Mißstände in der Schutzarbeit - was sollte man verbessern

Diskutiere Mißstände in der Schutzarbeit - was sollte man verbessern im Schutzdienst Forum im Bereich Hundespiele, Sport und Freizeit; hallo leute... wohl eher ein seltener anblick daß ich hier was schreibe :D ich möchte aber, bevor ich loschreibe und mein anliegen vortrage...
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malamute

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hallo leute...

wohl eher ein seltener anblick daß ich hier was schreibe :D

ich möchte aber, bevor ich loschreibe und mein anliegen vortrage, unbedingt mit euch klären, obs überhaupt möglich ist, so ein thema sachlich zu diskutieren, ohne das sich jemand "persönlich" angegriffen fühlen wird...

glaubt ihr das wir das hinkriegen...ich hab nämlich keine bock auf eine streiterei oder so...

oder ist das bei dem thema überhaupt nicht möglich das man sachlich beleibt und sich nicht in die wolle kriegt?

was meint ihr...sollen wirs versuchen?
 
29.07.2006
#1
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dietutnix74

dietutnix74

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Ich find`s gut und werde mich am Riemen reissen und höchstens den ein oder anderen mit fettigem Essen bombadieren ;)

Ausserdem will ich was verbessern:

1. Zertifizierte Ausbilder
2. Weiterbildungsmaßnahmen für die Ausbilder
3. Regelungen über Zulassungen für HF und Hund, z.B. nachhaltiges, glaubwürdiges Interesse
4. Kontrollen auf den Plätzen über Ausbildungsinhalte und -methoden.

dtn
 
Holmes

Holmes

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RE: Schutzarbeit - was sollte man verbessern

Eine sachliche Diskussion führen ist das eine, seine Meinung vertreten das andere.

Ich blicke auf über zwei Jahrzehnte beruflich bedingte Schutzhundarbeit zurück. Die Arbeit alla Most und wie sie nicht alle heißen kenne ich leider bis ins Detail. Vor etwa 10 Jahren habe ich mich auf einen anderen Weg begeben. Die Anfeindungen, die sich aus diesem Wechsel ergeben haben, sind selbst bis zum heutigen Tage nicht ausgestanden.
Die Ergebnisse am Hund selber sind mehr als vielversprechend. Hundeplätze meide ich, da mich die Arbeit dort in keinster Form anspricht und die eingefahrenen Meinungen den weiten Kragen platzen lassen.
Für den Rettungshundebereich haben wir die ganze Arbeit nun x-mal durchgestrickt und können nicht nur von Ergebnissen reden, sondern auch Ergebnisse und Ausbildungsgrundlagen leben.

Es müßte vieles geändert werden. Nur wird es sich über viele Jahre hinziehen, bis sich etwas grundlegend ändert.

Grüße

JerryLee

www.westlaekenteam.de
 
fundi

fundi

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Hi,

ich hab´ja nun vom Schutzarbeit überhaupt keine Ahnung, aber das
wird wohl wie mit jedem anderen Thema auch sein. Es gibt immer
mehrere Seiten und Meinungen und da braucht sich nur einer mal
unglücklich auszudrücken und einer anderer versteht es noch
falscher :rolleyes: und schon hast du deine Streiterein.
Das wirst du wohl nicht von Anfang an gänzlich ausschließen können.
Aber dafür ist so ein Forum ja da. Ich meine zum diskutieren, nicht zum
streiten. ;)
Also leg los. :]
 
Wiesie

Wiesie

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Also das hört sich doch gut an, ich bin jetzt mal auf die Frage gespannt?
 
Hermine

Hermine

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Ich glaube nicht, dass sich das Thema sachlich diskutieren lässt.

Ich betreibe keinen Hundesport - aber ich mag mich nicht daran beteiligen, dass ich erklärten Gegnern dieses Sports in die Hände diskutiere. ;)
 
Kosh's mami

Kosh's mami

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Ich denke bei dem Thema ist es sehr schwer sachlich zu bleiben...
Bei aller Sachlichkeit ist es eben doch so, dass man sich sehr leicht in die Enge getrieben, unsachlich behandelt, oder verletzt fühlt...Bzw man hat das Gefühl ziemlich in Erklärungsnot zu kommen!

Man sollte vorher weniger klar stellen, ob man sich bewusst gegenseitig anfeindet, als das man klar stellt, dass sobald jemand sich angefeindet fühlt, das ganze mit Ring, Bikini und Fettigkeiten geklärt wird! Man klärt das wie man das eben unter Frauen klärt! :] :D

Ich denke die Hauptverbesserung des Schutzhundesports ist für mich die Veränderung der Attitüde die mit dem Sport zusammen hängt.

Es haftet dem Sport eben doch ein arges "Kumma wie krass der riesige Schäferhund zupacken kann"-Image an und das führt sehr oft zum Missbrauch des Sportes.
Wenn man sich mal die Palette der Sprüche zum Thema Schutzdienst anhört, die meist männliche Hundeführer auf dem Kasten haben kommt mir sehr oft nur eines in den Sinn: Nämlich, dass die kleinen Jungs, die früher erzählt haben, dass ihr Papi die Welt hochheben kann, weil er sooo stark ist nun den Hund brauchen um zu erzählen, dass der soooo fest zubeißen kann und das und dies und jenes macht!

Es wirkt anders wenn jemand sagt "Mein Hund kann durch einen Tunnel laufen!", als wenn jemand sagt "Mein Hund kann seine Zähne in einen Hetzärmel versenken!"

Das treibt meiner Meinung nach ziemlich die falschen Leute zum SD und das macht ein sehr negatives Image und dadurch werden sehr viele Hunde sehr unseriös geführt.

Wenn Andra mir dann wieder erzählt wie sie quietschend und anfeuernd hinter einem Jungrüden herläuft und ihn anfeuert, damit er Spaß am Spiel bekommt...dann denke ich: Geht ja auch anders!

Das ist meine größte Kritik am Schutzdienst an sich: Die Attitüde die viele Schutzhundler mitbringen bzw das was der Schutzdienst in der öffentlichkeit suggeriert.

Der Rest würde sich meiner Meinung nach von selber verändern wenn die Einstellung geändert würde.

Es ist eben so, dass ein Außenstehender nur sieht: Große Hunde beißen Menschen!
Und viele Leute stehen genau auf dieses Image!

Grüßle Nora
 
Hermine

Hermine

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@Kosh´s Mami

Das treibt meiner Meinung nach ziemlich die falschen Leute zum SD und das macht ein sehr negatives Image und dadurch werden sehr viele Hunde sehr unseriös geführt.
Da geht es für mich schon los. ;)

Seltsamerweise treff ich nicht nur solche - sondern noch viel mehr solche Leute.

Leute mit ausgeglichenen Familienhunden, die eben auch auf dem HP trainieren.

LG Hermine
 
Kyra

Kyra

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:D so, mal ich, die vom SD auch gar keine Ahnung hat :D


Jo, ich habe es auch versucht. Habe mich damals mit meinem Chico ( Dobi ) zum BH - Kurs auf dem Schäferhundvereinplatz angemeldet. Hab mir gedacht, mal gucken, wenn es Dir gefällt, dann wär das doch was für mich und den Hund.

Erster erschreckender Eindruck:
- Kurs erst für Hunde ab über einem Jahr 8o
- Teilnehmer im Kurs : unzählbar ( ich schätze mal grob: ca 50 !!!! )
- zusammen Spielen war nicht
- im Kreis laufen wie beim Bund
- wenig Einzelkontakt zum Ausbilder, da zu viele Leute

:( da war es bei mir mit dem Gedanken zum SD schon vorbei.......

...leider klang auch bei Gesprächen immer wieder die Meinung durch: nur der Schäferhund ist der wahre Hund zum SD.....



Jahre später habe ich es nochmal versucht. Nicht lachen: ich war mit Rusty auf einem Hundeplatz, der SD- Ausbildung macht. Aber: hier war es total anders und keiner hat mich ausgelacht, von wegen ein Terrier.

;) Das war dann schon eher was für mich..wollte da auch hin, aber dann kam das mit den Jagdhunden...tja


8) Ich meine, dass manche Vereine sich schon im Vorfeld des Kennenlernens nicht so positiv darstellen.
Leider wird auch an total veralteten Ausbildungsmethoden festgehalten.
Das müsste meiner Meinung nach zuerst geändert werden.
 
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willemke

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Kurs erst für Hunde ab über einem Jahr

was ist daran denn schlimm ?(
 
Wiesie

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Was ich gut finden würde:
- Wenn sich die VPG-Plätze auch anderen Rassen zugänglicher zeigen würden (einige kenne ich, andere sind noch immer der Meinung, daß es ein DSH sein muß, mindestens aber ein Schnauzer).

- Wenn die VPG-ler sich nicht über andere Hundesportarten lustig machen würden und andere Sportarten als Vollwertig akzeptieren würden, anders herum aber auch die anderen Hundesportler die VPG-ler nicht ständig anfeinden und in die Enge treiben würden.

- Wenn man aufhören würde, VPG nur als reinen Beißsport zu sehen, bei dem es nur darum geht, den Hund möglichst scharf zu machen und man sehen würde, wie viel Arbeit es macht, mit einem Hund eine gute Prüfung abzulegen, die ja aus mehr als nur dem Beißen besteht.

- Wenn die Schutzhundler, die den Hund nur zum Aufpolieren des eigenen Egos mißbrauchen, den Hund mit Befehlen anschreien, obwohl der Hund neben ihnen geht oder dem Hund keinen Sozialkontakt (Hunde, die Spielen, arbeiten nicht mehr) und Familienanschluß (dann arbeitet er auch nicht mehr) verweitern (davon kenne ich einige), aussterben würden.

- Die Begleithundeprüfung und die UO in den VPG-Prüfungen modifiziert werden würde (kein festes Schema mehr, daß der Hund nur auswendig kennen muß, mehr Wert auf den Straßenteil und eine Wesensüberprüfung).

Die selben Dinge wünsche ich mir allerdings auch bei anderen Sportarten, Ihr glaubt gar nicht, wie manche Agiborders leiden müssen.
 
Kyra

Kyra

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Original von willemke
Kurs erst für Hunde ab über einem Jahr

was ist daran denn schlimm ?(

das eine Jahr ist ein verlorenes Jahr.
Ich fange jetzt von Anfang an mit dem Hund zu üben an.

Joy zum Beispiel ist jetzt 13 Wochen alt.
Sie kann
Sitz
Platz
Hier ( Doppelpfiff )

wir üben
Down ( Triller )
Fährte
Apportieren


;) mit einem Jahr steht Joy kurz vor Ihrer ersten Prüfiung und mit ca 1, 5 Jahren ist Ihre Ausbildung abgeschlossen - und hier fangen die erst an. Das finde ich verlorene Zeit.
 
W

willemke

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verlorene zeit...mmh

ich kann nicht wirklich mitreden. den einzigen hundeplatz (SV), wo ich mal hunde in aktion gesehen habe ist bei meinen eltern um die ecke und da war ich grade 13, oder so.

als ayak bei mir eingezogen ist (da war er 3 monate alt) war ich ja noch ein total leeres buch was hunde anging.
eine freundin von mir half mir dann total weiter. sie hat selber schon mehrere hunde im schutzdienst ausgebildet.

sie hat mir regelrecht verboten mit dem hund zu arbeiten. sicherheitssachen, wie ander strasse anhalten und zu mir kommen mal ausgenommen!

sie meinte der hund sollte so etwas wie eine kindheit haben dürfen. jetzt aber nicht so, dass alles aus dem ruder läuft, sondern einfach kein richtiges trainig, sondern spielerisches lernen und konsequenz!

das hat bis jetzt auch sehr gut geklappt! inzwischen ist er fast 9 monate alt und er kann außer apportiern (der hält einfach nix fest) und down eigentlich auch alles, was du beschreibst!
gut, ich muss zugeben, ich habe das nicht ohne fehler meinerseits hinbekommen. ich hab auch einfach glück, das ayak ein total unkomplizierter hund ist und mir meine fehler auch mal verzeiht!

ich schweife ab...was ich sagen wollte, lernen die hunde in der regel nicht solche sachen auch in welpen und junghunde kursen? (ich war ja noch nie in eimnem verein)
wenn das so ist, finde ich es nämlich viel besser spielerisch in solchen kursen komandos aufzubauen und das gelernte im straffen trainingsprogramm eines BH-kurses mit einem einjährigen hund zu verfestigen. dann kann der hund mit eineinhalb bestimmt auch die prüfung ablegen, oder?

wenn es nicht so ist, behlehrt mich bitte eines besseren! will ja auch was lernen, nicht nur der hund ;)
 
M

malamute

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guten morgen leute...

also ich riskiers...

vorab aber nochmal ganz deutlich:

ich möchte hier keinen, oder seine arbeit kritisieren...auch nicht wenn ich irgend welche zitate verwende....es ist NIEMAND PERSÖNLICH gemeint sondern es dient ausschließlich der besseren erklärung...

es geht mir nämlich nicht um die arbeit eines einzelnen...es is mir völlig wurscht wer von euch was macht und ob ers gut oder schlecht macht...es geht mir ums SYSTEM ansich...

angeregt durch die beißunfälle möchte ich mich doch mal wieder auf höchster ebene bemerkbar machen und einen brief an den ÖKV schreiben...

dazu brauch ich aber fakten aus der tatsächlichen "schutzhundewelt"....
was bewegt die schutzhundler...
was gehört anders...
was gehört verstärkt...

ich brauch argumente...


ich erzähl euch jetzt eine story aus meinem ehem. verein...als ich noch im vorstand war...

wir hatten einen hf mit einer gipshand....wir haben ihn ein bißchen eingepackt und ihm ein trachten-leinen-sacco angezogen...

er sah aus wie ein ganz normaler bürger und wir schickten ihn einfach über den platz spazieren....die gipshand etwas abgespreizt vom körper und etwas abgewinkelt...

sah von weiten ein wenig aus wie ein "ärmel"...

6 schutzhunde an der leine die dort auch einfach spazieren gingen...man begegnete sich einfach...

und soll ich euch was sagen...

4 von 6 hunden gingen auf den ärmel los....einfach so...
1 hat seinen blick überhaupt nicht vom hf gelöst..
1 hat den fremden angesehen, ihn dann aber freundlich ignoriert...


wir waren alle entsetzt über das ergebnis....es gab ernste gespräche...denn DAS konnte nicht sein....woher kam das?....wir machten ordentliches training ?(

schnell stellte sich folgendes heraus...

>leistungsdruck...man will besser sein wie der andere...
>"cool" zu sein....es ist schon ein geiles gefühl einen "scharfen" hund zu führen
>wachhund....er soll ja beschützen...
>langweiliges training...zu hause wurde heimlich "schärfer" trainiert...
>heimlich wuirde der takker verwendet...
>heimlich wurden irgendwelche leute als "schutzhelfer" beschäftigt...
ect ect

das die kurzversion....4 von 6 hunden absolut öffentlichkeits untauglich...auf der straße die absoluten chefs...kam jemand zu nahe, wurde er angebellt und dann ansatzlos geschnappt...


ich hatte selbst einen riesenschnauzer und einen DSH....
und einen mali hab ich im dienst geführt (das war übrigens der, der nicht vom hf wegsah :D )

ich war sehr viel unterwegs, bei vielen vereinskollegen und tunieren...auch auf einer wm-ausscheidung...

ich denke also schon daß ich viel gesehen hab und daß ich nicht soo wenig erfahrung hab in diesen dingen...

und ich bin kein schutzhund-GEGENER...bin ich heute noch nicht...

aber im laufe der zeit hab ich für mich gemerkt und festgestellt, daß:

70% der schutzhundler nur aus "angeberei und selbstbestätigung" schutz machen...

pokale einheimsen wollen...besser sein wollen als die anderen...ALLE erdenklichen mittel dazu verwenden....die natürliche grenze des hundes nicht wahr haben wollen....

50 von diesen 70% ihre hunde den ganzen tag im zwinger halten...

20 von diesen 50% ihre hunde "entsorgen" und sich sofort einen neuen holen wenn sie merken er "taugt" nicht..

60 von diesen 70% NICHT gassigehen wie jeder andere mensch...

deshalb ist es auch nicht schwer daß hermine FAST NUR die "guten" kennenlernt...

die altersschicht der schutzhundler von 25 bis 45 ist und fast ALLE voll berufstätig sind...hund im zwinger...abends raus und aufn hupla...

nur 30% öffentlichkeitstauglichen schutz machen...

und davon nur 10% wirklich gute familienhunde sind die auch in der öffentlichkeit ÜBERALL gut sind und die nerven behalten...

und DIE sind alle nur just for fun am platz...kaum einer der tuniere geht...


und das ist mir einfach zu wenig...deshalb hab ich mich vom schutz entfernt...
wären die zahlen umgekehrt, würd ichs heut noch machen...aber so...niemehr...

und meine erfahrung zeigt leider, daß zwar auch goldies beißen können, klar, aber es ist um ein vielfaches weniger...

in meiner zeit im vorstand gabs 7 beißvorfälle...nur das ist vollkommen "normal" und der hf wurde zur schnecke gemacht und ihm vorgeworfen daß er zu wenig aufgepaßt hätte....das wars dann aber auch schon :rolleyes:

man weiß es
man ist sich dessen bewußt
man paßt besser auf

aber ändern tut kaum einer was dran....

WARUM NICHT

was ist so schwer daran?
woran liegt es?
was muß passieren das 80% der schutzhunde öffentlichkeitstauglich werden?

ich denke ja gar nicht, daß es an der schutzarbeit selbst liegt, sondern einfach daran daß die schutzhundler kein interesse daran haben sich darum zu kümmern...

aus unwissenheit?
aus bequemlichkeit?
aus zeitmangel?
nicht notwendig?

soo...viel text, entschuldigung...

meine fragestellung ist nun....

WAS MUSS IM SYSTEM VERÄNDERT WERDEN, DAMIT FÜR DIE SCHUTZHUNDLER DIE ÖFFENTLICHKEITSTAUGLICHKEIT SELBSTVERSTÄNDLICH WIRD....DAS SIE EINFACH DAZUGEHÖRT UND NICHT IGNORIERT WERDEN DARF....

anregungen bitte...gerne mit beispielen und eigenen erlebnissen...
auch positive beispiele bitte wies anders geht wären hilfreich...
 
B

B'Lana

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Original von Wiesie
Was ich gut finden würde:
- Wenn sich die VPG-Plätze auch anderen Rassen zugänglicher zeigen würden (einige kenne ich, andere sind noch immer der Meinung, daß es ein DSH sein muß, mindestens aber ein Schnauzer).
meine persönliche Ergänzung:

auch ein DSH mit langem Fell ist ein DSH! :rolleyes:

ich kenne keine diskreminierende Vereinung als den SV! :( ( und das bezieh ich nicht nur auf langhaar DSHs... sondern auch auf andere Rassehunde oder gar Mischlinge )
 
M

Mecky2

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Original von malamute
60 von diesen 70% NICHT gassigehen wie jeder andere mensch...
Das kann ich soweit bestätigen.
Bei uns in der Nähe gibt es 2 Hundeplätze, die Schutzdienst machen. In erster Linie sieht man dort DSH. Wenn man sich dazu noch vor Augen führt, wie hoch die Welpenquote bei den DSH jedes Jahr ist, finde ich es immer wieder erstaunlich, wie wenige man davon auf normalen Spaziergängen trifft.
Positiv bemerken muß ich dabei, dass die HF, die man hier trifft, sich absolut verantwortungsbewußt verhalten. Da kommen keine dümmen Sprüche wie "Der tut nichts, der will nur spielen", sondern die Hunde werden zurückgerufen, meistens kurz angeleint und erst wieder freigelassen, wenn man mit seinen Hunden vorbei ist.

Was mich immer sehr stört, ist das Bild, das man auf den Plätzen selbst sieht. Da stehen manchmal bis zu 20 Autos mit Hundeanhänger auf dem Parkplatz, 1 - 2 Hunde sind auf dem Platz am arbeiten, die restlichen sind im Anhänger. Sind die Hunde mit ihrer Arbeit durch, kommen sie direkt wieder in den Anhänger. Es findet im Grunde überhaupt kein Sozialkontakt statt.
 
W

wuonix

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ich glaube ändern können es nur die anderen, indem Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Ich trainiere selbst seit einigen Jahren auf einem SV Platz. BH Prüfungen und Agility. Auf diesem Platz gibt es seit Zehn Jahren die Agi Gruppe. Durch die andere Art der Ausbildung, das meist gute Abschneiden bei den BH Prüfungen. All das hat den VPG lern
gezeigt das Hundeausbildung auch anders funktioniert. Der Ausbildungsleiter der VPG ler hat mit uns vor kurzem sogar an einem Clicker Seminar teilgenommen. Leider erreicht man damit nicht alle, ein paar unbelehrbare Sturköpfe bleiben immer noch überig. Aber die bekommen bei uns auf dem Platz inzwischen auch von den VPG lern die Meinung gesagt.
Guckst du hier
LG Wolfgang
 
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