Womit/ Wie anfangen?

Diskutiere Womit/ Wie anfangen? im Hundespiele, Sport und Freizeit Forum im Bereich Hunde; hallo! erinnert euch doch mal zurück ... damals, als ihr euren wuff ganz frisch hattet. wie habt ihr mit der ausbildung auf dem platz angefangen...
yggdrasil

yggdrasil

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hallo!
erinnert euch doch mal zurück ... damals, als ihr euren wuff ganz frisch hattet. wie habt ihr mit der ausbildung auf dem platz angefangen?
seit ihr schon mit dem jungen hund fährten gegangen? wie habt ihr eure erste unterordnung gestaltet? wann und wie war der erste schutzdienst?

natürlich gibt es von hund zu hund unterschiede, aber ich möchte mal so eure meinungen hören mit was man wann und wie anfangen sollte.
werde auch was dazu schreiben, aber später.
bin erstmal auf eure meinungen und erfahrungen gespannt.

ich habe nämlich heute überlegt wenn ich einen neuen hund bekommen würde, was würde ich wann machen, was würde ich evtl anders machen? war ja "damals" ein richtiger frischling und meine eigene meinung/ methode hat sich erst nach und nach herauskristallisiert.

liebe grüße
yggi
 
21.11.2003
#1
A

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Gast

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Kyra

Kyra

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:whatever: .,Hallo Yggi,

der einzige Hund, von dem ich Dir berichten kann, ist unser Thell, sonst hab ich noch nie Hundeausbildung gemacht, also so richtig..... ;)

Thell ist ein Jagdhund und wird auch als solcher ausgebildet und das fängt wirklich schon mit zwei ( !!!! :] ) Wochen an, mit dem Üben der Schussfestigkeit. Die normalen Gehorsamsübungen haben wir von Anfang an gemacht, bzw. konnte Thell schon, als er kam mit 4 Monaten. Als er einige Zeit bei uns war, haben wir schon bald mit Jagdbefehlen sie "such" auf Fährte, erstmal kurz, dann immer länger, angefangen. Auch das "schonen" und das richtige Vorstehen wurden immer wieder von Anfang an zwischendurch geübt.
Im Moment ( Thell ist nun acht Monate) lernt er wieder mal was Neues dazu, wobei die anderen Sachen natürlich immer weiter geübt werden.
So, das ist aber nun eine ganz andere Art von Hundesport... :rolleyes:
:] Aber ich bin sicher, dass die anderen auch noch was schreiben werden :] Hier sind ja viele erfahrene Hundesportler :] :]
 
H

Hutch

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Hi,
Ja wenn ich da so krame und mich erinnere dann war es damals so das der Hund bis er ein Jahr war "Stehen gelassen" worden ist.
Ja, nicht lachen für heutige Begiffe ist das ein Schwachsinn hoch drei gewesen.
Mit den Hunden wurde erst gearbeitet als sie eben ein Jahr waren.
Dann kam alles auf einmal. Fährten, Unterordnung, Schutzdienst.
Wenn der Hund dann irgend wo Schwächen zeigte wurde mit
"Nachdruck" daran gearbeitet.

Gott sei Dank sind wir heute davon meilenweit entfernt.
Bei der kleinen Lea habe ich schon im Spiel am ersten Tag (12 Wochen)angefangen.
Kleine Übungen, Leinenführigkeit aber auch eine Spielfährte.
Dabei habe ich mir immer viel Zeit gelassen.
Es macht einen riesen Spaß die Hündin mit den Aufgaben wachsen zu sehen.
Die Lea ist mittlerweile 13 Monate alt und ein richtig tolles Mädchen.

Hutch
 
Wiesie

Wiesie

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Ich habe Gina, als wie ein Welpe war, gleich mit zur Staffel genommen. Dort durfte sie von Anfang an am Training teilnehmen. Das sind in der RH-Arbeit kleine Dinge wie Kontaktübungen (Alle Menschen sind toll!) oder Eigenanzeigen (ich laufe weg, mein Hund mir hinterher, tolles Spiel).
Also Aufgaben, bei denen es nciht auf Unterordnung ankommt.

In dem Alter habe ich ihr nur die Worte Gina, sitz, gib laut und komm beigebracht. Dazu natürlich das Sitzen am Kantstein und das Ziehverbot an der Leine.
Später habe ich ihr das Fußgehen beigebracht, und zwar ohne Hundeplatz. Nur mit dem Ball, der nur dann fliegt, wenn der Hund in der Grundstellung sitzt. Bald sitzt Hundi einfach immer in Grundstellung. Dann mal einen Schritt vorgegangen und der Hund setzt sich wieder in Grundstellung, sonst fliegt der Ball ja nicht.
Gina hat also nicht gelernt, daß "Fuß" das gehen links neben mir ist, sondern das sie in Grundstellugn sitzen soll. Und das kann sie nur, wenn sie Fuß geht.
Auf die selbe Art habe ich ihr "Hier" beigebracht. Dann Sitz und Platz aus der Bewegung und die Ablage. Erst als sie das alles konnte, bin ich auf den Hundeplatz gegangen, für den "letzten Schliff" und weil die Arbeit dort Spaß macht.
 
M

Malinois1

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Bei meinen zwei Malis haben wir ganz früh begonnen. Man kann
in dieser Zeit dem Hund spielerisch wahnsinnig viel beibringen. Man
merkt es zuerst nur nicht.
Mit 12 Wochen fährten, dabei wurde mein Racker schon beim
Züchter ins Fährten eingeführt.
Vom ersten Tag auf den Hundeplatz.
Beim Spaziergang "Sitz" am Strassenrand mit Futter. Alles, aber auch
alles ohne irgendwelchen Zwang.
Mit Freude den Hund in den Sport führen.

Wie heisst es doch unter Menschen:
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Gruss
Robi
 
Rainer und das Mogeltier

Rainer und das Mogeltier

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Hallo erstmal,

prinzipiell bin ich der Meinung, dass man so früh wie möglich mit spielerischen Übungen anfangen sollte - außer im Schutzdienst - hier sollte der Hund meiner Meinung nach über eine gewisse Reife verfügen da es sonst zu unnötigen Problemen kommen kann - was natürlich kleine Zerr- und Beutespiele schon im Welpenalter nicht ausschließt.

Gerade in der Unterordnung kann ich mit einem jungen Hund schon unheimlich viel aufbauen und den Grundstein für einen freudigen "Gehorsam" legen ... natürlich immer nur kleine Übungseinheiten mit viel Spiel und vor allen Dingen ohne Belastung und auch weitestgehend ohne Frustration ... bei der Fährte siehts genauso aus - viele Welpen suchen schon für ihr Leben gerne und wenn das ganze dann immer mit einem tollen Erfolg fürs Hundi endet kanns ja nur Spaß machen...

Die Geschichten mit dem 1 Jahr "Stehenlassen" sind ja zum Glück mittlerweile vollkommen überholt
 
R

Ronnie1

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@ Robi

Hi!

Was mich interessieren würde ist, wie du mit dem Fährten angefangen
hast! ?(
Denn Lupa ist jetzt fast 6 Monate, und ich wiel jetzt dann mit dem Fährten anfangen zu üben.
Bisher haben wir die Grundübungen gemacht, wie Hier, Sitz, Platz und Bleib. Aber ich möchte jetzt mal nen Schritt weiter gehen.

Könntest du mir bitte ein paar Tips geben? :]

Lg Ronnie und Lupa!
 
M

Malinois1

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Original von Ronnie
Was mich interessieren würde ist, wie du mit dem Fährten angefangen
hast! ?(
Denn Lupa ist jetzt fast 6 Monate,
Beginne so rasch als möglich. Jetzt ist es ja auch möglich ein geeignetes
Gelände zu finden.
Hier fürs erste mal eine Anleitung von Bernd Föry vom hsv-Schwenningen.
War mal dort auch an einem Tagesseminar, das mir sehr geholfen hat.

http://www.hsv-schwenningen.de/faehrten.htm

Du darfst mit deinem Hundchen ruhig jeden Tag eine kleine Fährte
machen, das überfordet ihn überhaupt nicht. Das mit den Gegenständen
musst du dann separat üben.
Irgendwo zu Hause auf meinem PC habe ich mal eine umfassende
Fährtenanleitung runtergeladen. Ich schau mal, ob ich dir dies zusenden
kann.

Hier ein Forum, das sich mit dem Fährten befasst.
http://26926.rapidforum.com/

Viel Freude und Erfolgserlebnisse
Robi

So und nun etwas was man ja auch wissen sollte.
(Ebenfalls runtergeladen, also nicht von mir. Ich glaube der dies schrieb
heisst Schmidt und ich hoffe er verzeiht mir meinen "Diebstahl")

[align=center]Fährtenhundausbildung
und
Training in der Praxis
[/align]

Grundlagen

1. Grundsätzlich können alle Hunde zum Fährtenhund ausgebildet werden. Auch das Alter ist für die Ausbildung nicht sehr wichtig. Ältere Hunde können immer noch das Fährten antrainiert bekommen. Die Fährtenausbildung ist ein Hundesport für jung und alt. Ich habe schon auf Meisterschaften geführt wo ältere Menschen uns jungen Leute noch was vormachen können. Ja dies ist doch eigentlich klar. Fährtenhundasubildung ist Fleißarbeit. Ein Rentner der nicht mehr zur Arbeit muß kann täglich mit dem Hund trainieren. Die Fährtenhundausbildung ist auch ein sehr zeitaufwendiges Hobby. Aber ich kann euch sagen es macht ungeheuren Spaß.

2. Wie sucht der Hund eine Fährte ? Beim legen der Fährte werden bestimmte Gerüche frei gesetzt. Als ersten müssen wir den Geruch an sprechen der von dem Fährtenleger ausgeht. Dieser Geruch kann Schweiß,Parfüm, Kleidergeruch, Zigarettengeruch sein, oder irgendwelche Duftstoffe die an der Kleidung hängen. Also alle Gerüche die vom Fährtenleger selbst ausgehen. Man nennt diese Gerüche den Individualgeruch. Dieser Geruch schwebt in der Regel etwas über dem Boden und kann vom Wind fortgetragen werden. Nach kurzer Zeit, je nach Windstärke, ist der Individualgeruch verschwunden. Bei starken Wind kann er nach 5 Minuten schon fort sein und bei Windstille schwebt er noch bis zu einer halben Stunde in der Umgebung. Dann gibt es noch der Geruch der durch die Bodenverletzung entsteht. Wir können je nach Boden drei verschiedene Gerüche frei setzen. Zum ersten werden Gerüche aus dem Boden frei, wenn man mit dem Fuß drauf steht. Die Erdkruste wird aufgetreten und die Gerüche können an die Oberfläche entweichen. Dann werden durch den Fußabdruck Pflanzen zertreten. Der Pflanzensaft tritt mit dem Pflanzengeruch aus. Und zum Schluß gibt es noch die Mikroorganismen die durch den Fußabdruck zerrieben werden. Die Gerüche über die Bodenverletzungen können je nach Wetterbedingungen mehre Tage noch vorhanden sein. Die Gerüche über den Individualgeruch sind spätestens nach einer halben Stunde fort. Es bietet sich deshalb an den Hund nur über die Bodenverletzung auszubilden.
 
R

Ronnie1

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@Robi

Super vielen dank!
Habs mir grad ausdrucken lassen, und muß es jetzt gleich
lesen. Dann kann ich so früh wie möglich anfangen zu üben! :]

Danke nochmal!

Lg Ronnie und Lupa!
 
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Womit/ Wie anfangen?