Lymphknotenkrebs??!!

Diskutiere Lymphknotenkrebs??!! im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Hunde; Mädels, ich hab grad wahnsinnige Angst. Habe gerade geschwollenen Lymphknoten bei meiner Hündin festgestellt! Nach einer groben Informationsflut...
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Fiosa

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Mädels, ich hab grad wahnsinnige Angst. Habe gerade geschwollenen Lymphknoten bei meiner Hündin festgestellt! Nach einer groben Informationsflut aus dem I-Net deutet vieles auf Krebs hin. Gegen drei heute nachmittag geh ich zum TA. Ich bin nur am heulen, weil so vieles darauf hindeutet. Appetitlosigkeit mal mehr mal weniger, vermehrter Durst, die besagten Lymphknoten...

ich weiß echt grad nicht, ob ich das schaffe nachher zum TA, zumal mein Mann nicht weiß ob er innerhalb der Öffnungszeiten es schafft nach Hause zu kommen. Somit müsste ich mit zwei kleinen Kindern plus Hund dahin. Und ich heule jetzt schon wie verrückt. Krieg bestimmt noch nicht mal ein Wort raus vor lauter Heulerei ;(

Hat jemand Erfahrung damit?? Und ist es vielleicht auch gut ausgegangen??
 
04.11.2011
#1
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Sassi

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Der Hund einer Bekannten hatte die gleichen Symptome. Nach einer Antibiotika behandlung sind die Lymphknoten wieder abgeschwollen, er hatte wohl einfach eine Grippe oder ähnliches. Es muss also nicht gleich immer Krebs sein!

Ganz ruhig bleiben und erstmal zum TA. Du schaffst das schon! *tätschel*
 
Tina150

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Sch... Aber es muß nicht gleich das Schjlimmste sein. Kann auch auf eine Entzündung hindeuten.

Warst Du heute beim TA?????
 
dietutnix74

dietutnix74

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Die Hündin meiner Freundin genau dasselbe, alles deutete auf Krebs hin, keiner fand raus was es ist. Letztendlich war´s eine Futtermittelunverträglichkeit.
 
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Fiosa

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Ja ich war dort. Viel Hoffnung hat er mir aber nicht gemacht, da die Knoten wohl schon ziemlich groß sind und evtl schon gestreut haben könnten. Da auch alle Lymphknoten betroffen sind. Wir "probieren" es jetzt zwar erstmal mit Cortison und Antibiotika und in einer Woche kontrollieren wir ob es was gebracht hat, aber manchmal sagt ein Blick auch schon mehr als tausend Worte ;( Gefressen hat sie gut, AZ war bis gestern abend gut, zwischendurch fing sie immer mal wieder an zu röcheln, halt als wenn was im Hals steckt. Drückt also ziemlich dolle, würd ich sagen. Das hat sie vorher alles nicht gezeigt ?( klar, klammert man sich an den letzten Strohhalm, aber ich versuche es mir langsam vor Augen zu führen, dass es evtl. bald zu Ende gehen könnte, will mir auch keine Illusionen machen. Ist ja so schon schwierig genug.
 
Bergers

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Hallo Sandra,

mein Aaron hatte Lymphdrüsenkrebs. Auch bei ihm waren alle Knoten stark angeschwollen, besonders im Hals.
Auch hier haben wir erst gedacht, es wäre eine Entzündungserscheinung und er vertrug die Behandlung auch erst sehr gut.
Da nebenher noch eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt und behandelt wurde, blühte er erst wieder auf.

Die Knoten allerdings schwollen nicht wieder richtig ab. Es sollte eine Biopsie gemacht werden, aber in der Nacht zum Entnahmetag sind die Knoten im Hals so stark angeschwollen, dass Aaron fast erstickt wäre.

Morgens um kurz vor Neun wurde er eingeschläfert.

Ich hoffe sehr, dass dir das erspart bleibt und Fiona auf die Tablettengabe anspricht. Sonst warte nicht zu lange...so sehr es auch weh tut.

Tröstende Grüße
Manuela
 
Tina150

Tina150

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Laß Dich mal drücken.

Ich habe vor fast genau 6 Jahren (17.11) die Diagnose bei Amor erhalten, weiß nur zu gut, wie es Dir zur Zeit geht.
Zur Immunstärkung wird gerne Colostrum gegeben.
Wie alt ist Deine Süße denn?
 
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Fiosa

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Danke ihr Lieben!

Fiona ist jetzt etwas über 7 Jahre alt.

Ach menno, ich mag mir ja eigentlich keine Hoffnung machen, unbewusst hat man sie ja doch, aber die Knoten scheinen abzuschwellen. Ich finde sie merklich kleiner (mein Mann auch), auch wenn wir gerade mal zwei Tage lang Tabletten geben. Weiß nicht, ob ich mir darauf jetzt Hoffnung aufbauen kann :S Ja, sie hat ja auch eine SD-Unterfunktion und wird seit Jahren schon behandelt....hatte auch erst gedacht, ob es dran mit liegen könnte. Nun, mehr als abwarten kann man wohl jetzt erstmal wirklich nicht.

Sonst scheint sie wie immer, frisst auch wieder sehr gut! Ach, ich hoffe wirklich, dass es nur eine Infektion von irgendwas war/ist und wir sie alsbald wieder als gesund sagen können.
 
Asti&Bozzy

Asti&Bozzy

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Bei Asti wurde ca. 3 Wochen nach der KB OP Lymphknotenkrebs festgestellt. Wir haben morgens am Hals zwei dicke Knubbel ertastet und dachten erst noch, daß es vielleicht noch eine Infektion als Spätefolge von der OP sein könnte, aber das war alles so gut gegangen und so toll verheilt. Der TA nahm Blut ab und machte eine Biopsie. Die Blutwerte an sich waren völlig ok, aber das Ergebnis der Biopsie zerstörte unsere ganze Hoffnung...
Wir haben uns damals bewusst gegen eine Chemo entschieden - Asti lebte noch ca. 3 Wochen, bis wir ihn haben über die RBB gehen lassen.
Ich habe mich damals in diesem Forum http://www.mycosis-fungoides.de/portal.php?sid=49bf3468a04922a7aa83238cb27570e6 (hoffe es ist ok, wenn ich diesen link hier einstlle?) angemeldet. Für mich gab es da sehr viel Hilfe und Unterstützung.
Ich drück Dir die Daumen, daß die LK weiterhin abschwellen und es nur eine Infektion ist, die durch die Medis bald überstanden ist!!!
 
mottine

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Das Forum kenne ich auch, super nette Leute da.

Ist also alles abgeklärt, das es Krebs ist?
Eine Bekannte stand auch mit diesem Ergebnis da. Sie hat sich dann für Chemo entschieden. Bei 75% der Hunde wird eine Heilung bis zu 5 Jahren erziehlt. Danach kann es wieder kommen.
Und ihr Hund gehört zu den 75%. Er gilt als geheilt und ist quietschvergnügt. Aber sie weiß, das es wieder kommen wird, nur hat er noch ein paar schöne Jahre.
Beim Hund wird nur auf Verlängerung therapiert, nicht wie beim Menschen, auf Heilung. So ist die Hundechemo nicht so aggressiv und Übelkeiten/Nebenwirkungen wie beim Menschen treten so gut wie nie auf.
Wollte das nur erzählen, auch um Hoffnung zu machen.

Drücke Dich! Sowas ist einfach die Hölle......
 
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Fiosa

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Also Chemo macht unser TA z.B. nicht. Er findet es "Quälerei" weil es letztlich nur eine "Verzögerung" ist. KLar, ich weiß eine Heilung wird es nicht geben. Leider. Bleibt halt nur die Hoffnung, dass die Lymphknoten zurückschwellen und es KEIN Krebs ist :S aber bangen muss man nun trotzdem. Und diese Ungwissheit macht mich fertig...
 
mottine

mottine

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Viele TÄ lehnen Chemo ab, aber große TK, die das regelmäßig durchführen, also sehr oft damit zu tun haben, haben für mich da mehr Erfahrungen.
Bekannte: Milztumor, Chemo: Verlängerung ca. 3 Monate...da sagte sie auch nein, aber bei evt. eine jahrelange Verlängerung, denke ich auch anders drüber.

Aber es tut mir einfach so leid.
Ich drücke feste die Daumen, das es kein Krebs ist!!!!
 
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Fiosa

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Sicher, es kommt auch auf die Art des Tumors an und seine Aggressivität und wie weit er schon fortgeschritten ist.

Medis scheinen jetzt mittlerweile nichts mehr an den LKs zu verändern, weiterhin geschwollen. Ach menno, ich weiß nicht ob ich weiterhin hoffen kann/soll....ich schwanke immer hin und her zwischen Hoffnung und Aufgabe/Akzeptanz der Krankheit.

Gestern morgen fand ich bräunliches flockiges Erbrochenens auf ihrer Decke. Weiß halt nicht was ich davon halten soll...aber ich denke, es ist kein gutes Zeichen.
 
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Emily1

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Chemo bei einem alten Hund finde ich auch nicht ok, aber deiner ist ja erst sieben. Vielleicht gibt`s doch noch eine Chance?

Alles Gute!
Emily.
 
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Also, wir waren ja heute nochmal bei TA. Er findet sie "augenscheinlich" sehr fit. LKs sind aber noch zu spüren. Er gab ihr eine Spritze mit (sorry, ich weiß nicht mehr genau was das war) irgendeinem abgeschwächten Virus. Und wir probieren nochmal ein anderes AB die kommende Woche aus. Er meinte, manchmal muss man mal ein anderes AB nehmen um eine Resonanz zu erzielen. Na, ich bin gespannt!! Und mit dem Erbrechen meinte er, da sie Leber gefuttert hat, kann es durchaus sein, dass ihr die schwer aufm Magen lag und braun ist normal bei Leber...na gut, sein Wort in Gottes Ohr!! So schnell geben wir ja nun nicht auf ;) und ich hoffe immer noch ein wenig, dass es alles nur irgendwie ein Infekt war/ist!
 
mottine

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habe nochmal gelesen, aber nicht gefunden.....wurde eine Biopsie gemacht?
 
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Fiosa

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Nein, eine Biopsie haben wir bis dato noch nicht gemacht. Denke, das wird bei unserem nächsten TA-Besuch fällig sein! Die letzte Woche ging es ihr gut, sie hat gut gefressen, war auch sonst fit wie immer. Seit Samstag Nacht allerdings, da hatte sie wieder gebrochen, finde ich sie sehr ruhig und matt. Sie frisst zwar und man merkt auch, dass sie will aber irgendwie funzt es nicht. Weiß nicht, ob das vielleicht beim Schlucken zu doll drückt??!! LKs sind weiterhin geschwollen, hab irgendwie das Gefühl, dass sie immer wieder groß und klein werden. Ach Mensch, ich weiß es doch auch nicht ;( ich versuche mich immer wieder mit dem Gedanken auseinander zu setzen, wenn ich eine Entscheidung treffen muss....aber ich WILL NICHT!! ;( Ich hoffe nur, dass sie bisher nicht wirklich Schmerzen hat...dass es ihr einfach "nur" nicht gut geht...
 
mottine

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das verstehe ich nicht.....nur so kann man doch sagen, ob oder ob nicht......einfach auf Verdacht Medis und sich Sorgen machen......ändern sie die Größe, das kenne ich von LDK nicht....wenn groß, dann immer und größer werdend, nicht kleiner.....drücke weiter die Daumen.
 
Bergers

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Das war bei Aaron aber auch so. Unter Medikamenten wurden sie kleiner, gingen aber nicht weg.

Als die Biopsie gemacht werden sollte, war es schon zu spät.
 
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