Gesundheitsaspekt Gewicht

Diskutiere Gesundheitsaspekt Gewicht im Agility Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; Hallo zusammen.... würde gerne mal Feedback bekommen zu folgender Situation: Ich habe einen etwas rasseuntypischen Hund, mit dem ich Obedience...
Aribär

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Hallo zusammen....

würde gerne mal Feedback bekommen zu folgender Situation:

Ich habe einen etwas rasseuntypischen Hund, mit dem ich Obedience und Rettungshundearbeit betreibe. Alles ist an sich gut.
Was mich beschäftigt, ist, dass er, sobald wir nichts tun, regelrecht depressiv wirkt. Er ist dann nicht nur ruhig, er guckt richtig leidend, kann man kaum beschreiben, muss man gesehen haben. Ich habe ihn von Welpenbeinen an auch ziemlich verwöhnt, was das Angebot an Beschäftigung betrifft, mag gut sein, dass ich mit Schuld bin. Er nervt auch nicht wirklich extrem an "arbeitsfreien" Tagen, er benimmt sich nur so, dass man sich wie ein Tierquäler fühlt oder kurzfristig glaubt, das arme Tier wäre krank. Er wird aber pronto gesund, wenn man sich irgendwas einfallen lässt.

Da ich selber sehr gerne mit dem Hund arbeite und zur Zeit normalerweise Mittwochsabend Obedience Training mache, Donnerstag Rettungshundearbeit und meistens Samstag nochmal mit der Rettungshundestaffel auf Achse bin, sind vor allem Montag und Dienstag "Leidetage", auch wenn ich bei allen Spaziergängen mit unzähligen Beschäftigungen aufwarte. Nun mein Gedanke, da bietet "mein" Hundeverein ja Agility an. Muss man ja nicht so ernst durchziehen, aber just for fun, warum nicht. Spaß machen würde es ihm sicher. Ich habe also den Obmann für die Sparte angesprochen, der sofort ein sorgenumwobenes Gesicht machte. Mein Hund wäre zu schwer, das könne er nicht verantworten. Ich war empört. ;-)

Mein Hund ist rappeldürr, äh schlank natürlich, hat aber aufgrund seiner Größe trotzdem 41 kg. Der Agility-Obmann meint, bei ca. 25 kg sei Schluss, darüber wäre es verantwortungslos, mit einem Hund diesen Sport zu betreiben. Ich bin anderer Meinung, wenn man es locker angeht und nicht so erfolgsorientiert. Mein Hund ist gut trainiert, HD-, ED- und OCD-frei.

Und nu? Was meinen die Agilty-Leute? Es geht mir nicht darum, Erfolg zu haben oder nicht, sondern nur um diese Diskussion, ob es gesundheitsschädigend sein könnte.

LG, Ira
 
24.10.2011
#1
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Bergers

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Es gibt einige Leute, die auch mit Beaucerons Agility machen und das nicht nur mit Hündinnen. Und die haben auch mal locker 40 - 45 kg auf den Knochen.

Hier, dieser z.B. ist sicher auch kein Leichtgewicht: http://www.youtube.com/watch?v=bVyADdUUoI4&feature=related

Warum also nicht auch mit einem Berner? Ist zwar völlig klar, dass ein solche großer Hund mit einem Border, Mali oder Aussie nicht mithalten kann, aber als Zeitvertreib? Warum nicht.

Allerdings hattest du ja schon mal geschrieben, dass Ari sich unterbeschäftigt fühlt. Von daher weiß ich nicht, ob noch mehr Auslastung so das Richtige ist. Ruhe lernen ist auch sehr wichtig.
Auch solltest du berücksichtigen, das Agi evtl. kontaproduktiv mit der Trümmerarbeit und dem Gerätetraining werden kann.


LG Manuela
 
mottine

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mal außen vor gefragt:
kenne das nämlich bei Rino:
Hat er auch mal gelernt, sich selber zu beschäftigen?

Rino nämlich durch mich nicht. Die macht alles...mit mir. Cendra schläft und Lexa schnappt sich mal ein Spielzeug, rennt damit durch die Wohnung, schüttelt es tot, haut es sich um die Ohren...bietet es den anderen an..."guck mal was ich habe: mir!" und legt sich dann hin und nuckelt sich müde.

DAS konnte Rino noch nie, weil immer WIR was gemacht haben. Also mußte sie es schon lernen: mit einem Kong...später fand ich einen Gummiball der sehr fest, aber innen hohl war. Den knautscht sie dann stundenlang.
Sie holt ein Spielzeug und kommt damit zu mir: mach was.....

Überbeschäftigung ist auch nicht so gut, denn der Hund, hier auch Rino, muß lernen, auch mal Ruhe zu machen, diese auszukosten. Denn kein Hund ist 10 Stunden am Tag beschäftigt. Wach vielleicht, aber nicht in Daueraktion.

Ich finde, Du machst sehr viel. Kann es sein, mir ging es so, das Du ein schlechtes Gewissen hast und ihn dann anders siehst?
 
L

Land-Ei

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servus,
ich bin ja mittlerweile recht selten im Forum unterwegs, aber wenn dann tauchen doch ganz interessante Fragen auf.

Zum ersten gebe ich eurem Obmann recht - mit einem 41 kg schweren Hund würd ich niemals Agi machen. Nicht mal "just for fun" -wobei ich mich frage was so falsch daran ist es ernsthaft zu betreiben?!?

Ich sag Dir auch warum: Man muß nicht alles, was möglich ist mit einem Hund, machen, und die Masse (sprich: Gewicht) die dein Hund lenken, und beim springen mit der Hinterhand abdrücken und v.a. mit der Vorderhand auffangen muß ist gewaltig!
(Frag mich jetzt nicht wieviel % mehr an Gewicht durch die Geschwindigkeit drauf kommen - ich war in Physik/Mathe noch nie soooo gut!)

Was neben dem Gewicht noch dagegen spricht ist die Größe, als Berner Sennenhund ist sie um die 60-65 cm groß? - der Tunnel ist 60 cm im Durchmesser, der Reifen zeitweise noch kleiner.... ich kann mir nicht vorstellen das ein Hund das toll findet wenn er mit dem Rücken oben entlang schrammt....

zu dem Video mit dem Beauceron möcht ich noch was sagen:
ich hab es mir angesehen und find es richtig "schlimm"!
Der Hund ist zu fett, er wird besch.... geführt -was sich wiederum schlecht auf die Sprungtechnik auswirkt und deshalb auch die Gelenke mehr als nötig belastet - und das Bild das von Agility dargestellt wird geht leider immer noch in die Richtung "wenn dein Hund Trieb hat - dann kann man damit auch Agility machen!!!"

Es ist eben nicht jede Rasse für den Sport geschaffen - aber manchen Hunden würde es auch noch schaden!

Grüße,
land-ei
 
Bergers

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Hallo Land-ei,

leider habe ich keine Ahnung von Agility, sonst hätte ich ein besseres Video herausgesucht.
 
P

pudelrudel

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Hallo

sicher drück jedes Pfund was zu viel ist , das sehen wir bei Agiturnieren zu Hauf

Berner sind eben nun mal eher Zughunde .habe auch so einen noch nie auf Turniere gesehen . Beim Agi sollte wenn es nicht Just for Fun ist der Hund doch Beine und leichtfüßig sein ... wenn ich Dackel und Basset sehe im Parcour tun mir diese Hunde leid , aber auch große Rasse findet man zu hauf

ob der Hund es toll findet in den Tunnel auf alle Vieren zu krichen , dann fehlt die Geschwindigkeit , die Wendigkeit ,

sicher auch mit diesen Hunden kann man Sport betreiben ... in Maßen

würde es deinen Hund überhaupt Spaß machen ? oder macht er es nur weil du es vielleicht möchtest ..



Hunde fordern auch ein , je mehr man mit ihnen macht um so mehr möchten sie , da muß der Mensch schon selber die Grenze finden ,, ich meine mach eine Sportart - beschäftignung und die richtig mit ihm, das wird dann reichen

Gruß Bärbel
 
Aribär

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Hallo und erstmal vielen Dank für die vielen Antworten, die ja sehr unterschiedlich ausfallen, spannend.

Ruhe lernen, muss er nicht, das kann er. Aber manchmal scheint er glücklich ruhig und manchmal unglücklich. Man kann das an seinen Augen sehen.

Mottine, mir ist eben aufgefallen, dass das erst seit Juni so ist. Ich musste Ende Mai meine alte Hündin einschläfern lassen, mit der Ari bis dahin zusammengelebt hatte. Er spielt auch allein, aber lieber mit anderen Hunden oder mit mir.

Manuela, ja, dass Agi und RH-Geräte sich beißen, könnte eine Gefahr werden, aber ich denke, das Ari das trennen kann.

Land-Ei, das Springen hast Du aber auch bei der Rettungshundearbeit, ab durch's Fenster, rein ins Gebäude, Trümmer hoch und runter und da landet er nicht mal auf weicher Wiese. Oder im Wald über die Brombeeren, wenn man durchkommt oder, oder, oder... Sind die Agi-Läufe nicht zeitlich begrenzt? Ich denke, aber ich weiß es nicht, dass die Gelenkbelastung bei 20 oder 30 Minuten Trümmersuche um ein vielfaches höher ist als bei einem Agilauf. Täusche ich mich so sehr?
Ach ja, der Tunnel hat bei den Rettungshundegeräten einen Durchmesser von 50 cm und da flitzt meiner gerne und problemlos durch.

Und jetzt schaue ich mal die Videos an, danke für's Posten!

LG, Ira
 
P

pudelrudel

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Habe mir gerade mal das Video vom Beauceron angeschaut , der Hund würde viel besser - sprich runder laufen wenn hier sein Herrchen am Führstil arbeiten würde .

das liegt hier am Herrchen der den Hund immer ausbremst , zu spät und falsche Anweisungen gibt , da her muß der Hund immer wieder abbremsen , er wartet auf die Komandos - Handzeichen die viel zu spät kommen ,, an manchen Ecken steht Herrchen dem Hund im Wege .Ein Agihund sollte immer gerade aufs Hindernis geführt werden izum Sprung damit er gerade aufkommt

gruß Bärbel

Cindy hat den Boden noch nicht unter den Füßen und bekommt schon das Zeichen nach rechts zu laufen

 
Aribär

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Bärbel, mein Hund macht sehr gerne Gerätearbeit und er muss nicht durch den Tunnel kriechen, er rennt da ganz normal durch. Beim Rennen sind die Hunde ohnehin "tiefer gelegt". Vielleicht magst Du schauen, ich habe hier in der Galerie zwei Fotos von ihm hineingesetzt und auf dem einen kann man ihn rennend von der Seite sehen, daran verdeutlicht sich das eventuell, was ich meine.

Wenn er irgendwo Geräte stehen sieht, jiepert er und will hin. Bei jedem Waldspaziergang turnt er auf den Holzstapeln herum und wenn ich nicht aufpasse, klettert er gerne auf Hochsitze. Und das macht er bestimmt nicht, um mir einen Gefallen zu tun. :)

LG, Ira
 
dietutnix74

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Ich finde das Riskiko Agi und Trümmerarbeit zu machen zu groß.

Aber das muss jeder für sich entscheiden.
 
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pudelrudel

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man schätz selber ein was der Hund kann und wie er ausgebildet ist ... manche sehen ja im Hund nur das ! Sportgerät .!. davon distansieren wir uns , nach einem Dis , werden unsere Hund nie bestraft , ja geschied oft genug .. sie kommen auch nicht in einer Box wo sie auf den Start warten müssen um hinterher sofort wieder darin zuz verschwinden .Tennisschläger sind sie nicht -- Familenmitglieder

Ein Check einmal im Jahr beim Tierarzt sollte Flicht sein ... unsere Älteste die Aimee läuft in der Seniorenklasse mit 12 Jahren in 1 Sekunde 4.20 m , ( bester Border 3m, Frage : ob der jemals so Alt wird )

wir trainieren auch nicht bis zum Umfallen , Letztes Turnier war am Sonntag und nun ist das erste im Ende April 2012 , das heißt in der Zeit gehen wir nicht mehr zum training auch in der Turniersaison sieht man uns nicht auf dem Platz ,Reithallen sind im Winter schei.. Kalt und Nass. Halle mit Boden nicht gerade Gelenkfreudig .. geforener Boden ausserhalb auch nicht , also werden sie anders beschäftigt mit viel laufen und spielen .

wenn es deinem Hund freude macht warum nicht

zum Risiko :

einer Sportkollegin ist der Hund im Wald verstorben .. der ist hinter einen geworfenen Stock gerannt ,´hat sich wohl vertreten ist gestürzt , so Unglücklich auf den Rücken gefallen und hat sich das Genick gebrochen ... ;(

Gruß Bärbel
 
mottine

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Video erst jetzt geschaut, lief nicht.....ui, ja, der ist zu fett, keine gute Bemuskelung und wenn ich so die bewegungen sehe, wenn er auf den Podest geht....auch nicht mehr der Jüngste?!

@Aribär
das kann es doch auch sein. Hunde truaern auch, es können ja Situationen sein, wo auch bei ihm Erinnerungen hochkommen, er versteht das ja auch nicht. Oder, blöde gefragt, tut ihm ab und an mal was weh?
Vielleicht mal notieren: was macht er am Tag, wann liegt er so da.
Ist zwar Mühe, aber man kann so auch einen Anhaltspunkt bekommen.
 
L

Land-Ei

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Agi-Läufe sind nicht zeitlich begrenzt - sie dauern nur nie sehr lange!
Die größte Belastung entsteht auch nicht im Turnier, sondern beim Training. Und zumindest bei uns ist es so das man eher schwierigere und technischere Dinge übt. Neben der Belastung beim springen, kommt also auch noch die Drehbewegung der Wirbelsäule mit hinzu.

Man sollte natürliche Sprünge - also durch den Wald, über Hecken, Gräben,.... - nicht mit künstlichen (also Hürden) vergleichen.
es ist was anderes ob dein Hund "frei arbeiten" und sich seine Absprünge, Laufwege, Landepunkte.... selber suchen kann, oder ob sie ihm durch den Abstand der Hürden und dem vorgegebenen Weg "aufgezwungen" werden.

Abgesehen davon ist Rettungshundearbeit definitiv auch sehr belastend für den Körper - warum also noch eine weitere belastende Sportart hinzufügen?

@bärbel:
Mmmmhhhh... ich weiß nicht wie ichs sagen soll, aber irgendwie find ich das Komisch. Meine Hund trainieren auch im Winter -wobei wir glücklicherweise den Vorteil einer Halle mit Rasenbelag haben.
Ich denke das sich trotz "viel laufen und spielen" die Muskulatur abbaut (laufen und spielen ist eben nicht "Hürden springen, abbremsen, neu beschleunigen,....), und diese neu aufzubauen ist auch nicht grad ohne....
Und gegen die Kälte helfen zwei Dinge hervorragend: sich bewegen und (Hunde)mäntel (und Tee fürs Frauchen).

Grüße,
land-ei

@ bergers: kein Problem!
 
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pudelrudel

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Hallo Land Ei

Muskeln bekommt ein Hund nicht nur vom Springen , jeder Tierarzt wird dir das auch sagen von langsam und mal schnelleren gehen nicht rennen , gleichmässige Belastung

und Pudel brauchen auch nicht immer üben ... :D einen Border kannst du xmal über den gleichen Parcour schicken nur ein Pudel zeigt dir beim 2 ten Male die Stinkepfote , dem wird das viel zu langweilig ,die haben Dickkopf wie Dackel

Eine Geschichte am Rande eines Agiturnieres

Herrchen eines Terrier ist sich mit meinen Mann am Unterhalten , nach dem Terrier ein Dis , bekam .. er war üben ,,, Mittwoch bis Samstag und nun hat er am Sonntag doch nicht mehr mit gemacht und auch im Winter in einen Halle .. wir üben auch.. am Turniertag, machen Winterpause und sind immer unter den ersten drei Plätzen ,, eben Pudel der wenns einmal kapiert er das nicht mehr braucht .Was willst du üben Geräte rechts links .. ! Was dem Tag aufgebaut wird weist du vorher nicht .

Meine Hunde sind top fit auch nach langen Pausen und wir haben festgestellt ,das nach dieser Auszeit die Hunde viel mehr Spaß am Agi haben , meine Hunde sind auch noch nie vom Sport zurück getreten wegen einer Krankheit die sie wie andere durch Überbelasting bekommen .

Und im Winter in einer eiskalten Reithalle trotz Mantel und warmen Tee ,, nein das überlasssen wir den Jüngeren :rolleyes:

Für uns ist Agi Fun ...

gruß Bärbel
 
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pudelrudel

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Beispiel Aimee

Aprico Hündin wird im Febr,12 Jahre

Startete 6 Jahre im Agi bis hin zur A3 , bekam mit 8 Jahre grauen Star , ab dann in der Seniorenklasse gleich A2 . hat ein jahr Pause gemacht wegen einer starken Analdrüsenendzündung , wollte dann wieder springen , diese Hündin hat in der ganzen Zeit 3 Dis gelaufen

Ergebnis vom Sonntag

Aimee A Lauf - V0 - 1Platz Jumping 1 Platz

Kendra 10 Jahre ehemals A3 :

ALauf V0 1 Platz und Jumping V0 1 Platz

dann haben wir noch Quieni A2 und Cindy A2 und die sind beide auch immer Vorne unter den ersten

Gruß Bärbel
 
mottine

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Super!

Aber wegen der Halle gefragt. Ist das nicht doch bißchen gemütlicher, als offen in der nassen Kälte draußen?
 
Aribär

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Guten Abend,

Mottine, nein, es tut meinem Kleinen nix weh, sobald es Anzeichen gibt, dass irgendwas passiert, springt er aus dem Wachkoma auf mit leuchtenden Augen und hochgestellten Ohren, meist flitzt er dann los und holt ein Spielzeug, schleudert es begeistert durch die Luft... Lebensfreude pur in Erwartung, dass wir was tun.

Wir waren heute mit drei anderen Hunden zusammen bei einem Agi-Probetraining, bei dem sich der Obmann die Hunde angeschaut hat. Er fand's gut, meint aber, er will sich erst mit den anderen absprechen, und hat noch keine Zusage erteilt. Immerhin hat er schon überlegt, in welche Gruppe er uns stecken will. ;) Dafür, dass er zunächst total dagegen war, ist das ein Riesenschritt für ihn.... :D

Danach habe ich noch lange zugeschaut bei einer Gruppe, die für Klasse 1 trainiert, und besonders auf eventuell gesundheitlich kritische Wendungen etc. geachtet. Letztendlich kann man vieles selber entscheiden beim Training. Manche haben ihre Hunde zig mal durch den Slalom geschickt hintereinander, obwohl es keinen wirklichen Grund dafür gab. Das würde ich nicht machen, wenn ein Durchlauf stimmt, Belohnung und fertig, wenn nicht, okay, wiederholen, aber nicht so oft, dann lieber Anforderungen reduzieren.

Bärbel, die höchste Motivation erhält man normalerweise durch eine Trainingspause vor dem nächsten Turnier, viel Üben schadet eigentlich immer, siehst Du ja auch an dem Dys des Terriers. Es gibt nur das Problem bei den sowieso extrem motivierten Hunden, dass sie nach einer Pause so durchgeknallt sind, dass dadurch Fehler passieren. Das muss man dann anpassen.

Landei - wie belastend eine Tätigkeit für den Hund ist, ergibt sich nicht nur durch die Wahl des Hobbies, sondern auch durch die Art und Weise, wie man das Training gestaltet. Bei der Rettungshundearbeit könnte man natürlich bei jedem Training eine riesige Suche machen, aber das wäre völliger Quatsch. Viel sinnvoller ist es, am Detail zu arbeiten - und das hat eher was mit Denksport zu tun als mit körperlicher Schinderei. Die Menge macht das Gift.

Also, Fazit, ich möchte es gerne probieren und denke auch, dass es mir gelingen wird, das Training so zu gestalten, dass es meinem Hund nur zur Freude und nicht zum Schaden gereicht. Jetzt muss ich aber wohl noch ein paar Wochen warten, bis Herr Obmann eine Entscheidung getroffen hat.


LG, Ira
 
mottine

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wollte ja auch nix unterstellen, habe nur laut gedacht, wsa mir so alles einfiel......
dann ist ja gut.

Wäre es nix, wenn er bei den Kleinen mitginge, denn es oll ja nur Spaß sein, die Sprünge nicht zu hoch?
 
Thema:

Gesundheitsaspekt Gewicht