schlittenhundesport.....nur für nordische???

Diskutiere schlittenhundesport.....nur für nordische??? im Zughundesport Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; hallo leute, da ich jetzt schon einige male auf das ziehen von schlitten angesprochen wurde, dachte ich mir ich mach mal einen eigenen thread...
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malamute

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hallo leute,

da ich jetzt schon einige male auf das ziehen von schlitten angesprochen wurde, dachte ich mir ich mach mal einen eigenen thread auf, wo wir über das thema "bewegung und ziehen allgemein" quatschen können.

vielleicht sind einige leute dabei, die mit ihren hunden radeln und laufen und doch schon mal darüber nachgedacht haben, obs nicht auch ziehen sein könnte.

denn der schlittenhundesport ist nicht ausschließlich für nordische hunde geeignet.

also legt los wenn ihr was wissen wollt, ich werd mich bemühen alle eure fragen zu beantworten.

sollte ich zu ausführlich werden, bremst mich bitte ein, denn ich komm leicht ins schwärmen bei dem thema ;)
 
15.10.2003
#1
A

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Schau mal hier: schlittenhundesport.....nur für nordische??? . Dort wird jeder fündig!
G

Gwimlin

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Na, das ging aber schnell... :))

Hier also noch mal meine Fragen:

1. In welchem Alter kann man mit dem Ziehen üben beginnen?
2. Und wie fängt man das am besten an...

Minos ist jetzt 9 Monate alt, Fahrradfahren habe ich noch nicht ausprobiert, ich schiebe das Rad noch und lasse ihn daneben herlaufen... Ich denke ich sollte also besser warten bis der Gute seine Pubertät und den Großteil seiner Wachstumsphase überstanden hat, oder???

Ich bin gespannt auf Deine Antwort und weitere Kommentare zum Thema...

Achja, und gerate ruhig ins Schwärmen, ich kann auch lange Artikel lesen... :D
 
Wiesie

Wiesie

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Hi malamute,

genau so einen Thread habe ich gebraucht!
Wir haben zwei Aussies, 3 und 4 Jahre alt. Fahrradfahren ist kein Problem für die Beiden.
Ich würde gerne mal ausprobieren, ob sie einen SACCO-CART (heißen die "Hundekutschen" so?) ziehen würden. Bisher habe ich immer gedacht, daß man dafür einen Hund benötigt, der mindestens eine Schulterhöhe von 60 cm hat und eine kräftige Statur hat.

Nun habe ich aber gehört, daß diese Wagen sehr leichtgängig sind und auch gut von einem Aussie gezogen werden können.

Nun meine Fragen:
1. Kennst Du diese Wagen?

2. Glabust Du, daß man die Aussies damit körperlich überfordern würde? (ca. 54 cm, 20 kg und ca. 50 cm, 18 kg)

3. Die Wagen sind zu teuer, um nur mal auszuprobieren, ob unsere Hunde da "mitspielen" würden. Kann man sich die Wagen irgendwo einmal ausleihen um das auszuprobieren?
 
H

Hutch

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Irgendwie hab ich da Mist gebaut!!!!!

Hutch
 
H

Hutch

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Hi Wiesie,
Hast Du schon mal nachgedacht was Du Deinem Hund da antuen willst?
Aussies sind von der Natur und der Genetik keine Zugtiere.
Ich glaube das beim Aussie auf längere Zeit bestimmt mit Knochen und Gebäudeprobleme zu rechnen ist.
Hutch
 
C

Chris5

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sacco-cart

Hi.

Ja also bei dem Thema könnte ich ja auch ins Schwärmen geraten.......

Keine 5km von uns wohnt ein DSH-Züchter, der fährt seine Hündinnen auch damit.Wir haben Cando auch mal probeweise eingespannt, er fand es anfangs etwas seltsam aber als er gechekt hatte worum es ging war es toll!
Zu dem Zeitpunkt war meine Überlegung auch einen zweiten Hund anzuschaffen. Das hat sich leider zerschlagen da ich meinen Jungspunt einfach optimal fördern will. Und dann kam auch noch eine Lahmheit dazwischen. Und nur mit einem Hund hier im hügeligen Westerwald - Ich weiß nicht. Da muss man auch mit Zweien oft genug absteigen und schieben.
Ich muss dazu sagen dass die Hündinnen von ihm mal mindestens 10 kilo schwerer sind als Cando das "Fliegengewicht" von knapp 30 kilo. Wenn der dann mit zweien davon durch die Wälder prescht das ist schon eine Erscheinung..... :rolleyes:...Schwäääääärmmmm...... :rolleyes:

Ich würde dann aber auch -zwei Hunde vorausgesetzt- zur etwas schwereren Vollaluversion greifen. Hab ich auch schon unterm Hintern gehabt. Und ich muss mich auch als Materialfeteschist outen....
Ich denke das ist eine tolle Aufgabe für einen Hund, zumal ja auch viele Hunde einfach total unterfordert sind.
Ich glaube so könnte ich jedes Jahr Urlaub machen.Hunde, Wagen. Zelt und Futter - los gehts. Eventuell auch erst mal mit dem Auto in den flacheren Norden oder einfach mal am Wochenende die Rheinhöhenwege erkunden.......:bluepleased: ...Träummmmmm.....
Wollte ich früher mit meiner Tinkerstute und Planwagen immer
schon machen...
 
M

malamute

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hi leute

na das ging aber wirklich schnell.......freut mich....

aber erst mal was nicht so nettes, tut mir leid aber das muß sein.

@hutch
tu mir einen gefallen und behalt deine inkompetenten komments für dich. ich hab diesen thread eröffnet um leuten, die interessse daran haben, kompetene auskunft zu geben.
alles klar??
wenn du auf die fragen anständige antworten hast solls mich freuen, falsche auskünfte behalt besser für dich.

wenn dir das zu direkt war tuts mir leid, musher sind nun mal so.......


so jetzt aber mal ran an die antworten.......

oooohhhh ich komm schon ins schwärmen.......eines meiner lieblingsthemen.....sacco-cart!!!

ich fahr dieses ding natürlich auch.......mitlerweile umgebaut auf ein dreiergespann......

wie chris es so schön formulierte: "hund, wagen, zelt und futter - los gehts".

so jetzt schön der reihe nach.

@gwimlin
erst mal, dein hund ist geeignet......das ist schon mal wichtig

also du solltest einen hund nicht vor dem 15ten monat mit "zug" belasten.

ab dem 12-13. monat (je nach rasse, wann er ausgewachsen ist) kannst du mit dem ausdauertraining beginnen. dh radfahren, laufen.
achte auf die "ausdauer", nicht auf die geschwindigkeit.
immer schön im trab dahin.......mit ganz kurzen strecken anfangen und jeden tag ein stück mehr.
denk einfach dabei an dich. der hund bekommt auch muskelkater wenn du es falsch machst......also aufwärmen, laufen und natürlich auch ausgehen.......gleich wie der mensch.

und bitte denkt an die wasserzufuhr!!!!! viele jogger und radfahrer vergessen die wasserflasche........nach jedem kilometer unbedingt kontrollieren ob der hund wasser braucht. (anfangs, später merkt man es, wenn man mal die körpersprache seines hundes kennt)

kauf dir bald ein geschirr und trainier den hund darauf. nicht das er es später als lästig empfindet.

was auch gut ist für die hintere muskulatur, die der hund ja dann später zum "antreiben" braucht, sind bergauf -spiele.
dh. ihr nehmt sein lieblingsspielzeug mit und werft es einen hang hinauf......immer hinauf,nie hinunter.
der hund wird es sich flott holen und beim bergablaufen wird er langsam machen und stärkt damit die schulterpartie.

wenn das ausdauertraining über drei - vier monate gut gemacht wurde, könnt ihr sprints einlegen.

ich schreib euch einen eigenen thread nur mit trainingsmethoden, ok.


@wiesie

also keine sorge wiesie, deine hunde sind nicht überfordert.

wie du schon richtig gehört hast, ist ein sacco-cart sehr leichtgängig.

es hat nur 21kilo, ist komplett aus alu......

wenn man bedenkt, daß rennhuskys oft nicht mal 17,18 kilo auf die waage bringen und was die leisten.......also keine sorge......es ist nur eine frage des trainings.......

es gibt keinen hund, der nicht ziehen kann.......man muß es nur dem hund anpassen......

und zwei aussies sind sehr wohl in der lage eine sacco-cart zu ziehen, auch ohne schäden.

natürlich gilt auch für dich richtiges training, aber das braucht jeder.

die muskulatur muß einfach besser sein als bei hunden die nur am hundeplatz auf und ab laufen, das versteht sich doch von selbst.

es gibt viele schlittenhundeveranstaltungen, wo man sich informieren kann und sicher auch mal was ausprobieren kann. schau dich mal ein wenig um. beim schlittenhundeverband hilft dir sicher gerne wer.

ich würds gerne tun, nur leider sind es einige kilometer bis zu dir, ob daß meine hunde von samtag auf sonntag schaffen bezweifle ich ;)

@chris

deinen worten ist einfach nichts hinzuzufügen!!!!
ich schwääääääärrrrrrmmmmm einfach mit mit dir :]


so läute, hat mich gefreut, alles weitere morgen....

außerdem gibt es im netz immer wieder gebrauchte dinge zu kaufen, von denen sich musher trennen.
 
Kyra

Kyra

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:]Jo, Malamute,

da gibt es einige Dinge, von denen sich Musher trennen.
Wer interesse hat, kann mir ja mal eine PN schreiben, zwecks Geschirren und so....
 
Wiesie

Wiesie

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Hallo Malamute,

Du kennst Dich doch gut aus, in dieser Szene. Hast Du nicht vielleicht eine Adresse, an die ich mich wenden kann, um das Sacco-Cart mal auszuprobieren?
 
F

Fussel2

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Hi

ich muß natürlich auch was sagen :]


ich finde das auch super hätte auch tierisch viel spaß am schlittenhunde rennen.

ich fahre mit meinen hunden einen tretroller sieht aus wie ein mountenbike nur zum draufstellen ist für zum testen und anfang garnicht schlecht (glaube ich) ?(

wenn einer geld übtig hat eine freundin hat ein absolut neuwertiges sacco-cart zu verkaufen

das ist nur 2-3 mal gefahren

aber mit dem roller geht das auch recht gut man kann sich die im internet ansehen unter www.tretroller.de

aber wie gesagt das ist eine alternative und kein ersatz ich habe das nur zum testen gakauft meine hündin ist zwar ein husky aber das ist der faulste hund den ich kenne wenn ich mit dem zuggeschirr komme ist mein hund weg :D
sie läuft stunden lang neben dem roller her aber mit ziehen hat sie nicht am hut zum glück habe ich noch zwei die nicht genug bekommen können :D
 
Wiesie

Wiesie

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Hallo!
Wo wohnt denn Deine Freundin, kann man das Sacco-Cart mal ausprobieren? Bei meinem Glück wahrscheinlich nicht in Norddeutschland, oder?

An Hutch:

Keine Sorge, ich werde sie nicht vor einen schweren Schlitten spannen :D

Die Carts sind wirklich leichtgängig, einmal etwas angeschupst und sie rollen gleich los, auch wenn jemand draufsitzt.
Mir hat eine Aussiezüchterin erzählt, daß einige ihrer Welpenkäufer das machen und die sind begeistert. Die Hundies haben keine Probleme damit. Ich dachte ja auch erst, daß das Sacco-Cart zu schwer ist für die Aussies, aber ich lasse mich gern eines besseren belehren. Darum will ich mir so ein Ding mal unbedingt ansehen.
Und Du weißt: Wir wohnen in der absoluten Ebene, hier gibt es keine Steigungen die der Hund sich hochackern muß.
Wenn ich Fahradfahre, dann darf sie auch ziehen und das tut sie mit Begeisterung.
Außerdem: Siehe Dir mal die vielen unerzogenen Hunde an, die bei jedem Spaziergang ziehen wie die Ochsen. Die haben, im Gegensatz zu einem Hund, der ziehen soll, kein Geschirr an und bleiben auch gesund (habe selber so einen zu Hause :D)
 
M

malamute

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trainingsmöglichkeiten und techniken....

ich stell das mal so rein, damit sich jeder ein wenig auskennt. auch die, die selbst keine sportler sind.

das klingt vielleicht alles ein wenig streßig und anstrengend, ist es aber nicht.
es geht nur darum, einen einblick zu bekommen um sich vorstellen zu können wie es funktionieren könnte.

und für die, die nur radfahren, ist es auch interessant zu wissen, wie ein hund arbeitet.


Man tut erst mal gut daran das Training positiv zu gestalten. Dies betrifft zum einen den Aufbau des Trainingsprogramms, wie auch die Durchführung einzelner Trainingseinheiten. Grundsätzlich bedarf es einer gründlichen Auseinandersetzung mit den Hunden, um das Training dem jeweiligen Leistungsstand des Hundes anpassen zu können. Nur wenn ich den Hund nicht überfordere bleibt seine Selbstmotivation erhalten. Von überlieferten Trainingsmethoden nach dem Selektionsprinzip, mit Zuckerbrot und Peitsche kann nur tunlichst abgeraten werden.

Wie kann man nun sein Training gestalten?
Grundlage ist wie bei jedem Sportler eine solide Grundkondition , das heisst: aerobe Grundausdauer, die mit Läufen bei verringerter Geschwindigkeit (Ausdauerläufe) erarbeitet wird. Unter aerob versteht man die Energiebereitstellung im Muskel unter Zuhilfenahme von Luftsauerstoff, im Gegensatz zu anaeroben Energiebereitstellung, bei der ausschließlich im Muskel gebundener Sauerstoff verwendet wird.

Um einen Schlittenhund langsam zu trainieren bleibt als Mittel der Wahl zuerst nur Bremsen. Eine gute Kontrolle , das eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschritten wird ermöglicht hier ein Tachometer (geht sehr gut mit dem fahrad). Nun kann mit zusätzlichen Intervalläufen, Bergtraining, aber auch Erholungsläufen die Kraftausdauer und Fähigkeit hohe Geschwindigkeiten zu laufen erarbeitet werden (das heisst: die anaeroben Fähigkeiten werden sukzessive aufgebaut).

Hierbei sollte man sich vor Augen halten, daß wir uns selbst im Sprint weitestgehend im Bereich der aeroben Energiebereitstellung befinden. Diese Art zu trainieren findet also in weiten Bereichen mit geringerer Geschwindigkeit statt als die angestrebte Renngeschwindigkeit, manchmal aber auch mit höherer! Die Anpassung an die schlußendlich zu erwartende Leistung (Rennen, Tour) kommt somit erst kurz vor der Beanspruchung, sozusagen als Feinschliff.

Bei der variablen Trainingsgestaltung besteht durch die geringeren Geschwindigkeiten und den Erholungsphasen ein wesentlich geringerer Stress.

Eine ganze Reihe weiterer Vorteile spricht für diese Art von Training; man lernt die Hunde besser kennen; sie horchen besser auf Kommandos, sind damit besser trainierbar; sie werden nicht wie man glauben könnte langsamer, da sie die Tempowechsel auf Kommando ausführen; wesentlich geringere Gefahr des Übertrainierens und des "Sauerfahrens"; man produziert weniger "Mitläufer", das heisst: Hunde, die zwar das Tempo laufen, aber nichts ziehen; man kann auch bei höheren Temperaturen trainieren (hängt nur von den Erholungsphasen ab);


Bestandteile eines umfassenden Traingsprogramms sind folgende Komponenten:

Ausdauerlauf:
80 - 90 Prozent der Renngeschwindigkeit (25 - 29 km/h), Streckenlänge entspricht dem aktuellen Leistungsstand der Hunde, wie beim rennspezifischen Training
Installierung einer Grundausdauer (aerobische Konditionierung), sowie einer Grundgeschwindigkeit.

Variable Sprintintervalle:
Wechsel von Passagen mit hoher Geschwindigkeit (30 -35 km/h) und niederer Geschwindigkeit (15 - 20 km/h). Man macht ca. 6 - 15 Wechsel pro Lauf, der in etwa 75 Prozent der Strecke des Ausdauerlaufes betragen sollte, die Intervalle sind flexibel zu gestalten, um feste Gewohnheiten zu verhindern. Man erreicht dabei eine aerobe und anaerobe Konditionierung. Eine Form dieses Trainings, wertvoll besonders in der ersten Vorbereitungsphase, ist das Fahrtspiel, d. h. die Intervalle werden zuerst immer länger und anschließend wieder kürzer.

Sprintintervalläufe:
Läufe mit Höchstgeschwindigkeit (32-35 km/h) unterbrochen von Stops (Regenerationsphasen). Die Dauer der Sprintintervalle liegt dabei im Bereich von einer Minute, die Regerationsphase mindestens zwei Minuten. 10 - 12 Wiederholungen pro Lauf sind genug. Bildung von Sprintkapazität (anaerober Bereich) und "peak-out" vor Rennen.
Eine Steigerung der Sprintintervalle sind Tempoläufe, die ebenfalls mit hoher Geschwindigkeit absolviert werden, aber über längere Distanz.

Erholungsläufe:
Training ähnlich der variablen Sprintintervalle, wobei die langsamen Phasen die Überhand haben auf etwa 75 Prozent der momentanen Länge des Ausdauerlaufes. Verhindert ein Übertrainieren.
Bei den Intervallen sollte man flexibel sein und die Schwerpunkte nach dem Gelände richten, z.B. schnelle Passagen bergauf, schnelle Passagen nur an übersichtlichen Stellen (siehe Bsp. am Eingang des Artikels)

Bei der Gestaltung des Trainingsplans sollte darauf geachtet werden, dass pro Trainingswoche der Intervallanteil nur 50 Prozent, der Erholungs - und Ausdauerteil ebenfalls 50 Prozent beträgt.

Einige Anmerkungen zur Durchführung
Es mag gerade für die Sprintmusher erstaunlich sein, langsam zu trainieren. Doch der Trainingseffekt ist folgender: Eine sehr schnell gefahrene Strecke führt in den Muskeln zu anaerober Energiebereitstellung, es wird Milchsäure (Lactat) produziert, der Muskel ermüdet. Gönne ich ihm eine ausreichende Erholungsphase, kann eine neuerliche Belastung gestartet werden. Der Organismus passt sich den Reizen an (Superkompensation) und erhält eine bessere Sprintkapazität.

Aber auch der psychologische Effekt darf nicht unterbewertet werden: Bei ausreichend langen Pausen entsteht der Wunsch im Hund wieder eine schnelle Strecke zu absolvieren. Genau das Gegenteil ist der Fall, wenn man die Hunde mit Gewalt zu höher Geschwindigkeit antreiben will. Das einzige, was man damit produziert, ist eine Art Psychoterror, welcher den Hund schlussendlich ruiniert. Man sollte nicht die Intensität des Intervalltrainings unterschätzen.

Der Hund ist am Ende eines Trainingslaufes ebenso erschöpft wie beim klassischen Training, erholt sich allerdings wesentlich schneller.

Ihr könnt das alles super mit dem fahrad kontrollieren wenn ihr einen tacho draufmacht.

also ich glaub der grundgedanke ist rübergekommen, oder?

wichtig ist langsam und richtig zu trainieren ohne den hund zu überfordern. das gilt übrigens auch für jogger, läufer und radfahrer. auch diese hunde sollten richtig trainiert werden!!!!

und natürlich auch nicht auf die fütterung vergessen!!!! ein hund der täglich mehr als 4 kilometer "richtig" rennen muß, sollte ein hochwertiges futter mit mehr "eiweißanteil" bekommen, da der muskel dieses eiweiß braucht um richtig versorgt zu werden. eiweiß ist schließlich die muskelnahrung!
aber nicht nur wegen dem eiweiß, natürlich sind auch alle anderen nährstoffe höher.

hier ist noch ein wenig literatur, auch wenn man nicht selbst musher werden will, trotzdem sehr lehrreich und interessant.

Literatur:
Jim Welch "Speed Dog Mushing Manual"
Pierro Rossi "Husky Power"
G. Attla "All I know ..."
J. u. M.Collins "Dog Driver"
Dr. med. T. Wessinghage "Laufen"
J. Weineck "Optimales Training"
 
bernd

bernd

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das hunde- ist wirklich extrem nah am menschen-konditionstraining... grundlagenausdauer als a und o, intervall(tempo)training zum kraftaufbau vergleichsweise wenig und mit regenerationsphasen durchsetzt. sehr schön!
ich hab soeben über google berichte gesucht, in denen mensch&hund gemeinsam bei wettkämpfen (marathon- und ultramarathonlauf) geschwitzt haben. sehr solidarisch war man anscheinend in regensburg: auch der husky bekam im ziel eine medaille um den hals 8)
@ malamute: stimmt, der kleine läuft jetzt schon nahezu "fuß", wenn ich zu joggen beginne. nach 10 metern oder so läuft er mir aber in den weg, als wollte er mich abbremsen bzw. lieber ein anderes spiel spielen. gut, es war nur ein erster versuch, er ist ja noch viel zu klein...
toll wäre es natürlich auch, wenn das später mal ohne leine klappt. aber ich bin mir wg. dem jagdtrieb nicht so sicher...
 
B

B'Lana

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ich auch will

... Informationen.

Also, erzählt noch mehr. Was unterscheidet ein Geschirr von einem Geschirr? Wieviele Hunde können was ziehen?

Ich wiege 65 - 70 Kilo ( ;( ), B'Lana wiegt 30 Kilo. JETZT ist sie gesund, hat auf der einen Seite fast normale HD, auf der anderen Seite leicht HD. Kann ich schon aufhören zu schreiben? Soll ich nur noch lesen? Sag es mir ruhig ehrlich... ich würde niemals B'Lana Gesundheit aufs Spiel setzten.

Aber eins noch, und bitte lacht mich nicht aus. Ich habe mal gehört, das es verboten sei, einen Hund anzubinden / festzumachen, damit er zieht!!!! Das sei wohl Tierquälerei. Ich habe mich damit nie befaßt, weil ich ja nie an "ziehen" gedacht habe. Aber wie steht es nun damit?

Ich kenne Sulkys für Pferde oder Ponys. DAS sind 2 rädrige Wagen, die eingentlich nur aus Deichsel und Sitzbank bestehen... und eben 2 Rädern. Und sowas kann ein Hund auch? Oder wie muß ich mir die Wagen vorstellen???

Grüße Marit... ganz neugierig bin, weil vielleicht eine schöne Alternative der Beschäftigung für B'Lana geunfden habe...
 
bernd

bernd

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hi marit,
ich kenn mich da ja auch (noch) nicht aus, aber über google findet man (wie immer...) so einiges zu thema:

 
F

Fussel2

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@ wiesie

leider wohnt meine freundin in rüsselsheim das liegt in hessenX(

ich habe bei den wagen schon viele unterschiedliche gesehen

da giebt es auch einige die sich die wagen selber bauen :rolleyes:
 
B

B'Lana

Gast
Hi IraHeyen.

sie wohnt in Rüsselsheim? Ist also meine Nachbarin? Somit haben ich beschlossem und du hast keine Wahl, das wir zwei uns treffen, mal so Gassi gehen, und dann deine freundin nerven. :D

Danke Bernd. So habe ich mir die Wagen vorgestellt. Sind ähnlich wie ein Ponysulky.

grüße
 
F

Fussel2

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ja gerne bin leider nur das wochenede in luxenburg
mit den rettungshunden aber es geht auch unter der woche
bei mir :D
 
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malamute

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mahlzeit leute

@blana

hi du ;)

blana, du bist doch eine schlaue kerlcheline :D , denk mal genau nach.

was wirkt auf gelenke und knochen "ENTLASTEND"???

na, geschnallt? ........richtig, muskeln!!!!

also, je besser dein hund trainiert ist (egal auf was) umso weniger wird sich die hd bemerkbar machen!!!!

gleich wie bei menschen. je mehr kreuzschmerzen, desto mehr rückenmuskulatur ist notwendig und desto mehr bewegung!!!

wird jeder arzt bestätigen, oder???

wenn du also einen lange gesunden und von hd schmerzen verschonten hund haben möchtest, desto mehr solltest du trainieren.

also fang gleich damit an, deinen hund auf ausdauer zu trainieren und schau drauf, daß sie wirklich gute muskulatur entwickelt.

dann, wenn das alles vorhanden ist, kannst du natürlich auch ziehen lassen.

allerding würde ich in deinem fall kein sitzendes gefährt empfehlen, sondern eines wo du nur draufstehst und auch bei bedarf mi dem fuß mithelfen kannst.

beim sacco-cart neigt man leichter dazu, den hund selbst machen zu lassen. bei stehwagen hilft man viel schneller nach. die sind in diesem fall besser geeignet.


@bernd

ich komm schon wieder ins schwääääääärrrrrrrrrmen :D :D :D
 
M

malamute

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ich hab auch ein bild von uns

leider hab ich nicht sehr viele bilder, weil es geht so schwer mich selbst beim fahren zu fotografieren, und meist bin ich allein unterwegs ;) :p

das ist mein alpha beim einzeltraining auf kraft.

leicht bergauf, alleine (ohne zweithund) und neuschnee......das geht schon in die mukis, nicht nur bei ihm :D ;)
 
Thema:

schlittenhundesport.....nur für nordische???

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