Hundezucht ohne Papiere?

Diskutiere Hundezucht ohne Papiere? im Zucht und Genetik Forum im Bereich Hundezucht und Nachwuchs; Hallo, mir ist ein Fall aus unserer Umgebung bekannt, bei dem eine Familie Huskys züchtet und dann ohne Papiere zum Verkauf anbietet. Vor ein...
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Dogman

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Hallo,

mir ist ein Fall aus unserer Umgebung bekannt, bei dem eine Familie Huskys züchtet und dann ohne Papiere zum Verkauf anbietet.
Vor ein paar Monaten hatte ich allerdings mal gelesen das dies illegal ist. Stimmt das?
Sollte man da etwas unternehmen? Sie bieten jedes Jahr neue Welpen zum Verkauf an.
Das klingt für mich eher nach Vermehrung, zumal meiner Meinung immer mit den selben Elterntieren und womöglich sogar deren Kindern vermehrt wird.

Ich bitte um Rat. Danke.

Gruß
 
12.06.2013
#1
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Quast

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Hi!

Es ist in Deutschland nicht verboten, Hunde ohne Papiere, also ohne anerkannten Abstammungsnachweis, zu vermehren.
Grundsätzlich muss man also keine angemeldete Zucht haben, um Hunde "zu züchten".

Wenn Du allerdings der Meinung bist, dass dort Tiere nicht artgerecht gehalten werden bzw. eine Hündin zum vermehren genutzt wird, kannst Du das bei Eurem zuständigen Vererinäramt bzw. Ordnungsamt anzeigen. Es wird dann geprüft, ob dort tierschutzrechtlich alles in Ordnung ist.

Bedenke aber, dass es durchaus normal sein kann, wenn eine Hündin auch mal jedes Jahr wirft oder, vielleicht gibt es dort auch weitere Hündinnen?!
Woher kommt Dein Verdacht, dass dort Elterntiere mit ihren Nachkommen verpaart werden?

LG M.
 
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Waschbär

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Prinzipiell ist Zucht ohne Papiere, Zucht außerhalb des VDHs oder die gezielte Verpaarung von Hunden verschiedener Rassen nicht zwangsläufig verwerflich. Die besten Arbeitshunde der Welt (für die Arbeit bei den diensthundehaltenden Behörden, an der Herde, vor dem Schlitten oder als Service Dogs) werden zum überwiegenden Teil ohne Papiere gezüchtet. "Ohne Papiere" bedeutet nicht zwangsläufig "ohne Sinn und Verstand". es gibt Züchter außerhalb jeglicher Zuchtverbände, die sich über Gesundheit und Wesen/Arbeitsveranlagungen ihrer Hunde mehr Gedanken machen als andere, die innerhalb von VDH bzw. FCI züchten und denen es nur um Showerfolge geht.

Das Problem ist dass man in Zuchten außerhalb von Zuchtverbänden die Angaben eines Züchters in Bezug auf die Gesundheit und das Wesen seiner Zuchttiere nur sehr schlecht kontrollieren kann. Daten über Hüft- und Ellenbogendysplasie, Herzerkrankungen, Patellaluxation usw. werden bei davon betroffenen Rassen von den Zuchtverbänden erfaßt und können durch Welpenkäufer über Generationen nachkontrolliert werden. Eine Möglichkeit, die ihnen fehlt wenn außerhalb der Zuchtbücher gezüchtet wird und die Identität der einzelnen Zuchttiere nicht mittels DNA-Anaylse kontrolliert wird. D.h. ein Welpenkäufer kann bei einem Welpen ohne Papiere leichter über's Ohr gehauen werden als bei einem Rassehundwelpen. Zudem muß sich der Welpenkäufer auf sein eigenes Urteil verlassen können bezüglich der Zustände in einer Zuchtstätte. Während diese bei Welpen mit Papieren bei jedem Wurf mehrfach durch einen Zuchtwart kontrolliert wird. Es kann schwierig werden die Spreu vom Weizen zu trennen, und gerade Vermehrer tarnen sich meist recht gut.

Prinzipiell braucht jeder Züchter (egal ob er Welpen mit Papieren züchtet oder ohne) in Deutschland eine Genehmigung des zuständigen VetAmtes gemäß §11 des TSchG, wenn in seiner "Haltungseinheit" mehr als zwei Hündinnen im zuchtfähigen Alter gehalten werden oder er mehr als zwei Würfe im Jahr züchtet. D.h. der AmtsVet kontrolliert die Zustände vor Ort, bevor er diese Erlaubnis erteilt, und der Züchter muß dem VetAmt gegenüber seine Sachkunde nachweisen.
 
mottine

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Habt Ihr gut schon erklärt.

Nicht jeder Hund ohne Papiere ist von einem Vermehrer. Ich kenne einen Züchter, der Möpse mit langer Schnauze und etwas hochbeiniger züchtet. Da sie aber nicht dem Rassestandart entsprechen, bekämen seine Hunde keine Zuchtuzulassung. Trotzdem macht er 1-2 Würfe (bei 3 Hündinnen) im Jahr und hat Reservierungen in die nächsten Jahre hinein.
Ihm und den Käufern sind die Papiere egal, hauptsache der Hund ist gesünder. Noch nie mußte einer seiner Hunde am Gaumensegel operiert werden oder schnarchen und schnauben beim atmen.

Aber auch Papiere sind keine Garantie. Wie z.B. DCM beim Dobermann. Die tritt oft später auf. Und viele Züchter lassen vor der Verpaarung die Eltern nicht untersuchen.

Absolut verachten tue ich halt die wirklichen Vermehrer, wo die Hündinnen nur als Gebährmaschinen in kleinen Käfigen gehalten werden und ihr Leben lang nichts kennenlernen, außer Welpen werfen. Wo der Hund die Ware wird. Ihr wißt schon, was ich meine.
 
W

Waschbär

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Aber auch Papiere sind keine Garantie. Wie z.B. DCM beim Dobermann. Die tritt oft später auf. Und viele Züchter lassen vor der Verpaarung die Eltern nicht untersuchen.
Nein, auch Papiere sind keien Garantie für einen gesunden Hund. Aber das, was in den Papieren steht, kann man nachkontrollieren. Und sich darüber hinaus kundig amchen. Wenn man weiß um welche Hunde es sich bei den Großeltern und Urgroßeltern handelt, dann kann man diesbezüglich Nachforschungen anstellen. Oder in Bezug auf die Hunde, auf die eine Inzucht vor liegt. Wenn ich die Abstammung eines Welpen aber gar nicht kenne bzw. wenn diese nicht sicher belegbar ist, wird mir diese Möglichkeit genommen.

Es ist nicht so dass rassetypische Erkrankungen bei Hunden, mit denen außerhalb der Zuchtverbände gezüchtet wird, nicht auftreten. Ein Schäferhund ohne Papiere kann genau so HD haben wie einer mit. Aber bei einem Welpen mit Papieren kann ich das Risiko beim Welpenkauf verringern, indem ich mich schlau mache wie es bei seinen Ahnen und deren Geschwistern in Bezug auf HD ausgesehen hat. Das trifft auf den Dobermann mit seinen diversen (u.a.Herz-)Erkrankungen ebenso so zu.
 
mottine

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

@Waschbär
da gebe ich Dir recht. Man kann mit Papieren halt Generationen zurück verfolgen etc.

Die "Schwarzwürfe" nenne es mal so, weil Vermehrer absolut nicht paßt, die ich kenne:
da waren Eltern und Großeltern persönlich bekannt, weiter zurück nur auf dem Papieren. Gesundheit und Wesen ok. Eltern hätten auch die Körung bestanden, aber der "Aufwand", Zwingerabnahme etc. wurde nicht gemacht.
Und auch vor dem Wurf waren die Welpen schon untergebracht. Mehr Käufer, als Welpen kamen.
Das finde ich ok. Aber nicht: meine Hündin/mein Rüde muß mal Spaß gehabt haben.

Das sind für mich die planlosen, kann gut gehen, muß nicht. Und über Vermehrer muß man ja nix sagen. Trotzdem fallen noch so viele drauf rein.
Ups, glaube werde OT
 
chi-bella

chi-bella

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Hallo :)

Ich finde es gut das hier die Zucht ohne Papiere nicht gleich verteufelt wird wie es sonst in vielen Foren oft der Fall ist.

Ein Vermehrer ist für mich auch jemand, der "einfach mal so" einen Wurf haben möchte weil sein Hund so "schön" ist oder weil der Rüde so zusätzlich durch Decktaxe ein kleines Taschengeld einbringen kann.
Oftmals wissen diese "Züchter" nichts über die Vergangenheit ihrer Hunde, wissen nichts über rassebedingte Erbkrankheiten oder sind einfach auf ein schnelles Geld aus ohne Rücksicht auf die Rasse...zB beim Chihuahua, in dem man diese sowieso schon kleinen Hunde auch noch in Teacup-Format züchten muss, am besten noch unter 1000g und dann auch noch extra viel Kohle verlangen weil die hunde "super mini" sind...

Aber es geht auch anders...und ich kenne ein paar "Hobbyzüchter" die keinem Zuchtverband angehören und den Chihuahua zb wieder etwas größer züchten, mit einem längeren Fang und weniger glubschigen augen...die auf eine geschlossene Fontanelle achten etc. pp.

Ich habe meine Hündin vor kurzem auch decken lassen, und auch ohne einem Zuchtverein anzugehören.
Was mich meiner Meinung nach von den zuerst beschriebenen Vermehreren unterscheidet ist, das ich mich seit über 2 Jahren mit dem Thema Zucht befasse, und auch mit der etwas unliebsamen Genetik.
Ich habe 2 Welpengeburten bei "meiner" Züchterin miterlben dürfen und eine bei einer Bekannten die eine tragende Hündin übernommen hatte.
Meine Hündin wurde einem Tierarzt vorgestellt und ist PL 0/0 getestet, hat ein 6/6 Scherengebiss, eine geschlossene Fontanelle, wiegt über 2 kg und ist Charackterlich einwandfrei.
Der Ausgewählte Rüde passt sowohl vom Charackter sehr gut zu meiner Bella als auch von der Statur.
Allerdings hat er einen etwas längeren Fang, einen nicht ganz so runden Kopf und weniger glubschige Augen als meine Bella, die viel Pommernland Ahnen in sich trägt und demnach das "typische" Chihuahua Bild nach aussen trägt.
Auch der Rüde ist PL 0/0 und hat ein vollständiges Scherengebiss.
Beide Elterntiere haben Ahnentafeln, und alle Ahnen sind PL frei und es kommen keine Ahnen doppelt vor.


Meine Hündin ist 2 Jahre alt, hat die ersten 2 Läufigkeiten problemlos erlebt und ist auch psychisch stark und gesund.


Mir kommt es darauf an, den Chihuahua wieder etwas in die Höhe zu züchten und den Charackter wieder etwas "runterzufahren" da viele Chihuahuas die immer nnur auf Show gezüchtet worden sind einfach nur stressig und völlig überdreht sind. Das geht sehr zu Lasten der Rasse, was ich persönlich extrem Schade finde.

Ich habe Platz, Zeit und finanzielle Rücklagen und bin mir meiner Verantwortung sehr wohl bewusst.
Meine hunde dürfen Hund sein, werden gesund und ausgewogen ernährt und haben viel Auslauf und auch geistige Beschäftigung.
Bei vielen Vereinsangehörigen Züchtern die ich während meiner Hundesuche besucht habe waren diese Dinge nicht selbstverständlich und oftmals nicht der Fall.

Es gibt auch unter FCI Züchtern schwarze Schafe...genauso wie bei denen die keinem Verein angehören.
 
mottine

mottine

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

@chi-bella
ich mag verteufeln eh nicht. Erstmal hinterfragen.

Darf ich Dich nun mal löchern? Lege einfach mal los......

Das Du Dich schlau gemacht hast etc. lasse ich außen vor, ist ok, so sollte es sein.

Wann und warum kam Dir der Gedanke, sie decken zu lassen?

Ich habe mich auch oft mit dem Gedanken getragen, vor allem, um eine Tochter selber zu behalten. Aber wenn ich dann in mich gehe: eher in der Hoffnung die Mutter nochmal zu haben, nur in jung........war dann ein Grund, dies nicht zu tun.

Selber kenne ich auch welche, die im Verband züchten. Nur mal so........dann: nie wieder, was für eine Arbeit.......oder: um einen Welpen aus der Nachzucht als Nachfolger zu behalten.........und genau die machen nun den 2. oder 3. Wurf. Wurde aus dem "reinschnuppern" also doch eine Zucht, jedes Jahr ein Wurf........
 
Heinzpeter

Heinzpeter

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Den meisten Hundekäufer ist es doch egal ob der Hund mit oder ohne Papiere gezüchtet wird, das Haupkriterium für die Interessenten ist doch der Welpe sieht niedlich aus.

Bei den so genannten Vermehrer allerdings kann der Käufer schon in vielen Fällen im nachhinein ein kostspieliges Miteinander erleben denn bei dem Vermehrer wird nicht auf die Zuchtkriterien sondern hauptsächlich auf den finanziellen Ertrag geachtet.

Das kann im laufe der Jahre für Hund und Mensch gleichermaßen ein durchaus langer Leidensweg bedeuten.

Die Betonung liegt allerdings bei "kann"
 
chi-bella

chi-bella

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Wann und warum kam Dir der Gedanke, sie decken zu lassen?

mit dem gedanken spiele ich schon lange.
Noch bevor die erste Hündin bei mir eingezogen war hatte ich mich mit dem Thema Chihuahuazucht befasst, weil cih diese Hunde einfach total finde :love:
Mein Opa hat früher Schäferhunde gezüchtet und ich fand das immer total spannend.
Als meine Maya dann einzog hab ich noch intensiver angefangen mich mit dem Thema Zucht zu befassen, aber sie ist als Welpe oft krank gewesen weil sie aus keiner guten Zucht kam (eigentlich war sie ein Mitleidskauf) und ich wusste schon da das noch eine zweite Hündin einziehen soll.
Mit Bella hatte ich dann eine Hündin die für die Zucht geeignet war, rein theoretisch gesehen...aber ich wollte erst mal abwarten wie sie sich entwickelt, wie sie mit den Läufigkeiten zurecht kommt und wie sie ist wenn sie "erwachsener" wird.
Jetzt mit 2 Jahren kann man das schon gut absehen und sie hat ihre bisherigen 2 Läufigkeiten ohne Probleme überstanden, ganz im Gegensatz zu meiner Maya, die enorme gesundheitliche Probleme in dieser Zeit hat bis hin zu Depressionen.
Dadurch wurde für mich noch deutlicher das Maya nach der 3. Läufigkeit kastriert wird und wenn, dann nur Bella in die Zucht gehen soll.
Anfang des Jahres waren wir dann beim Tierarzt und haben angefangen alles abchecken zu lassen und zu schauen ob sie auch physisch bereit dazu ist.
Ich habe begonnen mich nach potenziellen Deckrüden zu begeben die den Kriterien entsprachen die ich haben wollte...robust, ein festes Wesen und nicht so "hyperaktiv", sportlich, optisch eher dem "Ur-Chihuahua" entsprechend, und nicht dieses Modehündchen im extremen Kindchenschema...eine Suche die sich als gar nicht so einfach erwiesen hat :rolleyes:
Außerdem war mir ein vernünftiges Gebiss, eine geschlossene Fontanelle und PL 0/0 auch bei den Ahnen wichtig (es ist ja erlaubt mit PL Grad 1 zu züchten) und das die Schnute im richtigen Verhältnis zur Stirn steht und nicht kürzer ist...und das alles bei einem Rüden der dann auch noch von Größe und Gewicht passend zu meiner Hündin ist.

Nach 3 Monaten Suche haben wir haben Gott sei Dank einen passenden Rüden gefünden der nur knapp 45 Minuten entfernt wohnt :D


Wir haben ihn besucht, mit den Besitzern gesprochen, Gesundheitszeugnisse, Ahnenpass etc gesehen und danach war ich mir sicher das es passt ;)

Vor 2 Wochen wurde Bella läufig und am Wochenende waren wir beim Rüden.
Die beiden haben super harmoniert, es gab keinerlei Probleme und der Deckakt lief harmonisch ab. Auch beim hängen haben sie einfach ruhig gewartet und danach weiter gespielt.

Geplant ist einen Welpen zu behalten.
Ob das wirklich so sein wird ist noch nicht 100%ig sicher, wir werden sehen, denn wenn dann wird nur eine Hündin bleiben weil ich keine Gemischthaltung mit Eltern und Kindern haben möchte.
Ich möchte auch nicht jede Läufigkeit einen Wurf, erst einmal abwarten wie der erste verläuft, danach seh ich weiter.

ich hoffe, das beantwortet deine Frage ;)
 
mottine

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

@Heinzpeter
oh ja, der Hund wird noch aus dem Internet nach Niedlichkeitsfaktor oder (bei Männern) "der muß was hermachen" ausgesucht.

Hier auch: Chowchow per Post schicken lassen! Reinrassig ist der nicht! 1.700€ bezahlt. Und der Hund ist nun knapp 2 und mehr beim TA, als er Gassie gehen kann.
Und was schimpfen die Halter auf alle Züchter! Soviel Geld, für so einen kranken Hund.
Und ich schimpfe jedesmal mit denen, weil ich das Gejammer nicht mehr hören kann, bei jedem Treffen höre ich das Gemaule.........das nur sie schuld sind! Nach Bild gewählt (der sah wie ein Teddybär aus) und per Frachtgut den Hund kommen lassen! Wie doof muß man dann sein?

@chi-bella
ja, und gut erklärt. Danke.
Sehr loben muß ich Dich, das Du Maya nicht zur Zucht nimmst! Denn die Kriterien sprechen zwar für einen tollen Hund, der sich aber nicht vererben sollte.

Aber noch was offen.
Du sagst:
Ob das wirklich so sein wird ist noch nicht 100%ig sicher, wir werden sehen, denn wenn dann wird nur eine Hündin bleiben weil ich keine Gemischthaltung mit Eltern und Kindern haben möchte.
Das verstehe ich nicht.
Ich kenne das so: meist ist der Rüdenbesitzer Einzelhundhalter.
Die Hündin lebt aber oft im Weiberrudel. Meist 3 Generationen. Denn oft behält ja der Züchter eine Tochter, die die Zucht weiter führen soll.
Also hat man immer Mutter, Kind und sogar noch die Oma da.
 
chi-bella

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Das verstehe ich nicht.
Ich kenne das so: meist ist der Rüdenbesitzer Einzelhundhalter.
Die Hündin lebt aber oft im Weiberrudel. Meist 3 Generationen. Denn oft behält ja der Züchter eine Tochter, die die Zucht weiter führen soll.
Also hat man immer Mutter, Kind und sogar noch die Oma da.


das meine ich so, das wir einen Welpen behalten wollten, aber eben nur wenn es eine Hündin ist ;)

Wir haben ja unseren Familienrüden hier. Der ist mal bei uns und mal bei den Schwiegereltern. Wir leben im gleichen Haus und der werte Herr sucht sich aus wo er lieber ist ;)
Er ist kastriert, leidet aber trotzdem während der Läufigkeit der Mädels und auch wenn wir die Möglichkeit haben die Hunde strikt zu trennen kommt nur eine weitere Hündin in Frage.
Es kann ja aber auch sein das nur Rüden geboren werden, eventuell auch nur einer...und keine Hündin im Wurf ist.
Dann behalten wir keinen.
Das meine ich mit gemischter Eltern Kind Haltung...
Da wäre mir abgesehen vom Stress für den Rüden die Gefahr zu groß das doch mal etwas passiert und es dann einen Inzest Ups Wurf gibt.

Das Maya nicht in die Zucht geht ist für mich selbstverständlich.
Egal ob mit oder ohne Zuchtverein...die Gefahr kränkelnde Welpen zu bekommen wäre mir zu groß und da ich etwas FÜR die Rasse tun möchte und sie nicht verschlechtern will ist es selbstverständlich das mein Herzhund keine Welpen bekommt.
Es geht mir ja nicht darum möglichst viele Würfe zu bekommen ;)
 
mottine

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Ach so, kapiert, also wie ich es kenne: wenn, dann nur Hündinnen ohne Rüde.

Zu Maya: daran erkenne ich (für mich) das Du nachdenkst. Ich kenne so viele, die tolle Hunde haben, die Austellungen gewinnen, aber immer kränkeln, in die Zucht gehen, weil "man es so will", aber den Welpenkäufern gegenüber absolut unfair.

Es zählt ja nicht nur Aussehen und "lieb sein".
Haha, ich selber denke von meinen Eltern auch so oft: mit dem Material hätten die nie in die Zucht gedurft.X(
 
E

Emily1

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Ich finde es nur schade, dass diese von dir so sorgfältig geplanten und sicher dann auch aufgezogenen Welpen nicht in die "Papier"-Zucht gehen dürfen. Du hast ja ganz klare Zuchtziele, willst Dinge in deiner Rasse verbessern. Angenommen, deine Vorstellungen erfüllen sich, wäre es doch ein Jammer, dass diese Hunde nicht in den Genpool einfließen werden.

Denn selbst sich wenn deine Hunde phänotypisch etwas vom Showgewinner unterscheiden (was sie, so hoffst du, ja gesünder macht), wäre eine Zuchtzulassung oft zu erreichen. Wie gesagt, man muss ja nicht das Zuchtziel "zukünftiger Champion" haben.... der Standard muss nur ausreichend sein, um eine seriöse Zuchtzulassung zu bekommen.
 
mottine

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

@Emiliy
"unsere" Fachfrau. Von der Seite habe ich es noch nicht gesehen. Danke.
 
chi-bella

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Ich finde es nur schade, dass diese von dir so sorgfältig geplanten und sicher dann auch aufgezogenen Welpen nicht in die "Papier"-Zucht gehen dürfen. Du hast ja ganz klare Zuchtziele, willst Dinge in deiner Rasse verbessern. Angenommen, deine Vorstellungen erfüllen sich, wäre es doch ein Jammer, dass diese Hunde nicht in den Genpool einfließen werden.

Denn selbst sich wenn deine Hunde phänotypisch etwas vom Showgewinner unterscheiden (was sie, so hoffst du, ja gesünder macht), wäre eine Zuchtzulassung oft zu erreichen. Wie gesagt, man muss ja nicht das Zuchtziel "zukünftiger Champion" haben.... der Standard muss nur ausreichend sein, um eine seriöse Zuchtzulassung zu bekommen.

Von der Seite hab ich es nur ansatzweise bedacht, allredings habe ich in den letzten Tagen noch mal ein paar Zuchtvereine abtelefoniert und um Infomaterial gebeten.
Ich hoffe das es in den nächsten Tagen in der Post ist.

Bella hat ihren Ahnenpass vom VRZ - DHS. Gerade über diesen Verein ist im Internet nur sehr wenig zu finden und dann hauptsächlich schlechtes.
Ich weiss das der Verein nicht alles ist, wenn die Züchter der jeweiligen Vereine sich selbst höhere Maßstäbe setzen würden und nicht "schummeln" und bestechen und weniger auf den Gewinn achten würden wäre es egal von welchem Zuchtverein die Ahnentafeln ausgestellt wurden, aber leider ist der Mensch wie er ist.

Es werden immer wieder hyperaktive Hunde oder total ängstliche und unsichere Hunde in die Zucht genommen weil sie optisch dem Momentanen Schönheitsbild entsprechen.


Ich finde es schwierig, einem Zuchtverein anzugehören, mit dem ich mich nicht wirklich identifizieren kann ?(
Deshalb bin ich bisher keinem beigetreten und immer noch unsicher in dieser Hinsicht.
 
mottine

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Emiliy hat schon recht, aber Deine Zuchtkriterien entsprechen auch mehr meinen, als dem des Verbandes.
Gibt es keinen anderen?
 
chi-bella

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Nun ja, es gibt natürlich noch andere Vereine...

Den VDH oder den IHR zb...

Ich denke bei jedem Zuchtverein gibt es genügend Dinge die dafür oder dagegen sprechen und im Endeffekt liegt es an mir verantwortungsvoll zu züchten.
Es sollte jedem Züchter so gehen das er nur mit einwandfreien Elterntieren züchtet, unabhängig davon in welchem Verein man ist.

Leider hab ich immer noch nicht alles an Informationsmaterial zugeschickt bekommen und hoffe das es jetzt die Tage eintrudelt damit ich noch mal ganz in Ruhe auf dem Papier vergleichen kann.
Das finde ich immer etwas leichter als am Computer.
 
chi-bella

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Ich habe Antwort bei den Zuchtvereienen...oder besser bei einem, denn ich habe bishre nur vom DHS eine Antwort erhalten.

Vom VDH hab ich nach noch intensiveren Recherchen immer mehr Abstand genommen.


Was ich beim DHS etwas merkwürdig finde ist, das ich auch noch Rückwirkend Bella jetzt zuchttauglich schreiben lassen könnte und dadurch sogar die Welpen aus diesem Wurf noch Ahnenpässe bekommen würden...

Das zeigt ja eigentlich wieder das es nicht soo hohe Anforderungen gibt in diesem Verein :huh:?(
Andererseits ändert der Verein nichts an meiner Einstellung und meinen ANforderungen und ich würde weiterhin nach meinen Kriterien züchten allerdings mit Hunden die Ahnenpässe hätten...*seufz*

Ich weiss echt nicht was ich machen soll.


Der DHS scheint mir bisher der einzige Verein zu sein bei dem die von mir angestrebten "Langnasen" nicht ausschliesslich belächelt werden...
 
chi-bella

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AW: Hundezucht ohne Papiere?

Ich habe gerade noch den Standart des Chihuahuas zugeschickt bekommen welcher sich beim DHS am Standart des AKC (also dem amerikanischen Standart) orientiert.

DAS ist ein Punkt der mir wirklich sehr entgegen kommt da mir der Standart wesentlich mehr entspricht als der des FCI und auch noch meinem Zuchtziel!
 
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Hundezucht ohne Papiere?

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