Unsauberkeit / Nachfassen

Diskutiere Unsauberkeit / Nachfassen im Schutzdienst Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; Hallo Fories, wir haben auf dem Platz ein Problem mit einem Rüden. Der Hund ist fünfeinhalb Jahre alt und hat mehrfach die SchH 3. Leider musste...
Andra

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Hallo Fories,

wir haben auf dem Platz ein Problem mit einem Rüden.
Der Hund ist fünfeinhalb Jahre alt und hat mehrfach die SchH 3. Leider musste er wegen zwei Kreuzbandrissen über ein Jahr pausieren.
Der Gute ist jetzt ausgeruht, zur Freude aller Helfer und des HF :D

Er kommt ans Versteck und "nimmt erstmal ein Maulvoll".
Wenn der HF draussen, z. B. nach der Fluchtvereitelung, an ihn ran tritt und mit dem Kommando "Fuß" weg gehen will, hängt er ebenfalls im Ärmel, weil er total Frust schiebt.

Wie würdet Ihr einen solchen Hund sauber machen?
100 % sauber wird er wahrscheinlich nie, dafür war evtl. auch sein Aufbau nicht optimal, das weiß man nicht so genau.

Ach ja, wichtig wäre vielleicht noch zu erwähnen, dass der Hund enorm schöne Triebwechsel zeigt und durchaus in den Bewachungsphasen ins Aggressionsverhalten wechselt. Deshalb ist es auch schwer, ihn nur über "bist du sauber, kriegst du Beute" zu verbessern. Er findet seinen Erfolg leider im Nachfassen.
Nach den Belastungsphasen und Stockschlägen ist er noch besser drauf.

Sein Griffverhalten ist bombastisch, er würde sich den blöden Arm am liebsten noch in den Rachen schieben und hat einen Griff wie ein Schraubstock. Er trennt verhältnismäßig gut, wenn der HF das Hörzeichen mit leichter Verzögerung gibt.

Derzeit wird er sehr ruhig gearbeitet, sowohl vom Helfer als auch vom HF.

Ihr dürft mir auch gerne per PN antworten, wenn Ihr wollt ;)
 
24.02.2005
#1
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Azteka

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war er vor der Krankheitspause auch so, oder ist er jetzt übermotiviert wegen der langen Auszeit?

mfg
Azteka
 
Andra

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Original von Azteka
war er vor der Krankheitspause auch so, oder ist er jetzt übermotiviert wegen der langen Auszeit?
Sagen wir mal so: Er stand vor seiner Krankheit besser im Gehorsam. Er wurde im Schutzdienst soweit es ging "trieblos" ausgebildet. Ruhig sitzen, beissen, aus, ruhig sitzen. Der Helfer machte gar nichts. Der Hund forderte.

Er wird jetzt ungefähr seit 4 Monaten wieder gearbeitet und macht den Anschein, als wäre er ernsthafter geworden. Kann auch mit dem Alter zusammen hängen ?(
 
A

azuro1

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Hallo Andra

ja, bin neu hier.

Du hast ein Problem, bei dem Du bei "falscher" Einwirkung
ein Fass ohne Boden aufmachst.

Ich hatte das mit zwei Hunden (DSH-LGA).

Erst mal der Grund des Verhaltens: mit Sicherheits Stress und je
mehr Du versuchst, es mit wenig Druck oder Gewalt zu lösen,
um so schlimmer wird es.......oder ??

Du, und nicht der Helfer oder Dritte müssen ihm deutlich
machen, daß dies ein unerwünschtes Verhalten ist.
Kläre erstmal lückenlos die Situation am Versteck und verzichte
auf die anderen Übungen. Es muss in 2 Übungsstunden gegessen sein,
das ist ganz wichtig !
Nur dann kannst Du auch bei Prüfungen sicher ´rantreten und
entwaffnen.
Da ich neu hier bin, möchte ich mich mit weiteren Details zurückhalten
und nicht als "Klugsch..." hier da zu stehen.

Gruss Sandra
 
Andra

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Hallo Sandra,

zuerst mal herzlich willkommen. Hurra, ein weiterer Schutzhundler :]

Dann: Vergiss den Schwachsinn von wegen "bin neu hier" ;)
Jetzt bist Du da, und Du darfst Tipps geben! Immer her damit.

Als nächstes: Es ist nicht mein Hund. Aber egal.

Du hast Recht. Je mehr Druck von vorne oder von hinten, desto mehr dreht er ab. Deshalb schrieb ich, daß er jetzt absolut ruhig gearbeitet wird. Ruhige Kommandos, kein Tam-Tam bei Einwirkungen, null Streß.

Die Frage ist, WIE kann man es innerhalb von 2 Übungsstunden lösen und WIE kann man die Situation am Versteck klären. Ich denke, Du willst darauf hinaus, daß dann auch die andere Sache geklärt wäre, oder?

Her mit den Details :]
 
L

Labitubby

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Moin Andra !!
Da ich nicht genau weiß, ob der Hund vor dem Helfer im Sitzen verbellt, gehe ich einfach mal von aus. Wir hatten mal einen DSH im Verein der auch immer nachgenascht hat und das ganz schön doll.
Helfer und HF haben den Hund dann bei jeder "AUS" Phase ins "Platz"
geschickt. Der Vorteil war das die Entfernung zum Arm größer war und der Hund das Kommando als absolutes Kommando kannte.
Beim Entwaffnen hatte der HF das Glück das der Hund schon vor dem Helfer lag und er zusätzlich noch mal das Kommando Platz hinterschieben konnte. Der Hund hat also noch mal eine Erinnnerung bekommen ( "Platz", Drei Schritte vom Hund, Arme hoch)

Andere Möglichkeit: habe ich auch schon mal gesehen: Sobald der Hund nachfasst wurde der komplette Schutzdienst für den Hund abgebrochen, dann kamen mehrere Hunde dazwischen dran und dann wurde wieder ein neuer Versuch gestartet. Bei sensiblen Hunden mag das vielleicht klappen, aber ich bin nicht so davon überzeugt das das einen Alten Hasen stört, der schürt wahrscheinlich nur Frust an, also ich würde es mal mit der ersten Methode probieren, damit haben bei uns im Verein schon mehrere gearbeitet.


Viele Grüße Labitubby
 
Andra

Andra

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Hallo Labitubby,

das mit dem AUS-PLATZ hab ich auch schon öfter gesehen. Ich werde es dem HF mal vorschlagen. Allerdings hab ich leichte Bedenken, dass der Hund durch das viele Hinlegen/Aufspringen seine Beine zu sehr belasten könnte ?(
Das Entwaffnen in der Form - Helfer raustreten, Platz, Arme hoch - gibt es ja nicht mehr. Aber Du hast Recht, der große Vorteil wäre der Abstand vom Hund zum Arm sowie das Kommando Platz an sich. Für den Hund ist dies nämlich auch ein absolutes Kommando.

Der Hund wurde früher nicht abgestellt in den Bewachungsphasen. Er kannte das so: HF ist weit entfernt = bellen. HF tritt neben ihn in die Grundstellung = bannen.
Er lässt sich jedoch mit dem HZ "ruhig" auch auf Entfernung gut abstellen. Allerdings macht es keinen Unterschied, er fasst trotzdem nach.

Die zweite Methode wird bei diesem Hund sicher nicht funktionieren, da er so noch mehr in Triebstau kommen würde.
 
L

Labitubby

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Ich meinte auch nicht das raustreten beim Versteck, sondern direkt bei der Entwaffnung. Bei uns wird das immer noch mit "Platz", Drei schritte vom Hund, Arme hoch ausgeübt, dann geht der HF zum Helfer nimmt den Stock ab und transportiert ihn mit Hund ab zum Richter.
 
Andra

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Original von Labitubby
Ich meinte auch nicht das raustreten beim Versteck, sondern direkt bei der Entwaffnung. Bei uns wird das immer noch mit "Platz", Drei schritte vom Hund, Arme hoch ausgeübt, dann geht der HF zum Helfer nimmt den Stock ab und transportiert ihn mit Hund ab zum Richter.
Ach so, da hatte ich Dich wohl falsch verstanden 8)
 
Rainer und das Mogeltier

Rainer und das Mogeltier

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Hallo Andra,

so auf die Entfernung hätte ich folgende Idee ... Hund abgesichert (Leine) verbellen lassen - im Versteck selbst gibt es KEINE Beißhandlung mehr bis die Verknüpfung wieder richtig sitzt - Versteck = Verbellen und dann erst beißen ... und sämtliche Beißhandlungen nur noch auf ein Kommando z.b. Pack des Hundeführers - keinerlei eigenständiges Agieren ... also quasi wieder von vorne anfangen ... und vielleicht ab und an mal ein paar Flieger zum Trieblassen ...
 
Andra

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Original von Rainer und das Mogeltier
Hund abgesichert (Leine) verbellen lassen - im Versteck selbst gibt es KEINE Beißhandlung mehr bis die Verknüpfung wieder richtig sitzt - Versteck = Verbellen und dann erst beißen
Und sein obligatorischer Anbiss beim Stellen ?(
Einwirkung geht sicher nach hinten los (bzw. nach vorne ;)).
Oder aber mit der Leine gar nicht erst ganz zum Helfer lassen? Meinst Du das so?

Das mit dem Kommando für den Anbiss finde ich gut :]
 
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azuro1

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Hallo Sabine,

da einige "Top-Hundesportler" ein persönliches Interesse an dem
Erfolg meines Hundes hatten (Blutlinie,Deckakte) "durfte" ich
einige Jahre mit den "Profis" trainieren.

Also das Probelm, beim Stellen und Verbellen anstossen und
bei den Entwaffnungen unsauber zu sein haben wir so gelöst:

Schicke den Hund um Versteck 5 und stelle dich dicht neben
den Helfer im Versteck.

Bei Fehlverhalten kommt von Dir sofort ein deutliches "Pfui",
und eine angemessene Einwirkung, während der Du das
Wort permanent bis zum Ende der Einwirkung wiederholst.
wichtig: nicht hysterisch,jedoch bestimmt und kompromisslos muss Dein Verhalten sein
Am Ende der Einwirkung schickst Du den Hund direkt wieder vor den
Helfer, stösst er wieder an, sofort die gleiche Prozedur.
Verhält der Hund sich sauber, bestätigen und zur Ruhe kommen lassen.

WICHTIG: DER HELFER IST PASSIV UND VERZICHTET AUF JEDERLEI BELASTUNGEN in den Bestätungs-Phasen.

und nun das allerwichtigste:
Du darfst keine Fehler machen, Du musst i m m e r zuerst
die Verbale Einwirkung "Pfui" aussprechen, bevor Du auch nur einen
Schritt in Richtung Hund machst. !!!!!!!!!!!!!.
Der Hund muss ganz klar unterscheiden können, ob Du im Guten oder
im Bösen an ihn herantritts. Das lernt er sehr schnell.
Ich habe zur Einwirkung einen Kurzführer benutzt .
Es klingt vielleicht albern, aber ein zweiterr Hundeführer stand
immer dicht bei mir, der verhinderte, daß ich bei Fehlverhalten des Hundes erst losgestürmt bin und dann "Pfui" gesagt habe. (Hat mich an der Jacke gehalten.)

Du darfst nie zweifeln, "naja das war nur ein bisschen angestossen"
Damit bringst Du den Hund in Konflikte.

Die Nebenwirkungen dieser Methode:
Der Hund wird, später wenn es wieder ins Schema geht und Du
aus 30 Metern mal "Pfui" rufst und dann aber auch zwingend einwirkst,
(die ganzen 30 Meter, bis zum erreichen des Hundes Pfui,Pfui,Pfui...)
auch mal Meideverhalten dem Führer gegenüber zeigen, keine Angst,
an der Prüfung tritt´s Du ja wortlos ´ran.

Bei allen Hunden, egal ob sensibel oder beinhart, erschien als Nebeneffekt eine unglaublich aufmerksame und druckvolle
Bewachung.

Also zusammengefasst:
- erstmal beim Stellen und Verbellen musst Du vor dem Hund
in der Nähe des Versteckes stehen.(2 m )

- ist der Hund dort sauber, die gleich Methode nach dem "Aus"

- später, wenn Du den Hund nicht sehen kannst, z.B. im Versteck,
stell jemand dazu der Dir sekundengenau ! Handzeichen gibt.

- bei dieser Methode darfst Du kein Wort mehr sprechen.
Jede verbale Äusserung wie "lass ihn packen" oder sonstige
Besprechungen während der Arbeit bringen Konflikte.
Während der Hund am Helfer arbeitet, gibt es n u r noch
die notwendigen Kommados. !!!!!!!

Es klingt alles sehr schwierig, funktioniert aber 100 %

Gruss Sandra
 
Andra

Andra

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Ich habe zur Einwirkung einen Kurzführer benutzt .
Hallo Sandra,
diese Methode klingt sehr einleuchtend. D. h. der Hundeführer schickt den Hund aus der Position nicht weit vom Verbellversteck nach Nr. 5 und steht dann quasi schon neben dem Helfer in Nr. 6, um den Hund mit einem "pfui" zu begrüßen, weil der Hund sicher sofort anstoßen wird. Aber er müßte ja dann den Kurzführer gleich zu fassen kriegen ?(
Wie hast Du das mit dem Kurzführer gemacht? Die Einwirkung muss in Richtung Helfer erfolgen, oder? Nicht vom Helfer weg.

Hysterie, Stress weg, das ist klar.
Passiver Helfer und keine Belastung, ist auch klar.
Das "pfui" dient dazu, dass der Hund unterscheiden kann, ob der HF im Guten oder im Bösen auf ihn zu kommt. Auch klar.
D. h. es besteht nicht die Gefahr, dass er auf Prüfungen anfängt zu rücken beim Rantreten des HF.
Ja, ich denke ansonsten hab ich das verstanden.
 
D

Diana7

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@azuro

mich würde wirklich interessieren wie du einen rüden sauber bekommst der alles durch hat!!!! möchte an dieser stelle nicht ungedingt erläutern was alles ich denke du kannst dir das auch denken. ;(

hat auf den letzten vier prüfungen vier mal 0 gehabt im schutzdienst war nicht aus dem ärmel zu bekommen. vielleicht sagt dir der vater von dem rüden was "tim von der Abfuhr"!

bin wirklich sehr gespannt auf deine tipps!!!

gruß diana
 
Holmes

Holmes

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Hallo Sabine,

der Anstoss beim Stellen ist eine Vorverlegung der Triebbestätigung=Selbstbestätigung. Triebziel ist auf den Ärmel gerichtet und dort muß es erstmal weg. Ein Ersatz muß geschaffen werden.

Dieses Triebziel Ärmel würde ich persönlich raus lassen. Bestätigung über den Ärmel gänzlich abstellen. Das Verbellen in einer anderen Form mit der Bestätigung über ein Bringsel einfügen. Ein Absichern via Leine oder Einwirkungen seitens HF bleiben gänzlich aus.

Zur Bestätigung ist zu sagen, dass der Hund in kleinen Schritten auf kurze Entfernungen eingearbeitet wird. Triebziel auif das Bringsel im Spiel- und Beutebereich bringen und den Hund für seine Bestätigung wie beim Ärmel bellen lassen.

Ohne Zwänge und Einwirkungen kann man einen Hund der selbst beinhart sein sollte in recht kurzer Zeit mit einem sauberes druckvolles Verbellen zeigen. Beißübungen sind an dieser Stelle fehl am Platz, da sich der Zustand der Motivation ändern muss.

Grüße

JerryLee
 
A

azuro1

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Hallo Sabine,

du steht ja ca. 1-2 meter vom Versteck weg.

Gaaannnz wichtig, erst das Pfui.

Dieses Kommando wiederholst Du so oft, bis Du den Hund ergriffen
hast. Ob Du da jetzt 3 oder 10 Sekunden und 3 oder 10 x Pfui brauchst, um z. B. den Kurzführer zu fassen, spielt keine Rolle.



Die Einwirkung soll nicht in Richtung Helfer geschehen.
Eher das Gegenteil. "Zwang muss einwirken wie ein Shampoo"

Nach der Einwirkung "möglichst" ruhig wieder vor den Helfer schicken,
ohne das dieser Reizlage gibt. Nur wenn der Hund sich nicht traut,
sich von Dir zu lösen, dann etwas Hilfe.

Bitte nicht in einem Schutzdienst versuchen das Problem zu lösen.
Der Optimal-Fall wäre: am 1. Tag ca. 3-4 Mal von 5 nach 6 zu schicken.
Keine weiteren Kampfhandlungen mehr ! Du kannst vielleicht als
erster und als letzter Schutzdienst machen, also 2x pro Übungsstunde.
Auf jeden Fall: wenn er Hund das erste Mal ´rumkommt ohne anzustossen, 10 x bellen lassen , bestätigen und aufhören. Höchstens noch´n Flieger ohne aus. !!!!!!!!! Lass ihn den Ärmel mit vom Platz nehmen. Gibt er diesen nicht sauber ab, m u s s t Du wieder
durchgreifen.
Sollte er in der nächsten Übungsstunde beim 1. Mal sauber sein,
kannst Du beginnen, es auf den ganzen Schutzdienst auszuweiten.

Oh je, ist gar nicht so einfach, das "schriftlich" zu erklären, ich hoffe
ihr versteht mich.

Gruss Sandra
 
A

azuro1

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Hallo Diana,

mir ist schon klar was Du mit "alles" meinst. Aber eben
diese "ALLES" hast Du an den Prüfungen nicht.

Bei welcher Übgung wird denn dein Schutzdienst abgebrochen ?

Für solche "Fälle" haben wir auch die von mir aufgeführte
Methode angewendet.
Das Kommando heißt dann nicht mehr "Pfui, pfui,.....
sondern Aus, Aus, Aus, bist Du da bist und einwirken kannst.
Die Strafe muss von Dir kommen.
Mit was auch immer, deine nackten Hände hast Du immer dabei.
Und wenn bei dieser Methode die Hände nicht reichen, dann halt
mit "ALLES" bis Du ihn so sensibilisiert hast, das Deine Annäherung
mit Aus..Aus..Aus, schon Strafe genug ist und Deine Hände wieder
aussreichen.

Mir war immer bei den "Profis" aufgefallen, daß die mitunter
weniger Druck ausüben mussten als andere Hundeführer.
Der Grund: Die Ausstrahlung von absoluter kompromisslosigkeit
dem Hund gegenüber. Die haben keine Angst vor Negativfolgen,
die zu einer in "Sportlerkreisen" Trennung vom Hund bedeutet.

Dieses emotionslose "Strafen" habe ich bei diesen Sportlern als
Schlüssel ihres Erfolges gesehen.

Gruss Sandra
 
D

Diana7

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auf der prüfung ist immer erst auf der langen flucht schluß!!! vorher ist er sauber! als wenn er sagt ich nehm alles bis zum schluß mit aber dann halte ich fest!!!!!




Mit was auch immer, deine nackten Hände hast Du immer dabei.
Und wenn bei dieser Methode die Hände nicht reichen, dann halt
mit "ALLES" bis Du ihn so sensibilisiert hast, das Deine Annäherung
mit Aus..Aus..Aus, schon Strafe genug ist und Deine Hände wieder
aussreichen

es ist ihm alles egal die hf hat schon auf ihm gesessen und ihn "gestraft" da geht er dann gegen sie!!!! ich habe in meinem ganzen leben noch nie so einen hund gesehen.

wie gesagt jeder andere wäre schon weg wenn er den helfer nur sehn würde bei dem was dieser hund schon mitgemacht hat aber der........!

er ist immer ohne jeglichen trieb gearbeitet worden. als welpe bzw. junghund mit 5 monaten schrie er schon am zaun wenn die großen schutzdienst machten so das er von seiner besitzerin wieder ins auto gepackt worden ist.

dieser hund ist unglaublich!!!! hab´s eben auf dem platz wieder erlebt!

liebe grüße diana
 
A

azuro1

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Hallo Diana,

ja so einen Hund hatte ich auch mal.

Nachdem mir mehrer Polizisten diesen Hund für den Dienst abkaufen
wollten und ich auch ALLES versucht habe, habe ich aufgegeben.
Er hat zwar abgelassen, doch hinterher derbst in die Knochen gebissen.

Für diesen Hund habe ich zu spät die richtigen Leute kennengelernt.
Dieser Hund war eine Waffe. Zivil und im SchH-Bereich. Allerdings
gegen mich ist er nie gegangen.

Kein Richter hat sich diesem Hund auch nur etwas genähert.
Die Wesensüberprüfung haben die freiwillig ausfallen lassen.

Doch ich bin mir sicher, andere Hundeführer hätten diesen
Hund hingebracht oder vielleicht auch.........

Die Lehrhelfer waren an diesem Hund noch interessiert, als er schon
über 5 war. Einer dieser Lehrhelfer hat seine letzte Prüfung gehetzt
und dabei ein schönes Andenken im Oberschenkel erhalten.
Ich habe zwar noch 96 Pkt. bekommen, jedoch war deutlich zu
erkennen, daß der nächste Schutzdienst wieder schlimm wird und
da bin ich ausgestiegen.

Tja Diana, manchmal geht´s halt einfach nicht. Die Polizisten
damals, die meinen Hund kaufen wollten, waren erfahrene
Hundführer mit BSP-Erfahrung, die mir schon als der Hund zwei
Jahre alt war, gesagt haben: Einmaliger Hund, nix für den Sport.

Gruss Sandra
 
D

Diana7

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ehrlich gesagt so sehe ich das auch! bei diesem hund ist so viel im junghundalter schief gelaufen......!!!!

aber seine hundeführerin will das einfach nicht wahr haben und versucht immer weiter!!!! :( :( :(

ich weiß es bei diesem hund auch nicht mehr

liebe grüße diana
 
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Unsauberkeit / Nachfassen

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