Gebrauchshund nur zum "Gebrauch"?

Diskutiere Gebrauchshund nur zum "Gebrauch"? im Schutzdienst Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; Hallo, ich wollte Euch mal was fragen. Nicht nur die Sporterl im VPG Bereich, hier speziell SchDienst, auch die Agi Leute und einfach alle, die...
mottine

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Hallo,
ich wollte Euch mal was fragen. Nicht nur die Sporterl im VPG Bereich, hier speziell SchDienst, auch die Agi Leute und einfach alle, die mit ihrem Hund was arbeiten.

Es geht um die Verletzungsgefahr. Ich bin vor längerem dabei gewesen, wie sich ein Hund im SchDienst das Genick brach.
Ich kenne Hunde, die noch ein paar schöne Rentnerjahre gehabt hätten.....wegen Wirbelsäulenprobleme ect.
Aber da der HF den Pokal wollte, trainierte er weiter, lief die Prüfung......obwohl er wußte, das kann das Todesurteil seines Hundes sein....was in 2 Fällen eintraf.

Nun wurde mir gesagt, ich sei ein Weichei, das sei schließlich ein Gebrauchshund und kein Kuschelhund.......naja, sagt das mal meinen Mädels......
Sportler würden sich verletzen, das sei halt das Risiko.

Aber ein Tier, das etwas macht, was es so nicht machen würde, ich es aber von ihm verlange......dazu bringe.....oder es dies einfach für mich tut.....ok, auch Spaß dran hat.....weiß nichts um die Verletzungsgefahr. Ich schicke es da hinein, in der Hoffnung, das es schon gut geht.

Ich meine, Pferde springen normalerweise auch nicht über alles........aber ein Springpferd, das nicht springt, kommt weg.......weil es nicht zu gebrauchen ist.

Nun wieder zum Hund........es kam auch das Beispiel Jäger und Polizei.
Lieber der Hund von der Wildsau zerrissen, als der Jäger.
Lieber der Hund eschossen, als der Polizist.

Ich sage mal, das sind für mich Fälle, wo ich ok sagen würde. Der Hund würde nie eine Kugel abfangen, wenn er wüßte, das das weh tut......das er dann tot ist........

Bsp. Jäger......Hund war beim TA, weil die Sau ihn komplett aufgerissen hatte......meinte einer zum Jäger, das der Hund ja echt mutig sei...gegen so eine Wildsau....meinte der Jäger, das sein Hund lernen mußte, das zu tun, was er will, egal wie es ausgeht. Wenn er sagt, halt die Sau, hat der Hund das sofort zu tun.....und seiner hätte anfangs auch mal die Flucht ergriffen, dann hat er schnell zu spüren bekommen, immer das zu tun, was er wolle......

Ich denke, erst wenn was passiert ist, überdenkt man etwas anders......soalnge es gut geht, ist es ja auch toll.
Nur verlangen manche nicht etwas von ihrem Hund (Tier), was sie selber nie imstande wären, nur im entferntesten selber zu leisten? Sage mal grob: sich provilieren?

Ich habe es erlebt, das der Hund über den Weitsprung mußte, wieder und wieder, weil ein anderer es weiter schaffte.....der Hund geisitg gar nicht mehr da war, fertig war....nur vor sich hin starrte, pumpte, das man dachte, der kippt gleich um....und der HF erst aufhörte, als alle gingen, er keine Zuschauer mehr hatte...aber zu ihm gesagt, hat keiner was.......

Ich weiß, komisches Thema, also "mein" Thema :D

Diskussionsgrund war dieser Clip
so ähnlich passierte der tödliche Unfall, deshalb kam da wieder was hoch....
 
10.02.2012
#1
A

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claudinchen

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Hallo !
Habe zwar den Link nicht gesehen , aber ich habe Sheila damals aus der RH-Arbeit genommen , als ich merkte , das sie abbaute , schneller als sonst und einfach körperlich nicht mehr richtig fit war . Ihre " Rente " war dann leider nur noch 4 Monate lang , aber ich glaube , der Hund hatte Spaß . Sie hat mir auch recht deutlich gezeigt , wenn sie auf was keinen Bock hatte , damit mußte ich dann halt leben , oder mein Training so umbauen , das es passte .
Wo ich sage , da müssen Hunde durch , sind Diensthunde . Die müssen ihrem HF den Arsch retten . Alles , was privat rumläuft ( dazu zähle ich auch fast alle Jäger , RH-Führer , ect. ) sollten sich manchmal wirklich überlegen , ob ihr Hund das alles so will , wie sie es immer gerne hätten .
 
mottine

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Deinem letzten Satz stimme ich voll zu.
Denn der Hund macht ja Dinge, auf die er selber nicht kommen würde....aber nun machen muß.

Klar gibt es HF, die ihren Hund dann rausnehmen, aber die die es nicht tun, stoßen einem dann schon sauer auf......
 
Krüsel

Krüsel

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meinte der Jäger, das sein Hund lernen mußte, das zu tun, was er will,
egal wie es ausgeht. Wenn er sagt, halt die Sau, hat der Hund das sofort
zu tun.....und seiner hätte anfangs auch mal die Flucht ergriffen, dann
hat er schnell zu spüren bekommen, immer das zu tun, was er wolle.....
Da hast ja mal wieder das schwarze Schaf unter den Jägern erwischt.
Es ist nicht die Aufgabe vom Hund mit der Sau einen Zweikampf zu führen.
Wüßte auch nicht , das anständige Jäger das üben.
Aufspüren und Stellen - warten bis der Knall kommt.
Erkläre das allerdings mal so manchen Terrier und so ne wütende Sau wehrt sich auch mal gerne.

Irgendwie siehst und findest du immer nur die schwarzen Schafe.

Mottinsche : um deine Nerven zu schonen - halte dich einfach von bestimmten Leuten fern....im Grunde haben wir das auch schon x mal diskutiert oder?
Idioten wird es immer geben und irgendwelche Sportarten einen schlechten Ruf zu geben.
Sei es im Sport mit Tieren oder nur mit Menschen
 
Kosh's mami

Kosh's mami

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Die Antworten, die du hier auf so ein Thema bekommst sind doch schon im voraus klar, oder?

Natürlich sind unsere Hunde alle unsere Lieblinge......
 
Andra

Andra

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Schwarze Schafe gibt es überall, das stimmt.

Wenn ich aber mal Arina hernehme:
Sie ist total knatschig, seit wir keinen Sport mehr machen. Sie würde evtl. nicht mehr so agil sein, wenn ich weiterhin Sport gemacht hätte (kann man aber vermutlich auch nicht sagen, sie ist von den Knochen her topfit). Aber wenn sie es sich aussuchen könnte, hätte sie sicherlich lieber ein kürzeres Leben und dafür richtig was zu tun.
Anderweitig habe ich es nie geschafft, diesen Hund auszulasten. Spazierengehen, Fährten, alles schön und gut. Aber zufrieden ist sie nur mit VPG-Sport.

Aber da muss man eben auch aufpassen: hätte ich überregional geführt, hätte ich mir immer zuerst angeschaut, wie der jeweilige Helfer die Hunde abfängt. Hat er das nicht drauf, würde ich zurückziehen. So weit ging mein Ehrgeiz nie.

Dasselbe stelle ich mir aber auch beim Jagdterrier vor. Ich kenne ein paar. Und ich denke, sie sind nur an der Sau glücklich. Ob sie dabei verletzt werden, merken die scheinbar gar nicht. Die sind so im Trieb, dass sie alles andere ausblenden.
 
F

Fee&Rasselbande

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Hallo :)

Sabine,
so eine Situation wie du mit Arina hast kenne ich von meinem Ex-Mann mit den Hunden.
Beide Hunde waren vom Kopf her ausgelastet, bis wir uns trennten.
Danach war im Büro runzligen angesagt, die "Kleine" fing an zu jagen, die Große wurde zickig.
Jetzt auf dem Pferdehof ist alles wieder gut, die beiden haben wieder eine Aufgabe, die erwünscht ist: aufpassen.

Zum eigentlichen Thema:
Mottine, klar, dass negative Beispiele länger im Gedächtnis bleiben, als schöne.
und Hundehalter, die der Meinung sind: "ist doch nur ein Tier" gibt es leider mehr als man denkt.
Die Relation bzw das Verhältnis sollte stimmen.
Ich halte mir einen Gebrauchshund, weil ich ihn für einen bestimmten Zweck halte.
Z.B. Polizeihund - der Hund hat einen Job, den er erfüllen soll, dennoch sollte der Hundeführer in der Lage sein, seinen Hund zu schützen, denn gleiches tut Hund ja auch.

Reg dich nicht über solche "Affen" auf, die großkotzert erzählen wie toll sie ihren Hund zur Strecke gebracht haben.
Dafür sind deine Nerven einfach zu kostbar :)
 
Wiesie

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Ich glaube, eine andere Meinung wirst Du hier auch nicht bekommen. Natürlich auch nicht von mir.
Ich habe übrigens mal einen Mann auf einem Spaziergang getroffen, der mit seinem Rotti unterwegs war.
Er hat mit dem Hund mit einem Stöckchen gespielt und dem Hund, der sich im Stock verbissen hatte, mit einer ungeschickten Drehbewegung das Genick gebrochen.
Da war nichts mehr zu machen, der Hund wurde eingeschläfert.

Und ich kenne sowohl Jäger (Verwandschaft) als auch Diensthundeführer (Bekanntschaft), die sehr anständig mit ihren Hunden umgehen und die niemals irgendetwas machen würden, was dem Tier schadet. Sie lieben ihre Hunde genauso sehr wie Du Deine Hunde liebst und würden sie niemals im Stich lassen.
Trotzdem kann es natürlich im Falle des Diensthundeführers vorkommen, dass die Entscheidung "lieber er als ich" fällt.
 
Krüsel

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Mottine ich muß mich korrigieren:
Es gibt "Gattertraining" mit Wildschweinen.
Ich glaube bis jetzt aber nur im "Osten" - soll aber nun auch in ganz Deutschland eingeführt werden *da sind aber selbst Jäger geteilter Meinung
Wie das aussieht , kannst du hier sehen *Ziel ist aber nicht der Zweikampf*

http://www.youtube.com/watch?v=BnXteiCx1ls&feature=player_embedded#!


Aber kein anständiger Jäger möchte das sein Hund mit der Sau kämpft , erstrecht nicht später auf der Jagd.
Leider gibt es aber wohl auch genug , die einfach den "Knall" nicht gehört haben.
Dabei ist es einfach unrealistisch , dass ein Hund eine 150kg Sau zur Strecke bringt..das kann nie gut enden :(
 
Selkie

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Bei der Jagd (vor allem auf Wildschweine) ist das Risiko für die Hunde extrem hoch. Ohne Hunde geht es auch nicht, denn kein Jäger kann garantieren, daß jeder Schuß sofort tödlich ist und wer bitte möchte dann dem angeschossen Schwein begegnen?

Beim wirklichen Gebrauchshund wird es immer Situationen geben, die wir Spaßhundehalter nicht in allen Konsequenzen verstehen können. Und leider gibt es auch immer Menschen, die sich mit gerade diesen Situationen profilieren wollen.

Im Sport allerdings sehe ich wenig Grund, ein größeres Riskiko einzugehen. Klar, ganz ohne Verletzungsrisiko ist nichts, und ich bin da voll bei Arina: man muß den Grat zwischen Lebensqualität und Risikovermeidung für jeden einzelnen Hund finden. Bei arbeitswilligen Hunden liegt das Optimum sicher nicht auf der Couch, aber auch nicht in der Deutschen Meisterschaft.
 
Krüsel

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Trotzdem sollte Hund sich nicht auf einen Zweikampf einlassen....ist ein unfairer Kampf
Mal abgesehen von Verletzungen : der fiese Schweinevirus ist bei Wildschweinen auch ein Risiko
 
mottine

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ui...habe ich wieder was aufgewirbelt.

@Krüsel
brauchst keine Angst um meine Nerven zu haben. Will doch nur mit Euch reden und mich austauschen. Denn nicht jeder denkt so wie wir.
Also doch ein Thema. Ist alles "Ponyhof", dann hätten wir hier ja gar keine Themen mehr, klar rede ich dann über "schwarze Schafe", aber "nervfrei".

@Kosh´s mami
naja, so wie wir sind nicht aber nicht alle und die geben dann halt Diskussionsstoff. Ich finde es schon heftig, wenn einem ein Pokal wichtiger ist, als der eigene Hund. Wenn ich in die Augen meiner Mädels schaue......nein, das Vertrauen könnte ich nie brechen.
Und deshalb erschrecke ich immer, wenn ich sehe, merke, höre......das für manche der Hund ein "Sportgerät" ist.

@Andra
ja, sie wollen das tun, was ihnen angezüchtet wurde. Kennen es weder anders, noch die Gefahr. Und ich kann zum Glück sagen: ja, ein Mali ist auch ohne SchDienst glücklich. Wenn ich den SchDienst "extrem" ausübe, liebt der Hund dies, verlangt das auch......läßt sich "nur so" auslasten.
Hoffe meine Worte sind verständlich, deshalb in " ".
Und den "Helferblick" kenne ich auch....... :D

@Fee&Rasselbande
jepp, recht haste, ändern kann man es eh nicht.......

@Wiesie
und so mache ich es ja auch: ich weiß um die Stockgefahr und deshalb kriegen meine auch nie welche. Schnappt sich Lexa einen, gibt es sofort ein Aus und sie kriegt ihren Ball. Hier geht es ums tragen, nicht werfen.

@Krüsel
ich weiß nicht.......also die Jäger hier sagten klipp und klar: der Hund hat die Sau zu halten, bis ich da bin.
Selbst die Schweißhundeführer, die angeschossenes Wild im Nachhinein aufspüren....die lernen auch, das angeschossene Wild, egal was, zu halten. Und auch hier sagte der Jäger, er wisse um die Aujeszky-Krankheit, aber sein Hund muß nunmal seinen Job machen.

Oder in einer Doku....da erklärte der Jäger das gleiche, sagte aber: wenn er seine Junghunde ausbildet, versteckt er in der toten Sau die "Belohnung", denn normalerweise erhält der Hund Innereien.....das umginge er so.

Aber mein Gedanke: hat die tote Wildsau den Errreger, die Belohnung (Rinderleber) lag ja in der Sau...wäre eine Infektion trotzdem so möglich......

schau mal hier

ab hier:
Korrektes Einschätzen der eigenen Fähigkeiten........

Der Hund hat die Sau zu stellen und auch zu halten. Mag für Dich unrealistisch sein, ist aber so. Denn kein Jäger kommt per Fuß hinterher.....aber das angeschossene Eils muß gefunden und erlöst werden.

oder hier

Klar will kein JÄger, das sein Hund gegen die Sau verliert, aber jagen und halten muß der Hund sie trotzdem, obwohl es nun schon Schutzanzüge gibt.
Sorry, wenn ich unverständlich rede, aber habe wieder mal "Wortsuchprobleme".......kennst mich ja, frage nach.....

@Selkie
das meinte ich. Der Mensch schickt den Hund in Situationen, die er selber so nicht meistern kann......(flapsig die Jagd.....schon seit Jahrhunderten). Aber aus Spaß...also im Sport......da bin ich ab und an am überlegen.....denn es werden oft immer bessere Leistungen erwartet.......
Der Mensch ist ja auch irgendwann an seiner Grenze....und dopt dann...... ;)

@Krüsel
voll und ganz recht!
Aber so ist es nicht und das nicht, weil ich wieder "schwarze Schafe" treffe, sondern weil es Normalität ist. Anders gedacht: es gibt zu viele Jäger, die nicht mehr schießen sollten, dürften......

Bsp., auch wenn bißchen OT:
da rannte ein Reh über eine Autobahn, wurde schwer verletzt und verfing sich dann im Drahtzaun neben der Bahn.....1 Polizist schoß mehrfach auf das zwar zappelnde, aber da liegende Reh.......ohne es zu erlösen!
Der kommende Jäger tat das dann mit einem Schuß.
Mein 1. Gedanke: wenn ein Polizist, der Dienst an der Waffe macht, für mich als Folge daraus schießen können sollte.....das nicht schafft, dann will ich nicht in der Nähe sein, wenn er einem Ganoven auf der Flucht hinterher knallt.

@alle
dann muß ich sagen: Ihr seid nun auch Weicheier wie ich......deren Hund vor dem Pokal geht..... :thumbsup:
 
Andra

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Auch ein normaler DSH kann ohne Schutzdienst leben - nur Arina findet es öde :thumbdown:

Philipp und Paco haben damit kein Problem, sie sind viel leichter auszulasten.
 
mottine

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@Andra
mal an Dich gefragt:
Glaubst Du, das Arina, wenn sie SchDienst NIE kennengelernt hätte, auch anders auszulasten gewesen wäre?

Ich meine, Cendra mag keine Fremden, schon gar nicht Männer...also ging sie nicht zum Helfer...wenn, hätte sie nie aus Spaß, sondern aus Angst zugebissen, das woltle ich nicht. Und sie ist happy. Klar darf sie mal beißen, habe ja alles da........das ist dann Spaß für sie. Aber wenn nicht, dann ist sie genauso ruhig.

Kann es also sein, nur so ein Gedanke, das man dem Hund auch was antrainieren kann, auf das er dann "süchtig" wird?
 
mottine

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@lotti
muß über Dein Z lachen......und dann der Titel unter Deinem Namen!
Danke, das war mein 1. Lacher für heute! Meine das lieb. :thumbsup:
 
Andra

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@Andra
mal an Dich gefragt:
Glaubst Du, das Arina, wenn sie SchDienst NIE kennengelernt hätte, auch anders auszulasten gewesen wäre?

Ich meine, Cendra mag keine Fremden, schon gar nicht Männer...also ging sie nicht zum Helfer...wenn, hätte sie nie aus Spaß, sondern aus Angst zugebissen, das woltle ich nicht. Und sie ist happy. Klar darf sie mal beißen, habe ja alles da........das ist dann Spaß für sie. Aber wenn nicht, dann ist sie genauso ruhig.
Die Frage hab ich mir auch schon gestellt, aber ich kann sie nicht beantworten. Vermutlich hätte ich dann über 10 Jahre einen unzufriedenen Hund gehabt, und wüsste nicht warum ?( Nein, ich weiß es wirklich nicht.

Philipp hat ja seit seinem Erlebnis auch ein Problem mit Fremden. Aber im SchD zeigte er das nie. Da geht er nach vorn wie ein Irrer. Vielleicht hätte ihm regelmäßiges Training sogar über seine Unsicherheiten hinweg geholfen.
 
mottine

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Danke.
Rino knallte ja auch immer rein....sie konnte es nie ertragen, in der Nähe vom HP zu sein ohne drauf zu dürfen. Aber gerade deshlab hörte ich bei ihr damit auf. Klar darf sie noch beißen, aber halt keine lange Flucht, kein "reindonnern".
Trotzdem ist alles ok, solange ich nicht in der Nähe vom HP bin, sie "ihre" Geräusche hört...riecht....sieht....

Also dachte ich mir: das hat sie mit dem HP verknüpft.......und ohne geht auch......obwohl sie den Ärmel im Keller liebt.....Lexa sofort die Beißwurst klaut, wenn wir vom Arbeiten heim kommen, sie sie noch trägt.
 
Kyra

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;) nochmal schnell zum Thema Jagdhunde und Wildschwein....
Das ist eine Saugefährliche Sache für den Hund.....am Besten lernt der Hund, aufstöbern, stellen ist super, aber weg bleiben ist besser. Da sie klein und wendig sind, sind hier bei uns die Jagdterrier einfach sehr gefragt in diesem Bereich. Unsere Drahthaare sind zwar grösser, aber zu schwerfällig und deswegen zu langsam. Auch wenn du als Hundeführer bei der Jagd noch so vorsichtig bist, leider passiert immer mal wieder was. Unsere haben alle diese teuren Schutzwesten aus Neopren, die keine Stichverletzungen durchs Material lassen. Die werden für jeden Hund extra passend genäht. Kostenpunkt zwar um die 280,00€, aber es auf jeden Fall wert. So ist die Lunge und der Weichteilbereich gut geschützt, sollte die Sau zu nahe kommen.
Die Saugatter sind toll. Leider bisher nur im Osten - aber Bayern soll auch bald eines haben *jubel




:) so jetzt noch meine Meinung generell zum Thema.
Ich stimme dem zu: ein Jagdhund sollte für die Jagd sein, ja. Gebrauchund zum gebrauch.. Und erst recht, wenn er schonmal gearbeitet hat. Er will einfach. So viel wie ich mit den Hundis auch unternehme, arbeite, über usw....wenn mein Mann mit dem Geländewagen in die Einfahrt fährt, dann sind alle Hunde weg im Auto. Da kann ich nix machen :D
 
Thema:

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