schutzdienst wie beginnen?! erfahrungen

Diskutiere schutzdienst wie beginnen?! erfahrungen im Schutzdienst Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; hallo zusammen, bin neu hier im forum und auch der schutzdienst ist für mich neuland! mich würde mal interessieren, wie ihr den schutzdienst...
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pussy1

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hallo zusammen,

bin neu hier im forum und auch der schutzdienst ist für mich neuland!

mich würde mal interessieren, wie ihr den schutzdienst beginnt, vorallem mit einem sensiblen hund!
spielt der fig. erst mal ein paar übungstage mit dem hund...?

auch das alter des beginns wäre interessant (da gehen ja die meinungen auch sehr auseinander).

freue mich über alle meinungen.

liebe grüße pussy
 
01.10.2003
#1
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Schau mal hier: schutzdienst wie beginnen?! erfahrungen . Dort wird jeder fündig!
Rainer und das Mogeltier

Rainer und das Mogeltier

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Hi Pussy,

gerade über das "Mindestalter" des Hundes gibt es sehr geteilte Ansichten - ich bin der Meinung, dass ein Hund über ein ausgereiftes Wesen und eine gewisse Selbstsicherheit verfügen sollte um mit der VPG - Ausbildung zu beginnen ... was aber spielerische Übungen schon im Welpenalter nicht ausschließt.

Zu Beginn sollte der Hund mit dem Helfer erstmal nur spielen - am besten mit einer Beißwurst - sprich erstmal lernen das es hier Beute zu ergattern gibt - relativ schnell kann man dann dazu übergehen, dass es Beute nur durch vorheriges Bellen gibt und das dann langsam weiter ausbauen - sprich der Hund verbellt einen ruhig stehenden Helfer und ergattert nach einem "Kampf" seine Beißwurst und darf sie vom Platz tragen - wichtig ist am Anfang das der Hund immer gewinnt.

Wenn der Hund beim Training mit der Beißwurst sicheres Verhalten zeigt kann man langsam zum Junghundearm übergehen und jetzt auch das in der Unterordnung erlernte mit einfließen lassen - z.b. das Abrufen vom Verbellen und vor allem das Kommando Aus - weil dies später immer sitzen muß ....

Wichtig ist vor allen Dingen, dass Du in ganz kleinen Schritten anfängst um den Hund nicht zu überfordern - es muß ihm immer Spaß machen mit dem Helfer um seinen Schutzarm zu balgen und vor allen Dingen sollte er gerade am Anfang sehr viele Erfolgserlebnissen haben ...
 
P

pussy1

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hi rainer,

vielen dank schon mal für deine antwort! :] :]

sollte zu beginn das spielen mit dem helfer, so erfolgen, dass der hundeführer den welpen/hund an die leine nimmt, oder einfach freies spielen?

wenn du sagst, dass es das spielen des welpen/junghund mit dem fig. nicht ausschließt, meinst du damit dass der junghund bis zum erforderlichen alter einmal in der woche mit dem fig. spielt, oder doch nur gelegentlich?

welche spielerische Übungen im Welpenalter meinst du da im besonderen?

sollte der fig., wenn dieser mit dem junghund spielt, die komplette "schutzhundausrüstung" (oder wie sagt man? :])anhaben?!

liebe grüße pussy
 
Rainer und das Mogeltier

Rainer und das Mogeltier

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Hi Pussy,

so, ich will versuchen Deine Frage mal der Reihe nach zu beantworten

1.
Bezüglich der Leine gibt es ja auch sehr verschiedene Meinungen - ich bevorzuge weitestgehend die Arbeit ohne Leine ...

2.
Wie oft der Helfer mit dem Hund spielt ist eigentlich egal (wir gehen 1 oder 2 mal die Woche auf den Hundeplatz)

3.
Mit den Spielen meine ich, dass der Helfer mit dem Hund um einen Lederlappen oder eine Beißwurst rangelt - hier lernt der Hund recht schnell das es von dem Kerl auf dem Hundeplatz immer Beute zu ergattern gibt - jedoch würde ich bei einem Welpen oder Junghund noch keine allzugroßen Forderungen stellen (vor allen den Hund noch nicht belasten) und möglichst oft (eigentlich immer) nach kurzem Gerangel die Beute schenken und vom Platz tragen lassen - also am Anfang nur Beutespiele - mit richtigem Schutzdienst würde ich erst ab ca. 1 Jahr anfangen - wobei das natürlich auch stark vom Hund abhängt...
Was auch sehr wichtig ist, den Hund beim Schutzdienst ausgewachsener Hunde zusehen lassen bevor er auch auf den Platz darf...

4.
Der Helfer sollte von Anfang an Hetzhose und -Jacke tragen - da gewöhnt sich der Hund schon mal dran, dass es nur von diesen gepolsterten Menschen Beute gibt ... und er wird auch irgendwann nicht erschrecken wenn er sich mal einer solchen Person auf dem Platz gegenübersieht.
 
yggdrasil

yggdrasil

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hallo!
ich erzähle einfach mal wie mein kleiner cherry :D ausgebildet wurde:
mit 3 monaten waren wir das erste mal auf "unserem" platz. ich wusste ja noch von nix und war erstmal froh überhaupt einen hund zu haben.
mir wurde dann gesagt, das ich wiederkommen sollte wenn der hund etwa 8 monate alt ist.
tja und dann stand ich auch pünktlich auf der matte :D
ich finde es übrigens wichtig das der hund erstmal den platz kennt, er sich also sicher bewegt und sich wohl fühlt.
zuerst haben wir uns auf unterordnung beschränkt und als dann klar war das ich "weiter machen" würde finden wir an den kleinen zu hetzen.
zuerst mit einem jutesack (ich finde die beißwurst für den anfang ehrlich gesagt schon zuviel). ich stand am anderen ende der leine und habe den hund stets motiviert. (mir praktisch den mund fusselig geredet - das ist ganz schön schwer für einen anfänger. man kommt sich richtig blöd vor, aber das legt sich mit der zeit :D)
als cherry dann sicher war sind wir auf die beißwurst umgestiegen. dann kam auch schond as kommando "aus" ins spiel und langsam das versteck. ich persönlich arbeite lieber mit leine, da ich den hund so immer unter kontrolle habe, und das ist m.e. besonders im schutzdienst wichtig.

aber ich finde du sprichst das am besten mit "deinem" helfer ab, ich denke er wird schon wissen was er tut.
wenn dein hund sensibel ist würde ich darauf achten das nicht zu "hart" mit ihm umgegangen wird, also z.b. allzu wilde raufereien lassen, den hund durch häufigeres gewinnen lassen motivieren, den stock spät und langsam einbauen,...

liebe grüße
yggi
 
B

bigking111

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[B]Rainer hat schon recht.[/B]
Beginn der Schutzdienstausbildung sollte immer die Förderung des Beutetriebs sein. Damit kann man schon recht früh beginnen und dem Hund das Ganze spielerisch vermitteln.
Achtet aber darauf, dass er nicht im Beutetrieb festgefahren wird.Mit 13 - 15 Monaten sollte der Wehrtrieb nicht vernachlässigt werden.

Zu den Ausführungen von jggdrasil:

Das hast du schon richtig gemacht, früh auf den Platz zu gehen.
Ich halte es für richtig, den Hund an die Allgemeinsituation auf dem Platz so früh wie möglich zu gewöhnen, nicht erst mit 8 Monaten.
Bei uns lassen wir bereits die Welpen bei der Ausbildung zugucken. Das macht denen richtig Spass und sie gewöhnen sich auch an die anderen Hunde und Menschen.
 
S

Sunny6

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Gebe Dir grundsätzlich in fast allen Punkten recht, außer der Arbeit ohne Leine!
Das Griffverhalten des Hundes (auch des Welpen) kannst Du nur durch Leinenarbeit kontrollieren. D. h. : voller Griff, Leine stramm, bestätigen.
Griff nicht ganz voll, Leine lockern, Hund die Möglichkeit geben zu verbessern, bestätigen. Durch die stramme Leine wird der unruhige Griff vermieden, der später zu starken Punktabzügen führt. Und warum sollte man einem Welpen nicht gleich das richtige Verhalten beibringen?
Die einzige Ausnahme íst während der Zahnung. Hier sind schlechte Erfahrungen des Welpen durch Beutearbeit einfach zu vermeiden.
D.h., ein Junghund in der Zahnung hat nichts beim Schutzdienst zu suchen. -- Pause --- nachher weitermachen.
Gruß Martina
 
P

pussy1

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hallo an alle,

erst mal danke für die vielen beiträge :].

also auf dem platz mit der kleinen war ich schon, da ich noch einen 2. hund habe, mit der ich allerdings agility gemacht habe. ich weiß auch noch nicht, ob die kleine für vpg geeignet ist?!

ich hatte den helfer deswegen mal darauf angesprochen, in welchem alter man das beurteilen kann, ob ein hund dafür geeignet ist oder nicht. da freute er sich natürlich sehr, dass ich mich für vpg interessiere!

da es dort eigentlich kein hund gibt, der in vpg trainiert wird.

da es in unserer gegend nur alteingefahrene hundeplätze gibt, die fast nur nach altem schema arbeiten, und das ist nicht für jeden hund geeignet. doch das liegt dann immer beim hund!! so nach dem motto kauf dir einen richtigen hund. die leute kommen nicht auf die idee auf einen hund einzugehen, entweder er packt das oder der hund ist schei....

deswegen wollte ich eben von euch mal wissen, wie ihr das so macht.

liebe grüße pussy
 
yggdrasil

yggdrasil

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da es in unserer gegend nur alteingefahrene hundeplätze gibt, die fast nur nach altem schema arbeiten, und das ist nicht für jeden hund geeignet. doch das liegt dann immer beim hund!! so nach dem motto kauf dir einen richtigen hund. die leute kommen nicht auf die idee auf einen hund einzugehen, entweder er packt das oder der hund ist schei....
X( also mal ganz ehrlich: das finde ich eine frechheit. ich finde auch, das es am hund liegt und nicht unbedint an der rasse. ich kenne ne menge dsh´s, die nicht oder nur grottenschlecht beißen, und wir hatten vor langer zeit mal nen deutschen jagdterrier im verein der wohl so gut war, das heute noch von ihm erzählt wird. der hund durfte nur nie an prüfungen teilnehmen...

woher kommst du denn pussy, und was hast du für einen hund? (hab ich das überlesen?)

Das hast du schon richtig gemacht, früh auf den Platz zu gehen.
sorry, bigking, ich glaube das war ein mißverständnis, ich bin mit meinem hund erst auf den platz gegangen, als er 8 monate alt war, habe mich vorher nur erkundigt. aber auch so hat er sich schnell dran gewöhnt.
kommt aber natürlich immer auf den hund an, wenn man einen eher ängstlichen, sensibeln hund hat sollte man damit schon früher anfangen.

und bei der sache mit der zahnung: völlig richtig :]
schon alleine wenn man sich vorstellt der welpe/ junghund beißt in den ärmel oder den jutesack oder was auch immer und *knack* ist ein zahn raus. der hund lässt evtl los, tut sich weh und will nie mehr oder mit viel überredung zum schutzdienst.
 
P

pussy1

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hallo yggdrasil,

also ich wollte dich nicht angreifen!! sorry! aber bei uns ist das eben mal auf den meisten plätzen so!

man kann vielleicht noch eine bh machen, aber alles andere ...???
du wirst wirklich schon blöd angeguckt wenn du einen langhaarigen belgischen hast, oder gar ein mix (ach gott ist das schlimm :(). es ist wirklich so in unserer gegend. ich möchte nun nicht den verband nennen, sonst wird sich wieder beschwert!

ich hatte mich diesbezüglich auch schon mal an den landesbeauftragten gewendet, aber die haben meist gar keine ahnung was wirklich abgeht auf den plätzen.

es mag sicher stimmen, dass es sich anderen gegend schon normalisiert hat, doch das wird bei uns wohl noch dauern! ich höre ja auch immer die positiven aussagen über die anderen hundeplätze!

es stimmt wirklich, und dies sieht man auch daran, dass es in meinem ort mit ca. 20.000 einwohner 3 hundeplätze gibt. die aber leider nicht viele aktive mitglieder haben. der otto-normal-verbraucher-hund-besitzer traut sich nicht auf die plätze, bzw. hat er doch mal allen mut zusammen gefasst, wird er blöd angemacht wegen des wesen des hundes, mix,...

ich habe nun das glück einen platz gefunden zu haben wo ich meine ausbildungsart anwenden darf und dies voll akzeptiert wird. auch wird dort viel mit leckerlies und spiel gearbeitet!! und ein paar leute von meinem ort konnte ich überzeugen, dass sie dort mal vorbei schauten und es gefiel ihnen dort.

ich finde es immer schön, wenn man sich mit seinem hund beschäftigt!!

also bitte ich wollte niemanden beleidigen!!

liebe grüße pussy

p.s. ich habe 2 langh. belgische schäferhunde
 
yggdrasil

yggdrasil

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huhu!
missverständnis!!! :D
das war nicht gegen dich.... sorry, wenn das so rüber gekommen ist!
ich finde es auch ziemlich blöd die "gebrauchstüchtigkeit" eines hundes an der rasse festzumachen, und leute, die wie du schreibst nur alteingefahrwene praktiken anwenden sind meiner meinung nach von vorgestern.
ich habe auch einen "exoten" und musste mir schon einges anhören... von den leuten bei mir am platz weiß ich aber das das ganze nur spaß ist, wenn dann kommentare kommen wie "guck mal der lufthund" oder "ne schuhbürste" :D
ich nehm das ganze ja auch nicht krumm, nur wenn mir dann einer von ähem... einem ziemlich großen hundeverband die die weltweit beliebteste rasse "betreut" in völligem ernst erzählt sein hund sei besser in der fährte als z.b. ein boxer oder eben ein airedale weil er eine spitzere schnauze hat... also bitte...

aber es ist doch klasse das du einen vereing efunden hast in dem alles gut läuft.

liebe grüße
yggi
 
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Lupinchen12

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Schutzdienst

Hallo Ihr Experten,

nachdem ich schon eine Weile hier im Forum die Diskussionen um den Schutzdienst verfolgt habe habe ich eine Frage: Wäre es für einen Hund, der im kommenden Winter vier Jahre alt wird überhaupt sinnvoll, in den Schutzdienst einzusteigen? (Ok, das ist vorerst nur eine grundsätzliche Überlegung.)

LG

Lupinchen
 
Rainer und das Mogeltier

Rainer und das Mogeltier

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Hallo

@Lupinchen
Warum nicht - wenn der Hund gesund ist und an einer anstrengenden Beschäftigung Spaß hat ist das kein Problem - er sollte doch über eine gute bis sehr gute Kondition verfügen da Schutzdienst sehr anstrengend für die Hundis ist

@Sunny
Bin nicht ganz Deiner Meinung - das Griffverhalten kann man auch ohne Leine (gespannte Leine ist für mich schon eine Einwirkung und außerdem zieht mein Hund nicht an der Leine) beeinflussen - mir fehlt hier auch ein wenig die direkte Verknüpfung - richtiger Griff - gespannte Leine - Bestätigung ... heißt also etwas für den Hund doch sicher ein wenig unangenehmes Zerren am Hals soll eine positive Bestärkung sein - kann ich jetzt nicht ganz verstehen ... vollen Griff erreicht man übrigens auch über eine dicke Beißwurst oder einen Helfer der eben nur dann schenkt wenn der Hund richtig beißt

@Bigking
Auch hier ein kleiner Widerspruch :D

Wehrtriebarbeit halte ich im zivilen Sportschutz für etwas gewagt - gewünscht ist der Beutegeier der nach einem "Auß/Fuß" mit jedem fremden Helfer vom Platz trabt - aber jetzt mal im Ernst - im rein sportlichen Bereich kann man meiner Meinung nach die Wehrarbeit vernachlässigen - es ist erstens nach div. Verordnungen verboten und für das eigentliche Ziel einen sauberen Hund zu konditionieren eher kontraproduktiv ... vor allem auf OG - Ebene
 
P

pussy1

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RE: Hallo

hallo rainer,

danke für deine ausführungen :)

wie genau definierst du "vollen griff"? ich weiß ist eine blöde frage, doch ich möchte wissen, ob es mit meiner definition übereinstimmt!
wie kann ich einen vollen griff beim junghund fördern?

ach ja, dann habe ich wo anders gelesen, dass die ersten 3 anbisse besonders wichtig sind, und sich auf das griffverhalten später auswirkt.
was ist genau damit gemeint?? wird eigentlich erst mal mit dem beissarm gespielt (gebissen), oder darf der hund das 1. mal in den beissarm beissen wenn der helfer ihn trägt??

vielen dank schon mal

liebe grüße pussy
 
L

Lupinchen12

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Anfänger

Hallo Rainer,

gesund und relativ fit ist mein Hundchen. Beim Spazierengehen läuft es jeden Tag zwei Menschen müde und ist bald darauf wieder munter. Es kriegt auch immer ganz glänzende Augen wenn es zuhause eine Runde an seiner Beißwurst ziehen darf – solche Rangeleien bekommen de r Wohnungseinrichtung besser als Ballspiele. Wie gesagt, Schutzdienst wäre auch für mich absolutes Neuland, außerdem ist Joseph kein reiner DSH, und dann wären auch noch meine unregelmäßigen Arbeitszeiten unter einen Hut zu bringen, aber ich werde mich mal umhören in der Umgebung. Danke für die Tipps!

@all: Gibt es empfehlenswerte Literatur zu dem Thema?

LG

Lupinchen
 
Rainer und das Mogeltier

Rainer und das Mogeltier

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@Pussy
Als einen vollen Griff (das ist ja das Kennzeichen eines guten Hundes überhaupt ;( ) bezeichnet man ein mit Beißarm bis zum Schluß gefüllten Fang - sprich der Hund nimmt den vorgeformten Arm ganz in die Schnauze und hält dann fest - Gegenteil hiervon ist der spitze Griff wo der Hund nur mit den Reißzähnen packt und hält - oder auch nicht ...
Zum Beginn des Schutzdienstes - der eigentliche Hetzarm kommt erst sehr viel später - der Helfer sollte zunächst mit einer Beißwurst mit dem Hund arbeiten - wenn der Hund dann an der Beißwurst sicheres Verhalten zeigt kann man irgendwann zum Junghundearm übergehen und dann schließlich nach langer Zeit irgendwann mal zum richtigen Hetzarm - wir machen jetzt Schutzdienst sein einem Jahr und arbeiten nur mit Beißwurst und Junghundearm ...

Um einen guten Griff zu konditionieren einfach eine dicke Beißwurst nehmen - da muß er die Klappe richtig aufreißen um das Ding zu kriegen und lernt es so schon fast automatisch ...

Bezüglich der ersten drei Anbisse sehe ich das nicht so eng - der Helfer sollte auf jeden Fall am Anfang dem Hund keine Belastungen in der Beißhandlung setzen um so einem Meideverhalten oder (was ich schlimmer finde) dem Umschlagen in den Wehrtrieb vorzubeugen...

@Lupinchen
Das sind doch prima Voraussetzungen - ich wünsche viel Spass

Allgemein:
Bevor man mit VPG beginnt sollte man sich die Helfer und Übungsleiter eines Vereines sehr gut anschauen - ich würde nur bei solchen Leuten trainieren die das Team Hund / Dosenöffner "lesen" und auf jeden individuell eingehen - Übungsleiter die nur nach einem bestimmten Schema arbeiten und die der Meinung sind eine Methode klappt bei allen guten Hunden und der Rest ist zu schwach haben einfach gesagt keine Ahnung und verursachen nur sehr große Probleme welche später nur schwer wieder auszubügeln sind - also vorher wirklich genau umschauen - wo sehe ich freudig arbeitende Hunde und ein gutes Miteinander zwischen den HF - hier kann ich evtl. bleiben - ganz wichtig sind auch die Ausbildungsmethoden - wenn man auf jede Problemstellung nur die Antwort Einwirkung bekommt ist man meiner Meinung auch falsch....
 
Rainer und das Mogeltier

Rainer und das Mogeltier

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Ach so - Literatur - ein Buch welches mir zu dem Thema ganz gut gefallen hat ist von Thomas Baumann
Neue Wege der Polizeihundeausbildung - hier ist auch viel für den "normalen" Hundehalter drin - ansonsten gibt es viele tolle Erziehungsbücher aber im Bereich VPG ist mir sonst noch nix gutes Untergekommen bis auf einige Ausführungen von Gottfried Dildei - wer dazu Interesse hat - einfach ne E-Mail

Bsp. die Bücher von Manfred Müller sind sehr stark in diesem Themenbereich vertreten - sind jedoch meiner Meinung nach ca. 50 Jahre zu spät erschienen
 
mottine

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Hi,
wie war das denn bei uns?
Also, Rino kennt die Beißwurst schon von klein auf.

Wir waren auf einem Platz, vor ein paar Wochen. Rino hatte noch nie Schutzdienst gemacht.
Ich wurde gefragt, ob ich mal will, naja, ok.

Also: Geschirr an, wegen dem Hals.
Der Helfer kam und Rino willte sich sofort auf den Arm stürzen. Halten (was sehr schwer für mich war, bekam aber Hilfe, die Leine zu halten).
Rino biß sofort in den Arm, ließ die Beute nicht fallen, trug sie stolz herum. Zeigte keine Angst vor Geräuschen, dem Stock, Augen zuhalten und so.
Der Helfer war sehr ruhig, ging gut auf sie ein, erklärte mir einiges, wie die Trainerin auch.
Voll suppi.

Und: seit wir mit Schutzdienst angefangen haben, hat sich Rino positiv verändert.
Erstmal schläft sie danach gerne sofort. Träumt, mit zuckenden Pfoten und japsen. :D
Macht sie sonst nur nach dem TA-Besuch.

Und 2-3 Tage danach, ist sie anders als sonst. Ruhiger, ausgeglichener, aufmerksamer zu mir, rennt nicht nur Kreise über die Wiese, sondern achtet dabei mehr auf mich und die Kreise sind kleiner.
Bei Muß Turbo also ein Dampfablassen.

Aber der Helfer ist schon wichtig. Mir wurde gesagt, einmal weh getan und der Hund mag nicht mehr.
Aber meine lange Suche hat sich gelohnt!
 
yggdrasil

yggdrasil

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hallöchen!
also erstmal, lupinchen: warum solltest du nicht anfangen? wenn dein hund fit ist und daran spaß hat. es sei denn du hast ambitionen noch trophäen ohne ende zu holen, ich denke nicht das das klappen wird, aber (mehr oder weniger) just for fun, warum nicht? und die ein oder andere prüfung kann man ja trotzdem machen.
und wegen der rasse: such dir einen guten platz, vielleicht nicht gerade einen sv- platz wenn du keinen reinrassigen schäferhund hast...
wegen den arbeitszeiten: bei uns z.b. sind die übungsstunden immer mittwochs, samstags und sonntags. ich denke in anderen vereinen liegen die stunden ähnlich. musst du denn auch am wochenende arbeiten? aber wenn man wirklich interesse hat schafft man es auch zum platz zu gehen, vielleicht nicht 2x die woche, oder auch mal eine woche gar nicht, aber ich glaube nicht das das ein hindernis ist.

in puncto wehrarbeit schließe ich mich hiermit rainer an, sowas hat im sportlichen bereich nichts zu suchen, das kannst du vielleicht mit nem diensthund machen...

DAS ultimative ausbildungsbuch habe ich auch noch nicht gefunden, ich finde man muss sich die methoden auch immer nach seinem hund zusammensuchen und nicht sagen ich arbeite streng nach methode x oder y und wenns nicht klappt ist dann natürlich der hund schuld. :(
welches ich wohl gerne zur hand nehme ist "Ausbildungspraxis in wort und bild" von paul kufner, er arbeitet viel über gehorsam (nicht zwang!), aber auch mit spiel und leckerchen.
und das erste das ich mir gekauft habe war "grundausbildung für gebrauchshunde" von marianne schmidt und walther koch, ist auch ganz nett, vor allem sind da viele bilder drin :D

liebe grüße
yggi
 
E

enni1965

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@mottine
hi !freut mich das du endlich einen guten hupla gefunden hast und solche fortschritte machst :D
gruß enni
 
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schutzdienst wie beginnen?! erfahrungen

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