1. #1
    Mischling
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    Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Wie schädlich ist es für eine Wohnungskatze, wenn sie in einen Raucherhaushalt kommt?
    Würdet ihr selbst eine Katze, die nur in der Wohnung leben soll, an Raucher geben?

    Gibt es hier im Foum Raucher, die auch Wohnungskatzen haben und etwas dazu sagen möchten?

  2. #2
    Avatar von Luna Bella
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Katzen nehmen den Zigarettenrauch nicht nur über die Lunge auf, sondern auch bei der Fellpflege, wenn sie Rauchpartikel von ihrem Fell lecken.

    Erkrankungen von Katzen durch Zigarettenrauch

    "Katzen, die in verrauchten Wohnungen leben haben ein doppelt so hohes Risiko wie Katzen aus Nichtraucherhaushalten an Krebs zu erkranken. Rauchen sogar zwei mit ihr lebende Bezugspersonen vervierfacht sich das Krebsrisiko.

    Katzen nehmen die gesundheitsschädlichen Stoffe im Zigarettenrauch gleich zweifach auf: zum einen durch as Einatmen des Rauches, wobei sich dann schwarze Ablagerungen in der Katzenlunge absetzen und ein weiteres Mal, wenn sie sich putzen, was sie in der Regel ausgiebig tun. Neben Krebs kann Zigarettenrauch auch felines Asthma mit auslösen."
    Quelle: http://www.tierberatungspraxis.de/pa...m-haushalt.php
    Geändert von mrsgreeny (17.09.2014 um 20:10 Uhr)

  3. #3
    Gelöscht
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Würdet ihr selbst eine Katze, die nur in der Wohnung leben soll, an Raucher geben?
    Nein, jedoch man weiß nie, ob der neue Besitzer nicht eines Tages doch zur Zigarette greift.

    Ich habe selber stark geraucht,irgendwann im Mai 1989 meinte mein Arzt, wenn ich 40 Jahre alt werden möchte, sollte ich sofort zu rauchen aufhören.
    Mein erster Sohn war damals 8 Jahre alt, hatte Bronchitis. Damals hatte ich schon Katzen.

    Am 31. Mai 1989, von heute auf morgen, hörte ich zu rauchen auf, schmiss alle Rauchutensilien weg,mied einige Wochen jeden Kontakt zu Rauchern.
    Ich habe es geschafft, von täglich gut 40 Zigaretten auf einmal auf null zu kommen, habe bis heute keinen Rückfall erlitten.
    Würde ich meinen Tieren nie wieder antun!
    Geändert von Katzundfisch (16.09.2014 um 23:08 Uhr)

  4. #4
    Avatar von mrsgreeny
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Ich kann mich den anderen da nur anschließen. Sich selbst "auszuräuchern", das ist ja die eine Sache, aber bei Tieren, die da keinerlei Einfluss haben und vor allem auch überhaupt nicht ausweichen können, finde ich das nicht so pralle. Kommt natürlich auch ein bisschen drauf an, wie viel geraucht wird und wo (wenn die Mieter zum Beispiel sowieso auf den Balkon gehen, ist das sicher nochmal was anderes), aber grundsätzlich muss das echt nicht sein.

    @Luna Bella: Bitte denk dran, Zitate von fremden Seiten zu kennzeichnen. Nicht dass wir hier Ärger kriegen .

  5. #5
    Avatar von MaYuFlo
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Ich war auch starker Raucher, habe aber vor 25 Jahren von heute auf morgen aufgehört. Ich hatte damals einen Schäferhund und einen Langhaardackel. Der Dackel fing zu husten an. Der Tierarzt sagte damals: "entweder Sie hören mit dem Rauchen auf, oder Sie geben den Hund ab. Wenn nicht, bringen Sie ihn langsam aber sicher um". Seit diesem Tag habe ich nie wieder geraucht und würde das auch keinem meiner Tiere mehr zumuten. Auch wenn die Katze Freigängerin wäre, würde ich sie keinem Raucher geben.

  6. #6
    Jens_SNeV
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Käme bei unseren Vermittlungen auch nicht in Frage. Menschen können das generell selbst entscheiden, wie riskant sie ihr Leben gestelten, Haustiere sind im Zweifel gezwungen, das hinzunehmen. Nach meinem Verständnis: no go...

    LG, Jens

  7. #7

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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Ich bin selber ehemalige Raucherin, allerdings noch nicht so lange rauchfrei wie manch anderer hier.
    Da gratuliere ich euch!

    Einen Raucher würde ich grundsätzlich nicht von der Vermittlung ausschließen, einen der jedoch im Haus raucht schon.
    Mal abgesehen davon das es sehr gesundheitsschädlich ist für alle, macht es für mich auch irgendwie einen negativen Eindruck.
    Stinkende Aschenbecher und vor allem der kalte stehende Qualm im Raum

  8. #8
    Avatar von catfish
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Jetzt echt ..... ihr würdet einem Raucher kein Tier vermitteln?! Wow, da glaube ich wären die TH's noch voller. Stinkende Aschenbecher, stehender kalter Rauch???? Na ja ich weis ja nicht in welchem Haushalt du das gesehen hast. Ja ich rauche und habe 5 Tiere aus dem Tierschutz mit Vor-und Nachkontrolle und niemand hat was zum Thema Rauchen gesagt oder wahrscheinlich auch nicht gemerkt, denn bei mir stehen keine stinkenden Aschenbecher und kein kalter Rauch. Ich habe Fenster zum Lüften und rauche auch nicht in jeden Raum. Das Rauchen nicht gesund ist, braucht man nicht zu diskutieren, aber aus Rauchern deshalb weniger gute Tierhalter zu machen ist etwas lächerlich und oberflächlich. Was ist mit den Menschen die Alkohol trinken, übergewichtig sind, also auch nicht gesund leben, dürfen die auch keine Tiere halten aber Kinder kriegen dürfen sie alle?

  9. #9
    Avatar von MaYuFlo
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Zitat Zitat von catfish Beitrag anzeigen
    Was ist mit den Menschen die Alkohol trinken, übergewichtig sind, also auch nicht gesund leben, dürfen die auch keine Tiere halten aber Kinder kriegen dürfen sie alle?
    Das ist jetzt Äpfel mit Birnen verglichen
    Einem Alkoholiker (sofern als solcher erkennbar) würde ich auch kein Tier vermitteln, da Alkoholmissbrauch die Leute oft unberechenbar macht. Sowas würde ich keinem Tier zumuten.

    Übergewicht schadet ja nicht dem Tier, sondern nur dem Menschen, der's hat.

    Und zum Kinderkriegen äußere ich mich lieber nicht. Leider kann man das keinem verbieten und so sieht man oft genug Mütter mit der Fluppe im Mund und dem Säugling im Kinderwagen oder Väter, die im Auto rauchen, obwohl Kinder drin sitzen.

    Als Nichtraucher mit einem Raucher zusammen zu sein und gezwungenermaßen "mitzurauchen" ist jedoch bekanntlich in höchstem Grade ungesund. Ein Mensch kann sich dieser Situation entziehen, ein Tier nicht. Nikotin aus dem Rauch lagert sich überall ab, sei es in den Vorhängen, den Teppichen, den Polstermöbeln etc. Ist für die Nase eines Rauchers vielleicht nicht so ohne weiteres erkennbar, ein Tier nimmt diese Schadstoffe aber über's Fell auf, da kannst Du noch so viel lüften.

    Wie schon geschrieben, habe ich selbst lange Jahre sehr stark geraucht und damit meinen Tieren bestimmt Schaden zugefügt, aber aus heutiger Sicht, würde ich das keinem Lebewesen, das von mir abhängig ist, mehr zumuten.

  10. #10
    Mischling
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Ich denke auch, es gibt keine Garantien, wenn man an einen Nichraucher vermittelt, dass er nicht mit dem Rauchen anfängt. Dabei unterscheide ich auch, ob es sich um einen Gelegenheitsraucher, um einen starken Raucher oder Kettenraucher handelt. Manche hören fast auf zu rauchen und genehmigen sich nur noch eine Zigarette zum Kaffe oder nach dem Essen.

    Wollte man dann die Tiere konfiszieren?

    Raucher lüften genau so oft, wie Nichtraucher, schon damit sich kein Schimmel in der Wohnung bildet.
    Bei meinen rauchenden Bekannten steht auch kein voller Aschenbecher herum.

    Natürlich ist es für die Tiere nicht unbedingt gesund... aber minderwertiges Futter z.B. auch nicht.
    Aber hier schreitet niemand ein, mit was für einer Begründung auch?

  11. #11
    Avatar von catfish
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Zitat Zitat von MaYuFlo Beitrag anzeigen

    Übergewicht schadet ja nicht dem Tier, sondern nur dem Menschen, der's hat..
    Kommt darauf an welches Tier, z.B., ein Husky bei einem übergewichtigen Couchpotato...... aber wenn er nicht raucht


    Zitat Zitat von MaYuFlo Beitrag anzeigen
    Wie schon geschrieben, habe ich selbst lange Jahre sehr stark geraucht und damit meinen Tieren bestimmt Schaden zugefügt, aber aus heutiger Sicht, würde ich das keinem Lebewesen, das von mir abhängig ist, mehr zumuten.
    interessant ist, dass die radikalsten Nichtraucher, immer ehemalige starke Raucher waren ....

    Wie ich schon erwähnt habe steht der gesundheitliche Aspekt nicht zur Diskussion! Weis doch inzwischen jeder, auch bin ich jetzt kein sehr starker Raucher, aber hier geht's nicht um mich, sondern um diese, für mich nicht nachvollziehbare Aussage, Rauchern keine Notfelle zu vermitteln. Außer es handelt sich um extreme Kettenraucher, das verstehe ich jetzt noch.
    Eines meiner Notfellchen gehört zu denen, die niemand haben wollte, krank und nur ein Auge. Sie kam mit Giardien, Hautpilz und BSD-Entzündung zu mir ... ach Gott ich rauche, also zurück ins überfüllte TH, wo bestimmt keiner Zeit hat sich intensiv um die Kleine zu kümmern. Es ist anzunehmen dass sie jetzt schon tot wäre, aber wenigsten starb sie nicht in einem Raucherhaushalt!
    Darf ich fragen, was du (Doro) im Tierschutz machst?

  12. #12
    Avatar von MaYuFlo
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Zitat Zitat von catfish Beitrag anzeigen
    Kommt darauf an welches Tier, z.B., ein Husky bei einem übergewichtigen Couchpotato...... aber wenn er nicht raucht
    Auch ein übergewichtiger Mensch kann einem Husky gerecht werden. Es gibt zwischenzeitlich Sportarten (z.B. NADAC - Hoopers Agility), die für Menschen, die sich nicht so gut bewegen können oder wollen, sehr gut geeignet sind und die den Hund sowohl mental, als auch physisch auslasten.

    Zitat Zitat von catfish Beitrag anzeigen

    interessant ist, dass die radikalsten Nichtraucher, immer ehemalige starke Raucher waren ....
    Ich bin kein radikaler Nichtraucher. Wegen mir kann jeder rauchen, soviel er mag, sofern er damit nicht Lebewesen schädigt, die sich dem nicht entziehen können.

    Zitat Zitat von catfish Beitrag anzeigen

    Darf ich fragen, was du (Doro) im Tierschutz machst?
    Darfst Du
    Ich nehme seit Jahren Hunde aus ausländischem Tierschutz auf, die vor Ort keine Überlebenschance hätten, da sie entweder so gestört oder gesundheitlich gehandicapped sind, dass sie dort nicht vermittelbar wären. Da ich Trainer (mit Trainerschein) bin, unterstütze ich ehrenamtlich und unentgeldlich andere Hundebesitzer bei ihren Problemen mit ihren Hunden aus dem Tierschutz.

  13. #13
    Avatar von catfish
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Hut ab, finde ich toll
    Zitat Zitat von MaYuFlo Beitrag anzeigen
    .
    Ich nehme seit Jahren Hunde aus ausländischem Tierschutz auf, die vor Ort keine Überlebenschance hätten, da sie entweder so gestört oder gesundheitlich gehandicapped sind, dass sie dort nicht vermittelbar wären.
    Jetzt mal ehrlich, würdest du, wenn du noch rauchen würdest, die Hunde dort im Ausland lassen und ihnen nicht helfen, bzw. wie hättest du reagiert, wenn dir der TS die Hunde nicht überlassen hätte weil du rauchst und sie lieber vor Ort gelassen hätte? Macht rauchen einen Menschen schlechter als Nichtraucher, oder weniger tierlieb?
    Ich verstehe es einfach nicht, Tiere lieber im TH oder ähnliches vegetieren zu lassen, bevor sie in einen Raucherhaushalt kommen ..... ist das Tierliebe?
    Nun gut, da ich von 4 verschiedenen Vereinen Tiere habe, gehe ich davon aus, dass das hier nicht repräsentativ ist und stellt euch vor, mir werden trotzdem weiterhin Tiere zum aufpäppeln vom TS zugetragen, leider habe ich dazu aus beruflichen Gründen mom keine Zeit. Aber sobald ich wieder mehr Zeit habe, werde ich es wieder machen, obwohl ich rauche!

  14. #14
    Gelöscht
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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Ich verstehe es einfach nicht, Tiere lieber im TH oder ähnliches vegetieren zu lassen, bevor sie in einen Raucherhaushalt kommen ..
    Natürlich nicht.
    Bei einem Hund sehe ich das auch anders, der kommt ja auch viel öfter nach draussen als eine reine Hauskatze.

    Danke, dass du den Hunden hilfst.

  15. #15

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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Wenn ich schreibe das ich einem Raucher kein Tier vermitteln würde, dann meine ich selbstverständlich einen Kettenraucher bei dem einem schon der kalte Rauch entgegen kommt wenn man die Wohnung betritt.

    Ja soetwas habe ich tatsächlich schon erlebt.

    Einem Raucher, der evtl in nur einem Raum raucht oder noch besser, draußen, dem würde ich durchaus ein Tier vermitteln.

  16. #16

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    AW: Wohnungskatzen im Raucherhaushalt

    Fakt ist doch eins, hatte auch nur danach gesucht wie weit es schädlich ist für eine Katze wenn im Haushalt geraucht wird. Die Antworten am Anfang sind von google, das konnte ich auch. Mir ging es darum wie die erfahrungen denn wirklich sind. Ich habe seit gut 10 Jahren ein Kater, den ich auch sehr jung bekommen habe. Ich habe eine 1 Raum Wohnung und bin durchschnittlicher Raucher, ca. 10 pro Tag. Meinem Kater geht es echt gut, aber wie lange noch ? Und liegt es dann an mir wenn er nur 17 oder so wird. Hat denn ein Raucher hier eine verdammt allte Katze ? Das ist doch das was interessant ist. Das es nicht gut ist weis jeder, aber meine Mutter hat geraucht wie Hartmans Esse und ist 97 geworden. Mich interessiert nicht google sondern leute die tatsächlich sagen können, hätte ich nicht graucht wäre meine Katze 5 Jahre älter geworden. Sorry für den langen Text, habe damit versucht alles vorherige abzufangen. Danke

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