bitte um info!

Diskutiere bitte um info! im Rettungshundesport Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; hallo ihr ich wollte demnächst selbst mit meinen hund rettungshundetraining machen und hab da mal so nen paar fragen -wieviel kostet es im...
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agility666

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hallo ihr ich wollte demnächst selbst mit meinen hund rettungshundetraining machen und hab da mal so nen paar fragen
-wieviel kostet es im durchschnitt
-wenn der hund ausgebildet ist, bekommt er dann eine spezielle marke
die bescheinigt dass er steuerfrei ist?
-was braucht man für eine ausrüstung, und wie teuer ist diese im durschnitt?
hoffe auf eure antworten!sag jetzt schon mal danke!
 
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Bonzhonzlefonz

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ZU den Kosten kann ich nichts sagen, das ist auch bei den Organisationen unterschiedlich. Gehe mal davon aus, dass Du Dir normalerweise die Ausrüstung selbst kaufen musst. Am besten ist es, wenn Du mal zu einer Staffel Kontakt aufnimmst und Dich dort informierst. Zuerst solltest Du allerdings ausprobieren, ob die Arbeit in einer Rettungshundestaffel überhaupt etwas für Dich und für Deinen Hund ist. Bei den meisten Staffeln kannst Du an einem unverbindlichen Probetraining teilnehmen, danach kannst Du mit der Staffel darüber sprechen, ob eine weitere Teilnahme sinnvoll ist.

Eine Ermäßigung (nicht Befreiung!) der Hundesteuer gibt es erst nach der ersten bestandenen Prüfung.
 
C

Collie

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huhu!

ich hab zwar davon keine Ahnung, aber kann es sein (gibt sich mir so der Eindruck), dass du nur RH-Arbeit machen willst, weil man dann ne Hundesteuerermäßigung kriegt? Soll wirklih keine Unterstellung sondern nur eine Frage sein, denn Rettungs-Hunde-Führer ist in meinen Augen (nur meine Ansicht!) eine Berufung und kein "geheimer-Schnäppchen"- bzw "-Spar"-Tip.

Collie
 
Meiko

Meiko

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bitte um info

Hallo!
Bonzhonzlefons liegt nicht ganz richtig, Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, also von Gemeinde/Stadt unterschiedlich. In Hamburg ist seit einem Jahr ein geprüfter und einsatzfähiger Rettungshund steuerfrei, es gibt auch Gemeinden, die schon für Rettungshundeazubis Steuerermäßigung einräumen.
Aber die Hundesteuer sollte nicht der Punkt sein, warum man mit der RH-Arbeit anfängt.
Neben der Ausrüstung muß man viel Zeit und auch viel Geld für Benzin einplanen, denn in der Regel muß man zu den verschiedenen Übungsplätzen weit mit dem Auto fahren.
Tschüß Meiko
 
H

Hutch

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Hi,
Und wenn man dann noch so "bekloppt" ist wie ich wird man auch noch alt dabei!! :D :D

Hutch
 
Bergers

Bergers

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Es ist zwar nett, wenn man für seine Arbeit auch mal eine Steuerermäßigung/-befreiung bekommt, aber gegen all die anderen Kosten ist das nicht aufzurechnen.

Viele Staffeln finanzieren sich selber, Einsatzklamotten müssen gekauft werden, da kostet so eine Jacke schon mal 150 - 200 Euro.
Schuhe, Hose, Helm und was man sonst noch alles so braucht.
Und das meist gleich 2 oder 3fach...

Meiko hat es ja schon erwähnt, Benzinkosten auch noch...

Und die Zeit, die man aufbringen muss, kann man kaum in Geld umrechnen.


LG Manuela
 
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agility666

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hi,
danke für die antworten, naja es geht mir nicht nur um die hundesteuer, dass sich das nicht rechnet ist klar!
es geht mir mehr darum um den hund auszulasten, und ich denke nicht dass agility sehr geeignet ist für hexe ;(, und bei einer obedience würden wir gleich durchfallen, da da weder hund noch ich spass dran hat!!!klar dass das teuer ist, aber welchr beschäftigung mit den hund ist das nicht? =)
 
C

Conni

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Ich möchte Dir ja nicht zu nahe treten, aber eine reine "Beschäftigung für den Hund" ist das nicht.
Klar, viele (wenn nicht die meisten) kommen über den Gedanken zur Rettungshundearbeit, dass sie etwas sinnvolles und auslastendes für ihren Hund machen möchten.
Aber: Wenn man dann erstmal eine Weile "richtig" reinschnuppert hat, dann merkt man schnell, dass es da nicht nur um die Arbeit mit dem Hund (und schon gar nicht nur mit dem eigenen) geht, da hängt noch sehr viel mehr dahinter - eine Menge Arbeit und Zeit auch für den Hundeführer, der selber mindestens genau so viel lernen muss wie sein Hund, wenn nicht noch mehr... ;)
Entweder entdeckt man dann, dass das dann doch nicht wirklich das Richtige für einen wäre und man evtl. doch auf einem Hundeplatz mit Sport besser aufgehoben wäre - oder aber man fühlt sich wohl dabei und bleibt.
Am besten ist es sicher, wenn Du mal zu den Staffeln in Deiner Gegend gehst, Dir das Training anschaust und Dich dort genauer weiter informieren lässt.
 
A

agility666

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ja du hast ja recht, habe donnerstag auch einen termin bei der staffel,
die theorie find ich ja auch cool, aber ist es nicht unheimlich schwer das gelände in verschiedene abschnitte aufzuteilen?
also bis jetzt haben hexe und ich einen riesenspass beim dogdancing,da ist sie mehr als nur talentiert, aber leider gibt es keinen verein bei uns in der nähe der so was anbietet ;(, weil wenn dann möchte ich schon mal mit den hund auftreten...
das mit den rettungshund denke ich gucke ich mir erst mal an, dafür ist die probezeit ja da! :D
 
Wiesie

Wiesie

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Ja, sieh Dir die Rettungshundestaffel mal an. Bleibe eine Weile dabei und dann sei ehrlich Dir und auch der Staffel gegenüber. Denn Die Staffel steckt eine ganz gewaltige Menge an Zeit und Energie in die Ausbildung von Dir und Deinen Hund. Und es ist wirklich schade, wenn jemand dann nach einem dreiviertel Jahr keine Lust mehr hat oder merkt, daß das doch nicht das Wahre ist.
Ich würde es nicht gut finden, wenn Deine einzige Motivation zur Rettungshundearbeit die ist, daß Du kein DogDancing-Verein in der Nähe hast.
Denn für die Staffel wirst Du etliche Kilometer fahren müssen. Nicht nur zum Training, sondern auch zu Prüfungen, Einsätzen, Lehrgängen, Vorführungen und anderen Terminen. Glaube mir, da kommen etliche tausend Kilometer im Jahr zusammen!

Denke daran, daß der Theorieunterricht nicht nur "cool" ist, sondern enorm wichtig. Wenn der Stoff nicht verstanden wird (oder der Unterricht "geschwänzt" wird, weil das Thema doch mal nicht so cool ist), dann bist Du nicht einsatzfähig. Du mußt eine Menge lernen: Funken, Karte- Kompass, Knotenkunde, Trümmerkunde, Einsatztaktik, Erste Hilfe am Hund und Menschen und einige Dinge mehr werden auf dem Programm stehen.
Es ist auch nicht cool, einen Rettungshund zu führen, der eine tolle Plakette am Halsband trägt und wegen der man von den Nachbarn schon mal angesprochen wird.
Der Führer eines einsatzfähigen Rettungshundes steht immer auf Abruf. Das Handy 24 Stunden lang am Tag dabei und wehe, Du gehst mal nicht ran - es könnte "was wichtiges" sein. Verabredungen sagst Du zu, schaffst es manchmal aber noch nicht mal mehr, sie wieder abzusagen, denn wärend Deine Freunde im Kino auf Dich warten, stapfst Du bei Dauerregen und bei Temperaturen um den Nullpunkt durch irgendwelche fremde Wälder und suchst die Tante Erna, die nur vergessen hat, ihrer Tochter zu sagen, daß sie über das Wochenende mal nach Paris fliegt.
Man bekommt keine Pokale, keine Fernsehauftritte und in den aller-allermeisten Fällen noch nicht mal ein Dankeschön oder einen Händedruck dafür, daß der Braten in der Röhre verkohlt ist, Deine Gäste allein bei Dir zu Hause sitzen, der Onkel seinen 80ten Geburtstag alleine feiert und Deine Kinder nicht ins Fußballstadion konnten.
Und finden tut man eh superselten jemanden. Denn meistens ist die gesuchte Person schon wieder wohlbehalten zu Hause, bei Freunden, in einem Lokal oder sonstwo, jedenfalls nicht in dem Meer aus Disteln, Brennesseln und Brombeeren, durch das Du Dich da gerade schlägst.

Aber dennoch: Der Staffel gegenüber wäre es sehr unfair, die Ausbildung zu machen und dann doch nicht für Einsätze zur Verfügung zu stehen. Und darum muß Dein gesammtes Umfeld da mitspielen. Und Du mußt Dir darüber im Klaren sein, daß es eben doch mal sein kann, daß Du jemanden findest. Und die Leute, die gefunden werden, sind laut Statisktik in den allermeisten Fällen bereits tot. Auch darauf mußt Du Dich also einrichten.

Wenn Du das alles möchtest, dann wirst Du sehr viel Spaß haben in einer Rettungshundestaffel und ich wünsche Dir jede Menge netter Kammeraden und viel Erfolg.
 
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agility666

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danke für die infos!ja das muss man sich schon sehr gut überlegen hast du recht!werd halt donnerstag mal ausführlich mit der trainerin sprechen...äh, cool heißt bei mir dass ich das gut finde, und nicht cool wie bei den meisten jugendlichen :)da gäb es dann aber auch noch witere probleme!nähmlich das,dasich noch keinen führerschein habe, und das das ich mein handy im unterricht auslassen muss,da ich noch in die schule gehe(11.klasse) meint ihr da gibt es lösungen?oder meint ihr wenn die rettungshundearbeit für mich geeignet sein sollte,dass ich erst damit anfangen sollte wenn ich arbeite und einen führerschein habe? ?(
 
Selkie

Selkie

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Wie macht ihr das?

Hallo

Ich hoffe ich darf meine Fragen mal wieder in anderer Leute Threads einwerfen :)
Wiesie schreibt schön ausführlich viele (eigentlich bekannte) Dinge, die ich trotzdem hinterfragen muß/will.

Der Führer eines einsatzfähigen Rettungshundes steht immer auf Abruf.
Geht das? IMMER? Welcher Arbeitgeber macht das mit? Oder teilt ihr euch das ein, das die arbeitenden Staffelmitglieder auch mal ausgelassen werden?
Mein Chef würde mir was husten, wenn ich plötzlich von einer Messe wegrenne und zu Einsatz will. Oder ein Beratungsgespräch abbreche und 10 wartende Leute einfach sitzen ließe?

Das finde ich ja nun extrem interessant. Würde eine Staffel mich auch erstmal "theoretisch" ausbilden, wenn ich noch keinen geeigneten Hund habe? Sozusagen zur Probe erstmal trocken (denn einen 2. Hund anschaffen geht nicht und Motte wird natürlich nicht weggegeben weil ich vielleicht ein neues Hobby habe!).

Und erstmal als Letztes: Ich glaube hier gibt es nur eine DRK-Staffel. Und da habe ich gehört (ist ein Gerücht, kann falsch sein), daß man auch regelmäßig als Rettungssanitäter eingesetzt wird, also so alle 2 Wochen mal einen Tag auf diversen Sportveranstaltungen rumsitzt. Versteht mich nicht falsch, das ist wichtig, aber wenn ich das noch zusätzlich zu allem anderen machen muß, und mein Hund da bloß wieder allein zu Hause hockt (weil er da ja nichtmal mit hin darf), ist das eben doch nichts für mich. Habt ihr davon schon mal was gehört? Oder hab ich dann eben doch die falschen Vorstellungen und bin eher nicht als Rettungshundler geeignet?

Ich hoffe auf geduldige Antworter auf meine vielleicht etwas naiv scheinenen Fragen. Ich bin mir halt nicht sicher, ob ich's wirklich angehen soll und kann.
 
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agility666

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RE: Wie macht ihr das?

freut mich dass ich nicht die einzige unerfahrene hier bin! :D
hey,deine hat ja ne gewisse ähnlichkeit mit meiner 8oist das ein reinrassiger labby oder ein mix? ?(
 
A

agility666

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RE: Wie macht ihr das?

ach ja ich hab da noch so ne frage wegen dem eignungstest, was muss man denn da machen? ?(
hat vielleicht jemand die prüfungsordnungen?
 
C

Conni

Gast
Das Du noch keinen Führerschein hast, ist für das Training wohl nicht so ein Riesenproblem - vielleicht kannst Du Dich ja fahren lassen oder von einem Staffelkollegen mitgenommen werden.
Und was etwaige spätere Einsätze angeht: zum einen dauert es eine ganze Weile, bis Du soweit bist, dass Du einsatzfähig bist (wie schon geschrieben, es gibt eine Menge zu lernen...) - und bevor Du nicht volljährig bist, darfst Du sowieso noch nicht in Einsätze mitgehen.

Das mit dem "immer auf Abruf" ist schon richtig - wenn auch sicherlich nicht jederzeit durchführbar. Aber die meisten Einsätze sind ohnehin abends oder nachts (und das Ganze dann vorzugsweise am Wochenende oder an Feiertagen...), also in der "Freizeit". Und wenn es denn wirklich mal so sein sollte, dass ein Einsatz tagsüber ist und Du nicht abkömmlich bist, dann ist das eben so - nur ist es natürlich schon von Vorteil, wenn die grundsätzliche Möglichkeit und Bereitschaft besteht, dass Du auch während der Arbeitszeit mal zu einem Einsatz ausrücken kannst.

Zum Thema "Ausbildung ohne Hund": Ich finde, dass ist eine sogar sehr gute Idee. Gute Helfer braucht jede Staffel (sei es im Einsatz oder im Training). Frag ruhig mal bei den betreffenden Staffeln an!

Wenn Du Mitglied im DRK bist, dann wirst Du auch als Mitglied der Hundestaffel für z. B. Sanitätsdienste usw. bei Veranstaltungen eingesetzt - das bedeutet natürlich Dienst ohne Hund. Wie es z. B. beim THW, ASB oder den Johannitern ist, weiß ich nicht.
Wir sind eine BRH-Staffel und da gibt es das nicht.

Also, wie gesagt: Am besten zu den in Frage kommenden Staffeln hingehen, sich das Training und den "Staffelalltag" ein bisschen anschauen und die Leute da Löcher in den Bauch fragen - da bekommt ihr am ehesten die Eindrücke und Infos, die ihr braucht.

Was Eignungstest und Prüfungen angeht, auch das ist bei den Organisationen unterschiedlich.
 
Selkie

Selkie

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@ agility666
Nix Labbi, Tierheimfindelmix. Gerüchten zufolge waren die Eltern ein Schäferhund-Spitz-Mix und ein Staff-Irgendwas-Mix - der Staff guckt durch, das andere könnte auch stimmen, aber nichts genaues bekannt.

@Conni
Danke :D
 
B

Bonzhonzlefonz

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Aber die meisten Einsätze sind ohnehin abends oder nachts (und das Ganze dann vorzugsweise am Wochenende oder an Feiertagen...)
Da fehlt noch ein wichtiger Punkt: Einsätze sind dann, wenn es regnet- oder besser: schüttet wie aus Kübeln. ;)

Die Bereitschaft der Arbeitgeber ist unterschiedlich. Aber wenn der Laden nicht gerade zusammenbricht, wenn man plötzlich losläuft, sind viele doch bereit, das zu tolerieren. Der Einsatz der Hundestaffel ist für den Arbeitgeber vergleichbar mit dem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn Du mindestens 18 Jahre alt bist, könnte es auch sein, dass die Schule das toleriert, wenn nicht z.B. Klausuren davon betroffen sind.
 
Bergers

Bergers

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Oder es sind 30 Grad im Schatten und Badewetter oder Weihnachten oder Geburtstag und die Familie sitzt am Kaffeetisch und man rennt plötzlich weg.

Begeistert sind die nicht...grins...
 
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agility666

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danki,meine ist auch ein mix labby-canadischer schäferhund!staffs sind cool!!! :]
 
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