Grundstellung - Korrektur?

Diskutiere Grundstellung - Korrektur? im Obedience Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; Hallo, wie korrigiert Ihr Euren Hund, wenn er in der Grundstellung schief sitzt? Holt Ihr das Hinterteil mit der linken Hand ran, bis er gerade...
Hermine

Hermine

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Hallo,

wie korrigiert Ihr Euren Hund, wenn er in der Grundstellung schief sitzt?

Holt Ihr das Hinterteil mit der linken Hand ran, bis er gerade und eng sitzt?

Oder kennt Ihr eine bessere Methode?

Ich schaffe es leider nicht, das Leckerchen so zu führen, dass mein Hund

kapiert, was ich von ihm will....

Liebe Grüße
Hermine ;)
 
23.08.2004
#1
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G

Gwimlin

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Hallo Hermine,

ich hole ihn mit der linken Hand ran... Minos hat ewig gebraucht bis er einigermassen gerade und eng gesessen hat... Eng sitzen weitet er immer noch gerne aus... :D

Ich bin gespannt, was die anderen für Tipps haben... :]
 
H

Hutch

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Hallo Hermine,
In den meisten Fällen wird schon in der Vorbereitung zur Grundstellung Fehler gemacht.
Ich will mal den Aufbau der Gs aus meiner Erfahrung aufzeigen.
Niemals nach Kehrtwendungen, Winlkeln oder Bögen die Gs machen.
(Weil dann das Rückgrat des Hundes schon gebogen ist.)
Immer auf einer gedachten geraden Linie die Gs machen.
(So kann der Hund aber auch der Führer sich besser konzentrieren.)
Bevor die Gs gemacht werden soll muß der Hund sich voll auf den Führer konzentrieren. Woher soll der Hund denn auch wissen das er sich jetzt setzen soll?
(Als Hilfe Ausfallschritt, Zungenschnalzen oder Fingerschnippen.)
Holt Ihr das Hinterteil mit der linken Hand ran, bis er gerade und eng sitzt?
Jede Hilfe muß ja irgendwann abgebaut werden. Das ist aber zuviel an Hilfe die ich abbauen muß.

So und nun mal so eine Übung wie ich sie mit der Lea trainiert habe.
Wenn also der Hund auf mich konzentriert ist gebe ich das Zeichen das ich gleich stehen bleiben will.
In der rechten Hand habe ich schon ein winziges Leckerchen. Dieses führe ich über den Kopf des Hundes und bleibe stehen.
Falls der Hund sich schräg hinsetzen will breche ich die Übung ab und beginne neu.
Wenn Du das mit dem Leckerchen nicht hinbekommst, kannst Du auch die Gs-Übung zu Anfang an einer Mauer machen.
Du begibst Dich so dicht an die Mauer das der Hund zwar noch laufen und sitzen kann. Eben gerade sitzen denn die Mauer hindert ihn ja daran schräg zu sitzen.
Bei der Lea habe ich das mit dem Leckerchen hin bekommen.

Hutch
 
M

Micky4

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Und das Leckerchen oder die Wand muß ich genauso abbauen wie die Hilfe mit der Hand. 8)
Helfe auch mit der linken Hand nach.
 
Hermine

Hermine

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Hallo Hutch,

danke für den Tipp. Logo - Mauer... :)

Konzentration passt bei uns. Hab auch immer die gerade Strecke gewählt... sie sitzt auch schon spontan, sobald ich aus dem Fuß heraus stehenbleibe.

Aber aus mir unerklärlichen Gründen gerne schief....

Vielleicht halte ich das Leckerchen mal wieder zu weit rechts?

Wand ist gut, dann haben wir nur noch die Möglichkeit es richtig zu machen! Und macht sie es später dann mal "falsch" gibt´s halt kein Lob.

Ist wie die Bank und die leichte Grätsche beim HIER...

Liebe Grüße
Hermine
 
Hermine

Hermine

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Hallo Micky,

ich hab schon unzählige Hunde erlebt, die jahrelang immer noch mit der linken Hand rangeholt wurden und die HF wurden immer grantiger dabei...

Der Hund lernt anscheinend, dass die "Hilfe" mit der linken Hand Teil der
Übung ist.

Ich kann mir das sonst schwer erklären. Die Hunde wollen es ja richtig machen...

Liebe Grüße
Hermine
 
M

Micky4

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Hallo
Keine Ahnung ob andere das Jahrelang machen müssen
Ich habs nur am Anfang gebraucht als Hilfe , wird ja auch belohnt wenn Hund richtig sitzt.
Sitzt Hund dann von allein richtig werde ich net grantig sondern mache einen Freudentanz ;)
Und überhaupt wer bei der Ausbildung grantig wird hat sowieso nichts verstanden oder??
 
Hermine

Hermine

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Hallo Micky,

klar.... :D

Liebe Grüße
Hermine
 
Hermine

Hermine

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Hallo,

es gibt aber auch Hunde, die gelernt haben, sich selbst zu korrigieren

und z.B. auf den Befehl "korrekt" etc. ihr Hinterteil selbstständig

ranrücken...

Aber wie haben die das gelernt ?(

Wenn ich versuche abzuwarten, bis mein Hund rausfindet, was er

gerade nicht ganz korrekt macht, warte ich wohl bis zum

St. Nimmerleins-Tag...

Oder bin ich mal wieder zu ungeduldig?

Liebe Grüße
Hermine
 
H

Hutch

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Hi,
Sicher jede Hilfe muß ich irgendwann abbauen.
Der Unterschied von einer Körperlichen Hilfe zu einer natürlichen Hilfe ist aber schnell erklärt.
Grundsätzlich bedeutet in meinen Augen jeder Korrekturgriff an den Körper des Hundes eine Minderung meiner Autorität. Das mag verkehrt sein, aber ich sehe es so.
Da Hunde ja auch im Taktilenbereich komunizieren können, kann man nur langsam und manchmal nicht einfach körperliche Berührungen in der Korrektur abbauen.
Viel leichter und einfacher kann man natürliche Hilfen abbauen.
Ein Beispiel, ein Hund soll das "Steh" lernen. Hierzu wird die flache Hand unter den Bauch gehalten und das Wort "Steeeh" gesagt. Wenn der Hund ruhig stehen bleibt wird er gelobt. Die Hand aber muß er noch eine längere Zeit unter dem Bauch spühren, sonst kann es sein das er sich hinsetzt.
Viel einfacher und schneller lernt der Hund wenn er in einer stehenden Position, die er selber eingenommen hat, gelobt und gestreichelt wird. Hierbei wird natürlich auch das Hörzeichen "Steeeh" gesagt.
Noch ein Beispiel. Früher wurde den Hunden die Leinenführigkeit mittels dem kräftigen Leinenruck beigebracht. Die Hunde zeigten dann ein Meideverhalten .
Viele Hunde kamen mit dem einfachen Halsband nicht aus, da wurde schnell ein Stachelwürger genommen. Es mußte einfach richtig weh tun und der Hund lief angeblich schön an der Leine. Das war schwere massive Körperlichekorrektur.
(so hab ich auch meine Hunde führen gelernt)
Viel einfacher und schöner und woran beide Partner, Hund/Mensch, Freude haben ist doch:
Den Hund auf sich fixieren, so das der Mittelpunkt seiner Welt eben Herrchen oder Frauchen ist.
Sich unberechenbar(im positiven Sinne) in den Augen des Hundes machen und so immer und überall die Aufmerksamkeit des Hundes zu erreichen.

Da hat Miky recht, wenn Menschen bei der Erziehung oder Ausbildung ihres Hundes vergrällt werden, sollten sie sich lieber ein "Steiftier" anschaffen.
So`n Teil kann man dann ruhig mit dem Fuß treten

Hutch
 
Hermine

Hermine

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Hallo Hutch,

ich hab die ganzen 4 Monate noch nicht einmal geruckt...

Vorhin wollte sie (angeleint) einer Ratte nach. "PFUI" - sie hat sich

zu mir umgedreht, ich sagte "Fein - komm her", Kong rausgeholt,

wildes Zerrspiel. Ohne Leinenruck.

Ich hab es damals auch auf die harte Tour gelernt. Die Rute war

immer auf Halbmast - jahrelang... wahrscheinlich hätte ich den Befehl

ändern müssen und von vorne anfangen damals.

Mit den Körperhilfen hast Du sicher recht. Der Hund kapiert viel

schwerer, was man will, ist mein Eindruck.

Alles, was er von selber macht und wofür er belohnt wird, merkt er sich

ganz schnell und es sitzt.

Zum Beispiel hatte meine Terrierhündin AUS im Spiel gelernt. Immer,

wenn sie von selber ausließ, gab es ein Leckerchen. Dieser Befehl

hat sogar funktioniert, als sie einmal eine fluglahme Ente erwischt hatte!

Liebe Grüße
Hermine
 
H

Hutch

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Hi,
Eines verstehe ich aber in der ganzen Geschichte nicht.
Früher waren die Menschen doch eigentlich viel naturnäher als es heute der Fall ist.
Ich meine früher gab es doch noch nicht solch eine technisierte und digitalisierte Welt. Die Menschen leißen sich doch eigentlich mehr einfallen um Probleme zu bearbeiten.
Wieso ist man denn damals niemals auf diesen Trichter gekommen?

Hutch
 
Hermine

Hermine

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Hallo Hutch,

ich denke, das hat mit dem falschen Autoritätsbegriff zu tun. (Und

der wiederum mit der streng hierarchischen Gesellschaftsstruktur.)

Man ging davon aus, dass der Hund nicht kooperativ, sondern von Natur

aus widerspenstig sei. Und diesen Widerstand wollte man brechen mit

Zwang. Man konnte sich nicht vorstellen, dass ein Hund gerne mit dem

Menschen zusammenarbeitet...

Führung hieß Zwang und Gewaltmaßnahmen. Autorität hieß Herrschaft.

Der Herr musste seine Position mit körperlicher Gewalt durchsetzen.

Wenn man heute so liest, was für ein Schreckensbild des "dominanten

Hundes" so verbreitet wird (unabhängig davon, dass es vereinzelt

natürlich dominante Hunde gibt und auch aufstrebende Hunde in der

Hierarchie, vor allem wenn sie vermenschlicht behandelt werden), sind

das meiner Meinung nach die Überreste dieser Ansicht vom Hund.

Vielleicht steckt auch Angst dahinter - vor der "bösen Wolfsnatur"

im Hund...

Ich finde, inzwischen ist es allerdings teilweise umgekehrt. Da wird mit

Leckerchen rumgeschmissen und in den höchsten Flötentönen

gelobt, bloß weil der Hund mal guckt... :D

(Was jetzt nichts mit der korrekten Grundstellung zu tun hat.) ;)

Manche Hunde, die ich sehe, ignorieren ihre Leute hoheitsvoll und die

loben und tutteln herum und merken es nicht einmal!

Liebe Grüße
Hermine ;)
 
mottine

mottine

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Hallo Hermine,
am Anfang habe ich auch die linke Hand genommen, zur Korrektur.

Aber ich gebe auch zu, Rino hat das schnell selber gelernt.

der Befehl "Ran" heißt:
bei mir mit Körperkontakt.

Immer wenn sie mich berührte, kam ein "Ran" mit Lob.
Ich stehe in der Wohnung vor einer geschlossenen Tür.
Rino neben mich.
Ran.
Erst wenn sie sich an mich drückte, Tür auf und rein.

Absolut spielerisch.

Sitzt sie in der GS schief, langt ein freundliches, lockendes "Raaaan" (früher noch mit Fingerschnippen von vorn nach hinten gehend, und schon kommt der Po rum, mit einem Hops.
Sofort Lob.

Wie immer selfmade bei mir, aber es klappt.

Warum die Ausbildung früher anders war?
Ich glaube, da machte man sich nicht solche Gedanken wie heute. Entweder der Hund war ein Hofkettenhund, Spielgefährte und im Hundesport hatte er halt zu funktionieren.

Ich kenne auch noch die harten Methoden, mit Nägeln innen am Lederhalsband, spitz gefeilten Stachlern, rumschreien....
aber diese Hunde waren auch im Zwinger oder auf dem Platz.

Als ich mich über Malis informierte, sagten fast 80% der Züchter:
-ein Mali gehört in den Zwinger und auf den Platz!
-der macht die Wohnung klein
-wird aggressiv
-einer sagte mir sogar, das jeder Fehler, den ich mache, später von dem Hund gerächt wird, er dann gegen mich geht, weil ich damals was falsch gemacht habe.

Das Mail habe ich glaube sogar noch!

Das würde aber ein menschliches Denken vorraussetzen.

Also, meine Freundin hat ihre Malis im Haus, die liegen auf dem Sofa, schlafen im Bett...und sie läuft die DM mit.

Zum Glück hat sich einiges geändert, denn Rino ist es egal, ob sie auf dem Platz ist oder auf einer Wiese rennt, Stöbersuche macht. Hauptsache:
sie macht was.

Zum Glück hat man sich in den letzen Jahren mehr mit der Erziehung/Ausbildung beschäftigt.
Aber jeder muß seinen Weg mit dem Hund finden, was nicht einfach ist.

Aber, liebe Hermine, Du hast das schon gut erklärt. Der Hund soll nicht hören, er hat zu funktionieren.
 
H

Hutch

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Hi,
Ein altes deutsches Sprichwort sagt:
"Zuviel ist ungesund"
Und das ist mit allem so.
Ich finde, inzwischen ist es allerdings teilweise umgekehrt. Da wird mit
Leckerchen rumgeschmissen und in den höchsten Flötentönen gelobt, bloß weil der Hund mal guckt.
Genau, eine sinnvolle Anwendung der neuzeitlichen Methoden ist bestimmt nicht von der Hand zu weisen.

Ich hab mal in meinem Bücherschrank gesucht und etwas absolut "Krasses" gefunden.

Lehrbuch von 1910
Original Text aus
Der Polizeihund seine Erziehung Dressur und Verwendung.
Der Dressurraum
Zur Vornahme der Erziehungsübungen ist ein leerer Raum von etwa 8-10 m Länge und 3-4 m Breite erforderlich. Grundbedingung ist , daß dieser Raum vollständig leer und auch dicht verschließbar ist, damit der zu erziehende Hund sich weder unter einen Gegenstand verkriechen noch entfliehen kann. Fremde dürfen bei den Unterrichtsstunden nicht anwesend sein. Überhaupt ist jeder Umstand, durch welchen der Zögling abgelenkt werden könnte, zu beseitigen. Ferner sind für die Übungen erforderlich ein Dressurhalsband nach Oberländer (Lederhalsband mit eingearbeiteten Nägeln ) und eine etwa 1-1,50m lange Leine.
1. Grad der Leinenführigkeit
Der Hund soll seinen Führer auf seinen Dienstgängen begleiten. Hierzu ist vor allen Dingen nötig, das der Hund zum Sraßenanstand erzogen wird. Er soll nun auch lernen, an der Leine, ohne vorzuprellen, zurückzubleiben oder seitlich auszuweichen, seinem Herrn zu folgen. Man lege dem Hunde das Dressurhalsband an. Die Stacheln liegen im Nacken. Der Ring für die Leine zeigt nach der rechten Halsseite. So führe man den Zögling in den Dressurraum. Der Hund steht quer vor dem Dresseur, mit dem Kopfe nach der rechten Hand zeigend. Man fasse mit der linken Hand die Leine, welche in den Ring des Dressurhalsbandes eingehakt ist. Nun Kommandiere man "Hier" und mache "rechtsum": Man gehe so dicht mit der linken Hand an der Wand entlang, das der Hund hinter dem linken Knie folgen muß. Der Hund wird, sobald er versucht nach hinten auszuweichen, sofort die Stacheln spüren. Er wird sich hinlegen und heulen. Man bleibe stehen und versuche durch Zureden den Hund zum Folgen zu veranlassen. Ist dieses ohne Erfolg, gehe man einfach weiter und ziehe den Hund an dem Stachelhalsband hinterher. Er wird schließlich aufstehen und folgen. Nach ungefähr 10 Minuten,aber erst wenn der Zögling guten Willen zeigt und folgt, mache man Halt. Man nehme ihm das Dressurhalsband ab und verabreiche ihm einen Leckerbissen, dann entlasse man den Hund aus dem Übungsraum. Die Übung muß an drei aufeinander folgenden Tagen morgens und abends je 10 Minuten wiederholt werden. Hierbei ist streng zu beachten, das außer dem etwa notwendig werdenden Mitschleifen der Hund nicht bestraft wird. Unarten übersieht man vorerst noch, der Hund darf aber nicht merken das man davon Notitz nimmt.

Heftig heftig, aber so war es nun einmal vor fast 100 Jahren.

Hutch
 
mottine

mottine

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Hallo Hutch,
wow! Aber so lief das halt ab.
zum Glück macht man sich heute mehr Gedanken.
Ich kannte "alte" Hundler, die hatten dieses Halsband noch im Keller. Wenn Du das mal gesehen hast, ist ein Stachler lächerlich!

Bin ich froh, das sich die Einstellungen geändert haben!
 
H

Hutch

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Hi,
Genau, ich sag immer, "Gottseidank sind wir davon 1000 Jahre entfernt".

Schlimm finde ich es nur wenn einige Menschen in diesen "1000 Jaren" nichts absolut nichts gelernt haben.

Hutch
 
S

Sandra5

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Hallo Hermine,

ich habe die Erfahrung gemacht das Hunde nicht lernen sich gerade in Grundstellung zu setzen, wenn sie mit der Hand an den Hundeführer herangerückt werden.

Dagegen haben wir sehr gute Erfolge z.B. mit Lecker in der linken Hand. Die Hand wird in dem Moment wo der HF stehen bleibt leicht nach außen geführt. Dadurch geht der Kopf leicht nach außen und der Hund sitzt gerade. Sobald der Hund gerade neben dem HF sitzt bekommt er das Lecker.
Alternativ kann man Begrenzungen setzen. Z.B. eine Mauer, einige Stühle, ein paar Stäbe o. ä. Wichtig ist das die Belohnung sofort kommt, wenn der Hund gerade sitzt. Sitzt er trotzdem schräg, einfach ignorieren und kein Lecker, Lob oder Spiel.

Wir hatten gerade erst eine Dobi-Hündin auf dem Platz. Sie saß immer schräg. Zuerst haben wir die HFin große Linksbögen gehen lassen. Dann saß die Hündin immer gerade. Wenn sie aber gelobt wurde rückte sie wieder in die Schräge. Diese Hündin durfte nur noch an der linken Seite kurz gestreichel werden um sie zu loben. Jetzt klappt es!!!

Gruß

Sandra :)
 
H

Hutch

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Hi,
Jetzt wo ich das gerade von Sandra lese fällt es mir auch wieder ein.
Große Linksbögen laufen ist auch eine gute Hilfe.
Nur wird dann aus dem Bogen langsam und für den Hund unmerklich eine Gerade.

Hutch
 
Hermine

Hermine

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Hallo Sandra,

ja... danke!
Das ist bestimmt der Punkt.
Werd noch zum Elchi mit der Leckerchenhand. Halte ich es rechts - läuft sie wunderschön mit Blick-Kontakt und zu weit vorne. Halte ich es links innen am Bein - läuft sie korrekt,aber sitzt schief.
Gut - also weiter nach außen und während dessen stehenbleiben... Wenn die Schulter nachrückt, krieg ich einen Rennkrampf... :D

Wie krieg ich sie dazu, allein die Hinterhand zu bewegen?

Dazu kommt, dass sie ja lernen soll, sich selbst zu korrigieren. Ich soll also nicht 2 Schritte weiterlaufen, wenn sie schief sitzt.

Aber wie?!

Ich stell mich vielleicht an... :D 8)

(Und das "Platz" soll ich ihr so beibringen, dass ich ihr das Leckerchen quasi an und unter die Brust halte... damit sie nicht nach vorne rückt unwillkürlich später. Alles umdenken...)

Liebe Grüße
Hermine
 
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