Unfall mit Hund im Auto

Diskutiere Unfall mit Hund im Auto im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; Hallo, aus gegebenem Anlass (wir hatten grad im Urlaub einen Crash, zum Glück ohne Hund im Auto) mal die Frage: Habt ihr schon mal einen...
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Conni

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Hallo,
aus gegebenem Anlass (wir hatten grad im Urlaub einen Crash, zum Glück ohne Hund im Auto) mal die Frage:
Habt ihr schon mal einen Autounfall gehabt, bei dem Eurer Hund im Wagen war?
Wo war er bzw. wie war er gesichert?
Ist ihm was passiert? Wie hat er reagiert (direkt nach dem Unfall, aber besonders auch auf das Autofahren an sich später)?
 
03.08.2004
#1
A

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Schau mal hier: Unfall mit Hund im Auto . Dort wird jeder fündig!
K

katrin-und-zoo

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hallo,

na ich hoffe euch ist nix schlimmes weiter passiert...

ich hatte vor ca 1jahr einen autounfall bei dem mir ein auf meiner spur entgegenkommender wagen, meinen alten peugeot schrottreif fuhr

ich hatte zum glück nur 1 hund mit, der auch durch ein trenngitter gesichert war - malve hat von den ersten 5min schock sich wieder erholt u passiert ist ihr zum glück auch nichts - nur ein wenig die püfote gestaucht

ich dadeden hatte ein schleudertrauma, stauchungen der hws und beider arme, besonders den rechten konnte ich ewig nicht benutzen

katrin
 
B

bigking111

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Ich habe mienen Kleinen, jetzt 4 Monate zum ersten Mal im Auto mit und da ist mir einer hinten drauf geknallt. Heckklappe war so verzogen, dass sich über eine Stunde nicht an die Box kam, um ihn rauszuholen.

Uns ist nichts passiert.

Nur seit diesem Unfall mag er nicht mehr ins Auto. Wenn er mal drin ist, ist es gut.
 
Wiesie

Wiesie

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Hi Conni,

frage mal Mottine. Sie hatte einen Unfall mit dem Auto und ihre Rino saß drin.

@ BigKing:

Ich habe ene Doppelbox in meinem Auto. Sie ist sicherer als Trenngitter, die nur reingeklemmt werden, aber man kommt schlecht dran, wenn was passiert. Darum werden wird unser nächstes Auto ein fest eingebautes Gitter nach vorne hin haben und das wird eine Fluchttür haben. Sollte man an den Kofferraum nicht herankommen, kann man ihn immernoch durch die Fluchttür nach vorn holen.
 
P

Panda1

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hi,
und wie sind eure Meinungen zu Anschnallgurten speziell für kleine Hunde?
Meiner liegt jetzt immer im Beifahrerfußraum.
Gruß Panda
 
K

katrin-und-zoo

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früher fand ich die ganz praktisch, aber bei mehr als 2 hunden total ungeeignet, da diese sich ständig drin verhäddern

katrin
 
Wiesie

Wiesie

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Davon halte ich gar nichts.
Der Hund hat meiner Meinug nach auf der rücksitzbank nichts zu suchen. Denn er hat dort keine Möglichkeit, wirklich gemütlich zu liegen. Außer natürlich, man hat einen Minihund.
Ist der Hund nicht wirklich kurz angeschnallt, dann kann er bei einer schärferen Bremsung in den Fußraum fallen. Ist er sehr kurz angeschnallt, dann kann er sich kaum noch bewegen.
Dazu kommt, daß der Hunde-Sicherheitsgurt nicht die selbe Aufgabe hat, wie unsere Gurte: Sie sollen den Hund nicht vor Verletzungen bewahren. Das steht zwar auf der Packung drauf, aber ich habe mich mal sehr ausführlich darüber beim ADAC informiert, die die Dinger getestet haben. Sie sollen nur verhindern, daß der Hund nach vorne fliegt und dabei die vor ihm sitzenden Personen gefährdet.
Das heißt konkret: Keiner der Hunde-Dummys hätte auch nur annähernd eine Chance gehabt, einen Chrash zu überleben.

Im Fußraum des Beifahrers ist ein Hund am sichersten aufbewahrt, solange er bei einem Frontalaufprall nicht eingequetscht wird. Aber je nach Größe hat er dort nicht viel Platz.

Auch sicher (auch für den Hund) ist der Hund immer im Kofferraum aufgehoben. Dort hat er auch Platz und kann sich frei bewegen. Allerdings muß der Kofferraum unbedingt gut nach vorn gesichert sein, und zwar durch ein Gitter. Netze sind absolut wirkungslos, der Hund fliegt einfach hindurch.
Die Universalgitter, die man einklemmen kann, sind auch nur für die Optik. Im Falle eines Unfalles hält des den Hund nicht zurück. Im Gegenteil, es fliegt samt dem Hund nach vorne.
Die Gitter müssen also fest eingebaut und an den Holmen verschraubt sein. Naja, ob der Hund einen richtigen Chrash überlebt, hängt in diesem Fall davon ab, wo sich der Hund gerade wie aufgehalten hat. Klar, je näher er an der Rücksitzbank liegt, desto weniger Schwung bekommt er und desto sicherer ist die Sache. Am Sichersten ist es, wenn er direkt an der Rüchsitzbank quer zur Fahrtrichtung liegt. Aber deshalb würde ich keinen Hund dort "festnageln".
Aber Hundeboxen sind deshalb schön sicher, weil sich die Hunde nicht so viel bewegen können. Andererseits können sie splittern oder sich verbiegen und den Hund damit gefährden.
Sind noch andere Gepäckstücke im Kofferraum, hat der Hund natürlich wenig Chancen, er kann von ihnen erschlagen werden, auch wenn es nur ein Napf ist.

Übrigens, ganz wichtig:

Die Rücksitzbänke sind in allen Autos nicht sehr sicher eingebaut. In allen Frontalcrash-Tests ab einer bestimmten Geschwindigkeit (weiß nicht mehr wie viel, war aber keine Autobahn-Geschwindigkeit) kommen die Rücksitze einfach nach vorne geflogen. Um das zu verhindern, gibt es nur eine Möglichkeit, die übrigens ganz einfach ist:
Die hinteren Sicherheitsgurte müssen geschlossen sein, auch wenn sich kein Fahrgast dort befindet. Die Gurte sind ja am Holm befestigt und sind dazu in der Lage, die Bänke und die Insassen und alles Mögliche zurück zu halten.
 
_Sunny_

_Sunny_

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Momentan gehören wir zu den Autofahrern die den Hund leider nicht in den Kofferraum packen können (haben nen kastenkofferraum).

Wir haben so eine nylon schondecke, die an den Kopfstützen montiert ist, somit kann der Hund schon mal nicht in den Fussraum der Rücksitze.
Auf der Nylon-Decke habe ich aber noch eine Fleeze Decke liegen, damit es bequemer für ihn ist und nach 5minuten autofahrt rollt er sich dann auch direkt am gurt zusammen und schlaeft.

Damit Henry auch nicht nach vorne kann, oder gar nen "freiflug" macht, wenn doch mal was passieren sollte, hat er einen Anschnallgurt um. Allerdings hatte ich bei dem Geschirr angst das es einschneidet, scheuert oder kneift, auch hat ers nie gerne getragen. Ich bin dann in den Tierladen und habe mir ein gepolstertes normales Geschirr geholt (habe dort nachgefragt ob ich es auch fürs auto nehmen kann) und bin damit dann zum ADAC und habe dort auch nocheinmal nachgefragt. Weder Tierladen, noch der ADAC hatten bei dem Geschirr bedenken (haette ich sonst umgetauscht). Der Hunde-Anschnallgurt wird ganz normal ins Geschirr eingeklickt, wie auch bei dem dazu gehörigen Geschirr. Bei dem Geschirr gibts keine zicken, oder anstalten wenn ich es anlegen will.

Allerdings hat er ab und an den trick raus auf den auslöser vom gurt zu treten :(

Ideal ist es sicher nicht, aber es ist besser als gar nichts.
Wir versuchen auch Autofahrten zu vermeiden, aber immer geht es leider nicht. Er liebt autofahren, aber eben wegen der sicherheit.

Schätzungsweise im Oktober kriegen wir endlich das neue Auto geliefert und dann gehts ab in den Kofferraum, ein Gitter ist dann gleich von Werk ab eingebaut so das er keine chance hat nach vorne zu gelangen.
 
M

Mella3

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Uns ist gerade mit Hund und Kind einer am Samstag hinten rauf gefahren. Es ist zwar keinem was passiert aber der Schreck war doch ziemlich gross. Amy war angeschnallt und trotz Unfall eigendlich gut drauf. Sie macht jedenfals kein Terror wenn sie ins Auto soll :D
 
Krokochen

Krokochen

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Hallo!

Ich hoffe, mir ist keiner böse, wenn ich meine Frage hier stelle, passt ja irgendwie dazu. (Ansonsten bitte Bescheidsagen, dann lösch ich's und mach nen eigenen Thread. merci! ;) )

Wir haben einen Golf2 und ein smart Citycoupe (also den ganz normalen Zweisitzer).
Wo kann denn da unser Jack Russell Terrier am besten mitfahren?
Ich tendiere zum Beifahrerfußraum in beiden Autos, im smart evtl. im "Kofferraum" in der Hundebox, sofern die Atlas30 hinten hineinpasst.

Kann es zu Problemen bei Verkehrskontrollen kommen?

LG,
Tina
 
Wiesie

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Bei Verkehrskontrollen bekommen alle diejenigen Probleme, die ihre Hunde ungesichert mitfahren lassen.
Also alle Leute, deren Hunde, im Beifahrerfußraum, frei auf der Rücksitzbank oder im Kofferraum ohne Sicherheitsgitter fahren.
 
M

Mel S.

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@ Wiesie

Ich dachte im Beifahrerfußraum wäre das ok? Du hast selbst geschrieben:
Im Fußraum des Beifahrers ist ein Hund am sichersten aufbewahrt, solange er bei einem Frontalaufprall nicht eingequetscht wird. Aber je nach Größe hat er dort nicht viel Platz.

@all:

Ich habe mir für das Auto zuerst ne Decke gekauft, so wie sie _Sunny_ benützt. Allerdings stellte ich fest das ich doof bin und das Geld zum Fenster rausgeschmissen habe, weil ich ja hinten in meinem Auto keine Kopfstützen habe. :wallbash:
Danach habe ich mir ein Geschirr gekauft (das ich auch zum Gassigehen benütze) und ein Verbindungsstück als Sicherheitsgurt. ( Ich hoffe ihr wisst was ich mein)
Tja das Resultat:
zu kurz ist doof, weil er dann nur sitzen oder nur liegen kann und das immer am selben Ort in der selben Position. Zu lang hängt er dauernd so halbert in den Fußräumen. Ausserdem wickelt er sich das dann oft so komisch ums Bein, das es ihm das Bein einzwickt, das Geschirr ist dann total schief was dann drückt (auch wenn es gepolstert ist). Auch bekommt er den Gurt mal raus und ist dann ganz schnell bei uns vorne. 8o
Wir haben ihn jetzt scho öfters mit vor genommen in den Fußraum des Beifahrers wo er sich zwischen die Beine setzen durfte. Dort behält er dann die Leine an, die dann der Beifahrer hält.

Wie sollte man denn einen Hund im Beifahrerfußraum sichern können?
 
Wiesie

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Im Beifahrerfußraum kann man den Hund nicht sichern. Dennoch ist er dort auch ohne Box/Gurt sicher aufbewahrt. Und danach wurde gefragt.
Kommt man in eine Polizeikontrolle, kann man aber Schwierigkeiten bekommen. Das ist der Nachteil der Geschichte.
Am Sichersten ist der Hund auf "legale Weise" im Kofferraum in einer Box oder mit einem fest eingebauten Gitter (kein Klemmgitter) aufbewahrt. Aber das kann nicht jeder machen. Und wenn ich dann die Wahl hätte zwischen Fußraum und Sicherheitsgurt, würde ich den Fußraum nehmen, und das Risiko der Kontroll eingehen.
 
Wiesie

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Ich bin jetzt noch etwas schlauer: Ein ungesicherter Hund kostet 30 Euro bei einer Kontrolle.
 
_Sunny_

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was mich mal interessieren würde:
gilt ein gepäcknetz (also kein gitter) auch als ungesichert bei kontrollen?
weisst du das wiesie? nur mal so rein informativ.
 
Wiesie

Wiesie

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Leider weiß ich das nicht. Es kommt darauf an, warum der Hund gesichert sein soll. Wenn er nicht nach vorn krabbeln und den Fahrer stören soll, dann wird es sicher in Ordnung sein.
Aber ich denke, daß man die Hunde deshalb sichern muß, weil sie sonst bei einem Unfall als lebendes Geschoss enden und die Mitfahrer gefährdet. Und dann gilt ein Netz nicht, denn ein Netz wird vom Hund beim Unfall einfach mitgenommen. Es ist nicht so stabil, daß es einen Hund, egal welcher Größe, zurückhalten kann.
Die eingeklemten Universalgitter fliegen übrigens auch mit dem Hund nach vorn.
 
C

Conni

Gast
Rein rechtlich gesehen gilt ein Trenn-Netz oder auch ein Klemmgitter als ausreichende Sicherung des Hundes. Praktisch gesehen nutzen sie allerdings im Ernstfall wohl so gut wie gar nichts...


Auch wenn wir jetzt ein bisschen vom Thema abgekommen sind (es ging ja um Unfallerfahrungen mit Hund im Auto...), hier mal ein bisschen "Gesetzliches" zum Hund im Auto bzw. zur Sicherung desselben:

Quelle: ADAC

Sicherung von Tieren im Auto
Nach § 23 der Straßenverkehrs-Ordnung ist der Fahrer dafür verantwortlich, dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges durch die Ladung oder die Besetzung (auch Tiere) nicht leidet. Deshalb müssen folgende Punkte beachtet werden:

- Störung bzw. Gefährdung des Fahrers durch frei bewegliches Tier (Unfallgefahr)
- Als Folge mögliche versicherungsrechtliche Probleme
- Verletzungsrisiko für Insassen durch Aufprall des Tieres: Da bei einem Aufprall mit 50 km/h kurzzeitig das dreißigfache des Eigengewichtes auf den Körper wirken kann wird deutlich, dass auch Tiere vor der Gefahr des nach vorne Schleuderns geschützt werden müssen.
- Eigensicherung des Tieres

Gesetzliche Prüfvorschriften zu Sicherungssystemen für Tiere existieren nicht. Es ist aber bei der Auswahl von Produkten sinnvoll, auf eine Bestätigung zu Crashtests oder DIN-Prüfungen zu achten. Neu auf dem Markt: Systeme, die zur Befestigung im Fahrzeug nicht die Sicherheitsgurte, sondern die (in neueren Fz-Modellen) serienmäßig vorhandenen Verankerungen für "Isofix"-Kindersitzsysteme nutzen.


Rückhaltesysteme für Tiere im Auto
Tiere im Auto sichern
Transportboxen sind der beste Schutz.

Wer ein Tier im Auto transportiert, riskiert unter Umständen Gesundheit und sogar das Leben von Mensch und Tier. Und zwar dann, wenn es zu einem Unfall kommt und das Tier nicht entsprechend gesichert ist. Nach Erfahrungen des ADAC sind tatsächlich die wenigsten der meist vierbeinigen Freunde im Wagen gut gesichert. Ein Crash-Versuch, den der ADAC, der TÜV Bayern Sachsen und der Fernsehsender Pro Sieben gemeinsam durchgeführt haben, zeigt, wie groß die Gefahr hierbei für Mensch und Tier sein kann.


Bei dem Crash-Versuch prallte ein Pkw mit 50 km/h gegen ein starres Hindernis. Auf beiden Vordersitzen saßen angeschnallte Dummys. Auf der Rückbank befand sich ein ungesicherter großer Hunde-Dummy mit 32 Kilogramm Gewicht, auf der Kofferraum-Abdeckung lag ein weiterer, zirka sechs Kilogramm schwerer Hunde-Dummy. Bei dem Aufprall wurde der kleine Hunde-Dummy an die Windschutzscheibe geschleudert, ein echter Hund wäre tödlich verletzt worden. Der schwerere Hunde-Dummy wurde ebenfalls "getötet", als er plötzlich mit dem Dreißigfachen seines Gewichts gegen die Rückenlehne des Fahrersitzes prallte und diesen schwer beschädigte. Fahrer und Beifahrer hätten dadurch höchstwahrscheinlich stärkere Verletzungen erlitten.

Fazit: Tiere sollten bei Fahrten im Auto richtig gesichert werden. In der Praxis zeigt sich, dass Schutzdecken zumindest bei stärkeren Kollisionen weder Insassen noch Tier schützen, und dass Hunde-Sicherheitsgurte zwar die Menschen, aber weniger gut den Vierbeiner schonen. Das gilt im wesentlichen auch für Trennetze oder -gitter, die den großen Laderaum in Kombi-Limousinen abschotten sollen.

Am geeignetsten für einen wirksamen Schutz von Mensch und Tier sind spezielle Tier-Transportboxen. Diese bestehen aus Kunststoff und sind in vielerlei Größen erhältlich. Sie sollten nicht zu groß ausfallen, um das "Höhlengefühl" und damit das Wohlbefinden des Tiers zu verstärken. Zu diesem Gefühl trägt auch bei, wenn man die Box samt Tier möglichst dunkel abstellt, zum Beispiel im Fußraum hinter dem Beifahrersitz oder bei Schrägheck-Limousinen im Kofferraum (dabei aber unbedingt die Hutablage entfernen).Im Laderaum von Kombi-Limousinen sollten die Boxen immer quer direkt hinter den Rücksitzlehnen untergebracht und fixiert werden. Wenn nur auf der Rückbank Platz ist (etwa bei Stufenhecklimousinen mit abgetrenntem Kofferabteil), dann sollte man die Box dort ebenfalls querstehend abstellen und so gut wie möglich gegen Rutschen absichern. Durch die Querposition wird der Stoß auf das Tier bei einem eventuellen Aufprall gleichmäßiger verteilt. Wichtig ist, das Tier allmählich so an die Box zu gewöhnen, dass es diese akzeptiert und sich gern darin aufhält, zum Beispiel, indem man die Box zu Hause frühzeitig als Schlafgelegenheit für den Vierbeiner benützt.


Gerichtsurteil
Ein Autofahrer, der einen Hund im Fahrzeug mitnimmt, muß sicherstellen, daß ihn der Hund beim Fahren nicht behindert. Weil ein verunglückter Geschäftsmann keinerlei Vorkehrungen getroffen hatte, um ein unkontrolliertes Einwirken des Hundes zu verhindern, bleibt er jetzt auf seinem hohen Unfallschaden sitzen. Das Oberlandesgericht Nürnberg wies die Klage des Unternehmers gegen seine Vollkaskoversicherung als unbegründet ab. Der Kläger habe sich den Unfall selbst zuzuschreiben, befand das Gericht; denn er habe einfachste Vorsichtsmaßnahmen unterlassen und dadurch grob fahrlässig gehandelt.

Nach Überzeugung der OLG-Richter hatte der Mann seinen Jagdhund im Rückraum des Fahrzeugs transportiert, ohne das eingebaute Trenngitter aufzurichten oder den Hund wenigstens an die Leine zu legen. Während der Fahrt im Baustellenbereich einer Autobahn sprang der Hund plötzlich ins Lenkrad. Der PKW kam von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Behelfsleitplanke und überschlug sich. Dabei entstand am Fahrzeug - einem Wagen der Nobelklasse - ein Sachschaden von 94.000 DM.
OLG Nürnberg, Az.: 8 U 2819/96

Anmerkungen zur Rechtslage:

Der Leistungsausschluß wegen grober Fahrlässigkeit gilt nur im Bereich der Sachversicherung, zu der auch die Kaskoversicherung zählt.

Im Bereich der Haftpflichtversicherung reicht dagegen grobe Fahrlässigkeit nicht aus. Hier kann sich die Versicherung nur dann auf ihre Leistungsfreiheit berufen, wenn der Versicherungsnehmer den Schaden vorsätzlich herbeigeführt hat.

Die unterschiedliche Behandlung beider Versicherungssparten hängt damit zusammen, daß es bei der Haftpflichtversicherung um den Ersatz fremden Schadens geht, bei der Kaskoversicherung dagegen um den Ersatz des eigenen Schadens.

Im konkreten Rechtsstreit zwischen dem Unfallfahrer und seiner Kaskoversicherung ging es ausschließlich um den Eigenschaden des Versicherungsnehmers.

Wäre durch den Unfall auch ein anderer zu Schaden gekommen, dann hätte die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers trotz der groben Fahrlässigkeit ihres Versicherungsnehmers für den von ihm verschuldeten Fremdschaden aufkommen müssen.


Sooooo... jetzt haben wir mal Wiesie bisschen Konkurrenz gemacht mit langen Postings....
:D :D :D
 
mottine

mottine

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Hallo Conni,
na, da weißt Wiesie auf mich hin.

Also:
Polin nimmt auf der Autobahn den Beschleunigungsstreifen um zu wenden, um die Ausfahrt (dann als Geisterfahrer) zu kriegen.
Wir sind dann trotz Bremsung so mit 60-17km/h in ihre Fahrerseite gekracht.
Totalschaden.

Rino saß im Kobi in einer Gitterbox. Sie ist samt Box durch die Rückbank gebrochen. Hätte da einer gesessen!
Eine Kennel (Plastikbox) wäre geplazt und hätte sie schwer verletzen können. Ein Trenngitter hätte sie nicht gehalten, sie wäre durch die Frontscheibe geknallt.

Wir sind gleich aus dem Auto raus, da wir auf der Autobahn standen. Rino war etwas belämmert, eingeschüchtert.
Einen Tag später lahmte sie. Der TA konnte "nur" Prellungen feststellen, da kein Befund auf den Röntgenbildern zu sehen war.

Früher saßen meine Hunde im Fußraum des Beifahrersitzes. Da können sie nicht geschleudert werden, bei einem Unfall.

Gitter und Netze im Kompi halten NUR vom rumturnen ab, sind leider keine Auffanghilfe.
Plastik? Nein, das kann platzen! Gibt´s auch ADAC Teste drüber.
Sicherheitsgurt? Sitzt der nicht richitg oder der Hund sitzt nicht korrekt, können die Rippen oder Schlimmeres brechen.

Ja, soll 30€ kosten. Das hast Du ja gut aufgeführt.
In der letzten ADAC Zeitung stand auch, das Wiederholungstäter sogar Punkte kriegen können.

Ich erschrecke immer, wenn der Westie auf der Hutablage liegt. Bei einer Bremsung kann er nicht nur durch die Scheibe fliegen, auch gegen die Nackenstütze und so den Vorderen das Genick brechen!
Später wurde dann festgestellt, das die Prellungen wieder die Knochenhautentzündung hervorgerufen hatten.
Ich vermute immer noch was am Knie (Unfall war im Dezember), aber eine Spiegelung könnte mehr kaputt machen, als wenn man es so läßt.
Kann auch eine angewöhnte Schonhaltung sein.

Gut war allerdings:
sie fährt weiterhin gerne Auto hat keine Probleme.
 
H

Hovifrauchen

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Also Sam fährt imme im Kofferraum, ist ein Großer Kastenwagen. Der Kofferraum ist wegen der Rücksitze nur minimal größer als der eines Kombies aber halt hoch. Sam kann da bequem drin sitzen sich in alle richtungen drehen und sich bei längeren fahrten hinlegen. Der Kofferraum ist mit einem alten Teppisch ausgelegt den wir rausnehem wenn Sam nass geworden ist wegen dem gestank. Den bekommt man so schlecht aus der alten kiste raus.
Weill das Dach für ein Hundegitter zu hoch ist (war ein drinn ist aber immer abgegangen wenn Sam sich dagegen gelehnt hat) hat Schwiegervater eine Holzwand hinten eingeschraubt. Die ist so hoch das der Hund nicht drüber kann aber tief genug das man noch drüber schauen kann.
Ich weiss Holzwand ist nicht gerade das besste aber sollten wir mal ein neues Auto bekommen wird es wieder ein Kasten da kommt aber ein Gitter rein, kann man sich ja einbauen lassen.

Auffahr unfälle gab es glaube ich 2 x und einen recht schweren Unfall wo ein anderer in die Fahrertür gerahst ist.
Sam ist dabei nie was passiert bis auf den schreck in erster minute.
angst vorm Autofahren hat er nie gehabt, er liebt Auto fahren über alles. Er kommt überall hin und muss nicht selber laufen.
Er war sogar schon in Berlin.
 
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Unfall mit Hund im Auto

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