Frage zum Verhalten

Diskutiere Frage zum Verhalten im Reitbegleithunde Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; Hey zusammen, seit knapp 3Wochen habe ich endlcih wieder eine RB, da er nichts gegen Hunde hat, nehme ich Nala immer mit und sie freut sich auch...
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JeNaGi

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Hey zusammen,

seit knapp 3Wochen habe ich endlcih wieder eine RB, da er nichts gegen Hunde hat, nehme ich Nala immer mit und sie freut sich auch immer im Stall zu sein.

Die ersten 2 Wochen, durfte sie auch immer frei rumlaufen, etc...da hatte Gismo (das Pony) auch noch eine einzel Koppel, da war es mir mehr oder weniger egal, ob Nala die anderen Pferde ärgert (habe Nala zwar vor der Koppel abgelegt, aber sobald ich beim Pferd bin, ist gehorsam bei ihr gleich null), den mir konnten die PFerde ja nichts an.

So, nun steht Gismo allerdings in einer Herde und da es mir zu Gefährlich ist, gerade weil es dort oft streitereien gibt, das Nala mit mir da rum rennt, binde ich sie vor der Koppel an, da sie ja nicht liegen bleibt.

Sobald ich mit Gismo von der Koppel bin, wird Nala auch wieder frei gelassen.

Aber mein Hauptproblem ist eigentlich, das Nala, sobald ich bei Gismo bin, nicht hört.
Da ist auch das Problem, das direkt neben an ein 2ter Stall ist, mit dem unser Stall total zerstritten ist.
Nala ist schon oft rüber gerannt, nur vor ein paar Tagen, ist sie leider auf den Stallbesitzer getroffen, der sie vom Hof getretten hat. Mein Hund war am schreien, weil sie das net verstand.

Jetzt rennt Nala da halt als rüber, weil da halt auch die Hunde rum rennen.
Habe sie bisher immer die ganze Zeit angeleint, bis ich im Round Pen oder im Gelände bin und lasse sie dann von der Leine, den anders hört sie nicht.

Im Round Pen habe ich auch das Problem, das Nala nicht hört.
Sie darf hinter ihm herrennen, etc...macht mir und dem Pferd nichts aus, nur wenn sie ihn vom traben oder galoppieren abhält, hört bei mir der Spaß auf, wenn ich sie dann anleinen, oder sie balden will oder sonst was zu ihr sage...springt sie rum, bellt mich an und das ist alles ein risen Spiel für sie.
Wenn ich sie dann ignoriere und mich nur auf Gismo konzentriere, bellt sie nochmehr, schneidet Gismo den Weg ab, läuft zwischen seine Beine, beißt in die Peitsche, etc....
Erst, wenn sie wirklcih richtig ausgepowert und müde ist, kommt sie zu mir und lässt sich anleinen.

Wenn ich mit ihr im Gelände bin, bleibt sie beim Pferd, sie schnubbert halt mal hier, mal da, bleibt mal ein paar Schritte zurück, rennt mal ein paar Schritte vor.
Habe ich ja nichts dagegen, nur sie kommt nicht zu mir, wenn ich sie rufe.
Wenn ich dan Gismo mal grasen lasse und mich von ihm entferne, kommt sie. Sobald ich zum Pferd gehe, höft sie nicht mehr.
Sie ist halt auch eifersüchtig...nehme ich mal an.
Bisher kam es z.B. nur einmal dazu, dass wir Hunden begegnet sind. Da war ich zum Glück nur spazieren, konnte Gismo ans nächste Gras laufen lassen und konnte den Hund holen.
Rad fahrern, etc...macht sie ja zum Glück nichts...

Hat jemand einen Tipp, wie ich das mit Nala üben kann?
Den die nächste Zeit wird sie nur an der Leine bleiben und das finde ich für sie eigentlich ziemlich traurig...

Was auch schade ist, alle Pferdebesitzer, die ihre Hunde mitbringen, "sperren" die Hunde auch mal in die Box ein, damit sie z.B. in Ruhe das Pferd fertig machen können oder so.
Ich kann sie nicht in der Box lassen, sie springt drüber und 2min. später steht sie vor mir....

Schon mal ein großes Danke schön, für eure Antworten.
 
17.09.2005
#1
A

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Gast

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C

Catalina

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oha, da haste ja ganz schön was vor dir .....

ob dieses fehlverhalten am pferd/stall mit eifersucht zu begründen ist, mag ich so nicht beurteilen wollen, dafür ist das netz nicht geeignet.

ich würde hier bei null anfangen .... sprich den grundgehorsam ... alle kdos. in verbindung mit pferd nochmal neu aufbauen.

du schreibst das sie, sobald du einen gewissen abstand zum pferd hast, zu dir kommt und wieder auf dich hört. dann würde ich an diesem punkt anfangen zu üben ....
pferdchen holen - ohne das der hund dabei ist ... auf eine wiese/koppel oder wohin auch immer stellen .... wichtig ist, es sollte möglichst ruhig sein. keine anderen pferde und wenn möglichk auch keine anderen hunde.

dann suchst du dir den abstand den nala gerade so nicht zum austicken bringt. hier fängst du jetzt an gehorsam von ihr zu fordern. übst all die kdos mit ihr, die du unterwegs mit pferd und hund brauchst ... sprich komm, ran, sitz, platz, bleib, voran oder wie auch immer du das alles nennen magst.das wichtigste, alles muss auf entfernung von mind 5 metern von dir klappen

ganz ganz langsam veringerst du deinen abstand zum pferd ... wirklich langsam ... gehen wir mal von 10 metern aus .... in der anfangszeit immer nur 0,5m verringern den abstand .... dabei immer wieder die aufmerksamkeit auf dich ziehen. das pferd ist uninteressant.
erst wenn du mit ihr die übungen direkt am pferd machen kannst, kannst du anfangen dich in ihrer anwesenheit ans pferd zu wenden ..... sprich dann anfangen das pferd zu führen, während sie dabei ist.

wichtig ist hier .... lasse während du sie langsam an das pferd heranführst keinen ungehorsam zu. verhindere jede befehlsverweigerung. sprich ... sobald du dich in nächster zeit ums pferd kümmerst, ist der hund nicht dabei. im stall schon gleich garnicht. denn erstmal muss sie wissen wie sie sich im beisein eines pferdes zu verhalten hat .... erst dann kannst du sie dem trouble eines stalles wieder aussetzen.

es bringt dir auch nichts das du sie mitnimmst während sie nicht hört, so lernt sie nur am stall/pferd muss ich eh nicht hören .... denn wenn du auf dem pferd sitzt kannst du nicht mal eben den hund sanktionieren (wie auch immer das aussehen mag bei dir) ... auch wenn du beispielsweise das pferd gerade aus dem stallführst ist es schwer sich auch noch um den hund zu kümmern, da muss man sich auf den hund verlassen können.
 
Wiesie

Wiesie

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Zuerst solltest Du daran denken, daß der Hund nicht unterscheiden kann zwischen: "Da darf ich das, das stört sie nicht" und "nun darf ich aber plötzlich nicht mehr".
Soll heißen: Du kannst Ihr nicht erlauben, fremde Pferde auf einer anderen Koppel zu ärgern und erwarten, daß sie weiß, daß Dir das aber zu gefährlich ist, wenn Du auch auf der Koppel bist.

Mal davon abgesehen finde ich es überhaupt nicht lustig, seinem Hund zu erlauben, fremde Pferde zu ärgern. Denn das kann ganz schön gefährlich werden für die Pferde und für Deinen Hund.
Ein einziger, gut gezielter Tritt reicht aus und Du hattest mal einen Hund. Und ein Pferd, daß durch solche Erlebnisse Hunden gegenüber ängstlich wird, kann seinen Reiter in Lebensgefahr bringen, wenn ihm beim Ausritt mal ein Hund begegnet, der ihm vielleicht mal in die Fesseln zwickt (habe ich schon erlebt, der Erfolg dieses Hundes war: Ein Pferd hat seine Reiterin sofort im Gelände abgeworfen, eine Reiterin hat ihr Pony noch zum stehen gebracht und ihr ist nichts passiert. Zwei weitere Pferde sind durchgegangen und in Richtung Bundesstraße gelaufen, beide Reiterinnen wurden auf dem Weg dorthin abgeworfen, ein Pferd hielt erst auf der Straße. Gott sei dank hatten Pferde und Reiter nur Schürfwunden davongetragen).

Das Selbe gilt für die Arbeit im Roundpen. Du kannst nicht erwarten, daß Dein Hund weiß, daß er hinter dem Pferd herrennen und sich benehmen darf wie er will, aber dennoch weiß, daß er ihm nicht den Weg abzuschneiden hat.
Ein Hund, der nicht gehorcht, gehört an die Leine. Egal, wie toll man das nun findet, oder nicht.

Zuerst würde ich an dem Grundgehorsam des Hundes arbeiten, wenn keine Pferde in der Nähe sind und darauf achten, daß er gar nicht mehr die Gelegenheit dazu bekommt, sich falsch bei den Pferden zu verhalten, also bleibt der Hund erst mal nur an der Leine. Dann würde ich das Pferd in einen Paddock bringen und es ignorieren und dort, im Paddock mit dem Hund unterordnung machen. MIT LEINE!
Der Hund hat sich auf Dich zu konzentrieren, auf nichts anderes.
Dann würde ich jemanden bitten, das Pferd in Bewegung zu halten und wieder Unterordnung mit dem Hund machen. Jede Übung würde ich so lange wiederholen, bis ich mich absolut auf den Gehorsam des Hundes verlassen kann.
Da ich ja auch die Ablage übe, werde ich dann auch mal mich im Rondpen zu demjenigen stellen,der das Pferd bewegt. Natürlich konzentriere ich mich dabei auf den Hund und passe auf, daß er icht aufsteht. (Er wird dort natürlich anfangs angeleint, damit er, sollte er aufstehen, sich nicht selbst durch eine lustige Pferdejagt bestätigen kann!)
Wenn ich ihn längere Zeit über ablegen kann, wärend das Pferd läuft und ich auch alle anderen Übungen mit dem Hund machen kann,dann fange ich erst an, langsam auch die Arbeit mit dem Pferd zu übernehmen. Bis der Hund liegen bleibt, wärend ich mit dem Pferd arbeite. Und das hat der Hudn zu lernen: eine Arbeitsstunde mit dem Pferd ist keine lustige Spielstunde für den Hund, sondern eine Pause in einer sicheren Ablage.
Wenn das klappt, geht es auf die Weide. Unterordnung zwischen den Pferden. Auch dann, wenn jemand die Pferde in Bewegung setzt oder mal ein Pferd an Dir vorbeigaloppiert.
Oder noch besser: Du bringst dem Hund bei, daß er die Weide nicht mehr zu betreten hat.

Dein Hund sollte lernen, daß die Gegenwart von Pferden für ihn keine führungslose Freizeit sondern Arbeit bedeutet.
 
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