diese Rasse wie meine Westentasche, ich würde sie aber im Leben nicht Züchten. Warum? Weil ich zu viel selbst erlebt habe, was speziell den Schäferhund betrifft. Ich kenne den Schäferhund noch als Hütehund. Heute bezeichnet man ihn als Gebrauchshund. Früher hat er einen komplett geraden Rücken gehabt, heute sieht man vielen Welpen schon den runter gezüchteten Rücken an. HD,ED, Augenerkrankungen - die Liste von damals (wie ich diese Hunde noch groß zog) bis heute, ist mir zu negativ behaftet und zu lang.

Kleine Geschichte, zu Deinem "Familienhund".
Ich hatte eine Freundin, die hatte damals 2 kleine Brüder (beide unter 10 Jahre alt). Einer davon Autist. Auf dieses Kind habe ich aufgepasst, als Babysitting, wenn die Eltern weg mussten. Nun kam die Mutter auf die Weise Idee, sich eine Deutsche Dogge zu holen - das war ihr Traum. Der Bursche war kaum 6 Monate alt, zog alle in der Gegend herum. Bis man mich fragte, ob ich helfen kann. Ende vom Lied, man sah sich mit dem Hund überfordert, nur der Mann richtete sich an die Trainingsfelder und der Hund hörte nur auf ihn und mich. Somit kam er weg. Eine so große Deutsche Dogge und kleine Kinder, dann auch noch verzogen, das ging nicht.

Statt daraus schlau zu werden, holte man sich aus dem Tierheim einen Beagle. Im Tierheim wurde er als lieber, aktiver Rüde beschrieben. Braucht aber seine Beschäftigung. Das Tierheim wies daraufhin, das der Hund wirklich gescheit gefördert werden musste. "Ja machen wir" - das sah dann so aus : ich steck mir eine Fluppe an, stell mich auf die Terasse, schmeiß den Dummy und freu mich, wenn der Hund sich freut. Das mache ich 4 mal, dann hab ich ja aufgeraucht und gehe wieder rein.

Dieser Hund war ansonsten konstant den Kindern und dem Trubel des Familienalltages ausgesetzt. Irgendwann ging bei mir der panische Anruf ein "Alex, Alex, Du musst unbedingt vorbei kommen, es ist so schlimm, oh Gott" - pam wurde aufgelegt 8|

Ich bin schnell zu ihnen gefahren. Die Freundin von mir kam mir mit blutendem Arm entgegen, nur ein Handtuch drum gewickelt. Mir war klar, was passiert war. Ich fragte, wo der Hund ist. "Im Bad, wir haben ihn im Gäste Wc eingesperrt. Mach die Tür nicht auf, der beißt Dich auch, den muss man sofort einschläfern lassen." Da kann man nur noch tief Luft holen und die Augen verdrehen. Ich habe nach der Leine gegriffen und die Tür aufgemacht und da saß ein total verängstigter Hund neben der Toilette. Ich habe ihn raus geholt, ins Auto gesetzt, habe den Vater eingepackt und wir sind zum Tierheim zurück gefahren. Mit dem anderen Auto ging es mit der Freundin ins Krankenhaus.

Im Tierheim angekommen, gab es zwei Seiten der Geschichte. Ich habe mir auf der Fahrt ins Tierheim berichten lassen, was passiert war. Ich sah ganz deutlich die Fehler bei den Menschen. Auch das ängstliche Verhalten des Hundes sprach bände. Der Vater beteuerte aber, der Hund wäre grundlos aggressiv. Das gab im Tierheim ein totales durcheinander und mein letzter Satz war "Ich ruf einen Bekannten von mir an, der ist Jäger und kennt sich mit den Beageln aus. Wenn es recht ist, schaut er sich den Hund mal an und schaut, wie er so drauf ist". Gesagt, getan. Er kam schnell zu dem entschluss, das der Hund stark unterfordert ist, sehr sensibel und unheimlich gerne für Arbeit zu begeistern ist.

Ein Hund, der in einer Familie nichts zu suchen hatte, die nicht gewillt war, sich mit dem Tier zu beschäftigen.
Ich kann Dir noch ein Beispiel geben. Mein Hund. Auch ein Jagdhund (im anderen Sinne :D ) war in den falschen Hände, naja, der war ja aber so süß und so klein - jopp, bis er gebissen hat.

Ich kann Dir noch so viele andere Beispiele von Jack Russel Terriern, Schäferhunden, Golden Retriever, Dackeln und Co geben, da wird einem schlecht. Und warum? Weil man sie als "Familienhunde" halten wollte. Teilweise falsche Zuchtziele, falsche Informationen oder verschönte Informationen vom Züchter oder eben Leute, die nach vorn raus Dir alles schwer beteuern und nach hinten weg sich keines wegs für das Tier interessieren.

Dann kommt noch der Verband. Da dann die Frage, in welchem? Oder doch mit Zuchtzugelassenen Hunden, aber ohne Verband? Stimmen die Vereinsbestimmungen mit den eigenen über ein? Sind die Ziele des Vereins auch Deine?

Was ich noch sagen kann. Zu den Welpen, ich für meinen Teil, war im Schnitt nach 12-14 Wochen (nicht jeder Welpe findet zeitlich ein neues Heim) einfach nur froh, wenn sie weg waren. Denn ab einen gewissen Alter, werden 8 Welpen, echt grausam. Wenn man 8 Welpen hinterher flitzt, der eine nimmt Stromkabel, die eigentlich gut verbaut waren ins Maul, der nächste krabbelt hinter Möbeln rum, der dritte frisst gerade das Ohr seiner Schwester auf und erstickt fast daran, der fünfte veranstaltet mit dem sechsen ein Wettbellen, nummer sieben und acht hauen erst mal im Türspalt ab und erkunden den Rest von Haus und Garten, ja dann wird es Zeit das sie gehen und ich Urlaub habe. :D

Ich habe nie negatives aus der Aufzucht von Welpen gewonnen und ich habe bis heute immer noch ausreichend gute Erfahrungen gemacht, um darüber lachen zu können, aber wenn man Tags und Nachts parat steht, einen Verschleiss an Küchentüchern und Decken hat, wie mit keinem Menschenkind, man zu zweit schon rangiert, da ist man froh, wenn man mal Luft holen kann. Denn die Zeit mit Welpen, wenn sie anfangen zu sehen, zu hören und feststellen "Ey, mit den dingern kann man laufen", die wird die schwerste. Sie ist schön, keine Frage, aber schwer.
 
exe

exe

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AW: Wie wird man Züchter?

Naja, selbst wenn "nur" als Familienhund gezüchtet wird ... der Trieb wird ja nicht gleich gen 0 verschwinden ;)
Idealerweise bringen Jagdhunderassen den Trieb ja schon von Haus aus mit, und müssen ihn nicht antrainiert bekommen.
Nö, nicht gleich - aber brauchbare Jagdhunde (aber gut, wer BRAUCHT heutzutage einen Beagle zur Jagd?) haben mehr als Trieb. ;) Ich kenne einige Beagle, über die Hälfte sind verfettete Couch-Familienhunde, die nicht ableinbar sind. Aber ja, der ist ja so lieb und süß ... das ist das Ziel?
 
Beaglelin

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AW: Wie wird man Züchter?

Also ich will schon nicht den Jagdhund aus dem Beagle rauszüchten, ich will keine Couchpotatous (so wie man es heutztage leider oft bei Beaglen sieht) draus machen. Die Beagles sollen sich halt nur auch für den normalen Familienhaushalt eignen. Der Jagdtrieb sollte auch erhalten bleiben, aber nicht so das das jagen von Wild, bzw. von lebenden Tieren unbedingt notwendig ist, aber der Jagdtrieb sollte schon gefördert werden, z.B. mit Dummytraining o.ä..

Ich würde mir auch die neuen Besitzer mit Fragen löchern und den Kontakt zu ihnen halten. Ich würde drauf achten das die Beagle dort ihren Jagdtrieb und Bewegungsdrang nachgehen könnten (Mantrailing, Agility etc.) und sie dort auch entsprechende Erziehung bekommen. Ich würde auch drauf achten das wenn möglich ein Garten vorhanden ist, bzw. genügend Freilauf. Und auch wenn es jetzt vielleicht blöd kommt und es nur ein Vorstellung von mir ist, ich würde den Welpen nur den Besitzern geben wenn sie diesen auch barfen, ich würde den Welpenkäufern dann alles zeigen und und und... Das ist nur meine Vorstellung, wer weiß wie es in 15 Jahren kommt. So wie beschrieben wünsche ich es mir jetzt.





LG
 
exe

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AW: Wie wird man Züchter?

Ich würde mir auch die neuen Besitzer mit Fragen löchern und den Kontakt zu ihnen halten. Ich würde drauf achten das die Beagle dort ihren Jagdtrieb und Bewegungsdrang nachgehen könnten (Mantrailing, Agility etc.) und sie dort auch entsprechende Erziehung bekommen. Ich würde auch drauf achten das wenn möglich ein Garten vorhanden ist, bzw. genügend Freilauf. Und auch wenn es jetzt vielleicht blöd kommt und es nur ein Vorstellung von mir ist, ich würde den Welpen nur den Besitzern geben wenn sie diesen auch barfen, ich würde den Welpenkäufern dann alles zeigen und und und... Das ist nur meine Vorstellung, wer weiß wie es in 15 Jahren kommt. So wie beschrieben wünsche ich es mir jetzt.
Hört sich toll an. Wie viele Welpen bekommt so ein Beagle? 11? 12?
Meinst du tatsächlich, es gibt so viele Beagle-Interessenten, die diese Anforderungen erfüllen? :rolleyes:

Ich mag Träume, ja wirklich - Träume machen uns glücklich und man sollte auch versuchen, seinen Träume zu erfüllen. Aber dabei muss man realistisch bleiben.

Für mich gehören solche Hunde in Hände, die sie entsprechend ihrer Anlagen fördern - da kann man ja auch einige Prüfungen in dem Bereich machen.
 
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