Irish Wolf

Diskutiere Irish Wolf im Hunderassen Forum im Bereich Hunde; Meine Schwester hatte ihr Leben lang Hunde, immer so kleine Terriermischlinge. Und will sich jetzt ihren Traum erfüllen. einen Irish Wolf. Habt...
Zoraundmilli

Zoraundmilli

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Meine Schwester hatte ihr Leben lang Hunde, immer so kleine Terriermischlinge. Und will sich jetzt ihren Traum erfüllen. einen Irish Wolf. Habt ihr da spezielle Erfahrungen, auf was sie bei der Auswahl achten soll?

Danke schon mal im Voraus für Eure Tipps.

Zoraundmilli
 
Tiarvi

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Ich denke bei so großen Hunden ist es immer das gleiche, worauf man achten sollte: eine anständige Zucht, gute gesunde Abstammung (es ist wohl eine Neigung zu Herzkrankheiten vorhanden), sorgfältige Aufzucht. Ein guter Züchter ist schon die halbe Miete :) Die Windhundhilfe hat auch immer mal wieder Wölfe, falls das eine Option wäre.
 
Tiarvi

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War leider zu spät zum Editieren -.-

Ich kenn mich jetzt mit den Wölfen nicht so gut aus, da haben wir sicher andere Experten hier, aber ich würde schon auch etwas darauf achten, ob ein Hund eher aus einer 'Showzucht' oder aus einer 'Rennzucht' stammt (bin mir nicht so sicher, ob es da so eine strikte Unterteilung gibt wie bei anderen Rassen). Die Showies sind am allgemeinen ruhiger und ausgeglichener, die 'Renner' können schonmal zur Garstigkeit neigen.
Sicher alles kein Vergleich zu einem Terrier, aber man hat halt doch ein paar kg mehr an der Leine, die da unter Umständen einen anderen Hund an den Kragen wollen. (Die IWI hatte mal einen Rüden, der Vögel aus dem Flug gepflückt hat o_O)
 
mottine

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Da kann Dir @Lady Wolf bestimmt viel dazu erzählen.

Wie bei jedem Hund sollte man halt auf guten Züchter und Verpaarung achten. Und leider werden sie nicht seht alt. habe mal aus Neugier bei Wikipedia geschaut, da steht eine Studie aus 2006.
Leider sehe ich das so, wie bei den Doggen auch: mit ca. 3 Jahren ist der Hund endlich ausgewachsen. Fehler die dann gemacht wurden, können lebenslang zu TA Besuchen führen. Dann hat man ca. 3-4 Jahre einen Hund, mit dem man loslegen kann und schon muß man dran denken, das er nun alt ist.
Das ist nur alleine meine Erfahrung! Kann das nicht auf alle beziehen. Daher wollte ich nie mehr eine Dogge.....aber es gibt auch andere Hunderassen, die wegen irgendwas nicht alt werden.......

Wesen ist ruhig. Er würde nie beschützen. Sage das nur, weil viele ja auch denken: umso größer der Hund, umso gefährlicher ist er.
Bartträger, da muß man sich an die nasse Schnute gewöhnen, denn immer nach dem Trinken oder wenn viel gehechelt wurde, na klar, dann will Hundi schmusen. Ich hatte immer nasse Flecken auf meiner Kleidung.:D

Wohnungsgröße, da sage ich immer: die ist egal, wird man den Bedürfnissen des Hundes auch gerecht. lebte ja selber mit Dogge und Golden in einer 1 Zimmer Wohnung. Aber Abstriche sind dann die Einrichtung. Das der Hund nicht bei jeder Bewegung so dran stößt. Wohnzimmertisch und Blumenvase? Haha, welche Vase....denn sie steht nicht lange auf dem Tisch.

Und was auch wichtig ist, aber bei jedem Hund sein sollte: die Erziehung. Denn wenn...hält man den Hund nicht mit Kraft, sondern Gehorsam. Zudem ist er ehr stur, aber ich denke, das ist auch das "Windhundgen". Windhunde werden nie einen Befehl so ausführen, wie ein Hirtenhund.....grob erklärt. Denn dafür sind sie ja nicht gezüchtet worden.....

Einen großen Unterschied zwischen Show- und Leistungslinie habe ich so nicht erlebt. Gibt es die denn da so, wie z.B. beim Labbi??(
 
J

Jerry_K

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Ich kenne vom sehen her mehrere dieser Hunde und deren Besitzer ein wenig. Alle diese Hunde sind eher sehr ruhig aber seeehr groß.

Ich hab mal wo gelesen, dass man die ursprünglich für die Wildschweinjagd verwendet hat. Also gibt's da auch die Möglichkeit für spontan seeehr viel Power.

Trotzdem tun mir innerlich diese Hunde etwas leid, da kaum jemand den Urbedürfnissen dieser Hunde (Laufleistung bzw Beschäftigung) gerecht werden wird können.
In der Stadt bekommen ja schon DSHs und andere Hunde dieser Größe viel zu wenig Auslastung und die noch größeren werden MEINER Einschätzung nach (in der Stadt) hauptsächlich als Prestigehunde gehalten.
Andere Vergleiche kann ich da leider nicht nicht anbieten.

LG
Peter
 
Tiarvi

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@Jerry_k: Wölfe sind wie alle okzidentalen Windhunde Sprinter. D.h. sie geben bestenfalls mal kurz Gas und wollen dann wieder ihre Ruhe. Sind also, wenn man die Möglichkeiten hat, gut auszulasten. Also im Vergleich zu einem Husky oder Hund wird man ihrem Bewegungsdrang deutlich leichter gerecht.
 
Zoraundmilli

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Danke erst mal für die verschiedenen Tipps.

Ich werde das alles mal rausdrucken und meiner Schwester zukommen lassen. Hat vielleicht der eine oder andere noch ne Literaturempfehlung? Wie schaut es aus bei Rüde /Hündin sind sich die bei denn Wölfen recht ähnlich?

Ich persönlich wollte ja meiner Schwester versuchen abzuraten, aber wer hört schon auf seine kleine Schwester..
 
Easy

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Ich würde auch wie Mottine schon schrieb auf Lady Wolf warten, oder schreib sie doch per PN direkt an. Sie hatte schließlich zwei (Rüde und Hündin) wenn ich das noch richtig im Kopf hat und führt immer noch einen (ich hoffe, ich erzähle jetzt keinen Mist?), also sie müsste sich da auf jeden Fall gut auskennen und dir weiterhelfen können.
 
Patschi

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Hallo!
Ich kann das mit der Neigung zu Herzkrankheiten bestätigen. Das haben mir unabhängig von einander zwei Besitzer erzählt. Die etwas "kleineren" sollen da gesünder sein. Das mit dem Herz wird angeblich von vielen Züchtern runtergespielt. Aber Tatsache ist, daß sie nicht sehr alt werden. Wohnt ihr ebenerdig? Das wäre sinnvoll, denn Treppen sind spätestens im Alter ein Problem.
Gruß Monika
 
Tiarvi

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@Zora: wieso willst du deiner Schwester denn abraten? Wenn ich Doch richtig verstanden habe, hat sie doch reichlich Hundeerfahrung und wenn der Wolf ihr Traum ist, dann wird sie sich doch sicher auch schon informiert haben?
Man muss halt immer versuchen, so realistisch wie möglich einzuschätzen, ob man der Traumrasse gerecht werden kann, oder nicht.
 
Zoraundmilli

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Eben weil ich Angst hab, dass der Wolf nicht sehr alt wird und Knochenprobleme haben könnte. Aber das wäre das erste mal, dass meine Schwester auf mich hört.:S
 
G

Gast 12241

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Hallo Zora!

Ich kann deine Empfehlung gut nachvollziehen obwohl ich IWs als absolut tolle Hunde kennen gelernt habe. 2 davon kannte ich sehr gut. Der erste hatte seit seinem 5ten Lebensjahr massive Herzprobleme und starb (wie selbst die Halterin sagte) "im biblischen Alter von 9 Jahren". Der andere hatte auch Herzprobleme, allerdings schon früher. Er starb mit nicht einmal 8 Jahren. Spazieren war nur an der (kurzen) Leine möglich denn rennen war nicht wegen den Herzproblemen. Beide stammten von sehr angesehenen Züchtern und die Elterntiere hatten wohl auch die besten Papiere und waren komplett gesund.

Allerdings ist es mit den IWs wie mit anderen Rassen auch - ist man ihnen erst einmal verfallen... ;)

Liebe Grüße,
Wulf und Dumbledore
 
Zoraundmilli

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Ja, ich versteh das ja auch. Ich hab ja auch so meine heimlichen "Lieben". Aber weil es eben so hart ist, wenn so ein Schnuffel geht oder nur mit Einschränkungen leben kann, bevorzuge ich halt Tiere, die voraussichtlich gesund sind (man steckt ja nicht drin).

Aber sie soll ihren Wolf bekommen, wir machen das Beste daraus. Sie hat jetzt mal bei zwei Züchtern angefragt. Aber irgendwie kommt mir das vor, als preisen die nur die Vorzüge an und sind nicht wirklich ehrlich. Nur so'n Gefühl.. vielleicht tu ich ihnen auch unrecht.
 
mottine

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Leider ist das aber so. Denn die Züchter wollen ja auch nicht auf den Welpen sitzen bleiben. Ein Züchter, der offen auch über negatives redet, den finde ich gut.
Aber denke, ist wie beim Mali auch: da rühmen sich auch alle, das sie eine reine Leistungslinie züchten, ihre Hunde die Besten sind (sagt ja jeder von seinem) und dann hat die Mutter z.B. gerade mal die BH.......woher weiß man um ihre Leistung, wenn sie nie eine Prüfung gegen Konkurrenz lief?

Daher muß man sich selber schlau machen und offen ansprechen. Und gut auf Reaktion und Antwort warten, da kann man sich dann auch viel mitnehmen.

Denn jedes Lebewesen hat gute und schlechte Seiten, seien diese gesundheitlich oder im Wesen zu finden.
 
Lady Wolf

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Sorry, das ich mich jetzt erst melde. Ich war 2 Tage nicht im Forum :).
Also, ich will mal versuchen deine Fragen zu beantworten ^^.
Es gibt tatsächlich Wölfe mit denen die Besitzer zum Coursing gehen, die sind aber nicht automatisch "griffiger". Herzkrankheit ist bei den Wölfen oft vertreten, aber auch Epilepsie ist ein ganz großes Thema. Man weiß auch nicht genau welcher Hund betroffen ist bevor man es nicht erlebt hat. Bin mir grad nicht sicher, ob man es testen kann. Epi ist bis zu 8. Generation weiter vererbbar, heißt, auch wenn die Eltern nicht auffällig waren, können die Großeltern (oder noch weiter zurück) es trotzdem vererbt haben, leider. Und Epi ist wirklich grausig. Ich weiß von einem Hund, der von seinem Rudel während eines Anfalls auseinander genommen wurde, weil kein Mensch in der Nähe war. Schrecklich... Auch Knochenkrebs ist ein großes Thema, unserer Tom ist am Osteosarkom gestorben. Wir haben ihn ja als Nothund übernommen, und bis wir ihn fit hatten, war es ein langer Weg. Allerdings hatte er nur ein gutes, halbes Jahr in dem es ihm richtig gut ging. Die Welpenaufzucht ist nicht ganz einfach.
Zwischen Rüde und Hündin gibt es in meinen Augen nur die üblichen Unterschiede. Und natürlich die Größe, Tom war gut 10 cm größer als es Mia ist. Tom war auch eher zurückhaltend, während Mia sehr selbstbewußt durch die Welt marschiert :D.Futter brauchte Tom natürlich auch mehr, 65 kg zu 50 kg, also ganz logisch.
Tüddelkram hat man irgendwann keinen mehr, geht ja doch meist kaputt :D. Die Wassermenge, die ein Wölfchen verteilt, ist nicht zu verachten. Wir werden später mal unseren Dielenboden erneuern müssen, der ist quasi abgesoffen ;).
Die Wölfe sind eher Sprinter als Langstreckenhunde, man kann sie also schon gut auslasten. Und unsere Mia geht auch gern stundenlang spazieren. Hat sie schließlich früher ganz allein gemacht, hat ja keiner aufgepasst.
Beschützen können sie aber schon. Unsere Hunde haben mich schon 2 mal gerettet vor fiesen Typen. Allerdings machen sie scheinbar Unterschiede zwischen ihren Menschen (werden beschützt), und Eigentum (egal ^^).
Treppensteigen umgehen wir im Haus mit Rampen, ebenso in den Garten und ins Auto. Trotzdem sollten sie Treppensteigen lernen, denn wenn es sich mal nicht umgehen läßt, möchte die "Zwerge" keiner tragen.
Zur Wildschweinjagd wurden sie nicht genutzt, sondern zur Wolfsjagd. Die Deerhound nutzte man zu Wildschwein-und Hirschjagd.
Als Fachliteratur würde ich dir das Buch von Mary Mc Bryde "Der Irish Wolfhound" empfehlen. Das ist schon recht informativ.
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Wenn doch, einfach melden ;).
 
mottine

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Endlich, hast und ja lange warten lassen!:D
 
Lady Wolf

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Sorry, dafür ist es ja auch umso länger geworden :schreiben:
 
G

Gast 12241

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Hallo Lady!

Wow! Danke für die ausführliche Schilderung! Das mit dem Knochenkrebs wusste ich z.B. nicht. Das hätte ich eher in Verbindung mit Doggen gebracht.

Die Wölfe sind eher Sprinter als Langstreckenhunde
Da muss ich dir widersprechen. ;) Einer meiner geschilderten IWs bekam an Silvester Panik, büxte aus und muss wohl eine 3/4 Stunde in vollem Tempo durch die Gegend gerannt sein. Jedenfalls waren seine 4 Pfoten völlig offen. :( Der hat mir vielleicht leid getan! Allerdings waren wir froh, ihn überhaupt wieder gefunden zu haben. Aber das ist wohl OT... :rolleyes:

Liebe Grüße,
Wulf und Dumbledore
 
Lady Wolf

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Wulf, ich bin auch von einer normalen Situation ausgegangen :), nicht grad Silvester. Und wie ich schrieb: Mit Mia kann man auch stundenlang laufen. Sie ist früher immer im leichten Trab unterwegs gewesen, 10 Kilo zuviel auf den Rippen, aber fit wie ein Turnschuh :D. Aber ich hab dich schon verstanden ^^.
 
Zoraundmilli

Zoraundmilli

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Hallo Lady Wolf,

danke, danke für diesen ausführlichen Bericht!Mit all diesen Infos bewaffnet werden wir uns nun auf die Suche machen. Und, das hab ich meiner Schwester als Versprechen abgenommen, uns Zeit lassen.

Die Gegebenheiten bei meiner Schwester sind okay. Einfamilienhaus, hintenraus ebenerdig mit mittlerem Garten. Und ganz nah Auslaufgebiet.

Eine Frage hab ich noch: Bei dem Krankheitspotezial lohnt ja sicher ne Versicherung. Sind die Prämien bei so anfälligen Rassen höher, wie bei "nor,alen" Hunden?

Danke, danke nochmal und herzliches Wau von

Zoraundmilli
 
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